Diese Texte konnten Sie in der BAB 34/07 lesen:

 

Kinder, Kinder, Kinder

 

Schöneiche (-ng) In der kinder- und familienfreundlichen Waldgartenkulturgemeinde steigt die Kinderzahl weiter an / 52 Prozent Steigerung seit 2000 / 40 Prozent mehr Spielflächen / 45 Kinder bei Tagesmüttern, weitere 50 außerhalb Schöneiches

Im Jahr 2000 wurden 475 Kinder in den acht Kindertagesstätten der Gemeinde mit einer Gesamtkapazität von 565 Plätzen betreut. Nun sind es 725 Kinder im Jahr 2007, eine Zunahme um 52%, in sieben Kindertagesstätten mit einer Ausnahmekapazität von 725 Plätzen. Die Regelkapazität in den sieben Kindertagestätten beträgt 586, zusätzlich stehen 140 durch Doppelnutzungen für die Schulhorte und befristete Mehrplätze in Kindergarten und Krippe zur Verfügung, z.B. mit dem Cottage der ehemaligen Lindenschule.

Mit Fertigstellung der neuen Kindertagesstätte Grätzsteig 11A gegenüber dem Sportplatz, Baubeginn wird Ende September 2007 sein, wird die Regelkapazität aller Kindertagesstätten in Schöneiche bei Berlin ab Januar 2009 insgesamt 686 betragen. Mitte 2008 zeigt sich dann, ob die Anfang 2009 vorhandene Gesamtkapazität ausreicht. Im Jahr 2000 war eine Spielfläche von 2,5 m² je Kind ausreichend, inzwischen sind 3,5 m² je Kind die Regelanforderung, also 40% mehr Fläche je Kind. Darüber hinaus werden 45 Kinder in Tagespflegestellen betreut und 50 Kinder sind in Kindertagesstätten außerhalb der Gemeinde (Woltersdorf, Erkner, Berlin) untergebracht.

Die Gemeinde hat seit 1997 trotz knapper Investitionsmittel kontinuierlich auch in Kindertagesstätten investiert:

Dorfstraße 40 (Storchenturm)

Karl-Marx-Straße 2-4 (Pusteblume),

Dorfaue 27 (Orgelpfeifen)

Heuweg 79 (Heupferdchen)

Prager Straße 31A (Tausendfüßler)

Lindenstraße 5 (Unterm Regenbogen)

Grätzsteig 11A (Neubau ab September )

Die steigende Zahl der Kinder wirkt sich auch positiv auf die Grundschulen im Ort aus, da nach der niedrigsten Zahl von 56 Einschülern vor vier Jahren nun wieder vier Klassen eingeschult werden. Die Kapazität der beiden zwischen 1997 und 2002 modernisierten und erweiterten Grundschulen ist ausreichend für eine Vierzügigkeit, auch eine Fünfzügigkeit kann ausnahmsweise verkraftet werden.

 

 

Bürgermeister bietet Trommlern neue Auftrittsmöglichkeiten an

 

Panne zum Heimatfest ausgewertet / Bürgermeisterbrief an kritische Eltern

Schöneiche (BAB/-ng) Diesmal war anders als in den vergangenen Jahren laut Polizeibericht das kürzliche Heimatfest ohne Störungen verlaufen. Am Rande  aber hatte es trotzdem Ärger gegeben. Was viele Besucher als eine schöne Idee lobten, nämlich dass die Trommler der Bruno-Bürgel-Schule den an der Straßenbahnhaltestelle Dorfaue auf den Festumzug Wartenden die Zeit verkürzten, rief Elternproteste hervor. Verkürzt geht es darum, dass der Auftrittsort an der Straßenbahnhaltestelle als unwürdig und gar gefährlich betrachtet wurde.

Tatsächlich war die Idee mit der Straßenbahnhaltestelle als Bühne aus einem Fehler im Veranstaltungsmanagement hervorgegangen. Dazu Bürgermeister Heinrich Jüttner in einem Brief an ein Ehepaar, das sich kritisch geäußert hatte:  „Es ist sehr bedauerlich, dass der ursprünglich beabsichtigte Auftritt im Rahmen der Auszeichnung ehrenamtlich engagierter Schöneicherinnen und Schöneicher nicht möglich wurde. Hier gab es ein Missverständnis bei der Vorbereitung und Abstimmung der über 100 Angebote an diesem Wochenende. Nach einem ausführlichen Gespräch mit meiner Mitarbeiterin kann ich Ihnen mitteilen, dass es von ihrer Seite verschiedene, schlüssige Gründe für diesen Auftrittsort gab.

