Diese Texte konnten Sie in der BAB 30/07 lesen:
Übergabe erfolgt am
26.Juli in der Kita Kinderkiste in Dahlwitz-Hoppegarten
Hoppegarten/OT Dahlwitz-Hoppegarten
(eb/hr) Die Gemeindeverwaltung und
der Ortsbeirat Dahlwitz-Hoppegarten haben der Sparkasse MOL den Kita -
Förderverein Kids e.V der Kita Kinderkiste für eine Prämierung vorgeschlagen.
Die Spende hängt
mit der Veranstaltung Open Air Classic zusammen. Der Verein Kids e.V. gestaltet
seit Jahren mit unermüdlicher Energie das Kulturleben im Ortsteil
mit. Zahlreiche Beiträge wurden z.B. zur 775 Jahrfeier von Hönow, zur
Übergabe des Hauses der Generationen, zum Schlossfest, für die Senioren im
Rahmen der Seniorenwoche und zu besonderen Geburtstagen dieser oder zum
Internationalen Kindertag dargeboten. Die feierliche Übergabe des Schecks
in Höhe von 550 Euro erfolgt am Donnerstag, 26.7.2007, um 16 Uhr in der
Kita Kinderkiste (neben der Schule). „Wir sind wirklich sehr stolz auf das
Engagement der Kinder, Eltern und Erzieher“, sagte Ortsbürgermeister Hans
Stefan Radach.
Rüdersdorf/OT
Hennickendorf (rr/eb) Seit Montag
laufen die Instandsetzungsarbeiten der Stützmauer des Wachtelberges in
Hennickendorf. Die Landesstraße L 23/ Strausberger Straße – Hauptverbindung von und nach Strausberg –
ist für voraussichtlich fünf Monate gesperrt.
Eine offizielle Umleitung
für den Kraftverkehr, gekennzeichnet mit U 3 und U 4, über Herzfelde,
Rüdersdorf/Tasdorf nach Strausberg und umgekehrt ist ausgeschildert. Darüber
hinaus kann man auch über Rehfelde nach Strausberg gelangen.
Für den Bus 950 zwischen
Erkner Bahnhof und Strausberg Bahnhof sowie 951 zwischen S-Bahnhof Fredersdorf
und Krankenhaus Rüdersdorf gelten Sonderfahrpläne. Bei der Linie 950 bedeutet
dies veränderte Abfahrt- und Ankunftszeiten am S-Bahnhof Strausberg. Zwischen
den Haltestellen Hennickendorfer Chaussee und S-Bahnhof Strausberg pendelt
montags bis freitags im 60-Minuten-Takt ein Kleinbus 950KB. Wegen der
Verschiebung der Fahrzeiten der Linie 950 erfolgt bei der Linie 951 und der
zwischen Herzfelde/Kirche und Rüdersdorf/Tasdorf ergänzend verkehrenden
Kleinbus-Zubringer-Linie 951KB eine Anpassung der Fahrzeiten zur
Anschlussgewährung. (Siehe auch unter www.busmol.de → Aktuelle Meldungen
und → Linien/Fahrpläne.)
Der Landesbetrieb
Straßenwesen und die Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin haben die SPESA Spezialbau
und Sanierungs-GmbH aus Rosswein mit den Arbeiten beauftragt.
Die Kosten der
Gesamtmaßnahme betragen 1.070.000 Euro. Davon trägt die Gemeinde Rüdersdorf bei
Berlin 150.000 Euro, das Land Brandenburg 920.000 Euro.
Die Straßenbauarbeiten und
der Bau eines Geh- und Radweges entlang des Wachtelberges bis Ortseingang
Torfhaus schließen sich voraussichtlich in den Folgejahren an.
Zwei Busse mit Hennickendorfern Fans schauten Piratenspektakel mit „Einheimischen“ zu
Rüdersdorf/OT
Hennickendorf/Grevesmühlen (D. Gaudian/eb) Sicher bekommt nicht oft eine Nebendarstellerin auf einer Bühne so
viel Applaus und Aufmerksamkeit von treuen Fans aus der Heimat, wie am 20.
Juli im Open-Air-Theater in Grevesmühlen.
