Diese Texte konnten Sie lesen in der BAB 32/07

 

Lärmintensive Arbeiten in die Ferienzeit verlegt

 

Strausberg (BAB) Mit den Sommerferien begann der 8. Bauabschnitt der Gesamtrekonstruktion der Vorstadt-Grundschule. Er umfaßt nach Angaben der Stadtverwaltung die Innensanierung des Speisesaales und der Küche sowie Teilleistungen im Haupttreppenhaus des Schultraktes. Das Vorhaben wurde in 13 Losen öffentlich ausgeschrieben. Es haben sich insgesamt 66 Firmen beteiligt, darunter acht aus Strausberg. Drei von ihnen erhielten einen Zuschlag. Planmäßiges Bauende ist für Ende November vorgesehen, die lärmintensiven Arbeiten werden in den Ferien durchgeführt.

 

 

Kita Tausendfüßler erhält eine neue Fassade

 

Strausberg (BAB) Die dringend notwendige Sanierung der Fassade und der Eingangs der Kita Tausendfüßler am Herrensee 57/58, die auch der Energieeinsparung  dienen soll, haben begonnen, und sollen Mitte/Ende Oktober fertig sein. Zwei Strausberger Firmen nehmen die Wärmedämmfassade vor bzw. erneuern den Eingangsbereich.

 

 

Freunde der Bronzekunst gehen in Strausberg ans Werk

 

In diesem Jahr hat die Bildhauer-Sommerakademie eine Rekordteilnehmerzahl

Strausberg (ioe) Die 6. Strausberger Bildhauer-Sommerakademie ist so stark gefragt wie noch nie zuvor, bestätigten die Veranstalter zur Eröffnung am 6. August. Einige Interessenten hätte man angesichts der Rekordteilnehmerzahl von 23 sogar auf das nächste Jahr vertrösten müssen.

In diesem Jahr reisten die Freunde der Bronzekunst aus Brandenburg, Berlin, Baden Württemberg, Hessen, Hamburg, Rheinland-Pfalz sowie aus Polen an. Neben treuen Förderern der Sommerakademie wie den Strausberger Stadtwerken, der EWE, der Landesregierung Rheinland-Pfalz, der Städte Frankenthal und Strausberg sowie der Sparkasse Rhein-Haardt  stiftete der Rheinland-Pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck erstmals einen Preis.

Während der vierwöchigen Bildhauer-Sommerakademie - Zaungäste sind im Campus auf dem Gelände der Stadtwerke in der Kastanienallee willkommen - laden zwei Ausstellungen ein. Im Kundencenter der Stadtwerke präsentiert der Frankenthaler Bildhauer Erich Sauer, der erneut die künstliche Leitung der Sommerakademie übernahm, seine Werke. Im EWE-Kunstparkhaus in der Hegermühlenstraße kann man die Werkschau „Figuren, Zeichnungen und Bilder“ des Berliner Malers und Bildhauers Ulrich Jörke betrachten.

 

 

Ein zugkräftiger Traktor für Dorffeste

 

Auf dem Senioren-Sommerfest wurde der Lanz Bulldog aus dem Besitz von Max Lötz an den Feuerwehr-Förderverein übergeben

Rehfelde (ioe) Unterhaltsame Stunden genossen Rehfelder Senioren am vergangenen Samstag auf dem Hof 1 in Zinndorf (Foto ….). Der örtliche Bürgerverein hatte zum Sommerfest mit selbstgebackenem Kuchen und Kaffee eingeladen, am Abend wurde gegrillt. Zur älteren Generation gesellte sich auch die 17jährige Lilienkönigin Lisa Krüger mit ihrer Begleiterin Sophie Thorein, die nicht nur auf Festen und zu anderen Anlässen präsent sind. Die beiden Schülerinnen beteiligen sich auch am Projekt „Zeitensprünge“ mit dem Ziel, die Gründung Zinndorfs näher zu erforschen und von Zeitzeugen etwas über die jüngere Geschichte des Dorfes zu erfahren. 

Der Höhepunkt des geselligen Zusammenseins war die Übergabe des Lanz Bulldog (Baujahr 1936) an den Feuerwehr-Förderverein Zinndorf. Einst gehörte der Traktor dem Landwirt und Feuerwehrmitbegründer Max Lötz, der Anfang des Jahres im Alter von 97 Jahren starb. Es war der Wunsch des Zinndorfers, daß der Verein den Traktor übernimmt und pflegt. Damit hat Olaf Elsholz, wie auch andere aus der Interessengemeinschaft „Historische Fahrzeuge“, kein Problem. Der gelernte Kraftfahrer hält das Museumsstück schon seit sieben Jahren in Schuß.

Nach der Übergabe des Traktors auf dem Hof 1 bestiegen Mitglieder des Fördervereins den Hänger, gezogen vom blank geputzten Lanz Bulldog. Die Fahrt ging zum Friedhof, um auf der Grabstelle von Max Lötz Blumen niederzulegen und sich im  Gedenken an ihren einstigen Kameraden zu verneigen.

