Diese Texte konnten Sie lesen im BAB 12/08:

 

Polizei warnt vor Betrügern

 

Strausberg (BAB) Die Polizei weist darauf hin, daß in den letzten Tagen und Wochen auch im Kreis Märkisch-Oderland mehrfach Verkehrsteilnehmer von Bürgern mit südosteuropäischem Aussehen angehalten und um Geld fürs Tanken gebeten wurden. Oft wird als Gegenleistung Schmuck angeboten. Es kann nicht ausgeschlossen werden, daß es sich hierbei um minderwertigen oder gar wertlosen Schmuck handelt und Bürger Opfer von Betrugsversuchen werden. Daher sollte man in solchen Fällen nicht anhalten.

 

 

Eintrag in das Urlaubsjournal anmelden

 

Strausberg (BAB) Zurzeit befindet sich das "Urlaubsjournal für Strausberg und Berlin Marzahn-Hellersdorf – zu Gast in der Märkischen S5-Region 2009 mit Gastgeberverzeichnis" in Vorbereitung.  Die touristischen Leistungsanbieter und Vereine erhalten damit wieder die Möglichkeit, in dieser Broschüre einen Eintrag schalten zu lassen. Meldebögen und nähere Informationen erhält man bei der Stadt- und Touristinformation  Strausberg, August-Bebel-Straße 1, Tel. 03341/ 31 10 66.

Den Antrag ist bis zum 01. April 2008 in der Touristinformation einzureichen. Später eingehende Unterlagen können leider keine Berücksichtigung mehr finden.

 

 

Am 4. April wird kein Brennholz verkauft

 

Strausberg (BAB) Wie die Stadtverwaltung mitteilt, findet  am 4. April ausnahmsweise kein Brennholzverkauf im Stadtwald statt. Ansonsten erfolgt der Verkauf weiterhin jeden Freitag (außer Karfreitag) um 14.30 Uhr ab dem Parkplatz „Spitzmühlenweg“ gegenüber dem Autozentrum Strausberg an der Umgehungsstraße.

 

 

LAGA-Büro in der Stadtverwaltung

 

Strausberg (BAB) Im Verwaltungsgebäude Hegermühlenstraße 58 gibt es jetzt in der 3. Etage im Raum 3.01 ein LAGA-Büro. Es wird von Ortwin Grau geleitet, der für die Stadtentwicklung verantwortlich zeichnet. Er kümmert sich um alle Fragen und Aufgaben der Landesgartenschau im Zusammenhang mit der Strausberger Bewerbung für das Jahr 2013. Das LAGA-Büro ist unter der Tel. Nr. 03341 / 38 20 13 zu erreichen. Auch eine E-Mail wurde entsprechend eingerichtet: laga2013@stadt-strausberg.de

 

 

Werbung um fördernde DRK-Mitglieder ist gut angelaufen

 

Bargeld nehmen die Mitarbeiter des Strausberger Kreisverbandes generell nicht an, das unterscheidet sie von betrügerischen Trittbrettfahrern

Strausberg (ioe) Seit nunmehr 14 Tagen sind fünf Mitarbeiter des DRK-Kreisverbandes Strausberg von Haustür zu Haustür unterwegs, um fördernde Mitglieder zu werben (wir berichteten). In dieser Woche konnte mit Dinah Timm aus Altlandsberg das 100. neue Mitglied im Rahmen Werbeaktion begrüßt werden, die insgesamt drei Monate läuft. Die 29jährige Verkäuferin zahlt jetzt nicht nur fünf Euro Monatsbeitrag. Sie erklärte sich darüber hinaus bereit, beim Verband als Ehrenamtlichte mitzuwirken. „Demnächst will auch mein Sohn Mitglied des Jugendrotkreuzes werden. Er möchte anderen helfen können und interessiert sich auch für Technik“, sagt die allein erziehende Mutter.   

„Generell sind die Menschen unserem Verband gegenüber positiv eingestellt. Das hängt auch damit zusammen, daß die Mitgliedsbeiträge fast ausschließlich für regionale Projekte eingesetzt werden“, erklärt der Geschäftsführer des Kreisverbandes, Frank Langisch. Bedauerlicherweise sei es in Einzelfällen auch zu üblen Beschimpfungen gekommen, räumt er ein.

