Diese Texte konnten Sie in der BAB 1/08 lesen:

 

 

100 Orchideenblüten für Schwiegermutter Frieda Zolchow

 

Geburtstagsfeier und Jahresend-Gottesdienst in einem im Seniirenzentrum „Kläre Weist“ Petershagen

Petershagen/Eggersdorf. Eine kleine weißhaarige Frau war am Freitag, 28. Dezember, im Seniorenzentrum „Kläre weist“ in der  Petershagener Wasserstraße der Mittelpunkt des feierlichen Jahresend-Gottesdienstes mit Pfarrer i. R. Dr. Schlemmer – zugleich nämlich war es ihr 100. Geburtstag, der von Frieda Zolchow. Gemeinsam mit Marlis Werner, die namens des Landrates Gernot Schmidt gratulierte und auch eine vom Ministerpräsidenten Matthias Platzeck unterschriebene Urkunde mitbrachte, mit Bürgermeister Olaf Borchardt, der ehemaligen Heimleiterin Roswitha Böttcher und ihrer Nachfolgerin Anja Arnoldt und ihrem Team wurden Weihnachtslieder gesungen, in die nahezu jeder freudig einstimmte. Frieda Zolchow saß gerührt inmitten der anderen 29 Heimbewohner neben ihrem Sohn Werner (72)  und Schwiegertochter Heike. Jene hatte zehn Orchideenrispen mit je zehn Blüten als Geschenk vorbereitet. Sohn Werner (70) und andere Familienmitglieder trafen am Nachmittag zur Kaffeetafel ein.

Am 28. Dezember 1907 kam sie  in Dieckow in der Neumark, heute Polen, zur Welt. Der Krieg verschlug die Familie nach Berlin-Grünau, wo Frieda Zolchow erst als Hausangestellte, später, bis über das Rentenalter hinaus, in einer Kindergartenküche arbeitete. Ihr Mann war Postangestellter; er verstarb schon vor 30 Jahren. Frau Zolchow wohnte erst neben ihrem Sohn Jürgen in Adlershof und dann einige Jahre im Haushalt ihres anderen Sohnes in Neuenhagen. Vor fünf Jahren zog sie ins Heim nach Petershagen, wo sie sich sehr wohl fühlt. „Meine Mutter hatte ein arbeitsreiches, sehr sparsames Leben“, sagt ihr Sohn Werner. „Anfangs hat sie im Heim noch Zureichungen gemacht wie Wäsche legen zum Beispiel. Jetzt sitz sie oft im Gemeinschaftsraum“. Mindestens einmal die Woche fährt er mit dem Rad zu ihr,  nimmt einen Rollstuhl und geht mit der Mutter hinaus. Ab und zu läuft sie dann mit seiner Hilfe noch ein paar Schritte. „Frau Zolchow ist ein Sonnenschein, immer  so positiv und freundlich“, sagt Heimleiterin Anja Arnoldt. Roswitha Böttcher, die Jahrzehnte das Haus leitete und Frau Zolchow vor fünf Jahren aufnahm, war warm ums Herz, als sie „ihr ehemaliges Reich“ so gut weitergeführt sah. Die Heimbewohner begrüßten und umarmten sie, als sei sie nur kurz mal weg gewesen.  

 

 

Kinderbauernhof bei Desiree Nick im Kochstudio

 

Petershagen/Eggersdorf (eb) Kurz vor Jahresende 2007 waren Vertreter des Kinderbauernhofes Mümmelmann Petershagen mit deren Leiterin Brigitte Markstein Gäste im RBB-Koch Studio. Für sie kochte Desiree Nick, die man nicht nur als Schriftstellerin kennt, Gans auf Linseneintopf. Die Petershagener plauderten mit der bekannten Entertainerin, es gab Autogramme und Dietrich Deinert vom Kinderbauernhof zeigte das praktische Seifenblasensouvenir des Kinderbauernhofes anzupreisen. Mit Erfolg!

Es gab die besten Wünsche zum Erfolg für das kommende Jahr 2008, und Frau Nick ließ durchblicken, vielleicht 2008 den Kinderbauernhof der Steremat gGmbH  in Petershagen zu besuchen. Der RBB war schon mehrere Male hier, um zu drehen – mit seiner berühmten „zibb“-96-Stunden-Aktion  während des Umzuges aus der Florastraße in den alten Dorfkern hatte er hunderte Helfer organisiert. Erst kürzlich berichtete der Sender darüber, was alles in einem Jahr an Umbauten und Neuigkeiten zu vermelden ist.

