Diese Texte konnten Sie in der BAB 28/07 lesen:
Petershagen/Eggersdorf
(josy/eb) Die Lokale Agenda /
Ressourcenschutz mit Unterstützung des Ortsentwickungsausschusses lädt herzlich
ein zu einem Vortrag
Zukunft 2020: Fakten und
Visionen für das Leben im Doppeldorf
Vortragender . Dr. H.-D.
Nagel , Oeko-Data GmbH Strausberg
Termin: Donnerstag, 19.Juli,
Beginn: 19.00 Uhr
Ort : Rathaus Eggersdorf
Dieser Vortrag steht am
Beginn einer Diskussion mit weiteren Vorträgen zu speziellen Themen der
Ortsentwicklung und einer Umfrage-Aktion der Lokalen Agenda und des
Ortsentwicklungsauschusses zu dem Thema: So wollen wir wohnen.
Alle Ideen und Hinweise zur
langfristigen Sicherung unserer Wohnqualität sollen entgegengenommen und
beraten werden. Welche Schwerpunkte und
Kriterien der nachhaltigen Entwicklung von Lebensqualität und der Sicherung stabiler Umweltbedingungen
werden von uns gesehen? Alle Hinweise (große und kleine) sind uns wichtig.
Dienstags bis sonntags ist geöffnet / Sachkunde-Unterricht für Schulen möglich
Neuenhagen (gm/eb) 46 Kinder der Goethe-Grundschule Neuenhagen waren
dabei, als am 3.Juli auf dem Haustierhof Kuhmuckl in ein Naturlehrkabinett
eröffnet wurde. Tim Hoffmann vom Verein zum Schutze der Umwelt in MOL e.V.,
Vera Boge, Prokuristin der Steremat gemeinnützigen Beschäftigungsgesellschaft
mbH Strausberg und Bürgermeister Jürgen Henze sagten dazu einleitende Worte,
ehe die Kinder gemeinsam mit dem Bürgermeister das Naturlehrkabinett in Betrieb
nahmen. Gefördert wurde der Bau des Kabinetts mit 5000 Euro von der
Europäischen Union.
Das neue Naturlehrkabinett
ist mit 11 Mikroskopen und einem Video-Mikroskop ausgestattet. Rund um die Biene sowie
um das Thema Chlorophyll ging es gleich am ersten Tag. Die Kinder konnten
unter’m Mikroskop u. a. Bienenflügel betrachten und der Bienenzüchter Dieter
Genzmer, der einen Bienenkorb, eine spezielle Beute in Form eines Hauses sowie
verschiedene Waben dabei hatte, beantwortete ihre zahlreichen Fragen.
Vielleicht ist ja ein Imker in spé dabei? Das neue Lehrkabinett eröffnet auch
neue Möglichkeiten zur Vertiefung naturwissenschaftlichen Wissens in enger
Verbindung mit praktischem Erleben bei einer geführten Wanderung mit dem
Förster. Es gibt zahlreiche interessante Angebote für die Schulen in Neuenhagen.
Haustierhof-Chefin Ines Noock hofft auf den Besuch vieler Schulen der Region,
ist doch hier guter Sachkunde-Unterricht möglich.
Geöffnet ist der Haustierhof bis Ende September
dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr.
Marzahn-Hellersdorf
(BAB/eb) Am 2.Juli begannen die
Bauarbeiten am Freizeitforum Berlin-Marzahn. Es werden 8 Mio Euro investiert,
aufgeteilt auf Jahresscheiben von je 2 Mio Euro für die Jahre 2007 bis 2010.
Marzahn-Hellersdorf
(BAB/eb) Das Freizeitforum Marzahn,
Marzahner Promenade 55, lädt dieses Jahr erstmalig jeden Mittwoch in den
Sommerferien ein zum Kinder-Hof-Sommer. Gemeinsam mit Nine Mond und Professor
Knolle, mit Nobel Popel und natürlich mit Ulf & Zwulf geht es auf
Landpartie, es werden Märchenzauber entwirbelt, Geheimnisse gelüftet, Schätze
gesucht und Fantasie-Gummistiefel anprobiert.
Infos unter www.freizeitforum-marzahn.de oder unter Tel.: 030-542 7091
„Irgendwie
anders“ – Theaterpremiere am 10.Juli
Marzahn-Hellersdorf
(BAB/eb) „MITTENDRIN in Hellersdorf
– Verein zur Integration Behinderter“ e.V. lädt am Dienstag, 10. Juli, um 15 Uhr
ein zur Premiere des Theaterstückes „Irgendwie anders“ im Stadtteilzentrum
Hellersdorf Ost, Albert – Kuntz – Str. 58, 12627 Berlin.
