Diese Texte konnten Sie im BAB 18/08 lesen:
Saisoneröffnung beim TV Strauß Strausberg
Strausberg (wt) Mit
einem Schleifchenturnier startete der Tennisverein „Strauß Strausberg“ in die Freiluftsaison.
Nachdem die vier Plätze auf dem Gelände des Sport- und Erholungsparks (SEP) in
der Landhausstraße auf die neue Saison vorbereitet wurden, konnten am 27. April
wieder die Rackets geschwungen werden.
Der Verein beteiligte sich
mit einem Schnupperangebot für Tennisinteressierte am Tag der offenen Tür des
SEP und konnte bei zahlreichen Gästen das Interesse am Tennisspielen wecken.
Der Verein beteiligt sich am Spielbetrieb des Tennisverbandes
Berlin-Brandenburg und hat freie Kapazitäten für Freizeitspieler aller
Altersgruppen.
Kontakt: www.tvstrauss.de
An der Schöneicher Allee entsteht eine
Streuobstwiese
Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Kürzlich
pflanzte die NABU/NAJU (Naturbundjugend) die ersten Gehölze an der Schöneicher
Allee im Biotopverbund zwischen dem Luchpfuhl und dem Fredersdorfer Mühlenfließ
auf einer von der Gemeinde gepachteten Fläche. Uwe Klemm vom NABU sagte dazu: „
Mit Fördermitteln von der ANU (Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung)
Brandenburg e.V. konnten wir 10 Großbäume, 15 Obstbäume alter Sorten und 150
Sträucher verschiedener Sorten kaufen. Auch 10 Arboretumsschilder sollen
hergestellt werden. Auf der Streuobstwiese werden zum Beispiel Stern- und
Goldrenetten sowie der rote Boskop, Stieleichen, Kastanien und Ebereschen sowie
viele Sträucher zu bewundern sein“.
„Offenes Atelier“ in Rehfelde
Zum „Offenen Atelier“ lädt
Jürgen Wenzel am 3. und 4. Mai jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr nach Rehfelde
ein. Dabei gibt es nicht nur von ihm Malerei, Airbrush und Linaldruck zu sehen,
sondern weitere Künstler sind präsent oder stellen bei ihm aus. So ist Joachim
Tilsch aus Schöneiche mit seiner Acryl-Malerei zugegen, Jens Mildner aus
Rehfelde zeigt Fotographien und Objekte aus Holz. Er wird auch selbst vor Ort
sein künstlicheres Geschick im Schaffen von Holzobjekten demonstrieren. Julia
Wenzel ist mit StempelArt, Motivstempel und 3D dabei. Zum „Offenen Atelier“ hat
auch Wolfgang Stübner einige Stücke aus seinem Skulpturenpark in Wilkendorf
beigesteuert.
So können Sie also an beiden
Tagen schauen, entspannen , genießen und das alles
auch bei Kaffee, Kuchen, Wein …
Sie finden das „Offene
Atelier“ in 15345 Rehfelde, Quellweg15, Telefon 033435 76940.
Den Pool
für Frischespaß im eigenen Garten jetzt ordern
Selten haben Sie den See vor
der eigenen Haustür und wenn Sie im Sommer von der Arbeit oder von der
Betätigung im eigenen Grundstück erschöpft sind, ist der Sprung ins kühle Naß
vor Ort doch besser als der längere Weg zum See.
Nutzen sie jetzt noch die Zeit,
Ihren neuen Pool für Saison 2008 zu ordern, dann erquicken Sie sich im Hochsommer im eigenen Pool. Swimmingpools
aus Polypropylen werden direkt vom Hersteller in der von Ihnen gewünschten
Größe und Form hergestellt. Damit passen sie sich herrlich den Gegebenheiten
Ihres Grundstücks an.
Geliefert wird der Pool in
einem Stück. Der 20cm breite Beckenrand eignet sich zum Draufsetzen und ist
genau wie die Treppenstufen rutschfest strukturiert. Die Polypropylenpools sind
8 mm stark, frostfest und auch bis +55°C temperaturbeständig. Ein Pool aus
Polypropylen ist langlebig und preisgünstig.
Noch ein Tip: Wärme für den
Pool im Frühjahr und Herbst sowie an kühlen Sommertagen kann mit einer
Solarheizung ermöglicht werden und eine verschiebbare Poolabdeckung verlängert
die Badesaison enorm.
