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34/07 lesen:
Kinder, Kinder, Kinder
Schöneiche (-ng) In der kinder- und familienfreundlichen Waldgartenkulturgemeinde steigt
die Kinderzahl weiter an / 52 Prozent Steigerung seit 2000 / 40 Prozent mehr
Spielflächen / 45 Kinder bei Tagesmüttern, weitere 50 außerhalb Schöneiches
Im Jahr 2000 wurden 475
Kinder in den acht Kindertagesstätten der Gemeinde mit einer Gesamtkapazität
von 565 Plätzen betreut. Nun sind es 725 Kinder im Jahr 2007, eine Zunahme um
52%, in sieben Kindertagesstätten mit einer Ausnahmekapazität von 725 Plätzen.
Die Regelkapazität in den sieben Kindertagestätten beträgt 586, zusätzlich
stehen 140 durch Doppelnutzungen für die Schulhorte und befristete Mehrplätze
in Kindergarten und Krippe zur Verfügung, z.B. mit dem Cottage der ehemaligen
Lindenschule.
Mit Fertigstellung der neuen
Kindertagesstätte Grätzsteig 11A gegenüber dem Sportplatz,
Baubeginn wird Ende September 2007 sein, wird die Regelkapazität aller
Kindertagesstätten in Schöneiche bei Berlin ab Januar 2009 insgesamt 686
betragen. Mitte 2008 zeigt sich dann, ob die Anfang 2009 vorhandene
Gesamtkapazität ausreicht. Im Jahr 2000 war eine Spielfläche von 2,5 m² je Kind
ausreichend, inzwischen sind 3,5 m² je Kind die Regelanforderung, also 40% mehr
Fläche je Kind. Darüber hinaus werden 45 Kinder in Tagespflegestellen betreut
und 50 Kinder sind in Kindertagesstätten außerhalb der Gemeinde (Woltersdorf,
Erkner, Berlin) untergebracht.
Die Gemeinde hat seit 1997
trotz knapper Investitionsmittel kontinuierlich auch in Kindertagesstätten
investiert:
Dorfstraße 40 (Storchenturm)
Karl-Marx-Straße 2-4
(Pusteblume),
Dorfaue 27 (Orgelpfeifen)
Heuweg 79 (Heupferdchen)
Prager Straße 31A
(Tausendfüßler)
Lindenstraße 5 (Unterm
Regenbogen)
Grätzsteig 11A (Neubau ab September )
Die steigende Zahl der
Kinder wirkt sich auch positiv auf die Grundschulen im Ort aus, da nach der
niedrigsten Zahl von 56 Einschülern vor vier Jahren nun wieder vier Klassen
eingeschult werden. Die Kapazität der beiden zwischen 1997 und 2002
modernisierten und erweiterten Grundschulen ist ausreichend für eine
Vierzügigkeit, auch eine Fünfzügigkeit kann ausnahmsweise verkraftet werden.
Bürgermeister bietet Trommlern neue
Auftrittsmöglichkeiten an
Panne zum Heimatfest ausgewertet / Bürgermeisterbrief
an kritische Eltern
Schöneiche (BAB/-ng) Diesmal war anders als in den vergangenen Jahren
laut Polizeibericht das kürzliche Heimatfest ohne Störungen verlaufen. Am
Rande aber hatte es trotzdem Ärger
gegeben. Was viele Besucher als eine schöne Idee lobten, nämlich dass die Trommler der Bruno-Bürgel-Schule
den an der Straßenbahnhaltestelle Dorfaue auf den Festumzug Wartenden die Zeit
verkürzten, rief Elternproteste hervor. Verkürzt geht es darum, dass der Auftrittsort an der
Straßenbahnhaltestelle als unwürdig und gar gefährlich betrachtet wurde.
Tatsächlich war die Idee mit
der Straßenbahnhaltestelle als Bühne aus einem Fehler im
Veranstaltungsmanagement hervorgegangen. Dazu Bürgermeister Heinrich Jüttner in einem Brief an ein Ehepaar, das sich kritisch
geäußert hatte: „Es ist sehr
bedauerlich, dass der ursprünglich beabsichtigte
Auftritt im Rahmen der Auszeichnung ehrenamtlich engagierter Schöneicherinnen
und Schöneicher nicht möglich wurde. Hier gab es ein Missverständnis
bei der Vorbereitung und Abstimmung der über 100 Angebote an diesem Wochenende.
