Diese Texte konnten Sie lesen in der BAB 6/08 vom 7.2.

 

 

Wolfgang Thamm von Feuerwehr verabschiedet

 

Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Mit einem Appell verabschiedeten die drei Feuerwehren der Gemeinde und das Blasorchester der Feuerwehr ihren Dienstherren an seinem letzten Arbeitstag in den Ruhestand. Der überraschte Bürgermeister wurde aus der zweiten Etage des Feuerwehrdepots in Fredersdorf Süd mit der Drehleiter direkt auf den Appellplatz gehievt. Gemeindewehrführer Karsten Schulz dankte Wolfgang Thamm für sein großes Engagement zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft der Wehren. In die Amtszeit des scheidenden Bürgermeisters fielen der Neubau von zwei Gerätehäusern und die Bauplanung des dritten sowie die Ausrüstung der Wehren mit neuen Fahrzeugen und modernem Gerät.

 

 

Ministerbesuch bei der Sören Sindermann GmbH

 

Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Am Freitag besuchte die Justizministerin des Landes Brandenburg, Beate Blechinger (CDU), die Sindermann GmbH. Inhaber Sören Sindermann bezog erst im November 2007 sein Firmengelände im Gewerbegebiet Nord und bietet in der Grünanlagenpflege, in der  Bewässerung und im Winterdienst ein umfangreiches Dienstleistungsangebot an.

Besonderes Interesse zeigte Beate Blechinger an der vierten, aber sehr zukunftsträchtigen Firmenschiene, dem Verkauf und der Lieferung von nicht fossilen Brennstoffen. Sören Sindermann erläuterte dazu detailliert die Beschaffung und den Vertrieb von Holz- und Hanfpellets sowie von Kaminholz.

 

 

Mehrheit für neue Geschäfte im Handelscentrum

 

Strausberg (ioe) Während der hitzigen Debatte zur Genehmigung der Ansiedlung von C&A, des Naturkaufhauses und weiterer Geschäfte im Handelscentrum, verließen nach einer Wortmeldung des Vorsitzenden des Bau- und Umweltausschusses Detlef Grabert (FDP) alle Christdemokraten bis auf den CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Thomas Frenzel den Sitzungssaal der Stadtverordnetenversammlung. Grabert bezichtigte vor allem die rot-rote Kooperation, vor einem Kapitalisten einzuknicken und diesem den roten Teppich hinterher zu rollen. Denn mit der Änderung des B-Plans Handelscentrum würden bereits getätigte Investitionen und daraus resultierende Verträge im Nachhinein legalisiert.

„Den engagierten Investor Herrn Fritz als Kapitalisten abzustempeln und Stadtverordnete, die sich zur weiteren Entwicklung des Handelszentrums bekennen, Bestechlichkeit oder betreutes Denken vorzuwerfen, wie es durch Herrn Grabert geschehen ist, ist schon eine Unverschämtheit“, heißt es in einer Pressemitteilung von Udo Lungwitz (CDU). Ob der Gewerbeverein Altstadt die Probleme der Großen Straße allein lösen kann, darf bezweifelt werden, argumentiert er. Es werde ein kompetentes Management benötigt, das die Interessen aller Beteiligten unter eine Hut bringt. Lungwitz fragt:

Warum gibt es in der Großen Straße keine einheitlichen (Kern)Öffnungszeiten, die auch Berufstätige berücksichtigen? Warum entspricht die Gestaltung vor den Geschäften und Häusern nicht dem Anliegen einer grünen Stadt? Weshalb wird die Verkehrsführung nicht verändert, um die Parkplatzsuche und das Einkaufen angenehmer zu machen? Was soll ein Fachmarktcenter auf dem derzeitigen Parkplatz Müncheberger Straße, wie ihn der Gewerbeverein vorschlägt, wo jetzt schon viele Geschäfte leer stehen und Parkplätze knapp sind? Wann wird endlich das Gelände des ehemaligen Möbelhauses einer sinnvollen Nutzung zugeführt? „Wir brauchen keine Gigantomanie sondern sollten das Vorhandene besser pflegen, und mit kleinen Schritten zum Erfolg kommen“, meint Lungwitz.

In geheimer Abstimmung, beantragt von der Fraktion Pro Strausberg, votierten 21 Stadtverordnete für die Änderung des B-Planes und unterstützten damit die neuen Ansiedlungen im Handelscentrum. Sieben Stadtverordnete stimmten dagegen.    

 

 

Dem attraktiven Wohnstandort Strausberg mangelt es an Klasse

 

Die Fraktion CDU/FDP listete unter anderem verschmutze Plätze, eine uneffektive Verkehrsführung und mangelhafte Pflege des Vorhanden auf

Strausberg (ioe) Eine aktuelle Stunde zum Thema „Leben und Wohnen in Strausberg“, einberufen von der CDU/FDP-Fraktion,  stand auf der Tagesordnung der jüngsten  Stadtverordnetenversammlung. Am konkretesten ging dabei der der SWG-Geschäftsführer Hartmut Ehrlich zur Sache. „Die Wohnungsbau Gesellschaft hat die einstige Turnhalle umgebaut, um dort auch Stadtverordnetenversammlungen stattfinden zu lassen“, erklärte er nach Information des Bürgermeisters über den geplanten Verkauf der gesamten Liegenschaft des Klub am See, einschließlich des dahinter liegenden Parklatzes sowie der Tennisanlage. Außerdem erinnerte er an Absprachen über gemeinsame Zusammenkünfte der Vermieter und der Verwaltung, um in Fragen der Ordnung und Sicherheit weiterzukommen. „Eine solche Einladung kann eigentlich nur von der Stadt kommen“, meint Ehrlich. Im Übrigen sollte man über Ersatzvornahmen nachdenken, wenn öffentliches Eigentum oder das der Vermieter mutwillig zerstört wird.

Mittelfristig sieht er keine Probleme bei der demographischen Entwicklung, die immer mehr ältere Einwohner ausweist. Gerade sie seien das Stammklientel, das die SWG hegt und pflegt.

Dank des engagierten Teams der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnte der Leerstand der verwalteten Wohnungen von sieben auf 4,9 Prozent gesenkt werden. Diplomatisch formulierte Ehrlich in diesem Zusammenhang, „nicht die Masse, sondern die Klasse der Mieter und ihre soziale Kompetenz ist entwicklungsfähig“.

Die Linkspartei kündigte eine Befragung an zum Thema „Was müßte zur weiteren Entwicklung der Strausberger Altstadt verändert werden?“. Es geht um Meinungen zur Fußgängerzone, veränderte Verkehrsregelungen und Parkordnungen und um Möglichkeiten, Gastronomie und Einzelhandel anziehender zu machen. Udo Lungwitz (CDU) forderte, über das Förderprogramm Kommunal Kombi zusätzliche Stellen im Fachbereich Ordnung und Soziales zu schaffen und ehrenamtliche Wegewarte zu gewinnen, die nach Kontrollen weitermelden, wo eingegriffen werden muß.

