Diese Texte konnten Sie in der BAB 7/08 lesen:

 

 

„Klassik meets Pop“ in der Musikschule Hugo Distler

 

Petershagen-Eggersdorf (e.n.) Vor fast ausverkauftem Haus spielten Schüler der Musikschule Hugo Distler ein Musikprogramm, das von klassischer bis hin zu moderner Popmusik reichte. Das Besondere an diesem Konzert: Alles wurde praktisch an einem Wochenende einstudiert. Seit Freitagabend hatten Lothar Kirchbaum und Mike Hille die Schüler zu einem Musikcamp in ihre Schule geladen, um alles dann in einem großen Konzert aufzuführen. Schulleiter Alexander Braun sprach vor diesen Höhepunkt von „drei sehr stressigen Tagen für alle Beteiligten. Wir alle haben sehr intensiv gearbeitet“. Doch der lang anhaltende Beifall nach dem knapp einstündigen Musikprogramm entschädigte für die Anstrengungen. „Klassik meets Pop“ das war auch in diesem Jahr, die perfekte Verschmelzung von aktueller Popmusik und klassischer Musik und wurde im großen Saal der Musikschule zu einer sehr stimmungsvollen Symbiose zweier völlig unterschiedlicher Musikrichtungen.

Eigentlich war die gesamte Anspannung sowie der Stress kurz vor dem Konzert fast schon verflogen. Denn Aufregung oder gar Lampenfieber gab es von den Akteuren eher weniger. So sagte Marcus Rippich, einer der Schlagezeuger: „Wir haben viel geübt und somit ein gutes Gefühl.“ Und auch E-Bassist Philipp Heiss wirkte fast schon gelassen. Der junge Mann ist inzwischen schon Auftritte gewohnt. Mit seiner Band „Alltagsdasein“ spielt er von Punk bis Ska ein breites Spektrum.

Schlagzeug, Oboe, Gitarre oder Cello – die Vermischung von Klangbildern der unterschiedlichsten Instrumente war durchaus gelungen, sei es bei der Adaption aus der West Side Story (Leonard Bernstein) oder den „Träumereien“ von Robert Schumann.

Und auch Arne Birk Olbrich (Klavier) bestätigte: „Es war ein sehr anstrengendes Wochenende aber unter dem Strich hat sich für alle, insbesondere für unsere Gäste, gelohnt. Dieses Abschlusskonzert ist ein echter Höhepunkt“.

 

Nächste Höhepunkte in der Musikschule Hugo Distler

23. Februar ab 15 Uhr

Konzert der „Musikalischen Früherziehung“, die Gruppen von Herrn Gundelach im Saal der Musikschule

 

12. April von 10 Uhr bis 14 Uhr

Tag der offenen Tür - Die Musikschule „Hugo Distler“ öffnet ihre Türen für alle Interessenten von „klein bis groß“

 

 

Gutes bleibt auch gut – ZOOM, ZOOM

Der Mazda 6 in seiner zweiten Generation

 

Strausberg (e.n.) Im Hause Mazda wird es ab dem 16. Februar die Neuauflage des Mittelklassenvertreters Mazda 6 geben. Mit dieser zweiten Generation wird auch ein echter Bestseller der Automobilgeschichte neu aufgelegt. Seit 2002 ist der „6“ auf dem Markt und hat die japanische Traditionsmarke wieder zurück auf die Erfolgsspur gebracht. Von Mazda selbst heißt es dazu: „Der Nachfolger des höchst erfolgreichen ersten Mazda 6 soll drei Kernwerte vermitteln: Mit seinem ansprechenden Design und dem agilen Fahrwerk ist er „emotional und sportlich“. Er stellt dank eines hohen Komfort- und Qualitätsniveaus ein „exklusives Erlebnis“ in Aussicht und beweist mit generösem Platz- und Kofferraumangebot ein „intelligentes Package“. Bisher wurde mehr als 1,4 Millionen des Mittelklässlers weltweit verkauft, davon 128000 allein in Deutschland.