Nach einem ausführlichen Gespräch mit meiner Mitarbeiterin kann ich Ihnen
mitteilen, dass es von ihrer Seite verschiedene,
schlüssige Gründe für diesen Auftrittsort gab.
Das Konzert der Trommelgruppe
von der Bühne auf die Straße zu verlegen, hat aus ihrer Sicht im Interesse der
Kinder gelegen: Die Möglichkeit eines freien Termins bestand nur noch eine
halbe Stunde vor dem Festumzug. An der Straße wartete ein großes Publikum voll
Spannung auf den Umzug. Der Platz neben den Moderatoren an der Straße war in
der prallen Sonne gelegen; blieb also dieser Schattenplatz neben der
Haltestelle. Auch der Hinweis der Hortnerin, dass einige Kinder beim Festumzug mitmachen und zusteigen
wollten, bewegte unsere Mitarbeiterin, den Auftrittsort
an der Straße zu wählen.
Sie kümmerte sich um den Transport der Trommeln
und Stühle von der Bürgelschule zum Festplatz sowie
die Bereitstellung der Tontechnik. Nach
Rücksprache mit der Schöneicher-Rüdersdorfer Straßenbahn
gab es am Sonntag keine Sonderfahrten, außer der Tram zum Festumzug. Demnach
fanden in der betreffenden halben Stunde zwei Linienfahrten statt.
Dass der eigentlich vereinbarte Termin – Sonntag zur
Ehrung der Ehrenamtlichen durch den Bürgermeister - nicht eingehalten werden
konnte, war einer unglücklichen Doppelbuchung zu verdanken. Dass
das Kulturamt die Leistung der Trommelgruppe schätzt, beweist doch der
Vorschlag, diese Gruppe wiederholt für Auftritte auszuwählen. Nach Aussagen von
Zuschauern kam der Auftritt der Trommler sehr gut an, und auch die Kinder
schienen Freude am Spielen zu haben. Die Gemeinde unterstützt im Interesse der
Kinder unserer Gemeinde gerade auch die offenen Angebote unserer Grundschulen
in enger Kooperation mit dem Schulhort, und Trommeln ist ein sehr beliebtes
Angebot.
Um Ihren Eindruck zu
zerstreuen, dass diese Gruppe nicht genügend
gewürdigt wird, schlage ich Ihnen einen Auftritt …. zum Tag der offenen Tür bei
der Freiwilligen Feuerwehr im September oder zum Neujahrsempfang des
Bürgermeisters in der Kulturgießerei im Januar nächsten Jahres.“
Dreihundert Jahre Schule in
Schöneiche
Die Nummer Vier der SCHÖNEICHER HEFTE ist da
Schöneiche(-ng) Pünktlich zum kürzlichen 10.Heimatfest zog
sie die Verlegerin Ines Jerratsch aus ihrer großen
Tasche ans Licht der Öffentlichkeit: Die Nummer 4 der „SCHÖNEICHER HEFTE.
Kleine Reihe zur Geschichte und Gegenwart von Schöneiche und Umgebung“. Nachdem
Nr. 1 sich der Gastronomie in Schöneiche seit 1900 gewidmet hat, Nr. 2 den
Arbeiten der Schreibwerkstatt vorbehalten ist und im 3. Heft Wolfgang Cajar die Gewässer in und um Schöneiche behandelt, ist
jetzt „300 Jahre Schöneicher Schulgeschichte“ das Thema.
Sechs Autoren, zu ihnen
gehört noch Gisela Fischer, die schon bei der Erstellung des Heftes 1
mitgewirkt hatte, gingen zwei Jahre lang
auf Spurensuche. Ihr Ziel war,
Schule im Wandel der Zeiten von 1621, als der Küster noch lehrte, bis zum
letzten Kapitel „Keine weiterführende Schule für Schöneiche?“ mit der Aussicht
auf zwei private Schulträger 2006 darzustellen. Sie suchten im Gemeindearchiv
und in den Schularchiven und erhielten viel Material und viele Auskünfte von
den Schöneichern. Dabei ging es nicht nur um eine Chronik an sich, sondern um
die Einbindung der Schule in Schöneiche in die politischen und
gesellschaftlichen Zusammenhänge der entsprechenden Zeit. Unterzeilen wie
„Beten, Lesen, Rechnen“ für die Zeit von 1717 bis 1900, „Was der Erste
Weltkrieg in den Schulen anrichtete“, „Unter Hakenkreuz und Zweitem
Weltkrieg“, „Versuch eines Neuanfangs“
oder „Wie in der Schule gewendet wird“, sind beredt.
