Diese Texte konnten Sie lesen in der BAB 6/08 vom
7.2.
Wolfgang Thamm von Feuerwehr verabschiedet
Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Mit einem Appell verabschiedeten die drei Feuerwehren
der Gemeinde und das Blasorchester der Feuerwehr ihren Dienstherren an seinem
letzten Arbeitstag in den Ruhestand. Der überraschte Bürgermeister wurde aus
der zweiten Etage des Feuerwehrdepots in Fredersdorf Süd mit der Drehleiter
direkt auf den Appellplatz gehievt. Gemeindewehrführer Karsten Schulz dankte
Wolfgang Thamm für sein großes Engagement zur Aufrechterhaltung der
Einsatzbereitschaft der Wehren. In die Amtszeit des scheidenden Bürgermeisters
fielen der Neubau von zwei Gerätehäusern und die Bauplanung des dritten sowie
die Ausrüstung der Wehren mit neuen Fahrzeugen und modernem Gerät.
Ministerbesuch bei der Sören Sindermann GmbH
Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Am Freitag besuchte die Justizministerin des Landes
Brandenburg, Beate Blechinger (CDU), die Sindermann GmbH. Inhaber Sören
Sindermann bezog erst im November 2007 sein Firmengelände im Gewerbegebiet Nord
und bietet in der Grünanlagenpflege, in der
Bewässerung und im Winterdienst ein umfangreiches Dienstleistungsangebot
an.
Besonderes Interesse zeigte
Beate Blechinger an der vierten, aber sehr zukunftsträchtigen Firmenschiene,
dem Verkauf und der Lieferung von nicht fossilen Brennstoffen. Sören Sindermann
erläuterte dazu detailliert die Beschaffung und den Vertrieb von Holz- und
Hanfpellets sowie von Kaminholz.
Mehrheit für neue
Geschäfte im Handelscentrum
Strausberg (ioe) Während der hitzigen Debatte zur Genehmigung der
Ansiedlung von C&A, des Naturkaufhauses und weiterer Geschäfte im
Handelscentrum, verließen nach einer Wortmeldung des Vorsitzenden des Bau- und
Umweltausschusses Detlef Grabert (FDP) alle Christdemokraten bis auf den
CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Thomas Frenzel den Sitzungssaal der
Stadtverordnetenversammlung. Grabert bezichtigte vor allem die rot-rote
Kooperation, vor einem Kapitalisten einzuknicken und diesem den roten Teppich
hinterher zu rollen. Denn mit der Änderung des B-Plans Handelscentrum würden
bereits getätigte Investitionen und daraus resultierende Verträge im Nachhinein
legalisiert.
„Den engagierten Investor Herrn Fritz als
Kapitalisten abzustempeln und Stadtverordnete, die sich zur weiteren Entwicklung
des Handelszentrums bekennen, Bestechlichkeit oder betreutes Denken
vorzuwerfen, wie es durch Herrn Grabert geschehen ist, ist schon eine
Unverschämtheit“, heißt es in einer Pressemitteilung von Udo Lungwitz (CDU). Ob
der Gewerbeverein Altstadt die Probleme der Großen Straße allein lösen kann,
darf bezweifelt werden, argumentiert er. Es werde ein kompetentes Management
benötigt, das die Interessen aller Beteiligten unter eine Hut bringt. Lungwitz
fragt:
Warum gibt es in der Großen Straße keine einheitlichen
(Kern)Öffnungszeiten, die auch Berufstätige berücksichtigen? Warum entspricht
die Gestaltung vor den Geschäften und Häusern nicht dem Anliegen einer grünen
Stadt? Weshalb wird die Verkehrsführung nicht verändert, um die Parkplatzsuche
und das Einkaufen angenehmer zu machen? Was soll ein Fachmarktcenter auf dem
derzeitigen Parkplatz Müncheberger Straße, wie ihn der Gewerbeverein
vorschlägt, wo jetzt schon viele Geschäfte leer stehen und Parkplätze knapp
sind? Wann wird endlich das Gelände des ehemaligen Möbelhauses einer sinnvollen
Nutzung zugeführt? „Wir brauchen keine Gigantomanie sondern sollten das
Vorhandene besser pflegen, und mit kleinen Schritten zum Erfolg kommen“, meint
Lungwitz.
In geheimer Abstimmung, beantragt von der Fraktion
Pro Strausberg, votierten 21 Stadtverordnete für die Änderung des B-Planes und
unterstützten damit die neuen Ansiedlungen im Handelscentrum. Sieben
Stadtverordnete stimmten dagegen.
Dem attraktiven
Wohnstandort Strausberg mangelt es an Klasse
Die Fraktion CDU/FDP listete unter
anderem verschmutze Plätze, eine uneffektive Verkehrsführung und mangelhafte
Pflege des Vorhanden auf
Strausberg (ioe) Eine aktuelle Stunde zum Thema „Leben und Wohnen in
Strausberg“, einberufen von der CDU/FDP-Fraktion, stand auf der Tagesordnung der jüngsten Stadtverordnetenversammlung. Am konkretesten
ging dabei der der SWG-Geschäftsführer Hartmut Ehrlich zur Sache. „Die
Wohnungsbau Gesellschaft hat die einstige Turnhalle umgebaut, um dort auch
Stadtverordnetenversammlungen stattfinden zu lassen“, erklärte er nach
Information des Bürgermeisters über den geplanten Verkauf der gesamten
Liegenschaft des Klub am See, einschließlich des dahinter liegenden Parklatzes
sowie der Tennisanlage. Außerdem erinnerte er an Absprachen über gemeinsame
Zusammenkünfte der Vermieter und der Verwaltung, um in Fragen der Ordnung und
Sicherheit weiterzukommen. „Eine solche Einladung kann eigentlich nur von der
Stadt kommen“, meint Ehrlich. Im Übrigen sollte man über Ersatzvornahmen
nachdenken, wenn öffentliches Eigentum oder das der Vermieter mutwillig
zerstört wird.
Mittelfristig
sieht er keine Probleme bei der demographischen Entwicklung, die immer mehr
ältere Einwohner ausweist. Gerade sie seien das Stammklientel, das die SWG hegt
und pflegt.
Dank
des engagierten Teams der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnte der Leerstand
der verwalteten Wohnungen von sieben auf 4,9 Prozent gesenkt werden.
Diplomatisch formulierte Ehrlich in diesem Zusammenhang, „nicht die Masse,
sondern die Klasse der Mieter und ihre soziale Kompetenz ist
entwicklungsfähig“.