„Man sollte auf der aktuellen Stunde nicht immer die gleiche Bestandsaufnahme vornehmen, sondern sich mehr mit dem Thema Arbeit beschäftigen“, meinte Sybille Bock (SPD).             

 

 

Die Strausberger Freiwillige Feuerwehr ist mit 134 Mitgliedern gut aufgestellt

 

2007 kam es zu 172 Einsätzen, 4622 Stunden investierten die Kameradinnen und Kameraden in die Aus- und Weiterbildung   

Strausberg (ioe) Im Gegensatz zu etlichen Wehren des Landkreises, die einen Mitgliederschwund und ein Defizit an gut ausgebildeten Kameradinnen und Kameraden hinnehmen müssen, ist die Freiwillige Feuerwehr Strausberg leistungsstark und gut aufgestellt. Dafür bedankte sich Bürgermeister Hans Peter Thierfeld ausdrücklich.

In seinem Rechenschaftsbericht auf der Jahreshauptversammlung am vergangenen Freitag nannte Stadtbrandmeister Uwe Schmidt folgende Zahlen: In der Einsatzabteilung gibt es 81 aktive Mitglieder, die ihr Ehrenamt verantwortungsbewußt wahrnehmen. Die Jugendfeuerwehr „Florian“, die vor 15 Jahren gegründet wurde, ist bei den Kindern nach wie vor sehr gefragt. Erstmals sei jetzt die Mitgliederzahl auf über 30 Mädchen und Jungen angestiegen. „Diese starke Truppe verdanken wir auch der guten Arbeit von Jugendwart Andreas Schwierig und seinen Mitstreitern David Deutsch sowie Stefan Scheel“, lobte der Wehrführer das Engagement. Von den acht Kameradinnen und Kameraden, die erfolgreich die Grundausbildung zum Truppmann absolvierten, kamen vier aus den Reihen der Jugendwehr, so Schmidt. Auch die Pflege der Kameradschaft, die den Zusammenhalt der Wehr stärkt, wird in Strausberg nicht vernachlässigt. Die Alters- und Ehrenabteilung hat zurzeit 19 Mitglieder - macht insgesamt 134 Mitglieder.

Im vergangenen Jahr rückte die Freiwillige Feuerwehr Strausberg, sie ist eine von sieben Stützpunktfeuerwehren des Landkreises, zu 172 Einsätzen (2417 Stunden) aus, zwölf davon waren überörtlich. Es handelte sich um 98 technische Hilfeleistungen, 43 Brände waren zu löschen und 16 Einsätze erfolgten, als Menschen in Not waren. 4622 Stunden investierten die Feuerwehrfrauen und -männer in die Aus- und Weiterbildung.

Die Stadt sei sich ihrer Verantwortung bewußt, die materiellen Voraussetzungen für den Brandschutz zu gewährleisten, unterstrich der Wehrführer. So wurde beispielsweise ein moderner Leuchtturm für Einsätze im Dunkeln angeschafft. Zur 125-Jahr-Feier der FF Strausberg am 6. Juni soll das moderne Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20/16 (Kostenpunkt 300.000 Euro) in Dienst gestellt werden.

 

Beförderungen:

zum Feuerwehrmann/-frau: Sebastian Conrad, Sebastian Fröbrich, Martin Leuenberg, Nico Raube, Mathias Schultz, Maria Schulz, Angelique Schwiering, Marvin Tonn;

zum Oberfeuerwehrmann: Marco Blau, Jens Engelmann, Matthias Härtel, André Mirus, Chris Remus, Daniel Schneider, André Wancek, Falko Weidner;

zum Hauptfeuerwehrmann: Benjamin Elbeshausen;

zum Oberlöschmeister bzw. zur Oberlöschmeisterin:

Maik Wallasch, Annette Petzold;

zum Brandmeister: Karsten Mühleisen

 

 

Strausberg baute Haushaltsdefizit von 3,5 Millionen Euro ab

 

Trotz des Ausgleichs gibt es etliche Gründe, weiter eisern zu sparen

Strausberg (ioe) Die Hoffnung, die Konsolidierung des Haushalts früher als 2009/2010 zu schaffen, haben sich erfüllt. Wie Bürgermeister Hans Peter Thierfeld auf der jüngsten Stadtverordnetenversammlung informierte, konnte das Defizit von 3,5 Millionen Euro aufgrund von nicht erwarteten Steuergeldern und dem rigiden Sparkurs ausgeglichen werden. Damit sei der gerade vom Landrat genehmigte Haushalt für 2008 einschließlich Haushaltssicherungskonzept überholt.

Kämmerin Elke Stadeler, die jetzt an einem Nachtragshaushalt arbeitet, kommentierte den Ausgleich Fehlbetrags wie folgt: Die Investitionen wurden nicht so getätigt, wie geplant, die Mehreinnahmen wurden nicht für zusätzliche Ausgaben verwendet. Insgesamt nahm die Stadt 2007 rund 4,2 Millionen Euro Gewerbesteuern ein. Darunter waren nicht erwartete Gewebesteuer-Nachzahlungen für die Jahre 2003 bis 2007 von 1,6 Millionen Euro sowie Einkommenssteuern der Bürger, die um 800.000 Euro höher ausfielen, als angenommen.

Diese Entwicklung als nachhaltig zu betrachten, davor warnte die Kämmerin, weil Nachzahlungen einmalig seien. Zum anderen würden zusätzliche Steuereinnahmen geringere Zuweisungen vom Land nach sich ziehen. Außerdem sei bei der Rückzahlung der Bedarfszuweisung an das Ministerium des Inneren eine Restschuld von rund 1,9 Millionen Euro offen. All diese Dinge sind zwingend, den Sparkurs fortzuführen.

Die Vorsitzende des Wirtschafts- und Finanzausschusses Sybille Bock (SPD) plädierte dafür, daß die Stadtverordneten sich jetzt über Prioritäten bei Investitionen verständigen. 

          

 

Parlament legalisierte Bewerbung für die Landesgartenschau

 

Aus Zeitgründen mußte die Verwaltung die Unterlagen wenige Stunden vor der Entscheidung der Stadtverordneten einreichen

Strausberg (ioe) Für die Verwaltung wurde die Abstimmung über die Bewerbung Strausbergs um die Ausrichtung der Landesgartenschau 2013 auf der jüngsten Stadtverordnetenversammlung zu einer Zitterpartie. Denn in der vorausgehenden Diskussion meldeten sich mehr Gegner als Befürworter. Es gab erhebliche Bedenken, daß die Stadt die rund drei Millionen Euro als Eigenanteil zur Finanzierung der Landesgartenschau aufbringen kann.  