Viele Fotos von Lehrern,
Schulklassen und Schulgebäuden in ihrem historischen Zustand sind eine
wertvolle Ergänzung auch zu der Schulausstellung 2006, die von den
Heimatfreunden parallel und im Miteinander zu der Veröffentlichung im
Raufutterspeicher auf die Beine gestellt worden war. Manche Lehrer habe
Schulgeschichte geschrieben, etwa Lehrer, Organist und Amtsvorsteher
Jungnickel, der von 1854 bis 1892 als „ein Schulmeister ohne Rohrstock“ gewirkt
hatte. Auch Schüler sind nun verewigt, etwa Karl-Heinz Körber und Ekkehard Brühn, wie sie mit Fahne und Schild zum 1. Mai 1952 voran
marschieren. Weder Jugendweihe noch Fahnenappell zur Namensverleihung der
Schule oder Lehrertag auf einem Spreewaldkahn im echten Spreewald werden
ausgeklammert. Für alle, die in Schöneiche in die Schule gegangen sind, ist
dieses Heftchen ein Muss. Aber auch bei Zugezogenen oder Gästes
weckt es Erinnerungen an die eigene Schulzeit.
Dort ist es für nur 8 Euro
zu haben:
Individuell Verlag und
Werbung, Ahornstraße 3
EDEKA Verbrauchermarkt im
Ortszentrum
Heimathaus, Dorfaue 8
Blumenhaus, Am Goethepark 20
Fa. Preuß
und Reschke, Kalkbergerstraße 189
Kulturgießerei, An der Reihe
Teilerfolg für „Initiative Pro DSL
Woltersdorf“
Gespräch beim Bürgermeister mit Telekom und
Bundestagsmitglied Vogelsänger / Vorschlag für mögliche Investition zur
DSL-Versorgung gemäß Wirtschaftsminister wird jetzt geprüft
Woltersdorf (BAB/eb) Der Termin der Woltersdorfer
DSL-Initiative mit der Telekom hat endlich stattgefunden. Am 27.Juli trafen sich
Vertreter der „Inititative Woltersdorf Pro DSL“ beim Bürgermeister mit der
Leiterin Kundenbetreuung
Nordost der Telekom, Frau Puruker. Mit dabei
war der
Bundestagsabgeordnete Jörg Vogelsänger, der diesen Kontakt zur Telekom
hergestellt hatte. Die
Initiative Woltersdorf Pro DSL, so René Querengässer als einer der drei Sprecher, interessierten im
zwei Themen: Welche Ursachen hat die DSL-Unterversorgung in Woltersdorf? Welche
Maßnahmen plant die Telekom als Inhaberin der Telefonanschlussleitungen?
Über technische Details des
Netzes konnte Frau Puruker keine
Auskunft geben. Sie hatte
jedoch vorab über die DSL-Situation in
Woltersdorf recherchiert. Laut Telekom gebe es in Woltersdorf 3.721
Telefonleitungen. Davon
hätten 47% eine Dämpfung bis maximal 50 DB und
seien somit DSL-fähig. 579 Leitungen hätten eine Dämpfung zwischen 50
und 55 DB. Dies sei der
Grenzbereich der DSL-Fähigkeit. 26% aller
Leitungen hätten eine
Dämpfung über 55 DB und seien nicht DSL-fähig.
Laut Frau Puruker gilt Woltersdorf somit als mit DSL gut erschlossen.
Investitionen seien hier
vorerst nicht geplant. (Dämpfung:
Signalabschwächung aufgrund
physischer Leitungseigenschaften. Je
geringer die Dämpfung, destö höher die mögliche Bandbreite, desto höher
die mögliche
DSL-Geschwindigkeit)
Die Telekom habe keine
Versorgungspflicht, sagte deren Vertreterin.
