Diese Texte konnten Sie lesen in der BAB 4/08
Neujahrsempfang und Verabschiedung von
Bürgermeister Wolfgang Thamm
Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Der Neujahrsempfang stand ganz im
Zeichen der Verabschiedung von Bürgermeister Wolfgang Thamm, der nach
14-jähriger Amtszeit am 31. Januar 2008 vorzeitig in den Ruhestand geht. „Ich
war sehr gern Ihr Bürgermeister“, mit diesen Worten verabschiedete sich
Wolfgang Thamm von der zahlreich erschienenen Zuhörerschar. Vertreter aus
Wirtschaft, Kirche, Institutionen und Vereinen waren ebenso gekommen wie
Justizministerin Beate Blechinger (CDU), Landtagsvizepräsidentin Gerlinde Stobrawa (Linke), die Landtagsabgeordneten Jutta Lieske (SPD) und Dierk Homeyer (CDU), Landrat Gernot
Schmidt (SPD), Kreistagsabgeordnete und Gemeindevertreter.
Gemeindevorsteher
Dr. Siegfried Völter hob die beeindruckende
Entwicklung der Gemeinde in Wolfgang Thamms Amtszeit hervor. So hat sich die Einwohnerzahl
in dieser Zeit nahezu verdoppelt, 20 Kilometer Straßen wurden gebaut und
bedeutende Mittel in die Schulzentren Nord und Süd, die Feuerwehren und
Gewerbegebiete investiert. Dr. Völter hob die
Kontaktfreudigkeit, Gastfreundschaft und Zielstrebigkeit hervor. „Der
scheidende Bürgermeister hat großen Anteil am Ausbau der Beziehungen zur
Partnerstadt Marquett-lez-Lille sowie zum englischen Sleaford, dem rumänischen Samcuta
Mare und dem polnischen Swarzedz“, sagte Dr. Völter. Zur Erinnerung überreichte er ein von Karin Bethin gemaltes Bild von der Fließstraße. Die Straße steht
als Symbol der Vereinigung der beiden Gemeinden Fredersdorf und Vogelsdorf.
Landrat
Gernot Schmidt sieht, mit Blick auf den neuen Bürgermeister Dr. Uwe Klett
(Linke), die Gemeinde in sicherem Fahrwasser. An Wolfgang Thamm gerichtet
führte er aus: „Das Ruder kann an Dr. Klett übergeben werden. Sie können stolz
auf das Erreichte sein. Mit ihrer ruhigen, sachlichen und besonnenen Art haben
sie die kommunalen Probleme und Meinungsverschiedenheiten mit der
Gemeindevertretung, die sich in Fredersdorf-Vogelsdorf,
wie in der Bundesrepublik insgesamt, wie in einem Brennglas bündelten, gelöst.
In ihrer Gemeinde hat die Kommunalaufsicht die Kreisumlage redlich verdient“.
In
herzlichen Worten bedankte sich der Bürgermeister von Marquette-lez-Lille,
Jean Delebarre, für den Ausbau der Beziehungen
zwischen den beiden Städten und sprach an den neuen Bürgermeister die Erwartung
aus, daß dieser Prozess seine Fortsetzung findet.
Pfarrer Rainer Berkholz sowie zahlreiche Vertreter
von Vereinen, aber auch Privatpersonen verabschiedeten ihren Bürgermeister und
wünschten ihm für den Ruhestand alles Gute.
Zum
Abschluss des offiziellen Teils zeichnete Wolfgang
Thamm verdienstvolle Feuerwehrleute aus. Er dankte nochmals allen Ehrenamtlern für ihre Arbeit und seiner Frau Ingelore für
ihr Verständnis.
CDU-Ortsverband hat neue Spitze
Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Der
CDU-Ortsverband hat am 14. Januar einen neuen Vorstand gewählt. Sören
Sindermann (36) steht nun an der Spitze. Als erster Stellvertreter wurde der
Fraktionschef in der Gemeindevertretung Dirk Juhnke gewählt, zweiter
Stellvertreter ist Torsten Paulus. Weitere Funktionen bekleiden: Katrin
Lindner, Schriftführerin, Simone Sindermann, Schatzmeisterin, Beisitzer sind
Matthias Murugiah und Hans-Jürgen Hermes.
