Diese Texte konnten Sie lesen
im BAB 12/08:
Polizei warnt
vor Betrügern
Strausberg
(BAB) Die
Polizei weist darauf hin, daß in den letzten Tagen und Wochen auch im Kreis
Märkisch-Oderland mehrfach Verkehrsteilnehmer von Bürgern mit
südosteuropäischem Aussehen angehalten und um Geld fürs Tanken gebeten wurden.
Oft wird als Gegenleistung Schmuck angeboten. Es kann nicht ausgeschlossen
werden, daß es sich hierbei um minderwertigen oder gar wertlosen Schmuck
handelt und Bürger Opfer von Betrugsversuchen werden. Daher sollte man in
solchen Fällen nicht anhalten.
Eintrag in das Urlaubsjournal anmelden
Strausberg (BAB) Zurzeit befindet sich das "Urlaubsjournal für Strausberg und Berlin
Marzahn-Hellersdorf – zu Gast in der Märkischen S5-Region 2009 mit
Gastgeberverzeichnis" in Vorbereitung.
Die touristischen Leistungsanbieter und Vereine erhalten damit wieder
die Möglichkeit, in dieser Broschüre einen Eintrag schalten zu lassen.
Meldebögen und nähere Informationen erhält man bei der Stadt- und
Touristinformation Strausberg,
August-Bebel-Straße 1, Tel. 03341/ 31 10 66.
Den Antrag ist bis zum 01.
April 2008 in der Touristinformation einzureichen. Später eingehende Unterlagen
können leider keine Berücksichtigung mehr finden.
Am
4. April wird kein Brennholz verkauft
Strausberg
(BAB) Wie
die Stadtverwaltung mitteilt, findet am
4. April ausnahmsweise kein Brennholzverkauf im Stadtwald statt. Ansonsten
erfolgt der Verkauf weiterhin jeden Freitag (außer Karfreitag) um 14.30 Uhr ab
dem Parkplatz „Spitzmühlenweg“ gegenüber dem Autozentrum Strausberg an der
Umgehungsstraße.
LAGA-Büro in der
Stadtverwaltung
Strausberg
(BAB) Im
Verwaltungsgebäude Hegermühlenstraße 58 gibt es jetzt in der 3. Etage im Raum
3.01 ein LAGA-Büro. Es wird von Ortwin Grau geleitet, der für die
Stadtentwicklung verantwortlich zeichnet. Er kümmert sich um alle Fragen und
Aufgaben der Landesgartenschau im Zusammenhang mit der Strausberger Bewerbung
für das Jahr 2013. Das LAGA-Büro ist unter der Tel. Nr. 03341 / 38 20 13 zu
erreichen. Auch eine E-Mail wurde entsprechend eingerichtet: laga2013@stadt-strausberg.de
Werbung um fördernde DRK-Mitglieder ist
gut angelaufen
Bargeld nehmen die Mitarbeiter des
Strausberger Kreisverbandes generell nicht an, das unterscheidet sie von
betrügerischen Trittbrettfahrern
Strausberg (ioe) Seit nunmehr 14 Tagen sind fünf Mitarbeiter des
DRK-Kreisverbandes Strausberg von Haustür zu Haustür unterwegs, um fördernde
Mitglieder zu werben (wir berichteten). In dieser Woche konnte mit Dinah Timm
aus Altlandsberg das 100. neue Mitglied im Rahmen Werbeaktion begrüßt werden,
die insgesamt drei Monate läuft. Die 29jährige Verkäuferin zahlt jetzt nicht
nur fünf Euro Monatsbeitrag. Sie erklärte sich darüber hinaus bereit, beim
Verband als Ehrenamtlichte mitzuwirken. „Demnächst will auch mein Sohn Mitglied
des Jugendrotkreuzes werden. Er möchte anderen helfen können und interessiert
sich auch für Technik“, sagt die allein erziehende Mutter.
„Generell
sind die Menschen unserem Verband gegenüber positiv eingestellt. Das hängt auch
damit zusammen, daß die Mitgliedsbeiträge fast ausschließlich für regionale
Projekte eingesetzt werden“, erklärt der Geschäftsführer des Kreisverbandes,
Frank Langisch. Bedauerlicherweise sei es in Einzelfällen auch zu üblen
Beschimpfungen gekommen, räumt er ein.