Die
Linkspartei kündigte eine Befragung an zum Thema „Was müßte zur weiteren
Entwicklung der Strausberger Altstadt verändert werden?“. Es geht um Meinungen
zur Fußgängerzone, veränderte Verkehrsregelungen und Parkordnungen und um
Möglichkeiten, Gastronomie und Einzelhandel anziehender zu machen. Udo Lungwitz
(CDU) forderte, über das Förderprogramm Kommunal Kombi zusätzliche Stellen im
Fachbereich Ordnung und Soziales zu schaffen und ehrenamtliche Wegewarte zu
gewinnen, die nach Kontrollen weitermelden, wo eingegriffen werden muß.
„Man
sollte auf der aktuellen Stunde nicht immer die gleiche Bestandsaufnahme
vornehmen, sondern sich mehr mit dem Thema Arbeit beschäftigen“, meinte Sybille
Bock (SPD).
Die Strausberger
Freiwillige Feuerwehr ist mit 134 Mitgliedern gut aufgestellt
2007 kam es zu 172 Einsätzen, 4622 Stunden
investierten die Kameradinnen und Kameraden in die Aus- und Weiterbildung
Strausberg (ioe) Im Gegensatz zu etlichen Wehren des Landkreises, die
einen Mitgliederschwund und ein Defizit an gut ausgebildeten Kameradinnen und
Kameraden hinnehmen müssen, ist die Freiwillige Feuerwehr Strausberg
leistungsstark und gut aufgestellt. Dafür bedankte sich Bürgermeister Hans
Peter Thierfeld ausdrücklich.
In
seinem Rechenschaftsbericht auf der Jahreshauptversammlung am vergangenen
Freitag nannte Stadtbrandmeister Uwe Schmidt folgende Zahlen: In der
Einsatzabteilung gibt es 81 aktive Mitglieder, die ihr Ehrenamt
verantwortungsbewußt wahrnehmen. Die Jugendfeuerwehr „Florian“, die vor 15
Jahren gegründet wurde, ist bei den Kindern nach wie vor sehr gefragt. Erstmals
sei jetzt die Mitgliederzahl auf über 30 Mädchen und Jungen angestiegen. „Diese
starke Truppe verdanken wir auch der guten Arbeit von Jugendwart Andreas
Schwierig und seinen Mitstreitern
Im
vergangenen Jahr rückte die Freiwillige Feuerwehr Strausberg, sie ist eine von
sieben Stützpunktfeuerwehren des Landkreises, zu 172 Einsätzen (2417 Stunden)
aus, zwölf davon waren überörtlich. Es handelte sich um 98 technische
Hilfeleistungen, 43 Brände waren zu löschen und 16 Einsätze erfolgten, als
Menschen in Not waren. 4622 Stunden investierten die Feuerwehrfrauen und
-männer in die Aus- und Weiterbildung.
Die
Stadt sei sich ihrer Verantwortung bewußt, die materiellen Voraussetzungen für
den Brandschutz zu gewährleisten, unterstrich der Wehrführer. So wurde
beispielsweise ein moderner Leuchtturm für Einsätze im Dunkeln angeschafft. Zur
125-Jahr-Feier der FF Strausberg am 6. Juni soll das moderne
Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20/16 (Kostenpunkt 300.000 Euro) in Dienst
gestellt werden.
Beförderungen:
zum Feuerwehrmann/-frau: Sebastian Conrad, Sebastian Fröbrich, Martin
Leuenberg, Nico Raube, Mathias Schultz, Maria Schulz, Angelique Schwiering,
Marvin Tonn;
zum Oberfeuerwehrmann: Marco Blau, Jens Engelmann, Matthias Härtel, André
Mirus, Chris Remus, Daniel Schneider, André Wancek, Falko Weidner;
zum Hauptfeuerwehrmann: Benjamin Elbeshausen;
zum Oberlöschmeister bzw. zur
Oberlöschmeisterin:
Maik
Wallasch, Annette Petzold;
zum Brandmeister: Karsten Mühleisen
Strausberg baute
Haushaltsdefizit von 3,5 Millionen Euro ab
Trotz des Ausgleichs gibt es etliche
Gründe, weiter eisern zu sparen
Strausberg (ioe) Die Hoffnung, die Konsolidierung des Haushalts
früher als 2009/2010 zu schaffen, haben sich erfüllt. Wie Bürgermeister Hans
Peter Thierfeld auf der jüngsten Stadtverordnetenversammlung informierte,
konnte das Defizit von 3,5 Millionen Euro aufgrund von nicht erwarteten
Steuergeldern und dem rigiden Sparkurs ausgeglichen werden. Damit sei der
gerade vom Landrat genehmigte Haushalt für 2008 einschließlich
Haushaltssicherungskonzept überholt.
Kämmerin
Elke Stadeler, die jetzt an einem Nachtragshaushalt arbeitet, kommentierte den
Ausgleich Fehlbetrags wie folgt: Die Investitionen wurden nicht so getätigt,
wie geplant, die Mehreinnahmen wurden nicht für zusätzliche Ausgaben verwendet.
Insgesamt nahm die Stadt 2007 rund 4,2 Millionen Euro Gewerbesteuern ein. Darunter
waren nicht erwartete Gewebesteuer-Nachzahlungen für die Jahre 2003 bis 2007
von 1,6 Millionen Euro sowie Einkommenssteuern der Bürger, die um 800.000 Euro
höher ausfielen, als angenommen.
Diese
Entwicklung als nachhaltig zu betrachten, davor warnte die Kämmerin, weil
Nachzahlungen einmalig seien. Zum anderen würden zusätzliche Steuereinnahmen
geringere Zuweisungen vom Land nach sich ziehen. Außerdem sei bei der
Rückzahlung der Bedarfszuweisung an das Ministerium des Inneren eine Restschuld
von rund 1,9 Millionen Euro offen. All diese Dinge sind zwingend, den Sparkurs
fortzuführen.
Die
Vorsitzende des Wirtschafts- und Finanzausschusses Sybille Bock (SPD) plädierte
dafür, daß die Stadtverordneten sich jetzt über Prioritäten bei Investitionen
verständigen.
Parlament legalisierte
Bewerbung für die Landesgartenschau
Aus Zeitgründen mußte die Verwaltung
die Unterlagen wenige Stunden vor der Entscheidung der Stadtverordneten
einreichen
Strausberg (ioe) Für die Verwaltung wurde die Abstimmung über die
Bewerbung Strausbergs um die Ausrichtung der Landesgartenschau 2013 auf der
jüngsten Stadtverordnetenversammlung zu einer Zitterpartie. Denn in der
vorausgehenden Diskussion meldeten sich mehr Gegner als Befürworter. Es gab
erhebliche Bedenken, daß die Stadt die rund drei Millionen Euro als Eigenanteil
zur Finanzierung der Landesgartenschau aufbringen kann.
