Diese Texte konnten Sie im BAB 32/08 lesen:

 

 

1.Auflage des RÜGEN-TRIATHLON  am 13.September 2008

 

Im Ostseebad Baabe können Einzelstarter, Firmen, Schulen und Einzelstarter an den Start gehen.


Ostseebad Baabe Der Rügen Triathlon wird von der Sport- und Eventagentur Team NRG organisiert. Die Veranstalter freuen sich auf eine rege Beteiligung und haben bereits heute über 100 Startplätze vergeben. Anmelden kann man sich in drei Kategorien: Jugend- und Firmentriathlon (hierbei geht jeweils eine 3er-Staffel an den Start) und der Schnupper-Triathlon für Einzelstarter.

Absolviert werden die drei Disziplinen Schwimmen, Rad und Laufen.

Bei den Staffeln übernimmt jeweils ein Starter eine der drei Strecken und beim Schnupper-Triathlon bringt ein Starter alle drei Distanzen alleine hinter sich. Die Organisatoren Peter Heydemann und Sven Wasserstrass haben sich viel vorgenommen. Mit einem attraktiven Konzept möchten sie möglichst viele Ausdauersportler aus der Region Mecklenburg Vorpommern und über die Landesgrenzen hinaus, zur Teilnahme motivieren: Kurze Wege von der Wechselzone zu den sanitären Einrichtungen, Duschmöglichkeiten nur wenige Minuten entfernt, Urkunden für jeden ins Ziel kommenden Teilnehmer und schnelle Siegerehrungen mit Pokalen für Sieger, ältesten Teilnehmer, fitteste Schule und fitteste Firma. Dazu kommt ein umfangreiches Sportlerbuffet mit Kuchen, Obst und Getränken.

Dieses Fest des Ausdauersports steht unter der Schirmherrschaft der Landrätin Frau Kerstin Kassner und Baabes Bürgermeister Dieter Mathis. Unterstützt wird der Event von Rügendruck Putbus, Famila, Bäckerei Mudrick, Sparkasse Rügen und den Medienpartnern Ostsee Zeitung und Campus TV.

 

Noch vor der Anmeldung kann sich jeder die Ausschreibung und das  Anmeldeformular von der Homepage des Veranstalters herunterladen. Weitere Informationen zum Event gibt es unter:

Tel. 03838 – 40 47 60

E-mail: anmeldung@teamnrg.de

oder

www.teamnrg.de

 

 

Thermografie und ihre Grenzen

 

Über Thermografie wird in den Medien immer wieder im Zusammenhang mit der Untersuchung von Wärmebrücken an Gebäuden berichtet. Zielstellung dabei ist, Schwachstellen der Wärmedämmung sichtbar zu machen, diese hinsichtlich entstehender Wärmeverluste zu bewerten und gegebenenfalls Sanierungsvorschläge zu erarbeiten. Zur Erinnerung: Mit Hilfe der Thermografie wird Oberflächentemperatur eines Körpers gemessen und als farbiges Bild sichtbar gemacht. Dabei sind die Temperaturen in der Regel von Blau nach Rot ansteigend dargestellt. Der Anwendbarkeit und den Möglichkeiten der Thermografie sind Grenzen gesetzt. Diese sind den Auftraggebern für derartige Dienstleistungen meistens nicht hinreichend bekannt. Auf wesentliche Aspekte soll nachfolgend hingewiesen werden.

1.      Die Thermografiekamera

Grundsätzlich wird die Qualität einer thermografischen Untersuchung von der Leistungsfähigkeit der Thermografiekamera bestimmt. Moderne Geräte verfügen über mehr als 60000 Bildpunkte und damit eine ausreichende Bildwiedergabe. Gleichzeitig sollte die Temperaturauflösung, d.h. die Temperaturdifferenz die noch messbar ist, nicht über 0,08 K liegen. Kameras, die diesen Anforderungen genügen sind kaum unter 20000 € erhältlich. Vielfach kommen Billiggeräte zum Einsatz, die für grobe Übersichtsmessungen durchaus verwendbar sind, von denen aber keine hohe Messgenauigkeit und feinstrukturierte Bildwiedergabe erwartet werden darf.

2.      Fehlerquellen der Thermografie

Die Thermografie misst die gesamte Wärmestrahlung, die von einer Objektoberfläche ausgeht. Je nach Oberflächenbeschaffenheit (Emissionsgrad) werden dabei auch reflektierte Wärmestrahlen anderer Körper aus der Umgebung erfasst und verfälschen die Messung. Bei Baustoffen mit rauhen Oberflächen ist dieser reflektierte Anteil zu vernachlässigen. Aber bei  reinen Metall- oder sehr glatten Oberflächen kann die reflektierte Wärmestrahlung bestimmend für das Messergebnis sein – Die Temperatur des untersuchten Gegenstandes ist dann nicht mehr direkt messbar. Im Extremfall ist das so, als wolle man die Farbe eines Spiegels benennen. Z.B. erscheinen auf Thermografieaufnahmen die Dächer meist blau bis schwarz und suggerieren somit  wenig Wärmeabstrahlung, also gute Wärmedämmung. Das muß nicht richtig sein, denn die vermeintlich geringe Temperatur der Dachoberflächen kommt ,aufgrund der Dachneigung, überwiegend von der Reflexion der Wärmestrahlung aus den oberen Schichten der Atmosphäre, wo Temperaturen von bis zu –60°C vorhanden sind.

3.      Qualifikation und Erfahrung des Thermografen

Die Durchführung einer qualitativ hochwertigen Thermografieuntersuchung erfordert ein umfassendes Fachwissen und ausreichend Erfahrung, insbesondere hinsichtlich der Beurteilung von Messfehlern. Weiterhin sind ausreichende Kenntnis über Baukonstruktionen für die Interpretation der Thermografieaufnahmen ebenso unerlässlich, bauphysikalische Kenntnisse zur Berechnung der Qualität der wärmegedämmten Gebäudehülle. Empfehlungen zu Wärmedämmmaßnahmen, müssen wärmetechnische als auch gründliche Aufwand-Nutzen Rechnungen zur Grundlage haben. Die Außenthermografie alleine, kann dafür keine ausreichende Grundlage bieten. Bereits bei der Bildbearbeitung beginnt die Verantwortung des Thermografen. Die allgemeine Interpretation von Thermografieaufnahmen, wonach rot gleichbedeutend mit warm, also schlechter Wärmedämmung ist, führt oftmals zu Fehlinterpretationen. Bei entsprechender Bildbearbeitung, könnte der Auftraggeber durchaus der Meinung sein, eine Wärmedämmmaßnahme sei notwendig. Bild 1 erscheint ohne Auffälligkeiten, währenddessen Bild 2 offenbar einen Sanierungsfall zeigt. Den Abbildungen liegt ein und dieselbe Thermografieaufnahme bei unterschiedlicher Darstellungsweise zugrunde. Tatsächlich weist die Giebelwand keine wesentlichen, eine Nachbesserung erfordernden ,Wärmebrücken auf.

Mehr Information und Anwendungsbeispiele unter www.bauphysik-zimmer.de