„Manche
Bürger lassen bei uns ihren Frust über Defizite des Staates ab und fangen
Streit an. Dann heißt es Ruhe zu bewahren, und das Gespräch möglichst schnell
abzubrechen“, meint DRK-Mitarbeiter Thomas Langwald, der in die Werbeaktion
eingebunden ist. Er hat erfahren, daß inzwischen in Strausberg Trittbrettfahrer unterwegs sind, die um
Geldspenden für das Deutsche Rote Kreuz bitten. „Wir nehmen generell kein
Bargeld an. Der Bankeinzug der Mitgliedsbeiträge ist für alle Beteiligten der
sicherste Weg“, unterstreicht Langwald.
Straussee-Fähre startete in die
Hauptsaison
Strausberg (ioe) Auch bei kühlem Wetter schippern Strausberger und
Gäste der Stadt gern über den Straussee. In den Monaten Januar und Februar
wurden nach Auskunft der Fähre-Betreiber über 1.700 Fahrgäste gezählt. Im
Vergleichszeitraum 2007 waren es 1.350 Personen. Am 15. März begann für die
Straussee-Fähre die Hauptsaison mit erweiterten Fahrzeiten. Sie verkehrt jetzt
täglich schon ab 9.25 Uhr (Stadtseite) bzw. 9.35 Uhr (Waldseite).
Auch
in diesem Jahr bietet das Programm wieder Bewährtes, zum Beispiel
Sonntagsbrunch, Kino und Mondscheinfahrten. Zum Auftakt am 1. Mai gibt es am
Herrentag Live-Musik und gastronomische Versorgung an der Fähre, organisiert
vom Veranstaltungsservice Christian Schlatter. Nach dem großen Zuspruch im
vergangenen Jahr ist am 1. Juni 2008 wieder eine Kindertagsfeier geplant.
Für
die bislang stets ausgebuchten Preisskat-Turniere und für alle Termine des
Sonntagsbrunches können ab sofort Tickets im Kundenpavillon an der
Straßenbahn-Haltestelle „Lustgarten“ oder direkt beim Fährmann erworben werden.
Selbstverständlich
steht die Straussee-Fähre auch in diesem Jahr von Mai bis September wieder als
Eheschließungsstätte zur Verfügung. Bitte nicht vergessen: Das Aufgebot muß
unabhängig vom gewünschten Ort der Trauung im Standesamt der Stadtverwaltung erfolgen.
(Weitere
Infos, Anmeldungen für Veranstaltungen und Buchungen der Fähre unter
03341-22565)
Strausberger Fanfarenzug will sich in
Calgary präsentieren
Ohne städtische Zuschüsse können Aktive
aus finanzschwachen Familien nicht mitreisen
Strausberg (ioe) Die Wortmeldung von Martin Zobel (AJS) sorgte für
Nachdenklichkeit auf der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses. Es ging um das
Lieblingskind, mit dem sich die Stadt so gern schmückt - den weltmeisterlichen
Fanfarenzug des KSC. Um Aktiven und Betreuern aus finanzschwachen Familien die
Teilnahme an der Stampede-Parade in Calgary (Kanada) im Juli 2008 zu
ermöglichen, wird in einer Vorlage für die nächste Stadtverordnetenversammlung
empfohlen, daß ein außerplanmäßiger Zuschuß in Höhe von maximal 17.500 Euro
bereitgestellt wird. Zustande gekommen sei dieser Betrag nach Vorgesprächen mit
dem Leiter des Fanfarenzugs, Andreas Küsel, erklärte Kämmerin Elke Stadeler auf
Nachfrage.
„Die
Stampede-Parade ist keine Weltmeisterschaft. Für mich ist das die Mitfinanzierung
einer ganz besonderen Reise mit Trainingscharakter. Das kann nicht die Aufgabe
der Stadt sein“, wandte Zobel ein. Er bezeichnete die Summe mit Blick auf
wesentlich geringere Zuschüsse für andere Vereine als „unverhältnismäßig“.
Wolfgang
Winkelmann (Pro Strausberg) meinte verärgert, „wir provozieren permanent eine
Erwartungshaltung. Das war schon bei der LAGA-Bewerbung so“. Seine Frage, ob
die zu Unterstützenden zum notwendigen Klangkörper gehören, blieb
unbeantwortet. Denn ein Vertreter des Fanfarenzugs war zu Hauptausschußsitzung
nicht anwesend.
