Ein neues Zuhause auf Zeit im Kinderwohnhaus „Weiße Taube“

 

Training, Therapien und ansprechende Freizeitangebote helfen Kindern und Jugendlichen, wenn das Zusammenleben in der Familie unmöglich geworden ist  

Bollersdorf (ioe) In diesen Tagen ist es im Kinderwohnhaus „Weiße Taube“ ruhiger als sonst. „Die meisten sind in die Ferien gefahren“, sagt Marie Dulle, Leiterin der Bollersdorfer Einrichtung des Heimverbundes Märkische Schweiz unter dem Dach der Gemeinnützigen Gesellschaft zur Förderung Brandenburger Kinder und Jugendlicher (GFB). Hier werden Kinder und Jugendliche betreut, deren Eltern aus den unterschiedlichsten Gründen mit der Erziehung überfordert sind. Die Vermittlung erfolgt über das Jugendamt.

Die jüngsten Bewohner, ein Zwillingspärchen, sind fünf Jahre alt. Der Älteste, ein 19jähriger, wird in Kürze ausziehen. Er ist soweit, sein Leben jetzt eigenverantwortlich zu bewältigen. Seine Freude über einen Ausbildungsplatz als Garten- und Landschaftspfleger teilten alle im Haus. Ebenso stolz spricht Marie Dulle über „ihre“ zwei Gymnasiastinnen aus dem betreuten Jugendwohnen, die trotz vergangenen Leids die Kraft aufbringen, das Abitur zu absolvieren.

„Wir bieten den Kindern und Jugendlichen einen sicheren Ort mit vielen Angeboten, um problematische Erlebnisse zu verarbeiten, und ihr Selbstbewußtsein zu stärken“, erläutert Frau Dulle. Dazu gehören Anti-Gewalt-Training, Kompetenztraining sowie Therapien für Kinder mit Hyperaktivitätsstörung (ADHS/ADS). Die Eltern werden integriert, denn auch sie benötigen Hilfe, um die Erziehungskompetenz wieder zu erlangen. „Selbst wenn den Kindern Gewalt geschah, die Sehnsucht nach Mutter und Vater bleibt“, weiß die Leiterin der Einrichtung. Ebenso wichtig ist eine breite Palette von Freizeitbeschäftigungen, für die die Räumlichkeiten und der Garten, der bis direkt an den Schermützelsee mit eigener Bootsanlegestelle reicht, ideale Voraussetzungen bieten. Es gibt eine kleine Töpfer-Werkstatt, einen Malzirkel, Musikunterricht, eine Line Dance Gruppe und eine experimentelle Tanzgruppe, die dank eines anonymen Spenders sogar schon einmal auf einem Wettbewerb in Brasilien auftrat. Vor dem Haus grasen Ziegen, Kaninchen und Katzen warten auf Streicheleinheiten, im Dorf können die Heimkinder reiten.    

Die kleine Frühstücksrunde, die wir bei unserem Besuch antreffen,  ist schon aufgeregt. Alles dreht sich um die bevorstehende Reise an die Ostsee, wo sie gemeinsam mit Erzieherin Ingrid Patschakowski für eine Woche in einer Familienunterkunft Quartier nehmen. „Ich kann vielleicht noch dieses Jahr wieder nach Hause“, sagt ein Mädchen. Ihr Tischnachbar senkt traurig den Kopf. Er muß wohl noch länger im Kinderwohnhaus bleiben. Als es dann heißt, „wir gehen jetzt wandern, wo wollt ihr denn hin?“, wird der Kummer von der Freude auf das gemeinsame Erlebnis verdrängt.

 

 

In 90 Minuten Kenntnisse zur Ersten Hilfe auffrischen

 

Der DRK-Kreisverband Strausberg bietet noch bis September Kurse an 

Strausberg (ioe) „Der junge Mann macht das sehr gut“ lobt eine ältere Dame Rettungsassistent Stefan, der locker und anschaulich zugleich Maßnahmen der Ersten Hilfe und deren praktische Umsetzung erläutert. Die Strausbergerin nimmt gemeinsam mit ihrem Ehemann am Kurs teil. Vor allem deswegen, um nicht hilflos daneben zu stehen, wenn dem anderen zu Hause etwas passiert. „Wir sind nicht mehr die Jüngsten. Man hört ja immer wieder, daß bei einem Infarkt Minuten über den Verlauf entscheiden“, meint er nachdenklich. Zur Runde gehört auch ein Firmeninhaber, der dienstlich viel mit dem Auto unterwegs ist. Er weiß, daß man verpflichtet ist, auch als Unbeteiligter nach Unfällen zu helfen. Ihm ist es wichtig, dann mehr zu beherrschen, als Kenntnisse über die stabile Seitenlage.