„Manche Bürger lassen bei uns ihren Frust über Defizite des Staates ab und fangen Streit an. Dann heißt es Ruhe zu bewahren, und das Gespräch möglichst schnell abzubrechen“, meint DRK-Mitarbeiter Thomas Langwald, der in die Werbeaktion eingebunden ist. Er hat erfahren, daß inzwischen in Strausberg  Trittbrettfahrer unterwegs sind, die um Geldspenden für das Deutsche Rote Kreuz bitten. „Wir nehmen generell kein Bargeld an. Der Bankeinzug der Mitgliedsbeiträge ist für alle Beteiligten der sicherste Weg“, unterstreicht Langwald.

 

 

Straussee-Fähre startete in die Hauptsaison

 

Strausberg (ioe) Auch bei kühlem Wetter schippern Strausberger und Gäste der Stadt gern über den Straussee. In den Monaten Januar und Februar wurden nach Auskunft der Fähre-Betreiber über 1.700 Fahrgäste gezählt. Im Vergleichszeitraum 2007 waren es 1.350 Personen. Am 15. März begann für die Straussee-Fähre die Hauptsaison mit erweiterten Fahrzeiten. Sie verkehrt jetzt täglich schon ab 9.25 Uhr (Stadtseite) bzw. 9.35 Uhr (Waldseite).  

Auch in diesem Jahr bietet das Programm wieder Bewährtes, zum Beispiel Sonntagsbrunch, Kino und Mondscheinfahrten. Zum Auftakt am 1. Mai gibt es am Herrentag Live-Musik und gastronomische Versorgung an der Fähre, organisiert vom Veranstaltungsservice Christian Schlatter. Nach dem großen Zuspruch im vergangenen Jahr ist am 1. Juni 2008 wieder eine Kindertagsfeier geplant.    

Für die bislang stets ausgebuchten Preisskat-Turniere und für alle Termine des Sonntagsbrunches können ab sofort Tickets im Kundenpavillon an der Straßenbahn-Haltestelle „Lustgarten“ oder direkt beim Fährmann erworben werden.

Selbstverständlich steht die Straussee-Fähre auch in diesem Jahr von Mai bis September wieder als Eheschließungsstätte zur Verfügung. Bitte nicht vergessen: Das Aufgebot muß unabhängig vom gewünschten Ort der Trauung im Standesamt der Stadtverwaltung erfolgen.

(Weitere Infos, Anmeldungen für Veranstaltungen und Buchungen der Fähre unter 03341-22565)

 

 

Strausberger Fanfarenzug will sich in Calgary präsentieren

 

Ohne städtische Zuschüsse können Aktive aus finanzschwachen Familien nicht mitreisen

Strausberg (ioe) Die Wortmeldung von Martin Zobel (AJS) sorgte für Nachdenklichkeit auf der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses. Es ging um das Lieblingskind, mit dem sich die Stadt so gern schmückt - den weltmeisterlichen Fanfarenzug des KSC. Um Aktiven und Betreuern aus finanzschwachen Familien die Teilnahme an der Stampede-Parade in Calgary (Kanada) im Juli 2008 zu ermöglichen, wird in einer Vorlage für die nächste Stadtverordnetenversammlung empfohlen, daß ein außerplanmäßiger Zuschuß in Höhe von maximal 17.500 Euro bereitgestellt wird. Zustande gekommen sei dieser Betrag nach Vorgesprächen mit dem Leiter des Fanfarenzugs, Andreas Küsel, erklärte Kämmerin Elke Stadeler auf Nachfrage.

„Die Stampede-Parade ist keine Weltmeisterschaft. Für mich ist das die Mitfinanzierung einer ganz besonderen Reise mit Trainingscharakter. Das kann nicht die Aufgabe der Stadt sein“, wandte Zobel ein. Er bezeichnete die Summe mit Blick auf wesentlich geringere Zuschüsse für andere Vereine als „unverhältnismäßig“.

Wolfgang Winkelmann (Pro Strausberg) meinte verärgert, „wir provozieren permanent eine Erwartungshaltung. Das war schon bei der LAGA-Bewerbung so“. Seine Frage, ob die zu Unterstützenden zum notwendigen Klangkörper gehören, blieb unbeantwortet. Denn ein Vertreter des Fanfarenzugs war zu Hauptausschußsitzung nicht anwesend.       

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Udo Lugwitz signalisierte die Zustimmung der Christdemokraten, weil der Fanfarenzug mit dem Geld rechnen würde. Er stehe solchen Hauruck-Aktionen jedoch prinzipiell kritisch gegenüber. „Mir fehlt die Kontinuität. Wir arbeiten bei den Mitgliedern des Fanfarenzugs viel zu wenig zuwenig mit dem Sozialpaß“, so Lungwitz.

