Diese Texte konnten Sie lesen im BAB 11/08!

 

Der neue Ligier X-Too R ist da

 

Zu einer Hausmesse lädt Auto Weber im Altlandsberger Ortsteil Gielsdorf am 15. März in der Zeit von 10 bis 16 Uhr ein. Präsentiert wird der neue Ligier X-Too R, gern können Interessenten eine Probefahrt unternehmen. Mit dem Motor Ligier ACT-Progress, entwickelt von Lombardini, enthält er eine Technologie, die man in keinem anderen Leichtkraftfahrzeug findet. Der flüssigkeitsgekühlte 505cm³ 2-Zylinder Dieselmotor steht für einen maximalen Komfort bei einem Minimum an Vibrationen. Außerdem wurde eine neue Motorschalldämmung entworfen, um den Geräuschpegel im Wageninneren so gering wie möglich zu halten. Ein weiterer Vorteil: Ligier Fahrzeuge fahren ohne die sonst vorgeschriebene Feinstaubplakette. Während der Hausmesse bei Auto Weber können Sie auch die Werkstatt besichtigen und mit dem Fachpersonal ins Gespräch kommen. Für Getränke und Imbiß ist gesorgt.

Auto Weber

Alt-Gielsdorf 3

15345 Altlandsberg OT Gielsdorf

Telefon: 03341- 251 59


 

CDU plädiert für die Einführung eines Bürgerhaushalts

 

Die Einwohner sollen mehr Einfluß bekommen, wie und wohin sich die Stadt entwickeln soll 

Strausberg (ioe) In einer Pressemitteilung kündigte der CDU-Fraktionsvorsitzende Udo Lungwitz für die nächste Stadtverordnetenversammlung am 3. April einen Antrag zur Einführung eines Bürgerhaushalts ab 2009 an. Der Bürgermeister soll beauftragt werden, eine Arbeitsgruppe aus Vertreterinnen und Vertretern der Fraktionen, der Verwaltung und unterschiedlicher Interessengruppen zu bilden, die die Voraussetzungen dazu prüft und die erforderlichen Rahmenbedingungen setzt. Zeitnah sind öffentliche Veranstaltungen zum Thema Bürgerhaushalt zu organisieren, repräsentative Bürgerbefragungen, Internet- und Vor-Ort-Diskussionen sollen eine möglichst breite Beteiligung zum Thema „Was ist uns wichtig in unserer Stadt?“ ermöglichen.

In der Begründung führt Lungwitz aus, bislang gebe es für Strausbergs Steuerzahler kaum direkte Beteiligungsmöglichkeiten bei der Aufstellung bzw. beim Beschluß des Haushaltsplans. Somit fehle die Transparenz über die Steuereinnahmen und deren Verwendung, was bei den Bürgern auf Unverständnis stößt. In diesem Zusammenhang ist die stetig sinkende Wahlbeteilung für Lungwitz ein eindeutiges Indiz der zunehmenden Politikverdrossenheit.

Von der Kämmerin gibt es ein eindeutiges Ja für die Einführung eines Bürgerhaushalts. „Ich finde es gut, wenn Bürger äußern, wo sie Prioritäten sehen“, erklärte Elke Stadeler auf Nachfrage des BAB. Bislang ließ der Vermögenshaushalt kaum Spielräume für Investitionen zu, weil kein Volumen da war, so die Kämmerin. Da war es schon richtig, daß die Eltern von den Stadtverordneten forderten, die Mittel für die Sanierung von Schulen und Kitas umzuverteilen. Mit dem Haushaltsausgleich und der Bildung einer Rücklage hat sich die Situation zum Besseren verändert. Jetzt gilt es überlegen, wie ein Bürgerhaushalt funktionieren könnte, so die Kämmerin.

 

 

„Bühne frei“ für junge Talente im Strausberger Handelscentrum

 

Strausberg (BAB) Am 15. März bietet das Strausberger Handelscentrum jungen Talenten ein Podium. Im Vorfeld des Strausberger Kinder- und Jugendfestivals, das vom 30. Mai bis 1. Juni in der Altstadt stattfindet, gibt es am Samstag schon mal die Möglichkeit, sich auszuprobieren. Insgesamt nehmen an diesem Vorfestival für Gesang, Tanz, Theater und Instrumentalspiel cirka 250 Kinder und Jugendliche aus elf Schulen teil. Angemeldet haben sich auch zwei Kitas, eine Musikschule, drei freie Gruppen und verschiedene Tanz- und Sportvereine aus dem Kreissportbund Märkisch-Oderland. Sie haben alle fleißig geübt

und hoffen auf viele Zuschauer.

Um 11 Uhr erfolgt die Eröffnung mit Strausbergs Bürgermeister Hans Peter Thierfeld und dem 1. Beigeordneten des Landkreises Märkisch-Oderland, Lutz Amsel. Die Moderation durch das Programm übernimmt der „bewegte Andreas“, der beim Strausberger Publikum beliebt und bestens bekannt ist.

Bis 14 Uhr stehen die Beiträge der Schulen und Kitas aus Strausberg und Umgebung im Mittelpunkt. Im Anschluß daran werden verschiedene Tanz-, Theater- und Instrumentalgruppen bis 18 Uhr ihr Können präsentieren.

Direkt im Anschluß an die Vorführungen erfolgt kurz nach 14 Uhr bzw. 18 Uhr die Auswertung der Jury mit der Vergabe der Urkunden. Wer sich nicht auf die Bühne wagt, kann auch etwas gewinnen. Erstmals werden an die größten Fan-Gruppen, die die Auftritte verfolgen und mit Beifall belohnen, Pokale vergeben. 

