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Sie lesen Im BAB 33/08:
Ostseebad Baabe Der Rügen Triathlon wird von der Sport- und Eventagentur
Team NRG organisiert. Die Veranstalter freuen sich auf eine rege Beteiligung
und haben bereits heute über 100 Startplätze vergeben. Anmelden kann man sich
in drei Kategorien: Jugend- und Firmentriathlon (hierbei geht jeweils eine
3er-Staffel an den Start) und der Schnupper-Triathlon für Einzelstarter.
Absolviert
werden die drei Disziplinen Schwimmen, Rad und Laufen.
Bei
den Staffeln übernimmt jeweils ein Starter eine der drei Strecken und beim
Schnupper-Triathlon bringt ein Starter alle drei Distanzen alleine hinter sich.
Die Organisatoren Peter Heydemann und Sven Wasserstrass haben sich viel vorgenommen.
Mit einem attraktiven Konzept möchten sie möglichst viele Ausdauersportler aus
der Region Mecklenburg Vorpommern und über die Landesgrenzen hinaus, zur
Teilnahme motivieren: Kurze Wege von der Wechselzone zu den sanitären Einrichtungen,
Duschmöglichkeiten nur wenige Minuten entfernt, Urkunden für jeden ins Ziel
kommenden Teilnehmer und schnelle Siegerehrungen mit Pokalen für Sieger,
ältesten Teilnehmer, fitteste Schule und fitteste Firma. Dazu kommt ein
umfangreiches Sportlerbuffet mit Kuchen, Obst und Getränken.
Dieses
Fest des Ausdauersports steht unter der Schirmherrschaft der Landrätin Frau
Kerstin Kassner und Baabes Bürgermeister Dieter Mathis. Unterstützt wird der
Event von Rügendruck Putbus, Famila, Bäckerei Mudrick, Sparkasse Rügen und den
Medienpartnern Ostsee Zeitung und Campus TV.
Noch vor der Anmeldung kann sich jeder
die
Ausschreibung und das Anmeldeformular von der Homepage des Veranstalters
herunterladen. Weitere Informationen zum Event gibt es unter:
Tel. 03838 – 40 47 60
E-Mail:
oder
Jazz, frisch von der
Leber weg
Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Die beliebte norddeutsche Jazzband „HEDGEHOG
STOMPERS“ wartete am Samstag bei einem Konzert bei Fackelschein im KATHARINENHOF®
im Schloßgarten mit fröhlichem Jazz auf. Wer die Band kennt, weiß, daß sie für
einen Jazz steht, der noch „frisch von der Leber weg" mit der Hand gemacht
wird. Es ist unmöglich, davon nicht angesteckt zu werden. Das ist das Erfolgsrezept
der Band, dem sich auch die Zuhörer im Schloßgarten des KATHARINENHOF®
nicht entziehen konnten. Und die Gäste des gut besuchten Konzerts kamen voll
auf ihre Kosten.
Die
Stilrichtung der Band ist der beliebte mitreißende New-Orleans-Stil. Die Band
machte sich auf zahlreichen Jazzfestivals, wo sie gemeinsam mit Formationen wie
die Chris Barber Jazz and Bluesband oder Mr. Acker Bilk, auftraten, einen
Namen. Sie wurde im Frühjahr 1973 in Buxtehude gegründet. Den ungewöhnlichen
Namen „HEDGEHOG" bekam die Band durch den Bezug zum Wahrzeichen der
kleinen, idyllischen Stadt Buxtehude, dem Igel.
Tierarzt Dr. Wimmer
zu Gast in der Kinderbibliothek
Strausberg
(ioe) Daheim
gebliebene Ferienkinder erlebten kürzlich interessante Stunden in der
Kinderbibliothek August-Bebel-Straße. Zu Gast war Dr. Hans Wimmer, der in
Prötzel eine Tierarztpraxis hat. Mitgebracht hatte er ein Meerschweinchen vom
Strausberger Kinderbauernhof, das sich geduldig streicheln ließ. Dann
erläuterte Dr. Wimmer, wie man bei Tieren Krankheiten erkennt, und was bei der
Pflege zu beachten ist. Er gab auch Tips, wo man Haustiere unterbringen kann,
wenn sie nicht auf eine Reise mitgenommen werden können.