Hans-Jürgen Mader (Fraktion Die Linke) warb um Zustimmung für die Vorlage und erinnerte an die unverzichtbare soziale Komponente des Fanfarenzuges, der Kinder und Jugendliche zu Disziplin, Teamfähigkeit, Fleiß und Ausdauer erziehen würde. Die Hauptausschussmitglieder votierten für die Gewährung der Zuschüsse, Martin Zobel enthielt sich der Stimme.      

                   

 

 

2008 kann Strausberg 41 Kommunal-Kombi-Stellen besetzen

 

Über die Verteilung soll der Hauptausschuß Mitte April entscheiden

Strausberg (ioe) Kommunal-Kombi-Stellen sind eine gute Möglichkeit, Bezieher von Arbeitslosengeld II wieder zu beschäftigen. Andererseits würden davon in Strausberg etliche Einrichtungen profitieren, sind sich die Mitglieder des Hauptausschusses einig. In diesem Jahr kann Strausberg 41 zusätzliche Stellen besetzen, die vom Bund, dem Land und dem Landkreis gefördert werden. Die Stadt  müßte dafür 100.000 Euro außerplanmäßige Mittel als Eigenanteil für die Finanzierung aufzubringen.

Eine wichtige Frage der Hauptausschußmitglieder war, ob die Kommunal-Kombi-Stellen die Personalkosten der Stadt beeinflussen, was Kämmerin Elke Stadeler verneinte.

Zur Diskussion stehen folgende Maßnahmen: Insgesamt 27 Stellen in städtischen Kindertagesstätten, im Kinder-, Jugend- und Familienbüro, dem bundesweiten Elternnetz sowie im Tourismusbereich. Hinzu kommen 26 Stellen in Vereinen, beispielsweise bei der AWO, dem DRK, dem Jugend- und Sozialverbund, im Arbeitslosenzentrum und dem KSC.

„Wichtig ist, daß während der Tätigkeit eine Qualifizierung für den Einstieg auf den ersten Arbeitsmarkt möglich ist“, meinte der CDU-Fraktionsvorsitzende Udo Lungwitz. Er plädierte zudem für mehr Kommunal-Kombi-Stellen beim Ordnungsamt, um den Mitarbeiterinnen bei ihrer nicht einfachen Arbeit „Männer mit breiten Schultern“ an die Seite zu stellen. Fachbereichsleiterin Gudrun Wolf stellte Möglichkeiten der Qualifizierung in Frage. Es gehe um Hilfsarbeiten, was nicht abwertend gemeint sei. Gerade in den Kitas sei das wichtig. „Es bringt beispielsweise keinen Sinn, wenn bei der ohnehin dünnen Personaldecke Erzieherinnen Geschirr spülen“, erklärte sie.  

Über die Verteilung der Kommunal-Kombi Stellen, was bedeutet, welcher Träger und welche Einrichtung in Strausberg profitieren von den Förderungen, soll am 14. April auf der Sitzung des Hauptausschusses entschieden werden.

         

 

Anonyme Abstimmung zum Straßenausbau

 

Über das Ergebnis wird zur Stadtverordnetenversammlung am 2. April informiert

Müncheberg (BAB) Eines der aktuell in Müncheberg besonders intensiv diskutierten Themen ist der geplante Ausbau einiger Straßenabschnitte in der Müncheberger Siedlung. Einerseits hoffen viele Bürger auf eine Verbesserung der Infrastruktur. Andererseits kommen mit den Straßenausbaubeiträgen auch erhebliche Kosten auf die Anwohner zu, die die Suche nach einer dauerhaften, aber eben auch preiswerten Lösung für diese Straßen durchaus rechtfertigen, erklärte Dr. Reinhold Roth

(Mitglied der SPD-Fraktion, Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung und Ortsbürgermeister des Ortsteils Müncheberg) in einer Pressemitteilung.
Da es in den Gesprächen der Bürger gelegentlich fehlerhafte Aussagen oder auch einfach Informationsdefizite gibt, möchte die Zählgemeinschaft der Stadtverordnetenversammlung aus SPD, Linken und Bürgern für Müncheberg mit nachfolgenden Informationen für mehr Klarheit sorgen.