 

 

Jetzt sind konkrete Fakten zum Klub am See gefragt

 

Das geschlossene Bekenntnis zum Erhalt des Gebäudes muß  untersetzt werden

Strausberg (ioe) Die Fotoschau von Frank Nowotka (Betreiber des Klubs am See) auf der jüngsten Stadtverordnetenversammlung war zwar interessant, brachte aber die Stadtverordneten in der Sache nicht weiter. Es wurde gezeigt, wie der Gebäude-Doppelgänger im sächsischen  Eilenburg (Landkreis Delitzsch) nach umfassender Sanierung in neuem Glanz erstrahlt ist. Der Knackpunkt: Nach dem Mulde- Hochwasser wurden dort rund 5,5 Millionen Euro investiert, drei Viertel der Summe waren Fördermittel. Die Energie- und anderen Betriebskosten sanken nicht, was in Strausberg Dreh- und Angelpunkt ist. Vom jetzigen Eigentümer, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, erwarte er nichts, erklärte Nowotka und mahnte: „Setzen Sie alles daran, daß das Haus in die Hand der Stadt gerät.“

In der anschließenden Aussprache erinnerte der CDU-Fraktionsvorsitzende Udo Lungwitz, daß man sich im Hauptausschuß nach einem einstimmigen Votum zum Erhalt des Klubs verständigt hatte, vor weiteren Schritten handfeste Fakten wie den Verkaufspreis und ein Gutachten über den baulichen Zustand abzuwarten. Auch ein Betreiberkonzept sei nötig, denn  mit der Nutzung müsse Geld eingespielt werden.        

Die Linke legte einen Beschluß vor, formuliert von Hans-Jürgen Mader und Stadtplaner Thomas Elsner. Darin wird der Bürgermeister beauftragt, „den Bedarf der Stadt Strausberg an der Nutzung des Klubs am See als kulturelles Zentrum für die Einwohner der Stadt und des Kreises Märkisch-Oderland zu sichern und das Insek der Stadt entsprechend fortzuschreiben“.  Was Wolfgang Winkelmann (Pro Strausberg) als „oberflächlich und nicht substanziell“ bezeichnete. Denn der Bürgermeister könne kaum den Bedarf sichern. Winkelmann stimmte gegen die  geänderte Fassung, die der Fraktionsvorsitzende Meinhard Tietz (Die Linke) einbrachte. Darin heißt es: „Der Bürgermeister wird beauftragt, alle erforderlichen Maßnahmen einzuleiten, den Erhalt des Klubs am See als kulturelles Zentrum für die
Einwohner der Stadt und des Kreises Märkisch-Oderland zu sichern und das Insek der Stadt entsprechend fortzuschreiben.
Über den Stand der Entwicklung sind die Ausschüsse laufend zu
informieren.“ Die Vorlage wurde bei zwei Enthaltungen zum Beschluß erhoben.  

„Meine Gegenstimme richtet sich nicht gegen das Anliegen Kluberhalt, sondern gegen den Beschlusstext“, stellte Winkelmann gegenüber dem BAB klar. Er verhehlte jedoch nicht, daß ihn in diesem Zusammenhang die Frage bewegt, „ob wir inzwischen gelernt haben, mit großen Sälen umzugehen. Beim städtischen Eigentum Volkshaus, daß wir nach zehn Jahren Leerstand haben abreißen lassen, konnten wir es offensichtlich noch nicht“, so der Stadtverordnete.

 

 

Drogenprävention jetzt schon ab der sechsten Klasse

 

Das Kriminalitätsaufkommen ist geringer geworden, von Jugendlichen begangenen Sachbeschädigungen und Körperverletzungen nahmen hingegen zu  

Strausberg (ioe) Im Schutzbereich Märkisch-Oderland sank das Kriminalitätsaufkommen von 1994 (24.257 Fälle) bis 2007 (14.709 Fälle) um 40 Prozent, die Aufklärungsquote stieg von 36 auf 61,9 Prozent. Die Zahl der Rauschgiftdelikte unter 21 Jahren hat jedoch ein gleich bleibendes hohes Niveau und die Tatverdächtigen werden immer jünger, erklärt Jürgen Schirrmeister, Abteilungsleiter der Prävention im Schutzbereich Märkisch-Oderland, in Auswertung der Kriminalitätsstatistik. Deshalb wolle man die Prävention in den Schulen jetzt schon ab der sechsten Klasse beginnen. Wenn Eltern merken, daß ihre Kinder Drogen konsumieren, sollten sie offensiv damit umgehen. „Es ist hilfreich, im Beisein der Söhne oder Töchter die Lehrer bzw. Ausbilder zu informieren. So spüren die Betreffenden, daß ihre Eltern den Drogenkonsum nicht ignorieren, sondern etwas dagegen unternehmen“, rät der Kriminalhauptkommissar. Hilfe für erstauffällige Drogenkonsumenten bietet beispielsweise das Programm „Fred Plus“ mit kostenlosen Kursen. Sie finden in der Strausberger Drogen- und Suchtberatungsstelle der Arbeiterwohlfahrt statt (Infos und Anmeldung unter 03341-31734, 31735, 31736).

Auch bei von Jugendlichen begangenen Sachbeschädigungen und Körperverletzungen weist die Statistik 2007 höhere Zahlen  als im Vorjahr auf. „In unserem Schutzbereich gibt es die Festlegung, Anzeigen solcher Delikte im schulischen Umfeld innerhalb von vier Wochen zu bearbeiten“, erklärt Schirrmeister. Dabei seien Zeugenaussagen besonders wichtig. Bei einem ungleichen Kräfteverhältnis sollte man besser die Polizei benachrichtigen, als sich selbst in Gefahr zu bringen.    