Das Konzert der Trommelgruppe von der Bühne auf die Straße zu verlegen, hat aus ihrer Sicht im Interesse der Kinder gelegen: Die Möglichkeit eines freien Termins bestand nur noch eine halbe Stunde vor dem Festumzug. An der Straße wartete ein großes Publikum voll Spannung auf den Umzug. Der Platz neben den Moderatoren an der Straße war in der prallen Sonne gelegen; blieb also dieser Schattenplatz neben der Haltestelle. Auch der Hinweis der Hortnerin, dass einige Kinder beim Festumzug mitmachen und zusteigen wollten, bewegte unsere Mitarbeiterin, den Auftrittsort an der Straße zu wählen.

Sie  kümmerte sich um den Transport der Trommeln und Stühle von der Bürgelschule zum Festplatz sowie die Bereitstellung der Tontechnik.  Nach Rücksprache mit der Schöneicher-Rüdersdorfer Straßenbahn gab es am Sonntag keine Sonderfahrten, außer der Tram zum Festumzug. Demnach fanden in der betreffenden halben Stunde zwei Linienfahrten statt.

Dass der eigentlich vereinbarte Termin – Sonntag zur Ehrung der Ehrenamtlichen durch den Bürgermeister - nicht eingehalten werden konnte, war einer unglücklichen Doppelbuchung zu verdanken. Dass das Kulturamt die Leistung der Trommelgruppe schätzt, beweist doch der Vorschlag, diese Gruppe wiederholt für Auftritte auszuwählen. Nach Aussagen von Zuschauern kam der Auftritt der Trommler sehr gut an, und auch die Kinder schienen Freude am Spielen zu haben. Die Gemeinde unterstützt im Interesse der Kinder unserer Gemeinde gerade auch die offenen Angebote unserer Grundschulen in enger Kooperation mit dem Schulhort, und Trommeln ist ein sehr beliebtes Angebot.

Um Ihren Eindruck zu zerstreuen, dass diese Gruppe nicht genügend gewürdigt wird, schlage ich Ihnen einen Auftritt …. zum Tag der offenen Tür bei der Freiwilligen Feuerwehr im September oder zum Neujahrsempfang des Bürgermeisters in der Kulturgießerei im Januar nächsten Jahres.“

 

 

Dreihundert Jahre Schule in Schöneiche

 

Die Nummer Vier der SCHÖNEICHER HEFTE ist da

Schöneiche(-ng) Pünktlich zum kürzlichen 10.Heimatfest zog sie die Verlegerin Ines Jerratsch aus ihrer großen Tasche ans Licht der Öffentlichkeit: Die Nummer 4 der „SCHÖNEICHER HEFTE. Kleine Reihe zur Geschichte und Gegenwart von Schöneiche und Umgebung“. Nachdem Nr. 1 sich der Gastronomie in Schöneiche seit 1900 gewidmet hat, Nr. 2 den Arbeiten der Schreibwerkstatt vorbehalten ist und im 3. Heft Wolfgang Cajar die Gewässer in und um Schöneiche behandelt, ist jetzt „300 Jahre Schöneicher Schulgeschichte“ das Thema.

Sechs Autoren, zu ihnen gehört noch Gisela Fischer, die schon bei der Erstellung des Heftes 1 mitgewirkt hatte, gingen zwei Jahre lang  auf  Spurensuche. Ihr Ziel war, Schule im Wandel der Zeiten von 1621, als der Küster noch lehrte, bis zum letzten Kapitel „Keine weiterführende Schule für Schöneiche?“ mit der Aussicht auf zwei private Schulträger 2006 darzustellen. Sie suchten im Gemeindearchiv und in den Schularchiven und erhielten viel Material und viele Auskünfte von den Schöneichern. Dabei ging es nicht nur um eine Chronik an sich, sondern um die Einbindung der Schule in Schöneiche in die politischen und gesellschaftlichen Zusammenhänge der entsprechenden Zeit. Unterzeilen wie „Beten, Lesen, Rechnen“ für die Zeit von 1717 bis 1900, „Was der Erste Weltkrieg in den Schulen anrichtete“, „Unter Hakenkreuz und Zweitem Weltkrieg“,  „Versuch eines Neuanfangs“ oder „Wie in der Schule gewendet wird“, sind beredt.