Am 6. März wurde zur dritten Anwohnerversammlung eingeladen. Von insgesamt 49 Grundstückseigentümern waren 38 vertreten. Nach einer kurzen Einführung durch den Bürgermeister legten die Planer das Ergebnis der Berücksichtigung der in den vorbereitenden Runden diskutierten Lösungsvorschläge und Verabredungen in zwei neuen Ausbauvarianten vor. Ergänzend wurden von den Anwesenden noch einmal einige technische Details angesprochen. Am bedeutsamsten war dabei der Hinweis auf die weitere Prüfung einer gerade von den Planern verworfenen Möglichkeit der Vorflutschaffung über die verlängerte Gartenstraße und einem Sickerbecken im Stadtwald jenseits der Ringstraße. Nach einem kurzen Gedankenaustausch wurde die nochmalige Prüfung dieses Vorschlags zugesagt.

Fazit aus den Änderungen am Projekt war eine nachweisbare Kostenverringerung, ohne daß die Straße schon „ausreichend" kostengünstiger wurde. Es bestand mehrheitlich kein Zweifel daran, daß der Straßenausbau stattfinden soll. Die damit aus den bisherigen Planungen abgeleiteten finanziellen Belastungen vor allem der Besitzer großer Grundstücke erschweren aber die Entscheidungen für den Siedlungsstraßenbau im vorgestellten Gebiet.

Um den Vorgang zu einem verwertbaren Ergebnis zu führen, wurde mit den Anwesenden der dritten Anwohnerversammlung Verständigung darüber erzielt, daß jeder Grundstückseigentümer nun auf der Grundlage der bisher vorgelegten Fakten in einer persönlichen anonymen Abstimmung seine Meinung dokumentiert. Diese Positionierung wird mit einem Tausendstel der Berechnungsfläche des Grundstückseigentümers gewichtet, so daß am Ende ein flächengewichtetes Abstimmungsergebnis als Votum der betroffenen Anwohner für die Verantwortlichen zur Verfügung steht. Die Auswertung der Stimmzettel erfolgt in Verantwortung von zwei Mitarbeitern der Stadtverwaltung und zwei namentlich benannten Anwohnervertretern.

Über den weiteren Fortgang des Siedlungsstraßenausbaus in Müncheberg, dem Abstimmungsergebnis und den Konsequenzen wird in der Stadtverordnetenversammlung am 2. April 2008 informiert.

 

 

Osterfeuer

 

Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Die Freiwillige Feuerwehr Fredersdorf Nord veranstaltet am Ostersamstag, dem 22. März 2008, traditionell ein Osterfeuer. Die Veranstaltungen auf der Festwiese an der Bruchmühler Straße 18 beginnen um

15 Uhr.

 

 

Die Schmerzgrenze ist erreicht

 

Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Die Radsportgemeinschaft (RSG) „Sprinter“ Fredersdorf ist mit seinen knapp 30 Mitgliedern ein relativ kleiner Sportverein, doch mit mehreren Plätzen auf dem Treppchen bei Landesmeisterschaften und sehenswerten Ergebnissen im Kreismaßstab zählt er zu den großen Vereinen, und er ist zudem ein hervorragender Multiplikator für die Gemeinde. Ein perfekt organisiertes Trainingslager in Harachow (Tschechien), das Kriterium im Neuenhagener Gewerbegebiet und die internationale Jugendtour in Assen (Niederlande), bei der die Fredersdorf-Vogelsdorfer unter den Teilnehmern das einzige Dorf sind, zählen zu Höhepunkten der Vereinsgeschichte. Dazu kommen fast wöchentlich Rennen im Landes- und Kreismaßstab sowie zahlreiche Veranstaltungen auf der Radrennbahn.

Vereinsvorsitzender Detlef Preuß hob in seinem Bericht hervor, dass dem Doping keine Chance einräumt werden darf und die Kinder sauber bleiben müssen. „An der Motivation und Ideen fehlt es nicht. Wir sind der  Meinung, dass die RSG und die Radrennbahn in das inhaltliche Konzept des Tourismusvereins Märkische S5 Region passen und damit ein wichtiges Aushängeschild der Gemeinde sind. Doch der Radsport ist material- und kostenintensiv und unsere RSG stößt zunehmend an Grenzen“, so Detlef Preuß.