„Aus präventiver Sicht müssen wir Jugendliche auffangen, ehe sie Anerkennung in gewaltbereiten Gruppen suchen“, meint der Kriminalhauptkommissar und sieht dabei die gesamte Gesellschaft in der Pflicht. Es sei wichtig, Leistungen differenzierter zu bewerten und auch anzuerkennen. Zum Beispiel sollte man Versagern in bestimmten Unterrichtsfächern oder während der Lehre Möglichkeiten bieten, durch Zusatzaufgaben auch mal ein Erfolgserlebnis zu haben.

 

Jürgen Schirrmeister verweist auf gute Erfahrungen mit „Fred Plus“. In bestimmten Fällen ordnet die Justiz auch die Teilnahme an Kursen an.

 

 

Frühlingsfest auf dem Kinderbauernhof

 

Strausberg (BAB) Zum Saisonstart lädt der Strausberger Kinderbauernhof am 22. März von 10 bis 18 Uhr zu einem Frühlingsfest mit Bastelstraße, Kinderschminken und Hüpfburg ein. Am Eingang des Roten Hofes wartet der Osterhase mit einer kleinen Überraschung, Ponys stehen zum Ausreiten bereit, im Hofcafe gibt es frisch gebackenen Kuchen. Kinder können Zuckerwatte naschen, für Erwachsene gibt es Deftiges vom Grill (Eintritt für Kinder 50 Cent, Erwachsene zahlen einen Euro).      

 

 

Strausberg sucht Helfer für Kommunalwahlen

 

Strausberg (BAB) Für die Durchführung der Wahl am 28. September 2008 werden Bürgerinnen und Bürger der Stadt Strausberg gesucht, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und gern aktiv in einem Wahlvorstand als Beisitzer tätig werden wollen. Zu den Aufgaben eines Mitgliedes im Wahlvorstand gehört die Prüfung der Wahlberechtigung der Wähler, die Verteilung von Stimmzetteln sowie die Auszählung der abgegebenen Stimmen. Die Wahlhelfer werden in Wohnortnähe eingesetzt, pro Person gibt es für den Einsatz ein Erfrischungsgeld von 15 €.

Interessenten können sich können sich bis zum 31. März in der Stadtverwaltung Strausberg, Hegermühlenstraße 58 bei Frau Hammerschmidt, Zimmer 2.08, telefonisch unter 03341/38 11 21 oder per E-Mail unter der Adresse marlies.hammerschmidt@stadt-strauberg.de melden.

 

 

Jugendweihe-Matinee im Klub am See

 

Strausberg (BAB) Der Verein Barnimer Jugendweihe e.V. veranstaltet die diesjährige Jugendweihe-Matinee am 15. März von 15 bis 17 Uhr im Strausberger Klub am See. Wie in den Jahren zuvor wird ein ansprechendes Kulturprogramm geboten,  unter anderem Breakdance mit Robert Maaser. Das Hochzeitshaus Schubert aus der Altstadt veranstaltet eine Modenschau, der Strausberger Salon „Lindenoase“ gibt während des Schaufrisierens Anregungen für ein festliches Outfit. Zum Programm gehört auch ein Jugendweihe-Quiz, es spielt die Band der Kreismusikschule.

 

 

Wartende sollen nicht länger im Regen stehen

 

Strausberg (BAB) Wie Bürgermeister Hans Peter Thierfeld informierte, sollen die Unterstelldächer an den S-Bahnhöfen Strausberg (Vorstadt) und Strausberg Nord, die die Wartenden bislang aufgrund fehlender Seitenwände im Regen stehen ließen, nachgebessert werden. Der gläserne Schutz vor Schauern und Wind in einer Höhe von 2,30 Meter soll noch in  noch in diesem Monat montiert werden.

 

 

Die Chancen für ein neues Ärztehaus stehen nicht schlecht

 

Die Stadt befürwortet den Standort in Nachbarschaft der Seniorenwohnanlage und des Seniorenpflegeheims der AWO 

Strausberg (ioe) Die Weichen für die Errichtung eines Ärztehauses im Bereich Hohensteiner Chaussee/Arthur-Becker-Straße sind gestellt, doch endgültige Entscheidungen stehen noch aus. Das liegt unter anderem an den komplizierten Eigentumsverhältnissen, denn die benötigten Grundstücke für die Realisierung des Vorhabens gehören dem Wasserverband Strausberg-Erkner, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) und den Strausberger Stadtwerken. Es gibt das Übereinkommen, die Grundstücke gemeinsam auszuschreiben, wobei das Angebotsverfahren bei der BIMA liegt. Diese signalisierte dem Bürgermeister, beim Verkauf der bundeseigenen Flächen dem Interesse der Stadt an einem künftigen Ärztehaus Rechnung zu tragen. 

Neben der Rostocker PMC (ProMedComlet-Projektentwickler), die das Ärztehaus an diesem Standort realisieren möchte, hat auch der Lebensmitteldiscounter Norma Interesse bekundet, hier einen SB-Markt bauen zu wollen.

Die Stadt hat einen Trumpf in der Hand: Mögliche Investoren benötigen zur Umsetzung ihrer Vorhaben Flächen, die der Kommune gehören. Durch einen Grundstückstausch, dem die Stadtverordnetenversammlung mehrheitlich zustimmte, will die Stadt das Areal in ihren Besitz bringen. Damit wird sie in die Lage versetzt, auf den Rückbau der leer stehenden Kaufhalle an der Arthur-Becker-Straße sowie die Gestaltung des angrenzenden Parkplatzes Einfluß zu nehmen.

