Diese Texte konnten Sie in der BAB 30/07 lesen:

 

 

Kita-Förderverein wird mit Scheck belohnt

 

Übergabe erfolgt am 26.Juli in der Kita Kinderkiste in Dahlwitz-Hoppegarten
Hoppegarten/OT Dahlwitz-Hoppegarten (eb/hr) Die Gemeindeverwaltung und der Ortsbeirat Dahlwitz-Hoppegarten haben der Sparkasse MOL den Kita - Förderverein Kids e.V der Kita Kinderkiste für eine Prämierung vorgeschlagen. Die Spende hängt
mit der Veranstaltung Open Air Classic zusammen. Der Verein Kids e.V. gestaltet seit Jahren mit unermüdlicher  Energie das Kulturleben im Ortsteil mit. Zahlreiche Beiträge wurden z.B. zur 775 Jahrfeier von Hönow,  zur Übergabe des Hauses der Generationen, zum Schlossfest, für die Senioren im Rahmen der Seniorenwoche und zu besonderen Geburtstagen dieser oder zum  Internationalen Kindertag  dargeboten. Die feierliche Übergabe des Schecks in Höhe von 550 Euro  erfolgt am Donnerstag, 26.7.2007, um 16 Uhr in der Kita Kinderkiste (neben der Schule). „Wir sind wirklich sehr stolz auf das Engagement der Kinder, Eltern und Erzieher“, sagte Ortsbürgermeister Hans Stefan Radach.

 

 

Bauarbeiten am Wachtelberg haben begonnen

 

Seit Montag Vollsperrung für voraussichtlich fünf Monate

Rüdersdorf/OT Hennickendorf (rr/eb) Seit Montag laufen die Instandsetzungsarbeiten der Stützmauer des Wachtelberges in Hennickendorf. Die Landesstraße L 23/ Strausberger Straße –  Hauptverbindung von und nach Strausberg – ist für voraussichtlich fünf Monate gesperrt.

Eine offizielle Umleitung für den Kraftverkehr, gekennzeichnet mit U 3 und U 4, über Herzfelde, Rüdersdorf/Tasdorf nach Strausberg und umgekehrt ist ausgeschildert. Darüber hinaus kann man auch über Rehfelde nach Strausberg gelangen. 

Für den Bus 950 zwischen Erkner Bahnhof und Strausberg Bahnhof sowie 951 zwischen S-Bahnhof Fredersdorf und Krankenhaus Rüdersdorf gelten Sonderfahrpläne. Bei der Linie 950 bedeutet dies veränderte Abfahrt- und Ankunftszeiten am S-Bahnhof Strausberg. Zwischen den Haltestellen Hennickendorfer Chaussee und S-Bahnhof Strausberg pendelt montags bis freitags im 60-Minuten-Takt ein Kleinbus 950KB. Wegen der Verschiebung der Fahrzeiten der Linie 950 erfolgt bei der Linie 951 und der zwischen Herzfelde/Kirche und Rüdersdorf/Tasdorf ergänzend verkehrenden Kleinbus-Zubringer-Linie 951KB eine Anpassung der Fahrzeiten zur Anschlussgewährung. (Siehe auch unter www.busmol.de → Aktuelle Meldungen und → Linien/Fahrpläne.)

Der Landesbetrieb Straßenwesen und die Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin haben die SPESA Spezialbau und Sanierungs-GmbH aus Rosswein mit den Arbeiten beauftragt.

Die Kosten der Gesamtmaßnahme betragen 1.070.000 Euro. Davon trägt die Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin 150.000 Euro, das Land Brandenburg 920.000 Euro.

Die Straßenbauarbeiten und der Bau eines Geh- und Radweges entlang des Wachtelberges bis Ortseingang Torfhaus schließen sich voraussichtlich in den Folgejahren an. 

 

 

Squaw Erna und Kinderstar Alexander in Grevesmühlen erlebt

 

Zwei Busse mit Hennickendorfern Fans schauten Piratenspektakel mit „Einheimischen“ zu

Rüdersdorf/OT Hennickendorf/Grevesmühlen (D. Gaudian/eb) Sicher bekommt nicht oft eine Nebendarstellerin auf einer Bühne so viel Applaus und Aufmerksamkeit von treuen Fans aus der Heimat, wie am 20. Juli im Open-Air-Theater in Grevesmühlen.