Der
CDU-Fraktionsvorsitzende Udo Lugwitz signalisierte die Zustimmung der
Christdemokraten, weil der Fanfarenzug mit dem Geld rechnen würde. Er stehe
solchen Hauruck-Aktionen jedoch prinzipiell kritisch gegenüber. „Mir fehlt die
Kontinuität. Wir arbeiten bei den Mitgliedern des Fanfarenzugs viel zu wenig
zuwenig mit dem Sozialpaß“, so Lungwitz.
Hans-Jürgen
Mader (Fraktion Die Linke) warb um Zustimmung für die Vorlage und erinnerte an
die unverzichtbare soziale Komponente des Fanfarenzuges, der Kinder und
Jugendliche zu Disziplin, Teamfähigkeit, Fleiß und Ausdauer erziehen würde. Die
Hauptausschussmitglieder votierten für die Gewährung der Zuschüsse, Martin
Zobel enthielt sich der Stimme.
2008 kann Strausberg 41
Kommunal-Kombi-Stellen besetzen
Über die Verteilung soll der
Hauptausschuß Mitte April entscheiden
Strausberg (ioe) Kommunal-Kombi-Stellen sind eine gute Möglichkeit,
Bezieher von Arbeitslosengeld II wieder zu beschäftigen. Andererseits würden
davon in Strausberg etliche Einrichtungen profitieren, sind sich die Mitglieder
des Hauptausschusses einig. In diesem Jahr kann Strausberg 41 zusätzliche
Stellen besetzen, die vom Bund, dem Land und dem Landkreis gefördert werden.
Die Stadt müßte dafür 100.000 Euro
außerplanmäßige Mittel als Eigenanteil für die Finanzierung aufzubringen.
Eine
wichtige Frage der Hauptausschußmitglieder war, ob die Kommunal-Kombi-Stellen
die Personalkosten der Stadt beeinflussen, was Kämmerin Elke Stadeler
verneinte.
Zur
Diskussion stehen folgende Maßnahmen: Insgesamt 27 Stellen in städtischen
Kindertagesstätten, im Kinder-, Jugend- und Familienbüro, dem bundesweiten
Elternnetz sowie im Tourismusbereich. Hinzu kommen 26 Stellen in Vereinen,
beispielsweise bei der AWO, dem DRK, dem Jugend- und Sozialverbund, im
Arbeitslosenzentrum und dem KSC.
„Wichtig
ist, daß während der Tätigkeit eine Qualifizierung für den Einstieg auf den
ersten Arbeitsmarkt möglich ist“, meinte der CDU-Fraktionsvorsitzende Udo
Lungwitz. Er plädierte zudem für mehr Kommunal-Kombi-Stellen beim Ordnungsamt,
um den Mitarbeiterinnen bei ihrer nicht einfachen Arbeit „Männer mit breiten
Schultern“ an die Seite zu stellen. Fachbereichsleiterin Gudrun Wolf stellte
Möglichkeiten der Qualifizierung in Frage. Es gehe um Hilfsarbeiten, was nicht
abwertend gemeint sei. Gerade in den Kitas sei das wichtig. „Es bringt
beispielsweise keinen Sinn, wenn bei der ohnehin dünnen Personaldecke
Erzieherinnen Geschirr spülen“, erklärte sie.
Über
die Verteilung der Kommunal-Kombi Stellen, was bedeutet, welcher Träger und
welche Einrichtung in Strausberg profitieren von den Förderungen, soll am 14.
April auf der Sitzung des Hauptausschusses entschieden werden.
Anonyme Abstimmung zum Straßenausbau
Über das Ergebnis wird zur
Stadtverordnetenversammlung am 2. April informiert
Müncheberg (BAB) Eines der aktuell in Müncheberg besonders intensiv diskutierten
Themen ist der geplante Ausbau einiger Straßenabschnitte in der Müncheberger
Siedlung. Einerseits hoffen viele Bürger auf eine Verbesserung der
Infrastruktur. Andererseits kommen mit den Straßenausbaubeiträgen auch
erhebliche Kosten auf die Anwohner zu, die die Suche nach einer dauerhaften,
aber eben auch preiswerten Lösung für diese Straßen durchaus rechtfertigen,
erklärte Dr. Reinhold Roth
(Mitglied
der SPD-Fraktion, Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung und
Ortsbürgermeister des Ortsteils Müncheberg) in einer Pressemitteilung.
Da es in den Gesprächen der Bürger gelegentlich fehlerhafte Aussagen oder auch
einfach Informationsdefizite gibt, möchte die Zählgemeinschaft der
Stadtverordnetenversammlung aus SPD, Linken und Bürgern für Müncheberg mit
nachfolgenden Informationen für mehr Klarheit sorgen.