Arco Auschner war nicht mehr
angetreten. Er will sich als Gemeindevertreter und Vorsitzender des
Ortsentwicklungs- und Bauausschusses noch mehr kommunalpolitischen Fragen
widmen.
Dem Ortsverband gehören ca.
40 Mitglieder an.
Liberale stimmen sich auf Kommunalwahlkampf ein
Strausberg (wt) Die FDP will bei den
Kommunalwahlen im Herbst stark vor Ort sein und mit einem vergrößerten
Stimmenanteil eine schlagkräftige Opposition aufbauen. Dies erklärte die
Landes- und Kreisspitze der Partei am Samstag zum Neujahrsempfang. Ein
zentrales Thema wird das Eintreten gegen den „Demokratieabbau“ sein, den die
Brandenburger Koalition mit der Verabschiedung der neuen Kommunalverfassung
eingeleitet habe. Sie sieht vor, daß Fraktionen erst mit einer Stärke von vier
Abgeordneten gebildet werden können. Damit würde den Liberalen die Hälfte ihrer
Fraktionen genommen.
In
Märkisch-Oderland geht es nach den Worten von Heiko Krause um einen
„Klimawandel“. Die FDP lehnt ein weiteres Anwachsen des Haushaltsdefizits genau
so ab, wie eine Erhöhung der Kreisumlage. Ein Schwerpunktthema soll die
Bildungspolitik sein. Weitere Schwerpunkte wird der Kreisparteitag im März im
März vorgeben.
Sozialverband berät
über Versicherungen
Strausberg (BAB) Zu einem Informationsgespräch empfing Bürgermeister
Hans Peter Tierfeld am Dienstag den Vizepräsidenten des Sozialverbandes Deutschland, Lothar Dufke, sowie weitere Verbandsvertreter im Rathaus. Die
Gäste erörterten ihr Angebot zu allen Fragen der Sozialversicherung in der
Stadt und über die Unterstützung ihrer Mitglieder bezüglich der Kranken-, Renten- und
Pflegeversicherung sowie der Altersvorsorge und der Sozialhilfe, insbesondere
auch zu Harz IV. Der Kreisverband hat seine Geschäftsstelle in der ProCurand Seniorenresidenz am Straussee, wo wöchentlich
kostenlose Bürgerberatungen auch für Nichtmitglieder durchführt
werden. In den vergangenen zwei Jahren hat sich die Mitgliederzahl sowohl im
Ortsverband Strausberg als auch im
Kreisverband MOL stetig erhöht, hieß es aus dem Sozialverband. Sie
werteten dies als Beweis für bürgernahe Arbeit in der Beratung aber auch in
Klageverfahren, die für die Mitglieder durch den Verband bis zur höchsten Instanz
begleitet werden. (Fragen zur Mitgliedschaft werden beantwortet unter Tel.
03341 - 30 79 35
oder
per E-Mail an SOVDSRBMOL@aol.com).
„Das letzte Gericht“
von Richard Fasten in der „Fähre“
Strausberg (BAB) Das Restaurant „Zur Fähre“ und die Stadtbibliothek
Strausberg laden am 22. Februar (Einlaß um 18 Uhr) zu einem literarischen Abend
ein. Zu Gast ist der Berliner Autor
Richard Fasten, der spannende Geschichten aus seinem Buch „Das letzte
Gericht“ vorliest. Darin fabuliert er über Prominente und ihre letzten
Mahlzeiten. Passend zum Thema wird ein Menü serviert. Das alles kann man für 20
Euro genießen.