Die Mädchen und Jungen staunten nicht
schlecht, daß ein Tierarzt auch gerufen wird, wenn Exoten wie Vogelspinnen,
Schlangen und Echsen ausbüxen. Anschließend konnte jeder Dr. Wimmer Fragen
stellen.
Der Vormittag klang aus mit dem
Vorlesen von lustigen Tiergeschichten. Am 20. und 21. August kommt Dr. Horst
Wimmer noch einmal in die Kinderbibliothek in den Räumen des Heimatmuseums. Die
Veranstaltungen beginnen jeweils um 9.30 Uhr, alle Ferienkinder sind herzlich
eingeladen.
Rehfelder Feuerwehr lädt zur Jubiläumsfeier ein
Rehfelde
(ioe) Die
Freiwillige Feuerwehr Rehfelde feiert am 16. und 17. August ihr 100jähriges
Bestehen. Am Samstag startet um 11 Uhr in der Schillerstraße der Festumzug, der
durch die Thälmannstraße und Bahnhofstraße bis zum Feuerwehrgerätehaus in der
Lindenstraße führt. Dort erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches
Programm. Ab 12 Uhr gibt es Vorführungen Feuerwehr, die Technik kann besichtigt
werden. Bei einer Kinder-Disko mit Spiel und Spaß kommen die Jüngsten auf ihre
Kosten. Es werden Bikerrundfahrten angeboten, eine Modenschau präsentiert
Braut- und Abendkleider, Tanzgruppen treten auf. Ab 19 Uhr wird zum Tanz mit
„Right Now“ eingeladen. Der Samstagabend klingt mit einer Lasershow und
Feuerwerk aus.
Am Sonntag kann man sich ab 10 Uhr zum
Frühschoppen mit dem Feuerwehrblasorchester einfinden.
Forstliche Wanderung rund um den Fängersee
Strausberg
(BAB) Die
Stadt- und Touristinformation lädt am 6. September zu einer Wanderung ein, auf
der Stadtförster Heiko Wessendorf über die unterschiedlichen Funktionen des
Waldes informiert. Die Route verläuft um den Fängersee mit Abstecher in den
Strausberger Stadtwald. Die Wanderung dauert 3,5 Stunden und ist ca. 7 km lang.
Treffpunkt ist um 9.15 Uhr Ecke Spitzmühlenweg/Umgehungsstraße (Nähe Autohaus).
Die Teilnahmegebühr beträgt 2,50 €,
ermäßigt 1,50 €.
Schafe hüten inmitten der Stadt
(ioe)
Am
17. August treffen sich Schäfer mit ihren Hütehunden aus ganz Brandenburg (Beginn
10 Uhr) an der Altlandsberger Erlengrundhalle, um landesweit ihren Meister im
Hüten zu küren. Die ortsansässige Schäferei von Knut Kucznik stellt dafür ihre
Herde zur Verfügung. Gezeigt werden das Hüten der Schafe im engen und weiten
Bereich, das Treiben im Straßenverkehr und das Überqueren einer Brücke. Der
Wettstreit ist eingebunden in ein Rahmenprogramm für jung und alt.
Start und Ziel für Straßenrennen
(ioe)
Erstmals
in der Geschichte des Radrennens „Rund um Berlin“ ist Altlandsberg am 7.
September mit rund 200 Teilnehmern Start- und Zielort. Zum Programm gehört ein
Jedermann-Rennen, das über sechs Runden um die Stadt führt. Voraussetzung ist
eine Mindestgeschwindigkeit der Fahrer von 26 km/h. Die Startgebühr beträgt 16
Euro, anmelden kann man sich unter www.rund-um-berlin.com.
Konzert „Freuet euch der schönen Erde“
(ioe)
Am
16. August um 19 Uhr wird zum Konzert in der Stadtkirche eingeladen. Unter der
Überschrift „Freuet euch der schönen Erde“ musizieren,
singen und lesen Regina Wyrwich (Orgel), Herta Lippold (Flöte) sowie Gudrun
Grötzinger und Anke Voigt (Gesang). Vor und nach dem Konzert ist
Stadtverordnetenvorsteher Otto Edel sachkundiger Fremdenführer bei der Besichtigung des Kirchturmes, festes
Schuhwerk ist zu empfehlen. Der Eintritt zum Konzert ist frei, am Ausgang wird
für die laufende Sanierung des Gotteshauses gesammelt.