Viele Fotos von Lehrern, Schulklassen und Schulgebäuden in ihrem historischen Zustand sind eine wertvolle Ergänzung auch zu der Schulausstellung 2006, die von den Heimatfreunden parallel und im Miteinander zu der Veröffentlichung im Raufutterspeicher auf die Beine gestellt worden war. Manche Lehrer habe Schulgeschichte geschrieben, etwa Lehrer, Organist und Amtsvorsteher Jungnickel, der von 1854 bis 1892 als „ein Schulmeister ohne Rohrstock“ gewirkt hatte. Auch Schüler sind nun verewigt, etwa Karl-Heinz Körber und Ekkehard Brühn, wie sie mit Fahne und Schild zum 1. Mai 1952 voran marschieren. Weder Jugendweihe noch Fahnenappell zur Namensverleihung der Schule oder Lehrertag auf einem Spreewaldkahn im echten Spreewald werden ausgeklammert. Für alle, die in Schöneiche in die Schule gegangen sind, ist dieses Heftchen ein Muss. Aber auch bei  Zugezogenen oder Gästes weckt es Erinnerungen an die eigene Schulzeit.

Dort ist es für nur 8 Euro zu haben:

Individuell Verlag und Werbung, Ahornstraße 3

EDEKA Verbrauchermarkt im Ortszentrum

Heimathaus, Dorfaue 8

Blumenhaus, Am Goethepark 20

Fa. Preuß und Reschke, Kalkbergerstraße 189

Kulturgießerei, An der Reihe

 

 

Teilerfolg für „Initiative Pro DSL Woltersdorf“

 

Gespräch beim Bürgermeister mit Telekom und Bundestagsmitglied Vogelsänger / Vorschlag für mögliche Investition zur DSL-Versorgung gemäß Wirtschaftsminister wird jetzt geprüft

Woltersdorf (BAB/eb) Der Termin der Woltersdorfer DSL-Initiative mit der Telekom hat endlich stattgefunden. Am 27.Juli  trafen sich

Vertreter der „Inititative Woltersdorf Pro DSL“ beim Bürgermeister mit der

Leiterin Kundenbetreuung Nordost der Telekom, Frau Puruker. Mit dabei

war der Bundestagsabgeordnete Jörg Vogelsänger, der diesen Kontakt zur Telekom

hergestellt hatte. Die Initiative Woltersdorf Pro DSL, so  René Querengässer als einer der drei Sprecher, interessierten im zwei Themen: Welche Ursachen hat die DSL-Unterversorgung in Woltersdorf? Welche Maßnahmen plant die Telekom als Inhaberin der Telefonanschlussleitungen?

Über technische Details des Netzes konnte Frau Puruker keine

Auskunft geben. Sie hatte jedoch vorab über die DSL-Situation in

Woltersdorf recherchiert.  Laut Telekom gebe es in Woltersdorf 3.721

Telefonleitungen. Davon hätten 47% eine Dämpfung bis maximal 50 DB und

seien somit DSL-fähig. 579 Leitungen hätten eine Dämpfung zwischen 50

und 55 DB. Dies sei der Grenzbereich der DSL-Fähigkeit. 26% aller

Leitungen hätten eine Dämpfung über 55 DB und seien nicht DSL-fähig.

Laut Frau Puruker gilt Woltersdorf somit als mit DSL gut erschlossen.

Investitionen seien hier vorerst nicht geplant. (Dämpfung:

Signalabschwächung aufgrund physischer Leitungseigenschaften. Je

geringer die Dämpfung, destö höher die mögliche Bandbreite, desto höher

die mögliche DSL-Geschwindigkeit)

Die Telekom habe keine Versorgungspflicht, sagte deren Vertreterin.

Sobald ein Gebiet mit DSL erschlossen sei, würden die

DSL-Kunden zur Konkurrenz gehen, „bei der sie den Anschluss für 10 Euro

Weniger bekommen“. Die Frage, ob die Telekom nicht

weiterhin an der Vermietung der entsprechenden zur Konkurrenz

geschalteten Leitungen verdiene, bejahte sie. Nur reiche die

Durchleitungsgebühr  nicht aus. Deren Höhe setze

die Bundesnetzagentur fest; die Summe sei „in den

letzten Jahren peu à peu gesenkt“ worden.

Nach Ansicht der Initiative versteckt sich die Telekom hinter

ihren Zahlen, um ihren Investitionsunwillen zu zementieren. Dass die Dämpfung auf allen Leitungen im Ort nicht wesentlich unter 50 DB liegt, zeigte eine Umfrage der initiative vom Mai 2007. Gerade einmal 3,6% der Befragten, die DSL haben, haben eine Geschwindigkeit über DSL-1000. Mehr als DSL-2000 hatte kein einziger der

Befragten. 86% der DSL-Inhaber wollen zudem eine höhere Bandbreite. Von ausreichender DSL-Versorgung in  Woltersdorf kann daher keine Rede sein.