Drei Benziner und ein Diesel bilden die Palette der möglichen Motorisierungen für den Mazda 6. Neu ist dabei der 2,5-Liter-Benziner aus der MZR-Familie. Er leistet 170 PS (125 kW). Die übrigen drei Motoren übernimmt die zweite Generation des Mazda 6 vom Vorgänger, wobei alle Motoren in puncto Verbrauch nochmals optimiert wurden. Das in Europa bislang beliebteste Triebwerk der Baureihe ist der 2,0-Liter-MZR-CD-Turbodiesel mit serienmäßigem Diesel-Partikelfilter (DPF). Er mobilisiert 140 PS (103 kW). In der neuen Version konnte der Verbrauch um 6,7 Prozent auf jetzt 5,6 Liter/100 km gesenkt werden.

Zu den Benzinern gehören weiter der 147 PS (108 kW) starke 2,0-Liter sowie der 1,8-Liter, der 120 PS (88 kW) leisten kann. Auch die manuellen Fünf- (1,8-Liter) und Sechsganggetriebe (für 2,0-Liter-Benziner und -Diesel sowie 2,5-Liter-Benziner) sind vom Mazda 6 der ersten Generation bekannt. In Kombination mit dem 2,0 Liter-Benziner bietet Mazda alternativ ein Fünfstufen-Automatikgetriebe mit manuellem Schaltmodus an. Geplant sind als Mazda Eigenentwicklung weitere Dieselvarianten, die dann 163 und 185 PS leisten können. Mit der neuen Generation gelang es, den Benzinverbrauch weiter zu senken. Beim 1,8-Liter gleich um 10 Prozent von vorher 7,8 Liter auf jetzt 7 Liter.

Drei Karosserieversionen wird es geben: Stufen- und Schräghecklimousine sowie Kombi. Alle Varianten sind in ihren Abmaßen gegenüber dem Vorgänger gewachsen und trotzdem konnte Gewicht (-35 Kilogramm) eingespart werden. Der Kombi kommt wahrscheinlich schon im Mai auf den deutschen Markt.

Ein echtes Highlight im Interieur ist die so genante „aktive Beleuchtung“ (in Blau) für die Audio Bedientasten. Vor allem bei Nachtfahrten verstärkt sich der gesamte Qualitätseindruck im vorderen Fahrgastabteil.

Mazda hat auch in der neuen Generation zahlreiche Features zu bieten, die bereits in der Version Comfort zu haben sind. Dazu gehören Klimaanlage, Radio, Bordcomputer Alufelgen sowie Sicherheitskomponenten wie sechs Airbags sowie das Fahrstabilitätsprogramm DSC. Zahlreiche weitere Optionen bieten die Ausstattungslinien, Eclusive, Dynamic (mit sportlichen Accessoires) sowie Top. In dieser obersten Ausstattungsvariante bleiben dann kaum noch Wünsche offen. So gibt es hier eine Bluetooth-Freisprechanlage und ein Bose-Soundsystem.

Übrigens beginnen die Preise mit dem Comfort schon ab 22 400 Euro. Apropos Preise: Das Autohaus Mazda Matschoß bietet am 16. Februar zusätzliche 1000 Euro für den Alten. Das heißt 1000 zum Wertgutachten nach DAT/Schwacke. Und Schnäppchenjäger weiter aufgepasst. Wer sich für einen der letzen Mazda 6 der ersten Generation entscheidet, kann sich an diesem Tag über einen Preisvorteil von bis zu 6000 Euro freuen.

 

 

Kultur zieht erneut in die Hauptstraße ein

 

Neuenhagen (e.n.) Die Zeiten, als hier noch Gojko Mitić oder Louis de Funès die Helden waren, sind längst vorbei. Damals gab es in der Neuenhagener Hauptstraße die „Edda Lichtspiele“ und einige Neuenhagener werden sich gerne an diese Zeiten und eventuell sogar an die eigene Jugendweiheveranstaltung im Filmtheater zurückerinnern. Heute steht ein Neubau an dieser Stelle, der in den vergangenen Jahren eine recht wechselvolle Geschichte durchlebt hatte. Nach einem erfolglosen Getränkehandel und dem zwischenzeitlichen Sitz einer Reinigungsfirma zog inzwischen wieder Leben in das Gebäude ein.