Für Besitzer von
„Bau-Markt-Pools“ sind jetzt bei uns auch Poolüberdachungen verfügbar.
Um alle Fragen rund um den
Pool und seine Anschaffung zu besprechen seinen Sie so gut und suchen das
Gespräch und rufen einfach an.
KAMINE
SAEKERT: Unsere Qualität und Kompetenz erspart Ihnen Kosten
Allmählich
zeigt der Frühling nach den nassen und kalten Wochen der letzten Zeit sein
freundliches Gesicht. Viele Kunden, die sich gerade jetzt in unserem neuen
Kaminstudio mit dem besonderen Stil für einen Kamin oder Kaminofen
interessieren, haben bei Freunden, Bekannten oder Verwandten, die einen Kamin
besitzen, erlebt, dass dieser nicht nur eine wohlige, warme Atmosphäre
verbreitet, sondern zugleich mit der Wärmeabgabe auch zur Einsparung bei den
Heizkosten führt. Auch und gerade in der Übergangszeit, wo man schon gerne aus
Einsparungsgründen die Heizung drosseln will, stellt ein Kamin seinen
wirtschaftlichen Nutzen unter Beweis. Da nun die extrem hohen Heizöl-, Gas- und
Stromkosten wohl eher noch steigen als dass sie fallen, ist ein Kamin oder
Kaminofen eine gute Ergänzung, um den Energieverbrauch im Haushalt zu senken,
ohne frieren zu müssen. Ich kann Ihnen empfehlen, über den verstärkten Einssatz
nachwachsender Rohstoffe und erneuerbarer Energien nachzudenken. Holz gehört
bekannterweise dazu und ist trotz schon gestiegener Preise noch günstig zu
bekommen, zumal wenn man es mit Genehmigung des Försters selbst aus dem Wald
holt. Mit Holz als zusätzlichem Brennstoff sparen Sie also und schonen zugleich
die Umwelt. Allerdings sollte ein Kamin oder Kaminofen selbst die geforderten
Emmissionswerte erreichen, welche auch Zeichen eines sauberen und effektiven
Holz-Abbrandes sind. Und die Kamineinsätze selbst müssen so beschaffen sein,
dass die Wärme nicht zum Schornstein raus bläst, sondern den Raum wärmt. Besonders
die Kamine und Kaminöfen von den Herstellern „Caminetti Montegrappa“ und „Austroflamm“, die
Sie in meinem Fachhandel erwerben können, gewährleisten alle die Einhaltung der
gebotenen Emissionswerte und garantieren einen effektiven, sauberen ,
umweltverträglichen Abbrand.
„Intelligente“
Kamineinsätze und Kaminöfen mit „Head Memory“-System gewährleisten sehr gute Wärmespeicherung und einen hohen Wirkungsgrad,
was Ihnen bei der Einsparung an Energiekosten direkt zu Gute kommt.
Sie
finden uns in unserer neuen stilvollen Verkaufsausstellung in Vogelsdorf,
direkt an der B1. mit der größten Präsentation in Berlin-Brandenburg des
bekannten Kaminherstellers „Caminetti Montegrappa“. Schönheit, beste
Verarbeitungsgüte, Komfort, äußerst sauberen Abbrand garantiert der
italienische Hersteller für seine Kamine. Kamine anderer namhafter Firmen, wie
Austroflamm, Spartherm u.v.m. ergänzen das Angebot. Alle weisen eine hohe
Qualität in Verarbeitung, Funktion und Design auf, die jeden zufrieden stellt.
Profitieren
Sie von Qualität und Kompetenz, die wir mit langjähriger Erfahrung bei der
Kaminauswahl, -planung und –aufbau besitzen.