Am
6. März wurde zur dritten Anwohnerversammlung eingeladen. Von insgesamt 49
Grundstückseigentümern waren 38 vertreten. Nach einer kurzen Einführung durch
den Bürgermeister legten die Planer das Ergebnis der Berücksichtigung der in
den vorbereitenden Runden diskutierten Lösungsvorschläge und Verabredungen in
zwei neuen Ausbauvarianten vor. Ergänzend wurden von den Anwesenden noch einmal
einige technische Details angesprochen. Am bedeutsamsten war dabei der Hinweis
auf die weitere Prüfung einer gerade von den Planern verworfenen Möglichkeit
der Vorflutschaffung über die verlängerte Gartenstraße und einem Sickerbecken
im Stadtwald jenseits der Ringstraße. Nach einem kurzen Gedankenaustausch wurde
die nochmalige Prüfung dieses Vorschlags zugesagt.
Fazit
aus den Änderungen am Projekt war eine nachweisbare Kostenverringerung, ohne
daß die Straße schon „ausreichend" kostengünstiger wurde. Es bestand
mehrheitlich kein Zweifel daran, daß der Straßenausbau stattfinden soll. Die
damit aus den bisherigen Planungen abgeleiteten finanziellen Belastungen vor
allem der Besitzer großer Grundstücke erschweren aber die Entscheidungen für
den Siedlungsstraßenbau im vorgestellten Gebiet.
Um
den Vorgang zu einem verwertbaren Ergebnis zu führen, wurde mit den Anwesenden
der dritten Anwohnerversammlung Verständigung darüber erzielt, daß jeder
Grundstückseigentümer nun auf der Grundlage der bisher vorgelegten Fakten in
einer persönlichen anonymen Abstimmung seine Meinung dokumentiert. Diese
Positionierung wird mit einem Tausendstel der Berechnungsfläche des
Grundstückseigentümers gewichtet, so daß am Ende ein flächengewichtetes
Abstimmungsergebnis als Votum der betroffenen Anwohner für die Verantwortlichen
zur Verfügung steht. Die Auswertung der Stimmzettel erfolgt in Verantwortung
von zwei Mitarbeitern der Stadtverwaltung und zwei namentlich benannten
Anwohnervertretern.
Über
den weiteren Fortgang des Siedlungsstraßenausbaus in Müncheberg, dem
Abstimmungsergebnis und den Konsequenzen wird in der
Stadtverordnetenversammlung am 2. April 2008 informiert.
Osterfeuer
Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Die Freiwillige Feuerwehr
Fredersdorf Nord veranstaltet am Ostersamstag, dem 22. März 2008, traditionell
ein Osterfeuer. Die Veranstaltungen auf der Festwiese an der Bruchmühler Straße
18 beginnen um
15 Uhr.
Die Schmerzgrenze ist
erreicht
Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Die Radsportgemeinschaft (RSG)
„Sprinter“ Fredersdorf ist mit seinen knapp 30 Mitgliedern ein relativ kleiner
Sportverein, doch mit mehreren Plätzen auf dem Treppchen bei
Landesmeisterschaften und sehenswerten Ergebnissen im Kreismaßstab zählt er zu
den großen Vereinen, und er ist zudem ein hervorragender Multiplikator für die
Gemeinde. Ein perfekt organisiertes Trainingslager in Harachow (Tschechien), das Kriterium im Neuenhagener
Gewerbegebiet und die internationale Jugendtour in Assen (Niederlande), bei der
die Fredersdorf-Vogelsdorfer unter den Teilnehmern das einzige Dorf sind,
zählen zu Höhepunkten der Vereinsgeschichte. Dazu kommen fast wöchentlich
Rennen im Landes- und Kreismaßstab sowie zahlreiche Veranstaltungen auf der
Radrennbahn.
Vereinsvorsitzender
Detlef Preuß hob in seinem Bericht hervor, dass dem Doping keine Chance
einräumt werden darf und die Kinder sauber bleiben müssen. „An der Motivation
und Ideen fehlt es nicht. Wir sind der
Meinung, dass die RSG und die Radrennbahn in das inhaltliche Konzept des
Tourismusvereins Märkische S5 Region passen und damit ein wichtiges
Aushängeschild der Gemeinde sind. Doch der Radsport ist material- und
kostenintensiv und unsere RSG stößt zunehmend an Grenzen“, so Detlef Preuß.