Dort stellt in der diesjährigen Aufführung des Piratenabenteuers „Die Falle der Spanier“ die Hennickendorferin Erna Wolf eine Squaw dar. Enkelsohn Alexander spielt schon im 3. Jahr dort die Kinder-Hauptrolle. Dafür ist Erna Wolf seit Mitte Juni bis in den September nicht in Hennickendorf anzutreffen. Im Ort ist sie die „gute Seele“ z. B. bei den verschiedensten Veranstaltungen im Bürgerhaus. Deshalb organisierten Renate Garbe und Renate Hübner eine Fahrt zur Vorstellung nach Grevesmühlen. Mit  69 Teilnehmern – auch Bürgermeister Schaller mit Frau waren dabei - in zwei Bussen ging die Fahrt los. In Grevesmühlen stiegen „unsere Schauspieler“ zu und wir verlebten einen schönen, sonnigen Nachmittag mit Baden und Bummeln in Boltenhagen. Dann ging es ins Open-Air-Theater zum  Piraten-Spektakel. Erna hatte vor Ort alles prima organisiert: Wir erlebten ein atemberaubendes Action-Theater, das uns zurückversetzte in die Karibik des 17. Jahrhunderts in eine wunderschöne, doch gefährliche Welt voller Abenteuer und Romantik. Und in dem fantastischen Bühnenbild immer präsent: Alexander im Vordergrund und Squaw Erna. Auf großen Tafeln weithin sichtbar grüßten wir aus Hennickendorf und haben unsere Stars gefeiert. Gekrönt wurde der Abend mit einem tollen Feuerwerk.

 

 

Zeig Dich – Sei dabei

 

EASTGATE Berlin Top-Model gesucht

Unter dem Moto „Zeig Dich – Sei Dabei“ wird das EASTGATE-Top-Model gesucht.

Hier bietet sich die einmalige Chance nicht nur ein Training in einer Profi-Agentur zu gewinnen, sondern auch bei den Herbst-Fashion-Shows im EASTGATE live an der Seite professioneller Models die aktuellen Modetrends Herbst/Winter, auf dem Laufsteg zu präsentieren.

Der Weg dorthin führt über ein Modelcasting:  Mädchen und Jungen ab 16 Jahren, die Spaß an Mode haben, können sich schriftlich mit Foto, kurzen Lebenslauf, Körper- und Konfektionsgrößen bewerben. Darüber hinaus wird unter allen Teilnehmern ein stylisches Outfit von Bodycheck im Wert von 1.000 Euro verlost.

Einsendeschluss ist der 30. Juli.

Weitere Informationen über:

 

EASTGATE Berlin

Center-Management

Bianka Käppler

Marzahner Promenade 1A

12679 Berlin

Tel.: 0 30 – 9 11 45 90

 

 

Trio Gdansk wieder in Müncheberg

 

Fast kann man es schon eine Tradition nennen, wenn am Sonntag, den 29. Juli 2007, um 17.00 Uhr wieder das „Trio Gdansk“ in der Stadtpfarrkirche St. Marien Müncheberg konzertieren wird. Es erwartet die Besucher Kammermusik vom Feinsten. Das Thema des diesjährigen Konzertes ist „Slawische Romantik“. Es erklingt von Antonim Dvorak das Trio op 90 „Dumky“ sowie das Trio g-moll op.8 von Frederic Chopin.

Anna Prabucka-Firlej(Klavier) ist Absolventin der Danziger Musikakademie. Gastspielreisen führten sie u.a. nach Finnland, Chile, Peru Spanien. Viele große Solisten wurden schon von ihr begleitet wie William Bennett(Großbritanien) oder Peter Leisegang(Schweiz)

Sie ist Direktorin des Internationalen Johannes Brahms Kammermusikwettbewerbes und leitet als Professorin die Kammermusikfakultät der Danziger Musikakademie.

Krzysztof Sperski(Violoncello) schloß ebenfalls sein Studium an der Danziger Musikakademie ab. Als Solist und Kammermusiker trat er in allen Musikzentren seines Landes auf, aber auch in Finnland, Griechenland, Großbritanien und der Schweiz.

Seine größten musikalischen Erfolge verbindet er mit dem „Danziger trio“, welches er vor 20 Jahren mit Anna Prabucka-Firlej und Marek Schiller gründete.

