Diese Texte konnten Sie lesen Im BAB 33/08:

 

1.Auflage des RÜGEN-TRIATHLON

 

Am 13.September 2008 im Ostseebad Baabe können Firmen, Schulen und Einzelstarter an den Start gehen.

Ostseebad Baabe Der Rügen Triathlon wird von der Sport- und Eventagentur Team NRG organisiert. Die Veranstalter freuen sich auf eine rege Beteiligung und haben bereits heute über 100 Startplätze vergeben. Anmelden kann man sich in drei Kategorien: Jugend- und Firmentriathlon (hierbei geht jeweils eine 3er-Staffel an den Start) und der Schnupper-Triathlon für Einzelstarter.

Absolviert werden die drei Disziplinen Schwimmen, Rad und Laufen.

Bei den Staffeln übernimmt jeweils ein Starter eine der drei Strecken und beim Schnupper-Triathlon bringt ein Starter alle drei Distanzen alleine hinter sich. Die Organisatoren Peter Heydemann und Sven Wasserstrass haben sich viel vorgenommen. Mit einem attraktiven Konzept möchten sie möglichst viele Ausdauersportler aus der Region Mecklenburg Vorpommern und über die Landesgrenzen hinaus, zur Teilnahme motivieren: Kurze Wege von der Wechselzone zu den sanitären Einrichtungen, Duschmöglichkeiten nur wenige Minuten entfernt, Urkunden für jeden ins Ziel kommenden Teilnehmer und schnelle Siegerehrungen mit Pokalen für Sieger, ältesten Teilnehmer, fitteste Schule und fitteste Firma. Dazu kommt ein umfangreiches Sportlerbuffet mit Kuchen, Obst und Getränken.

Dieses Fest des Ausdauersports steht unter der Schirmherrschaft der Landrätin Frau Kerstin Kassner und Baabes Bürgermeister Dieter Mathis. Unterstützt wird der Event von Rügendruck Putbus, Famila, Bäckerei Mudrick, Sparkasse Rügen und den Medienpartnern Ostsee Zeitung und Campus TV.

Noch vor der Anmeldung kann sich jeder die

Ausschreibung und das  Anmeldeformular von der Homepage des Veranstalters herunterladen. Weitere Informationen zum Event gibt es unter:

Tel. 03838 – 40 47 60

E-Mail:

anmeldung@teamnrg.de

oder

www.teamnrg.de

 

 

Jazz, frisch von der Leber weg

 

Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Die beliebte norddeutsche Jazzband „HEDGEHOG STOMPERS“ wartete am Samstag bei einem Konzert bei Fackelschein im KATHARINENHOF® im Schloßgarten mit fröhlichem Jazz auf. Wer die Band kennt, weiß, daß sie für einen Jazz steht, der noch „frisch von der Leber weg" mit der Hand gemacht wird. Es ist unmöglich, davon nicht angesteckt zu werden. Das ist das Erfolgs­rezept der Band, dem sich auch die Zuhörer im Schloßgarten des KATHARINENHOF® nicht ent­ziehen konnten. Und die Gäste des gut besuchten Konzerts kamen voll auf ihre Kosten.

Die Stilrichtung der Band ist der beliebte mitreißende New-Orleans-Stil. Die Band machte sich auf zahlreichen Jazzfestivals, wo sie gemeinsam mit Formationen wie die Chris Barber Jazz and Bluesband oder Mr. Acker Bilk, auftraten, einen Namen. Sie wurde im Frühjahr 1973 in Buxtehude gegründet. Den ungewöhnlichen Namen „HEDGEHOG" bekam die Band durch den Bezug zum Wahrzeichen der kleinen, idyllischen Stadt Buxtehude, dem Igel.

 

 

Tierarzt Dr. Wimmer zu Gast in der Kinderbibliothek

 

Strausberg (ioe) Daheim gebliebene Ferienkinder erlebten kürzlich interessante Stunden in der Kinderbibliothek August-Bebel-Straße. Zu Gast war Dr. Hans Wimmer, der in Prötzel eine Tierarztpraxis hat. Mitgebracht hatte er ein Meerschweinchen vom Strausberger Kinderbauernhof, das sich geduldig streicheln ließ. Dann erläuterte Dr. Wimmer, wie man bei Tieren Krankheiten erkennt, und was bei der Pflege zu beachten ist. Er gab auch Tips, wo man Haustiere unterbringen kann, wenn sie nicht auf eine Reise mitgenommen werden können.