Mit
seinem umfangreichen Mängelkatalog stieß er bei dem anwesenden
radsportbegeisterten Bürgermeister Dr. Uwe Klett offene Türen auf: „Die RSG ist
ein großer Botschafter für die Gemeinde und sicherlich bekannter als der
Bürgermeister. Ich benötige ihre ideelle Unterstützung, denn Sie sind die
Profis und wissen wie Rad gefahren wird. Wir müssen zum Betrieb der Radrennbahn
den Kreis mit ins Boot holen und in der kommunalen Vereinsförderung Fairneß
walten lassen. Es ist nicht zu erklären, warum einige Sportarten die
Sporthallen der Gemeinde kostenlos nutzen, aber die RSG die anfallenden
Betriebskosten aus ihrem schmalen Budget selbst begleichen muß. Die kommunale
Sportförderung muß auf den Prüfstand. Zudem biete ich der RSG an, ihr
10jähriges Bestehen gemeinsam mit dem 70jährigen Bestehen des Rathauses zu
begehen“, so Dr. Klett.
Bis hierher. Und wie weiter?
Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Mit Nachrichten aus dem
Frauenleben resümierte
die populäre Journalistin Regine Sylvester die kleinen und großen Überraschungen im
Leben einer Frau in den besten Jahren anlässlich einer Autorenlesung in der
Bibliothek. Klug, umwerfend komisch und brillant. Ein Großteil der Texte des Buches geht auf ihre beliebte
Brigitte-Woman-Kolumne zurück, die für dieses Buch überarbeitet wurden.
„Es gibt im Leben jeder Frau eine Zeit, da zerreißt man
ungünstige Fotos, bremst verwirrt vor Abenteuern, wird vergeßlicher. Aber was
kommt, wenn die Neugier nicht aufhört und die Zeit zu rennen beginnt?“ Regine
Sylvester erzählt auf kluge und amüsante Weise von der Freiheit einer Frau, die
niemandem mehr etwas beweisen muß und gelassener werden kann. Sie berichtet von
der Schönheit haltbarer Jugendfreundschaften, von der Erfahrung mit guten
Vorsätzen und moderner Technik, von der Irritation, wenn sich das eigene Kind
verliebt, und daß man es auch als Kompliment verstehen kann, wenn im
überfüllten Bus kein Mann aufsteht und seinen Platz anbietet. Selbstironisch,
intelligent und mit viel subtilem Sprachwitz ermutigt dieses Buch zu
uneingeschränkter Lebenslust in jedem Alter.
Jahresversammlung der
Volkssolidarität
Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Die Ortsgruppe der
Volkssolidarität bilanzierte anlässlich
der Jahresversammlung eine erfolgreiche Arbeit. Walter Neuber konnte in seiner
Bilanz feststellen, dass die 244 Mitglieder zählende Ortsgruppe weitere deutliche Akzente in der Betreuung
der Senioren setze. „Wir sind unserer Grundposition „Nicht einsam, sondern
gemeinsam – Miteinander und Füreinander“ treu geblieben und in den Mittelpunkt
unserer Arbeit den Grundsatz gestellt, alles zum Wohle unserer Mitglieder und
Senioren zu tun“, sagte Walter Neuber.
2007
nahmen an den Veranstaltungen mehr als 3 500 Mitglieder und Gäste teil. Die
Klubnachmittage, Diskussionsrunden mit Politikern, Reisen und die Interessengemeinschaften
erfreuen sich großer Beliebtheit. Natürlich ist die Betreuung der kranken und
nicht mehr mobilen Senioren ein Grundanliegen der sozialen Tätigkeit der
Volkssolidarität. Ein umfangreiches Sponsoring der Gewerbetreibenden, für das
sich Neuber ausdrücklich bedankte, stellt das finanzielle Rückgrat.
Bürgermeister
Dr. Uwe Klett dankte den Mitgliedern für ihre engagierte Arbeit. Er informierte
über das Vorhaben des Seniorenbeirats, die Kommune zu einer
seniorenfreundlichen Gemeinde zu entwickeln und äußerte Überlegungen zu
betreuten Altenwohnungen. Er sagte: „Soziale Fragen wie Altersarmut, ärztliche
Versorgung und das Sozialticket, um nur einige Punkte zu nennen, müssen in der
Öffentlichkeit stärker wahrgenommen werden. Mobilität ist ein Grundrecht und
niemand darf vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen werden. Deshalb geht
in der Ortsentwicklung kein Weg an der Volkssolidarität vorbei“.