Dort stellt in der
diesjährigen Aufführung des Piratenabenteuers „Die Falle der Spanier“ die
Hennickendorferin Erna Wolf eine Squaw dar. Enkelsohn Alexander spielt schon im
3. Jahr dort die Kinder-Hauptrolle. Dafür ist Erna Wolf seit Mitte Juni bis in
den September nicht in Hennickendorf anzutreffen. Im Ort ist sie die „gute
Seele“ z. B. bei den verschiedensten Veranstaltungen im Bürgerhaus. Deshalb
organisierten Renate Garbe und Renate Hübner eine Fahrt zur Vorstellung nach
Grevesmühlen. Mit 69 Teilnehmern – auch Bürgermeister Schaller mit
Frau waren dabei - in zwei Bussen ging die Fahrt los. In Grevesmühlen
stiegen „unsere Schauspieler“ zu und wir verlebten einen schönen, sonnigen
Nachmittag mit Baden und Bummeln in Boltenhagen. Dann ging es ins
Open-Air-Theater zum Piraten-Spektakel. Erna hatte vor Ort alles
prima organisiert: Wir erlebten ein atemberaubendes Action-Theater, das
uns zurückversetzte in die Karibik des 17. Jahrhunderts in eine
wunderschöne, doch gefährliche Welt voller Abenteuer und Romantik. Und in dem
fantastischen Bühnenbild immer präsent: Alexander im Vordergrund und Squaw
Erna. Auf großen Tafeln weithin sichtbar grüßten wir aus Hennickendorf
und haben unsere Stars gefeiert. Gekrönt wurde der Abend mit einem tollen
Feuerwerk.
Unter dem Moto „Zeig Dich –
Sei Dabei“ wird das EASTGATE-Top-Model gesucht.
Hier bietet sich die
einmalige Chance nicht nur ein Training in einer Profi-Agentur zu gewinnen,
sondern auch bei den Herbst-Fashion-Shows im EASTGATE live an der Seite
professioneller Models die aktuellen Modetrends Herbst/Winter, auf dem Laufsteg
zu präsentieren.
Der Weg dorthin führt über
ein Modelcasting: Mädchen und Jungen ab
16 Jahren, die Spaß an Mode haben, können sich schriftlich mit Foto, kurzen
Lebenslauf, Körper- und Konfektionsgrößen bewerben. Darüber hinaus wird unter
allen Teilnehmern ein stylisches Outfit von Bodycheck im Wert von 1.000 Euro
verlost.
Einsendeschluss ist der 30.
Juli.
Weitere Informationen über:
EASTGATE Berlin
Center-Management
Bianka Käppler
Marzahner Promenade 1A
12679 Berlin
Tel.: 0 30 – 9 11 45 90
Fast kann man es schon eine
Tradition nennen, wenn am Sonntag, den 29. Juli 2007, um 17.00 Uhr wieder das „Trio
Gdansk“ in der Stadtpfarrkirche St. Marien Müncheberg konzertieren wird. Es
erwartet die Besucher Kammermusik vom Feinsten. Das Thema des diesjährigen
Konzertes ist „Slawische Romantik“. Es erklingt von Antonim Dvorak das Trio op
90 „Dumky“ sowie das Trio g-moll op.8 von Frederic Chopin.
Anna
Prabucka-Firlej(Klavier) ist Absolventin der Danziger Musikakademie.
Gastspielreisen führten sie u.a. nach Finnland, Chile, Peru Spanien. Viele
große Solisten wurden schon von ihr begleitet wie William
Bennett(Großbritanien) oder Peter Leisegang(Schweiz)
Sie ist Direktorin des
Internationalen Johannes Brahms Kammermusikwettbewerbes und leitet als
Professorin die Kammermusikfakultät der Danziger Musikakademie.
Krzysztof
Sperski(Violoncello) schloß ebenfalls sein Studium an der Danziger
Musikakademie ab. Als Solist und Kammermusiker trat er in allen Musikzentren
seines Landes auf, aber auch in Finnland, Griechenland, Großbritanien und der
Schweiz.
Seine größten musikalischen
Erfolge verbindet er mit dem „Danziger trio“, welches er vor 20 Jahren mit Anna
Prabucka-Firlej und Marek Schiller gründete.
Als Professor leitet er
heute die Streichinstrumenten - Fakultät an der Danziger Musikakademie.