Sie haben Spaß am
Tanzen ohne Streß
Die Line-Dancer
wurden jetzt Mitglied der SG Grün-Weiß Rehfelde
Rehfelde (BAB) Als siebente Sektion sind seit Beginn des Jahres die
Line-Dancer unter dem Dach der SG Grün-Weiß Rehfelde
organisiert. Schon seit fast einem Jahr trainieren die Tänzerinnen regelmäßig
im Sportlerheim. Immer freitags ab 18 Uhr üben die Kids und ab 19.30 Uhr die
Fortgeschrittenen Schrittkombinationen, Hüftschwung und synchronen
Drehungen. Wenn man den Rehfelder Line-Dancern zuschaut, spürt man eines ganz genau: Es macht
ihnen unglaublich viel Spaß. Über Altersgruppen hinweg ist es die Freude an der
rhythmischen Bewegung, die sie zusammenführt. Musikalische Vorlieben werden
akzeptiert und neue Tänze einstudiert. Koordinationsfähigkeit ist gefragt, denn
die schnellen Bewegungen der Füße müssen zuerst durch den Kopf hindurch. Unter
Leitung von Annett Jackisch
und Nadine Linke funktioniert dies hervorragend. Derzeit sind es in Rehfelde
vorrangig weibliche Wesen, die „dieses Zucken in den Füßen“ spüren. Aber ganz
ohne Männer geht es nicht. Was wären die Mädels ohne tatkräftige technische
Unterstützung und die beim Tragen der Boxen notwendige Muskelkraft von Knuth Jackisch? - Die gute Seele der Gruppe ist ein Mann.
Die
„ Crazy Basement Liners“
nennen sich die Sportler, da ihre allerersten Übungsstunden im Keller
stattfanden. „Wir möchten ohne Stress Spaß am Tanzen
haben“, so das Credo von Nadine Linke. Einzelstarts oder das Teilnehmen an
großen Turnieren seien deshalb nicht geplant, dafür aber gemeinsame
Veranstaltungen mit anderen Line-Dancern, zum
Beispiel am 2. Februar, 20 Uhr im Rehfelder Sportlerheim. Zuschauer sind
herzlich willkommen.
Vielleicht
geht es ja anderen auch so wie Annett Jackisch: „Ich habe Line-Dance
gesehen und wollte sofort mitmachen“. Das war der Beginn einer Leidenschaft zum
Sport, zum Tanz und zur Musik. Neugierige Mädchen und Jungen sowie Damen und
Herren sind herzlich eingeladen zum „Schnuppern“ und Mitmachen, immer freitags
ab 18 Uhr im Rehfelder Sportlerheim.
Kerstin
Kräusche
Planspiel Börse mit
silbernem Jubiläum und Teilnehmerrekord
Die Sparkasse Märkisch-Oderland gratulierte
drei Teams aus Strausberg zu ihrem Gewinn
Strausberg (ioe) Das Planspiel Börse der Sparkasse Märkisch-Oderland,
das im vergangenen Jahr zum 25. Mal ausgelobt wurde, blieb bis zum Schluß
spannend. Zur Halbzeit hatten noch Oberschüler aus Bad Freienwalde und Seelow
die Nase vorn. Doch letztendlich gingen die Auszeichnungen, die mit Bargeld in
Höhe von 250, 150 bzw. 100 Euro belohnt wurden, allesamt nach Strausberg.
Zusätzlich zu den Preisgeldern für die Teams gab es von der Sparkasse gleiche
Summen für die Schulkasse. Sorgfältig verstauten alle ihre Zertifikate, denn
diese können bei Bewerbungen um Ausbildungsplätze vorgelegt werden.
Platz
1 belegten die „Aktienhaie Revolution“ vom Oberstufenzentrum gefolgt von den
„Los Toskanos“ des Theodor-Fontane-Gymnasiums. Den 3.
Platz erreichte ebenfalls eine Schülergruppe des Oberstufenzentrums, die sich
unter dem Namen „Die Dönertiere“ am Börsenlernspiel beteiligten.