Die Theatergruppe des
Vereins unter Leitung des Theaterpädagogen Herrn Karl beteiligt sich damit an
der Aktion der Stadtteilzentren „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Unter
den Zuschauern ist auch Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle. Alle Interessenten
sind herzlich eingeladen. Nähere Infos unter www.ev-mittendrin.de
Rüdersdorf (rr/eb) Am 4.Juli
Vormittag um 10 Uhr erfüllte das Kreischen einer Kettensäge die Luft im
Kreuzungsbereich Rudolf-Breitscheid-/ Brückenstraße. Oliver Schulze von der
Frischke Landschaftspflege GmbH aus Spremberg fällte den ersten Ahornbaum und
startete damit den ersten Bauabschnitt des Ausbaus der Brückenstraße. Bis zum
nächsten Abend sollten alle 27 Bäume gefällt und die Stubben gerodet sein,
sagte er. Die Firma arbeitet eng mit dem Unternehmen Biomassehof Wonneberger
GmbH aus Neiße Malzetal zusammen, die die Bäume mit schwerem Gerät direkt vor
Ort häckselte. Die Baumschnitzel gelangten anschließend als Biomasse in ein
Heizkraftwerk. Alle 105 Bäume entlang der Brückenstraße sind laut
Sachverständigenanalyse geschädigt und werden deshalb im Zuge der Baumaßnahmen
gefällt. Nach Beendigung der jeweiligen Bauabschnitte erfolgt die Neupflanzung
von Hainbuchen
Nach Beendigung der Fäll-
und Rodungsarbeiten verlegt der Wasserverband im Trassenverlauf den
Schmutzwasserkanal. Voraussichtlich Ende Juli beginnt die Strabag als
Hauptauftragnehmer mit den eigentlichen Straßenbauarbeiten.
Die Baustelle ist während
der gesamten Bauzeit fußläufig passierbar. Alle
anderen Verkehrsteilnehmer werden über die Kreuzung Berg-/Brückenstraße
umgeleitet.
Zur Eröffnung
zeigte sich Theodor Fontane / Neu im Programm ebenfalls die Schatzsuche für
Kinder und eine Gartenbahner-Modellausstellung unterm Bohlenbinderdach
Rüdersdorf (eb) Es hat wie in jedem Jahr Tausende Gäste angezogen,
das traditionelle Bergfest, das diesmal eine Premiere bot: die
Bergmannshochzeit. Was ganz modern, beim Chatten im Internet nämlich, begonnen
hatte, mündete nun in einer Hochzeit im historischen gewand – Janine Welch und
Oliver Strauß sagten im Magazingebäude vor Standesbeamtin Christel Schwarzwald
vernehmlich „Ja“ und heißen nun beide Strauß. Dank der Kleiderkammerfrauen der
Entwicklungsgesellschaft Stienitzsee GmbH (ESG), die Brautpaar wie auch
Hochzeitsgesellschaft mit 40 Leuten ausstattete, den Spalier bildenden
Bergleuten aus dem Bergbauverein Rüdersdorf und vieler, vieler Sponsoren einschließlich
der Gemeinde lief das gesamte Hochzeitsfest mehr oder weniger stilecht ab und
das Team um Ursula Steffen schneiderte noch einem weiteren Hochzeitspaar die
historischen Kleider: Ines Bruchmann und Michael Werner, die im benachbarten
Woltersdorf heirateten und seinerzeit nicht das Glücks-Los für Rüdersdorf
gezogen hatten. Neu beim Bergfest waren eine Schatzsuche für Kinder am
Sonnabend- und Sonntagvormittag, die jeweils gut besucht waren, sowie die
Modellbahnausstellung unter dem Bohlenbinderdach. Dort hatten die Mitglieder
des Vereins „Zum Gartenbahner“ aus Eggersdorf mit ihrer diesmal ausschließlich
auf Baustoffe und deren Transport ausgerichteten Schauanlage regen Besuch.