Mit großem Aufwand wurden die Räumlichkeiten erneut saniert und wurden inzwischen Domizil des Kinder- und Jugendtanzensembles von Neuenhagen. 400 Kinder gehören zum Verein. Ensembleleiterin ist Simone Meuche, die bei der Eröffnung gleich mehrfach Tränen in den Augen hatte. „Der ganze Aufwand hat sich jetzt endlich gelohnt“, sagte sie und blickte dabei auf eine wahre Odyssee ihres Ensembles zurück. Gleich mehrfach musste in der Vergangenheit der Standort gewechselt werden. In einer beispiellosen Aktion (zahlreiche Eigenleistungen von Eltern, Großeltern und Vereinsmitgliedern sowie Spenden- und Sponsorengeldern von über 100 000 Euro) entstanden zwei Ballettsäle, Umkleideräume sowie genügend Platz für den inzwischen großen Kostümfundus.

Das Gebäude und Grundstück gehört der Gemeinde Neuenhagen. 230 000 Euro wurden investiert und anschließend ein Erbbaupachtvertrag mit dem Verein abgeschlossen. „Ich hoffe, dass es gut funktioniert, nein, ich bin sicher, dass es funktioniert“, sagte Prof. Dr. Johanna Wanka (Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg). Nach einem großartigen Programm, bei dem es einen Einblick in die hohe Kunst des Tanzens gab, wurden die politischen Förderer Johanna Wanka, Dierk Homeyer und Bürgermeister Jürgen Henze als Ehrenmitglieder in den Verein aufgenommen. Auch dem ehrenamtlichen Bauleiter Harald Heck, wurde diese Ehre zuteil.

 

 

Erst wenn geschlossen wird, zieht wieder Ruhe ein

 

Hoppegarten (e.n.) Es hat den Anschein, als wenn eine Spur durch das gesamte Gewerbegebiet von Hoppegarten gezogen wird – eine Spur der Verwüstung und der Beschädigung. Es ist eine Spur der Gewalt, der sinnlosen Zerstörung, eine Spur, die für Ärger sorgt und den Geschädigten viel Geld kostet.

Vor allem die Nachtstunden zum Sonnabend sind Schwerpunkte für Randale und Vandalismus. Übrig bleiben Müllhaufen sowie beschädigte und beschmierte Häuserwände, wie zum Beispiel die des Baumarktes Hellwig. Die Ursache für diese Entwicklung ist inzwischen auch eindeutig identifiziert. Es handelt sich um eine kleine Zahl, vorwiegend jugendlicher Besucher der Diskothek „Kontrast“, die ihren eigenen, unverständlichen Spaß suchen und offenbar auch nach dem Besuch der Disko finden.

Aufsehen erregte eine Großrazzia im April des vergangenen Jahres, bei der Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung gemeinsam mit der Polizei die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes, besonders der Paragrafen 5 und 9, die den Aufenthalt Jugendlicher bei Tanzveranstaltungen und den Ausschank von Alkohol vorschreiben, kontrollierten. Damals wurden 185 Besucher als nicht volljährig und teilweise stark betrunken ermittelt.

Der Bürgermeister der Gemeinde Hoppegarten Klaus Ahrens bestätigt, dass sich die Eingangskontrollen inzwischen stark verbessert haben und auch der Ausschank kontrollierter erfolgt. Das Problem ist allerdings das sogenannte „Vorglühen“, wie es umgangssprachlich auch bezeichnet wird. Viele Jugendliche verstecken ihre Flaschen vor der Diskothek. Ein Stempel auf der Hand berechtigt zum Raus- und Reingehen und das heißt dann unkontrollierter Alkoholgenuss. Ahrens äußerte Verständnis für die Leittragenden und berichtet von einer Schließungsverfügung gegen die Diskothek. „Aufgrund der schwierigen und sehr umfangreichen Gesetzeslage kann sich ein solches Verfahren allerdings noch lange hinziehen.“ Derzeit läuft des weiteren ein Gerichtsverfahren gegen die Betreiber. Grund ist eine Veranstaltung am Karfreitag 2007, die nicht genehmigt war. Das Feiertagsgesetz verbietet sogar eine Öffnung.