„Aufregung ist in Notfällen ganz normal. Sie müssen sich trauen, Hemmungen zu überwinden, und eingreifen. In überwiegenden Fällen handeln die Helfer richtig“, ermuntert der Rettungsassistent. Als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr nimmt er aufgrund seiner Erfahrungen auch jenen die Angst, die da meinen, ein Auto könne nach einem Unfall explodieren. „Das gibt es nur im Fernsehen. Ein normaler PKW explodiert nicht“, stellt Stefan klar.

Am Sitz des Strausberger DRK-Kreisverbands in der Prötzeler Chaussee 4 A werden zwei Module von jeweils 90 Minuten (19 bis 20.30 Uhr) angeboten. Es geht um die Themen Verkehrsunfall und Kreislauf. Modul I (Verkehrsunfall) behandelt u.a. das Abschätzen von Gefahren, Absichern der Unfallstelle, Retten aus dem Gefahrenbereich, Kontrolle des Bewusstseins, Atemkontrolle, stabile Seitenlage, Notruf. Modul II widmet sich dem Kreislauf. Hier geht es um Anzeichen/Maßnahmen bei Angina Pectoris/Herzinfarkt. Man erfährt, was bei Atemstörungen und Kreislaufstillstand zu tun ist. Praktisch geübt werden die stabile Seitenlage und die Herz-Lungen-Wiederbelebung.    

Die nächsten Termine: Modul I 13.8 und 10.9., Modul II 27.8. und 24.9. Die Teilnahme an einem Modul kostet 12 Euro, ADAC-Mitglieder zahlen 10 Euro. Interessenten werden um telefonische Anmeldung unter 03341/216092 gebeten.

 

 

Saisoneröffnung des FC Strausberg mit Benefizaktion 

 

Strausberg (BAB) Fußballfans aus Strausberg und Umgebung sollten sich den 6. August vormerken. An diesem Tag lädt der Brandenburg-Ligist FC Strausberg e.V. zur Saisoneröffnung und bestreitet um 18.30 Uhr ein Freundschaftsspiel gegen den FC Sachsen Leipzig. Mit einer Sieges-Serie zum Ende der Saison hat der Leipziger Traditionsverein gerade erst das Wunder vollbracht, nach einer eigentlich schon als enttäuschend abgehakten Saison doch noch in die Regionalliga aufzusteigen. Ein attraktiver Gegner also für den FC Strausberg. Das Freundschaftsspiel verbindet der FC Strausberg mit einer Benefizaktion für das Projekt „Kinderträume", das im Strausberger Bündnis für und mit Familien angesiedelt ist. Unterstützt werden u.a. Kinder aus einkommensschwachen Familien, damit sie unabhängig von finanziellen Gegebenheiten in den Vereinen Sport treiben oder anderen Freizeitbeschäftigungen nachgehen können. Rund um das Spiel wird den Besuchern am 6. August (Einlaß ab 16.00 Uhr) einiges geboten. Dazu gehören ein Vorspiel mit Prominenten aus der Region, Aktionen für Kinder und anderes mehr.

 

 

Thermografie und ihre Grenzen

 

Über Thermografie wird in den Medien immer wieder im Zusammenhang mit der Untersuchung von Wärmebrücken an Gebäuden berichtet. Zielstellung dabei ist, Schwachstellen der Wärmedämmung sichtbar zu machen, diese hinsichtlich entstehender Wärmeverluste zu bewerten und gegebenenfalls Sanierungsvorschläge zu erarbeiten. Zur Erinnerung: Mit Hilfe der Thermografie wird Oberflächentemperatur eines Körpers gemessen und als farbiges Bild sichtbar gemacht. Dabei sind die Temperaturen in der Regel von Blau nach Rot ansteigend dargestellt. Der Anwendbarkeit und den Möglichkeiten der Thermografie sind Grenzen gesetzt. Diese sind den Auftraggebern für derartige Dienstleistungen meistens nicht hinreichend bekannt. Auf wesentliche Aspekte soll nachfolgend hingewiesen werden.