 

 

Weihnachtsmann schaute auch im Krankenhaus vorbei

 

Bürgermeister Schaller schlüpfte das zweite Mal ins rote Kostüm, um mit Mariola Schulz und Kristina Donath kranke Kinder, Erwachsene sowie Schwestern im Feiertagsdienst zu erfreuen

Rüdersdorf (eb) Wie staunte der zweijährige Lukas aus Zinndorf auf dem Rüdersdorfer Krankenhausflur am Vormittag des 24.Dezember, als ihm der Weihnachtsmann (im Kostüm Bürgermeister André Schaller), ein Engel (im weißen Kleid mit Flügeln die Qualitätsbeauftragte des Krankenhauses Kristina Donath) und im funkelnden Sterntalergewand Mariola Schulz aus der Kleiderkammer die Tür aufhielten!  Nach einem Gedicht des Kleinen gab’s ein Geschenk, so wie dann auch die Knirpse auf der Kinderstation beschenkt wurden – Anne Marie Rettig aus Eggersdorf zum Beispiel, die „Schneeflöckchen Weißröckchen“ sang, und auch Alexandra Kluth aus Strausberg. Die Siebenjährige durfte am Abend bei ihren Eltern und Bruder Simon (4) zu Hause sein. Im Spielzimmer der Kinderstation trafen der Weihnachtsmann und seine Helfer einige total überraschte Kinder wie zum Beispiel Maximilian (8), der auch das Schneeflöckchenlied sang. Das kleine Mädchen (2), das zu weinen begann, strahlte, als es eine nagelneue große Puppe bekam – alle Geschenke übrigens sind vom Kleiderkammerteam eingesammelte Spenden von Rüdersdorfern! Der Bürgermeister war das zweite Mal ins rote Kostüm geschlüpft und verhedderte sich nur ab und zu in dem ungewohnten Rauschebart. Kleine Geschenke der Krankenhausverwaltung überbrachte er auch den Dienst habenden Schwestern auf den Stationen, die sich darüber sehr freuten.

 

 

Weihnachtsmarkt im Residenz-Foyer

 

Strausberg (eb) Auch in diesem Jahr wieder gab es einen kleinen Weihnachtsmarkt in der Strausberger Seniorenresidenz. Nicht nur die Heimbewohner, sondern auch ihre Angehörigen und Freunde hatten daran Freude. Heimleiterin Dagmar Hinz erschien mit ihrem Assistenz-Engel (Frau Hirche) im Weihnachtsmann(frau?)kostüm in den Pflegezimmern bei jenen, die nicht mit ins Foyer konnten. und hörte zahlreiche Weihnachtsgedichte wie auch –lieder vor der jeweils kleinen Bescherung. Im Erdgeschoss erklang Livemusik, gab es Kaffee, Kuchen und leckere Waffeln sowie zahlreiche Stände mit hübschen Kleinigkeiten zum Fest, ob gemalt, gebastelt, ob Kleidung, Holzschmuck, Bücher und vieles andere mehr. Unsere Bilder vermitteln einen Eindruck davon.

 

 

Radweg von Hönow-Dorf nach Altlandsberg ist fertig

 

Hoppegarten/OT Hönow (eb) Am Donnerstag, 13.12.2007, erfolgte die Freigabe des Bauabschnittes Hönow, Schwarzer Weg / Roter Weg innerhalb des Ausbaus vom Europaradweg R1/ZR1 zwischen Hönow-Dorf und Altlandsberg. Er ist

3.790 Meter lang und zwei Meter breit und verfügt über Poller sowie Schranken als Absperrvorrichtungen für mehrspurigen Fahrzeugverkehr.