Ahrens berichte weiter, dass inzwischen Berliner und die Brandenburger sowie die Bundespolizei, die hauptsächlich für die Bahnanlagen verantwortlich ist, gut zusammenarbeiten. Doch insgesamt sind vor allem Geschädigten der Meinung, erst wenn die Diskothek endgültig geschlossen wird, zieht wieder Ruhe ein. Erst dann hören die Zerstörungen und Vandalismus auf. Ahrens erwartet beim gesamten Verfahren Hilfe und Unterstützung auch von Politikern der Landes- oder Bundesebene.

 

 

Ein Dreifach-Tusch für Wilhelm Busch!!!

„Helene in Szene“ - eine Wilhelm Busch Theaterreise -

 

Hoppegarten (e.n.) Vor allem eine Lausbubengeschichte hat Wilhelm Busch berühmt gemacht. Und wer kennt sie nicht, die Streiche von Max und Moritz? Auch weitere Bildergeschichten wie „Hans Huckebein“ und „Die fromme Helene“ erfreuen sich großer Beliebtheit. Aber es gibt noch andere Seiten im Wirken von Wilhelm Busch, die weitgehend unbekannt geblieben sind. Seine große Leidenschaft war die Malerei, und so schuf er unzählige Zeichnungen und Gemälde. Sie wurden aber nie veröffentlichte, da er sie für nicht gut genug hielt. Busch war auch Dichter, aber die Gedichte und Erzählungen, die er veröffentlichte, sind von seinen Lesern nie richtig angenommen worden.

Am 14. März 2008, im Ratssaal der Gemeinde Hoppegarten um 19 Uhr, wird der Schauspieler Bernd Suhrholt mit einer szenischen Lesung an Wilhelm Busch erinnern, der im Januar 2008 seinen 100. Todestag hatte.

Helene in Szene“ ist eine Wilhelm-Busch-Theaterreise. Ein Mann, eine Bühne, ein Stuhl – sonst nichts. Was auf dem ersten Blick dem Betrachter vielleicht eintönig erscheinen mochte, entpuppt beim Programm des Theatermachers und Schauspielers Bernd Surholt als brillante One-Man-Show. Surholt präsentiert mit „Der heilige Antonius“, „Die fromme Helene“, “Balduin Bählamm“, Geschichten, die sich auch heute noch durch erstaunliche Aktualität, Humor und Schadenfreude, aber auch Bigotterie und zweifelhafte Moralvorstellungen auszeichnen. Sei wurden vom Menschenkenner Busch vor mehr als hundert Jahren klug beobachtet und, in der von ihm so typischen, einfallsreichen Verskunst, entlarvend festgehalten.

 

 

Shop im Shop in Fredersdorf Nord setzt Kundenwünsche um

 

Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Seit fast vier Monaten, genauer gesagt seit dem 25. Oktober 2007, hat die SAGO-Reinigungsausstattung, Inhaber Malte Andritzki, die Postdienstleistungen und die Postbank in der Ladengalerie Fredersdorf Nord übernommen. Neben dem Grundgeschäft, Verkauf von Reinigungsausstattung, bietet die Filiale zahlreiche Dienstleistungen, darunter auch alle Postdienstleistungen an. Die Filiale ist mit den Mitarbeiterinnen Sandra Grosch und Marlis Malhus an den Arbeitstagen von 10 bis 18 Uhr sowie samstags von 9 bis 12 Uhr für die Kunden da.

Die Anlaufphase ist nach den Worten von Malte Andritzki gut abgelaufen. Nun bittet das Team um Meinungen und Wünsche der Kunden, wie das Spektrum an Dienstleistungen erweitert werden kann, um den Standort Fredersdorf Nord noch attraktiver zu gestalten.