1.                  Die Thermografiekamera

Grundsätzlich wird die Qualität einer thermografischen Untersuchung von der Leistungsfähigkeit der Thermografiekamera bestimmt. Moderne Geräte verfügen über mehr als 60000 Bildpunkte und damit eine ausreichende Bildwiedergabe. Gleichzeitig sollte die Temperaturauflösung, d.h. die Temperaturdifferenz die noch messbar ist, nicht über 0,08 K liegen. Kameras, die diesen Anforderungen genügen sind kaum unter 20000 € erhältlich. Vielfach kommen Billiggeräte zum Einsatz, die für grobe Übersichtsmessungen durchaus verwendbar sind, von denen aber keine hohe Messgenauigkeit und feinstrukturierte Bildwiedergabe erwartet werden darf.

2.                  Fehlerquellen der Thermografie

Die Thermografie misst die gesamte Wärmestrahlung, die von einer Objektoberfläche ausgeht. Je nach Oberflächenbeschaffenheit (Emissionsgrad) werden dabei auch reflektierte Wärmestrahlen anderer Körper aus der Umgebung erfasst und verfälschen die Messung. Bei Baustoffen mit rauhen Oberflächen ist dieser reflektierte Anteil zu vernachlässigen. Aber bei  reinen Metall- oder sehr glatten Oberflächen kann die reflektierte Wärmestrahlung bestimmend für das Messergebnis sein – Die Temperatur des untersuchten Gegenstandes ist dann nicht mehr direkt messbar. Im Extremfall ist das so, als wolle man die Farbe eines Spiegels benennen. Z.B. erscheinen auf Thermografieaufnahmen die Dächer meist blau bis schwarz und suggerieren somit  wenig Wärmeabstrahlung, also gute Wärmedämmung. Das muß nicht richtig sein, denn die vermeintlich geringe Temperatur der Dachoberflächen kommt ,aufgrund der Dachneigung, überwiegend von der Reflexion der Wärmestrahlung aus den oberen Schichten der Atmosphäre, wo Temperaturen von bis zu –60°C vorhanden sind.

3.                  Qualifikation und Erfahrung des Thermografen

Die Durchführung einer qualitativ hochwertigen Thermografieuntersuchung erfordert ein umfassendes Fachwissen und ausreichend Erfahrung, insbesondere hinsichtlich der Beurteilung von Messfehlern. Weiterhin sind ausreichende Kenntnis über Baukonstruktionen für die Interpretation der Thermografieaufnahmen ebenso unerlässlich, bauphysikalische Kenntnisse zur Berechnung der Qualität der wärmegedämmten Gebäudehülle. Empfehlungen zu Wärmedämmmaßnahmen, müssen wärmetechnische als auch gründliche Aufwand-Nutzen Rechnungen zur Grundlage haben. Die Außenthermografie alleine, kann dafür keine ausreichende Grundlage bieten. Bereits bei der Bildbearbeitung beginnt die Verantwortung des Thermografen. Die allgemeine Interpretation von Thermografieaufnahmen, wonach rot gleichbedeutend mit warm, also schlechter Wärmedämmung ist, führt oftmals zu Fehlinterpretationen. Bei entsprechender Bildbearbeitung, könnte der Auftraggeber durchaus der Meinung sein, eine Wärmedämmmaßnahme sei notwendig. Bild 1 erscheint ohne Auffälligkeiten, währenddessen Bild 2 offenbar einen Sanierungsfall zeigt. Den Abbildungen liegt ein und dieselbe Thermografieaufnahme bei unterschiedlicher Darstellungsweise zugrunde. Tatsächlich weist die Giebelwand keine wesentlichen, eine Nachbesserung erfordernden, Wärmebrücken auf.

Mehr Information und Anwendungsbeispiele unter www.bauphysik-zimmer.de

 

 

Ein erfolgreiches Halbjahr ging zu Ende

Termine und Veranstaltungsorte werden in den Medien veröffentlicht. Am 3. Oktober 2008 nehmen wir einen erneuten Mit vielfältigen Aktivitäten  ging das 1. Halbjahr 2008 zu Ende. Alle Gruppen und Bereiche boten den Mitgliedern und der Öffentlichkeit vielfältige qualitativ wertvolle kulturelle Veranstaltungen an. 