Laut Frau Purker ist Telekom  bereit, unter Beteiligung der

Öffentlichen Hand zu investieren. Das heißt, wenn sie Fördermittel

erhält, wird die Telekom das Netz ausbauen. Sie schlug dazu ein Modellprojekt vor. Und verwies in diesem  Zusammenhang auf die von Brandenburgs Wirtschaftsminister Junghanns gestartete Breitband-Initiative. Er solle seinen „Vorschlag in die Tat  umsetzen und die Gemeinde Woltersdorf unterstützen“. Sie wolle dafür genaue Investitionskosten prüfen lassen.

Jörg Vogelsänger will den Kontakt halten und auch auf Landesebene an den Wirtschaftsminister herantreten. Ein weiteres Gespräch mit der Telekom ist geplant.

 

ProDSL@Woltersdorfer-Schleuse.de

Aktuelle Diskussionen und Informationen

http://kein-dsl.de/forum/board.php?boardid=57

Sprecher: Karl Richter, Stefan Scholz, René Querengässer

 

 

CDU nominiert Dirk Juhnke zum Bürgermeisterkandidaten

 

Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Der Ortsverband der CDU bestimmte am 17. August mit respektabler Mehrheit Dirk Juhnke zum Kandidaten für die Neuwahl des Bürgermeisters am 11. November. Bürgermeister Wolfgang Thamm wird am 31.1.2008 in den Ruhestand treten, so dass eine Neuwahl erforderlich ist (wir berichteten). Im CDU Ortsverband standen mit Dirk Juhnke und Arco Auschner zwei Kandidaten zur Wahl, so dass eine Kampfabstimmung über den Kandidaten erforderlich war.

Im Vorfeld hatten bereits die SPD mit Regina Boßdorf und die Liberalen mit Heiko Krause ihre Kandidaten gewählt.

 

Elvis – des Kings of Rock´n´Roll gedacht

 

Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Was für ein Abend und was für ein begeistertes Publikum. Im Schloßgarten des KATHARINENHOF®, unter blauem Himmel, gedachten die Elvis Fans am 18. August der Rock´n´Roll-Legende Elvis Presley. Auch 30 Jahre nach seinem Tod ist Elvis beliebt wie zu Lebzeiten. Seine Fans schwelgten in Erinnerungen als seine Geschichte erzählt und dazu ein Feuerwerk seiner bekanntesten Songs abgebrannt wurde.

Elvis-Imitator Michael Stark aus Ludwigsfelde und das Tanzpaar Jeanine Becker und Partner aus Fredersdorf bereiteten mit ihren Darbietungen dem Publikum einen kurzweiligen Abend. Die Stimmung topten allerdings die Amateurtänzer. Mit professionell vorgetragenem Rock´n´Roll führten Doris Eisenblätter und Mario Körslin das Feld der Elvis Fans an, die den Abend mit einer Polonäse zum „Muss ich denn, muss ich denn zum Städtele hinaus“,  beschlossen.

 

 

Sprechstunde mit Bürgern

 

Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Die Ortsgruppe der Volkssolidarität hatte Dr. Siegfried Völter, Vorsitzender der Gemeindevertretung und des Wirtschafts- und Finanzausschusses zu einem kommunalpolitischen Forum eingeladen. Aus seinem Munde erfuhren sie, dass die Gemeinde mit einer Kreditbelastung von zurzeit ca. 750.000 Euro, das entspricht einer Pro-Kopfverschuldung von 500 Euro, verglichen mit anderen Kommunen, komfortabel dasteht und demzufolge in den nächsten Jahren kräftig investieren wird. So werden eine neue Kita für 3,7 Millionen Euro, eine neue Sporthalle für 2,7 Millionen Euro und langfristig das alte Schulgebäude zu einem Zentrum für Vereine, wie den Heimatverein, für 1,8 Millionen Euro umgestaltet. Auch dem Ausbau der Straßen wird man sich verstärkt widmen.

In der Fragestunde standen die zum Teil noch schlechten Geh- und Radwege genau so zur Debatte wie Fragen zur Quad-Bahn, zu geplanten Funkmasten, zur Lärmbelästigung und zur Spielplatzkonzeption. Dr. Völter nahm für seine Arbeit mit, die Veröffentlichung aktueller Fahrpläne zu forcieren und den Gedanken eines Bürgerbüros, um nicht nur den Senioren die Wege zu verkürzen, noch einmal auf die Tagesordnung zu setzen.