Als Professor leitet er heute die Streichinstrumenten - Fakultät an der Danziger Musikakademie.

Der Geiger Pawel Kulinski kommt das erste mal nach Müncheberg. Auch er absolvierte die Musikakademie in Danzig. Er nahm an zahlreichen Solo- und Kammermusikwettbewerben teil und errang viele Preise. Gastspielreisen führten in viele Länder Europas. Heute ist Dozent an der Musikhochschule in Danzig und leitet auch das Kammerorchester der Musikhochschule.

Es erwarten Sie brilliante Musiker zu diesem sommerlichen Nachmittagskonzert.

Seien Sie willkommen!

 

Eintritt 10,00/7,00 €

Kartenbestellungen unter: 033432/72806 oder email: info@stadtpfarrkirche-muencheberg.de

 

 

Einschulung bei der FAW am 25. August

 

Sie haben es natürlich längst bemerkt: die Einschulungsfeier für die Siebentklässler und zugleich Eröffnung der neuen Gesamtschule der FAW gGmbH in Petershagen findet nicht mitten in der Woche am 28.August statt, wie wir fälschlicherweise (und das sogar dreimal im Text) in der vorigen BAB-Ausgabe meldeten, sondern am Sonnabend, den 25.August, ab 10 Uhr!

Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

 

 

Kleinbus sichert Verbindung zwischen Herzfelde und Tasdorf

 

Nach Fahrplanwechsel öffentlicher Busse wäre diese Strecke weggefallen / Zubringer für und Ergänzung zum Zubringerbus 951 zwischen Rüdersdorf und Fredersdorf

Rüderdorf/OTHerzfelde (rr/eb) Ein Kleinbus verkehrt seit Anfang April 2007 zwischen den Haltestellen Herzfelde/Kirche und Rüdersdorf/Tasdorf. Montags bis freitags sichert er entlang der Bundesstraße B 1/5 weiterhin die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln. „Der Gemeinde war es wichtig, dass Auszubildende und Arbeitnehmer  angrenzender Unternehmen ihre Ausbildungs- und Arbeitsstätten ohne eigenes Fahrzeug erreichen können“, informiert Sabrina Pflume vom Sachgebiet Wirtschaftsförderung der Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin. Deshalb setzten sich die Gemeindeverantwortlichen im Vorfeld des Fahrplanwechsels mit Vertretern betroffener Unternehmen, wie der z. B. Cemex OstZement GmbH, der Fels-Werke GmbH und der Berding Beton GmbH sowie der Busverkehr Märkisch-Oderland GmbH (BMO) zusammen. Für die beabsichtigte Stilllegung des Busverkehrs auf dem Streckenabschnitt der Linie 951 entlang der Bundesstraße B 1/5 galt es eine einvernehmliche Lösung zu finden. „Eine Analyse unseres Angebotes ergab auf einigen Busstrecken – dazu gehörte auch die Linie 951 zwischen Rüdersdorf/Krankenhaus und S-Bahnhof Fredersdorf sowie Rüdersdorf/Krankenhaus und Herzfelde – unübersichtliche Fahrwege und uneinheitliche Bedienungshäufigkeiten“, erklärt Klaus Gieseke, zuständiger Linienplaner der BMO. Mit dem Fahrplanwechsel zum 1. April sollte das Verkehrsangebot übersichtlicher werden. Im Falle der Linie 951 hätte dies aber den Wegfall der Verbindung zwischen Herzfelde und Tasdorf bedeutet. Darum kam die Idee des Kleinbus-Einsatzes, sozusagen als Zubringer. Die BMO prüfte diese Idee im Nachgang auf Wirtschaftlichkeit und setzte sie mit dem Fahrplanwechsel um. Die Kleinbus-Linie 951 ergänzt jetzt speziell morgens und nachmittags die Hauptlinie 951 zwischen Rüdersdorf/Krankenhaus und S-Bahnhof Fredersdorf. Rege Nutzung des ergänzenden Angebotes sichert den Fortbestand für die „kleine Linie“.

 

 

Museumspark Rüdersdorf – Haben Sie schon Karten für die Sommerhighlights?

 

Rüdersdorf (BAB/ca/eb) Auch in diesem Sommer zeichnet sich der Museumspark Rüdersdorf als Veranstaltungsort der besonderen Art aus.