 

 

Software-Projektanten und Systemtechniker

arbeiten in der avado Group Hand in Hand

 

Kersten Binder und Dietmar Weber stellten den neuen Firmensitz in der Strausberger Altstadt vor

Strausberg (ioe) Viele neugierige Gäste aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung sowie benachbarte Geschäftsleute folgten am vergangenen Freitag der Einladung, sich am neuen Firmensitz der avado Systems Binder & Weber GbR in der Klosterstraße 2 umzuschauen. „Unsere Firmenphilosophie ist die enge Zusammenarbeit von Systemtechnikern und Software-Projektanten, um den Kunden Produkte aus einem Guß anzubieten“, erklärt Mitbegründer und Gesellschafter, Kersten Binder. Als Rechtsnachfolger der Computer Zentrum Binder & Karl EDV-GbR agiert die avado Systems Binder & Weber seit dem 1. Januar quasi als Familienunternehmen und beschäftigt 40 Mitarbeiter. Dietmar Weber, Schwiegersohn von Kersten Binder, ist Geschäftsführer. Mit 15jähriger Berufserfahrung erledigt Susanne Weber, die Tochter der Familie Binder, die umfangreiche Buchhaltung und wird dabei von ihrer Mutter Monika Binder unterstützt.

In den modernen, mit neuester Technik ausgestatteten Büros, die inklusive Werkstatt eine Fläche von 700 m² einnehmen, hat jeder Mitarbeiter einen eigenen Arbeitsplatz. Dank der guten Auftragslage will avado das Team noch verstärken und sucht junge Leute aus der Computerbranche, Hochschulingenieure sowie Ökonomen. Bewerber können sich unter www.avado.de umfassend über die Grundsäulen des Dienstleistungsangebotes der Firma und Kontaktmöglichkeiten informieren.

 

 

Selbst gekocht schmeckt es am besten

 

Die Kindertagesstätte „Fuchsbau“ bewirbt sich um das Gütesiegel „Gesunde Kita

Rehfelde (ioe) Viele Eltern wissen es zu schätzen, daß in der  Kita „Fuchsbau“ das Mittagessen nicht angeliefert, sondern selbst gekocht wird. Die frisch zubereiteten abwechslungsvollen Mahlzeiten lassen sich nicht nur die Mädchen und Jungen aus dem „Fuchsbau“ schmecken. Auch die Rehfelder Schule, der Zinndorfer Kindergarten und etliche Senioren nutzen dieses Angebot.

Täglich bereiten die beiden Köchinnen Vera Laforsch und Heidemarie Flieder rund 270 Portionen zu. Und wenn Bürgermeister Lutz Schwarz darum bittet, übernehmen sie wie selbstverständlich mit Unterstützung von Wirtschaftsleiterin  Ramona Fuhr das Catering für Veranstaltungen, wie beispielsweise bei der internationalen Tourismusbörse der Gemeinde oder beim alljährlichen Frühjahrsputz.

Die jetzt angelaufene Bewerbung der Kita „Fuchsbau“ um das Gütesiegel „Gesunde Kita“ ist für das gesamte Team eine Herausforderung, die von den Erzieherinnen, Köchinnen und dem technischen Personal im Interesse der Kinder und Eltern jedoch gern angenommen wird. „Wir müssen einen Katalog von 80 Punkten erfüllen, der von ausreichender Bewegung, einem gesunden Klima bis hin zur gesunden Ernährung reicht“, erläutert Kita-Leiterin Gabriele Heißig. Inzwischen wurde in der Einrichtung eine Arbeitsgruppe gebildet, die regelmäßige Auswertungen vornimmt. Und die Mädchen und Jungen aus dem Kinderrat können ihre Wünsche den Erzieherinnen und Köchinnen weitersagen.

Beim Einkaufen der Rohstoffe für die Küche wird verstärkt darauf geachtet, daß diese keine Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker enthalten und möglichst wenig Farbstoffe aufweisen. „Im Frühjahr bepflanzen wir unsere Kräuterspirale neu. Die Kinder helfen beim Pflegen und Pflücken. Dann schmecken Kräuterquark, Eintöpfe, Fisch- und Kartoffelgerichte doppelt so gut“, sagt Gabriele Heißig.      