Der Geiger Pawel Kulinski
kommt das erste mal nach Müncheberg. Auch er absolvierte die Musikakademie in
Danzig. Er nahm an zahlreichen Solo- und Kammermusikwettbewerben teil und
errang viele Preise. Gastspielreisen führten in viele Länder Europas. Heute ist
Dozent an der Musikhochschule in Danzig und leitet auch das Kammerorchester der
Musikhochschule.
Es erwarten Sie brilliante
Musiker zu diesem sommerlichen Nachmittagskonzert.
Seien Sie willkommen!
Eintritt 10,00/7,00 €
Kartenbestellungen unter:
033432/72806 oder email: info@stadtpfarrkirche-muencheberg.de
Sie haben es natürlich
längst bemerkt: die Einschulungsfeier für die Siebentklässler und zugleich
Eröffnung der neuen Gesamtschule der FAW gGmbH in Petershagen findet nicht
mitten in der Woche am 28.August statt, wie wir fälschlicherweise (und das
sogar dreimal im Text) in der vorigen BAB-Ausgabe meldeten, sondern am
Sonnabend, den 25.August, ab 10 Uhr!
Wir bitten den Fehler zu
entschuldigen.
Nach Fahrplanwechsel öffentlicher Busse wäre diese Strecke weggefallen / Zubringer für und Ergänzung zum Zubringerbus 951 zwischen Rüdersdorf und Fredersdorf
Rüderdorf/OTHerzfelde
(rr/eb) Ein Kleinbus verkehrt seit
Anfang April 2007 zwischen den Haltestellen Herzfelde/Kirche und
Rüdersdorf/Tasdorf. Montags bis freitags sichert er entlang der Bundesstraße
B 1/5 weiterhin die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln. „Der
Gemeinde war es wichtig, dass Auszubildende und Arbeitnehmer angrenzender Unternehmen ihre Ausbildungs-
und Arbeitsstätten ohne eigenes Fahrzeug erreichen können“, informiert Sabrina
Pflume vom Sachgebiet Wirtschaftsförderung der Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin.
Deshalb setzten sich die Gemeindeverantwortlichen im Vorfeld des
Fahrplanwechsels mit Vertretern betroffener Unternehmen, wie der z. B. Cemex
OstZement GmbH, der Fels-Werke GmbH und der Berding Beton GmbH sowie der
Busverkehr Märkisch-Oderland GmbH (BMO) zusammen. Für die beabsichtigte Stilllegung
des Busverkehrs auf dem Streckenabschnitt der Linie 951 entlang der
Bundesstraße B 1/5 galt es eine einvernehmliche Lösung zu finden. „Eine Analyse
unseres Angebotes ergab auf einigen Busstrecken – dazu gehörte auch die Linie
951 zwischen Rüdersdorf/Krankenhaus und S-Bahnhof Fredersdorf sowie
Rüdersdorf/Krankenhaus und Herzfelde – unübersichtliche Fahrwege und
uneinheitliche Bedienungshäufigkeiten“, erklärt Klaus Gieseke, zuständiger
Linienplaner der BMO. Mit dem Fahrplanwechsel zum 1. April sollte das Verkehrsangebot
übersichtlicher werden. Im Falle der Linie 951 hätte dies aber den Wegfall der
Verbindung zwischen Herzfelde und Tasdorf bedeutet. Darum kam die Idee des
Kleinbus-Einsatzes, sozusagen als Zubringer. Die BMO prüfte diese Idee im
Nachgang auf Wirtschaftlichkeit und setzte sie mit dem Fahrplanwechsel um. Die
Kleinbus-Linie 951 ergänzt jetzt speziell morgens und nachmittags die
Hauptlinie 951 zwischen Rüdersdorf/Krankenhaus und S-Bahnhof Fredersdorf. Rege
Nutzung des ergänzenden Angebotes sichert den Fortbestand für die „kleine
Linie“.
Museumspark Rüdersdorf – Haben Sie schon Karten für die Sommerhighlights?
Rüdersdorf (BAB/ca/eb) Auch in diesem Sommer zeichnet sich der Museumspark
Rüdersdorf als Veranstaltungsort der besonderen Art aus.
Am 11.August um
20 Uhr treten am Seilscheibenpfeiler (am Rande des Tagebaus) Matthias Reim
& Band auf. Am 16.August um 20.00 Uhr findet an dieser Stelle unser zweites
Opern-Open-Air statt. In diesem Jahr führt die Staatsoper Stettin die Oper
„Carmen" auf.