Der Alterspräsident der Stadtverordnetenversammlung Horst Fröhlich (CDU) monierte den Alleingang Strausbergs ohne den Kontakt zum Mitbewerber Rüdersdorf zu suchen. „Man hätte ja vielleicht mal ernsthaft miteinander reden können. Und wenn es nur um die Frage gegangen wäre, wie man die Vorteile des einen und die Vorteile des anderen in die in die gleiche Waagschale hätte werfen können“, so Fröhlich. Sein Resümee: „Die Stadt Strausberg wird durch die Gartenschau nicht viel grüner und auch nicht viel schöner. Sie wird aber mit Sicherheit ärmer, als sie schon ist.“ Reiner Schwarze (SPD) appellierte, „die Finger von der Laga zu lassen“ und bezeichnete die Bewerbung als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für die Verwaltung. Die Bewerbung ist ein positives Anliegen, aber nicht zum gegenwärtigen Zeitpunkt, erklärte Wolfgang Winkelmann (Pro Strausberg). Strausberg sollte erst mal etwas zu Ende bringen, meinte er mit Blick auf den Investitionsstau bei Kitas und Schulen, den Zustand der Straßen und die Defizite im Bereich Ordnung und Sicherheit. So sah es auch Uwe Prinz (fraktionslos). Er sprach sich jedoch dagegen aus, die Bewerbung der Stadt um die Ausrichtung der Landesgartenschau zu stoppen. Das Prozedere sei ein Training der Verwaltung für eine spätere aussichtsreichere Bewerbung. Der Schnellschuß sei zwar gut gemeint, so Prinz. Er befürchtete allerdings, daß dieser nach hinten losgeht.

Die namentliche Abstimmung auf Antrag von Wolfgang Winkelmann (Pro Strausberg) machte die unterschiedlichen Auffassungen auch innerhalb der Fraktionen deutlich. 16 Stadtverordnete stimmten für die Bewerbung, neu dagegen, drei enthielten sich der Stimme.

Jetzt muß Kämmerin Elke Stadeler rechnen. Denn die Investitionsplanung der Stadt reicht bislang nur bis 2011, und nicht bis 2013. Die finanzielle Leistungsfähigkeit der Kommunen, die sich für die Laga beworben haben, ist ein wichtiges Kriterium für den Zuschlag, hieß es kürzlich aus dem Agrarministerium, das der Landesregierung in einem Jahr einen Ausrichter vorschlagen wird.     

 

 

Zehntklässler erlebten Politik live

 

Der Besuch des Potsdamer Landtags hat an der Altlandsberger Stadtschule Tradition

Altlandsberg (ioe) Mangelndes Interesse an Politik, das Jugendlichen all zu gern nachgesagt wird, konnten wir bei den Schülern der 10. Klassen der Stadtschule Altlandsberg nicht feststellen. Die mehrheitliche Meinung: Der Besuch des Potsdamer Landtags im Rahmen des Faches Politische Bildung kurz vor den Winterferien war aufschlußreich und interessant zugleich. „Es ging unter anderem um die Grenzöffnung zwischen Deutschland und Polen, um Kriminalität und illegale Einwanderer. „Das sind Themen, mit denen man persönlich auch in Kontakt kommen kann“, erklärt Dimitri aus der 10 a. Sein Mitschüler Robert findet solche praktischen Erfahrungen wichtig für die Vertiefung des Unterrichtsstoffes. Und Martin hat es gefallen, daß die Redebeiträge der DVU lediglich in den eigenen Reihen spärlichen Applaus fanden. Die drei Zehntklässler verfolgen täglich Nachrichten und meinen zur heiß diskutierten Hessenwahl, daß die Fraktionen jetzt aufeinander zugehen sollten, um die Regierungsbildung nicht auf die lange Bank zu schieben.

„Wir besuchen schon seit über zehn Jahren den Landtag, damit unserer Schüler Politik live erleben können“, erklärt Heidelind Uhlig, Leiterin der Oberschule, die Politische Bildung unterrichtet. Ein praxisnaher Unterricht sei nicht nur ihr, sondern dem ganzen Kollegium der Stadtschule wichtig.

Diese Bemühungen wurden jüngst von den Eltern in einer Umfrage honoriert, die der Altlandsberger Schul- und Jugendsozialarbeiter Stephan Schwolow mit Unterstützung der zeitweiligen Arbeitsgruppe der Stadtverordnetenversammlung zur Rettung der Stadtschule durchführte. Darin ging es unter anderem auch um die Art der Wissensvermittlung der Lehrer und ihren Einsatz für ganztägige Angebote.

 

 

SPD-Wahlkreisbüro in Strausbergs größtem Wohngebiet

 

Strausberg (ioe) Drei Monate nach dem Einzug in den Landtag eröffnete Ravindra Gujjula am vergangenen Samstag sein SPD-Wahlkreisbüro in Strausberg, Am Annatal 60, in der zweiten Etage direkt über dem Ambulatorium. Die Büroräume, die auch vom SPD-Ortsverband genutzt werden, befinden sich in der Hegermühle, dem größten Wohngebiet der Stadt. „Wir haben uns bewußt für diese Adresse entschieden, denn hier spielt sich das Leben mit all seinen sozialen Brennpunkten ab“, wandte sich Gujjula an die vielen Gäste. Unter ihnen waren nicht nur Genossen, sondern auch Vertreter anderer Parteien sowie etliche Vereinsmitglieder, Lehrer und Sportler. Der sportpolitische Sprecher der SPD-Fraktion des Landestages und Mitglied des Innenausschusses wünschte sich, daß dies künftig so bleibt. Denn natürlich stünde das neue Büro auch Bürgern ohne SPD-Parteibuch offen. 

„Die Nazis dürfen bei den Kommunalwahlen im September nicht in die Gemeindeparlamente kommen. Dafür brauchen wir ein überparteiliches Zusammenwirken“, erklärte Gujjula, dessen Engagement gegen Rechtsextremismus landesweit Anerkennung findet. Ein weiterer Schwerpunkt seines politischen Wirkens ist die ist Jugend- und Vereinsarbeit. „Wir wollen uns auch um eine gesunde Ernährung in Schulen und Kitas kümmern. Dazu wird die SPD-Fraktion demnächst entsprechende Vorlagen im Landtag einbringen“, kündigte der praktizierende Arzt an.

(Die Sprechzeiten des SPD-Wahlkreisbüros: montags von 16 bis 18 Uhr, freitags von 13 bis 15 Uhr. Andere Termine können unter der Nummer 0160 4968804 mit dem Wahlkreismitarbeiter Torsten Boger vereinbart werden.)