 

 

Bild 2, Dr. Thonke: Dr. Siegfried Völter im Gespräch mit Regina Diener und Walter Neuber (v. l.)

33 vs 2

 

 

 

Anna-Maria und Walter Neuber feierten Goldene Hochzeit

Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Am 17. August feierten Anna-Maria und Walter Neuber das Fest der Goldenen Hochzeit. Viele Weggefährten und Nachbarn, aber auch die Familie, zu der zwei Kinder und zwei Enkel zählen, kamen zum Gratulieren, denn das Ehepaar Neuber ist den Einwohnern sehr gut bekannt durch ihr engagiertes Auftreten in verschiedenen gesellschaftlichen Funktionen. So sitzt Walter Neuber für die Linken im Ortsparlament, ist im Seniorenbeirat tätig und ist langjährig mit der Volkssolidarität verbunden, seit 2000 der Vorsitzende der Ortsgruppe. Zudem leben der gebürtige Berliner seit 1936 und Anna-Maria seit 1956 in Fredersdorf.

Anna-Maria Neuber (1934) stammt aus Schlesien und arbeitete in verschiedenen Berufen, so in einer Handweberei. Walter ist gelernter Dreher, qualifizierte sich zum Maschinenbau-Ingenieur und versah über viele Jahre seinen Dienst bei der Volkspolizei. Die beiden agilen Senioren freuten sich über die zahlreichen Glückwünsche und bedanken sich auf diesem Wege herzlich dafür.

 

 

Großes Sommerfest und Festumzug in Fredersdorf-Vogelsdorf

 

Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Vom 31. August bis 2. September findet auf dem Sportplatz Vogelsdorf das große Sommerfest statt. Die Organisatoren versprechen ein interessantes Programm für jung und alt. Schausteller und Händler werden die Gäste an den drei Festtagen begleiten und für die richtige Stimmung und das leibliche Wohl sorgen.

Traditionell ist der Freitagnachmittag den Senioren mit Kaffeetafel und Tanz vorbehalten, bevor Bürgermeister Wolfgang Thamm um 18 Uhr den Fassbieranstich durchführt. Am Abend sorgen die bekannten Country -  Bands "Southern Company" und "The Country Cousins" für eine ausgelassene Stimmung im Festzelt. Der Auftritt der Tanzgruppe „Birds Town Riders“ wird die Gäste in die richtige Tanzlaune versetzen.

Am Samstag sind Veranstaltungen für die Familien geplant, mit Musik, Diskothek, Markttreiben und Rummel. An allen drei Tagen werden im kleinen Festzelt „Die Urigen“ spielen. Die „BB Radio Sommertour“ ist mit Musik und Gewinnspielen vor Ort.

Die Vereine, Musik- und Tanzgruppen aus Fredersdorf-Vogelsdorf präsentieren sich mit Show und Information. Ganztägig wird das traditionelle Handballturnier der OSG um den Pokal des Bürgermeisters mit mehr als 60 Mannschaften für Kinder und Jugendliche ausgetragen. Ein weiterer Höhepunkt wird der Rekordversuch der Hochrad- bzw. Einradfahrer des Breitensportprojekts Olympia des KSB MOL für die Aufnahme ins „Guinnessbuch der Rekorde“ sein. Mit  Tanz und Musik internationaler Bands geht es im Festzelt in den Abend. Als Höhepunkt startet 22 Uhr das Feuerwerk.

Der Sonntag beginnt im großen Festzelt um 10 Uhr mit dem ökumenischen Festgottesdienst. Der Festumzug startet an der Feuerwehr Fredersdorf Süd, Tieckstraße und wird gegen13:30 Uhr auf dem Festplatz ankommen.  Kaspertheater für die Kleinen und die Showband „Remmi-Demmi“ für die Großen versprechen für den Sonntagnachmittag vielseitige Unterhaltung. 

 

 

Ein neuer Bolzplatz an alter Stelle und originelle Wegweiser

 

Die Maßnahmen zur Gestaltung des Altlandsberger Stadteingangs am Berliner Tor werden zu 80 Prozent gefördert

Altlandsberg (ioe) Für die Verlegung des Altlandsberger Bolzplatzes am Berliner Torturm auf das Außenareal der Erlengrundhalle fanden sich keine Mehrheiten. Ursprünglich sollte das Gelände später für rund 30 Parkplätze genutzt werden. Vor allem die Stadtschule wies darauf hin, daß der Bolzplatz an einem zentralen Platz in Schulnähe liegen müsse. Außerdem monierte der Ortsentwicklungsausschuß, er sei ungenügend in die Pläne einbezogen worden.