Hier finden Sie weitere hilfreiche Informationen
zum Thema Rückengesundheit:
rueckenschmerzinfo.de
Gut verständliche Informationen rund um die „Volkskrankheit
Nr. 1“, einschließlich Facharztsuche und Rückencheck: www.rueckenschmerzinfo.de
„medführer“
Über das Gesundheitsportal www.medfuehrer.de finden Patienten mit
Rückenschmerzen Kliniken und erfahrene Spezialisten in Ihrer Nähe.
Novotergum
Neues Physiotherapiekonzept zum Aufbau der
wirbelsäulenstabilisierenden Muskulatur an Spezialgeräten unter
Berücksichtigung der individuellen Schmerzgrenzen. Mehr unter
www.novotergum.de.
Forum Schmerz
Informationen des Deutschen Grünen Kreuz e.V. zu Vorbeugung
und Therapie: www.forum-schmerz.de.
Deutsche Schmerzliga e.V.
Die Deutsche Schmerzliga setzt sich für Menschen
mit akuten und chronischen Schmerzen ein. Sie vermittelt Adressen von
Schmerztherapeuten und Schmerzkliniken
und gibt Informationsbroschüren heraus: www.schmerzliga.de
50.000 EURO PS-Gewinn in Sparkassengeschäftsstelle
Altlandsberg!!!
Heinz und Elenore Seltmann aus Altlandsberg wollten
nicht glauben, worüber sie Reinhard Kampmann, Vorstandsmitglied der Sparkasse
Märkisch-Oderland, unterrichtete.
Bei der Sonderauslosung des PS-Lotterie-Sparens im
März gewann das Ehepaar den Hauptpreis über 50.000,-- Euro.
Familie Seltmann sind langjährige Kunden der
Sparkasse Märkisch-Oderland. Seit dem Jahr 2004 nehmen sie am PS-Lotterie-Sparen
teil und konnten bereits mehrfach kleinere Geldpreise über 2,50 Euro freuen.
Über den unerwarteten Geldsegen freuen sich Heinz
und Elenore Seltmann, die im April ihren 50. Hochzeitstag feiern. „Da können
wir eine große Sause machen und ein Glas auf die Sparkasse trinken“, sagte
Heinz Seltmann.
Ein Los kostet fünf Euro monatlich, zahlbar per
Dauerauftrag. Vier Euro davon werden als Sparbetrag gutgeschrieben, ein Euro
ist der Lotterieeinsatz. Dieser eine Euro im Monat ermöglicht, neben der
Teilnahme an 12 Monatsziehungen pro Jahr auch die an den Zusatzauslosungen
hochwertiger Sachpreise und Geldsummen. Lose können bequem in jeder
Sparkassengeschäftsstelle erworben werden.
Der Zweck der Sparkassen-Lotterie ist allerdings
weitreichender als einfach nur zum Sparen zu animieren und dabei Gewinnchancen
zu eröffnen. Auch auf diesem Weg stiften Sparkassen vielfachen
gesell-schaftlichen Nutzen. 25 Cent von jedem einzelnen Los kommen
gemeinnützigen Projekten und der Kulturförderung zugute.
Für weitere Informationen oder Fragen:
Tilo Braun-Wangrin
Pressearbeit
Sparkasse
Märkisch-Oderland
Große Straße
2-3, 15344 Strausberg
Telefon 03341 340-752
Telefax 03341 340-441
tilo.braun-wangrin@sparkasse-mol.de
www.sparkasse-mol.de
Wenn jede Bewegung schmerzt, hilft Bewegung!
Eine gezielte Physiotherapie baut schwache Muskeln
wieder auf.
Zu viele Pfunde auf der
Waage, zu viel Streß im Beruf, zu wenig Bewegung - ihren Lebenswandel spüren immer mehr Menschen
im Kreuz. Rückenschmerzen haben sich zu einer wahren Zivilisationskrankheit
entwickelt, die zunehmend auch junge Menschen trifft und nicht selten chronisch
wird.