 Am 11.August um 20 Uhr treten am Seilscheibenpfeiler (am Rande des Tagebaus) Matthias Reim & Band auf. Am 16.August um 20.00 Uhr findet an dieser Stelle unser zweites Opern-Open-Air statt. In diesem Jahr führt die Staatsoper Stettin die Oper „Carmen" auf. 

 Die Schachtofenbatterie verwandelt sich am 15.September in ein Theater. Gezeigt wird  ab 18 Uhr Shakespears „Hamlet" von der  „Frei Bühne 07", Berlin-Hessenwinkel,  unter der Leitung von Roland Müller.

 Durch das einzigartige Ambiente sind ein Konzert oder eine Theateraufführung im Museumspark Rüdersdorf immer ein unvergessliches Erlebnis, das Sie sich nicht entgehen lassen sollten.

Karten für die vorgenannten Veranstaltungen erhalten Sie an der Kasse des Museumsparks Tel. 033638/77445.

 

 

Eine Stahlbetonfläche so groß wie 552 Fußballtore

 

Richtfest für Krankenhausersatzbau   in Rüdersdorf  / Ab August Dachabdichtung / Technikzentrale wird gerade auf dem Dach errichtet / Bis Oktober Fenstereinbau und Anbringen der Tonsteinfassade

Rüdersdorf (ckw/eb) Erfreuliches Ereignis am Freitag, dem 13.Juli: nach 11 Monaten Bauzeit fand das Richtfest für den Neubau des evangelisch-freikirchlichen Krankenhauses statt. Elimar Brandt, Geschäftsführender Direktor der Immanuel Diakonie Group, empfing die rund 130 geladenen Gäste herzlich. Besonders wurde der indonesischen Botschafter Makmur Widodo begrüßt - die Immanuel Diakonie kooperiert seit geraumer Zeit mit indonesischen Partnern beim Aufbau eines indonesisch-deutschen Krankenhaus in der dortigen Hauptstadt Jakarta  „Das neue Krankenhaus wird ein Ort der Gesundheitsförderungen sein, der besonderen Menschlichkeit und Qualität der medizinischen Leistungen. Gesundheitsförderung ist nicht auf den Krankenhausaufenthalt bezogen, sondern als Kette von Aktivitäten zu sehen. Diese finden vor, während wie auch nach einem Krankenhausaufenthalt statt.“ Es werde keine Privatstationen für Leute „mit besonders viel Knete geben“, so der Krankenhaus-Chef. „Unser Krankenhaus wird bewusst dem Menschen vor Ort, in Brandenburg sowie den angrenzenden Bezirken Berlins eine bestmögliche Versorgung bieten“ sagte Elimar Brandt weiter. Menschen in schwierige Lebenssituationen fänden schon heute am Gesundheitsstandort Rüdersdorf umfassende Hilfe. Dazu gehöre auch das Seniorenwohnprojekt, das die Immanuel Diakonie Group am Kalksee entwickle. Dort dreht sich bereits der Kran. Es gelte, zusammen mit allen Akteuren aus Politik und Gesellschaft den Standort gemeinsam weiter zu profilieren.

    Chefarchitekt Heinrich Bargon erläuterte das Bauvorhaben und die weiteren Bauabschnitte. Bis zum Richtfest  wurden rund 1.500 T Bewehrungsstahl, 11.000 m³ Beton und 550 Stück Stahlbeton-Stützen verbaut sowie eine Stahlbeton-Wandfläche in der Größe von 532 Fußballtoren erstellt (9.500 m²). Insgesamt beträgt die Bausumme über 50 Mio. Euro. Zurzeit wird die Technikzentrale auf dem Dach aufgebaut. Sie umfasst die Klimaanlagen und Lüftungstechnik für die Operationssäle und Intensivpflege. Anschließend erfolgt die Dachabdichtung. Von August bis Oktober wird der Rohbau durch den Einbau der Fenster und das Anbringen der Tonsteinfassade nach außen hin abgeschlossen werden. 2009 soll das neue, drei- und viergeschossige Krankenhaus mit 2887 Betten in 135 Patientenzimmern in Betrieb genommen und das alte abgerissen werden.

 

 

Elisabeth und Dr. Klaus-Dietrich Hantelmann feierten Goldene Hochzeit

 

Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Am 15. Juli feierten Elisabeth (1935) und Dr. Klaus-Dietrich Hantelmann (1931) im Kreise der Familie das Fest der Goldenen Hochzeit. Die Glückwünsche der Gemeinde an das goldene Paar, das seit 1971 in Fredersdorf wohnt, überbrachte deren amtierender Bürgermeister Wolfgang Müller.