Das Dach der Altlandsberger Stadtkirche ist wieder dicht
Zum
Richtfest der Hüllensanierung schwebte auch die „kleine Kirchenkneipe“ ein
Altlandsberg
(ioe) „Das
war eine Punktlandung zum Richtfest. Jetzt ist das Kirchenschiff geschützt vor
Feuchtigkeit“, freut sich Manfred Thon, der als Architekt die Sanierung der
Außenhülle der Stadtkirche begleitet. Ehe am vergangenen Donnerstag das letzte
Holz-Segment montiert wurde, und sich die Lücke zwischen Himmel und Kirchenschiff
endgültig schloß, konnten interessierte Stadtverordnete, Mitglieder des
Freundeskreises und des Heimatvereins noch einmal die provisorische
Zwischendecke betreten. Sie wurde während der Bauarbeiten zum Schutz des
Gewölbes und anderer sensibler Bereiche eingezogen.
Das neue Dach in seiner schlichten Form
sei recht ungewöhnlich für eine mittelalterliche Kirche, räumte der Architekt
ein. Doch anders als das alte, das der Statik nicht genügte, vom Schwamm
befallen war und immer wieder ausgebessert werden mußte, garantiert die moderne
Stahlkonstruktion mit Holzsparren, eingedeckt mit roten Biberschwänzen, Jahrzehnte
lange Haltbarkeit.
Nach Abschluß der Hüllensanierung sieht
man die jetzt noch erkennbare Aufmauerung der Traufe (Mauerwerkgesims) nicht
mehr, denn das rohe Ziegelwerk wird später verputzt, erläuterte der Architekt. Anders
verhält es sich mit artfremden Materialien wie Sand- und Kalkstein, die einst
bei Reparaturen zum Einsatz kamen.
„Die Sicherung der Befundlage ist uns
sehr wichtig“, erklärt Manfred Thon. Restauratoren hätten allein mehrere Wochen
damit zugebracht, den Schwamm an den mittelalterlichen Putzritzungen der
Fensterumrahmungen erfolgreich zu bekämpfen, um diese zu erhalten. Ergebnisse
fachmännischer Arbeit würde man auch am Ostgiebel erkennen. Hier verwendete der
Restaurator Tom Zimmermann in Anlehnung an altes Fugenmaterial Naturkalk, der
sich harmonischer ins Gesamtbild einfügt, als der hellere Putz des sanierten Turms.
Ehe dem Dach zum Richtfest die Krone
aufgesetzt wurde, konnten die Gäste noch ein anderes Schauspiel erleben. Der
Kranführer hievte ein rund drei Tonnen schweres Teil des alten Dachstuhls auf
den Vorplatz der Stadtkirche. Mit Einverständnis von Pfarrer Johannes Menard
wird damit die Anregung des Freundeskreis-Vorsitzenden, Frank Drusche, wahr.
Künftig dient das Gebilde bei Veranstaltungen als „kleine Kirchenkneipe“, wenn
Altlandsberger Bier zugunsten der Sanierung fließt.
Bislang ist die Hälfte der Hüllensanierung
geschafft, die Bauleute liegen im Plan. Die Gesamtkosten von 730.000 Euro
werden nicht überschritten, versichert der Architekt. Unter dem Strich fehlen
bei der Finanzierung noch 40.000 Euro. Deshalb sucht der Freundeskreis Paten für
90 Balken des neuen Dachstuhls (längere für 500 Euro, kürzere für 250 Euro),
die auf einer Tafel in der Kirche verewigt werden.
(Auskünfte unter 033438-60210, E-Mail pfarrer@evkirche-altlandsberg.de)
Ideenreiche Balkon-Gärtner verschönern die Hegermühle
Hier
gedeihen nicht nur Blumen, sondern auch Kräuter und Gemüse
Strausberg
(ioe) Die
Blütenpracht auf etlichen Balkonen in der Hegermühle ist eine Augenweide, die
auch belohnt wird. Bereits zum 4. Mal in Folge lobte die Strausberger
Wohnungsbaugesellschaft (SWG) einen Wettbewerb aus und überreichte für die zehn
schönsten Bepflanzungen Gartenmarkt-Gutscheine. Eine Jury, bestehend aus sechs
Mitgliedern, sah sich im Vorfeld im Wohngebiet um. Zu vergeben waren Punkte auf
einer Skala von 1 bis 10. Hier sind die Ergebnisse: 1. Platz Ingrid und Wolfgang Herforth,
Elke Busch, Eckhard Polley; 2. Platz Heidemarie Gleich; 3. Platz Gundula und
Ralf Domdey; 4. Platz Edith und Fritz Kaeding, Bärbel Gesell; 5. Platz Helga
Matthes; 6. Platz Elli und Edmund Schaffrick; 7. Platz Grit Seifert und Raymond
Kant, Ursula und Rainer Kunert, Madlen und Marco Beuthner.
