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lesen im BAB 28/08:
Schimmelgefahr durch „Überdämmung“?
– Vorgehängte, hinterlüftete Fassade bietet wirksamen Schutz
(epr) In Zeiten stetig steigender Energiepreise und des Klimawandels müssen
der Energieverbrauch gesenkt und die Wärmedämmung am Haus verbessert werden,
damit möglichst wenig kostbare Energie nach außen entweicht und das klimaschädliche
C02 freigesetzt wird. Doch ergibt sich mit zunehmend verbesserten Dämmmaßnahmen
ein völlig neues Problem: das des Schimmels. Denn je dichter die Außenwand
isoliert ist, desto weniger können Raumfeuchte und Wasserdampf abtransportiert
werden. Zwar entweicht ein Teil übers Lüften, doch der verbleibende Rest sucht
sich den Weg über die Außenwände nach draußen. Ist dieser Weg versperrt,
entsteht Kondensat, das die Bausubstanz schädigen und gesundheitsgefährdenden Schimmel
erzeugen kann. Es gilt also, eine „Überdämmung“ zu verhindern, ohne auf eine
wirksame Isolierung zu verzichten. Die Lösung: eine vorgehängte, hinterlüftete
Hausfassade von Vinylit.
Bei
dieser Methode kann Feuchtigkeit nämlich ungehindert durch den Wandaufbau von
innen nach außen entweichen, da die außenliegende Fassadenbekleidung, die
sogenannte Wetterschale, konstruktiv von der Wärmedämmung getrennt ist. Das
verhindert zum einen, daß Feuchtigkeit von außen in die Dämmung eintritt und
sich so eventuell Schimmel bildet. Zum anderen entsteht im Zwischenraum
zwischen Fassadenbekleidung und Dämmstoff, im sogenannten Hinterlüftungsraum,
eine Luftzirkulation, durch die die Feuchtigkeit von innen ungehindert abgeführt
wird. Im Unterschied dazu wirken direkt auf die Dämmung
aufgebrachte Putze als „Diffusionsbremse“. Das heißt, sie können einen
widerstandslosen Feuchtabtransport verhindern. Tau, Nebel und Regen können so
unter Umständen zu vermehrter Feuchtbildung an der Außenwand führen, was die Dämmwirkung
nachteilig beeinflußt. Mit einer vorgehängten, hinterlüfteten Fassade lassen
sich hingegen bis zu 85 Prozent der Heizkosten einsparen. Mit VinyTherm von
Vinylit stehen optisch attraktive, harmonische und dezente Fassaden zur Verfügung.
Die Profile lassen sich vertikal, horizontal und diagonal montieren sowie mit
anderen Fassaden-Systemen kombinieren. Viele verschiedene Oberflächendesigns,
wie Naturstein-, Putz-, Quader-, Klinker-, Metall- oder Paneeloptik, lassen
maximale Gestaltungsfreiheit. Mehr unter www.vinylit.de.
„Vernünftiger Sonnenschutz
ist der beste Hautkrebsschutz!“ – Hautkrebsscreening wird ab 1. Juli von
Krankenkassen bezahlt
Sonnenstrahlen
streicheln unsere Seele und kurbeln die körpereigene Vitamin D Produktion an,
graben sich aber auch unauslöschlich in das Gedächtnis unserer Haut ein.
Übermäßiges und ungeschütztes Sonnenbaden kann nach Jahren bis Jahrzehnten zur
Entstehung von Hautkrebs führen. Wie man mit einigen Verhaltensregeln und dem
richtigen Sonnenschutz sein persönliches Hautkrebsrisiko senken und die schönen
Tage reuelos genießen kann, erfuhren die Leserinnen und Leser bei unserer
Telefonaktion zum Thema „Sonnenschutz“. Für alle, die nicht persönlich mit
einem der Experten sprechen konnten, hier die wichtigsten Fragen und Antworten:
Ist Sonnenbrandschutz
gleich Hautkrebsschutz?