Der Klosterdorfer Klaus-Dietrich besuchte in Strausberg die Oberschule und studierte nach einem praktischen Jahr im Mansfeld Kombinat an der Humboldt Uni Betriebswirtschaft. Das auf die Lehrtätigkeit orientierte Studium führte über die Assistententätigkeit zur Tätigkeit beim Deutschen Wirtschaftsinstitut, wo er auch zum Dr. oec. promovierte, und schließlich ab 1971 bis 1990 zum Institut für Internationale Politik und Wirtschaft.

Elisabeth Hantelmann begann 1951 ihre Lehre bei der Fleischerei Kunath in Strausberg. Ihr weiterer Berufsweg führte sie bis 1995 als Lehrerin zur Berufsschule, dem späteren Oberstufenzentrum.

 

 

Handarbeitszirkel

 

Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Der Handarbeitszirkel der evangelischen Kirchengemeinde wurde 20 Jahre alt.

 

 

Fredersdorf-Vogelsdorfer Meldungen

 

Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Die von der Gemeindevertretung auf den Weg gebrachte Umbenennung von Straßen erregt nach wie vor die Gemüter, so dass womöglich das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Bei der jüngsten Gemeindevertretersitzung kritisierten Bürger aus Vogelsdorf, dass ihr Gemeindeteil benachteiligt worden sei. Zur Namensumbenennung meldet sich auch der Historiker Prof. Dr. sc. Manfred Kliem zu Wort: „Was heute einen neuen Namen erhält, muß nicht nur Akzeptanz bei der Mehrheit finden, sondern unanfechtbar sein. Die neu zu vergebenden Straßennamen sollen demokratisch zustande kommen und für lange Zeit Bestand haben. Deshalb muß jede Namensgebung wohl überlegt sein. Namensänderungen haben wir in unserer etwa 800jährigen Ortsgeschichte bereits mehrere gehabt, und jede von ihnen hat – bis auf eine Ausnahme – Generationen lang Bestand gehabt.

Mehr Zeit hätte die Gemeindevertretung schon vorgeben können für die Diskussion um die Vergabe neuer Straßennamen“.

Ehrenbuch und Ehrenplakette

Auf Vorschlag der Fraktion DieLinke. sollten Bürger, die ehrenamtlich in den Organen der Kommune, Parteien und Vereinen arbeiten in ansprechender Form geehrt werden. Zu diesem Zweck sollen ein Ehrenbuch angelegt und Ehrenplaketten verliehen werden.

Namen für Kita

Auf Wunsch der Eltern, der Kitaleitung und des Kitaausschusses beschloß die Gemeindevertretung, der Kita Vogelsdorf den Namen „Sonnenschein“ zu verleihen.

 

 

Berufsbekleidung von A (Apotheker) bis Z (Zimmermann)   

 

Eine reiche Auswahl an Berufsbekleidung finden Auszubildende und Berufstätige der verschiedensten Gewerke, des Gesundheitswesen und der Gastronomie im Strausberger Fachgeschäft von Heike Spitzer in der Hegermühlenstraße 48 F. Die Inhaberin von „Berufsbekleidung Piskol“ legt besonderen Wert auf Markenartikel, die strapazierfähig sind, sich angenehm tragen und beim Waschen die Form behalten. Komplettiert wird das Angebot durch Arbeitsgeräte (z. B. Messer für Köche) und Arbeitsschutzmittel. Bei den Damen reichen die Größen von 34 bis 54, die Herren können sich von Kopf bis Fuß in den Größen 44 bis 64 einkleiden. Sollte das Gewünschte im Fachgeschäft nicht vorrätig sein, können bei Heike Spitzer kurzfristig Bestellungen aufgegeben werden. Die Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9-18 Uhr, samstags von 9-12 Uhr.