 

 

Detlef Grabert (FDP) ist jetzt fraktionslos

 

Strausberg (BAB) Einstimmig beschlossen die Christdemokraten nach der jüngsten Stadtverordnetenversammlung, die freiwillige Zusammenarbeit und die Bildung einer gemeinsamen Fraktion mit dem Stadtverordneten Detlef Grabert (FDP) zu beenden. Begründet wurde die Entscheidung mit einer „seit längeren währenden Entfremdung“ zwischen Grabert und den CDU-Mitgliedern. Als neuen Vorsitzenden des Ausschusses für Bauen und Umwelt, den bislang Grabert leitete, schlug die CDU ihr Parteimitglied Andreas Fuchs vor.  

 

 

Offene Fragen zum Fachmarktcenter

 

Strausberg (BAB) Ein Einkaufscenter in der Altstadt Strausberg kann – sofern die offensichtlichen Hürden genommen werden – nur begrüßt werden. Wir würden durchaus die Möglichkeit der Unterstützung bzw. eines eigenen Engagements prüfen, wobei aus meiner Sicht folgende Probleme zu überwinden wären:

 

Ist der Grundstückserwerb möglich und wenn ja zu welchem Preis?

Welche Verkehrsführungen im Altstadtbereich sind geplant bzw. werden wann umgesetzt?

Angebotsalternativen und Angebotsstrukturen zum Kaufland, Handelscentrum Strausberg und ein dutzend Discountern sind zu finden.

Ist es möglich, die erfahrungsgemäß strangulierende Bürokratie zu überwinden und

ist zu erwarten, dass von der Politik ein positives Investitionsklima geschaffen wird bzw. stehen die politischen Gremien dieser Investition wohlwollend gegenüber?

 

Peter Fritz, Handelscentrum

 

 

Viele Anregungen für die Entwicklung des Ortzentrums

 

Die Interessensgemeinschaft Eisenbahn präsentierte Entwürfe, die einen langen Atem und auch Fördermittel brauchen

Rehfelde (ioe) Ihre Visionen von einem pulsierenden Ortszentrum stellte eine Arbeitsgruppe der Interessengemeinschaft Eisenbahn Berlin-Gorzów (IGOB) am Dienstagabend auf einer gemeinsamen Sitzung des Hauptausschusses und des Ortsentwicklungsausschusses in der Aula der Rehfelder Schule vor. „Dies ist kein fertiges Konzept, sondern ein Entwurf“, stellte Geschäftsführer Karl-Heinz Boßan eingangs klar. Per Computeranimation schilderte Bettina Albani von der IGOB anhand vieler bunter Bilder, wie sich das Ortszentrum Schritt um Schritt über Jahre entwickeln könnte. Die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB), die das Bahnhofsgebäude erwerben will, hätte schon konkrete Vorstellungen zur Vermarktung und bemühe sich um Fördermittel aus dem Programm Leader plus. Das Erdgeschoß würde sich für ein Kaffee, einen Imbiß und ein Fundbüro der NEB anbieten, das Obergeschoß für Gästezimmer. Wenn sich ein Interessent für den benachbarten Güterschuppen findet, sind hier Büroräume und ein Fahrradverleih denkbar. Der Jugendklub und Bikertreffpunkt in Bahnhofsnähe wurden als akzeptabel bezeichnet, allerdings müßte sich das äußere Erscheinungsbild verbessern.

Das Areal um die Bahnstraße und Lindenstraße sehen die Planer als künftiges Handels- und Begegnungszentrum mit Geschäften und einer Wohnanlage für Senioren. Zwischen der Lindenstraße und dem Einkaufszentrum empfehlen sie den Bau einer Mehrzweckhalle für Märkte, Kultur- und Sportveranstaltungen. Entlang der Lindenstraße könnten Pavillons entstehen, in denen über Handwerk und Gewerbe, touristische Angebote und anderes mehr informiert wird.          

Eine Aufwertung des Sportplatzes erachtet die IGOB-Arbeitsgruppe ebenfalls als wichtig. Hier war von einer Aufstockung des mittleren Trakts, von neuen Bepflanzungen, einem Beach-Volleyballfeld, einem Freiluftschachfeld und Wege für Nordic Walking die Rede. Ein großzügiger Saunagarten zwischen Elsholzstraße und Lindenstraße fand im Publikum von Privateigentümern der Grundstücke umgehend Widerspruch.