„Für
uns war in erster Linie nicht entscheidend, ob unter dem Strich ein Gewinn oder
Verlust stand. Wichtiger ist das Anliegen junge Leute zu ermuntern, sich für
den Kapitalmarkt und das Wirtschaftsgeschehen zu interessieren“, erläuterte
Reinhard Kampmann, Vorstandsmitglied der Sparkasse Märkisch-Oderland. Die
Rechnung ging auf. 2007 gab es neben dem silbernen Jubiläum des Planspiels
Börse einen Rekord von über 560 teilnehmenden Schülern und anderen Spielern.
Die
beiden Auszubildenden Sebastian Juhre und Juliane Porsch (2. Lehrjahr) belegten beim Planspiel Börse in
Brandenburg Platz 1, bundesweit rangieren sie an vierter Stelle.
Tischtennis vom
Feinsten in der Gartenstadthalle
Neuenhagen (e.n.) Was für ein großer Moment für den 15-jährigen Willi Grieger als er gegen den Weltklasse-Tischtennis-Spieler
Milan Orlowski antreten durfte. Das Talent von
Rot-Weiß Neuenhagen gab nach dem Match zu, dass er
erstens noch nie vor einer so großen Kulisse (knapp 300 Zuschauer in der
Gartenstadthalle Neuenhagen) gespielt hatte, und dass
er zweitens gegen eine solche Ikone des Tischtennissport auch ein wenig aufgeregt
war. Im zweiten Einzel durfte Mike Hätscher,
ebenfalls Rot-Weiß Neuenhagen gegen Jindrich Pansky antreten. Er konnte dem
haushohen Favoriten sogar einen Satz abnehmen.
Doch
nach dieser temporeichen Einführung gab es dann die eigentliche Tischtennis-Show
der beiden Prager Sportler. Milan Orlowski unter
anderem zweifacher Europameister und Vizeweltmeister im Doppel und sein Partner
Jindrich Pansky, zweifacher Vizeweltmeister im Doppel und Mixed, zeigten
Tischtennis vom Feinsten. Beide sind mehrfache Meister ihres Heimatlandes und
was sie am Tisch boten, löste wahre Begeisterungsstürme bei den Zuschauern aus.
Beide Spieler sind heute noch aktiv und spielen für den SV Mühlhausen in der 2.
Bundesliga. In ihrer Show zeigten sie, was alles mit dem knapp 40 Millimetergroßen
Zelluloidball möglich ist. Und als wenn es das Einfachste auf der Welt ist,
schmetterten sie, spielten sich die Bälle als Kopfbälle zu, standen zeitweise
auf dem Tische und zauberten die unglaublichsten Ballwechsel.
„So
etwas habe ich noch nie gesehen“, freute sich Ellen Potylea,
die aus Joachimsthal nach Neuenhagen gekommen war. „Ich spiele selbst
Freizeit-Tischtennis bei Ajax Köpenick bei den 50-Plus und bin total
begeistert.“
Die
Show dauerte insgesamt fast zwei Stunden und keiner in der Halle wird diesen
Abend wohl so schnell vergessen.
TSGL Schöneiche bleibt
auch weiter erfolgreich im Konzert der Großen
Schöneiche (e.n.) Wer hochkarätigen Sport in unserer Region sehen möchte,
für den stehen in erster Linie Adressen wie die des MTV Altlandsberg (2.
Bundesliga
Dieser
Aufstieg wurde nach einer großartigen Saison in der Regionalliga, es gelang als
damaliger Aufsteiger ein Durchmarsch und somit der erneute Aufstieg, beim
abschließenden Aufstiegsturnier in Windeck (Nordrhein-Westfalen) der vier
Regional-Meister Nord, Nordost, Nordwest und West besiegelt. Das war im April
2007 und begründete gleichzeitig das erfolgreichste Jahr in der
Vereinsgeschichte überhaupt.
Doch
der Sprung in die 2. Volleyball-Bundesliga ist den Schöneichern gut bekommen.