 

 

Futsal in Neuenhagen

 

Neuenhagen (e.n.) Am Ende eines langen Turniers blieb für die Gastgeber vom Futsal-Team Neuenhagen nur der fünfte Platz. Insgeheim hatten sie sich beim Zweiten Internationalen Futsalcup in der Neuenhagener Gartenstadthalle sicher ein wenig mehr ausgerechnet und wollten den großen Favoriten sogar ein Bein stellen. Doch was heißt „nur“. Sich hinter Mannschaften wie Pogon Szczecin, Eintracht Frankfurt (Main), FC Futsal Innsbruck und Hertha BSC Berlin zu platzieren, ist ganz sicher auch ein Erfolg. Als Sieger dürfen sich die Neuenhagener trotzdem bezeichnen, denn sie haben ein großartiges Turnier organisiert, für das sie von allen Seiten auch lobende Worte im Empfang nehmen durfte. So gab es inzwischen ein Schreiben vom 1.FC Futsal Innsbruck: „Der erreichte 3.Platz ist für den 1.FC Futsal Innsbruck der bisher größte internationale Erfolg der Vereinsgeschichte. Euer Pokal wird einen Ehrenplatz erhalten.“

Neuenhagens Bürgermeister Jürgen Henze hatte einen Teil der am Turnier beteiligten Mannschaften einen Tag zuvor im Rathaus von Neuenhagen empfangen. In einer kleinen Rede würdigte er zum einen die Bemühungen des Futasl-Teams Neuenhagen sowie die Entwicklung des Futsal-Sports insgesamt. Eine Führung durch das Haus, inklusive Turmbesteigung, schlossen sich an. Zum Programm gehörte weiterhin ein Workshop für Trainer und Betreuer durch den DFB-Beauftragten Dennis Bessel.

Das Turnier begann mit einer schönen Geste durch den Veranstalter Futsal-Team Neuenhagen. Die Mannschaft wird in der Zukunft eine Patenschaft mit dem Kinderheim in Buckow/ Waldsieversdorf eingehen. Patenschaft heißt, dass Kinder zu den Spielen der Mannschaft als auch zu weiteren Turnieren eingeladen werden.

 

  1. Pogon Szczecin
  2. Eintracht Frankfurt/am Main
  3. Futsal Innsbruck
  4. Hertha BSC Berlin
  5. Futsal-Team Neuenhagen
  6. United Futsal Berlin
  7. TSV Rudow 1888
  8. Medizin Eberswalde
  9. Black Sheep Casekow

 

 

Kindersitze im Auto sind ein Muß!

 

Wer auf die richtige Sicherung seines Kindes verzichtet, hat viel zu verlieren.

Telefonaktion mit Experten am

Donnerstag, den 14. Februar, 10 bis 17 Uhr

Gebührenfreie Hotline: 0800 – 0 60 4000

Die meisten Eltern glauben, dass ihre Kinder zu Fuß oder auf dem Fahrrad den größten Gefahren durch den Straßenverkehr ausgesetzt sind – weit gefehlt! Die mit Abstand gefährlichste Art der Verkehrsteilnahme ist für Kinder die Mitfahrt im Auto, wie die Zahlen der Unfallstatistik belegen. Besonders erschreckend: Viele der betroffenen Kinder waren unzureichend oder gar nicht gesichert. Neben Nachlässigkeiten ist ein großes Problem die fehlerhafte Anwendung von Kindersitzen. Dabei kann die richtige Information beim Thema „Kindersitz“ lebenswichtig sein: Denn nur ein korrekt montierter, altersgemäßer und qualitativ hochwertiger Kindersitz kann vor schwersten Verletzungen schützen.

Eigentlich alle Eltern wissen: Kindersitze sind wichtig für die Sicherheit des Nachwuchses im Auto. Aber bei der Umsetzung dieser Erkenntnis hapert es oft. Dabei liegt das Problem häufig im falschen Einbau von Kindersitzen: Annähernd 65 Prozent der Kinderschutzsysteme in Pkw werden falsch benutzt. Mangelnde Beratung beim Kauf, Missachtung der Bedienungsanleitung  oder die Verwendung veralteter, gebrauchter Sitze sind maßgebliche Gründe. Auch werden Eltern mit zunehmendem Alter ihrer Kinder nachlässiger: Sitzen noch fast alle unter Fünfjährigen im Kindersitz, wird jedes dritte Schulkind nur noch mit dem Erwachsenengurt gesichert.

 

Nie ohne Sitz und Gurt!

Dabei müssen Kinder bis zu einem Alter von 12 Jahren, die kleiner als 150 Zentimeter sind, in geeigneten Kinderrückhaltesystemen sitzen. Das ist gesetzlich vorgeschrieben und mindert das Risiko schwerster Verletzungen erheblich! Das gilt immer und überall: im Auto der Eltern, im Taxi oder in der Fahrgemeinschaft der Nachbarn, auf kurzen Fahrten in der Stadt oder auf der Urlaubsreise. Doch wann ist welcher Sitz der richtige?

 

Erst informieren - dann kaufen

Grundsätzlich gibt es spezielle Systeme für drei verschiedene Altersgruppen: Babyschalen für Babys bis zu einem Körpergewicht von etwa 13 Kilo, Schalensitze für Kleinkinder bis etwa fünf Jahre und einstellbare Sitze mit stabilen Rücken- oder Schlafstützen für Schulkinder bis zum Alter von 12 Jahren. Orientieren Sie sich vor dem Kauf an Testurteilen und lassen Sie sich im Fachhandel ausführlich beraten. Ein gutes Testurteil ist allerdings nicht das einzige Kriterium: Der Sitz muss auch optimal in Ihr Auto und Ihr Kind in den Sitz passen!

 

Guter Rat zum Nulltarif

Darf ich den Kindersitz auch vorne auf der Beifahrerseite installieren? Müssen Airbags immer deaktiviert werden, wenn ein Kind dahinter sitzt? Was muss ich beim Kauf von gebrauchten Kindersitzen beachten? Wann sollte ein Sitz ausgetauscht werden? Diese und alle weiteren Fragen zum Thema „Kindersitz“ beantworten Ihnen ausgewiesene Experten an unserem kostenfreien Lesertelefon:

 

Unter anderen am Telefon für Ihre Leser (weitere Experten folgen):

·        Franz Schibalski; Verkehrssicherheitsexperte mit Schwerpunkt Kindersicherheit; ADAC, München

·        Andreas Bergmeier; Referat Kinder und Jugendliche, DVR e.V., Bonn

·        Günter Trunz; Verkehrssicherheitsexperte ADAC-Westfalen, Dortmund

Rufen Sie an! Donnerstag, den 14. Februar, 10 bis 17 Uhr.

Gebührenfrei unter 0800 – 0 60 4000

 

 

Infokasten zum Thema „Umweltplaketten & Rußpartikelfilter“ vom 24.1.2008

 

Hier finden Sie mehr zu den Themen Umweltplakette und Rußpartikelfilter:

www.kfzgewerbe.de

Das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe informiert rund um die Themen Umweltzonen, Plaketten und Rußpartikelfilter.

 

www.kfzschiedsstelle.de

Die Schiedsstellen des Kfz-Gewerbes helfen bei Meinungsverschiedenheiten mit Ihrer Werkstatt.

 

www.duh.de

Die Deutsche Umwelthilfe liefert allgemeine Informationen zum Thema Auto und Umwelt.

 

www.cityfilter.de und www.twintec.de

Die Hersteller von Rußpartikelfiltern, HJS und TwinTec, informieren über Nachrüstlösungen.