Mit seinem umfangreichen Mängelkatalog stieß er bei dem anwesenden radsportbegeisterten Bürgermeister Dr. Uwe Klett offene Türen auf: „Die RSG ist ein großer Botschafter für die Gemeinde und sicherlich bekannter als der Bürgermeister. Ich benötige ihre ideelle Unterstützung, denn Sie sind die Profis und wissen wie Rad gefahren wird. Wir müssen zum Betrieb der Radrennbahn den Kreis mit ins Boot holen und in der kommunalen Vereinsförderung Fairneß walten lassen. Es ist nicht zu erklären, warum einige Sportarten die Sporthallen der Gemeinde kostenlos nutzen, aber die RSG die anfallenden Betriebskosten aus ihrem schmalen Budget selbst begleichen muß. Die kommunale Sportförderung muß auf den Prüfstand. Zudem biete ich der RSG an, ihr 10jähriges Bestehen gemeinsam mit dem 70jährigen Bestehen des Rathauses zu begehen“, so Dr. Klett.

 

 

Bis hierher. Und wie weiter?

 

Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Mit Nachrichten aus dem Frauenleben resümierte die populäre Journalistin Regine Sylvester die kleinen und großen Überraschungen im Leben einer Frau in den besten Jahren anlässlich einer Autorenlesung in der Bibliothek. Klug, umwerfend komisch und brillant. Ein Großteil der Texte des Buches geht auf ihre beliebte Brigitte-Woman-Kolumne zurück, die für dieses Buch überarbeitet wurden.

„Es gibt im Leben jeder Frau eine Zeit, da zerreißt man ungünstige Fotos, bremst verwirrt vor Abenteuern, wird vergeßlicher. Aber was kommt, wenn die Neugier nicht aufhört und die Zeit zu rennen beginnt?“ Regine Sylvester erzählt auf kluge und amüsante Weise von der Freiheit einer Frau, die niemandem mehr etwas beweisen muß und gelassener werden kann. Sie berichtet von der Schönheit haltbarer Jugendfreundschaften, von der Erfahrung mit guten Vorsätzen und moderner Technik, von der Irritation, wenn sich das eigene Kind verliebt, und daß man es auch als Kompliment verstehen kann, wenn im überfüllten Bus kein Mann aufsteht und seinen Platz anbietet. Selbstironisch, intelligent und mit viel subtilem Sprachwitz ermutigt dieses Buch zu uneingeschränkter Lebenslust in jedem Alter.

 

 

Jahresversammlung der Volkssolidarität

 

Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Die Ortsgruppe der Volkssolidarität bilanzierte anlässlich der Jahresversammlung eine erfolgreiche Arbeit. Walter Neuber konnte in seiner Bilanz feststellen, dass die 244 Mitglieder zählende Ortsgruppe  weitere deutliche Akzente in der Betreuung der Senioren setze. „Wir sind unserer Grundposition „Nicht einsam, sondern gemeinsam – Miteinander und Füreinander“ treu geblieben und in den Mittelpunkt unserer Arbeit den Grundsatz gestellt, alles zum Wohle unserer Mitglieder und Senioren zu tun“, sagte Walter Neuber.

2007 nahmen an den Veranstaltungen mehr als 3 500 Mitglieder und Gäste teil. Die Klubnachmittage, Diskussionsrunden mit Politikern, Reisen und die Interessengemeinschaften erfreuen sich großer Beliebtheit. Natürlich ist die Betreuung der kranken und nicht mehr mobilen Senioren ein Grundanliegen der sozialen Tätigkeit der Volkssolidarität. Ein umfangreiches Sponsoring der Gewerbetreibenden, für das sich Neuber ausdrücklich bedankte, stellt das finanzielle Rückgrat.

Bürgermeister Dr. Uwe Klett dankte den Mitgliedern für ihre engagierte Arbeit. Er informierte über das Vorhaben des Seniorenbeirats, die Kommune zu einer seniorenfreundlichen Gemeinde zu entwickeln und äußerte Überlegungen zu betreuten Altenwohnungen. Er sagte: „Soziale Fragen wie Altersarmut, ärztliche Versorgung und das Sozialticket, um nur einige Punkte zu nennen, müssen in der Öffentlichkeit stärker wahrgenommen werden. Mobilität ist ein Grundrecht und niemand darf vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen werden. Deshalb geht in der Ortsentwicklung kein Weg an der Volkssolidarität vorbei“.