Die Mädchen und Jungen staunten nicht schlecht, daß ein Tierarzt auch gerufen wird, wenn Exoten wie Vogelspinnen, Schlangen und Echsen ausbüxen. Anschließend konnte jeder Dr. Wimmer Fragen stellen.

Der Vormittag klang aus mit dem Vorlesen von lustigen Tiergeschichten. Am 20. und 21. August kommt Dr. Horst Wimmer noch einmal in die Kinderbibliothek in den Räumen des Heimatmuseums. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 9.30 Uhr, alle Ferienkinder sind herzlich eingeladen. 

 

 

Rehfelder Feuerwehr lädt zur Jubiläumsfeier ein

 

Rehfelde (ioe) Die Freiwillige Feuerwehr Rehfelde feiert am 16. und 17. August ihr 100jähriges Bestehen. Am Samstag startet um 11 Uhr in der Schillerstraße der Festumzug, der durch die Thälmannstraße und Bahnhofstraße bis zum Feuerwehrgerätehaus in der Lindenstraße führt. Dort erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm. Ab 12 Uhr gibt es Vorführungen Feuerwehr, die Technik kann besichtigt werden. Bei einer Kinder-Disko mit Spiel und Spaß kommen die Jüngsten auf ihre Kosten. Es werden Bikerrundfahrten angeboten, eine Modenschau präsentiert Braut- und Abendkleider, Tanzgruppen treten auf. Ab 19 Uhr wird zum Tanz mit „Right Now“ eingeladen. Der Samstagabend klingt mit einer Lasershow und Feuerwerk aus.

Am Sonntag kann man sich ab 10 Uhr zum Frühschoppen mit dem Feuerwehrblasorchester einfinden. 

 

 

Forstliche Wanderung rund um den Fängersee

 

Strausberg (BAB) Die Stadt- und Touristinformation lädt am 6. September zu einer Wanderung ein, auf der Stadtförster Heiko Wessendorf über die unterschiedlichen Funktionen des Waldes informiert. Die Route verläuft um den Fängersee mit Abstecher in den Strausberger Stadtwald. Die Wanderung dauert 3,5 Stunden und ist ca. 7 km lang. Treffpunkt ist um 9.15 Uhr Ecke Spitzmühlenweg/Umgehungsstraße (Nähe Autohaus).

Die Teilnahmegebühr beträgt 2,50 €, ermäßigt 1,50 €.

 

 

Schafe hüten inmitten der Stadt

 

(ioe) Am 17. August treffen sich Schäfer mit ihren Hütehunden aus ganz Brandenburg (Beginn 10 Uhr) an der Altlandsberger Erlengrundhalle, um landesweit ihren Meister im Hüten zu küren. Die ortsansässige Schäferei von Knut Kucznik stellt dafür ihre Herde zur Verfügung. Gezeigt werden das Hüten der Schafe im engen und weiten Bereich, das Treiben im Straßenverkehr und das Überqueren einer Brücke. Der Wettstreit ist eingebunden in ein Rahmenprogramm für jung und alt.

 

 

Start und Ziel für Straßenrennen

 

(ioe) Erstmals in der Geschichte des Radrennens „Rund um Berlin“ ist Altlandsberg am 7. September mit rund 200 Teilnehmern Start- und Zielort. Zum Programm gehört ein Jedermann-Rennen, das über sechs Runden um die Stadt führt. Voraussetzung ist eine Mindestgeschwindigkeit der Fahrer von 26 km/h. Die Startgebühr beträgt 16 Euro, anmelden kann man sich unter www.rund-um-berlin.com.

 

Konzert „Freuet euch der schönen Erde“

 

(ioe) Am 16. August um 19 Uhr wird zum Konzert in der Stadtkirche eingeladen. Unter der Überschrift „Freuet euch der schönen Erde“ musizieren, singen und lesen Regina Wyrwich (Orgel), Herta Lippold (Flöte) sowie Gudrun Grötzinger und Anke Voigt (Gesang). Vor und nach dem Konzert ist Stadtverordnetenvorsteher Otto Edel sachkundiger Fremdenführer bei der Besichtigung des Kirchturmes, festes Schuhwerk ist zu empfehlen. Der Eintritt zum Konzert ist frei, am Ausgang wird für die laufende Sanierung des Gotteshauses gesammelt.