Nicht ganz. Sonnenbrände stellen zwar das Hauptrisiko dar,
später im Leben an einem malignen Melanom, dem besonders gefährlichen schwarzen
Hautkrebs zu erkranken und sollten deshalb unbedingt vermieden werden. Aber
auch die chronische, intensive UV-Belastung ohne Sonnenbrand ist schädlich: Sie
ist der Auslöser für den hellen Hautkrebs und seine Vorstufen, die so genannten
aktinischen Keratosen. Heller Hautkrebs tritt daher besonders häufig auf den
„Sonnenterrassen“ – wie Kopf, Stirn, Nase, Lippen oder Unterarmen - auf.
Schützen Sonnencremes
auch vor hellem Hautkrebs?
Ja, das wurde jetzt erstmalig in einer klinischen Studie des
Hauttumorzentrums der Berliner Charite-Klinik bewiesen. Bei den Patienten, die
währen der Studie mit der Sonnenschutzlotion Daylong actinica behandelt wurden,
sank die Anzahl aktinischer Keratosen im Vergleich zur Kontrollgruppe um 53
Prozent, außerdem hemmte die Lotion die Entwicklung invasiver Plattenepithel-
und Basalzellkarzinome. Ein konsequenter Sonnenschutz beugt also nachweislich
hellem Hautkrebs vor. Wichtig ist auf jeden Fall ein Präparat mit UVA- und
UVB-Filter und einem Lichtschutzfaktor, der dem Hauttyp und der Intensität der
Sonnenstrahlung angemessen ist.
Bezahlen die
gesetzlichen Krankenkassen die Hautkrebsvorsorge?
Ab dem 1. Juli 2008 wird die Hautkrebsvorsorge beim
Dermatologen allgemeine Kassenleistung. Ab Vollendung des 35. Lebensjahres
erstatten die Kassen künftig alle zwei Jahre die Kosten für die Untersuchung.
Wie lange kann ich
gefahrlos in der Sonne bleiben?
Das ist von mehreren Faktoren abhängig, wie dem Hauttyp, der
Stärke der Sonnenstrahlen und dem Sonnenschutzfaktor der verwendeten
Sonnencreme. Ganz neu sind UV-Warngeräte mit akustischer
Sonnenbrand-Alarmfunktion, sogenannte SunCounter, die Ihre persönliche
Schutzzeit errechnen und Alarm geben, wenn Sie aus der Sonne gehen sollten.
Wie funktioniert der
Sonnenbrand-Alarm genau?
Vor dem Gang ins Freie müssen Sie Ihren Hauttyp und den
verwendeten Lichtschutzfaktor eingeben. Draußen mißt das Gerät die Intensität
der UV-Strahlung und errechnet die Zeitspanne, die Sie ohne Sonnenbrandgefahr
sind. Wenn die Zeit abgelaufen ist, ertönt ein Warnsignal und Sie sollten aus
der Sonne gehen.
Was kann ich sonst
noch tun, um mein Hautkrebsrisiko zu senken?
Meiden Sie zwischen 11 und 15 Uhr das direkte Sonnenlicht,
denn zu dieser Zeit ist die UV-Strahlung am intensivsten. Schützen Sie sich
neben einer geeigneten Sonnencreme mit langärmliger Kleidung und Kopfbedeckung,
wenn Sie sich viel im Freien aufhalten.
Wie kann ich selbst
verdächtige Pigmentmale erkennen?
Es gibt fünf Merkmale, die zur Erkennung maligner Melanome
dienen: Verdächtig ist die Asymmetrie eines Males, seine unregelmäßige
Begrenzung, eine unregelmäßige Färbung mit dunkleren Schattierungen und hellen
Zonen, ein Durchmesser von mehr als 5 Millimetern und knotige Erhebungen. Alle
Male, die eines oder mehrere dieser Kriterien erfüllen, sollten regelmäßig
untersucht werden. Wenn Sie daneben ein Mal bemerken, das plötzlich wächst,
juckt oder blutet, sollten Sie dringend einen Hautarzt aufsuchen!
Wie sieht heller
Hautkrebs aus?
Unter hellem Hautkrebs faßt man so genannte Plattenepithel-
und Basalzellkarzinome zusammen. Plattenepithelkarzinome beginnen meist als
kleine Rötung mit einer relativ fest aufsitzenden bräunlichen Hornschicht.