Das Fazit von Reiner Donath, stellvertretender Bürgermeister: Die Visionen sind gut, jetzt muß man über Prioritäten nachdenken und die Machbarkeit überprüfen. Eine Veröffentlichung dieser Visionen zur Entwicklung des Ortszentrums  im Internet, wie sie angeregt wurde, komme nur mit Einverständnis der Besitzer der Grundstücke in Frage. Vor einer Beschlußfassung, so Donath, müsse man Meinungen der Grundstückseigentümer kennen.   

 

 

Müncheberger Gesamtschule stellt sich vor

 

Müncheberg (BAB) Am 1. März lädt die Müncheberger Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe (Bergmannstraße 18) von 9 bis 12 Uhr zum 2. Mal in diesem Schuljahr zum Tag der der offenen Tür ein. Die Stadt hat als Schulträger in der jüngsten Zeit viel Geld in Gebäude und Ausstattung investiert. Es gibt eine moderne 3-Felder-Sporthalle und einen erst kürzlich in Betrieb genommenen Sportplatz mit Kunstrasen-Spielfeld.

Verschiedene Müncheberger Schulpartnerschaften, zum Beispiel nach Polen und Schweden, aber auch die Beschulung polnischer Schüler in der Abiturstufe fördern weltoffenes Denken und prägen das unverwechselbare Profil ebenso wie der Ganztags-Schulbetrieb und das Praxislernen in der Sekundarstufe 1. Kompetente Kooperationspartner aus der Region, unter ihnen das weltweit anerkannte Zentrum für Agrarlandschafts- und Landnutzungsforschung (ZALF), bereichern die praxisorientierte Ausbildung der Schülerinnen und Schüler.

Die Stadt gewährt bereits seit Jahren Zuschüsse für die zu tragenden Fahrkosten. Bei Bedarf gibt es die Möglichkeit, in Müncheberg Wohnungen kostengünstig anzumieten. Weitere Maßnahmen für die Unterstützung und Förderung von Schülerinnen und Schülern werden derzeit durch den kommunalen Schulträger angedacht und geprüft, beispielsweise ein Stipendium ab Jahrgangsstufe 11. Näheres dazu kann man am Tag der offenen Tür erfahren.

 

 

Schwimmen, Laufen und Radrennen in gemeinsamer Wertung

 

Strausberg (ioe) „Virtueller Triathlon“ - diese Wortschöpfung fanden die Organisatoren für einen sportlichen Wettstreit, der in dieser Form zum ersten Mal in Strausberg so gewertet wird. Sie griffen die Idee von Bürgermeister Hans Peter Thierfeld auf, das Strausseeschwimmen, das Radrennen rund um Strausberg und den Strausseelauf zu einem Triathlon zu vereinen, informierte der Vorsitzende des Sportfördervereins, Uwe Kunath. „Diesen Veranstaltungsmarathon an einem Tag zu absolvieren, würde die Ehrenamtlichen überfordern. Wir werden die Wettkämpfe wie bisher einzeln durchführen, aber wie beim Triathlon den Sieger ermitteln, der bei allen drei Disziplinen insgesamt die meisten Punkte erzielt“, erklärte Kunath. KSC-Präsident Ingolf Ritsch fügte hinzu: „Jeder Triathlon-Teilnehmer erhält eine Urkunde. Wir bemühen uns außerdem um Sponsoren für Sachgeschenke.“ 

Nach bisherigen Planungen steht das Strausseeschwimmen, das nunmehr zum 83. Mal stattfindet, am 21. Juni auf dem Kalender. Ende September, der genaue Termin wird noch bekannt gegeben, gehen die Radsportler zum 35. Rennen rund um Strausberg an den Start. Am 3. Oktober folgt traditionell der 82. Strausseelauf.

Die Anmeldungen zum Strausseeschwimmen laufen bereits. Nähere Informationen findet man im Internet unter www.strausseeschwimmen.de.