Vielbeachtet waren und sind die Ausstellungen des Fotoklubs u.a. „Spiegeleien“ in der SWG oder „ Muster und Strukturen“ in den Stadtwerken.

Fleißig probt unser A-cappella-Chor und wies sein hohes Niveau bei verschiedenen Konzerten u.a. der Marienkirche in Strausberg nach. Sehr aktiv waren die Freundinnen und Freunde der Ortsgruppe Petershagen- Eggersdorf  im Rahmen de 675 Jahrfeier tätig.

Regelmäßig trafen sich traditionell die Freundinnen und Freunde im „ Klub Strausberger Literaturfreunde“ unter Leitung von Georgia Mattauch.

Einmalig im gesamten Kulturbund bundesweit die Jugendarbeit im Märkischen Kulturbund Strausberg e.V. unter der Leitung von Andreas Jakob. Es ist immer etwas los, gemeinsam werden Projekte zu historischen und aktuellen Themen bearbeitet, werden Filme gedreht und Exkursionen in Märkisch- Oderland und bundesweit organisiert.

Beliebt und immer ausgebucht sind die Exkursionen des Vereins. Nun schon zum 2. Mal ging es im Mai zur Insel Vilm bei Lauterbach auf Rügen und der Andrang ist so groß, dass wir uns entschlossen haben 2009 zum 3. Mal auf Inseltour Vilm zu  gehen.

Die Aktivitäten des Vereins fanden reges Interesse bei kommunalen Einrichtungen und Verwaltungen und auch die Medien berichteten oft sehr ausführlich in Wort und Bild.

Unser Dank gilt allen Mitgliedern, Freunden und Sponsoren, die diese erfolgreiche Arbeit erst möglich machte.

Das Informationsblatt entstand mit Unterstützung von  Druck+ Medien Service Strausberg, Inhaber Norbert Kröcher, Lehmkuhlenring 16 15344 Strausberg Tel./Fax 03341 215115. Ihr Partner in Sachen Werbung von A, wie Abzeichen bis Z, wie Zeitungen.

 

Höhepunkte im 2. Halbjahr

Planmäßig realisieren die Gruppen ihre beschlossenen Pläne. Der Anlauf zur Durchführung unseres 2. Kulturbundtages im Theodor-Fontane Gymnasium Strausberg ist erfolgt.

Von 10.00- 15.00 Uhr präsentieren sich die Mitglieder und Gruppen des Vereins mit verschiedenen Ausstellungen und Filmvorführungen, gleich zeitig haben andere Vereine und  Bürgerinnen und Bürger von Strausberg und Umgebung die Möglichkeit ihre Hobbys und künstlerischen Betätigungen kostenlos der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Am 29.10.2008 um 16.00 Uhr findet die Jahresmitgliederversammlung des Vereins in der Cafeteria des Theodor-Fontane Gymnasiums statt.

Schon jetzt bereiten die Freundinnen und Freunde der Ortsgruppe Petershagen- Eggersdorf  den 25. Jahrestag und der Fotoklubs Strausberg  den 15. Jahrestag des Bestehens ihrer Gruppe vor. Einzelheiten über  Veranstaltungen und Termine bitte den Medien entnehmen.

 

Unser Chor stellt sich vor

Der A- cappella- Chor ist seit 2005 Mitglied im Märkischen Kulturbund.  Seit Gründung des Chores ist Herr William Kerr der Dirigent und musikalische Leiter. Er erwarb an der Universität Nebraska die Abschlüsse für Musikwissenschaften, Klavier, Waldhorn und Chorgesang.
Zusätzlich wurde ihm an der Universität Iowa zu Iowa City nach dem Fachstudium Musik der Titel „Master of Arts“ verliehen.
Das Repertoire reicht vom traditionellen Volkslied über Kompositionen aus der weltlichen und geistlichen Chormusik bis zu zeitgenössischen Liedern, einschließlich Gospels und Spirituals.
Chorproben finden montags von 19.30 bis 21.30 Uhr im Musikraum des Th. –Fontane-Gymnasiums Strausberg, Fichteplatz statt.
Der Chor  sucht weiterhin Sängerinnen und Sänger, hauptsächlich Bässe und Tenöre, für schöne gemeinsame Chorproben und Auftritte.
Weitere Informationen gibt Frau R. Griebe unter Tel. 03341 / 311227 oder E-Mail: renategriebe@hotmail.de