Zunächst begann das Abenteuer 2. Bundesliga mit einem Rückschlag, denn der Erfolgstrainer
und Spieler Sven Dörendahl verließ den Verein in
Richtung Bad Dürrenberg, um dort in der 1. Bundesliga aktiv zu werden. Seit
Saisonbeginn ist Kurt Radde Trainer der Mannschaft
und mit dem ehemaligen DDR-Nationaltrainer (von 1975 bis 1978) setzte sich auch
der Erfolg weiter fort.
Jüngster
Erfolg der Herren war das Spiel gegen den Spitzenreiter TSV Giesen/Hildesheim
vor knapp 300 Zuschauern in der Lehrer-Paul-Bester-Halle.
In einem packenden Match besiegten die Männer aus Schöneiche den Favoriten mit
3:2 Sätzen und liegen nunmehr in der Tabelle auf Platz sechs. Volleyball ist
heute eine der schnellsten Ballsportarten überhaupt und ist zudem für den
Zuschauer sehr attraktiv. Auch dieses Spiel war wieder ein ganz besonderer
Leckerbissen.
Der
TSGL Schöneiche wurde übrigens am 6. August 1990 gegründet. Der vollständige
Name des Vereins lautet: „Turn- und Sportgemeinschaft Landbau Schöneiche e.V.“
Der Verein ist aus der BSG Landbau Schöneiche hervorgegangen. Unter diesem
Namen ist in den Annalen der Sportgeschichte schon einmal eine Mannschaft sehr
erfolgreich gewesen. Sie spielte zu DDR-Zeiten in der 2.Volleyball-Oberliga.
Heimstätte
des Vereins ist die Lehrer-Paul-Bester-Halle. Die
Turnhalle ist benannt nach Paul Bester. Alfred Paul Ewald Bester war Lehrer in
Schöneiche. Er lebte um 1900 in Schöneiche und unterrichtete von 1902 bis 1905
in der Kleinschönbecker Schule. Er fühlte sich mit dem Gemeindeleben sehr
verbunden. Er hatte mehr als 40 Jahre das Flurstück in der Dorfaue gepflegt,
auf die Sport- und Mehrzweckhalle heute steht.
Die weiteren Spiele der TSGL
Schöneiche in der 2.
Volleyball-Bundesliga:
Sa. 26.01.2008, 16 Uhr SV Warnemünde vs. TSGL Schöneiche
Sa. 16.02.2008 20 Uhr SSF Fortuna Bonn vs. TSGL Schöneiche
So. 24.02.2008 14 Uhr
TSGL Schöneiche vs. USC Braunschweig
So. 02.03.2008 16 Uhr
Berliner TSC vs. TSGL Schöneiche
So. 16.03.2008 14 Uhr
TSGL Schöneiche vs. Eimsbütteler TV
So. 30.03.2008 14
Uhr TSGL Schöneiche vs.
Volleyball-Internat Frankfurt/Main
Sa. 05.04.2008 19 Uhr 1.FC
Windeck vs. TSGL Schöneiche
So. 13.04.2008 14 Uhr
TSGL Schöneiche vs. VCB Tecklenburger Land
Sa. 19.04.2008 19.30 Uhr VV
Humann Essen vs. TSGL Schöneiche
Eisbahn Marzahn/Hellersdorf
(e.n.) Auch wenn der Kalender verrät, dass
wir eigentlich mitten im Winter sind, die Temperaturen lassen etwas ganz
anderes vermuten. Trotzdem wurde auch in diesem Jahr wieder die Kunst-Eisbahn
im Zentrum von Berlin-Hellersdorf, auf dem Alice-Salomon Platz, eröffnet. Ein
toller Spaß, auch wenn vorerst keine Flocken vom Himmel fallen.
Das
Unternehmen Bergmann Eventgastronomie hat die etwa 700 Quadratmeter große
Eisfläche aufgebaut und hofft nunmehr auf sinkende Temperaturen. „Wir können
zwar ständig eine Eisfläche garantieren, doch mit steigenden Temperaturen
steigen auch die Betriebskosten. Wir müssen rund um die Uhr die Anlage im
Betrieb halten und das kostet in erster Linien eine Menge elektrischer
Energie“, erklärt Peter Domke, Mitorganisator und
Mitveranstalter.