Die
Schachtofenbatterie verwandelt sich am 15.September in ein Theater. Gezeigt
wird ab 18 Uhr Shakespears
„Hamlet" von der „Frei Bühne
07", Berlin-Hessenwinkel, unter der Leitung von Roland Müller.
Durch das einzigartige
Ambiente sind ein Konzert oder eine Theateraufführung im Museumspark Rüdersdorf
immer ein unvergessliches Erlebnis, das Sie sich nicht entgehen lassen sollten.
Karten für die vorgenannten
Veranstaltungen erhalten Sie an der Kasse des Museumsparks Tel. 033638/77445.
Richtfest für Krankenhausersatzbau in Rüdersdorf / Ab August Dachabdichtung / Technikzentrale
wird gerade auf dem Dach errichtet / Bis Oktober Fenstereinbau und Anbringen
der Tonsteinfassade
Rüdersdorf
(ckw/eb) Erfreuliches
Ereignis am Freitag, dem 13.Juli: nach 11 Monaten Bauzeit fand das Richtfest
für den Neubau des evangelisch-freikirchlichen Krankenhauses statt. Elimar
Brandt, Geschäftsführender Direktor der Immanuel Diakonie Group, empfing die
rund 130 geladenen Gäste herzlich. Besonders wurde der indonesischen
Botschafter Makmur Widodo begrüßt - die
Immanuel Diakonie kooperiert seit geraumer Zeit mit indonesischen Partnern
beim Aufbau eines indonesisch-deutschen Krankenhaus in der dortigen
Hauptstadt Jakarta „Das neue
Krankenhaus wird ein Ort der Gesundheitsförderungen sein, der besonderen
Menschlichkeit und Qualität der medizinischen Leistungen. Gesundheitsförderung
ist nicht auf den Krankenhausaufenthalt bezogen, sondern als Kette von
Aktivitäten zu sehen. Diese finden vor, während wie auch nach einem
Krankenhausaufenthalt statt.“ Es werde keine Privatstationen für Leute „mit
besonders viel Knete geben“, so der Krankenhaus-Chef. „Unser Krankenhaus wird
bewusst dem Menschen vor Ort, in Brandenburg sowie den angrenzenden Bezirken
Berlins eine bestmögliche Versorgung bieten“ sagte
Elimar Brandt weiter. Menschen in schwierige Lebenssituationen fänden schon
heute am Gesundheitsstandort Rüdersdorf umfassende Hilfe. Dazu gehöre auch das
Seniorenwohnprojekt, das die Immanuel Diakonie Group am Kalksee entwickle. Dort
dreht sich bereits der Kran. Es gelte, zusammen mit allen Akteuren aus Politik
und Gesellschaft den Standort gemeinsam weiter zu profilieren.
Chefarchitekt
Heinrich Bargon erläuterte das Bauvorhaben und die
weiteren Bauabschnitte. Bis zum Richtfest
wurden rund 1.500 T Bewehrungsstahl, 11.000 m³ Beton und 550
Stück Stahlbeton-Stützen verbaut sowie eine Stahlbeton-Wandfläche in der
Größe von 532 Fußballtoren erstellt (9.500 m²). Insgesamt beträgt die Bausumme
über 50 Mio. Euro. Zurzeit wird die Technikzentrale auf dem Dach aufgebaut. Sie
umfasst die Klimaanlagen und Lüftungstechnik für die Operationssäle und
Intensivpflege. Anschließend erfolgt die Dachabdichtung. Von August bis Oktober
wird der Rohbau durch den Einbau der Fenster und das Anbringen der
Tonsteinfassade nach außen hin abgeschlossen werden. 2009 soll das neue, drei-
und viergeschossige Krankenhaus mit 2887 Betten in 135 Patientenzimmern in
Betrieb genommen und das alte abgerissen werden.
Elisabeth und Dr.
Klaus-Dietrich Hantelmann feierten Goldene Hochzeit
Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Am 15. Juli feierten
Elisabeth (1935) und Dr. Klaus-Dietrich Hantelmann (1931) im Kreise der Familie
das Fest der Goldenen Hochzeit. Die Glückwünsche der Gemeinde an das goldene
Paar, das seit 1971 in Fredersdorf wohnt, überbrachte deren amtierender
Bürgermeister Wolfgang Müller.