Mit einem Jahr Verspätung fand am vergangenen Freitag der Spatenstich für die Gestaltung des Stadteingangs statt.  Das Projekt des IBP (Ingenieurbüro für Bauplanung Eggersdorf) hatte überzeugt. Der inzwischen unansehnliche Bolzplatz am Berliner Torturm wird ein Stück nach hinten versetzt und erhält im vorderen Bereich eine neue Grün- und Ruhezone mit Bänken, vielleicht sogar mit einem Trinkbrunnen. Ein höherer Zaun als bisher umschließt das Areal, mit dem Ausbau der Straße am Wallgraben entstehen 15 Parkplätze. Bestandteil des Projektes, für dessen Umsetzung die Firma Tharo-Bau aus Bad Freienwalde den Zuschlag erhielt, ist außerdem eine Bus-Parktasche.

Am gleichen Tag hielten auch der Alte Fritz und weitere neun Figuren, angelehnt an die Geschichte der Stadt, Einzug in Altlandsberg. Die originellen Wegweiser, die ebenso wie der Bolzplatz zu 80 Prozent im Rahmen des Sanierungsprogramms gefördert werden, schuf der Angermünder Künstler Christian Uhlig.

 

 

Fischer, Angler und Verwaltung sind bereits im Gespräch

 

Bürgermeister Hans Peter Thierfeld meint: „Ein entsprechender Beschluß ist entbehrlich“ 

Strausberg (ioe) Mit einer Korrektur passierte die gemeinsame Vorlage der Fraktionen Pro Strausberg, Die Linke, CDU/FDP, SPD und AJS/Grüne über den „Umgang mit den fischereibewirtschafteten Gewässern der Stadt Strausberg“ den Hauptausschuß. Der Auftrag an den Bürgermeister lautet nicht mehr, mit Pächter einen Vertrag auf der Grundlage der dazu geltenden Rechtsvorschriften zu vereinbaren, sondern den bestehenden Vertrag zeitgemäß zu gestalten. Denn an der Rechtmäßigkeit des Vertrages zwischen der Stadt und dem jetzigen Pächter Martin Rinast ist nach bisherigem Wissensstand nicht zu deuteln, räumten einige Hauptausschussmitglieder ein. Eine zeitgemäße Gestaltung des Vertrages beinhaltet (laut Vorlage) beispielsweise, sowohl die Belange des Fischereibetriebes als auch die der übrigen Gewässernutzer zu berücksichtigen und eindeutig zu benennen. Volkstümlich ausgedrückt meinte  Wolfgang Winkelmann (Pro Strausberg) mit Blick auf den Vertrag, der einst 1992 zwischen dem Land und dem Fischer Emil Rinast abgeschlossen wurde, „was vermurkst wurde, ist zu heilen“.

Noch vor der Abstimmung appellierte Bürgermeister Hans Peter Thierfeld, auf den Beschluß zu verzichten. Das wäre auch ein Zeichen für den Fischer. „Wir sind mit Martin Rinast und den Anglern in dieser Angelegenheit bereits im Dialog“, erklärte Thierfeld und verwies auf gemeinsame Gespräche mit der Kämmerin, Mitarbeitern des Fachbereichs Finanzen und Wirtschaft sowie Stadtverordneten. Udo Lungwitz (CDU) teilte diese Auffassung: „Unternehmer zu sein, ist heutzutage nicht das Einfachste“, erklärte er und mahnte „sensibles Vorgehen“ an.

Bürgermeister Thierfeld gegenüber dem BAB: „Die Fischer Emil und Martin Rinast haben mit guter fachlicher Hand mit dafür gesorgt, daß der Straussee einer der klarsten in Brandenburg ist, ohne Überfütterung und ähnliche Dinge.“             

 

 

2008 sollen 630.000 Euro für Kitas fließen

 

Die Verwaltung und die Stadtverordneten bemühen sich, den dringenden Sanierungsbedarf abzuarbeiten 

Strausberg (ioe) Die angenommene Höhe der Finanzzuweisung (nach § 13 FAG) für das Haushaltsjahr 2008 hat sich bestätigt. Strausberg kann mit einer Summe von 2,7 Millionen Euro rechnen. Darüber informierte Kämmerin Elke Stadeler die Mitglieder des Hauptausschusses. Damit seien auch die geplanten Investitionen für die Kindertagesstätten in Höhe von 630.000 Euro sicher. Das gelte jedoch nur für 2008 und nicht für die Folgejahre, stellte die Kämmerin klar. Zu berücksichtigen sei, „daß das Damoklesschwert der Rückzahlung von rund zwei Millionen Euro Bedarfszuweisung immer noch über der Stadt schwebt“. Hinzu kommt u.a. die Summe von 240.000 Euro, die Strausberg laut Eisenbahnkreuzungsgesetz als Baukostenanteil für den Übergang Wirtschaftsweg aufzubringen hat.     