Eine Hauptursache für chronische Rückenschmerzen sind
Funktionsstörungen der Muskulatur, die ihre eigentliche Aufgabe nicht mehr
erfüllen kann: die Unterstützung und Entlastung der Wirbelsäule. Die Folge sind
Schmerzen selbst bei kleinsten alltäglichen Bewegungen. Gleichzeitig entwickelt der Patient ein Schmerzgedächtnis, das sein
Schmerzempfinden bei Bewegung noch steigert - ein Teufelskreis, dem
viele durch die Einnahme von Medikamenten entkommen wollen. Doch die bekämpfen
nicht die Ursache der Schmerzen.
Wie groß die Zahl der Betroffenen und ihre Ratlosigkeit
ist, zeigt die Resonanz bei den Experten der
Lesertelefonaktion am „Tag der Rückengesundheit“. Für alle, die nicht
persönlich mit einem der Experten sprechen konnten, hier die wichtigsten Fragen
und Antworten im Überblick:
Ab wann gelten Rückenschmerzen als chronisch?
Dr. Bernd Ferkmann: Es gibt standardisierte Fragebögen, anhand
derer man feststellen kann, ob ein chronifizierter Schmerz vorliegt. Generell
kann man sagen, daß Schmerzen nach etwa drei bis sechs Monaten chronisch
werden. Dann löst sich das Schmerzgeschehen von der organischen Ursache, da
sich im Gehirn ein Schmerzgedächtnis ausbildet.
Was sind die Ursachen von chronischen
Rückenschmerzen?
Dr. med.
Welche Diagnoseverfahren kommen dabei zum Einsatz?
Dr. Thieme: Um festzustellen, ob krankhafte Veränderungen
im Bereich der Bandscheiben oder der Wirbelkörper vorliegen, werden Patienten
mit chronischen Rückenschmerzen zunächst geröntgt oder es wird eine Kernspintomographie
durchgeführt. Häufig erhält man einen völlig unauffälligen Befund, der Patient
hat aber trotzdem starke Schmerzen. Dann sollte unbedingt die klinische
Untersuchung der Muskulatur erfolgen. Dazu stehen heute auch apparative
Verfahren zur Verfügung, mit denen Spannung und Kraft der Muskulatur genau
gemessen werden können. Das machen sich auch Trainingsprogramme zunutze, die
geräte- und computergestützt arbeiten. Dabei können sowohl Defizite der
Muskulatur als auch Therapieerfolge exakt bestimmt werden. Das zeigt auch eine
aktuelle Studie der Uni Wuppertal, die aktuell die Novotergum-Rückentherapie,
die so vorgeht, untersuchte und ihr eine gute Wirksamkeit bescheinigte.
Wenn ich so starke Rückenschmerzen habe, daß ich
Schmerzmittel nehmen muß, was ist dann das Richtige für mich, Schonung oder
Bewegung?
Dr. med. Christian Knaup: Der Bewegungsapparat
profitiert von Bewegung, das gilt auch für Menschen mit Rückenschmerzen. Die
Schmerzmittel sollen Bewegung erst wieder ermöglichen. Die Studie „Bewegung im
schmerzfreien Raum“ der Ruhr-Universität kam in dieser Frage zu folgendem
Ergebnis: Menschen mit Rückenschmerzen sollten sich bis an die Schmerzgrenze
bewegen, nicht aber darüber hinaus. Die Schmerzmittel sollen dabei helfen,
diese Grenzen zu erweitern.
Was genau steckt hinter einem sogenannten
Hexenschuß?
Dr. Thieme: Das ist eine spannende Frage, man weiß es
nämlich einfach nicht genau. Alle wissenschaftlichen Untersuchungen deuten aber
darauf hin, daß es sich am ehesten um ein muskuläres Ereignis handelt. Ein
Hexenschuß kann aber auch ein Vorläufer einer Bandscheibenproblematik sein.
Muß ein Bandscheibenvorfall immer operiert werden
oder gibt es auch andere Behandlungsmöglichkeiten?
Dr. Ferkmann: Nur etwa fünf bis zehn Prozent aller
Bandscheibenvorfälle sind operationspflichtig. Wenn Lähmungen auftreten,
Probleme beim Stuhlgang oder Wasserlassen oder ein lang anhaltender, in die
Beine ausstrahlender Schmerz vorliegen, ist eine Operation geboten. Der Rest
der Bandscheibenvorfälle wird konservativ therapiert. Dazu stehen minimal
invasive Verfahren an der Bandscheibe und gezielte Spritzen in den
entzündlichen Bereich in der Akuttherapie zur Verfügung. Im Anschluß daran
folgt dann eine muskuläre und krankengymnastische Rehabilitation.