Die Vorlieben der Balkon-Gärtner reichen von traditionellem
Blumenschmuck wie Geranien, Begonien,
Petunien und Kapuzinerkresse über Efeu bis hin zu Kräutern, Kürbissen, Tomaten
und Gurken. Auch Palmen und andere Grünpflanzen werden im Sommer nach draußen
ausquartiert. „Wir freuen uns, daß immer mehr Mieter die Hegermühle auf diese
Weise verschönen“, meint SWG-Verwalter, Steffen Schuster. Die Idee der
Strausberger Wohnungsbaugesellschaft für den Balkonwettbewerb, bei dem der
erste Gewinner immer das Wohngebiet ist, hat inzwischen Schule gemacht. Auf
Anregung von Herrn Gebhardt aus Strausberg Vorstadt war dort kürzlich ebenfalls
eine „grüne“ Jury unterwegs.
Barrierefreier Zugang vom Keller bis unter das Dach
In
der Müncheberger Straße 26/27 haben die Umbauarbeiten begonnen
Strausberg
(ioe) Die
Strausberger Wohnungsbaugenossenschaft „Aufbau“ (WBG) stellt sich der
Herausforderung, daß immer mehr ältere Menschen den Wunsch haben, so lange wie
möglich in den eigenen vier Wänden zu bleiben - auch wenn diese in höheren
Etagen liegen. Nach dem Umbau der Müncheberger Straße 28/29, der von den
Mietern begrüßt wurde, haben jetzt die Arbeiten in der Müncheberger Straße 26/
27 begonnen. Auch hier geht es um einen barrierefreien Zugang zum Wohnhaus, den
Einbau eines behindertengerechten Aufzugs sowie die Ausstattung der Wohnungen
mit einem Balkon. Bei den 3-Raumwohnungen sind diese 7,5 m² groß, bei den
2-Raumwohnungen 4,5 m². Die zehn mit dem Umbau beauftragten Firmen kommen alle
aus der Region.
Für die Umbaumaßnahmen mußten acht
2-Raumwohnungen frei gezogen werden. „Wir haben angeboten, daß die Bewohner für
diese Zeit in unsere Gästewohnungen einziehen konnten. Einige entschieden sich
auch dafür, bei Eltern oder Verwandten unterzukommen“, erklärt Klaus-Peter
Weinzierl, Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft „Aufbau“. Durch den Einbau
des Innenaufzugs, der vom Keller bis unters Dach fährt, geht bei den
Wohnzimmern der 2-Raumwohnungen etwas Fläche verloren, die aber durch einen
Vorbau in Kombination mit dem Balkon wieder ausgeglichen wird.
„Selbstverständlich richten wir die
Wohnungen und das Treppenhaus nach dem Ausbau neu her. Alle Mieter können einen
Farbanstrich auswählen“, so Klaus-Peter Weinzierl. Es sei erklärtes Ziel, das
die Bewohner Weihnachten wieder im gewohnten Zuhause verbringen können. Die
Wohnungsbaugenossenschaft gewährt allen Betroffenen Mietminderungen, die anhand
der Bautagebücher genau berechnet werden. Trotz der umfangreichen
Modernisierungsmaßnahmen liegt die die künftige Miete (kalt) pro m² über sechs
Euro, versichert die WBG.
Von den 16 Mietparteien der
Müncheberger Straße 26/27 sind nur zwei endgültig ausgezogen, die übrigen
bleiben bei der Wohnungsbaugenossenschaft.
Strausberg
(BAB) Die
Stadt informiert in einer Pressemitteilung, daß die Wriezener Straße ab dem I.