Der
Alterspräsident der Stadtverordnetenversammlung Horst Fröhlich (CDU) monierte
den Alleingang Strausbergs ohne den Kontakt zum Mitbewerber Rüdersdorf zu
suchen. „Man hätte ja vielleicht mal ernsthaft miteinander reden können. Und
wenn es nur um die Frage gegangen wäre, wie man die Vorteile des einen und die
Vorteile des anderen in die in die gleiche Waagschale hätte werfen können“, so
Fröhlich. Sein Resümee: „Die Stadt Strausberg wird durch die Gartenschau nicht
viel grüner und auch nicht viel schöner. Sie wird aber mit Sicherheit ärmer,
als sie schon ist.“ Reiner Schwarze (SPD) appellierte, „die Finger von der Laga
zu lassen“ und bezeichnete die Bewerbung als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für
die Verwaltung. Die Bewerbung ist ein positives Anliegen, aber nicht zum
gegenwärtigen Zeitpunkt, erklärte Wolfgang Winkelmann (Pro Strausberg).
Strausberg sollte erst mal etwas zu Ende bringen, meinte er mit Blick auf den
Investitionsstau bei Kitas und Schulen, den Zustand der Straßen und die
Defizite im Bereich Ordnung und Sicherheit. So sah es auch Uwe Prinz
(fraktionslos). Er sprach sich jedoch dagegen aus, die Bewerbung der Stadt um
die Ausrichtung der Landesgartenschau zu stoppen. Das
Prozedere sei ein Training der Verwaltung für eine spätere aussichtsreichere
Bewerbung. Der Schnellschuß sei zwar gut gemeint, so Prinz. Er befürchtete
allerdings, daß dieser nach hinten losgeht.
Die
namentliche Abstimmung auf Antrag von Wolfgang Winkelmann (Pro Strausberg)
machte die unterschiedlichen Auffassungen auch innerhalb der Fraktionen
deutlich. 16 Stadtverordnete stimmten für die Bewerbung, neu dagegen, drei
enthielten sich der Stimme.
Jetzt
muß Kämmerin Elke Stadeler rechnen. Denn die Investitionsplanung der Stadt
reicht bislang nur bis 2011, und nicht bis 2013. Die finanzielle
Leistungsfähigkeit der Kommunen, die sich für die Laga beworben haben, ist ein
wichtiges Kriterium für den Zuschlag, hieß es kürzlich aus dem
Agrarministerium, das der Landesregierung in einem Jahr einen Ausrichter vorschlagen
wird.
Zehntklässler erlebten
Politik live
Der Besuch des Potsdamer Landtags hat
an der Altlandsberger Stadtschule Tradition
Altlandsberg (ioe) Mangelndes Interesse an Politik, das Jugendlichen
all zu gern nachgesagt wird, konnten wir bei den Schülern der 10. Klassen der
Stadtschule Altlandsberg nicht feststellen. Die mehrheitliche Meinung: Der
Besuch des Potsdamer Landtags im Rahmen des Faches Politische Bildung kurz vor
den Winterferien war aufschlußreich und interessant zugleich. „Es ging unter
anderem um die Grenzöffnung zwischen Deutschland und Polen, um Kriminalität und
illegale Einwanderer. „Das sind Themen, mit denen man persönlich auch in
Kontakt kommen kann“, erklärt Dimitri aus der 10 a. Sein Mitschüler Robert
findet solche praktischen Erfahrungen wichtig für die Vertiefung des
Unterrichtsstoffes. Und Martin hat es gefallen, daß die Redebeiträge der DVU
lediglich in den eigenen Reihen spärlichen Applaus fanden. Die drei
Zehntklässler verfolgen täglich Nachrichten und meinen zur heiß diskutierten
Hessenwahl, daß die Fraktionen jetzt aufeinander zugehen sollten, um die
Regierungsbildung nicht auf die lange Bank zu schieben.
„Wir
besuchen schon seit über zehn Jahren den Landtag, damit unserer Schüler Politik
live erleben können“, erklärt Heidelind Uhlig, Leiterin der Oberschule, die
Politische Bildung unterrichtet. Ein praxisnaher Unterricht sei nicht nur ihr,
sondern dem ganzen Kollegium der Stadtschule wichtig.
Diese
Bemühungen wurden jüngst von den Eltern in einer Umfrage honoriert, die der
Altlandsberger Schul- und Jugendsozialarbeiter Stephan Schwolow mit
Unterstützung der zeitweiligen Arbeitsgruppe der Stadtverordnetenversammlung
zur Rettung der Stadtschule durchführte. Darin ging es unter anderem auch um
die Art der Wissensvermittlung der Lehrer und ihren Einsatz für ganztägige
Angebote.
SPD-Wahlkreisbüro in
Strausbergs größtem Wohngebiet
Strausberg (ioe) Drei Monate nach dem Einzug in den Landtag eröffnete
Ravindra Gujjula am vergangenen Samstag sein SPD-Wahlkreisbüro in Strausberg,
Am Annatal 60, in der zweiten Etage direkt über dem Ambulatorium. Die
Büroräume, die auch vom SPD-Ortsverband genutzt werden, befinden sich in der
Hegermühle, dem größten Wohngebiet der Stadt. „Wir haben uns bewußt für diese
Adresse entschieden, denn hier spielt sich das Leben mit all seinen sozialen
Brennpunkten ab“, wandte sich Gujjula an die vielen Gäste. Unter ihnen waren
nicht nur Genossen, sondern auch Vertreter anderer Parteien sowie etliche
Vereinsmitglieder, Lehrer und Sportler. Der sportpolitische Sprecher der
SPD-Fraktion des Landestages und Mitglied des Innenausschusses wünschte sich,
daß dies künftig so bleibt. Denn natürlich stünde das neue Büro auch Bürgern
ohne SPD-Parteibuch offen.
„Die
Nazis dürfen bei den Kommunalwahlen im September nicht in die
Gemeindeparlamente kommen. Dafür brauchen wir ein überparteiliches
Zusammenwirken“, erklärte Gujjula, dessen Engagement gegen Rechtsextremismus
landesweit Anerkennung findet. Ein weiterer Schwerpunkt seines politischen
Wirkens ist die ist Jugend- und Vereinsarbeit. „Wir wollen uns auch um eine
gesunde Ernährung in Schulen und Kitas kümmern. Dazu wird die SPD-Fraktion
demnächst entsprechende Vorlagen im Landtag einbringen“, kündigte der
praktizierende Arzt an.
(Die
Sprechzeiten des SPD-Wahlkreisbüros: montags von 16 bis 18 Uhr, freitags von 13
bis 15 Uhr. Andere Termine können unter der Nummer 0160 4968804 mit dem
Wahlkreismitarbeiter Torsten Boger vereinbart werden.)