 

 

Internationale Blaulichter im Sport- und Erholungspark

 

Historische und moderne Fahrzeuge der Polizei, des Rettungsdienstes und der Feuerwehr lockten rund 4000 Besucher nach Strausberg

Strausberg (ioe) Bereits zum dritten Mal erwies sich das „Europäische Blaulichtreffen“, veranstaltet von der Strausberger Verbindungsstelle der International Police Association (IPA), als Magnet. Rund 4000 Besucher strömten nach Angaben der IPA vergangenen Samstag in den Sport- und Erholungspark. Sie wurden nicht enttäuscht.

96 historische und moderne Blaulichtfahrzeuge aus Ost und West sorgten für Aufsehen. Unermüdlich erklärten Kenner die Technik, luden zum Einsteigen ein und erlaubten, Blaulicht, Sirenen und Mikros zu bedienen. Die Mitglieder des Vereins Polizei-Historische Schutzleute Berlin präsentierten uniformiert 200 Jahre Berliner Polizeigeschichte. Gäste aus Polen und Tschechien waren ebenfalls in historischen Uniformen angereist.

Während der Vorführungen demonstrierten Rettungsdienst und Katastrophenschutz ihren lebensrettenden Einsatz, die Verkehrswacht war mit einem informativen Stand und Trainingsmöglichkeiten vor Ort. Ein Lob gebührt auch den 14 angehenden Fachkräften für Schutz und Sicherheit vom Oberstufenzentrum. Sie verkauften Eintrittskarten und gaben freundlich Auskunft, was wann wo stattfindet.

Gefragt waren vor allem die Vorstellungen der Rettungshundestaffel Märkisch-Oderland des Bundesverbandes Rettungshunde. Der Verein mit Sitz in Küstrin-Kietz gründete sich vor einem Jahr und trifft sich zweimal wöchentlich zum Training in den Wäldern um Neuhardenberg und Schönfließ. Im Alltag werden die Hundeführer immer dann gerufen wenn es gilt, Vermißte in freier Fläche zu suchen. Folgsam zeigten die neun Vierbeiner im Sport- und Erholungspark, was sie gelernt haben. „Wir arbeiten mit verschiedenen Rassen. Wichtig ist, daß die Tiere nicht im Zwinger gehalten werden. Unsere Hunde kommen ausschließlich aus Familien und sind sehr kinderfreundlich“, erklärte die Vereinsvorsitzende Silvana Siebke.        

 

 

Strausberg – einfach „süß, sexy, Spitze oder stark“

 

Der Wirtschaftsbeirat finanzierte ein neues Logo als Sympathieträger für die grüne Stadt am See

Strausberg (ioe) Sind zwei unterschiedliche Stadt-Logos sinnvoll? Diese Frage bewegte die Journalisten, als der Strausberger Wirtschaftsbeirat kürzlich im Rathaus die Aktion „Strausberg einfach mit S!“ vorstellte. Zugegeben, der Slogan, der auf die falsche Schreibweise Strausberg mit ß abhebt, ist pfiffig, grafisch gut umgesetzt und nimmt die Farben des Logos auf, das bislang allein für die grüne Stadt am See wirbt (Foto ….). „Wir begeben uns damit nicht in Konkurrenz zu dem bereits bestehenden städtischen Logo, sondern betrachten unsere Marke als Ergänzung. Dabei geht es vor allem um die Wirkung nach außen“, erklärte der Unternehmer Sven Wichmann im Namen des Wirtschaftsbeirates.

Dieser hatte einen Design-Wettbewerb ausgelobt, an dem sich vier Werbeagenturen aus der Region beteiligten. Man entschied sich für den Entwurf von Nanette Prinz, Inhaberin von Werbung-Prinz in Altlandsberg, weil „Strausberg einfach mit S!“ unendliche Möglichkeiten eröffnet, den Touristen die Stadt auf sympathische Weise zu empfehlen (Foto …). Für das S könnte  auf Souvenir- und oder Werbeartikel süß, sexy, Spitze, stark und ähnliches stehen, erklärte Sven Wichmann. Erste Werbeträger mit dem neuen Logo sind bereits produziert und werden demnächst in der Stadt- und Touristinformation angeboten: bedruckte T-Shirts, Regenschirme und Aufkleber. Über weitere Vertriebswege laufen derzeit Verhandlungen. Der Wirtschaftsbeirat lädt Gewerbetreibende und Unternehmen ein, das Logo für ihre Produkte individuell zu nutzen. Da es als Marke und Bild rechtlich geschützt ist, sollte man sich vorher mit dem Wirtschaftsausschuß über die Konditionen in Verbindung setzen.

 

 

Das Annafließ wird wieder ansehbar

 

Ende August soll das Bauvorhaben Neue Mühle abgeschlossen sein

Strausberg (ioe) Die Anlieger und Spaziergänger können sich wieder am Anblick des Mühlenteichs am Annafließ erfreuen. In Regie des Wasser- und Bodenverbands „Stöbber-Erpe“ (WBV) wurde das Gewässer in einer Tiefe bis zu eineinhalb Metern entschlammt und der Uferbereich von abgestorbenen Ästen und Holzbalken befreit. „Wir haben das Wasser sehr langsam abgelassen, um den Kleinstlebewesen den Rückzug zu erleichtern. Die Fische wurden vorher in einen anderen Teich umgesetzt“, erklärt Thomas Arnold vom Wasser- und Bodenverband. Dann half die Natur mit viel Regen nach und der Teich füllte sich wieder schnell.