      

 

Das Dach der Altlandsberger Stadtkirche ist wieder dicht

 

Zum Richtfest der Hüllensanierung schwebte auch die „kleine Kirchenkneipe“ ein

Altlandsberg (ioe) „Das war eine Punktlandung zum Richtfest. Jetzt ist das Kirchenschiff geschützt vor Feuchtigkeit“, freut sich Manfred Thon, der als Architekt die Sanierung der Außenhülle der Stadtkirche begleitet. Ehe am vergangenen Donnerstag das letzte Holz-Segment montiert wurde, und sich die Lücke zwischen Himmel und Kirchenschiff endgültig schloß, konnten interessierte Stadtverordnete, Mitglieder des Freundeskreises und des Heimatvereins noch einmal die provisorische Zwischendecke betreten. Sie wurde während der Bauarbeiten zum Schutz des Gewölbes und anderer sensibler Bereiche eingezogen.

Das neue Dach in seiner schlichten Form sei recht ungewöhnlich für eine mittelalterliche Kirche, räumte der Architekt ein. Doch anders als das alte, das der Statik nicht genügte, vom Schwamm befallen war und immer wieder ausgebessert werden mußte, garantiert die moderne Stahlkonstruktion mit Holzsparren, eingedeckt mit roten Biberschwänzen, Jahrzehnte lange Haltbarkeit.

Nach Abschluß der Hüllensanierung sieht man die jetzt noch erkennbare Aufmauerung der Traufe (Mauerwerkgesims) nicht mehr, denn das rohe Ziegelwerk wird später verputzt, erläuterte der Architekt. Anders verhält es sich mit artfremden Materialien wie Sand- und Kalkstein, die einst bei Reparaturen zum Einsatz kamen.    

„Die Sicherung der Befundlage ist uns sehr wichtig“, erklärt Manfred Thon. Restauratoren hätten allein mehrere Wochen damit zugebracht, den Schwamm an den mittelalterlichen Putzritzungen der Fensterumrahmungen erfolgreich zu bekämpfen, um diese zu erhalten. Ergebnisse fachmännischer Arbeit würde man auch am Ostgiebel erkennen. Hier verwendete der Restaurator Tom Zimmermann in Anlehnung an altes Fugenmaterial Naturkalk, der sich harmonischer ins Gesamtbild einfügt, als der hellere Putz des sanierten Turms.

Ehe dem Dach zum Richtfest die Krone aufgesetzt wurde, konnten die Gäste noch ein anderes Schauspiel erleben. Der Kranführer hievte ein rund drei Tonnen schweres Teil des alten Dachstuhls auf den Vorplatz der Stadtkirche. Mit Einverständnis von Pfarrer Johannes Menard wird damit die Anregung des Freundeskreis-Vorsitzenden, Frank Drusche, wahr. Künftig dient das Gebilde bei Veranstaltungen als „kleine Kirchenkneipe“, wenn Altlandsberger Bier zugunsten der Sanierung fließt.          

Bislang ist die Hälfte der Hüllensanierung geschafft, die Bauleute liegen im Plan. Die Gesamtkosten von 730.000 Euro werden nicht überschritten, versichert der Architekt. Unter dem Strich fehlen bei der Finanzierung noch 40.000 Euro. Deshalb sucht der Freundeskreis Paten für 90 Balken des neuen Dachstuhls (längere für 500 Euro, kürzere für 250 Euro), die auf einer Tafel in der Kirche verewigt werden.

(Auskünfte unter 033438-60210, E-Mail pfarrer@evkirche-altlandsberg.de)

 

 

Ideenreiche Balkon-Gärtner verschönern die Hegermühle

 