Unbehandelt können diese Tumore in einem späten Stadium auch Metastasen bilden.
Ein Basalzellkarzinom ist im Anfangsstadium meist nur ein hautfarbenes oder
glasiges Knötchen, das von Äderchen durchzogen ist. Unbehandelt wächst ein
Basalzellkarzinom immer weiter und kann zu schweren Entstellungen führen, es
bildet aber keine Metastasen.
Ich habe gelesen, daß
Sonnenschutzmittel die Bildung von Vitamin D hemmen, stimmt das?
Eine ganztägig von Kopf bis Fuß lückenlos eingecremte Haut
kann natürlich kaum Vitamin D bilden, das wir aber für den Knochenaufbau, für
unser Herz-Kreislauf-System und das Immunsystem brauchen. Ein derart radikaler
Sonnenschutz ist in der Regel nicht nötig und wird wohl auch von den wenigsten
Menschen betrieben. Für die ausreichende Vitamin D Bildung reicht bereits ein
15-minütiger Aufenthalt im Tageslicht mit uneingecremter Haut aus. Besonders
geeignet ist der Vormittag, wenn die Sonne ihren Höchststand noch nicht
erreicht hat. Und in die pralle Sonne müssen Sie auch nicht gehen: Im Schatten
kommt genug UV-Strahlung an, um die Vitamin D Produktion anzukurbeln.
Kann ich mich mittags
in die Sonne legen, wenn ich gut eingecremt bin?
Menschen mit empfindlicher Haut sollten auch eingecremt die
Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr meiden. Wenn Sie einen dunkleren Hauttyp
haben, können Sie mit einem geeigneten Sonnenschutz auch die Mittagssonne in Maßen
genießen.
Wie schütze ich meine
Kinder am besten vor der UV-Strahlung?
Kinderhaut ist dünner und viel lichtempfindlicher als die
Haut von Erwachsenen und braucht daher einen besonderen Schutz. Kinder unter
einem Jahr sollten überhaupt nicht in die direkte Sonne. Ansonsten gilt für
Kinder in der Sonne das Motto „Anziehen statt Ausziehen“. Besonders gut schützt dichtgewebte, dunkle Kleidung oder Kleider mit einem
speziellen UV-Schutz, sowie eine Kopfbedeckung mit breiter Krempe. Unbedeckte
Körperpartien sollten unbedingt mit einer Sonnencreme, die einen hohen
Lichtschutzfaktor zwischen 30 und 40 hat, eingecremt sein.
Was genau bedeutet
die Zahl, mit welcher der Lichtschutzfaktor angegeben wird?
Je nach Hauttyp gibt es eine Eigenschutzzeit, das ist die
Spanne, in der die Haut ungeschützt der Sonne ausgesetzt werden kann, ohne daß
es zu einer Rötung kommt. Multipliziert man die Zahl des Lichtschutzfaktors mit
der Eigenschutzzeit der Haut, bekommt man die Zeitspanne heraus, in der die
Haut mit Sonnencreme vor einem Sonnenbrand geschützt ist. Dieser Wert gilt
allerdings nur, wenn die Creme eine halbe Stunde vor dem Gang in die Sonne und
in ausreichender Menge aufgetragen wird. Ein Erwachsener sollte für seinen
Körper mindestens 20 bis 40 Gramm Creme verwenden!
Wie häufig muß ich
nachcremen, wenn ich stark schwitze oder im Wasser war?
Bei den meisten Sonnenschutzprodukten müssen Sie nach dem
Gang ins Wasser oder bei starkem Schwitzen unbedingt nachcremen, auch wenn auf
der Packung der Hinweis „wasserfest“ steht. Durch Kleidung, Sand und das
Abtrocknen wird die Creme schnell abgerieben, da die Schutzpigmente der meisten
Mittel auf der Haut sitzen. Eine Alternative ist die Daylong Liposomen
Sonnencreme. Hier sind die Lichtschutzfilter in so genannte Liposomen
eingebaut, welche die UV-Filter in die Hornschicht der Haut transportieren, wo sie
nicht abgerieben werden. Dadurch ist die Lotion „wasserresistent“ und Sie
können sich das häufige Nachcremen sparen.