Futsal in Neuenhagen
Neuenhagen (e.n.) Am Ende eines langen Turniers blieb für die Gastgeber vom Futsal-Team
Neuenhagen nur der fünfte Platz. Insgeheim hatten sie sich beim Zweiten
Internationalen Futsalcup in der Neuenhagener Gartenstadthalle sicher ein wenig
mehr ausgerechnet und wollten den großen Favoriten sogar ein Bein stellen. Doch
was heißt „nur“. Sich hinter Mannschaften wie Pogon Szczecin, Eintracht
Frankfurt (Main), FC Futsal Innsbruck und Hertha BSC Berlin zu platzieren, ist
ganz sicher auch ein Erfolg. Als Sieger dürfen sich die Neuenhagener trotzdem
bezeichnen, denn sie haben ein großartiges Turnier organisiert, für das sie von
allen Seiten auch lobende Worte im Empfang nehmen durfte. So gab es inzwischen
ein Schreiben vom 1.FC Futsal Innsbruck: „Der erreichte 3.Platz ist für den
1.FC Futsal Innsbruck der bisher größte internationale Erfolg der
Vereinsgeschichte. Euer Pokal wird einen Ehrenplatz erhalten.“
Neuenhagens
Bürgermeister Jürgen Henze hatte einen Teil der am Turnier beteiligten
Mannschaften einen Tag zuvor im Rathaus von Neuenhagen empfangen. In einer
kleinen Rede würdigte er zum einen die Bemühungen des Futasl-Teams Neuenhagen
sowie die Entwicklung des Futsal-Sports insgesamt. Eine Führung durch das Haus,
inklusive Turmbesteigung, schlossen sich an. Zum Programm gehörte weiterhin ein
Workshop für Trainer und Betreuer durch den DFB-Beauftragten Dennis Bessel.
Das
Turnier begann mit einer schönen Geste durch den Veranstalter Futsal-Team
Neuenhagen. Die Mannschaft wird in der Zukunft eine Patenschaft mit dem Kinderheim
in Buckow/ Waldsieversdorf eingehen. Patenschaft heißt, dass Kinder zu den
Spielen der Mannschaft als auch zu weiteren Turnieren eingeladen werden.
Kindersitze
im Auto sind ein Muß!
Wer auf die richtige Sicherung seines Kindes verzichtet, hat viel zu verlieren.
Telefonaktion mit Experten am
Donnerstag, den 14. Februar, 10 bis 17 Uhr
Gebührenfreie Hotline: 0800 – 0 60 4000
Die meisten Eltern glauben, dass ihre Kinder zu Fuß
oder auf dem Fahrrad den größten Gefahren durch den Straßenverkehr ausgesetzt
sind – weit gefehlt! Die mit Abstand gefährlichste Art der Verkehrsteilnahme
ist für Kinder die Mitfahrt im Auto, wie die Zahlen der Unfallstatistik
belegen. Besonders erschreckend: Viele der betroffenen Kinder waren
unzureichend oder gar nicht gesichert. Neben Nachlässigkeiten ist ein großes
Problem die fehlerhafte Anwendung von Kindersitzen. Dabei kann die richtige
Information beim Thema „Kindersitz“ lebenswichtig sein: Denn nur ein korrekt
montierter, altersgemäßer und qualitativ hochwertiger Kindersitz kann vor
schwersten Verletzungen schützen.
Eigentlich
alle Eltern wissen: Kindersitze sind wichtig für die Sicherheit des Nachwuchses
im Auto. Aber bei der Umsetzung dieser Erkenntnis hapert es oft. Dabei liegt
das Problem häufig im falschen Einbau von Kindersitzen: Annähernd 65 Prozent
der Kinderschutzsysteme in Pkw werden falsch benutzt. Mangelnde Beratung beim
Kauf, Missachtung der Bedienungsanleitung
oder die Verwendung veralteter, gebrauchter Sitze sind maßgebliche
Gründe. Auch werden Eltern mit zunehmendem Alter ihrer Kinder nachlässiger:
Sitzen noch fast alle unter Fünfjährigen im Kindersitz, wird jedes dritte Schulkind
nur noch mit dem Erwachsenengurt gesichert.
Dabei
müssen Kinder bis zu einem Alter von 12 Jahren, die kleiner als 150 Zentimeter
sind, in geeigneten Kinderrückhaltesystemen sitzen. Das ist gesetzlich
vorgeschrieben und mindert das Risiko schwerster Verletzungen erheblich! Das
gilt immer und überall: im Auto der Eltern, im Taxi oder in der
Fahrgemeinschaft der Nachbarn, auf kurzen Fahrten in der Stadt oder auf der
Urlaubsreise. Doch wann ist welcher Sitz der richtige?
Grundsätzlich
gibt es spezielle Systeme für drei verschiedene Altersgruppen: Babyschalen für
Babys bis zu einem Körpergewicht von etwa 13 Kilo, Schalensitze für Kleinkinder
bis etwa fünf Jahre und einstellbare Sitze mit stabilen Rücken- oder
Schlafstützen für Schulkinder bis zum Alter von 12 Jahren. Orientieren Sie sich
vor dem Kauf an Testurteilen und lassen Sie sich im Fachhandel ausführlich
beraten. Ein gutes Testurteil ist allerdings nicht das einzige Kriterium: Der
Sitz muss auch optimal in Ihr Auto und Ihr Kind in den Sitz passen!
Guter Rat zum Nulltarif
Darf
ich den Kindersitz auch vorne auf der Beifahrerseite installieren? Müssen
Airbags immer deaktiviert werden, wenn ein Kind dahinter sitzt? Was muss ich
beim Kauf von gebrauchten Kindersitzen beachten? Wann sollte ein Sitz
ausgetauscht werden? Diese und alle weiteren Fragen zum Thema „Kindersitz“
beantworten Ihnen ausgewiesene Experten an unserem kostenfreien Lesertelefon:
Unter anderen am Telefon für
Ihre Leser (weitere Experten folgen):
·
Franz Schibalski; Verkehrssicherheitsexperte mit Schwerpunkt
Kindersicherheit; ADAC, München
·
Andreas Bergmeier; Referat Kinder und Jugendliche, DVR e.V., Bonn
·
Günter Trunz;
Verkehrssicherheitsexperte ADAC-Westfalen, Dortmund
Rufen Sie an! Donnerstag, den 14. Februar, 10 bis 17 Uhr.
Gebührenfrei
unter 0800 – 0 60 4000
Infokasten
zum Thema „Umweltplaketten & Rußpartikelfilter“ vom 24.1.2008
Hier finden Sie mehr zu
den Themen Umweltplakette und Rußpartikelfilter:
Das
Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe informiert rund um die Themen Umweltzonen, Plaketten
und Rußpartikelfilter.
Die
Schiedsstellen des Kfz-Gewerbes helfen bei Meinungsverschiedenheiten mit Ihrer
Werkstatt.
Die
Deutsche Umwelthilfe liefert allgemeine Informationen zum Thema Auto und
Umwelt.
www.cityfilter.de und www.twintec.de
Die
Hersteller von Rußpartikelfiltern, HJS und TwinTec, informieren über
Nachrüstlösungen.