 

Berufsbekleidung Piskol

Hegermühlenstraße 48 F

15344 Strausberg

Telefon: 03341-311802, Fax: 03341-497951

 

 

Team-Training im Kletterwald mit Erlebnispädagogen

 

Anfang September soll die neue Anlage auf dem Areal des Strausberger Sport- und Erholungsparks eingeweiht werden

Strausberg (ioe) Steve Piering und Frank Schreiber haben stets neue Ideen, um ihren Kletterwald „Climb up!“ im Strausberger Sport- und Erholungspark noch attraktiver zu machen. Jetzt gibt es einen Pavillon, wo man sich nach Voranmeldung zum gemütlichen Grillen einfinden kann. Die Gäste können das Catering vor Ort bestellen oder den Gasgrill mit mitgebrachtem Grillgut bestücken.

Zurzeit entsteht auf dem Arial des Kletterwaldes ruhig gelegen etwas abseits von den vorhandenen Elementen ein Team-Trainingsbereich. „Unter Anleitung von Erlebnispädagogen trainiert man hier in der Gruppe, zunächst unbezwingbar erscheinende Hindernisse gemeinsam zu meistern“, erklärt Steve Piering. Ein Element ist beispielsweise die fünf Meter hohe Jacobsleiter, deren Stufen bis zu 1,50 Meter auseinander liegen. Diese Abstände kann man nur mit Hilfe weiterer Kletterer überwinden, was die Kommunikation untereinander, gegenseitiges Vertrauen und Teamgeist voraussetzen. Anfang September soll die neue Anlage stehen, versichern die beiden „Climb up!“ -Inhaber.

Daß es im Eingangsbereich jetzt auch touristische Informationen gibt, wissen vor allem jene Besucher zu schätzen, die Strausberg und das Umland nicht kennen. „Wer eine weite Anreise hat, möchte nach dem Klettern mit Kollegen oder der in der Familie noch mehr erleben“, erklärt Steve Piering, der mit seinem Partner inzwischen zwei Mitarbeiter einstellte und drei weitere Mini-Jobber.

Wer einen Ausflug in den Kletterwald plant, sollte sich von Wetterkapriolen nicht abschrecken lassen. Wenn es regnet, bieten die Baumkronen als natürliche Regenschirme Schutz, bei Sonnenschein und Hitze spenden sie Schatten.

(Weitere Informationen findet man im Internet unter www.climbup.de, Anfragen und Anmeldungen unter 0177-7375255.)

 

 

Pachtvertrag mit Fischer Rinast soll jetzt nachgebessert werden

 

Darauf einigten sich die Stadtverordneten aller Fraktionen während einer Besprechung

Strausberg (ioe) Auf Einladung der Fraktion Pro Strausberg setzten sich kürzlich Stadtverordnete, Angler, Vertreter des Vereins Bürger für Strausberg, Kämmerin Elke Stadeler und Verwaltungsmitarbeiterin Christa Mann an einen Tisch. Es ging um ein partnerschaftliches Nebeneinander von Anglern und dem Fischer Rinast, das in Strausberg einfach nicht funktionieren will. Hart kritisierten die Stadtverordneten die Handlungsweise des   Bürgermeisters, der zurzeit im Urlaub ist. Er hätte es als oberster Dienstherr versäumt, Stadtverordnete sowie Mitnutzer des Straussees im Vorfeld der Umschreibung des Pachtvertrages von Emil Rinast auf seinen Sohn Martin sowie die Verlängerung bis 2021 zu informieren (wir berichteten). Sein Angebot, im dauernden Zwist zwischen Anglern und Fischer als Moderator zu wirken, wurde in der Runde strikt abgelehnt.

„Das Problem ist nicht juristisches Fehlverhalten“, erklärte Hans-Joachim Schulze, Vorsitzender des Vereins Bürger für Strausberg. Er erinnerte an die Zusage der Verwaltung, bei der Fortschreibung und Verlängerung des Pachtvertrages die Interessen der Angler einfließen zu lassen, denn schließlich gehöre der Straussee auch den Bürgern der Stadt.

Hans-Joachim Günther, Verbandsvorsitzender der Märkisch-Oderländer Angler, warf dem Fischer erneut überteuerte Angelkartenpreise sowie dauernde Einschränkungen vor. Er stellte in Abrede, daß der Fischer kontinuierlich Setzlinge in die Seen einbringt.

Fraktionsübergreifend einigten sich die Stadtverordneten auf den Beschlußvorschlag von Pro Strausberg zum „Umgang mit den fischereibewirtschafteten Gewässern“. Darin wird der Bürgermeister beauftragt, mit dem Pächter einen Vertrag zu vereinbaren, „der den zeitgemäßen Bedingungen entspricht“. In diesem Vertrag, dessen Einhaltung die Stadtverordneten permanent kontrollieren wollen, sollen auch die Belange aller übrigen Nutzer der Gewässer berücksichtigt und eindeutig benannt werden.        