 

 

Lesertelefonaktion „Tag der Rückengesundheit“ vom 15.3.2008 / Infokasten

 

Gut informiert zum gesunden Rücken

Hier finden Sie weitere hilfreiche Informationen zum Thema Rückengesundheit:

 

rueckenschmerzinfo.de

Gut verständliche Informationen rund um die „Volkskrankheit Nr. 1“, einschließlich Facharztsuche und Rückencheck: www.rueckenschmerzinfo.de

 

„medführer“

Über das Gesundheitsportal www.medfuehrer.de finden Patienten mit Rückenschmerzen Kliniken und erfahrene Spezialisten in Ihrer Nähe.

 

Novotergum

Neues Physiotherapiekonzept zum Aufbau der wirbelsäulenstabilisierenden Muskulatur an Spezialgeräten unter Berücksichtigung der individuellen Schmerzgrenzen. Mehr unter www.novotergum.de.

 

Forum Schmerz

Informationen des Deutschen Grünen Kreuz e.V. zu Vorbeugung und Therapie: www.forum-schmerz.de.

 

Deutsche Schmerzliga e.V.

Die Deutsche Schmerzliga setzt sich für Menschen mit akuten und chronischen Schmerzen ein. Sie vermittelt Adressen von Schmerztherapeuten und  Schmerzkliniken und gibt Informationsbroschüren heraus: www.schmerzliga.de

 

 

50.000 EURO PS-Gewinn in Sparkassengeschäftsstelle Altlandsberg!!!

 

Heinz und Elenore Seltmann aus Altlandsberg wollten nicht glauben, worüber sie Reinhard Kampmann, Vorstandsmitglied der Sparkasse Märkisch-Oderland, unterrichtete.

Bei der Sonderauslosung des PS-Lotterie-Sparens im März gewann das Ehepaar den Hauptpreis über 50.000,-- Euro.

Familie Seltmann sind langjährige Kunden der Sparkasse Märkisch-Oderland. Seit dem Jahr 2004 nehmen sie am PS-Lotterie-Sparen teil und konnten bereits mehrfach kleinere Geldpreise über 2,50 Euro freuen.

Über den unerwarteten Geldsegen freuen sich Heinz und Elenore Seltmann, die im April ihren 50. Hochzeitstag feiern. „Da können wir eine große Sause machen und ein Glas auf die Sparkasse trinken“, sagte Heinz Seltmann.

Ein Los kostet fünf Euro monatlich, zahlbar per Dauerauftrag. Vier Euro davon werden als Sparbetrag gutgeschrieben, ein Euro ist der Lotterieeinsatz. Dieser eine Euro im Monat ermöglicht, neben der Teilnahme an 12 Monatsziehungen pro Jahr auch die an den Zusatzauslosungen hochwertiger Sachpreise und Geldsummen. Lose können bequem in jeder Sparkassengeschäftsstelle erworben werden.

Der Zweck der Sparkassen-Lotterie ist allerdings weitreichender als einfach nur zum Sparen zu animieren und dabei Gewinnchancen zu eröffnen. Auch auf diesem Weg stiften Sparkassen vielfachen gesell-schaftlichen Nutzen. 25 Cent von jedem einzelnen Los kommen gemeinnützigen Projekten und der Kulturförderung zugute.

Für weitere Informationen oder Fragen:

Tilo Braun-Wangrin

Pressearbeit

Sparkasse Märkisch-Oderland

Große Straße 2-3, 15344 Strausberg

Telefon     03341 340-752

Telefax      03341 340-441

tilo.braun-wangrin@sparkasse-mol.de  

www.sparkasse-mol.de

 

 

Lesertelefonaktion „Rückengesundheit“ vom 15.3.2008 / Nachbericht

                                                                                                                        

Wenn jede Bewegung schmerzt, hilft Bewegung!

Eine gezielte Physiotherapie baut schwache Muskeln wieder auf.

Zu viele Pfunde auf der Waage, zu viel Streß im Beruf, zu wenig Bewegung -  ihren Lebenswandel spüren immer mehr Menschen im Kreuz. Rückenschmerzen haben sich zu einer wahren Zivilisationskrankheit entwickelt, die zunehmend auch junge Menschen trifft und nicht selten chronisch wird.

Eine Hauptursache für chronische Rückenschmerzen sind Funktionsstörungen der Muskulatur, die ihre eigentliche Aufgabe nicht mehr erfüllen kann: die Unterstützung und Entlastung der Wirbelsäule. Die Folge sind Schmerzen selbst bei kleinsten alltäglichen Bewegungen. Gleichzeitig entwickelt der Patient ein Schmerzgedächtnis, das sein Schmerzempfinden bei Bewegung noch steigert - ein Teufelskreis, dem viele durch die Einnahme von Medikamenten entkommen wollen. Doch die bekämpfen nicht die Ursache der Schmerzen.