Den
ersten Gästen war es egal. Für sie hieß es, Schlittschuhe anziehen und los. Vom
18. Januar an bis 9. März können Jung und Alt täglich zwischen 10 und 22 Uhr
ihre Runden drehen. Jeweils um 10, 12, 14, 16, 18 und
20 Uhr sind 90 Minuten Eislaufspaß garantiert. 90 Minuten Eislaufen
kosten 2,50 Euro. Wer noch keine eigenen Schlittschuhe hat, kann sich diese für
2,50 Euro mieten. Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle ließ es sich nicht nehmen, die neue Attraktion mitten
im Herzen von Hellersdorf mit zu eröffnen. Axel Mews,
Geschäftsführer vom Media-Markt im Kaufpark Eiche
freut sich schon auf die Firmenveranstaltung. „Im vergangenen Jahr waren alle
Mitarbeiter total begeistert. Ein Ausflug, den keiner vergessen hatte“, sagte
er am Rand der Eisflächen. Einer der Ersten auf dem Eis war Centermanager
der Hellen Mitte, Sören Sydow. „Schön dass wir das auch in diesem Jahr unseren Gästen anbieten
können
Die
Anlage stand in der Adventszeit auf dem Potsdamer Platz in Mitte. Auch die Imbissbuden und Glühweinstände zogen mit nach Hellersdorf. Bei einer Pause oder für die, die sich nicht aufs Eis
wagen, werden Glühwein, Crepès und Bratwurst geboten.
In den nächsten Wochen stehen zudem zahlreiche Veranstaltungen rund um die
Eisbahn, so u. a. Glühweinpartys, Shows mit prominenten Überraschungsgästen aus
dem Sportbereich, Eishockeyturniere und Schlittschuhlaufkurse an.
Für die Kinder aus dem Bezirk, aber auch aus dem gesamten Umland,
haben sich die Veranstalter eine ganz besondere Überraschung einfallen lassen:
Täglich an den Wochentagen, in der ersten Laufzeit, von 10 bis 11.30 Uhr, steht
die Eisbahn Gruppen von Schulen, Kindergärten oder anderen Kindereinrichtungen
kostenlos zur Verfügung. Wer keine eigenen Schlittschuhe besitzt, muss lediglich die Leihgebühr für die Schlittschuhe in Höhe
von 2,50 Euro bezahlen. Um einen reibungslosen Ablauf garantieren zu können,
sollten hier unbedingt Reservierungen vorgenommen werden. Dazu steht die Hotline 0163-5654121 ab sofort zur Verfügung.
TSGL Schöneiche bleibt
auch weiter erfolgreich im Konzert der Großen
Schöneiche (e.n.)
Wer hochkarätigen Sport in unserer
Region sehen möchte, für den stehen in erster Linie Adressen wie die des MTV
Altlandsberg (2. Bundesliga
Dieser
Aufstieg wurde nach einer großartigen Saison in der Regionalliga, es gelang als
damaliger Aufsteiger ein Durchmarsch und somit der erneute Aufstieg, beim abschließenden
Aufstiegsturnier in Windeck (Nordrhein-Westfalen) der vier Regional-Meister
Nord, Nordost, Nordwest und West besiegelt. Das war im April 2007 und
begründete gleichzeitig das erfolgreichste Jahr in der Vereinsgeschichte
überhaupt.
Doch
der Sprung in die 2. Volleyball-Bundesliga ist den Schöneichern gut bekommen. Zunächst
begann das Abenteuer 2. Bundesliga mit einem Rückschlag, denn der
Erfolgstrainer und Spieler Sven Dörendahl verließ den
Verein in Richtung Bad Dürrenberg, um dort in der 1. Bundesliga aktiv zu
werden. Seit Saisonbeginn ist Kurt Radde Trainer der
Mannschaft und mit dem ehemaligen DDR-Nationaltrainer (von 1975 bis 1978) setzte
sich auch der Erfolg weiter fort.