„Ich bin jederzeit gesprächsbereit“, erklärte Martin Rinast auf Nachfrage des BAB. Den Vorwurf mangelnder Setzlinge wies er zurück. Er versicherte, daß jedes Jahr junge Aale, Hechte, Zander, Karpfen sowie Maränenbrut ausgesetzt werden. Die Fangstatistik bekommt die Stadtverwaltung, so Rinast junior. „Würde ich den See ausplündern, würde ich mir selbst das Wasser abgraben“, meint der Fischer mit nunmehr zehnjährigem Meisterjubiläum. Sicher gehöre der See allen Strausbergern, aber die Setzlinge seien sein Eigentum und brauchen Aufwand und Pflege bis zur Fangreife. Ein Fischereibetrieb benötigt eine Wasserfläche von zwischen 500 und 600 Hektar, um wirtschaftlich zu arbeiten. Ihm stünden insgesamt 320 Hektar zur Verfügung. Bei mehr Wasserfläche könnte man den Anglern auch weiter entgegenkommen. „Im übrigen liegen wir mit den Preisen für Angelkarten im Brandenburger Durchschnitt“, unterstreicht Martin Rinast. Sein Vater kann die Aufregung der Angler nicht verstehen und bezweifelt, daß alle so denken. „Die Nachfrage nach Jahreskarten beispielsweise ist enorm. Wären sie zu teuer oder gebe es hier nicht genügend Fische, wäre das nicht so“, schlußfolgert er.                     

 

 

Eine neue Postfiliale ist fest eingeplant

 

Strausberg (BAB) Für die Partner-Filiale "Strausberg-Herrensee" soll wieder eine Filiale mit demselben Leistungsangebot eingerichtet werden, teilt Bürgermeister Thierfeld nach Rücksprache mit der zuständigen Gebietsleitung der Deutschen Post mit. Angestrebt wird die Eröffnung zum 1. November 2007. Zum künftigen Standort konnte die Post noch keine Auskunft geben. Es ist jedoch richtig, daß der neue Standort der Filiale sich voraussichtlich nicht im Handelscentrum befinden wird.

Postdienstleistungen (außer Bankleistungen) sind weiterhin in der Post-Service-Filiale Goethestraße 11 möglich.

 

 

Ausgezeichnete Stadt- und Touristinformation

 

Strausberg (BAB) Die Strausberger Stadt- und Touristinformation wird geprüfte und lizenzierte Touristinformation des deutschen Tourismusverbandes e.V. und erhält am 21. Juli die Urkunde der Lizenz zum Führen der „i-Marke“. Bei der Überprüfung vor Ort erreichten die Strausberger 97 von 120 möglichen Punkten.

 

 

Rehfelde feierte erfolgreiche Fußball-Junioren

 

Rehfelde (BAB) Wie Bürgermeister Lutz Schwarz informiert, erwarteten am vergangenen Sonntagabend ca. 40 Vereinsfreunde der SG „Grün-Weiß", Eltern und Freunde die erfolgreiche A-Junioren-Fußballmannschaft, die beim Gothia-Cup in Göteborg (Schweden) von 156 gestarteten Teams aus aller Welt in ihrer Altersklasse den bravourösen 11. Platz erreichte. Für die 19 Akteure und ihre 5 Begleiter war der überaus herzliche Empfang auf dem heimischen Sportplatz eine große Überraschung. Bei Imbiß und Getränken wurden Erlebnisse ausgetauscht und Fotos angeschaut. Der Bürgermeister dankte allen Aktiven, ihren Trainern und Eltern sowie Kerstin Kräusche und Günter Lemke, die den Empfang organisiert hatten. 