Einstimmig folgte der Ausschuß für Bauen und Umwelt dem Beschlußentwurf von Bürgermeister Thierfeld. Darin heißt es: „Die Stadt Strausberg erklärt der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben ihr dezidiertes Interesse an der Errichtung eines Ärztehauses im Bereich Hohensteiner Chaussee/Arthur-Becker-Straße“.

 

 

Städtepartner zeigten Flagge

 

Strausberg (ioe) Eine Delegation aus Debno weilte in der vergangenen Woche anläßlich des 30jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft zwei Tage in Strausberg. Die Gäste interessierten sich für das sanierte alte Stadthaus mit Bibliothek und Trauungsraum, den Umbau des Amtsgerichts Strausberg, das Feuerwehrgerätehaus samt moderner Technik sowie für die Exponate und den Fundus des Heimatmuseums. Die beiden Bürgermeister Hans Peter Thierfeld und Piotr Downar unterzeichneten  während der Stadtverordnetenversammlung im Saal des Klubs am See Jubiläumsurkunden und tauschten die Flaggen beider Städte aus.

 

Vorsitzende des Stadtrates: Frau Helena Slugocka

 

 

Tamax will Bemühungen für Altstadtcenter fortsetzen

 

Im Gegenzug formulierte die Verwaltung zwei Beschlußvorlagen für die Stadtverordnetenversammlung am 3. April

Strausberg (ioe) Nach der Änderung des Bebungsplanes für das Handelscentrum kündigte die Tamax GmbH an zu prüfen, ob sich die Weiterführung ihres Projektes zur Errichtung eines Altstadtcenters im Norden der Großen Straße noch darstellen läßt (wir berichteten). In einem Schreiben an Bürgermeister Hans Peter Thierfeld teilte die Immobilien- und Beteiligungsgesellschaft Ende Februar mit, daß sie ihre Bemühungen zur Entwicklung der Altstadt insbesondere des Altstadtcenters fortsetzen will, und übergab der Verwaltung einen unterschriebenen Vorvertrag. Auf Nachfrage des BAB bestätigte Stadtplaner Thomas Elsner, daß sich die Tamax in dem Vorvertrag verpflichtet, die Kosten für die Bebauungsplanung zu tragen. Falls erforderlich, soll auch eine Umweltverträglichkeitsprüfung erfolgen und ein Verkehrsgutachten erstellt werden.

Die Realisierung des Vorvertrages machte die Tamax von einem Selbstbindungsbeschluß der Stadtverordnetenversammlung abhängig. Darin soll die Konzentration der Verkaufsflächen für zentrenrelevate Sortimente auf die Altstadt festgeschrieben werden.

Eine entsprechende Beschlußvorlage für die Stadtverordnetenversammlung am 3. April passierte ohne Diskussionen den Ausschuß für Bauen und Umwelt. Ebenfalls einstimmig fiel das Votum zum Aufstellen eines Bebauungsplanes für das Altstadtcenter aus. Auf Antrag von Wolfgang Winkelmann (Pro Strausberg) wurde der Beschlußtext wie folgt ergänzt: Die Umsetzung des Vorhabens ist an keine bestimmte juristische Person gebunden.

 

 

Wirtschafts- und Tourismustag mit Stellen- und Ausbildungsbörse

 

Strausberg (BAB) Vor einem knappen Jahr haben sich elf Gemeinden und die Landkreise LOS und MOL zur Initiative „Zukunftsraum östliches Berliner Umland“ zusammengeschlossen. Im Rahmen dieser Initiative soll durch Kooperation von Kommunen mit lokalen Akteuren die Region zu einem der wirtschaftsfreundlichsten Gebiete in Brandenburg werden.

Für die Unternehmer bedeutet dies schnellere Entscheidungen und weniger Bürokratie in der Verwaltung, leichterer Zugang zu benötigten Fachkräften, bessere Informationen und Vernetzungsmöglichkeiten zu anderen Unternehmen in der Region.

Am 19. März findet in der Akademie für Information und Kommunikation (AIK) der Bundeswehr in der Prötzeler Chaussee von 9 bis 16.30 Uhr der nunmehr 2. Wirtschafts- und Tourismustag statt, zu dem alle Interessenten herzlich eingeladen sind. Erstmals ist er mit einer Ausbildungs- und Stellenbörse von Unternehmen der Region verbunden, was ihn auch für Schülerinnen und Schüler sowie Arbeitssuchende attraktiv macht. 

Bestandteil des Tages sind vier Workshops zu folgenden Themen: Wirtschaft und Infrastruktur, Bildung/Fachkräfte, Gesundheitswirtschaft sowie Tourismus und Öffentlichkeitsarbeit in der Märkischen S 5-Region. Die Auswertung der Workshops erfolgt ab 16.30 Uhr in einer Podiumsdiskussion. Moderiert wird die Runde von Strausbergs Bürgermeister Hans Peter Thierfeld, der Arbeitsagentur-Chefin Kerstin Buchloh, dem Rüdersdorfer Bürgermeister André Schaller sowie von der Geschäftsführerin des Tourismusvereins Märkische S 5-Region, Petra Domke. Gegen 18 Uhr klingt der 2. Wirtschafts- und Tourismustag aus.

 

 

Telefonaktion „Impfen im Kindesalter“ vom 28.2.2008 / Infokasten

 

Mehr zum Thema Impfen im Kindesalter…

…finden Eltern im Internet unter www.gesundes-kind.de. Auf dieser Website kann man beispielsweise einen bequemen „Vergissmeinnicht-Service“ einrichten, der an Vorsorge-Untersuchungen und Impftermine erinnert, online Fragen an Experten richten und eine Impftabelle nach den Empfehlungen der STIKO ausdrucken.