Der
Klosterdorfer Klaus-Dietrich besuchte in Strausberg die Oberschule und
studierte nach einem praktischen Jahr im Mansfeld Kombinat an der Humboldt Uni
Betriebswirtschaft. Das auf die Lehrtätigkeit orientierte Studium führte über
die Assistententätigkeit zur Tätigkeit beim Deutschen Wirtschaftsinstitut, wo
er auch zum Dr. oec. promovierte, und schließlich ab 1971 bis 1990 zum Institut
für Internationale Politik und Wirtschaft.
Elisabeth
Hantelmann begann 1951 ihre Lehre bei der Fleischerei Kunath in Strausberg. Ihr
weiterer Berufsweg führte sie bis 1995 als Lehrerin zur Berufsschule, dem
späteren Oberstufenzentrum.
Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Der Handarbeitszirkel der
evangelischen Kirchengemeinde wurde 20 Jahre alt.
Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Die von der
Gemeindevertretung auf den Weg gebrachte Umbenennung von Straßen erregt nach
wie vor die Gemüter, so dass womöglich das letzte Wort noch nicht gesprochen
ist. Bei der jüngsten Gemeindevertretersitzung kritisierten Bürger aus
Vogelsdorf, dass ihr Gemeindeteil benachteiligt worden sei. Zur
Namensumbenennung meldet sich auch der Historiker Prof. Dr. sc. Manfred Kliem
zu Wort: „Was heute einen neuen Namen erhält, muß nicht nur Akzeptanz bei der
Mehrheit finden, sondern unanfechtbar sein. Die neu zu vergebenden Straßennamen
sollen demokratisch zustande kommen und für lange Zeit Bestand haben. Deshalb
muß jede Namensgebung wohl überlegt sein. Namensänderungen haben wir in unserer
etwa 800jährigen Ortsgeschichte bereits mehrere gehabt, und jede von ihnen hat
– bis auf eine Ausnahme – Generationen lang Bestand gehabt.
Mehr
Zeit hätte die Gemeindevertretung schon vorgeben können für die Diskussion um
die Vergabe neuer Straßennamen“.
Ehrenbuch
und Ehrenplakette
Auf
Vorschlag der Fraktion DieLinke. sollten Bürger, die ehrenamtlich in den
Organen der Kommune, Parteien und Vereinen arbeiten in ansprechender Form
geehrt werden. Zu diesem Zweck sollen ein Ehrenbuch angelegt und Ehrenplaketten
verliehen werden.
Namen
für Kita
Auf
Wunsch der Eltern, der Kitaleitung und des Kitaausschusses beschloß die
Gemeindevertretung, der Kita Vogelsdorf den Namen „Sonnenschein“ zu verleihen.
Berufsbekleidung von A (Apotheker) bis Z (Zimmermann)
Eine reiche Auswahl an
Berufsbekleidung finden Auszubildende und Berufstätige der verschiedensten
Gewerke, des Gesundheitswesen und der Gastronomie im Strausberger Fachgeschäft
von Heike Spitzer in der Hegermühlenstraße 48 F. Die Inhaberin von
„Berufsbekleidung Piskol“ legt besonderen Wert auf Markenartikel, die
strapazierfähig sind, sich angenehm tragen und beim Waschen die Form behalten.
Komplettiert wird das Angebot durch Arbeitsgeräte (z. B. Messer für Köche) und
Arbeitsschutzmittel. Bei den Damen reichen die Größen von 34 bis 54, die Herren
können sich von Kopf bis Fuß in den Größen 44 bis 64 einkleiden. Sollte das
Gewünschte im Fachgeschäft nicht vorrätig sein, können bei Heike Spitzer
kurzfristig Bestellungen aufgegeben werden. Die Öffnungszeiten: Montag bis
Freitag von 9-18 Uhr, samstags von 9-12 Uhr.