 

 

Der erste Neubau der Freien Schule Strausberg

 

Ab September 2007 soll die Kreativwerkstatt auf dem Areal des Alten Gutshofes nutzbar sein 

Strausberg (ioe) Daß Zwölfjährige auf einem Richtfest die letzen Nägel ins Dachgebälk schlagen, ist nicht alltäglich. Aber bei der Barnimer Alternative, dem Träger der Freien Schule Strausberg, stehen halt die künftigen Nutzer der Kreativwerkstatt im Mittelpunkt. Im März dieses Jahres feierte der gemeinnützige Verein Grundsteinlegung, am vergangenen Freitag war Richtfest. Ab September sollen in dem Gebäude auf dem Arial des Alten Gutshofes in der Prötzeler Chaussee die Kurse beginnen. Im Erdgeschoß kann dann getöpfert, gebastelt oder mit Holz gearbeitet werden, unter dem ausgebauten Dach gibt es Räume für den Musikunterricht, das Fach LER sowie für Tanz, Chor und Ensemblespiel.  

Eigentlich war vorgesehen, die leer gezogene Werkstatt der Tischlerei Blankenburg, die jetzt in der Walkmühlenstraße ihr Domizil hat, zu rekonstruieren. Doch das ließ die Statik nicht zu, erklärte die Vorstandsvorsitzende, Dominique Hensel. Also entschloß man sich satt dessen für Abriß und Neubau, dem ersten in der noch jungen Geschichte der Freien Schule Strausberg. Die gute Auslastung der Grundschule - zu 100 Mädchen und Jungen kommen Ende August 20 weitere hinzu - sowie der Start des Gymnasiums mit zehn Schülern der 7. Klasse machte neue Räumlichkeiten dringend erforderlich, begründete sie die Baumaßnahme. Laut Angaben der Barnimer Alternative wird das Projekt zu 80 Prozent (221.560 Euro) aus dem Bundesinvestitionsprogramm „Zukunft, Bildung und Betreuung“ sowie mit Eigenmitteln des Vereins finanziert.

Der Vorstand der Barnimer ist optimistisch, daß zum ersten Neubau bald ein weiterer hinzukommt. „Die Genehmigung für den Grundschulerweiterungsbau an der Kastanienallee ist auf dem Weg“, so Dominique Hensel.

 

 

Sieben neue Stolpersteine als Verbeugung vor den Opfern

 

Detlef Grabert, Mitinitiator der Gedenksteine für jüdische Mitbürger, die vor ihrer Deportation in Strausberg wohnten, kündigte eine weitere Aktion an, für die noch Sponsoren gesucht werden  

Strausberg (ioe) Sieben neue Stolpersteine wurden in der vergangenen Woche im Gedenken an jüdische Bürger aus Strausberg verlegt, die nach der Deportation ermordet wurden oder verschollen sind. In der Großen Straße 73 kann man sich vor Albert und Georg Levy sowie Franziska Schuhmacher (geborene Levy) verbeugen. Die Namen der Inhaber des Kaufhauses London findet man auf den Stolpersteinen in der Großen Straße 10, in der August-Bebel-Straße 13 wird an Marek Löffler erinnert, in der Großen Straße 61 an Käthe Jachmann. Möglich wurde die Verlegung - ein Stolperstein kostet 95 Euro - durch Spenden von Jürgen Räbiger (einst Bibliotheksleiter in Strausberg), Dr. Hans Oertel (Arzt im Ruhestand), der alteingessenen Strausbergerin Brigitte Matte, der Familie Ablaß, Dieter Walter, des Geschichtsvereins Akanthus sowie der Stadtverordneten Evelyn Behlau (CDU) und Uwe Kunath (Bündnis 90/Die Grünen).  

Die bundesweite Aktion der ins Pflaster eingelassenen zehn mal zehn großen Würfel mit Messingplatte geht auf den Kölner Künstler Gunter Demnig zurück, der vor Ort wie in Strausberg stets selbst Hand anlegt (Foto…). „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“, erklärte der Aktionskünstler.

Der einstige Stadtverordnetenvorsteher Ulrich Korn nahm den Impuls des Kölners auf, der Stadtverordnete Detlef Grabert (FDP) kümmert sich um Sponsoren und organisiert die Verlegung. Dank der Recherchen von Jugendlichen der regionalen Arbeitsstelle für Ausländerfragen (RAA) und von Jürgen Räbiger, den Museumsleiterin Christa Wunderlich tatkräftig unterstützt, gelang es, das Schicksal der Strausberger Opfer zu erforschen und zu dokumentieren.

„Es wird nicht die letzte Aktion sein“, kündigte Detlef Grabert an. Er erhielt am vergangenen Donnerstag von Jürgen Räbiger eine Liste mit weiteren Namen von ermordeten jüdischen Bürgern, die in Strausberg wohnten.