„Sie
schützen Mensch und Umwelt – überall wo Sie fahren“
Rußpartikelfilter
mindern Feinstaubemissionen – und machen Dieselfahrzeuge fit für die
Umweltzonen.
Auf vielen Windschutzscheiben prangen bereits die
roten, gelben und grünen Umweltplaketten. Sie sind das „Eintrittsticket“ in die
neu eingerichteten Umweltzonen von Berlin, Köln und Hannover – weitere Kommunen
werden zum 1. März folgen. Alle Fahrzeuge ohne Plakette dürfen in den
ausgewiesenen Bereichen nicht mehr fahren. Vor allem ältere Diesel-Autos ohne
Rußpartikelfilter sind von Fahrverboten betroffen. Nahezu jeder
zweite Diesel könnte aber durch den Einbau eines Filters
„umweltzonentauglich“ gemacht werden. Alle Fragen zur Umweltplakette und zu
Filtersystemen beantworteten die Experten unserer Lesertelefonaktion:
In
den Umweltzonen dürfen doch alle Autos mit Plakette fahren – warum gibt es dann
verschiedene Farben?
Barbara Göppel: Die drei Ampelfarben
kennzeichnen die Schadstoffklassen 2, 3 und 4. Dabei steht Grün für die
besonders emissionsarme Klasse 4, gefolgt von Gelb und Rot für die Klassen 3
und 2. Fahrzeuge der Schadstoffklasse 1 erhalten keine Plakette. Zunächst haben
alle Autos mit Plakette in Umweltzonen freie Fahrt. Künftig werden die Fahrverbote
stellenweise auch auf Fahrzeuge mit einer roten oder gelben Plakette
ausgeweitet. Welche Plakettenfarbe zur Weiterfahrt berechtigt, zeigt ein
Verkehrsschild an der Einfahrt in die Umweltzone.
Sind auch Oldtimer von Fahrverboten
betroffen?
Barbara Göppel: Die rund 153.000 Oldtimer, die als
„mindestens 30-jährig“ das so genannte H-Kennzeichen oder das rote
07-Oldtimer-Kennzeichen tragen, sind von der Kennzeichnungspflicht ausgenommen.
Sie dürfen auch ohne Plakette in die Umweltzonen einfahren.
Bis
jetzt gibt es ja erst in drei Städten Umweltzonen – sind weitere geplant?
Wilhelm Hülsdonk: Ja, mindestens 17 weitere
Städte planen Umweltzonen, von denen zehn bereits dieses Jahr eingerichtet
werden sollen. Das betrifft unter anderem München, Mannheim und Stuttgart. Alle
Informationen hierzu finden Sie auf der Internetseite des Deutschen
Kraftfahrzeuggewerbes unter www.kfzgewerbe.de
in der Rubrik „Autofahrer“.
Wo kann ich eine Plakette für mein Auto bekommen?
Hans-Walter Kaumanns: Alle für die
Abgasuntersuchung (AU) anerkannten Kfz-Meisterbetriebe geben Plaketten aus. Sie
müssen nur den Original-Fahrzeugschein oder die Zulassungsbescheinigung Teil I vorlegen,
damit die Mitarbeiter über die in den Fahrzeugpapieren eingetragene
Emissionsschlüsselnummer die Schadstoffklasse bestimmen können. Das amtliche
Kennzeichen wird fälschungssicher auf der entsprechenden Plakette notiert und
diese wird deutlich sichtbar auf der Innenseite der Windschutzscheibe verklebt.
Was passiert, wenn ich
ohne Plakette in einer Umweltzone fahre?
Barbara Göppel: Plakettenloses Einfahren
in die Umweltzone kostet 40 Euro und einen Punkt in Flensburg.
Bekomme
ich für meinen Diesel eine Plakette, wenn ich mit
einem Rußpartikelfilter nachrüste?
Thomas Marx: Für viele Diesel-Fahrzeuge
gibt es Rußpartikelfilter zum Nachrüsten. In den für die AU zugelassenen
Kfz-Meisterbetrieben können Sie sich informieren, ob für Ihr Fahrzeug ein
solches System erhältlich ist und es verbauen lassen. So kann Ihr Auto in eine
bessere Schadstoffklasse aufsteigen und Sie erhalten eine Plakette, bzw. eine
höherwertige Plakette.
Ich
habe einen Benziner und bekomme keine Plakette. Dabei verursachen doch
hauptsächlich Diesel-Fahrzeuge Feinstaub...
Hans-Walter Kaumanns: Das ist richtig. Bei der
Einstufung in die Schadstoffklassen 1 bis 4 werden neben den
Feinstaubemissionen aber auch andere Schadstoffe wie Stickoxide berücksichtigt.
Kann ich meinen alten Pkw
auch mit einem Kat „umweltzonentauglich“ machen?
Frank Nestroi: Es ist in der Tat so, dass
auch ältere Diesel- und Benziner-Pkw mit der Nachrüstung eines Katalysators
eine der begehrten Plaketten erhalten können. So bekommen ältere
Diesel-Fahrzeuge mit einer Kat-Umrüstung auf Euro 2 die rote Plakette und
ältere Benziner-Fahrzeuge mit der Kat-Umrüstung sogar die grüne Plakette. Die
Nachrüstung mit einem Katalysator wird zwar nicht steuerlich gefördert, aber
der Autofahrer profitiert durch erhebliche jährliche Kfz-Steuereinsparungen.
Diese können bei Diesel-Pkw bis zu 40 Prozent und mehr betragen. So rechnet
sich die Anfangsinvestition für den Katalysator schon meist innerhalb von zwei
Jahren.
Was
kostet die Nachrüstung mit einem Filter?
Wilhelm Hülsdonk: Im Durchschnitt kostet der
Filtereinbau etwa 700 Euro. Sie werden aber vom Staat für Ihr
umweltfreundliches Verhalten „belohnt“: mit einer steuerlichen Förderung in
Höhe von 330 Euro, die mit der nächsten Kfz-Steuer verrechnet wird. Der für die
AU zugelassene Kfz-Meisterbetrieb stellt Ihnen eine entsprechende Bescheinigung
zur Vorlage bei der Zulassungsstelle aus.
Gibt
es für alle Diesel-Pkw Nachrüstsysteme?
Thomas Marx: Für eine Vielzahl von
Modellen sind Filtersysteme verfügbar. Auch Biodiesel-Fahrzeuge können ohne
Probleme mit einem Filter nachgerüstet werden. Vor allem für ältere Modelle
gibt es jedoch noch keine Filter. Wir sind dabei, diese fehlenden Filter zu
entwickeln, und erwarten, im Laufe des Jahres 2008 eine technische und geprüfte
Lösung vorstellen zu können.
Gibt es technische Unterschiede zwischen den verschiedenen Filtersystemen und unterscheiden sie sich in ihrer Wirksamkeit?