Berufsbekleidung Piskol
Hegermühlenstraße 48 F
15344 Strausberg
Telefon: 03341-311802, Fax:
03341-497951
Anfang September soll die neue Anlage auf dem Areal des Strausberger Sport- und Erholungsparks eingeweiht werden
Strausberg (ioe) Steve Piering und Frank Schreiber haben stets neue
Ideen, um ihren Kletterwald „Climb up!“ im Strausberger Sport- und
Erholungspark noch attraktiver zu machen. Jetzt gibt es einen Pavillon, wo man
sich nach Voranmeldung zum gemütlichen Grillen einfinden kann. Die Gäste können
das Catering vor Ort bestellen oder den Gasgrill mit mitgebrachtem Grillgut
bestücken.
Zurzeit entsteht auf dem
Arial des Kletterwaldes ruhig gelegen etwas abseits von den vorhandenen Elementen
ein Team-Trainingsbereich. „Unter Anleitung von Erlebnispädagogen trainiert man
hier in der Gruppe, zunächst unbezwingbar erscheinende Hindernisse gemeinsam zu
meistern“, erklärt Steve Piering. Ein Element ist beispielsweise die fünf Meter
hohe Jacobsleiter, deren Stufen bis zu 1,50 Meter auseinander liegen. Diese
Abstände kann man nur mit Hilfe weiterer Kletterer überwinden, was die
Kommunikation untereinander, gegenseitiges Vertrauen und Teamgeist voraussetzen.
Anfang September soll die neue Anlage stehen, versichern die beiden „Climb up!“
-Inhaber.
Daß es im Eingangsbereich
jetzt auch touristische Informationen gibt, wissen vor allem jene Besucher zu
schätzen, die Strausberg und das Umland nicht kennen. „Wer eine weite Anreise
hat, möchte nach dem Klettern mit Kollegen oder der in der Familie noch mehr
erleben“, erklärt Steve Piering, der mit seinem Partner inzwischen zwei
Mitarbeiter einstellte und drei weitere Mini-Jobber.
Wer einen Ausflug in den
Kletterwald plant, sollte sich von Wetterkapriolen nicht abschrecken lassen.
Wenn es regnet, bieten die Baumkronen als natürliche Regenschirme Schutz, bei
Sonnenschein und Hitze spenden sie Schatten.
(Weitere Informationen
findet man im Internet unter www.climbup.de,
Anfragen und Anmeldungen unter 0177-7375255.)
Darauf einigten sich die Stadtverordneten aller Fraktionen während einer Besprechung
Strausberg (ioe) Auf Einladung der Fraktion Pro Strausberg setzten
sich kürzlich Stadtverordnete, Angler, Vertreter des Vereins Bürger für
Strausberg, Kämmerin Elke Stadeler und Verwaltungsmitarbeiterin Christa Mann an
einen Tisch. Es ging um ein partnerschaftliches Nebeneinander von Anglern und
dem Fischer Rinast, das in Strausberg einfach nicht funktionieren will. Hart
kritisierten die Stadtverordneten die Handlungsweise des Bürgermeisters, der zurzeit im Urlaub ist.
Er hätte es als oberster Dienstherr versäumt, Stadtverordnete sowie Mitnutzer
des Straussees im Vorfeld der Umschreibung des Pachtvertrages von Emil Rinast
auf seinen Sohn Martin sowie die Verlängerung bis 2021 zu informieren (wir
berichteten). Sein Angebot, im dauernden Zwist zwischen Anglern und Fischer als
Moderator zu wirken, wurde in der Runde strikt abgelehnt.
„Das Problem ist nicht juristisches
Fehlverhalten“, erklärte Hans-Joachim Schulze, Vorsitzender des Vereins Bürger
für Strausberg. Er erinnerte an die Zusage der Verwaltung, bei der
Fortschreibung und Verlängerung des Pachtvertrages die Interessen der Angler
einfließen zu lassen, denn schließlich gehöre der Straussee auch den Bürgern
der Stadt.
Hans-Joachim Günther,
Verbandsvorsitzender der Märkisch-Oderländer Angler, warf dem Fischer erneut
überteuerte Angelkartenpreise sowie dauernde Einschränkungen vor. Er stellte in
Abrede, daß der Fischer kontinuierlich Setzlinge in die Seen einbringt.
Fraktionsübergreifend
einigten sich die Stadtverordneten auf den Beschlußvorschlag von Pro Strausberg
zum „Umgang mit den fischereibewirtschafteten Gewässern“. Darin wird der
Bürgermeister beauftragt, mit dem Pächter einen Vertrag zu vereinbaren, „der
den zeitgemäßen Bedingungen entspricht“. In diesem Vertrag, dessen Einhaltung
die Stadtverordneten permanent kontrollieren wollen, sollen auch die Belange
aller übrigen Nutzer der Gewässer berücksichtigt und eindeutig benannt
werden.