Mit der Nachtragshaushaltsplanung 2007 wurde das Investitionsprogramm in Bezug auf die Sanierung der Kindertagesstätten inzwischen korrigiert, bestätigte die Kämmerin. Die für den Abriß der Schiller-Oberschule vorgesehenen 300.000 Euro wurden für die Sanierung der Kitas Nord, Juri Gagarin und Käthe Kollwitz verwendet.

Der Hauptausschuß folgte der Empfehlung des Ausschusses für Bildung, Jugend, Kultur, Sport und Soziales, die Planungen für die Baumaßnahmen Hegermühlenstraße, Kleine August-Bebel-Straße und Friedrich-Ebert-Straße aufzuschieben. Dadurch können einige Investitionen für Kindertagesstätten früher realisiert werden. Die Planungen für das Bahnhofsumfeld Strausberg Stadt sollen laut Hauptausschuß hingegen nicht auf Eis gelegt werden.    

 

 

Bangen in der Buchholzer Siedlung hat ein Ende

 

Rechtzeitig vor dem nächsten Frost soll die Hochwasserschutzanlage fertig sein

Wegendorf (ioe) Obwohl Fachleute dieses Szenarium nur aller zehn Jahre befürchten, hieß es im Winter 2003 und 2006 in der Buchholzer Siedlung im Ortsteil Wegendorf gleich dreimal hintereinander „Land unter“. Feuerwehr und Technisches Hilfswerk mußten immer wieder anrücken, um den Bewohnern im Kampf gegen die Flutwellen zu helfen. „Ich hoffe, in Sachen Hochwasser versammeln wir uns an dieser Stelle zum letzten Mal“, wandte sich Bürgermeister Manfred Andruleit an die Bewohner der Siedlung, Vertreter des Wasser- und Bodenverbandes Stöbber-Erpe, an Planer und Kameraden der Feuerwehr. Sie gaben sich am vergangenen Donnerstag ein Stelldichein, um den symbolischen Spatenstich des lang ersehnten Schutzbauwerkes mitzuerleben und zu feiern.

Ehe es dazu kam, waren mehrere Hürden zu nehmen, mit denen man so nicht gerechnet hatte, räumte der Bürgermeister ein. Das begann mit der Frage nach den Eigentümern der benötigten Flächen für den Bau, die sich erst nach einem Gerichtsentscheid lösen ließ. Hinzu kamen ein kompliziertes Planverfahren sowie die Umstrukturierung in den bearbeitenden Behörden. Doch die Stadt Altlandsberg und der Wasser- und Bodenverband Stöbber-Erpe bewiesen langen Atem. „Bei der Baumaßnahme waren wir rechtlich nicht in der Pflicht, aber moralisch“, sagte Andruleit. Er bedankte sich bei den Stadtverordneten für ihre einmütige Zustimmung und lobte ausdrücklich das Engagement von Abteilungsleiterin Brigitte Kurras.

Was vor Ort geschieht, erläuterte Thomas Arnold, Projektant beim Wasser- und Bodenverband, nach dem Spatenstich anhand von Zeichnungen (Foto…). Zum Aufnehmen des Hochwassers wird ein Wasserfanggraben mit einem vorgelagerten Teich angelegt. Für die Ableitung in das tiefer gelegene Wederfließ sorgt eine Rohrleitung (Durchmesser 1,60 Meter), die die Chaussee nach Altlandsberg unterquert.

Insgesamt sind die Kosten mit rund 450 000 Euro veranschlagt. 75 Prozent der Summe kommen als Fördermittel vom Land, die Stadt Altlandsberg beteiligt sich mit 145 000 Euro. Außerdem gab die Stadt 25 000 Euro für den Grunderwerb und 10 000 Euro für die Vermessung aus.

Die Baumaßnahme soll spätestens im November vor Frosteinbruch abgeschlossen werden, informierte der Verbandsgeschäftsführer Hasso Türke. Er bat in diesem Zusammenhang um Verständnis für anfallende Samstagsschichten.