Also
schauen Sie doch vorbei – Sie sind gern erwartet. Ihr Olaf Saekert
„Kamine Saekert“,
Frankfurter Chaussee 45, direkt an der B1 in 15370 Vogelsdorf, Tel. 03 34 39
81623, Funk 01 72 / 30 13 215
Die Qualität steckt im Detail
(HLC
) Küchenarmaturen sind
starken Beanspruchungen ausgesetzt. Sie werden täglich unzählige Male auf- und
zugedreht, im Durchschnitt ca. 70 bis 80 Mal. Es lohnt sich daher, bei der
Auswahl von Armaturen auf hochwertige Qualität und Verarbeitung zu achten. Auch
die Installation überläßt man besser einem ausgewiesenen Fachmann, dann hält
die Freude an den nützlichen Wasserspendern umso länger. „Bei Armaturen mit dem
DIN-DVGW-Prüfzeichen hat der Verbraucher die Gewißheit, daß er ein Produkt
erhält, das den hohen gesetzlichen Anforderungen an Sicherheit und Hygiene der
Wasserversorgung entspricht“, erläutert Bernd Becker, Entwickler für
Küchenarmaturen bei Blanco. Die von der DVGW (Deutsche Vereinigung des Gas- und
Wasserfaches e.V.) zertifizierten Armaturen unterliegen strengen Prüfungen.
„Damit unterscheiden sie sich ganz erheblich von den meisten Billigimporten,
die unter Umständen den hohen gesetzlichen und normativen Anforderungen nicht
gerecht werden.“
Deshalb werden alle Blanco-Küchenarmaturen auf
die Einhaltung der gesetzlichen Richtlinien vom DVGW geprüft. Zur Prüfung
angemeldet ist auch die neue Produktlinie „Elipso II“, die mit einer
außergewöhnlichen Vielfalt an Modellen besticht – und das bei einem attraktiven
Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Programm beinhaltet u.a. eine Lösung mit
integriertem Absperrventil für Spül- oder Waschmaschine. Besonders praktisch
ist die Variante mit ausziehbarer Schlauchbrause, die mit zwei Strahlarten und
Antikalk-Noppen ausgestattet ist.
Auch beim Modell „Blancoeloscope“ steckt
Qualität in jedem Detail. Die neue, puristische Design-Armatur läßt sich mit
einem Handgriff stufenlos versenken – ideal für die Platzierung der Spüle vor
dem Fenster. Wie bei allen Blanco-Armaturen sorgen keramische Dichtungen auch
nach Jahren für eine leichtgängige Bedienung. Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist
der patentierte Strahlregler: er sorgt dafür, dass sich nicht so leicht Kalk
festsetzt. Und dieser läßt sich, wenn nötig, problemlos mit Essigwasser
entfernen.
Weitere
Informationen und Tips zu Küchenarmaturen sind erhältlich bei Blanco GmbH + Co
KG, Flehinger Str. 59, 75038 Oberderdingen, Tel.: 07045/44-81100, Fax:
07045/44-81299, E-Mail: info@blanco.de oder im Internet unter www.blanco.de.
Lesertelefonaktion
„Welt-Parkinson-Tag 2008“ vom 11.4.2008 / Infokasten
Kleben statt Schlucken - Parkinson-Pflaster
kann Tabletten ersetzen
Für
Parkinson-Patienten, die aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen
Schwierigkeiten mit der zeitgenauen Einnahme von Tabletten haben, steht seit zwei
Jahren eine Alternative zur Verfügung: Der Wirkstoff Rotigotin, ein Dopaminagonist,
wird über ein Pflaster an die Haut abgegeben und gleichmäßig über 24 Stunden
aufgenommen. Die konstante Wirkstoffabgabe sorgt für eine längere Beweglichkeit
und damit für eine bessere Bewältigung des Alltags mit der Krankheit. Das
Parkinson-Pflaster ist zur Behandlung aller Stadien von Morbus Parkinson
zugelassen, auch in Kombination mit dem Wirkstoff L-Dopa und reicht in den
ersten Krankheitsjahren häufig als einziges Medikament aus. Die Therapiekosten
entsprechen den Kosten für andere moderne Dopaminagonisten.
Lesertelefonaktion „Welt-Parkinson-Tag 2008“ vom
11.4.2008 / Nachbericht
„Parkinson
ist lange Jahre gut behandelbar – Therapie sollte immer individuell angepaßt
werden.“
Parkinson! Die Diagnose ist ein Schock, aber dank
immer besserer Therapiemöglichkeiten auch der Beginn einer effektiven
Behandlung der Nervenkrankheit. Dabei stehen die Patienten und ihre Angehörigen
vor vielen Fragen: Welche Medikamente gibt es und wie wirken sie? Wie lange
kann ich noch arbeiten? Was kommt alles auf mich zu? Anläßlich des
Welt-Parkinson-Tages berieten ausgewiesene Experten unsere Leserinnen und Leser
am Telefon. Für alle, die nicht persönlich mit einem der Experten sprechen
konnten, hier die wichtigsten Fragen und Antworten:
Können
auch junge Menschen an Parkinson erkranken?