„Ich bin jederzeit
gesprächsbereit“, erklärte Martin Rinast auf Nachfrage des BAB. Den Vorwurf
mangelnder Setzlinge wies er zurück. Er versicherte, daß jedes Jahr junge Aale,
Hechte, Zander, Karpfen sowie Maränenbrut ausgesetzt werden. Die Fangstatistik
bekommt die Stadtverwaltung, so Rinast junior. „Würde ich den See ausplündern,
würde ich mir selbst das Wasser abgraben“, meint der Fischer mit nunmehr
zehnjährigem Meisterjubiläum. Sicher gehöre der See allen Strausbergern, aber
die Setzlinge seien sein Eigentum und brauchen Aufwand und Pflege bis zur
Fangreife. Ein Fischereibetrieb benötigt eine Wasserfläche von zwischen 500 und
600 Hektar, um wirtschaftlich zu arbeiten. Ihm stünden insgesamt 320 Hektar zur
Verfügung. Bei mehr Wasserfläche könnte man den Anglern auch weiter
entgegenkommen. „Im übrigen liegen wir mit den Preisen für Angelkarten im
Brandenburger Durchschnitt“, unterstreicht Martin Rinast. Sein Vater kann die
Aufregung der Angler nicht verstehen und bezweifelt, daß alle so denken. „Die
Nachfrage nach Jahreskarten beispielsweise ist enorm. Wären sie zu teuer oder
gebe es hier nicht genügend Fische, wäre das nicht so“, schlußfolgert er.
Strausberg (BAB) Für die Partner-Filiale
"Strausberg-Herrensee" soll wieder eine Filiale mit demselben
Leistungsangebot eingerichtet werden, teilt Bürgermeister Thierfeld nach
Rücksprache mit der zuständigen Gebietsleitung der Deutschen Post mit.
Angestrebt wird die Eröffnung zum 1. November 2007. Zum künftigen Standort
konnte die Post noch keine Auskunft geben. Es ist jedoch richtig, daß der neue
Standort der Filiale sich voraussichtlich nicht im Handelscentrum befinden
wird.
Postdienstleistungen (außer Bankleistungen) sind
weiterhin in der Post-Service-Filiale Goethestraße 11 möglich.
Strausberg
(BAB) Die
Strausberger Stadt- und Touristinformation wird geprüfte und lizenzierte
Touristinformation des deutschen Tourismusverbandes e.V. und erhält am 21. Juli
die Urkunde der Lizenz zum Führen der „i-Marke“. Bei der Überprüfung vor Ort
erreichten die Strausberger 97 von 120 möglichen Punkten.
Rehfelde (BAB) Wie Bürgermeister Lutz
Schwarz informiert, erwarteten am vergangenen Sonntagabend ca. 40
Vereinsfreunde der SG „Grün-Weiß", Eltern und Freunde die erfolgreiche
A-Junioren-Fußballmannschaft, die beim Gothia-Cup in Göteborg (Schweden) von
156 gestarteten Teams aus aller Welt in ihrer Altersklasse den bravourösen 11.
Platz erreichte. Für die 19 Akteure und ihre 5 Begleiter war der überaus
herzliche Empfang auf dem heimischen Sportplatz eine große Überraschung. Bei
Imbiß und Getränken wurden Erlebnisse ausgetauscht und Fotos angeschaut. Der
Bürgermeister dankte allen Aktiven, ihren Trainern und Eltern sowie Kerstin
Kräusche und Günter Lemke, die den Empfang organisiert hatten.
Ab September 2007 soll die Kreativwerkstatt auf dem Areal des Alten Gutshofes nutzbar sein
Strausberg (ioe) Daß Zwölfjährige auf einem Richtfest die letzen
Nägel ins Dachgebälk schlagen, ist nicht alltäglich. Aber bei der Barnimer
Alternative, dem Träger der Freien Schule Strausberg, stehen halt die künftigen
Nutzer der Kreativwerkstatt im Mittelpunkt. Im März dieses Jahres feierte der
gemeinnützige Verein Grundsteinlegung, am vergangenen Freitag war Richtfest. Ab
September sollen in dem Gebäude auf dem Arial des Alten Gutshofes in der
Prötzeler Chaussee die Kurse beginnen. Im Erdgeschoß kann dann getöpfert,
gebastelt oder mit Holz gearbeitet werden, unter dem ausgebauten Dach gibt es
Räume für den Musikunterricht, das Fach LER sowie für Tanz, Chor und
Ensemblespiel.