Zu den bewährten
Programmteilen gehörten die Bergfesteröffnung mit dem Einzug der Bergleute mit
Geleucht und dem Zapfenstreich , begleitet diesmal von der historischen
Persönlichkeit Theodor Fontane alias Uwe Mancke. Ihm gelang es, nach einer Idee
des Ortschronisten und Bergmanns Dieter Nickel in zwei Drei-Minuten-Auftritten
den Fontanebesuch in Rüdersdorf vor 120 Jahren treffend zu skizzieren, als
Fontane einen Monat lang Sommergast in der Pension Seebad gewesen ist.
Beeindruckend wie stets auch diesmal am Sonnabend die nur Sekunden währende
Schausprengung im Tagebau, das Programm vom Blasorchester und Volkschor
Hennickendorf, das Konzert der Bergkapelle, das Schützenfest, die Modenschau
mit dem Team von Lilli Lehmann aus Hennickendorf am Sonntag und der
Berggottesdienst in der Kalkberger Kirche mit anschließendem Festumzug. Dass die
Besucher nicht unbedingt strömten wie sonst bei Strahlesonne, lag sicherlich am
unbeständigen Wetter, gehörte doch ein Regenschirm zu den notwendigen
Utensilien, die man dabei haben sollte.
Seit 2004 keine
Kreditaufnahme mehr / Zahl der
gemeldeten Gewerbe steigt stetuig
Schöneiche
(eb/hj)
Die Waldgartenkulturgemeinde Schöneiche bei Berlin hat seit 1997 strukturelle
Verbesserungen bei der sozialen Infrastruktur (Schulen, Kindertagesstätten
Sporthallen usw.) realisiert und 2000 / 2004 vorsorglich
Haushaltskonsolidierungsmaßnahmen beschlossen. Dies mit dem Ziel, die
Haushaltswirtschaft strukturell und nachhaltig zu verbessern. Die Maßnahmen
wurden erfolgreich umgesetzt und die Gemeinde weist immer noch ausgeglichene
Haushalte aus. Der Verwaltungshaushalt hatte 1997 Einnahmen und Ausgaben in
Höhe von 8,7 Mio. € .2006 waren es 11.2 Mio. €, d.h. jeweils rund 1.000 € je
Einwohner. Die Steuereinnahmen sind von
2,4 Mio. € 1997 auf 4,1 Mio. € im Jahr 2006 gestiegen, der Anteil an den
Gesamteinnahmen betrug 1997 nur 28% und 2006 bereits 38%. Die Einnahmen aus
Einkommenssteuer sind seit 1997 stetig angewachsen. Die Gewerbesteuern
schwanken sehr. 2005 wurden 1,5 Mio. € eingenommen, 2006 waren es nur 0,5 Mio.
€, halb so viel wie geplant. Dabei steigt die Zahl der gemeldeten Gewerbe seit
1990 stetig an.
Die
Personalausgaben betrugen 3,6 Mio. € im Jahr 1997 und im Ergebnis struktureller
Veränderungen 3,4 Mio. € 2007. Der
Anteil der Personalausgaben betrug 1997 noch 45% der Gesamtausgaben. 2006 ist
er auf 32% gesunken.
Die
Gemeinde hat 2006 insgesamt 2 Mio. € in Baumaßnahmen zur Verbesserung der
Infrastruktur investiert, 2001 waren es sogar 4,2 Mio. € und 1997 waren es 6,6
Mio. €. Hier ist ein deutlicher Rückgang der Fördermittel festzustellen. Die
Gemeinde hat für den Neubau des Kindergartens in der Lindenstraße kein
Fördergeld von Land oder Bund erhalten. Für den Neubau Grätzsteig 11A sind auch
keine Fördermittel in Aussicht. Auch für wichtige Straßenbaumaßnahmen wie
Dorfaue, Kieferndamm, Forststraße oder Berliner Straße ist es leider sehr
schwer, Fördermittel zu erhalten. Kredite für Investitionen werden seit 2004
nicht mehr aufgenommen. Durch kontinuierliche Tilgung werden die Schulden
abgebaut, im Jahr 2006 wurden 0,5 Mio. € getilgt. Durch die strukturellen
Veränderungen hat sich die Gemeinde die finanzielle Handlungsfähigkeit
erhalten, z.B. für Bibliothek, Freizeithaus NEST, Jugendclub, Seniorenclub.