Veranstaltungskalender

Klub Strausberger Literaturfreunde:

03.07. Franz Kafka - Erinnerung an  125. Geburtstag
07.08. Leselust - Gartenlust - mit Ringelnatz, Kunze usw. im Garten   von Frau Thiele
04.09. Tagesexkursion nach Potsdam ins Fontanearchiv "Villa           Quandt" mit Zug
09.10. "Bunte Blätter ..." Buchmesse Frankfurt (Main)
06.11. Anna Seghers und ihre Briefe - Lesung mit Frau Prof. Dr.        Christel Berger
04.12. Jahresabschluß

 

Jugendbereich:

01.07.  Start des Filmprojekts „ Teufel Alkohol „ in der Aktion Mensch

17.09.- 20.09.2008 Workshop „Zwangsarbeiter in Ravensbrück“

 

Vorschau auf Exkursionen 2009

16.05.2009 05.30 - 20.00 Uhr zur Insel Vilm ab Strausberg

Kosten 40,00  Euro Mitglieder, 45 Euro Gäste. Anzahlung von 20 Euro bei Buchung sofort fällig     und auf das Konto Märkischer Kulturbund 3108071849 BLZ 17054040 Sparkasse MOL einzuzahlen.

20.06.2009 06.00- 20.00 Uhr zu den Inseln Ruden und Greifswalder Oie ab Strausberg

Kosten 55,00 Euro Mitglieder, 60 Euro für Gäste. Anzahlung von 25 Euro bei Buchung sofort fällig und auf das Konto Märkischer Kulturbund 3108071849 BLZ 17054040 Sparkasse MOL einzuzahlen.

Auf Grund des starken Interesses bitte baldigst buchen, da die Plätze schnell vergriffen  sein werden.

Informationen und Buchungen ab sofort möglich  über Telefon/ Fax 03341 215115 .

 

Lesung bis Exkursion, Diaabend bis Ausstellung- Kulturbund in Petershagen- Eggersdorf fast seit Vierteljahrhundert aktiv.

Der Kulturbund im Doppeldorf, der in besonderer Weise zu Initiatoren und aktiven Mitstreitern der Jubiläumsfeierlichkeiten gehört , kann seinerseits im November 2009 sein “ Silbernes” feiern. Dann wird das Vierteljahrhundert komplett, in dem sich Mitglieder auf vielfältige Weise ins gesellschaftliche Leben eingebracht haben.

Was im Spätherbst 1984 mit der Gründungsversammlung seinen Anfang nahm, hat zwar einige Wandlungen erfahren.

Die grundsätzliche Prägung und das vielseitige Interesse, das mit den Veranstaltungen abgedeckt wird, sind jedoch seit damals geblieben. Nicht ohne Grund ist der Kulturbund jetzt der Organisator der Riegenring- Gedenkveranstaltung.

Die Premiere der “Spätlese” mit dem beliebten Autor sowie Klaus- Peter Will am Klavier fand 1996 mit solchem Erfolg statt, dass sich in den Folgejahren weitere anschlossen, im Herbst 1999 wurde Riegenring auch die Ehrenmitgliedschaft im Märkischen Kulturbund Strausberg e.V., zu dem die Ortsgruppe im Doppeldorf zählt, verliehen, nachdem er ein halbes Jahr zuvor zu seinem 75. Geburtstag schon den Brandenburger Satireorden “ Spitze Adlerfeder” erhalten hatte.

Zahlreiche weitere Lesungen mit bekannten und weniger bekannten Autoren hat der Kulturbund in enger Zusammenarbeit mit der Eggersdorfer Bibliothek veranstaltet.

Auch an etliche Ausstellungen erinnern sich die einstigen Besucher gern.

Darüber hinaus prägen vor allen Vorträge und Exkursionen das Jahresprogramm.