Wie groß die Zahl der Betroffenen und ihre Ratlosigkeit ist, zeigt die Resonanz bei den Experten der Lesertelefonaktion am „Tag der Rückengesundheit“. Für alle, die nicht persönlich mit einem der Experten sprechen konnten, hier die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick:

 

Ab wann gelten Rückenschmerzen als chronisch?

Dr. Bernd Ferkmann: Es gibt standardisierte Fragebögen, anhand derer man feststellen kann, ob ein chronifizierter Schmerz vorliegt. Generell kann man sagen, daß Schmerzen nach etwa drei bis sechs Monaten chronisch werden. Dann löst sich das Schmerzgeschehen von der organischen Ursache, da sich im Gehirn ein Schmerzgedächtnis ausbildet.

 

Was sind die Ursachen von chronischen Rückenschmerzen?

Dr. med. Jörg Thieme: Die Hauptgründe für chronische Rückenschmerzen sind meist Verschleißveränderungen im Bereich der Bandscheiben und der Knochenstrukturen. Diese werden sowohl durch starke einseitige Belastungen als auch durch mangelnde Bewegung verursacht. Sehr häufig liegen chronische Rückenschmerzen aber auch in der Muskulatur begründet. Eine genaue Untersuchung der Rückenmuskulatur sollte daher immer Bestandteil der Diagnostik sein.

 

Welche Diagnoseverfahren kommen dabei zum Einsatz?

Dr. Thieme: Um festzustellen, ob krankhafte Veränderungen im Bereich der Bandscheiben oder der Wirbelkörper vorliegen, werden Patienten mit chronischen Rückenschmerzen zunächst geröntgt oder es wird eine Kernspintomographie durchgeführt. Häufig erhält man einen völlig unauffälligen Befund, der Patient hat aber trotzdem starke Schmerzen. Dann sollte unbedingt die klinische Untersuchung der Muskulatur erfolgen. Dazu stehen heute auch apparative Verfahren zur Verfügung, mit denen Spannung und Kraft der Muskulatur genau gemessen werden können. Das machen sich auch Trainingsprogramme zunutze, die geräte- und computergestützt arbeiten. Dabei können sowohl Defizite der Muskulatur als auch Therapieerfolge exakt bestimmt werden. Das zeigt auch eine aktuelle Studie der Uni Wuppertal, die aktuell die Novotergum-Rückentherapie, die so vorgeht, untersuchte und ihr eine gute Wirksamkeit bescheinigte. 

 

Wenn ich so starke Rückenschmerzen habe, daß ich Schmerzmittel nehmen muß, was ist dann das Richtige für mich, Schonung oder Bewegung?

Dr. med. Christian Knaup: Der Bewegungsapparat profitiert von Bewegung, das gilt auch für Menschen mit Rückenschmerzen. Die Schmerzmittel sollen Bewegung erst wieder ermöglichen. Die Studie „Bewegung im schmerzfreien Raum“ der Ruhr-Universität kam in dieser Frage zu folgendem Ergebnis: Menschen mit Rückenschmerzen sollten sich bis an die Schmerzgrenze bewegen, nicht aber darüber hinaus. Die Schmerzmittel sollen dabei helfen, diese Grenzen zu erweitern.

 

Was genau steckt hinter einem sogenannten Hexenschuß?

Dr. Thieme: Das ist eine spannende Frage, man weiß es nämlich einfach nicht genau. Alle wissenschaftlichen Untersuchungen deuten aber darauf hin, daß es sich am ehesten um ein muskuläres Ereignis handelt. Ein Hexenschuß kann aber auch ein Vorläufer einer Bandscheibenproblematik sein.

 

Muß ein Bandscheibenvorfall immer operiert werden oder gibt es auch andere Behandlungsmöglichkeiten?

Dr. Ferkmann: Nur etwa fünf bis zehn Prozent aller Bandscheibenvorfälle sind operationspflichtig. Wenn Lähmungen auftreten, Probleme beim Stuhlgang oder Wasserlassen oder ein lang anhaltender, in die Beine ausstrahlender Schmerz vorliegen, ist eine Operation geboten. Der Rest der Bandscheibenvorfälle wird konservativ therapiert. Dazu stehen minimal invasive Verfahren an der Bandscheibe und gezielte Spritzen in den entzündlichen Bereich in der Akuttherapie zur Verfügung. Im Anschluß daran folgt dann eine muskuläre und krankengymnastische Rehabilitation.