Marzahn-Hellersdorf
(BAB/eb) Der Marzahn-Hellersdorfer
Wirtschaftskreis lädt am Montag, 16. Juli um 18 Uhr in den Hörsaal des
Historischen Kesselhauses, Unfallkrankenhaus Berlin, Warener Str. 5, ein zu
einer Informationsveranstaltung zum geplanten Hubschrauberstandort beim
Unfallkrankenhaus Berlin. Dort erläutert der Ärztliche Direktor des
Unfallkrankenhauses, Prof. Dr. Axel Ekkernkamp, die medizinische Notwendigkeit
des Hubschrauberstandortes und den Stand des Verfahrens. Bezirksbürgermeisterin
Dagmar Pohle spricht zur Bewertung des Gesundheitsstandortes
Marzahn-Hellersdorf aus politischer Sicht.
Alle Interessenten sind
herzlich eingeladen, um Anmeldung bis zum 11.Juli unter info@mhwk.de
wird gebeten.
Marzahn-Hellersdorf
(BAB/eb) Das Ausstellungszentrum
Pyramide, Riesaer Str. 94, 12627
Berlin, lädt für Donnerstag, 19. Juli um 19.00 Uhr ein zur Eröffnung der
Ausstellung des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma
„Der nationalsozialistische Völkermord an den Sinti und Roma“. Die Einführung
übernehmen Anita Awosusi, Vorstandsmitglied des Dokumentations- und
Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma, und Petra Rosenberg, Vorsitzende des
Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg e.V.. Es gibt ein
Grußwort und musikalische Umrahmung.
Die bisher in rund 60
Städten der Bundesrepublik gezeigte Ausstellung des Heidelberger
Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma zeichnet erstmals
die Geschichte der Verfolgung der Sinti und Roma in der Zeit des
Nationalsozialismus nach von der stufenweise Ausgrenzung und Entrechtung im
Deutschen Reich bis hin zur systematischen Vernichtung im nationalsozialistisch
besetzten Europa.
.Einen zentralen Stellenwert
nehmen dabei alte Familienbilder ein. Ergänzt wird die Wanderausstellung mit
Fotografien und Dokumenten, die sich speziell mit dem 1936 eingerichteten
Zwangslager für Sinti und Roma in Berlin-Marzahn befassen. Bis zu 1000 Menschen
lebten hier unter menschenunwürdigen Bedingungen, mussten sich den demütigenden
„rassekundlichen“ Untersuchungen unterziehen und wurden zu schweren und oft
gefährlichen Arbeiten, wie die Beseitigung von Bombentrümmern,
zwangsverpflichtet.
Die Präsentation der Ausstellung
wurde gefördert aus Mitteln des Landeskulturfonds.
Die Ausstellung kann bis zum
28. September besichtigt werden.
Sie ist Montag – Freitag von
10 – 18Uhr geöffnet oder nach
telefonischer Vereinbarung.
Der Eintritt ist frei.
5.September um 17.00 Uhr: „600
Jahre Sinti und Roma in Deutschland“
19.September um 17.00 Uhr:
„Grundzüge des Antiziganismus“
Infos unter Tel.: Tel.: 90293-4132
Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Mit der feierlichen
Übergabe der Zeugnisse endete am Freitag die Schulzeit für 79 Schülerinnen und
Schüler an der Oberschule Fredersdorf-Vogelsdorf. Zwei erreichten die
erweiterte Berufsschulreife, 35 den Realschulabschluß und 41 den
Realschulabschluß mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe.
Schulleiterin Birgit Spring konnte ein erfolgreiches Resümee der Arbeit des
Lehrerkollegiums ziehen. „Die hohen Anforderungen der Schule, insbesondere im
Fach Mathematik, lagen wesentlich über den Prüfungsvorgaben des Landes, so dass
sich einzelne Schüler in den Prüfungen deutlich verbessern konnten“, so die
Rektorin. Mit Franziska Voigt, Paul Marzillier, Denise Schneider, Jenny
Lorbeer, Julia Schlenker und Stefanie Neumeister zeichnete Birgit Spring die
Jahrgangsbesten mit einem Notendurchschnitt unter 2,0 aus.
Sie
hob insbesondere die Anstrengungen der Gemeinde zur Sicherung eines hohen
Standards der Schule hervor. Der Jahrgang erlebte in seiner Schulzeit die
vollständige Inbetriebnahme des neuen Unterrichtsgebäudes, eines neuen
Schulhofes, einschließlich des Klassenzimmers im Grünen und die Fertigstellung
des neuen, mit modernsten Geräten ausgestatteten WAT-Kabinetts. Dass der
Jahrgang ein sehr talentierter und musikalischer war, verdeutlichten das von
Schülerinnen und Schülern gestaltete musikalische Programm und eine
Ausstellung.