Weil die Wehranlage Neue Mühle in schlechtem Bauzustand war, wurde diese teilweise abgetragen und mit Feldsteinen neu befestigt. Jetzt gibt es einen neuen Schacht zum Regulieren des Wasserstandes. Bereits erkennbar ist außerdem der Verlauf der künftigen Fischtreppe, die einen Höhenunterschied von vier Metern überbrückt.

Nach der betriebsbedingten Sommerpause des WBV werden laut Arnold  in der kommenden Woche die Arbeiten wieder aufgenommen. Ende August soll die gesamte Baumaßnahme mit einem Aufwand von rund 450 000 Euro fertig sein. Sie wurde zu  hundert Prozent durch Mittel der EU sowie des Landes Brandenburg gefördert.

 

 

Sommerfest benachbarter Mittelstandsvereine

 

Premiere: Hoppegartener und Neuenhagener Unternehmer genossen beim Feiern die außerordentliche Atmosphäre der Galopprennbahn

Hoppegarten/Neuenhagen (eb) Erstmals haben der Gewerbeverein Neuenhagen und die Mittelstandsvereinigung Hoppegarten (MVH) am 21.Juli ein gemeinsames Sommerfest gefeiert. Nahezu symbolisch fand dieses auf der Klubtribüne der Galopprennbahn statt, und natürlich gehörten auch Vertreter des Rennbahnvereins Hoppegarten und Mitarbeiter der Rennbahn zu den geladenen Gästen. Bei guter Stimmung, einem Buffet von Sunshine Catering Hoppegarten (als einem der über 60 Mitglieder der MVH) mit Eisbuffet zu späterer Stunde  sowie Diskomusik von DJ Heike und einem äußerst verwandelbaren Damenduo als kulturelle Überraschung hatten die Unternehmer(innen) und ihre Partner(innen) einen schönen, launigen Abend und so manches anregende Gespräch auch zu betrieblichen Themen. Zu fortgeschrittener Zeit wurde sogar getanzt. „Es war eine wirklich schöne Atmosphäre und eine gute Idee, dass die Gewerbetreibenden beider benachbarter Gemeinden zusammen feierten“, meinte denn auch die Landtagsabgeordnete Renate Adolph (DIE LINKE.)

 

 

Wildschadenschätzer gesucht

 

Rüdersdorf (rr/eb) Zum Abschätzen von Wild- und Jagdschäden sucht die Untere Jagdbehörde Märkisch-Oderland, Seelow, Wildschadenschätzer. Gewünscht sind qualifizierte, landwirtschaftlich erfahrene Personen. Sie werden in der Regel für vier Jahre bestellt. Eine Aufwands-Vergütung und Reisekosten-Erstattung wird gesetzmäßig von den am Wildschaden Beteiligten gezahlt.

Interessenten aus dem Raum Rüdersdorf melden sich bitte bei Andreas Kirscht, Sachgebietsleiter Ordnungsamt der Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin, Telefon 033638/85-109. Darüber hinaus steht Ulrich Kübler, Sachgebietsleiter Untere Jagdbehörde Märkisch-Oderland, unter Telefon 03346/850312, zur Verfügung.

 

 

Birkensteiner Siedlerverein beim Fähre-Brunch

 

Hoppegarten/OT Dahlwitz-Hoppegarten/Gemeindeteil Birkenstein (eb) Unter den 36 Gästen auf der Straussee-Fähre, die am 1.Juli zum Brunchen (mit Speisen von Tom Bongerts Team aus dem Gasthaus Zur Fähre) gekommen waren, befand sich auch eine Gruppe des Siedlervereines Hoppegarten/Birkenstein. Wie der ehrenamtliche Bürgermeister des Ortsteiles Dahlwitz-Hoppegarten von Hoppegarten, wozu auch Birkenstein gehört, berichtete, holten seine Vereinsfreundinnen und –freunde an diesem Vormittag endlich die Weihnachtsfeier von 2006 (!) nach…sie machten den Ausflugstag komplett, indem sie gegen Mittag jenseits des Sees ausstiegen, um den halbe Straussee wanderten und dann noch auf einen Kaffee in den „Seegasthof“ einkehrten. Der Tagesausflug nach Strausberg hat allen viel Freude gemacht.

18. August, 22 Uhr:              Kino auf der Fähre

5. August:                              Sonntagsbrunch ab 9.15 Uhr auf der Fähre

17. August, 20 Uhr:              Sommernachtspreisskat auf der Fähre

9. September:                       Tag des offenen Denkmals

14. September, 20 Uhr:       Nachtangeln auf der Fähre

 

Infos: (03341) 2 25 65 im Kundenpavillon der Strausberger Eisenbahn am Lustgarten