Hier gedeihen nicht nur Blumen, sondern auch Kräuter und Gemüse

Strausberg (ioe) Die Blütenpracht auf etlichen Balkonen in der Hegermühle ist eine Augenweide, die auch belohnt wird. Bereits zum 4. Mal in Folge lobte die Strausberger Wohnungsbaugesellschaft (SWG) einen Wettbewerb aus und überreichte für die zehn schönsten Bepflanzungen Gartenmarkt-Gutscheine. Eine Jury, bestehend aus sechs Mitgliedern, sah sich im Vorfeld im Wohngebiet um. Zu vergeben waren Punkte auf einer Skala von 1 bis 10. Hier sind die Ergebnisse: 1. Platz Ingrid und Wolfgang Herforth, Elke Busch, Eckhard Polley; 2. Platz Heidemarie Gleich; 3. Platz Gundula und Ralf Domdey; 4. Platz Edith und Fritz Kaeding, Bärbel Gesell; 5. Platz Helga Matthes; 6. Platz Elli und Edmund Schaffrick; 7. Platz Grit Seifert und Raymond Kant, Ursula und Rainer Kunert, Madlen und Marco Beuthner.

Die Vorlieben der Balkon-Gärtner reichen von traditionellem Blumenschmuck wie Geranien, Begonien, Petunien und Kapuzinerkresse über Efeu bis hin zu Kräutern, Kürbissen, Tomaten und Gurken. Auch Palmen und andere Grünpflanzen werden im Sommer nach draußen ausquartiert. „Wir freuen uns, daß immer mehr Mieter die Hegermühle auf diese Weise verschönen“, meint SWG-Verwalter, Steffen Schuster. Die Idee der Strausberger Wohnungsbaugesellschaft für den Balkonwettbewerb, bei dem der erste Gewinner immer das Wohngebiet ist, hat inzwischen Schule gemacht. Auf Anregung von Herrn Gebhardt aus Strausberg Vorstadt war dort kürzlich ebenfalls eine „grüne“ Jury unterwegs.

 

 

Barrierefreier Zugang vom Keller bis unter das Dach

 

In der Müncheberger Straße 26/27 haben die Umbauarbeiten begonnen

Strausberg (ioe) Die Strausberger Wohnungsbaugenossenschaft „Aufbau“ (WBG) stellt sich der Herausforderung, daß immer mehr ältere Menschen den Wunsch haben, so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden zu bleiben - auch wenn diese in höheren Etagen liegen. Nach dem Umbau der Müncheberger Straße 28/29, der von den Mietern begrüßt wurde, haben jetzt die Arbeiten in der Müncheberger Straße 26/ 27 begonnen. Auch hier geht es um einen barrierefreien Zugang zum Wohnhaus, den Einbau eines behindertengerechten Aufzugs sowie die Ausstattung der Wohnungen mit einem Balkon. Bei den 3-Raumwohnungen sind diese 7,5 m² groß, bei den 2-Raumwohnungen 4,5 m². Die zehn mit dem Umbau beauftragten Firmen kommen alle aus der Region.

Für die Umbaumaßnahmen mußten acht 2-Raumwohnungen frei gezogen werden. „Wir haben angeboten, daß die Bewohner für diese Zeit in unsere Gästewohnungen einziehen konnten. Einige entschieden sich auch dafür, bei Eltern oder Verwandten unterzukommen“, erklärt Klaus-Peter Weinzierl, Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft „Aufbau“. Durch den Einbau des Innenaufzugs, der vom Keller bis unters Dach fährt, geht bei den Wohnzimmern der 2-Raumwohnungen etwas Fläche verloren, die aber durch einen Vorbau in Kombination mit dem Balkon wieder ausgeglichen wird.

„Selbstverständlich richten wir die Wohnungen und das Treppenhaus nach dem Ausbau neu her. Alle Mieter können einen Farbanstrich auswählen“, so Klaus-Peter Weinzierl. Es sei erklärtes Ziel, das die Bewohner Weihnachten wieder im gewohnten Zuhause verbringen können. Die Wohnungsbaugenossenschaft gewährt allen Betroffenen Mietminderungen, die anhand der Bautagebücher genau berechnet werden. Trotz der umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen liegt die die künftige Miete (kalt) pro m² über sechs Euro, versichert die WBG.   

Von den 16 Mietparteien der Müncheberger Straße 26/27 sind nur zwei endgültig ausgezogen, die übrigen bleiben bei der Wohnungsbaugenossenschaft.