Eigentlich war vorgesehen,
die leer gezogene Werkstatt der Tischlerei Blankenburg, die jetzt in der
Walkmühlenstraße ihr Domizil hat, zu rekonstruieren. Doch das ließ die Statik
nicht zu, erklärte die Vorstandsvorsitzende, Dominique Hensel. Also entschloß
man sich satt dessen für Abriß und Neubau, dem ersten in der noch jungen
Geschichte der Freien Schule Strausberg. Die gute Auslastung der Grundschule -
zu 100 Mädchen und Jungen kommen Ende August 20 weitere hinzu - sowie der Start
des Gymnasiums mit zehn Schülern der 7. Klasse machte neue Räumlichkeiten
dringend erforderlich, begründete sie die Baumaßnahme. Laut Angaben der
Barnimer Alternative wird das Projekt zu 80 Prozent (221.560 Euro) aus dem Bundesinvestitionsprogramm
„Zukunft, Bildung und Betreuung“ sowie mit Eigenmitteln des Vereins finanziert.
Der Vorstand der Barnimer
ist optimistisch, daß zum ersten Neubau bald ein weiterer hinzukommt. „Die
Genehmigung für den Grundschulerweiterungsbau an der Kastanienallee ist auf dem
Weg“, so Dominique Hensel.
Detlef Grabert, Mitinitiator der Gedenksteine für jüdische Mitbürger, die vor ihrer Deportation in Strausberg wohnten, kündigte eine weitere Aktion an, für die noch Sponsoren gesucht werden
Strausberg (ioe) Sieben neue Stolpersteine wurden in der vergangenen
Woche im Gedenken an jüdische Bürger aus Strausberg verlegt, die nach der
Deportation ermordet wurden oder verschollen sind. In der Großen Straße 73 kann
man sich vor Albert und Georg Levy sowie Franziska Schuhmacher (geborene Levy)
verbeugen. Die Namen der Inhaber des Kaufhauses London findet man auf den
Stolpersteinen in der Großen Straße 10, in der August-Bebel-Straße 13 wird an
Marek Löffler erinnert, in der Großen Straße 61 an Käthe Jachmann. Möglich
wurde die Verlegung - ein Stolperstein kostet 95 Euro - durch Spenden von Jürgen
Räbiger (einst Bibliotheksleiter in Strausberg), Dr. Hans Oertel (Arzt im
Ruhestand), der alteingessenen Strausbergerin Brigitte Matte, der Familie
Ablaß, Dieter Walter, des Geschichtsvereins Akanthus sowie der Stadtverordneten
Evelyn Behlau (CDU) und Uwe Kunath (Bündnis 90/Die Grünen).
Die bundesweite Aktion der
ins Pflaster eingelassenen zehn mal zehn großen Würfel mit Messingplatte geht
auf den Kölner Künstler Gunter Demnig zurück, der vor Ort wie in Strausberg stets
selbst Hand anlegt (Foto…). „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name
vergessen ist“, erklärte der Aktionskünstler.
Der einstige
Stadtverordnetenvorsteher Ulrich Korn nahm den Impuls des Kölners auf, der
Stadtverordnete Detlef Grabert (FDP) kümmert sich um Sponsoren und organisiert
die Verlegung. Dank der Recherchen von Jugendlichen der regionalen
Arbeitsstelle für Ausländerfragen (RAA) und von Jürgen Räbiger, den
Museumsleiterin Christa Wunderlich tatkräftig unterstützt, gelang es, das
Schicksal der Strausberger Opfer zu erforschen und zu dokumentieren.
„Es wird nicht die letzte Aktion sein“, kündigte Detlef Grabert an. Er erhielt am vergangenen Donnerstag von Jürgen Räbiger eine Liste mit weiteren Namen von ermordeten jüdischen Bürgern, die in Strausberg wohnten.