Jürgen Kopruch: Es gibt zwei
unterschiedliche Systeme zur Feinstaubfilterung, die sich sowohl in der Technik
als auch im Wirkungsgrad unterscheiden. Ein so genanntes „geschlossenes
Filtersystem“ ist sehr effizient und hält etwa 95 Prozent aller Kleinstpartikel
zurück. Wegen der aufwendigen Technik und den nötigen Eingriffen in das Motormanagement,
wird dieses System zurzeit für die Pkw-Nachrüstung nicht angeboten. Beim Kauf
eines Dieselneuwagens sollten Sie unbedingt darauf achten, dass dieses
Filtersystem eingebaut ist. Die Wirksamkeit von offenen Filtersystemen beträgt
immer noch 50 bis 70 Prozent. Dieses System eignet sich besonders für eine preisgünstige
und dennoch effiziente Nachrüstung von Dieselfahrzeugen und ist in etwa einer
Stunde eingebaut.
Was
sind weitere Vorteile der Filternachrüstung?
Frank Nestroi: Sie schützen Mensch und Umwelt
- überall wo Sie fahren, nicht nur in den ausgewiesenen Umweltzonen. Außerdem
steigern Sie den Wiederverkaufswert Ihres Fahrzeugs deutlich. Zudem profitieren
Sie natürlich von der steuerlichen Förderung in Höhe von 330 Euro und sparen
zusätzlich noch jährlich Steuern: Seit dem 1. April 2007 müssen Besitzer von
alten und neuen Diesel-Fahrzeugen ohne Filter vier Jahre lang einen Aufschlag
auf die Kfz-Steuer von 1,20 Euro je 100 Kubikzentimeter Hubraum zahlen.
Ich
habe in den vergangenen Monaten viel über nicht funktionierende Filter gelesen
und bin deshalb etwas misstrauisch...
Thomas Marx: Die Diskussion um nicht
ordnungsgemäß funktionierende Filter dreier Filterhersteller hat viele
Autofahrer verunsichert. Diese Hersteller haben die Allgemeine
Betriebserlaubnis ihrer Systeme mittlerweile zurückgegeben, die betroffenen Filter
werden seither nicht mehr verbaut. Alle anderen auf dem Markt angebotenen
Filtersysteme – einschließlich unserer Produkte – haben ihre hohe Wirksamkeit hingegen
in mannigfaltigen Tests und Prüfungen immer wieder bestätigt.
In
mein Auto wurde ein mangelhaftes Filtersystem eingebaut. Kann ich es kostenfrei
ersetzen lassen?
Barbara Göppel: Ja, das können Sie!
Fahrzeughalter haben Anspruch auf den Einbau eines ordnungsgemäß
funktionierenden Filters. Alle anderslautenden Meldungen, insbesondere von den betroffenen
Filterherstellern, sind ohne Bedeutung. Ihr Ansprechpartner ist die Werkstatt,
die den Filter verbaut hat.
Für
mein Fahrzeug gibt es keinen Ersatzfilter. Was soll ich tun?
Wilhelm Hülsdonk: Es existieren zurzeit für
etwa 70 Prozent der betroffenen Filter Ersatzlösungen. Wenn Sie jetzt keinen
Ersatzfilter bekommen können, überreicht der Kfz-Meisterbetrieb einen
Gutschein, der den kostenlosen Austausch bestätigt, sobald ein geeignetes
Produkt auf dem Markt ist.
Muss
ich die steuerliche Förderung und die Plakette zurückgeben, wenn der Filter
nicht funktioniert?
Hans-Walter Kaumanns: Die Allgemeine
Betriebserlaubnis (ABE) für die bereits verbauten Exemplare der betroffenen
Filter wird nicht rückwirkend entzogen. Umweltplakette und steuerliche Vorteile
bleiben also erhalten, solange Sie auf Ihren Ersatzfilter warten. Die
schlechteste Lösung ist der Rückbau in den ursprünglichen Zustand: Er ist
aufwendig und nutzt der Umwelt überhaupt nicht.
Meine
Werkstatt will den Filter nicht austauschen. Was kann ich tun?
Wilhelm Hülsdonk: Bei
Meinungsverschiedenheiten zum Filteraustausch können Sie die Schiedsstellen des
Kfz-Gewerbes (www.kfzschiedsstelle.de)
anrufen. Sie regeln Beschwerden ohne gerichtliche Auseinandersetzung und sind
für den Verbraucher kostenlos. Die Schiedsstellen sind für alle Betriebe
zuständig, die das blau-weiße Schild mit der Aufschrift „Meisterbetrieb der
Kfz-Innung“ tragen.
Der Pfeil im Bärenherz - Bogenschießen für Jedermann!
Ein archaisches Erlebnis der besonderen Art kann sich
Groß und Klein in Krummensee verschaffen. Auf dem Dachboden der ehemaligen
Stallungen des Seehofes hat seit Sommer vergangenen Jahres die 1.Indoor-3D-Bogenschieß-Anlage
Deutschlands namens „Bull’s Eye“ ihr Domizil.
Wer hier mit dem
Bogenschießen seine Freizeit verbringen möchte, der wird nicht nur sachgerecht
eingewiesen und belehrt, sondern erfährt vom Inhaber und Initiator Matthias
Krahnert (49J.) auch eine Menge über diese Freizeitbetätigung selbst. So zum
Beispiel, dass die Jagd mit Pfeil und Bogen mindestens 30 Tausend Jahre alt ist
und Pfeilspitzenfunde aus Afrika auch schon auf 50 Tausend Jahre datiert
werden. In 95% aller Länder wird heute noch mit dem Bogen gejagt, wobei in
Nordamerika und in Europa sehr modernes Equipment zur Anwendung kommt. In
Deutschland, Österreich, der Schweiz und Slowenien ist diese alte Jagdform
verboten.
Wer das Bogenschießen
regelmäßig ausübt, beugt Rücken- und Haltungsschäden vor oder kann bestehende
Rückenprobleme mildern. Beachtenswert ist auch die mentale Komponente des
Bogenschießens, denn man muß, um Erfolg zu haben, zur Ruhe kommen. Dies gelingt
dank der Anleitung und des Trainings mit kompetenten Mitarbeitern der Anlage
und so ist auch schnell der Erfolg erlebbar.
Die Bogenschützen in
Krummensee setzen sich ganz verschieden zusammen. Es sind Männer und Frauen
jeden Alters, der jüngste ist 6 Jahre und aus dem Ort selbst kommt der Älteste
mit 87 Jahren. Ob man Rechts- oder Linkshänder ist, spielt keine Rolle.
Das Equipment stellt „Bull’s
Eye“ und auch ein Basis-Kurs ist im Preis für das Schießen über ca. 1 1/2
Stunden enthalten. Nach der Sicherheitsbelehrung - denn Pfeil und Bogen sind
Waffen - geht es zum Schießen an den Parcours. Gut 60 - 80 Pfeile verschießt
man in der Zeit.