 

 

Nachbericht zur Lesertelefonaktion „Umweltplakette & Rußfilter“ vom 24.01.2008

 

„Sie schützen Mensch und Umwelt – überall wo Sie fahren“

Rußpartikelfilter mindern Feinstaubemissionen – und machen Dieselfahrzeuge fit für die Umweltzonen.

Auf vielen Windschutzscheiben prangen bereits die roten, gelben und grünen Umweltplaketten. Sie sind das „Eintrittsticket“ in die neu eingerichteten Umweltzonen von Berlin, Köln und Hannover – weitere Kommunen werden zum 1. März folgen. Alle Fahrzeuge ohne Plakette dürfen in den ausgewiesenen Bereichen nicht mehr fahren. Vor allem ältere Diesel-Autos ohne Rußpartikelfilter sind von Fahrverboten betroffen. Nahezu jeder zweite Diesel könnte aber durch den Einbau eines Filters „umweltzonentauglich“ gemacht werden. Alle Fragen zur Umweltplakette und zu Filtersystemen beantworteten die Experten unserer Lesertelefonaktion:

 

In den Umweltzonen dürfen doch alle Autos mit Plakette fahren – warum gibt es dann verschiedene Farben?

Barbara Göppel: Die drei Ampelfarben kennzeichnen die Schadstoffklassen 2, 3 und 4. Dabei steht Grün für die besonders emissionsarme Klasse 4, gefolgt von Gelb und Rot für die Klassen 3 und 2. Fahrzeuge der Schadstoffklasse 1 erhalten keine Plakette. Zunächst haben alle Autos mit Plakette in Umweltzonen freie Fahrt. Künftig werden die Fahrverbote stellenweise auch auf Fahrzeuge mit einer roten oder gelben Plakette ausgeweitet. Welche Plakettenfarbe zur Weiterfahrt berechtigt, zeigt ein Verkehrsschild an der Einfahrt in die Umweltzone.

 

Sind auch Oldtimer von Fahrverboten betroffen?

Barbara Göppel: Die rund 153.000 Oldtimer, die als „mindestens 30-jährig“ das so genannte H-Kennzeichen oder das rote 07-Oldtimer-Kennzeichen tragen, sind von der Kennzeichnungspflicht ausgenommen. Sie dürfen auch ohne Plakette in die Umweltzonen einfahren.

 

Bis jetzt gibt es ja erst in drei Städten Umweltzonen – sind weitere geplant?

Wilhelm Hülsdonk: Ja, mindestens 17 weitere Städte planen Umweltzonen, von denen zehn bereits dieses Jahr eingerichtet werden sollen. Das betrifft unter anderem München, Mannheim und Stuttgart. Alle Informationen hierzu finden Sie auf der Internetseite des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes unter www.kfzgewerbe.de in der Rubrik „Autofahrer“.

 

Wo kann ich eine Plakette für mein Auto bekommen?

Hans-Walter Kaumanns: Alle für die Abgasuntersuchung (AU) anerkannten Kfz-Meisterbetriebe geben Plaketten aus. Sie müssen nur den Original-Fahrzeugschein oder die Zulassungsbescheinigung Teil I vorlegen, damit die Mitarbeiter über die in den Fahrzeugpapieren eingetragene Emissionsschlüsselnummer die Schadstoffklasse bestimmen können. Das amtliche Kennzeichen wird fälschungssicher auf der entsprechenden Plakette notiert und diese wird deutlich sichtbar auf der Innenseite der Windschutzscheibe verklebt.

 

Was passiert, wenn ich ohne Plakette in einer Umweltzone fahre?

Barbara Göppel: Plakettenloses Einfahren in die Umweltzone kostet 40 Euro und einen Punkt in Flensburg.

 

Bekomme ich für meinen Diesel eine Plakette, wenn ich mit einem Rußpartikelfilter nachrüste?

Thomas Marx: Für viele Diesel-Fahrzeuge gibt es Rußpartikelfilter zum Nachrüsten. In den für die AU zugelassenen Kfz-Meisterbetrieben können Sie sich informieren, ob für Ihr Fahrzeug ein solches System erhältlich ist und es verbauen lassen. So kann Ihr Auto in eine bessere Schadstoffklasse aufsteigen und Sie erhalten eine Plakette, bzw. eine höherwertige Plakette.

 

Ich habe einen Benziner und bekomme keine Plakette. Dabei verursachen doch hauptsächlich Diesel-Fahrzeuge Feinstaub...

Hans-Walter Kaumanns: Das ist richtig. Bei der Einstufung in die Schadstoffklassen 1 bis 4 werden neben den Feinstaubemissionen aber auch andere Schadstoffe wie Stickoxide berücksichtigt.

 

Kann ich meinen alten Pkw auch mit einem Kat „umweltzonentauglich“ machen?

Frank Nestroi: Es ist in der Tat so, dass auch ältere Diesel- und Benziner-Pkw mit der Nachrüstung eines Katalysators eine der begehrten Plaketten erhalten können. So bekommen ältere Diesel-Fahrzeuge mit einer Kat-Umrüstung auf Euro 2 die rote Plakette und ältere Benziner-Fahrzeuge mit der Kat-Umrüstung sogar die grüne Plakette. Die Nachrüstung mit einem Katalysator wird zwar nicht steuerlich gefördert, aber der Autofahrer profitiert durch erhebliche jährliche Kfz-Steuereinsparungen. Diese können bei Diesel-Pkw bis zu 40 Prozent und mehr betragen. So rechnet sich die Anfangsinvestition für den Katalysator schon meist innerhalb von zwei Jahren.

 

Was kostet die Nachrüstung mit einem Filter?

Wilhelm Hülsdonk: Im Durchschnitt kostet der Filtereinbau etwa 700 Euro. Sie werden aber vom Staat für Ihr umweltfreundliches Verhalten „belohnt“: mit einer steuerlichen Förderung in Höhe von 330 Euro, die mit der nächsten Kfz-Steuer verrechnet wird. Der für die AU zugelassene Kfz-Meisterbetrieb stellt Ihnen eine entsprechende Bescheinigung zur Vorlage bei der Zulassungsstelle aus.

 

Gibt es für alle Diesel-Pkw Nachrüstsysteme?

Thomas Marx: Für eine Vielzahl von Modellen sind Filtersysteme verfügbar. Auch Biodiesel-Fahrzeuge können ohne Probleme mit einem Filter nachgerüstet werden. Vor allem für ältere Modelle gibt es jedoch noch keine Filter. Wir sind dabei, diese fehlenden Filter zu entwickeln, und erwarten, im Laufe des Jahres 2008 eine technische und geprüfte Lösung vorstellen zu können.

 

Gibt es technische Unterschiede zwischen den verschiedenen Filtersystemen und unterscheiden sie sich in ihrer Wirksamkeit?