Dr. med. Lars Wojtecki: Parkinson tritt am häufigsten zwischen dem
55. und 65. Lebensjahr auf, in dieser Altersgruppe ist etwa einer von hundert
betroffen. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko an Parkinson zu erkranken
aber noch an: Bei den 80-jährigen leiden etwa drei Prozent an der Krankheit.
Dennoch ist Parkinson keine reine Alterskrankheit. Jeder zehnte Patient
erkrankt vor seinem 40. Geburtstag.
Was
sind frühe Anzeichen der Krankheit?
Prof. Dr. med. Wolfgang
Greulich: Ganz typisch für das idiopathische
Parkinson-Syndrom ist, daß die Symptomatik zunächst einseitig auftritt. Es kann
zu einer diskreten Steifigkeit im Bereich von Schulter oder Hand kommen, zum
Zittern einer Hand im Ruhezustand oder einer starren Mimik. In diesem frühen
Stadium werden die Symptome häufig fehlinterpretiert, so daß die Betroffenen
zum Orthopäden oder Psychiater geschickt werden, was den Beginn der
eigentlichen Therapie verzögern kann.
Meine
Hände zittern. Habe ich Parkinson?
Dr.
med. Niels Allert: Es gibt eine Reihe von Erkrankungen, die zu
Zittern führen können, Parkinson ist nur eine davon. Zittern sollte immer
neurologisch untersucht werden, da es für die verschiedenen Ursachen
spezifische Behandlungsmöglichkeiten gibt.
Wie
wird die Diagnose „Parkinson“ gestellt?
Prof. Greulich: Zunächst ist es wichtig,
in der Differentialdiagnostik die vorhandenen Symptome von anderen Erkrankungen
abzugrenzen. Also: handelt es sich bei der Steifigkeit der Hand um eine
rheumatische Erkrankung, bei der starren Mimik um eine Depression oder steckt
eine Parkinson-Erkrankung dahinter? Danach muß der Arzt herausfinden, ob ein
typisches oder atypisches Parkinson-Syndrom vorliegt. Stürze zu Beginn der
Erkrankung, ein aufrechter Gang und eine rasche Verschlechterung des Zustandes
deuten eher auf ein atypisches Parkinson-Syndrom hin, ein gutes Ansprechen auf
L-Dopa-Präparate dagegen auf ein typisches Parkinson-Syndrom. Im Zweifel kann
die apparative Diagnostik, also sogenannte SPECT- oder PET-Untersuchungen,
Aufschluß geben.
Ist
es notwendig, bereits im Frühstadium der Krankheit Medikamente zu nehmen?
Dr. Allert: Das ist eine sehr
schwierige Frage. Es gibt dazu keine einheitliche Meinung. Verschiedene Studien
legen allerdings nahe, daß eine frühzeitige Behandlung den Krankheitsverlauf
günstig beeinflussen kann.
Wie
wirken Medikamente gegen Parkinson?
PD Dr. med. Lars
Timmermann: Das Hauptproblem bei
Parkinson ist der Mangel an Dopamin. Diesen Mangel versucht man durch die Medikamente
auf unterschiedliche Weise zu beheben. Der Wirkstoff L-Dopa wird im Gehirn zu
Dopamin umgewandelt. Leider führt L-Dopa häufig nach wenigen Jahren zu
unerwünschten Überbewegungen oder Phasen der Unterbeweglichkeit. Deswegen
werden jüngere Parkinson-Patienten in erster Linie mit Dopaminagonisten
behandelt. In der frühen Behandlung der Krankheit ist eine neue Substanz in den
Fokus geraten, die möglicherweise den Krankheitsverlauf erheblich verlangsamt:
Rasagilin, ein MAO-B-Hemmer. Leider ist dieser Wirkstoff nicht für alle
Patienten geeignet, da es zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen
kann. Daneben gibt es noch eine Reihe von anderen Medikamenten. Wichtig bleibt:
Die Behandlung sollte immer individuell an den Krankheitsverlauf angepaßt
werden.