 

 

Telefonaktion „Impfen im Kindesalter“ vom 28.2.2008 / Nachbericht

 

„Impfungen sind kein Problem für das Immunsystem Ihres Kindes!“

Schutzimpfungen sind ein Thema, das uns ein Leben lang begleitet. Doch gerade der Grundimmunisierung im Säuglings- und Kleinkindalter kommt eine besondere Bedeutung zu, um die Kleinsten vor gefährlichen Krankheiten zu schützen. Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut spricht dazu eindeutige Empfehlungen aus – die Impfungen sind allerdings freiwillig. Die Eltern tragen also eine große Verantwortung für den Schutz ihrer Kinder – und haben häufig viele Fragen. Diese beantworteten die Experten unserer Lesertelefonaktion. Für alle, die nicht durchkamen, hier die wichtigsten Fragen unserer Leser und die Antworten der Experten:

 

Warum werden Kinder schon mit zwei Monaten geimpft, ist das nicht zu früh?

Dr. med.habil. Markus Knuf: Nein, zum Zeitpunkt ihrer Geburt sind Säuglinge bereits in der Lage, eine richtige Immunantwort zu bilden. Das heißt, ihr Immunsystem kann Fremdkörper, wie zum Beispiel Bakterien, erkennen und Antikörper gegen diese bilden. Eine solche Immunreaktion wird auch bei den Schutzimpfungen in Gang gesetzt. Da gerade in den ersten Lebensmonaten die Gefahr für das Leben des Kindes durch ernste Erkrankungen wie Haemophilus influenzae b oder Keuchhusten besonders hoch ist, sollte möglichst früh geimpft werden.

 

Reicht bei gestillten Kindern der Nestschutz im ersten Lebenshalbjahr nicht aus, um sie vor gefährlichen Erkrankungen zu schützen?

Dr. med. Martin Terhardt: Es ist richtig, dass gestillte Kinder über die Muttermilch mit Antikörpern gegen viele Krankheiten versorgt werden und so einen längeren Nestschutz haben als ungestillte Kinder. Es können allerdings lediglich Abwehrstoffe gegen Krankheiten übertragen werden, welche die Mutter selbst durchgemacht hat oder gegen die sie geimpft ist. Und auch das gilt nicht für alle Krankheiten: So ist ein gestilltes Kind beispielsweise nicht gegen Keuchhusten geschützt, selbst wenn die Mutter diese Krankheit bereits hatte. Und für Babys unter sechs Monaten ist eine Infektion mit Keuchhusten sehr gefährlich! Auch gestillte Kinder sollten daher, genauso wie Flaschenkinder, mit zwei Monaten die erste Sechsfach-Impfung gegen Tetanus, Diphtherie, Polio, Hepatitis B, Haemophilus influenzae b und Keuchhusten erhalten.

 

Sind Mehrfach-Impfstoffe nicht zu belastend für Säuglinge?

Prof. emerit. Dr. med. Burkhard Schneeweiß: Direkt nach der Geburt werden Neugeborene mit Milliarden von Bakterien besiedelt, mit denen sie sich auseinander setzen müssen. Das ist eine lebensnotwendige Stimulierung des Immunsystems, die Impfantigene gegen sechs verschiedene Erkrankungen, die bislang in einem Impfstoff vereint werden konnten, fallen dagegen kaum ins Gewicht. Der wichtige Sechsfach-Impfstoff stellt für das gesunde Immunsystem Ihres Kindes also kein Problem dar.

 

Warum werden zwei Monate alte Säuglinge mit der Sechsfach-Impfung auch gegen Hepatitis B geimpft, ist für sie die Fünffach-Impfung nicht ausreichend? Gegen Hepatitis B kann man dann ja kurz vor der Pubertät impfen…

Dr. med. Volker Vetter: Bei einer Infektion mit dem Hepatitis B Virus ist die Gefahr der Chronifizierung und damit schwerwiegender Folgeerkrankungen wie Leberkrebs umso größer, je früher die Ansteckung erfolgt. Eine Impfung gegen Hepatitis B im Jugendalter wird außerdem häufig schlicht und einfach vergessen. Zusätzlich ersparen Sie Ihrem Kind mit der Kombinationsimpfung jeweils einen Piekser.

 

Ich habe Angst, dass die Impfungen bei meinem Kind Allergien auslösen könnten...

Prof. Schneeweiß: Es gibt keine wissenschaftlich belegbaren Hinweise darauf, dass Impfungen Allergien wie Asthma oder Neurodermitis auslösen. Im Gegenteil: Mehrere Studien zeigen, dass in der ehemaligen DDR, wo sehr viel geimpft wurde, deutlich weniger Allergien auftraten als in den alten Bundesländern, wo weitaus weniger geimpft wurde. Direkte allergische Reaktionen auf Bestandteile eines Impfstoffs sind äußerst selten. Wenn Ihr Kind an der extrem seltenen Hühnereiweiß-Allergie leidet, sollten Sie vor einer Grippe-Impfung mit dem behandelnden Arzt sprechen.

 

Welche Nebenwirkungen können nach einer Impfung auftreten?