 

 

Pläne zum Ausbau der Wriezener Straße

 

Strausberg (BAB) Die Stadt informiert in einer Pressemitteilung, daß die Wriezener Straße ab dem I. Quartal 2009 auf einer Länge von über 960 Metern von der Straße „An der Stadtmauer“ bis zum Kreisverkehr Nord (L33/L34) ausgebaut wird. Von der Bundeswehr werden ein 2,50 m breiter, beidseitig kombinierter Geh- und Radweg sowie Straßenanbindungen und Buswarteflächen zwischen dem Wohnheim Wriezener Straße 28 und dem Kreisverkehr Nord finanziert. Bestandteil des Vorhabens sind außerdem der Fahrbahnausbau einschließlich einer geschlossenen Regenentwässerung, die Beleuchtung sowie der Bau von Parkflächen entlang der Straße. Dabei handelt es sich um beitragspflichtige Maßnahmen, an denen die Anlieger beteiligt werden.

Der Wasserverband Strausberg-Erkner (WSE) wird ebenfalls im Rahmen des Bauvorhabens seine Leitungen mit erneuern.

Die notwendigen Baumfällungen entlang der Straße werden durch 42 Neupflanzungen ersetzt. In Höhe des Parkplatzes Wriezener Tor, der Schwimmhalle sowie am Rügendamm (Rad- und Gehwegverbindung zwischen Phillip-Müller-Straße und der Wriezener Straße) sollen

Verkehrsinseln die Querung der Fahrbahn erleichtern.    

Im Straßenraum entlang der Wriezener Straße werden 85 neue Längsparkplätze gebaut. Nach dem beschlossenen Abriß der nicht mehr benötigten Umformerstation, die sich auf einem Grundstück der Stadt befindet, kann hier ein neuer Parkplatz mit mindestens 30 Stellflächen

entstehen. Die Bauzeit wird cirka zwei Jahre in Anspruch nehmen. Es ist geplant, mit halbseitiger Sperrung zu arbeiten, so daß der Anliegerverkehr weiterhin gewährleistet bleibt. 

Die Stadtverwaltung lädt am 3. September um 18 Uhr zu einer Bürgerversammlung in das Jugendsporthaus des KSC (Wriezener Straße 30 d) ein, wo der Straßenausbau ausführlich erläutert wird und Fragen gestellt werden können. Vom 4. September bis 30. September liegt

die Entwurfsplanung in der Stadtverwaltung im Fachbereich Stadtplanung und Bautechnik während der Sprechzeiten zur Einsichtnahme aus. Bereits ab 18. August findet man die Entwurfsplanung im Internet unter www.stadt-strausberg.de.

 

 

Eliteschützen werden in Waldesruh erwartet

 

Hoppegarten/Waldesruh (e.n.) Nachdem bereits im Frühjahr der SC Diana gleich mehrfach Gastgeber für die Größen des Schießsports war, wird es vom 22. bis zum 24. August einen weiteren Höhepunkt auf der Schießanlage in Waldesruh geben. Gleich mehrfach war in diesem olympischen Jahr die deutsche Nationalmannschaft der Wurfscheibenschützen in Waldesruh zu Gast, absolvierte hier ein Trainingslager und schließlich auch das abschließende Qualifikationsschießen für die Olympischen Spiele. Namen wie Karsten Bindrich oder Susanne Kiermayer stehen derzeit erneut in den Schlagzeilen, denn sie vertreten Deutschland auf den olympischen Schießständen in Peking.

Neben den bekannten Namen aus dem Deutschen Schützen Bund (DSB) hat der SC Diana zum Grand Prix viele weitere Eliteschützen, auch internationale, zu Gast. Geschossen werden auf Wurfscheiben, die umgangssprachlich auch gern als Wurftauben bezeichnet werden. Die Schützen reagieren allerdings sehr empfindlich, wenn diese Bezeichnung noch verwendet wird. Dieser Sport ist übrigens auch für Zuschauer durchaus attraktiv und kann leicht nachverfolgt werden, denn im Gegensatz zu anderen Schießsportdisziplinen zählt hier, ein Ziel (die Wurfscheibe) ist getroffen oder nicht getroffen. Das ist direkt mach dem Schuß für alle Beteiligten gut sichtbar. Geschossen wird mit Flinten wobei das Geschoß aus einer Schrotladung besteht. Die Scheiben sind aus umweltfreundlichen Material (Bitumenzusammensetzung). Obwohl die Scheiben leicht zerbrechlich sind, gehen sie im Flug übrigens nur kaputt, weil sie sich drehen.