Letztere führten zunächst in die nähere Umgebung, dann weiter ins Oderbruch und den gesamten Landkreis Märkisch- Oderland. Inzwischen waren wir schon in Kloster Lehnin, Brandenburg (Havel), Ziesar und im “Unteren Odertal”, berichtete Klaus Tschörtner. 2008 wurde die 2. Insel Vilm Exkursion mit vollem Bus erfolgreich durchgeführt so dass man sich entschlossen hat 2009 wieder nach Norden zu fahren.

Gleich zweimal hatte der Kulturbund den inzwischen Verstorbenen Botschafter Herbert Fischer (“Unterwegs zu Gandhi”) mit Indien-Abenden zu Gast, weitere Gesprächsveranstaltungen und Diavorträge führten nach Nepal, Sibirien und Afghanistan.

(leicht geändert nach Thomas Berger, in “ Märkische Oderzeitung, Sonderbeilage am 14. Juni 2008, “675  Jahre Eggersdorf- 15 Jahre Doppeldorf”, S. 8)

 

Was erwartet den Besucher auf der Insel Vilm

Die Insel Vilm ist ein  Naturschutzgebiet und Sitz der Internationalen Naturschutzakademie (INA), einer Außenstelle des Bundesamtes für Naturschutz (BFN) in Bonn (in ehemaligen

Gebäuden des Ferienobjektes des DDR-Ministerrates) . Es gelten strenge Regeln zum Betreten der Insel. Öffentliche Führungen werden  täglich für maximal 30 Personen ab Lauterbach nur mit dem Motorschiff “ Julchen” durchgeführt.

Nach der Überfahrt erfolgt eine rund zweistündige Inselwanderung  über die 2,5 km lange und 94 ha große Insel. Die Insel ist überwiegend mit Wald und jahrhunderte alten Buchen und Eichen bedeckt. Seltene Pflanzen in mehr als 300 Arten, eine Tierwelt mit erstaunlichen Vielfalt an Vögeln, Reptilien, Amphibien , Mollusken und Insekten erwartet oft sichtbar den Besucher. Die Wanderung geht über Sand- und Waldwegen und ist für Behinderte  ungeeignet.

Im Anschluss besteht die Möglichkeit indivuell einen Stadtrundgang in Stralsund ( ca. 3 Stunden) mit Besuch des Hafens und der “ Gorch Fock” zu unternehmen.

 

In eigener Sache

Seit einigen Jahren habe ich das Infoblatt des Märkischen Kulturbundes Strausberg e.V. erarbeitet und in Zusammenarbeit mit der Firma Druck + Medien Service Strausberg produziert und vertrieben. Seit 31.12.2007 bin ich im Ruhestand und nicht mehr Mitinhaber der Firma, die durch Herrn Norbert Kröcher als Einzelunternehmer weitergeführt wird. Aus persönlichen Gründen stelle ich mich auch nicht wieder als Kandidat für den neuen Vorstand zur Verfügung.

Aus diesen und anderen Gründen wurde nach neuen Lösungen gesucht, die durch den neuen Vorstand in Angriff genommen werden.

 

Bis zum Ende des Jahres 2008 bleibt die Anschrift weiterhin

Märkischer Kulturbund Strausberg e.V.

bei Druck+ Medien Service

Lehmkuhlenring 16

15344 Strausberg

Tel./Fax 03341 215115  

Sprechzeiten sind

Do. 09.00–16.00 Uhr

Fr. 09.00–12.00 Uhr

und nach Vereinbarung.

dmswerbung@aol.com

hmattkay@yahoo.de

 

Kontakt zum Vorsitzenden:

Andreas Jakob

Eichenallee 28

15345 Gielsdorf

Tel. 03341 306880 

MKBJakob@t-online.de

 

Fotoclub Strausberg

Tel. 03341 27343

                                                                                                                                                                    

A-cappella-Chor

Renate Griebe

Poetensteig 3

15344 Strausberg

Tel. 03341 311227

renategriebe@hotmail.de

 

Ortsgruppe Petershagen- Eggersdorf

Klaus Tschörtner

Tel./Fax 03341 473280

 

Klub Strausberger Literaturfreunde

Georgia Mattauch

Tel./Fax 033433 737

 

Ich bedanke mich für das mir entgegen gebrachte Vertrauen und verbleibe

Mit freundlichen Grüßen

Heinz Mattkay