Mit dieser rund 380 000 Euro teuren geförderten  Baumaßnahme (die rund 100 000 Euro Eigenmittel der Gemeinde Hoppegarten beschlossen deren Gemeindevertreter drei Wochen vor ihrem Haushaltsvotum für 2007 einmütig!) wurde eine Erhöhung der Verkehrssicherheit und des Freizeitwertes für Radfahrer geschaffen. Bürgermeister Klaus Ahrens aus Hoppegarten und Arno Jaeschke aus Altlandsberg durchschnitten gemeinsam mit dem Bauherren-Vertreter und Kämmerer von MOL Rainer Schinkel sowie VERDIE GmbH Turnow-Bereichsleiter Jens Schuster für die Baubetriebe das symbolische Band zur Radwegfreigabe. Die vom Landkreis in Auftrag gegebene Beschilderung soll im Frühjahr 2008 erfolgen.

 

 

Rauchen ?

Seit vielen hundert Jahren

wird in der Menschheit schon geraucht,

ob es nun Pfeifen waren,

ob Zigaretten man gehaucht.

 

Zigarren aller Arten,

ob groß und dick, ob schmal und klein,

die Raucherseelen warten,

wie wird denn der Geschmack nun sein?

 

Gesundheit lass dich fragen,

stehst Du im Rauch alleine hier?

So mancher Mensch wird sagen –

ja, ja, mein Freund, ich glaube Dir!

 

Nicht nur den Rauch beachte,

wenn es um die Gesundheit geht,

so vieles Krankheit brachte,

wenn man im bunten Leben steht.

 

Lass alles überlegen,

was für der Menschheit Nutzen ist,

das Rauchen ist kein Segen,

doch manches and’re Du vergisst!

 

Werner Karnstedt, Petershagen

 

 

Zertifikate für Alltagsbetreuer  

 

Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Nach einem siebenmonatigen Kurs haben 13 Frauen im KATHARINENHOF® am  Dorfanger ihre Zertifikate als qualifizierte Alltagsbegleiter für Demente bekommen. Am 2. März unterschrieben Katharinenhof-Geschäftsführer Dr. Jochen Schellenberg, Einrichtungsleiterin Sabine Ponikau und Alfred T. Hoffmann, Leiter der Innovativen Qualifikation in der Altenpflege in Bad Arolsen, einen Kooperationsvertrag, der vorsah, einen Qualifikationslehrgang zum Alltagsbegleiter von Menschen mit Demenz im KATHARINENHOF® am Dorfanger zu starten. Dieser Start wurde am 21. Mai vollzogen und am 21. Dezember 2007 mit der Übergabe der Zeugnisse beendet. 

Unter der Leitung von Pflegedienstleiterin Andrea Boss und qualifizierten Mentoren absolvierten die Teilnehmerinnen ein umfangreiches theoretisches Programm und absolvierten Praktika in Pflegeeinrichtungen und Sozialstationen. Zum Abschluß des Lehrgangs sagte Marina Glauche von der Innovativen Qualifikation in der Altenpflege in Bad Arolsen: „„Es geht ganz einfach darum, dass Geist und Seele der Menschen die gleiche Zuwendung erhalten wie es bei der körperlichen Betreuung schon der Fall ist. Wir müssen lernen, für die kranken Menschen einen Rahmen zu schaffen, in dem sie in ihrem Sinne noch Glück erfahren“.

Wie Sabine Ponikau, Einrichtungsleiterin des KATHARINENHOF® am Dorfanger, sagte, ist der Alltagsbegleiter eine wichtige Ergänzung zu den vorhandenen Berufsbildern, die sich hauptsächlich mit der körperlichen Pflege beschäftigen. Das sieht auch der Geschäftsführer der KATHARINENHOF® Betriebs GmbH, Dr. Jochen Schellenberg, so und kündigte an, dass diese Ausbildung fortgesetzt wird.

 

 

Vorweihnachtszeit in den Pflegeeinrichtungen

 

Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Die Katharinenhöfe hatten am 22. Dezember zu einer besonderen Weihnachtsfeier eingeladen. Die Auszubildenden gestalteten für Bewohner und Mitarbeiter ein tolles Programm, das allen Anwesenden sehr gefiel. Mit gemeinsam gesungenen Weihnachtsliedern, dem Vortrag der Weihnachtsgeschichte, der gelungenen Ausgestaltung und der Festtafel wussten die Azubis zu gefallen. Das sah auch ihre „Patentante“, Jutta Lieske (MdL, SPD) so, die bekanntlich über die Azubis die Patenschaft übernommen hat und sich regelmäßig über den Stand der Ausbildung informiert.