Quartal 2009 auf einer Länge von über 960 Metern von der Straße „An der
Stadtmauer“ bis zum Kreisverkehr Nord (L33/L34) ausgebaut wird. Von der Bundeswehr
werden ein 2,50 m breiter, beidseitig kombinierter Geh- und Radweg sowie Straßenanbindungen
und Buswarteflächen zwischen dem Wohnheim Wriezener Straße 28 und dem
Kreisverkehr Nord finanziert. Bestandteil des Vorhabens sind außerdem der
Fahrbahnausbau einschließlich einer geschlossenen Regenentwässerung, die
Beleuchtung sowie der Bau von Parkflächen entlang der Straße. Dabei handelt es
sich um beitragspflichtige Maßnahmen, an denen die Anlieger beteiligt werden.
Der Wasserverband Strausberg-Erkner
(WSE) wird ebenfalls im Rahmen des Bauvorhabens seine Leitungen mit erneuern.
Die notwendigen Baumfällungen entlang
der Straße werden durch 42 Neupflanzungen ersetzt. In Höhe des Parkplatzes
Wriezener Tor, der Schwimmhalle sowie am Rügendamm (Rad- und Gehwegverbindung
zwischen Phillip-Müller-Straße und der Wriezener Straße) sollen
Verkehrsinseln die Querung der Fahrbahn
erleichtern.
Im Straßenraum entlang der Wriezener
Straße werden 85 neue Längsparkplätze gebaut. Nach dem beschlossenen Abriß der
nicht mehr benötigten Umformerstation, die sich auf einem Grundstück der Stadt
befindet, kann hier ein neuer Parkplatz mit mindestens 30 Stellflächen
entstehen. Die Bauzeit wird cirka zwei
Jahre in Anspruch nehmen. Es ist geplant, mit halbseitiger Sperrung zu
arbeiten, so daß der Anliegerverkehr weiterhin gewährleistet bleibt.
Die Stadtverwaltung lädt am 3.
September um 18 Uhr zu einer Bürgerversammlung in das Jugendsporthaus des KSC
(Wriezener Straße 30 d) ein, wo der Straßenausbau ausführlich erläutert wird
und Fragen gestellt werden können. Vom 4. September bis 30. September liegt
die Entwurfsplanung in der
Stadtverwaltung im Fachbereich Stadtplanung und Bautechnik während der
Sprechzeiten zur Einsichtnahme aus. Bereits ab 18. August findet man die
Entwurfsplanung im Internet unter www.stadt-strausberg.de.
Eliteschützen werden in Waldesruh erwartet
Hoppegarten/Waldesruh
(e.n.) Nachdem bereits im Frühjahr
der SC Diana gleich mehrfach Gastgeber für die Größen des Schießsports war,
wird es vom 22. bis zum 24. August einen weiteren Höhepunkt auf der
Schießanlage in Waldesruh geben. Gleich mehrfach war in diesem olympischen Jahr
die deutsche Nationalmannschaft der Wurfscheibenschützen in Waldesruh zu Gast,
absolvierte hier ein Trainingslager und schließlich auch das abschließende
Qualifikationsschießen für die Olympischen Spiele. Namen wie Karsten Bindrich
oder Susanne Kiermayer stehen derzeit erneut in den Schlagzeilen, denn sie vertreten
Deutschland auf den olympischen Schießständen in Peking.
Neben den bekannten Namen aus dem Deutschen Schützen
Bund (DSB) hat der SC Diana zum Grand Prix viele weitere Eliteschützen, auch
internationale, zu Gast. Geschossen werden auf Wurfscheiben, die
umgangssprachlich auch gern als Wurftauben bezeichnet werden. Die Schützen
reagieren allerdings sehr empfindlich, wenn diese Bezeichnung noch verwendet
wird. Dieser Sport ist übrigens auch für Zuschauer durchaus attraktiv und kann
leicht nachverfolgt werden, denn im Gegensatz zu anderen Schießsportdisziplinen
zählt hier, ein Ziel (die Wurfscheibe) ist getroffen oder nicht getroffen. Das
ist direkt mach dem Schuß für alle Beteiligten gut sichtbar. Geschossen wird
mit Flinten wobei das Geschoß aus einer Schrotladung besteht. Die Scheiben sind
aus umweltfreundlichen Material (Bitumenzusammensetzung). Obwohl die Scheiben leicht
zerbrechlich sind, gehen sie im Flug übrigens nur kaputt, weil sie sich drehen.