Jürgen Kopruch: Es gibt zwei unterschiedliche Systeme zur Feinstaubfilterung, die sich sowohl in der Technik als auch im Wirkungsgrad unterscheiden. Ein so genanntes „geschlossenes Filtersystem“ ist sehr effizient und hält etwa 95 Prozent aller Kleinstpartikel zurück. Wegen der aufwendigen Technik und den nötigen Eingriffen in das Motormanagement, wird dieses System zurzeit für die Pkw-Nachrüstung nicht angeboten. Beim Kauf eines Dieselneuwagens sollten Sie unbedingt darauf achten, dass dieses Filtersystem eingebaut ist. Die Wirksamkeit von offenen Filtersystemen beträgt immer noch 50 bis 70 Prozent. Dieses System eignet sich besonders für eine preisgünstige und dennoch effiziente Nachrüstung von Dieselfahrzeugen und ist in etwa einer Stunde eingebaut.

 

Was sind weitere Vorteile der Filternachrüstung?

Frank Nestroi: Sie schützen Mensch und Umwelt - überall wo Sie fahren, nicht nur in den ausgewiesenen Umweltzonen. Außerdem steigern Sie den Wiederverkaufswert Ihres Fahrzeugs deutlich. Zudem profitieren Sie natürlich von der steuerlichen Förderung in Höhe von 330 Euro und sparen zusätzlich noch jährlich Steuern: Seit dem 1. April 2007 müssen Besitzer von alten und neuen Diesel-Fahrzeugen ohne Filter vier Jahre lang einen Aufschlag auf die Kfz-Steuer von 1,20 Euro je 100 Kubikzentimeter Hubraum zahlen.

 

Ich habe in den vergangenen Monaten viel über nicht funktionierende Filter gelesen und bin deshalb etwas misstrauisch...

Thomas Marx: Die Diskussion um nicht ordnungsgemäß funktionierende Filter dreier Filterhersteller hat viele Autofahrer verunsichert. Diese Hersteller haben die Allgemeine Betriebserlaubnis ihrer Systeme mittlerweile zurückgegeben, die betroffenen Filter werden seither nicht mehr verbaut. Alle anderen auf dem Markt angebotenen Filtersysteme – einschließlich unserer Produkte – haben ihre hohe Wirksamkeit hingegen in mannigfaltigen Tests und Prüfungen immer wieder bestätigt.

 

In mein Auto wurde ein mangelhaftes Filtersystem eingebaut. Kann ich es kostenfrei ersetzen lassen?

Barbara Göppel: Ja, das können Sie! Fahrzeughalter haben Anspruch auf den Einbau eines ordnungsgemäß funktionierenden Filters. Alle anderslautenden Meldungen, insbesondere von den betroffenen Filterherstellern, sind ohne Bedeutung. Ihr Ansprechpartner ist die Werkstatt, die den Filter verbaut hat.

 

Für mein Fahrzeug gibt es keinen Ersatzfilter. Was soll ich tun?

Wilhelm Hülsdonk: Es existieren zurzeit für etwa 70 Prozent der betroffenen Filter Ersatzlösungen. Wenn Sie jetzt keinen Ersatzfilter bekommen können, überreicht der Kfz-Meisterbetrieb einen Gutschein, der den kostenlosen Austausch bestätigt, sobald ein geeignetes Produkt auf dem Markt ist.

 

Muss ich die steuerliche Förderung und die Plakette zurückgeben, wenn der Filter nicht funktioniert?

Hans-Walter Kaumanns: Die Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) für die bereits verbauten Exemplare der betroffenen Filter wird nicht rückwirkend entzogen. Umweltplakette und steuerliche Vorteile bleiben also erhalten, solange Sie auf Ihren Ersatzfilter warten. Die schlechteste Lösung ist der Rückbau in den ursprünglichen Zustand: Er ist aufwendig und nutzt der Umwelt überhaupt nicht.

 

Meine Werkstatt will den Filter nicht austauschen. Was kann ich tun?

Wilhelm Hülsdonk: Bei Meinungsverschiedenheiten zum Filteraustausch können Sie die Schiedsstellen des Kfz-Gewerbes (www.kfzschiedsstelle.de) anrufen. Sie regeln Beschwerden ohne gerichtliche Auseinandersetzung und sind für den Verbraucher kostenlos. Die Schiedsstellen sind für alle Betriebe zuständig, die das blau-weiße Schild mit der Aufschrift „Meisterbetrieb der Kfz-Innung“ tragen.

 

 

Der Pfeil im Bärenherz   - Bogenschießen für Jedermann!

 

Ein archaisches Erlebnis der besonderen Art kann sich Groß und Klein in Krummensee verschaffen. Auf dem Dachboden der ehemaligen Stallungen des Seehofes hat seit Sommer vergangenen Jahres die 1.Indoor-3D-Bogenschieß-Anlage Deutschlands namens „Bull’s Eye“ ihr Domizil.

Wer hier mit dem Bogenschießen seine Freizeit verbringen möchte, der wird nicht nur sachgerecht eingewiesen und belehrt, sondern erfährt vom Inhaber und Initiator Matthias Krahnert (49J.) auch eine Menge über diese Freizeitbetätigung selbst. So zum Beispiel, dass die Jagd mit Pfeil und Bogen mindestens 30 Tausend Jahre alt ist und Pfeilspitzenfunde aus Afrika auch schon auf 50 Tausend Jahre datiert werden. In 95% aller Länder wird heute noch mit dem Bogen gejagt, wobei in Nordamerika und in Europa sehr modernes Equipment zur Anwendung kommt. In Deutschland, Österreich, der Schweiz und Slowenien ist diese alte Jagdform verboten.

Wer das Bogenschießen regelmäßig ausübt, beugt Rücken- und Haltungsschäden vor oder kann bestehende Rückenprobleme mildern. Beachtenswert ist auch die mentale Komponente des Bogenschießens, denn man muß, um Erfolg zu haben, zur Ruhe kommen. Dies gelingt dank der Anleitung und des Trainings mit kompetenten Mitarbeitern der Anlage und so ist auch schnell der Erfolg erlebbar.

Die Bogenschützen in Krummensee setzen sich ganz verschieden zusammen. Es sind Männer und Frauen jeden Alters, der jüngste ist 6 Jahre und aus dem Ort selbst kommt der Älteste mit 87 Jahren. Ob man Rechts- oder Linkshänder ist, spielt keine Rolle.

Das Equipment stellt „Bull’s Eye“ und auch ein Basis-Kurs ist im Preis für das Schießen über ca. 1 1/2 Stunden enthalten. Nach der Sicherheitsbelehrung - denn Pfeil und Bogen sind Waffen - geht es zum Schießen an den Parcours. Gut 60 - 80 Pfeile verschießt man in der Zeit.

Der Parcours ist bestückt mit speziellen Tier-Imitationen in verschiedenen Größen und in unterschiedlicher Entfernung, die alle beschossen werden können. Je nachdem, wie man trifft, können Punkte gesammelt werden, um zum Beispiel bei einem Wettbewerb mit anderen Schützen, den Besten zu ermitteln.

Nach dem Schießen kann noch am Kamin gefachsimpelt werden oder man schaut bei den Arbeiten in der kleinen Manufaktur zu, wo Pfeile und Bogen gebaut oder getunt werden. Hier kann man Bogen reparieren lassen oder auch persönlich erwerben.