Ich muss regelmäßig
Herz-Kreislauf-Medikamente einnehmen und habe daher eine sehr lichtempfindliche
Haut. Wie kann ich mich am besten vor der Sonne schützen?
Zunächst einmal können Sie Ihren Arzt bitten, zu prüfen, ob
Sie ein anderes Medikament bekommen können, dass nicht so stark
photosensibilisierend wirkt. Ansonsten hilft nur ein konsequenter Sonnenschutz:
Sie sollten jeden Tag noch vor dem Frühstück alle unbedeckten Körperpartien mit
einer Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor 50plus einreiben. Die modernen
Präparate erfüllen dabei auch kosmetische Ansprüche. Sie müssen also nicht
befürchten, mit einer dicken weißen Paste auf der Haut herumzulaufen.
Vorbildlich: Jürgen Henze sucht Verständigung
Prompt reagierte der Neuenhagener Bürgermeister Jürgen Henze auf die Beiträge in den regionalen Zeitungen, die Pflegedienstchefin Evelin Funke in dieser Woche anläßlich des
15-jährigen Bestehens ihres Unternehmens initiiert hatte. Sie äußerte darin ihr Bedauern, daß mit Inkrafttreten der Pflegereform am 1. Juli trotz demografischer Zwänge der Bevölkerungsentwicklung in Neuenhagen bisher wenig zu spüren war von dem Bemühen um den Aufbau eines Pflegestützpunktes zur effektiveren Beratung, Betreuung, Hilfe und Koordinierung von Angeboten für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen.
Bereits kurz nach Veröffentlichung luden das Gemeindeoberhaupt und sein Fachbereichsleiter für soziale Einrichtungen, Gunter Kirst, Evelin Funke am 02. Juli zu einem Verständigungsgespräch in die Verwaltung ein.
Henze stellte klar, daß die Gemeinde seit ca. einem Jahr an diesem Thema dran ist. Er sieht zunächst jedoch den Landkreis in der Informations- und Entscheidungspflicht für zukunftsorientierte Weichenstellungen und versicherte deshalb, sich dazu mit konkreten Anfragen kurzfristig an den Landkreis zu wenden. Die Gesprächspartner waren sich darüber einig, daß jede Initiative für bessere Betreuungsangebote in Neuenhagen zu begrüßen und zu unterstützen ist. Bleibt nun abzuwarten, ob und wie der Landkreis sich mit dieser Thematik bisher beschäftigt hat.
Fakt ist jedenfalls, daß innerhalb des „Modellprogramms zur Verbesserung der Versorgung Pflegebedürftiger“ und dem damit zusammenhängenden bundesweiten Modellprojekt „Werkstatt Pflegestützpunkte und Pflegeberater“ bereits landesweit 16 Pilotprojekte, u. a. zwei in Berlin und eines im brandenburgischen Erkner ins Leben gerufen wurden.
Wie aus den Antworten einer Anfrage im Deutschen Bundestag vom 28. März dieses Jahres zu entnehmen ist, setzte das Bundesministerium für Gesundheit dafür federführend das Kuratorium Deutsche Alterspflege (KDA) als Projektkoordinator ein.
Regelmäßige sogenannte „Werkstattgespräche Pflegestützpunkte“ zwischen dem KDA und den Teilnehmern der Pilot-Pflegestützpunkte werden die Implementierungsphase bis zum Projektabschluß im Jahre 2010 begleiten.
Ein erster Zwischenbericht über die bisherigen Erfahrungen und Ergebnisse ausgewählter Pilotprojekte erwartet das Bundesministerium für Gesundheit zum Ende des ersten Halbjahres, heißt es dort weiter. Unter der Voraussetzung, daß Kommunen und Sozialhilfeträger gemeinsam mit ehrenamtlicher Arbeit beim Aufbau von Pflegestützpunkten mitwirken, wird eine Anschubfinanzierung bis zu 45 000 € gewährt. Dafür stehen bis zum Ende 2011 bundesweit Fördermittel in einer Gesamthöhe von insgesamt 60 Millionen € zur Verfügung.
Silvia Sandler