Der Parcours ist bestückt
mit speziellen Tier-Imitationen in verschiedenen Größen und in
unterschiedlicher Entfernung, die alle beschossen werden können. Je nachdem,
wie man trifft, können Punkte gesammelt werden, um zum Beispiel bei einem
Wettbewerb mit anderen Schützen, den Besten zu ermitteln.
Nach dem Schießen kann noch
am Kamin gefachsimpelt werden oder man schaut bei den Arbeiten in der kleinen
Manufaktur zu, wo Pfeile und Bogen gebaut oder getunt werden. Hier kann man
Bogen reparieren lassen oder auch persönlich erwerben.
Als Event-Location hat sich
die 3D-Bogen-Schieß-Anlage von „Bull’s Eye“ schon einen guten Namen gemacht.
Familien- und Betriebsfeiern sind schon ausgerichtet worden, selbst eine
Hochzeit fand bei „Bull’s Eye“ statt und der Motorradclub „East Side Riders“
beging hier seine Weihnachtsfeier.
Sie finden „Bull’s Eye“ auf
dem Erlebnis-Bauernhof Krummensee,
Dorfstr.7, 16356 Krummensee. Geöffnet ist Freitag von 14.00 bis 20.00 Uhr und
Sa./ So. von 11.00 bis 20.00 Uhr. Nach Absprache sind auch andere Termine
buchbar. Funk: 0160 - 78 24 709
Mehr erfahren Sie im
Internet unter www.bullseyeonline.de
Am Besten ist, Sie schauen vorbei - das Team von „Bull’s Eye“ freut sich auf
Sie!
Neuer
„Lancer“ zur Neueröffnung von Mitsubishi im Tasdorfer Autohaus Strauch
Seit dem 1.Januar 2008 führt
das Autohaus Strauch in Tasdorf Süd nun die Marke Mitsubishi. Das heißt,
Freunde dieser japanischen Autos finden hier den Verkauf und den kompletten
Werkstatt-Service vor. Diese Bereicherung des Angebotes im Tasdorfer Autohaus
Strauch ist zugleich mit der Markteinführung des neuen Mitsubishi „Lancer“
verbunden. Er präsentiert sich im neuen dynamischen Look, worauf sein
offizieller Name „Lancer Sportlimousine“ hinweist. und ist z.Z. mit einen 140
PS Diesel-Motor oder 144 PS Benzin-Motor erhältlich. Den Markt bereichert ab
April das allradgetriebene Sportmodell Evolution X mit 290 PS dank einer
zwei Turbolader-Maschine und einem
markanten Spoiler auf dem Kofferraumdeckel und im Herbst gesellt sich hier die
Variante mit Schrägheck hinzu. Alle Modelle basieren auf der jetzt generell
verwendeten Mitsubishi-„Globalplattform“.
Im Innenraum unterstreicht
ein Cockpit mit stark gewölbter Armaturentafel, Schirmkappen-Instrumenten in
italienischer Design-Art und konturierten Sitzen den sportlich-funktionalen
Charakter des Fahrzeuges.
Mit Inform, Invite, Instyle
und Intense bietet der Lancer vier Ausstattungsversionen. Zur Serienausstattung
zählen u.a.: Klimaanlage, elektrische Scheibenheber, fernbediente
Zentralverriegelung, elektr. einstellb. Außenspiegel und ein höhenverstellbarer
Fahrersitz. Die Standard-Sicherheits-Ausstattung umfaßt Frontairbags,
Fahrer-Knieairbag, Seitenairbags vorn, Kopfairbags vorn und hinten,
Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer. Je nach Modell beginnt die Preisliste für
den Lancer bei 19.200 Euro.
Zuverlässiger Dauerrenner - und Dauerbrenner: der
Colt
Laut Pressemitteilung von
Mitsubishi ergab der Mängelreport 2008 der DEKRA - Sachverständigen, daß der
Mitsubishi Colt bei den Minicars/Kleinwagen in der Laufleistungsgruppe bis
30.000 km mit der niedrigsten Mängelquote den ersten Platz belegte. Die im Juni
2004 eingeführte fünftürige Variante der sechsten Generation des Colt wurde bereits im November des gleichen Jahres von der
BAMS mit dem „Goldenen Lenkrad“ ausgezeichnet. Dieses Colt-Modell mit dem
70kw/95PS starken 1,3 Liter Benzinmotor ist in Deutschland die meistverkaufte
Colt-Version. Die hohe Zuverlässigkeit drückt sich auch in Zahlen aus:
-
Bereits 65.000 Zulassungen
der sechsten Colt-Generation in Deutschland
-
Seit 1977 wurden rund
355.000 Colt in Deutschland verkauft
-
In der aktuellen
Baureihe überzeugen der 5-Türer, 3-Türer und das Klappdach-Cabriolet
Müncheberger
Auto-Kur-Zentrum - geachteter
Arbeitgeber in der Kfz-Branche
Das
Auto-Kur-Zentrum in Müncheberg hat sich in den vier Jahren seines Bestehens zu
einem anerkannten Betrieb und Arbeitgeber entwickelt. So konnten - oder besser
gesagt - mussten kürzlich zwei Mitarbeiter neu eingestellt werden. Auch ein
neuer Auszubildender kam hinzu, so dass die Firma jetzt zwei Mechatroniker
ausbildet. Gern ist man hier auch bereit, Praktikanten zu nehmen. Der erwähnte
Auszubildende hat hier im Praktikum nicht nur Erfahrungen zu seiner künftigen
Tätigkeit gesammelt, sondern konnte für sich abklären, ob Mechatroniker
wirklich der Beruf ist, den er sich künftig vorstellt. Andererseits konnte sich
Kfz-Meister Reinhard Chowanski und die anderen Kollegen ein Bild machen, ob
eine Vergabe der Ausbildungsstelle gerechtfertigt ist. Genau nach diesem
Prinzip hat sich jetzt schon ein neuer Praktikant für ein 12 Monatspraktikum
gemeldet. Insgesamt verfügt das Auto-Kur-Zentrum nun über 11 Mitarbeiter. Sie
bilden die Grundlage für die solide Leistung des Betriebes und für seine
Anerkennung, die ihn nicht nur in unserer Region bekannt gemacht haben, sondern
ihn deutschland- und europaweit im Bereich des Fahrzeug- und Ersatzteilhandels
lässt. Für die Zukunft hat das Auto-Kur-Zentrum noch viele Pläne, die die
Erweiterung des Leistungsangebotes betreffen.
Der
Dank für die Entwicklung der an Jahren noch jungen Firma gilt aber den Kunden,
die dem Auto-Kur-Zentrum ihr Vertrauen gaben und weiterhin geben. Dieser Dank
ist verbunden mit der Garantie weiterhin besten Fahrzeugservice zu besten
Preisen zu bieten. Nutzen auch Sie den lückenlosen Service vom „Auto-Kur-Zentrum“,
denn für Ihr Fahrzeug gibt es hier immer die beste Lösung.