Dr. Terhardt: Die häufigsten Impfreaktionen sind, neben Rötungen und Schmerzen an der Injektionsstelle, leichtes Fieber und grippeähnliche Symptome in den ersten beiden Tagen nach der Impfung. Nach einer Impfung gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken können diese Nebenwirkungen und eventuell auch Ausschlag erst nach sieben bis 14 Tagen auftreten. Diese Nebenwirkungen sind harmlos und klingen schnell wieder ab. Zeigt Ihr Kind nach einer Impfung darüber hinaus Krankheitssymptome, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Meist steckt dahinter eine Infektion, die nur zufällig zeitlich mit der Impfung zusammenfällt und in keinem direkten Zusammenhang mit dieser steht.

 

Warum ändern sich Impfempfehlungen?

Dr. Vetter: In Deutschland spricht die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut die Impfempfehlungen für die Bevölkerung aus. Hier sitzen Experten, die sich ständig mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Thema Schutzimpfungen auseinandersetzen. Eine veränderte Situation, wie beispielsweise die Ausrottung einer Krankheit – das war bei den Pocken der Fall – oder die Entwicklung neuer Impfstoffe, kann eine Anpassung der Impfempfehlungen nach sich ziehen.

 

Ich habe neulich etwas über eine Impfung gelesen, die schwere Durchfallerkrankungen bei Kleinkindern verhindern kann. Ist diese Impfung empfehlenswert?

Dr. Vetter: Seit Mai 2006 ist in Deutschland eine Schluckimpfung gegen Rotaviren erhältlich. Rotaviren sind der häufigste Auslöser für schwere Durchfallerkrankungen im Säuglings- und Kleinkindalter, die häufig sogar einen Krankenhausaufenthalt zur Folge haben, da die Kinder schnell austrocknen können. Die Impfung steht zwar noch nicht im Impfkalender der STIKO, wird aber von der Deutschen Akademie für Kinder und Jugendmedizin und der Sächsischen Impfkommission (SIKO) bereits ausdrücklich für alle Kinder empfohlen. Die erste Impfdosis sollte bereits im Alter von sechs Wochen gegeben werden, damit die Säuglinge möglichst früh geschützt sind. Je nach Impfstoff kann mit zwei oder drei Schluckimpfungen ein vollständiger Schutz erzielt werden.

 

Bezahlt die gesetzliche Krankenkasse die Impfung gegen Rotaviren?

Dr. Terhardt: Die Impfung gegen Rotaviren wird nun von den ersten Krankenkassen übernommen. Die IKK Sachsen erstattet beispielsweise die Kosten für den Schluckimpfstoff, der in zwei oder drei Dosen ab der vollendeten 6. bis zur 24. Lebenswoche gegeben werden soll, und übernimmt damit eine wichtige Vorreiterrolle. Ansonsten müssen die Eltern die Kosten für die Impfung derzeit noch selbst tragen. Ein Nachfragen bei der eigenen Krankenkasse kann sich hier lohnen.

 

Ich habe als Kind alle Kinderkrankheiten ohne bleibende Schäden überstanden und bin mir nicht sicher, ob ich mein Kind z.B. gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken impfen lassen sollte...

Dr. Knuf: Das sollten Sie unbedingt! Auch wenn Sie diese Krankheiten gut überstanden haben, so kommt es doch bei einigen Menschen zu teilweise schweren Komplikationen. Gerade die Masern können sehr gefährlich sein: sie bergen das Risiko einer Gehirnentzündung mit bleibenden Schäden und führen auch in Deutschland noch zu Todesfällen. Mumps kann eine Innenohrschwerhörigkeit verursachen und bei Erkrankung im Jugendalter Unfruchtbarkeit nach sich ziehen. Röteln bedeuten eine große Gefahr fürs Ungeborene, wenn eine Frau während der Schwangerschaft erkrankt. Vor diesen Gefahren sollten Sie Ihr Kind durch eine Impfung schützen. Das erste Mal sollten Kinder zwischen dem elften und 14. Monat gegen diese Krankheiten geimpft werden.

 

Windpocken sind doch harmlos, warum soll ich mein Kind auch dagegen noch impfen lassen?

Dr. Vetter: Windpocken sind nicht so harmlos wie weithin angenommen: Es können neurologische Komplikationen und Lungenentzündungen auftreten. Durch das Aufkratzen der Pusteln kann es weiterhin zu bakteriellen Zweitinfektionen der Haut kommen, die eine antibiotische Behandlung und möglicherweise einen Krankenhausaufenthalt nötig machen. Daher empfiehlt die STIKO seit 2004 für alle Kinder zwischen 11 und 14 Monaten die Windpocken-Schutzimpfung. Mit dem heutzutage verfügbaren Vierfach-Kombinationsimpfstoff gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken lässt sich diese Impfempfehlung komfortabel umsetzen.

 

Warum brauchen auch Erwachsene einen Impfschutz gegen Keuchhusten?

Prof. Schneeweiß: Jugendliche und Erwachsene sollten ihren Impfschutz generell alle zehn Jahre auffrischen lassen – das gilt auch für die Keuchhustenimpfung! Denn Impfungen sind nicht nur für den eigenen Schutz wichtig: Erwachsene mit Keuchhusten können beispielsweise ein Neugeborenes infizieren und damit in große Gefahr bringen. Besonders tückisch: Bei Erwachsenen verläuft eine Keuchhustenerkrankung meist sehr langwierig aber ohne die typischen Keuchhustenanfälle – und bleibt daher oft unerkannt. Auch aus Verantwortung gegenüber den Mitmenschen sollte jeder Erwachsene auf einen lückenlosen Impfschutz achten.

 

Ich bin schwanger, kann ich mich jetzt impfen lassen?