Als Event-Location hat sich die 3D-Bogen-Schieß-Anlage von „Bull’s Eye“ schon einen guten Namen gemacht. Familien- und Betriebsfeiern sind schon ausgerichtet worden, selbst eine Hochzeit fand bei „Bull’s Eye“ statt und der Motorradclub „East Side Riders“ beging hier seine Weihnachtsfeier.

Sie finden „Bull’s Eye“ auf dem Erlebnis-Bauernhof  Krummensee, Dorfstr.7, 16356 Krummensee. Geöffnet ist Freitag von 14.00 bis 20.00 Uhr und Sa./ So. von 11.00 bis 20.00 Uhr. Nach Absprache sind auch andere Termine buchbar. Funk: 0160 - 78 24 709

Mehr erfahren Sie im Internet unter www.bullseyeonline.de Am Besten ist, Sie schauen vorbei - das Team von „Bull’s Eye“ freut sich auf Sie!

 

 

Neuer „Lancer“ zur Neueröffnung von Mitsubishi im Tasdorfer Autohaus Strauch

 

Seit dem 1.Januar 2008 führt das Autohaus Strauch in Tasdorf Süd nun die Marke Mitsubishi. Das heißt, Freunde dieser japanischen Autos finden hier den Verkauf und den kompletten Werkstatt-Service vor. Diese Bereicherung des Angebotes im Tasdorfer Autohaus Strauch ist zugleich mit der Markteinführung des neuen Mitsubishi „Lancer“ verbunden. Er präsentiert sich im neuen dynamischen Look, worauf sein offizieller Name „Lancer Sportlimousine“ hinweist. und ist z.Z. mit einen 140 PS Diesel-Motor oder 144 PS Benzin-Motor erhältlich. Den Markt bereichert ab April das allradgetriebene Sportmodell Evolution X mit 290 PS dank einer zwei  Turbolader-Maschine und einem markanten Spoiler auf dem Kofferraumdeckel und im Herbst gesellt sich hier die Variante mit Schrägheck hinzu. Alle Modelle basieren auf der jetzt generell verwendeten Mitsubishi-„Globalplattform“.

Im Innenraum unterstreicht ein Cockpit mit stark gewölbter Armaturentafel, Schirmkappen-Instrumenten in italienischer Design-Art und konturierten Sitzen den sportlich-funktionalen Charakter des Fahrzeuges.

Mit Inform, Invite, Instyle und Intense bietet der Lancer vier Ausstattungsversionen. Zur Serienausstattung zählen u.a.: Klimaanlage, elektrische Scheibenheber, fernbediente Zentralverriegelung, elektr. einstellb. Außenspiegel und ein höhenverstellbarer Fahrersitz. Die Standard-Sicherheits-Ausstattung umfaßt Frontairbags, Fahrer-Knieairbag, Seitenairbags vorn, Kopfairbags vorn und hinten, Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer. Je nach Modell beginnt die Preisliste für den Lancer bei 19.200 Euro.

 

Zuverlässiger Dauerrenner - und Dauerbrenner: der Colt

Laut Pressemitteilung von Mitsubishi ergab der Mängelreport 2008 der DEKRA - Sachverständigen, daß der Mitsubishi Colt bei den Minicars/Kleinwagen in der Laufleistungsgruppe bis 30.000 km mit der niedrigsten Mängelquote den ersten Platz belegte. Die im Juni 2004 eingeführte fünftürige Variante der sechsten Generation des Colt wurde bereits im November des gleichen Jahres von der BAMS mit dem „Goldenen Lenkrad“ ausgezeichnet. Dieses Colt-Modell mit dem 70kw/95PS starken 1,3 Liter Benzinmotor ist in Deutschland die meistverkaufte Colt-Version. Die hohe Zuverlässigkeit drückt sich auch in Zahlen aus:

-         Bereits 65.000 Zulassungen der sechsten Colt-Generation in Deutschland

-         Seit 1977 wurden rund 355.000 Colt in Deutschland verkauft

-         In der aktuellen Baureihe überzeugen der 5-Türer, 3-Türer und das Klappdach-Cabriolet

 

 

Müncheberger Auto-Kur-Zentrum  - geachteter Arbeitgeber in der Kfz-Branche

 

Das Auto-Kur-Zentrum in Müncheberg hat sich in den vier Jahren seines Bestehens zu einem anerkannten Betrieb und Arbeitgeber entwickelt. So konnten - oder besser gesagt - mussten kürzlich zwei Mitarbeiter neu eingestellt werden. Auch ein neuer Auszubildender kam hinzu, so dass die Firma jetzt zwei Mechatroniker ausbildet. Gern ist man hier auch bereit, Praktikanten zu nehmen. Der erwähnte Auszubildende hat hier im Praktikum nicht nur Erfahrungen zu seiner künftigen Tätigkeit gesammelt, sondern konnte für sich abklären, ob Mechatroniker wirklich der Beruf ist, den er sich künftig vorstellt. Andererseits konnte sich Kfz-Meister Reinhard Chowanski und die anderen Kollegen ein Bild machen, ob eine Vergabe der Ausbildungsstelle gerechtfertigt ist. Genau nach diesem Prinzip hat sich jetzt schon ein neuer Praktikant für ein 12 Monatspraktikum gemeldet. Insgesamt verfügt das Auto-Kur-Zentrum nun über 11 Mitarbeiter. Sie bilden die Grundlage für die solide Leistung des Betriebes und für seine Anerkennung, die ihn nicht nur in unserer Region bekannt gemacht haben, sondern ihn deutschland- und europaweit im Bereich des Fahrzeug- und Ersatzteilhandels lässt. Für die Zukunft hat das Auto-Kur-Zentrum noch viele Pläne, die die Erweiterung des Leistungsangebotes betreffen.

Der Dank für die Entwicklung der an Jahren noch jungen Firma gilt aber den Kunden, die dem Auto-Kur-Zentrum ihr Vertrauen gaben und weiterhin geben. Dieser Dank ist verbunden mit der Garantie weiterhin besten Fahrzeugservice zu besten Preisen zu bieten. Nutzen auch Sie den lückenlosen Service vom „Auto-Kur-Zentrum“, denn für Ihr Fahrzeug gibt es hier immer die beste Lösung.

 

 

10 Jahre GIEBELSEE APOTHEKE in Petershagen – alles, was Sie Ihrer Gesundheit zuliebe erwarten

 

Am 16. Februar dieses Jahres jährt sich zum zehnten Mal der Tag der Eröffnung der Giebelsee Apotheke in Petershagen / Festwoche vom 11. bis 16. Februar 2008

Petershagen (rd) „FREUDE haben wir damals gehabt am Gestalten und beim Einrichten der Apotheke“ erinnert sich Apothekerin Felicitas Sonnenburg. „Freude am zunächst vorsichtigen Interesse unserer zukünftigen Kunden, und mit gespannter Freude fieberten wir dem Tag der Eröffnung herbei.“

Es folgte ein Jahrzehnt, in dem viel gelernt wurde, das Team sich stets neuen Aufgaben gestellt hat. „Nun, nach zehn Jahren, sind wir doch glücklich und ein wenig stolz auf unsere kleine Gesundheitsoase „Giebelsee Apotheke“, zieht die Chefin Bilanz. „Bewältigt haben wir dies DANK unserer Kunden/Patienten und dank meiner engagierten Mitarbeiterinnen, dank unserer Partner, die uns unterstützend und wohlwollend zur Seite standen.