 

 

Mathis Richter beendet Tätigkeit als Geschäftsführer

 

Strausberg (BAB) Auf der jüngsten Vorstandssitzung des Tourismusvereins Märkische S5-Region wurde im gegenseitigen Einvernehmen beschlossen, daß Mathis Richter seine Tätigkeit als Geschäftsführer zum 30. September 2007 beendet. Ausschlaggebend dafür sei der nicht verlängerte Kooperationsvertrag zwischen dem Tourismusverein und der POT Marketing GmbH, der bislang die Finanzierung der Stelle des Geschäftsführers regelte, erklärte Strausbergs Bürgermeister Hans Peter Thierfeld auf Nachfrage des BAB. Thierfeld zeigte sich optimistisch, daß „die erfolgreiche Reise des Vereins weitergehen wird.“ Der Tourismusverein hätte seit seiner Gründung einen Mitgliederzuwachs. Auf der jüngsten Vorstandssitzung wurde Frank Neumann (eventgastronomie) als neues Mitglied begrüßt.

 

 

Polizei bittet um erhöhte Rücksicht auf Schulanfänger

 

Märkisch-Oderland (BAB) Am 27. August beginnt im Landkreis das neue Schuljahr und für cirka 1200 ABC-Schützen. Erfahrungsgemäß sind sie noch unsicher im Straßenverkehr, leicht abzulenken und schätzen Entfernungen und Geschwindigkeiten falsch ein, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei. Daher sollten Kraftfahrer an Grundschulen sehr aufmerksam sein und sich Fußgängerüberwegen mit mäßiger Geschwindigkeit und jederzeit bremsbereit nähern. An Bushaltestellen gilt besondere Vorsicht. Ein mit eingeschaltetem Warnblinklicht haltender Bus darf nicht überholt werden. Steht der Bus mit eingeschaltetem Warnblinklicht, darf auch im Gegenverkehr nur mit Schrittgeschwindigkeit und mit besonderer Rücksicht auf ein- und aussteigende Fahrgäste vorbeigefahren werden.

 

 

Spende zur Gestaltung eines Kreisverkehrs

 

Strausberg (BAB) In der Stadtverwaltung ging eine erste Spende in Höhe von 400 € für die Gestaltung der Innenfläche eines Kreisverkehrs ein. Kämmerin Elke Stadeler bedankte sich im Namen von Bürgermeister Hans Peter Thierfeld bei der Firma TRIGIS Vermessung + Geoinformatik GmbH Berlin. Niederlassungsleiter Horst Türschmann: „Wir arbeiten Aufträge für die Stadt ab, deshalb kam uns der Gedanke, uns auch anderweitig an der Stadtentwicklung zu beteiligen.“

 

 

Polizisten und Feuerwehrleute kamen zum 3. Tauchertreffen

 

Über 450 Berliner und Brandenburger verbrachten im Kulturpark einen erlebnisreichen Tag mit Open Air Disco

Strausberg (ioe) „Wir sind zufrieden. Das Wetter spielte mit, das Interesse der Besucher hat uns gefreut“, erklärte Jürgen Flemming von der Tauchbasis im Strausberger Kulturpark, die zum dritten Mal ein Treffen für Berliner und Brandenburger Taucher organisierte.

Über 450 Sportfreunde folgten am vergangenen Samstag der Einladung und wurden nicht enttäuscht. Man konnte kostenlos Taucherausrüstungen namhafter Hersteller testen, die Gesundheit checken lassen und mit anderen fachsimpeln. Die Jüngsten töpferten und malten begeistert in der Kreativwerkstatt von Andre Trocha. Stets dicht umringt waren die Berliner Polizeitaucher, die neben dem normalen Streifendienst unter Wasser Beweismittel und Personen aufspüren, nach unkonventionellen Spreng- und Brandvorrichtungen suchen oder bei Katastrophen - zum Beispiel bei Hochwasser - zum Einsatz kommen. „Polizisten können eben mehr als Strafzettel ausschreiben. Das wollte unsere Truppe vor Ort demonstrieren“, scherzt der Berliner Polizeitaucher, Andreas Schulz. Ebenfalls zum ersten Mal mit dabei im Strausberger Kulturpark waren die Taucher der Freiwilligen Feuerwehr Grünheide. Sie werden gerufen, wenn Boote kentern, Autos im Wasser landen oder es zu Badeunfällen kommt.

Ab 16 Uhr stieg die Open Air Disco mit Tombola und anderen Einlagen. Gegen Mitternacht endete das erlebnisreiche 3. Tauchertreffen mit einem Höhenfeuerwerk. Die Veranstalter versprachen, im kommenden Jahr erneut Berliner und Brandenburger in den Strausberger Kulturpark einzuladen.