Jüngster
Erfolg der Herren war das Spiel gegen den Spitzenreiter TSV Giesen/Hildesheim
vor knapp 300 Zuschauern in der Lehrer-Paul-Bester-Halle.
In einem packenden Match besiegten die Männer aus Schöneiche den Favoriten mit
3:2 Sätzen und liegen nunmehr in der Tabelle auf Platz sechs. Volleyball ist
heute eine der schnellsten Ballsportarten überhaupt und ist zudem für den
Zuschauer sehr attraktiv. Auch dieses Spiel war wieder ein ganz besonderer
Leckerbissen.
Der
TSGL Schöneiche wurde übrigens am 6. August 1990 gegründet. Der vollständige
Name des Vereins lautet: „Turn- und Sportgemeinschaft Landbau Schöneiche e.V.“
Der Verein ist aus der BSG Landbau Schöneiche hervorgegangen. Unter diesem
Namen ist in den Annalen der Sportgeschichte schon einmal eine Mannschaft sehr
erfolgreich gewesen. Sie spielte zu DDR-Zeiten in der 2.Volleyball-Oberliga.
Heimstätte
des Vereins ist die Lehrer-Paul-Bester-Halle. Die
Turnhalle ist benannt nach Paul Bester. Alfred Paul Ewald Bester war Lehrer in
Schöneiche. Er lebte um 1900 in Schöneiche und unterrichtete von 1902 bis 1905 in
der Kleinschönbecker Schule. Er fühlte sich mit dem Gemeindeleben sehr
verbunden. Er hatte mehr als 40 Jahre das Flurstück in der Dorfaue gepflegt,
auf die Sport- und Mehrzweckhalle heute steht.
Tischtennis vom
Feinsten in der Gartenstadthalle
Neuenhagen (e.n.)
Was für ein großer Moment für den
15-jährigen Willi Grieger als er gegen den
Weltklasse-Tischtennis-Spieler Milan Orlowski
antreten durfte. Das Talent von Rot-Weiß Neuenhagen gab nach dem Match zu, dass er erstens noch nie vor einer so großen Kulisse (knapp
300 Zuschauer in der Gartenstadthalle Neuenhagen) gespielt hatte, und dass er zweitens gegen eine solche Ikone des
Tischtennissport auch ein wenig aufgeregt war. Im zweiten Einzel durfte Mike Hätscher, ebenfalls Rot-Weiß Neuenhagen gegen Jindrich Pansky antreten. Er konnte dem haushohen Favoriten sogar
einen Satz abnehmen.
Doch
nach dieser temporeichen Einführung gab es dann die eigentliche Tischtennis-Show
der beiden Prager Sportler. Milan Orlowski unter
anderem zweifacher Europameister und Vizeweltmeister im Doppel und sein Partner
Jindrich Pansky, zweifacher Vizeweltmeister im Doppel
und Mixed, zeigten Tischtennis vom Feinsten. Beide sind mehrfache Meister ihres
Heimatlandes und was sie am Tisch boten, löste wahre Begeisterungsstürme bei
den Zuschauern aus. Beide Spieler sind heute noch aktiv und spielen für den SV
Mühlhausen in der 2. Bundesliga. In ihrer Show zeigten sie, was alles mit dem
knapp 40 Millimetergroßen Zelluloidball möglich ist. Und als wenn es das Einfachste
auf der Welt ist, schmetterten sie, spielten sich die Bälle als Kopfbälle zu,
standen zeitweise auf dem Tische und zauberten die unglaublichsten Ballwechsel.
„So
etwas habe ich noch nie gesehen“, freute sich Ellen Potylea,
die aus Joachimsthal nach Neuenhagen gekommen war. „Ich spiele selbst
Freizeit-Tischtennis bei Ajax Köpenick bei den 50-Plus und bin total
begeistert.“
Die
Show dauerte insgesamt fast zwei Stunden und keiner in der Halle wird diesen
Abend wohl so schnell vergessen.