 

Wie viele Physiotherapiestunden bezahlen die gesetzlichen Krankenkassen bei chronischen Rückenschmerzen?

Dr. Tenbrock: In der Regel können sechs bis 18 Therapieeinheiten verordnet werden. Im Rahmen der Integrierten Versorgung wird versucht, eine dem individuellen Krankheitsbild angepaßte Verordnungshäufigkeit zu schaffen. Einige Krankenkassen arbeiten beispielsweise mit den Novotergum-Therapiezentren zusammen, in denen die Behandlung über ein Jahr geht. Welche Kassen das genau sind, können Sie im Internet unter www.novotergum.de nachschauen.                

 

Was macht eine gute Physiotherapie bei chronischen Rückenschmerzen aus?

Dr. med. Roland  Tenbrock: Eine engmaschige und individuelle Betreuung sowie ein enger Kontakt zum behandelnden Arzt, mit dem Konzept und Ablauf der Therapie besprochen werden. Diese Forderungen finden ihren Niederschlag in der sogenannten Integrierten Versorgung. Fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse nach, mit welchen Therapieeinrichtungen sie in diesem Rahmen zusammenarbeitet.

 

Ich habe so starke Rückenschmerzen, daß ich mir gar nicht vorstellen kann, eine Physiotherapie durchzustehen...

Dr. Knaup: Dazu sollten Sie wissen, daß die Therapie von Rückenschmerzen in drei Stufen abläuft. An erster Stelle muss natürlich die akute Schmerzbehandlung stehen. Erst dann geht man an die eigentliche Beseitigung der Ursache durch eine gezielte Physiotherapie. An letzter Stelle folgt dann die Vorbeugung neuerlicher Schmerzen durch gymnastische Übungen oder regelmäßigen rückenfreundlichen Sport.

 

 

„Blickfeld“ aus Braunschweig und „Niob“ aus Berlin

„LIVE ON STAGE“ im FFM

Die vier jungen Musiker der Band „Blickfeld“ aus Braunschweig zeichnen sich durch ihre frechen, spritzigen Texte und ihre druckvollen Gitarren aus. Die ersten Songs entstanden 2003, immer mit dem Ziel vor Augen, die Bühnen des Landes zu erobern. Sie gewannen 2005 bereits einen Local Bandcontest und setzten sich 2005 bei „Stars in the city“ gegen 101 Bands durch und belegten den  ersten Platz, außerdem agierten sie als offizielle Vorband von JBO, der Fun-Metal-Band aus Erlangen. Musikalisch sehen sie sich irgendwo zwischen den Ärzten, Green Day und den Beatsteaks. Ihren Songs geben sie besonders auf der Bühne eine gute Portion Rock`n Roll mit auf den Weg, denn es darf sich auch bewegt werden. Also, harte Gitarren und mitsingen ab dem zweiten Refrain, das ist typisch Blickfeld!

Auch die Berliner Band „Niob“, gegründet 2004 zur Hälfte aus einer Fun-Punk-Combo, möchte die Welt mit frischen Rocksongs beglücken. Bei ihnen steht immer der Song im Vordergrund, so der Bassist Henning, es ging nie darum szenenübliche Erwartungen zu erfüllen oder zu zeigen wie toll man die Instrumente beherrscht. Mittlerweile sind sie bekannt, nicht nur in der Szene und haben 2006 ihr Debüt-Album „Ladies and Gentleman“, ein rocktechnisches Kleinod, produziert. Sie wollen gute Songs schreiben, über Musikstile machen sie sich nicht so viele Gedanken und versprechen: „Einen Niob-Song erkennst Du auf jeden Fall wieder, wenn Du ihn schon mal gehört hast.“

Die Veranstaltung läuft im Rahmen der diesjährigen Kultour à la carte am 29. und 30. März. Wer also Karten nur für das Konzert von „Blickfeld“ und „Niob“ hat, kann diese im FFM umtauschen und ist dann berechtigt auch andere Veranstaltungen der Kultour à la carte zu besuchen und den Bus-Shuttle zu nutzen. 

Samstag, 29. März 2008, ab 20 Uhr, Saal, Eintritt: 5

Ticket-Hotline: 030/542 70 91 und Theaterkasse im Eastgate 030/93 6619 80

www.freizeitforum-marzahn.de

Marzahner Promenade 55, 12679 Berlin