Das Wurfscheibenschießen unterteilt sich in den Disziplinen Trap, Skeet und Doppeltrap. Geschossen wird auch beim 19. Grand Prix nach den Regeln des I.S.S.F. (International Shooting Sport Federation) also dem internationalen Dachverband der Schützen. Jede der einzelnen Disziplinen unterscheidet sich im Ablauf deutlich. Die Wurfscheiben haben einen Durchmesser von 110 Millimeter, eine Höhe 25 bis 26 Millimeter und ein Gewicht von 105 Gramm. Zugelassen sind alle Flinten einschließlich halbautomatische Modelle, die das Kaliber 12 Millimeter nicht überschreiten.

Beim Trapschießen gibt es fünf Stände. In jedem Durchgang schießen sechs Schützen (die Stände werden nach jedem Schuß gewechselt). Aus fünf Gruppen mit je drei Maschinen werden aus einer Deckung, die vom Schützen 15 Meter entfernt ist, die Wurfscheiben geschleudert. Internationale Wettkämpfe werden bei Männern über 125 Wurfscheiben (fünf Serien à 25 Wurfscheiben) und bei Frauen über 75 Wurfscheiben (drei Serien à 25 Wurfscheiben) durchgeführt. Danach nehmen die sechs Besten an einem Finale über 25 Wurfscheiben teil. Das Finale der besten sechs Schützen wird nur mit einer Patrone durchgeführt. Der Schütze weiß nicht, welche der drei Maschinen in welche Richtung wirft. Trap ist eine der ältesten olympischen Sportarten und seit 1896 ununterbrochen olympisch. Beim Trap geht der Schütze in Voranschlag und ruft dann über ein Mikrofon die Scheibe ab, die sofort kommt. Der Wurfwinkel der Scheibe kann bis zu 45 Grad abweichen und sie fliegt etwa 75 bis 80 Meter weit.

Beim Skeetschießen schießt der Schütze ein vorgegebenes Programm, daß heißt befindet sich der Schütze auf Stand eins erhält er z. B. erst eine Scheibe aus dem Hochhaus und dann eine vom Niederhaus. Das Hochhaus befindet sich auf der linken Seite, das Niederhaus auf der rechten Seite. Bei der aus Amerika kommenden Disziplin gibt es acht verschiedene Positionen, auf der die sechs Schützen jeweils hintereinander schießen. Genauso wie im Trap beinhalten 25 Scheiben einen Durchgang. Pro Scheibe hat der Schütze nur ein Schuß. Im Gegensatz zum Trapschießen gibt es beim Trapschießen einen Timer, der zwischen 0,1 und 3 Sekunden variiert, so daß die Scheibe nicht sofort kommt. Die Scheibe fliegt etwa 65 bis 67 m weit.

Eine Besonderheit ist die Disziplin Doppeltrap. Doppeltrap ist seit 1996 olympische Disziplin. Nach den Olympischen Spielen 2004 in Athen wurde die Disziplin Doppeltrap der Frauen aus dem Olympischen Programm genommen. Hier werden zwei Scheiben geworfen, und für jede Scheibe kann nur ein Schuß abgegeben werden. Männer 150 Wurfscheiben in drei Serien à 25 Doubletten; Frauen 120 Wurfscheiben in drei Serien à 20 Doubletten.

 

Das Programm:

 

22. August

Von 9 bis 17.Uhr  Training in Trap und Skeet

Ab 17 Uhr Auslosung der Startplätze

 

23. August

7.30 Uhr Wettkampfbeginn Trap und Skeet

 

24. August 

8 Uhr Wettkampfbeginn zweiter Tag Trap

9 Uhr Wettkampfbeginn zweiter Tag Skeet

 

ca. 16 Uhr Finale Skeet und ca. 17 Uhr Finale im Trap

ca.  18 Uhr  Siegerehrung

 

So finden Sie die Schießanlage

 

Autobahn A 10 Ausfahrt Hellersdorf die B 1 / 5 in Richtung Berlin ca. 6 km bis Hoppegarten Kreuzung Friedrichshagen (Ampel), links abbiegen und in Richtung Waldesruh.

Von Berlin kommend, ebenfalls die B 1 / 5 bis Kreuzung Friedrichshagen, dann rechts abbiegen und weiter wie oben.