Dr. Knuf: Dies sollten Sie mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen, der Sie ganz individuell dazu beraten kann. Die Impfungen gegen Masern, Mumps, Röteln oder Windpocken dürfen beispielsweise nicht durchgeführt werden. Nach Impfung gegen diese Krankheiten muss eine Schwangerschaft sogar für drei Monate verhindert werden. Allerdings ist beispielsweise eine während der Schwangerschaft versehentlich durchgeführte Impfung kein Grund für einen Schwangerschafts-Abbruch. Impfungen gegen Diphtherie, Tetanus und Kinderlähmung (z.B. bei Reisen in Risikoländer), Keuchhusten oder auch gegen die echte Grippe sind dagegen nach sorgfältiger Nutzen/Risiko-Abwägung nicht ausgeschlossen.

 

Wir fahren in den Urlaub! Kann ich mein Kind auch nach Kontakt mit den Windpocken noch impfen lassen?

Dr. Terhardt: Wenn Ihr Kind Kontakt zu einem an Windpocken erkrankten Kind hatte, können Sie es innerhalb von fünf Tagen noch impfen lassen. Dies beugt mit hoher Wahrscheinlichkeit 0einer Erkrankung vor. Nach Kontakt zu Masern-, Mumps- oder Rötelninfizierten Kindern, kann innerhalb von drei Tagen noch geimpft werden.

 

Was soll man von Masern-Partys halten?

Prof. Schneeweiß: Aus medizinischer Sich ist dringend davon abzuraten, Kinder mutwillig der Gefahr von einer Maserninfektion auszusetzen. Masern sind keine harmlose Kinderkrankheit!

 

 

Am 15. März ist Tag der Rückengesundheit:: Chronische Rückenschmerzen sind behandelbar! – Eine zielgerichtete Physiotherapie hilft gegen den Dauerschmerz

 

Telefonaktion mit Experten

Samstag, den 15. März 2008, 10 bis 15 Uhr

Gebührenfreie Rufnummer 0800 – 0 60 40 00

Jeder zweite Deutsche leidet irgendwann einmal unter Rückenschmerzen, bei jedem achten wird der Schmerz jedoch chronisch – und damit zum ernsthaften Problem. Was viele nicht wissen: In den seltensten Fällen ist die Bandscheibe die Wurzel des Übels. Die Ursache liegt häufig in einer verkümmerten Rückenmuskulatur, die zu Fehlbelastungen und schmerzhaften Verspannungen führt. Werden diese nicht behandelt, verselbständigt sich der Schmerz irgendwann. Die Folge: Die Patienten greifen immer häufiger zu Medikamenten und vermeiden aus Angst vor neuerlichen Schmerzen Bewegung, was die Muskulatur weiter schwächt. Eine zielgerichtete Physiotherapie kann diesen Teufelskreis durchbrechen, schwache Muskeln wieder aufbauen und Schmerzen dauerhaft beseitigen. Der Leidensdruck ist groß: Menschen mit chronischen Rückenschmerzen sind häufig in ihrem beruflichen und sozialen Leben stark eingeschränkt und reagieren mit depressiven Verstimmungen auf die dauerhafte Qual. Spritzen und Schmerzmittel helfen meist nur kurze Zeit, der eigene Rücken wird zur immer größeren Belastung. Doch für chronisch Rückenschmerzgeplagte gibt es Hoffnung: Eine aktuelle Studie der Uni Wuppertal bescheinigte einem neuen medizinisch-physiotherapeutischen Ansatz in der Behandlung chronischer Rückenschmerzen eine hohe Wirksamkeit.

 

Physiotherapie auf Krankenschein

Patienten mit chronischen Rückenschmerzen können sich diese Therapie von ihrem Arzt verschreiben lassen und in speziellen Therapiezentren mit der Behandlung beginnen. Hier werden medizinische Diagnose und individueller Therapieplan genau aufeinander abgestimmt. Unter Anleitung von Physiotherapeuten wird an speziellen Geräten die tief liegende Rückenmuskulatur gezielt angesteuert und aufgebaut. So wird gezielt gegen die Ursachen des Leidens vorgegangen.

 

Motivierte Patienten werden schneller gesund

Dabei richtet sich das Augenmerk der Therapeuten nicht nur auf die körperliche, sondern auch auf die psychische Verfassung der Patienten. Denn Studien belegen, daß Schmerztherapien häufig daran scheitern, daß die Patienten nicht bereit sind, aktiv am Behandlungserfolg mitzuwirken. Das Aufzeigen von Schmerzzusammenhängen und die Motivation der Patienten spielen daher bei diesem Ansatz eine zentrale Rolle.

 

 

Die 2. Händler- und Gewerbemesse wird vorbereitet

 

Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Am 12. und 13. April findet die 2. Händler- und Gewerbemesse (HuG) auf dem Gelände des Schulzentrums Süd statt. Nach dem erfolgreichen Start der 1. HuG vor zwei Jahren waren sich Händler und Besucher einig, dass es eine Wiederholung geben müsste. Deshalb hat der Fredersdorf-Vogelsdorfer Unternehmerverein (UV) seit Mitte 2007 an der Vorbereitung einer Neuauflage gearbeitet. Und die Anmeldung von bisher 58 gewerblichen Unternehmen gibt den Organisatoren Recht, so dass zurzeit nur noch in begrenzter Anzahl  gewerbliche Standplätze zur Verfügung stehen. Wie die Organisatoren Holger Kurz und Frank Berger vom UV mitteilen, haben jedoch noch Vereine, Parteien und Kirchen die Möglichkeit, kostenlos einen Stand zu belegen.