Ich
habe etwas von einem „Parkinson-Pflaster“ gelesen. Kann ich mir damit die
Tabletteneinnahme komplett sparen?
Dr. Wojtecki: Der Wirkstoff in dem Parkinson-Pflaster ist
ein Dopaminagonist. Dopaminagonisten werden in der Anfangstherapie bei
Patienten unter 70 Jahren zunächst als Einzeltherapie eingesetzt. Also kann in
den ersten Jahren der Erkrankung die alleinige Anwendung des Pflasters durchaus
reichen. Bei Patienten über 70 und im fortgeschrittenen Krankheitsstadium sind
Dopaminagonisten nicht Mittel der ersten Wahl. Dann kommen in erster Linie
Medikamente aus anderen Wirkstoffgruppen zum Einsatz.
Welche
Begleittherapien kommen heute zum Einsatz?
Dr. Allert: In der Krankengymnastik wird die
Beweglichkeit der Patienten trainiert, es findet aber auch eine spezielle Gang-
und Gleichgewichtsschulung statt und Gehhilfen werden angepaßt. Die Logopädie
widmet sich dem Sprechtraining und der Diagnose und Behandlung von
Schluckstörungen. In der Ergotherapie werden Alltagsfähigkeiten der Patienten
trainiert, um ihre Selbstständigkeit so lange wie möglich zu erhalten. Die
Heilmittelrichtlinien sehen alle diese Therapien für Parkinson-Kranke vor. Im
Zweifelsfall sollten Sie also ruhig darauf bestehen.
Kommt
eine Operation für alle Patienten mit Parkinson infrage?
PD Dr. Timmermann: Nein, eine Operation ist für eine Reihe von
Patienten eine gute Option, aber leider nicht für alle. Sie kommt bei Patienten
infrage, die keine Störungen der Konzentration und des Gedächtnisses haben und
bei denen die Medikamente eigentlich noch gut wirken oder in der Vergangenheit
gut gewirkt haben. Außerdem wird Patienten mit einem schweren Tremor durch eine
Operation häufig sehr geholfen, ihre Lebensqualität kann zum Teil dramatisch
verbessert werden. Wir untersuchen in einer deutsch-französischen Studie
zurzeit, ob eine Operation in einem relativ frühen Krankheitsstadium sinnvoll
ist oder Patienten besser weiter medikamentös behandelt werden.
Bei
meinem Mann wurde gerade Parkinson diagnostiziert. Wo finde ich Kontakt zu
anderen Betroffenen?
RA Friedrich-Wilhelm
Mehrhoff: Die Deutsche Parkinson
Vereinigung (dPV) kümmert sich um die Belange von Patienten und ihren
Angehörigen. Hier finden Sie auch die Adressen und Ansprechpartner der
verschiedenen lokalen Selbsthilfegruppen. Bei unserem Parkinson-Info-Telefon
können Sie unter der Rufnummer 01805-19 19 09 (14 Cent / Minute aus dem
Festnetz der Deutschen Telekom) rund um die Uhr Hilfe erhalten. Sie finden die
dPV im Internet unter www.parkinson-vereinigung.de.
Habe
ich Anspruch auf Rehabilitationsmaßnahmen, damit ich meinen Beruf noch möglichst
lange ausüben kann?
RA Mehrhoff: Ja,
das haben Sie. Über Ihre Krankenkasse erfahren Sie den entsprechenden
Rehabilitationsträger, der für die Durchführung und Abwicklung der Maßnahme
verantwortlich ist.
Bei mir wurde gerade
Parkinson diagnostiziert, aber mein Neurologe will mir noch keine Medikamente
verschreiben, da er meint, diese wirkten nur einige Jahre…
Dr. Wojtecki: Das ist so nicht richtig. Morbus Parkinson
kann man über lange Jahre gut behandeln, so daß die Lebensqualität lange
erhalten bleibt. Man wird jüngere Parkinson-Kranke im Frühstadium allerdings
nicht sofort mit L-Dopa behandeln, da unter diesem Wirkstoff nach einigen
Jahren unerwünschte Schwankungen der Beweglichkeit auftreten können. Es gibt
aber andere Medikamente, die bereits im Frühstadium der Krankheit gut gegeben
werden können.