Seit Eröffnung der Giebelsee Apotheke sind wir bestrebt, unsere Kunden/Patienten kompe-

tent, umfassend und unabhängig zu beraten. Mit diesem Anspruch wird das Möglichste

machbar. Für das Machbare werden – unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben – alle verfügbaren Möglichkeiten ausgeschöpft.“

 

Weiterbildung und Beratung

Die Kunden/Patienten werden von freundlichen und flexiblen Mitarbeiterinnen betreut und von drei Apothekerinnen sowie einer Phamazieingenieurin pharmazeutisch beraten. Der ausgesprochene „Teamgeist“ und die Bereitschaft, ständig hinzuzulernen, sind das Geheimnis der seit Jahren währenden Stabilität des 7 (+1)köpfigen Mitarbeiterstammes.

Für eine individuelle, qualitativ hochwertige Beratung und Serviceleistungen stehen qualifizierte Mitarbeiterinnen im Dienst der Kunden und Patienten. Seit Erweiterung der Giebelsee Apotheke im Jahr 2001 kann den Kunden ein Plus an Komfort und Raum für diskrete Beratungsgespräche sowie für interessante „Gesund-Leben-Aktionen“ bieten.

Apothekerin Felicitas Sonnenburg betont: „In der Giebelsee Apotheke sehen wir den Menschen im Mittelpunkt, dem wir im Bestreben nach bestmöglicher Förderung seiner Gesundheit helfen wollen. Dazu sollen ganzheitliche Regulations- und schulmedizinische Therapiemöglichkeiten gleichermaßen Eingang in unsere Beratung finden.

Auch Fragen zur Pharmakologie von Wirkstoffen wecken unsere Leidenschaft. Regelmäßige Fort- und Weiterbildung sind uns daher sehr wichtig.

 

Die vorliegenden Fortbildungszertifikate untermauern unseren Beratungsanspruch:

  • Pharmazeutische Betreuung von Patienten mit Asthma;
  • Pharmazeutische Betreuung von Patienten mit Hypertonie (Bluthochdruck);
  • Pharmazeutische Betreuung von Patienten mit Diabetes;
  • Fortbildung: Postmenopausale Beschwerden;
  • Fortbildung: Komplimentäre Krebstherapie;
  • Frau Apothekerin Silvia Gutke erlangte das Fortbildungszertifikat der Landesapothekerkammer Brandenburg;
  • Homöopathie: Grundlagen / Indikationsbereiche / Homöopathieverwandte Verfahren;
  • Fortbildung: Reise-Gesundheits-Beratung in der Apotheke: Basismodul sowie

Aufbaukurse (jeweils obligatorisch);

Interne Schulungen dienen darüber hinaus der Wissensvermittlung innerhalb der Apotheke sowie der Diskussion offener Fragen.

Alle Kunden/Patienten sollten eine individuelle Beratung zu ihrem Arzneimittel erwarten dürfen. Daher legen wir großen Wert auf persönliche Gespräche mit den Patienten, um auf mögliche unerwünschte Nebenwirkungen eingehen zu können oder auf Wechselwirkungen hinzuweisen. Die persönliche Kundenkarte ist hier sehr hilfreich. Wir helfen Ihnen bei der richtigen Anwendung Ihres Arzneimittels.

In Abhängigkeit vom Beratungsbedarf vereinbaren wir auf Wunsch auch gern einen individuellen Gesprächstermin.“

 

 

Schnuppertag an der BSH

 

Die Berufliche Schule Hangelsberg stellt sich vor

Wie werde ich meine berufliche Zukunft gestalten? Welche Ausbildungsmöglichkeiten mit einer beruflichen Perspektive gibt es?

Und wo finde ich einen entsprechenden Ausbildungsplatz?

Vor diesen wichtigen Fragen und Entscheidungen stehen in den nächsten Wochen viele Absolventen der 10. Klassen.

Aus diesem Grund laden die Lehrerinnen und Lehrer sowie die Schülerinnen und Schüler der Beruflichen Schule der FAW gGmbH in Hangelsberg, Große Waldstraße 19, am Samstag, dem 9. Februar, zu ihrem „Tag der offenen Tür“ ein.

Von 10 bis 13 Uhr können Interessenten der kaufmännischen, gestalterischen und sozialen Ausbildungsrichtungen sich über Ausbildungsinhalte, Anforderungen und Perspektiven im direkten Gespräch mit Lehrern und Schülern informieren. Zukünftige Auszubildende haben in den Unterrichtsräumen die Möglichkeit, unsere Schülerfirmen kennen zu lernen, Einblicke in Ausbildungssoftware zu erhalten und an einem PC-Workshop oder Zeichenkurs teilzunehmen sowie sich in einem Bewerbungstraining zu schulen.

Neben den umfangreichen Angeboten stehen Ihnen an diesem Tag das Kollegium und Schüler der BSH für Ausbildungsfragen und Aufnahmemodalitäten zu Verfügung.

 

 

Informationstag der Freien Montessori-Oberschule Hangelsberg am Samstag, dem 09.02.2008, von 11 bis 14 Uhr

 

Die zukünftige Freie Montessori Oberschule Hangelsberg stellt sich vor

Die FAW gGmbH freut sich, ihre Freie Montessori Grundschule Hangelsberg am selben Standort ab dem Schuljahr 2008/2009 um eine Freie Montessori Oberschule erweitern zu können.  

Als Ganztagsschule bieten wir Jugendlichen in Zukunft die Möglichkeit in kleinen Lerngruppen auf der Basis der Montessori-Pädagogik individuell zu lernen und ihre persönlichen Stärken auszubilden. Die Montessori Oberschule schließt nach der 10. Klasse mit den staatlichen Schulabschlüssen (EBR/FOR/ Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe) des Landes Brandenburg ab.

Interessierte Eltern und Kinder können sich am Samstag, dem 09. Februar 2008 in der Zeit zwischen 11 und 14 h im Gebäude der Grundschule (Große Waldstraße 19) zu diesem Schulangebot informieren. Neben einer allgemeinen Einführung in das Schulkonzept erhalten Sie die Möglichkeit einen Eindruck von unserer modernen Lernumgebung zu gewinnen. Bei einer Tasse Kaffee wird auch Zeit für persönliche Begegnungen mit Pädagogen und Ihre individuellen Fragestellungen sein.

Auch die Schulleiterin der Freien Montessori Grundschule ist an diesem Tag anwesend und steht Interessierten zu Fragen rund um die Grundschule gerne zur Verfügung.