Im Ostseebad Baabe können
Einzelstarter, Firmen, Schulen und Einzelstarter an den Start gehen.
Ostseebad Baabe Der Rügen Triathlon wird von der Sport- und Eventagentur
Team NRG organisiert. Die Veranstalter freuen sich auf eine rege Beteiligung
und haben bereits heute über 100 Startplätze vergeben. Anmelden kann man sich
in drei Kategorien: Jugend- und
Firmentriathlon (hierbei geht jeweils eine 3er-Staffel an den Start) und der
Schnupper-Triathlon für Einzelstarter.
Absolviert werden die drei
Disziplinen Schwimmen, Rad und Laufen.
Bei den Staffeln übernimmt
jeweils ein Starter eine der drei Strecken und beim Schnupper-Triathlon bringt
ein Starter alle drei Distanzen alleine hinter sich. Die Organisatoren Peter Heydemann
und Sven Wasserstrass haben sich viel vorgenommen.
Mit einem attraktiven Konzept möchten sie möglichst viele Ausdauersportler aus
der Region Mecklenburg Vorpommern und über die Landesgrenzen hinaus, zur
Teilnahme motivieren: Kurze Wege von der Wechselzone zu den sanitären Einrichtungen,
Duschmöglichkeiten nur wenige Minuten entfernt, Urkunden für jeden ins Ziel
kommenden Teilnehmer und schnelle Siegerehrungen mit Pokalen für Sieger,
ältesten Teilnehmer, fitteste Schule und fitteste Firma. Dazu kommt ein umfangreiches Sportlerbuffet
mit Kuchen, Obst und Getränken.
Dieses Fest des Ausdauersports
steht unter der Schirmherrschaft der Landrätin Frau Kerstin Kassner
und Baabes Bürgermeister Dieter Mathis. Unterstützt wird
der Event von Rügendruck Putbus, Famila, Bäckerei
Mudrick, Sparkasse Rügen und den Medienpartnern Ostsee Zeitung und Campus TV.
Noch vor der Anmeldung kann sich jeder die Ausschreibung
und das Anmeldeformular von der Homepage
des Veranstalters herunterladen. Weitere Informationen zum Event gibt es unter:
Tel. 03838 – 40 47 60
E-mail: anmeldung@teamnrg.de
oder
Thermografie und ihre Grenzen
Über
Thermografie wird in den Medien immer wieder im
Zusammenhang mit der Untersuchung von Wärmebrücken an Gebäuden berichtet.
Zielstellung dabei ist, Schwachstellen der Wärmedämmung sichtbar zu machen,
diese hinsichtlich entstehender Wärmeverluste zu bewerten und gegebenenfalls
Sanierungsvorschläge zu erarbeiten. Zur Erinnerung: Mit Hilfe der Thermografie wird Oberflächentemperatur eines Körpers
gemessen und als farbiges Bild sichtbar gemacht. Dabei sind die Temperaturen in
der Regel von Blau nach Rot ansteigend dargestellt. Der Anwendbarkeit und den
Möglichkeiten der Thermografie sind Grenzen gesetzt.
Diese sind den Auftraggebern für derartige Dienstleistungen meistens nicht
hinreichend bekannt. Auf wesentliche Aspekte soll nachfolgend hingewiesen
werden.
1.
Die Thermografiekamera
Grundsätzlich wird die Qualität einer thermografischen
Untersuchung von der Leistungsfähigkeit der Thermografiekamera
bestimmt. Moderne Geräte verfügen über mehr als 60000 Bildpunkte und damit eine
ausreichende Bildwiedergabe. Gleichzeitig sollte die Temperaturauflösung, d.h.
die Temperaturdifferenz die noch messbar ist, nicht
über 0,08 K liegen. Kameras, die diesen Anforderungen genügen sind kaum unter
20000 € erhältlich. Vielfach kommen Billiggeräte zum Einsatz, die für grobe
Übersichtsmessungen durchaus verwendbar sind, von denen aber keine hohe Messgenauigkeit und feinstrukturierte Bildwiedergabe
erwartet werden darf.
2.
Fehlerquellen der
Thermografie
Die Thermografie misst die gesamte Wärmestrahlung, die von einer
Objektoberfläche ausgeht. Je nach Oberflächenbeschaffenheit (Emissionsgrad)
werden dabei auch reflektierte Wärmestrahlen anderer Körper aus der Umgebung erfasst und verfälschen die Messung. Bei Baustoffen mit
rauhen Oberflächen ist dieser reflektierte Anteil zu vernachlässigen. Aber
bei reinen Metall- oder sehr glatten
Oberflächen kann die reflektierte Wärmestrahlung bestimmend für das Messergebnis sein – Die Temperatur des untersuchten Gegenstandes
ist dann nicht mehr direkt messbar. Im Extremfall ist
das so, als wolle man die Farbe eines Spiegels benennen. Z.B. erscheinen auf Thermografieaufnahmen die Dächer meist blau bis schwarz und
suggerieren somit wenig
Wärmeabstrahlung, also gute Wärmedämmung. Das muß nicht richtig sein, denn die
vermeintlich geringe Temperatur der Dachoberflächen kommt
,aufgrund der Dachneigung, überwiegend von der Reflexion der
Wärmestrahlung aus den oberen Schichten der Atmosphäre, wo Temperaturen von bis
zu –60°C vorhanden sind.
3.
Qualifikation und
Erfahrung des Thermografen
Die Durchführung einer qualitativ hochwertigen Thermografieuntersuchung erfordert ein umfassendes
Fachwissen und ausreichend Erfahrung, insbesondere hinsichtlich der Beurteilung
von Messfehlern. Weiterhin sind ausreichende Kenntnis
über Baukonstruktionen für die Interpretation der Thermografieaufnahmen
ebenso unerlässlich, bauphysikalische Kenntnisse zur
Berechnung der Qualität der wärmegedämmten Gebäudehülle. Empfehlungen zu Wärmedämmmaßnahmen, müssen wärmetechnische als auch gründliche Aufwand-Nutzen Rechnungen zur Grundlage haben.
Die Außenthermografie alleine, kann dafür keine
ausreichende Grundlage bieten. Bereits bei der Bildbearbeitung beginnt die
Verantwortung des Thermografen. Die allgemeine Interpretation von Thermografieaufnahmen, wonach rot gleichbedeutend mit warm,
also schlechter Wärmedämmung ist, führt oftmals zu Fehlinterpretationen. Bei
entsprechender Bildbearbeitung, könnte der Auftraggeber durchaus der Meinung sein, eine Wärmedämmmaßnahme
sei notwendig. Bild 1 erscheint ohne Auffälligkeiten, währenddessen Bild 2
offenbar einen Sanierungsfall zeigt. Den Abbildungen liegt ein und dieselbe Thermografieaufnahme bei unterschiedlicher
Darstellungsweise zugrunde. Tatsächlich weist die Giebelwand keine
wesentlichen, eine Nachbesserung erfordernden ,Wärmebrücken
auf.
Mehr Information und Anwendungsbeispiele
unter www.bauphysik-zimmer.de