Die HuG steht unter dem Motto „Gesundheit und Zukunft“ und stellt sich zum Ziel Gewerbetreibende und Bürger der Märkischen S5 Region untereinander besser bekannt zu machen. Damit ist nach Aussage der Organisatoren eine klare Zielstellung vorgegeben und zahlreiche Unternehmen haben die Chance sich zu präsentieren. 

Für das Publikum werden zudem, wie bereits bei der 1. HuG, stündlich kulturelle und sportliche Einlagen vorbereitet. So werden der Männerchor „Eiche 1877“, die Ein- und Hochradfahrer des KSB, die Nachwuchs-Lianedancer von Hildegard Walter und Sportgruppen der TSG „Rot-Weiß“ auftreten sowie eine Modenschau und Schaufrisieren zu bestaunen sein. Das Publikum kann sich auch am Schadockschen Massai-Walking beteiligen. Der kulturelle Höhepunkt wird zweifelsohne das Konzert der renommierten Berliner Band Ellis'n Yard am Samstagabend um 18 Uhr im Speisesaal der Oberschule sein (Eintritt frei).

Das Programm und alles Wissenswerte zur HuG erfahren Sie im BAB Lokalanzeiger am 10./11. April 2008.

Kontaktadresse und Informationen: www.hug-fredersdorf-vogelsdorf.de

 

 

Unternehmer beraten mit Bürgermeister

 

Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Es ist zu einer guten Tradition geworden, dass sich in regelmäßigen Abständen die Unternehmer mit dem Bürgermeister über aktuelle wirtschaftliche Fragen in der Gemeinde beraten. So auch am Donnerstag mit Dr. Uwe Klett. Er unterstrich einleitend, dass bereits Vieles auf den Weg gebracht wurde. Die Gemeinde kann von einem sehr guten Bildungsstandort profitieren, bietet gut erschlossene Gewerbegebiete an und besitzt mit dem Gewerbegebiet Vogelsdorf (Anschluß an die Autobahn und Bundesstraße) das wohl attraktivste Gewerbegebiet des Landkreises, das bisher ungenügend wahrgenommen wird.

Auf das enorme Investitionsprogramm der Gemeinde 2008 bezogen ist Dr. Klett der Meinung, dass der Anteil der  Unternehmen der Kommune und der Region an Ausschreibungen erhöht werden muß, indem die Wettbewerbsfähigkeit vor Ort ausgelotet und der Nachholbedarf analysiert werden sowie die lokale Sichtweite, Ausschreibungen betreffend, gestärkt wird. Dazu ist die Wirtschaftskompetenz in der Verwaltung als Ansprechpartner für die kommunale Wirtschaft und den Landkreis zu stärken.

Das ist angesichts der bevorstehenden Aufgaben umso notwendiger. „In der Diskussion um Mittelstandszentren ist es notwendig zu erkennen, dass keine Gemeinde allein den Forderungskatalog erfüllen kann. Gemeinsames Handeln ist angesagt. Im Straßenausbau in der Gemeinde können wir uns keine 30 Jahre Zeit nehmen, wenn es vergleichbare Orte in 10 Jahren schaffen. Und schließlich ist die Unterbringung der Verwaltung in Baracken eine Zumutung für die Mitarbeiter und Besucher. Das sind nur drei Beispiele. Ich biete dem Unternehmerverein an, regelmäßig gemeinsam über die Aufgaben zu beraten und Lösungsstrategien zu erarbeiten“, so Dr. Klett.

 

 

Justizministerin zur Jugendgewalt in Deutschland

 

Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Jugendgewalt ist ein Thema dass seit der Landtagswahl in Hessen emotional heiß diskutiert wird. Auch in Brandenburg ist der Anteil der Kinder, Jugendlichen und Heranwachsenden an Gewaltstraftaten hoch. Auf Initiative des CDU Gemeindeverbandes diskutierten Justizministerin Beate Blechinger, Christian Klahr vom Weißen Ring und Kurt Ohnesorge von den Sicherheitspartnern der Polizei in Vogelsdorf mit den zahlreich erschienen Gästen über die Verantwortung der Gesellschaft und Elternhäuser sowie die Aufgaben des Schul- und Sozialsystems zur Stärkung der Präventionsarbeit.

Beate Blechinger arbeitete die große Rolle stabiler familiärer Beziehungen sowie die Rolle von Kitas und Schulen in der Erziehung der Kinder heraus. Kindervernachlässigung in der Familie und Gewalt in den Schulen werden oftmals als solche nicht erkannt bzw. nicht ernst genommen. „Je früher wir hinschauen, desto erfolgreicher werden wir sein“, so die Ministerin. Längere Strafen lehnt die Ministerin ab, ist jedoch der Meinung, dass schneller und konsequenter reagiert werden muss und im Strafvollzug die sozial-pädagogische Arbeit sowie Bildung und Erziehung eine immense Rolle spielen.

Das Netzwerk von Behörden, Einrichtungen, Projekten und Vereinen für eine frühzeitige Prävention hat sich im Land etabliert und schaltet sich bei entsprechenden Signalen ein. Doch oftmals versagt das Detail. So kritisierte Christian Klahr, dass das Jugendamt am Wochenende nicht erreichbar sei und die Frauennotwohnung nicht ausreicht. Kurt Ohnesorge sieht die Präventionsarbeit in Gefahr, wenn, auch wenn es nur Einzelbeispiele gibt, die Eltern ihren Kindern den Alkohol zum Bahnhof fahren, damit sie nicht auf dem Grundstück feiern. Michael Bonin gab in der Diskussion den Teilnehmern ein ganz einfaches Rezept mit auf den Weg: „Die meisten Jugendlichen sind anständig und gut. Wir sollten ihnen einfach nur Vorbild sein“.