Wie viele Physiotherapiestunden bezahlen die
gesetzlichen Krankenkassen bei chronischen Rückenschmerzen?
Dr. Tenbrock:
In der
Regel können sechs bis 18 Therapieeinheiten verordnet werden. Im Rahmen der
Integrierten Versorgung wird versucht, eine dem individuellen Krankheitsbild
angepaßte Verordnungshäufigkeit zu schaffen. Einige Krankenkassen arbeiten
beispielsweise mit den Novotergum-Therapiezentren zusammen, in denen die
Behandlung über ein Jahr geht. Welche Kassen das genau sind, können Sie im
Internet unter www.novotergum.de
nachschauen.
Was macht eine gute Physiotherapie bei chronischen
Rückenschmerzen aus?
Dr. med.
Roland Tenbrock: Eine engmaschige und
individuelle Betreuung sowie ein enger Kontakt zum behandelnden Arzt, mit dem
Konzept und Ablauf der Therapie besprochen werden. Diese Forderungen finden
ihren Niederschlag in der sogenannten Integrierten Versorgung. Fragen Sie bei
Ihrer Krankenkasse nach, mit welchen Therapieeinrichtungen sie in diesem Rahmen
zusammenarbeitet.
Ich habe so starke Rückenschmerzen, daß ich mir gar
nicht vorstellen kann, eine Physiotherapie durchzustehen...
Dr. Knaup: Dazu sollten Sie wissen, daß die Therapie von
Rückenschmerzen in drei Stufen abläuft. An erster Stelle muss natürlich die
akute Schmerzbehandlung stehen. Erst dann geht man an die eigentliche
Beseitigung der Ursache durch eine gezielte Physiotherapie. An letzter Stelle folgt
dann die Vorbeugung neuerlicher Schmerzen durch gymnastische Übungen oder
regelmäßigen rückenfreundlichen Sport.
„Blickfeld“ aus Braunschweig und
„Niob“ aus Berlin
„LIVE ON STAGE“ im FFM
Die
vier jungen Musiker der Band „Blickfeld“ aus Braunschweig zeichnen sich durch
ihre frechen, spritzigen Texte und ihre druckvollen Gitarren aus. Die ersten
Songs entstanden 2003, immer mit dem Ziel vor Augen, die Bühnen des Landes zu
erobern. Sie gewannen 2005 bereits einen Local Bandcontest und setzten sich
2005 bei „Stars in the city“ gegen 101 Bands durch und belegten den ersten Platz, außerdem agierten sie als
offizielle Vorband von JBO, der Fun-Metal-Band aus Erlangen. Musikalisch sehen
sie sich irgendwo zwischen den Ärzten, Green Day und den Beatsteaks. Ihren
Songs geben sie besonders auf der Bühne eine gute Portion Rock`n Roll mit auf
den Weg, denn es darf sich auch bewegt werden. Also, harte Gitarren und
mitsingen ab dem zweiten Refrain, das ist typisch Blickfeld!
Auch
die Berliner Band „Niob“, gegründet 2004 zur Hälfte aus einer Fun-Punk-Combo,
möchte die Welt mit frischen Rocksongs beglücken. Bei ihnen steht immer der
Song im Vordergrund, so der Bassist Henning, es ging nie darum szenenübliche
Erwartungen zu erfüllen oder zu zeigen wie toll man die Instrumente beherrscht.
Mittlerweile sind sie bekannt, nicht nur in der Szene und haben 2006 ihr
Debüt-Album „Ladies and Gentleman“, ein rocktechnisches Kleinod, produziert.
Sie wollen gute Songs schreiben, über Musikstile machen sie sich nicht so viele
Gedanken und versprechen: „Einen Niob-Song erkennst Du auf jeden Fall wieder,
wenn Du ihn schon mal gehört hast.“
Die
Veranstaltung läuft im Rahmen der diesjährigen Kultour à la carte am 29. und
30. März. Wer also Karten nur für das Konzert von „Blickfeld“ und „Niob“ hat,
kann diese im FFM umtauschen und ist dann berechtigt auch andere
Veranstaltungen der Kultour à la carte zu besuchen und den Bus-Shuttle zu
nutzen.
Samstag, 29. März 2008, ab 20 Uhr, Saal,
Eintritt: 5 €
Ticket-Hotline: 030/542 70 91 und
Theaterkasse im Eastgate 030/93 6619 80
Marzahner Promenade 55, 12679 Berlin