Das Wurfscheibenschießen unterteilt sich in den
Disziplinen Trap, Skeet und Doppeltrap. Geschossen wird auch beim 19. Grand
Prix nach den Regeln des I.S.S.F. (International Shooting Sport Federation)
also dem internationalen Dachverband der Schützen. Jede der einzelnen
Disziplinen unterscheidet sich im Ablauf deutlich. Die Wurfscheiben haben einen
Durchmesser von 110 Millimeter, eine Höhe 25 bis 26 Millimeter und ein Gewicht
von 105 Gramm. Zugelassen sind alle Flinten einschließlich halbautomatische
Modelle, die das Kaliber 12 Millimeter nicht überschreiten.
Beim Trapschießen gibt es fünf Stände. In jedem
Durchgang schießen sechs Schützen (die Stände werden nach jedem Schuß
gewechselt). Aus fünf Gruppen mit je drei Maschinen werden aus einer Deckung,
die vom Schützen 15 Meter entfernt ist, die Wurfscheiben geschleudert.
Internationale Wettkämpfe werden bei Männern über 125 Wurfscheiben (fünf Serien
à 25 Wurfscheiben) und bei Frauen über 75 Wurfscheiben (drei Serien à 25
Wurfscheiben) durchgeführt. Danach nehmen die sechs Besten an einem Finale über
25 Wurfscheiben teil. Das Finale der besten sechs Schützen wird nur mit einer
Patrone durchgeführt. Der Schütze weiß nicht, welche der drei Maschinen in
welche Richtung wirft. Trap ist eine der ältesten olympischen Sportarten und
seit 1896 ununterbrochen olympisch. Beim Trap geht der Schütze in Voranschlag
und ruft dann über ein Mikrofon die Scheibe ab, die sofort kommt. Der Wurfwinkel
der Scheibe kann bis zu 45 Grad abweichen und sie fliegt etwa 75 bis 80 Meter weit.
Beim Skeetschießen schießt der Schütze ein
vorgegebenes Programm, daß heißt befindet sich der Schütze auf Stand eins
erhält er z. B. erst eine Scheibe aus dem Hochhaus und dann eine vom
Niederhaus. Das Hochhaus befindet sich auf der linken Seite, das Niederhaus auf
der rechten Seite. Bei der aus Amerika kommenden Disziplin gibt es acht
verschiedene Positionen, auf der die sechs Schützen jeweils hintereinander
schießen. Genauso wie im Trap beinhalten 25 Scheiben einen Durchgang. Pro
Scheibe hat der Schütze nur ein Schuß. Im Gegensatz zum Trapschießen gibt es
beim Trapschießen einen Timer, der zwischen 0,1 und 3 Sekunden variiert, so daß
die Scheibe nicht sofort kommt. Die Scheibe fliegt etwa 65 bis 67 m weit.
Eine Besonderheit ist die Disziplin Doppeltrap. Doppeltrap
ist seit 1996 olympische Disziplin. Nach den Olympischen Spielen 2004 in Athen
wurde die Disziplin Doppeltrap der Frauen aus dem Olympischen Programm genommen.
Hier werden zwei Scheiben geworfen, und für jede Scheibe kann nur ein Schuß
abgegeben werden. Männer 150 Wurfscheiben in drei Serien à 25 Doubletten;
Frauen 120 Wurfscheiben in drei Serien à 20 Doubletten.
Das Programm:
22. August
Von 9 bis 17.Uhr
Training in Trap und Skeet
Ab 17 Uhr
Auslosung der Startplätze
23. August
7.30 Uhr
Wettkampfbeginn Trap und Skeet
24. August
8 Uhr
Wettkampfbeginn zweiter Tag Trap
9 Uhr
Wettkampfbeginn zweiter Tag Skeet
ca. 16 Uhr
Finale Skeet und ca. 17 Uhr Finale im Trap
ca. 18 Uhr Siegerehrung
So finden
Sie die Schießanlage
Autobahn A
10 Ausfahrt Hellersdorf die B 1 / 5 in Richtung Berlin ca. 6 km bis Hoppegarten
Kreuzung Friedrichshagen (Ampel), links abbiegen und in Richtung Waldesruh.
Von Berlin
kommend, ebenfalls die B 1 / 5 bis Kreuzung Friedrichshagen, dann rechts
abbiegen und weiter wie oben.