10 Jahre GIEBELSEE APOTHEKE in Petershagen – alles,
was Sie Ihrer Gesundheit zuliebe erwarten
Am
16. Februar dieses Jahres jährt sich zum zehnten Mal der Tag der Eröffnung der Giebelsee
Apotheke in Petershagen / Festwoche vom 11. bis 16. Februar 2008
Petershagen (rd) „FREUDE haben wir damals gehabt am Gestalten und beim
Einrichten der Apotheke“ erinnert sich Apothekerin Felicitas Sonnenburg.
„Freude am zunächst vorsichtigen Interesse unserer zukünftigen Kunden, und mit
gespannter Freude fieberten wir dem Tag der Eröffnung herbei.“
Es folgte ein Jahrzehnt, in
dem viel gelernt wurde, das Team sich stets neuen Aufgaben gestellt hat. „Nun,
nach zehn Jahren, sind wir doch glücklich und ein wenig stolz auf unsere kleine
Gesundheitsoase „Giebelsee Apotheke“, zieht die Chefin Bilanz. „Bewältigt haben
wir dies DANK unserer Kunden/Patienten und dank meiner
engagierten Mitarbeiterinnen, dank unserer Partner, die uns unterstützend und
wohlwollend zur Seite standen.
Seit Eröffnung der Giebelsee
Apotheke sind wir bestrebt, unsere Kunden/Patienten kompe-
tent, umfassend und
unabhängig zu beraten. Mit diesem Anspruch wird das Möglichste
machbar. Für das Machbare
werden – unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben – alle verfügbaren
Möglichkeiten ausgeschöpft.“
Weiterbildung
und Beratung
Die Kunden/Patienten werden
von freundlichen und flexiblen Mitarbeiterinnen betreut und von drei
Apothekerinnen sowie einer Phamazieingenieurin pharmazeutisch beraten. Der
ausgesprochene „Teamgeist“ und die Bereitschaft, ständig hinzuzulernen, sind
das Geheimnis der seit Jahren währenden Stabilität des 7 (+1)köpfigen
Mitarbeiterstammes.
Für eine individuelle,
qualitativ hochwertige Beratung und Serviceleistungen stehen qualifizierte
Mitarbeiterinnen im Dienst der Kunden und Patienten. Seit Erweiterung der
Giebelsee Apotheke im Jahr 2001 kann den Kunden ein Plus an Komfort und Raum
für diskrete Beratungsgespräche sowie für interessante „Gesund-Leben-Aktionen“
bieten.
Apothekerin Felicitas
Sonnenburg betont: „In der Giebelsee Apotheke sehen wir den Menschen im
Mittelpunkt, dem wir im Bestreben nach bestmöglicher Förderung seiner
Gesundheit helfen wollen. Dazu sollen ganzheitliche Regulations- und
schulmedizinische Therapiemöglichkeiten gleichermaßen Eingang in unsere
Beratung finden.
Auch Fragen zur
Pharmakologie von Wirkstoffen wecken unsere Leidenschaft. Regelmäßige Fort- und
Weiterbildung sind uns daher sehr wichtig.
Die vorliegenden Fortbildungszertifikate untermauern
unseren Beratungsanspruch:
Aufbaukurse (jeweils obligatorisch);
Interne Schulungen dienen
darüber hinaus der Wissensvermittlung innerhalb der Apotheke sowie der
Diskussion offener Fragen.
Alle Kunden/Patienten
sollten eine individuelle Beratung zu ihrem Arzneimittel erwarten dürfen. Daher
legen wir großen Wert auf persönliche Gespräche mit den Patienten, um auf mögliche
unerwünschte Nebenwirkungen eingehen zu können oder auf Wechselwirkungen
hinzuweisen. Die persönliche Kundenkarte ist hier sehr hilfreich. Wir helfen
Ihnen bei der richtigen Anwendung Ihres Arzneimittels.
In Abhängigkeit vom
Beratungsbedarf vereinbaren wir auf Wunsch auch gern einen individuellen
Gesprächstermin.“
Schnuppertag an der BSH
Die Berufliche Schule Hangelsberg stellt sich vor
Wie werde ich meine
berufliche Zukunft gestalten? Welche Ausbildungsmöglichkeiten mit einer
beruflichen Perspektive gibt es?
Und wo finde ich einen
entsprechenden Ausbildungsplatz?
Vor diesen wichtigen Fragen
und Entscheidungen stehen in den nächsten Wochen viele Absolventen der 10.
Klassen.
Aus diesem Grund laden die
Lehrerinnen und Lehrer sowie die Schülerinnen und Schüler der Beruflichen
Schule der FAW gGmbH in Hangelsberg, Große Waldstraße 19, am Samstag, dem 9.
Februar, zu ihrem „Tag der offenen Tür“ ein.
Von 10 bis
Neben den umfangreichen
Angeboten stehen Ihnen an diesem Tag das Kollegium und Schüler der BSH für
Ausbildungsfragen und Aufnahmemodalitäten zu Verfügung.
Informationstag der Freien
Montessori-Oberschule Hangelsberg am Samstag, dem 09.02.2008, von 11 bis 14 Uhr
Die
zukünftige Freie Montessori Oberschule Hangelsberg stellt sich vor
Die FAW gGmbH freut sich, ihre Freie
Montessori Grundschule Hangelsberg am selben Standort ab dem Schuljahr
2008/2009 um eine Freie Montessori Oberschule erweitern zu können.
Als Ganztagsschule bieten wir
Jugendlichen in Zukunft die Möglichkeit in kleinen Lerngruppen auf der Basis
der Montessori-Pädagogik individuell zu lernen und ihre persönlichen Stärken
auszubilden. Die Montessori Oberschule schließt nach der 10. Klasse mit den
staatlichen Schulabschlüssen (EBR/FOR/ Berechtigung zum Besuch der gymnasialen
Oberstufe) des Landes Brandenburg ab.
Interessierte Eltern und Kinder können
sich am Samstag, dem 09. Februar 2008 in der Zeit zwischen 11 und 14 h im Gebäude
der Grundschule (Große Waldstraße 19) zu diesem Schulangebot informieren. Neben
einer allgemeinen Einführung in das Schulkonzept erhalten Sie die Möglichkeit
einen Eindruck von unserer modernen Lernumgebung zu gewinnen. Bei einer Tasse
Kaffee wird auch Zeit für persönliche Begegnungen mit Pädagogen und Ihre
individuellen Fragestellungen sein.
Auch die Schulleiterin der Freien
Montessori Grundschule ist an diesem Tag anwesend und steht Interessierten zu
Fragen rund um die Grundschule gerne zur Verfügung.