Sobald ein Gebiet mit DSL
erschlossen sei, würden die
DSL-Kunden zur Konkurrenz
gehen, „bei der sie den Anschluss für 10 Euro
Weniger bekommen“. Die
Frage, ob die Telekom nicht
weiterhin an der Vermietung
der entsprechenden zur Konkurrenz
geschalteten Leitungen
verdiene, bejahte sie. Nur reiche die
Durchleitungsgebühr nicht aus. Deren Höhe setze
die Bundesnetzagentur fest;
die Summe sei „in den
letzten Jahren peu à peu
gesenkt“ worden.
Nach Ansicht der Initiative
versteckt sich die Telekom hinter
ihren Zahlen, um ihren
Investitionsunwillen zu zementieren. Dass die
Dämpfung auf allen Leitungen im Ort nicht wesentlich unter 50 DB liegt, zeigte eine
Umfrage der initiative vom Mai 2007. Gerade einmal 3,6% der Befragten, die DSL
haben, haben eine Geschwindigkeit über DSL-1000. Mehr als DSL-2000 hatte kein
einziger der
Befragten. 86% der
DSL-Inhaber wollen zudem eine höhere Bandbreite. Von ausreichender
DSL-Versorgung in Woltersdorf kann daher
keine Rede sein.
Laut Frau Purker ist Telekom bereit, unter Beteiligung der
Öffentlichen Hand zu
investieren. Das heißt, wenn sie Fördermittel
erhält, wird die Telekom das
Netz ausbauen. Sie schlug dazu ein Modellprojekt vor. Und verwies in diesem Zusammenhang auf die von Brandenburgs
Wirtschaftsminister Junghanns gestartete Breitband-Initiative.
Er solle seinen „Vorschlag in die Tat umsetzen
und die Gemeinde Woltersdorf unterstützen“. Sie wolle dafür genaue
Investitionskosten prüfen lassen.
Jörg Vogelsänger will den
Kontakt halten und auch auf Landesebene an den Wirtschaftsminister herantreten.
Ein weiteres Gespräch mit der Telekom ist geplant.
ProDSL@Woltersdorfer-Schleuse.de
Aktuelle Diskussionen und Informationen
http://kein-dsl.de/forum/board.php?boardid=57
Sprecher: Karl Richter, Stefan Scholz, René Querengässer
CDU nominiert
Dirk Juhnke zum Bürgermeisterkandidaten
Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Der
Ortsverband der CDU bestimmte am 17. August mit respektabler Mehrheit Dirk
Juhnke zum Kandidaten für die Neuwahl des Bürgermeisters am 11. November.
Bürgermeister Wolfgang Thamm wird am 31.1.2008 in den Ruhestand treten, so dass eine Neuwahl erforderlich ist (wir berichteten). Im
CDU Ortsverband standen mit Dirk Juhnke und Arco Auschner zwei Kandidaten zur Wahl, so dass
eine Kampfabstimmung über den Kandidaten erforderlich war.
Im Vorfeld hatten bereits
die SPD mit Regina Boßdorf und die Liberalen mit Heiko Krause ihre Kandidaten
gewählt.
Elvis – des Kings of Rock´n´Roll gedacht
Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Was für ein
Abend und was für ein begeistertes Publikum. Im Schloßgarten des KATHARINENHOF®,
unter blauem Himmel, gedachten die Elvis Fans am 18. August der Rock´n´Roll-Legende Elvis Presley. Auch 30 Jahre nach
seinem Tod ist Elvis beliebt wie zu Lebzeiten. Seine Fans schwelgten in
Erinnerungen als seine Geschichte erzählt und dazu ein Feuerwerk seiner
bekanntesten Songs abgebrannt wurde.
Elvis-Imitator Michael Stark
aus Ludwigsfelde und das Tanzpaar Jeanine Becker und Partner aus Fredersdorf
bereiteten mit ihren Darbietungen dem Publikum einen kurzweiligen Abend. Die
Stimmung topten allerdings die Amateurtänzer. Mit
professionell vorgetragenem Rock´n´Roll führten Doris
Eisenblätter und Mario Körslin das Feld der Elvis
Fans an, die den Abend mit einer Polonäse zum „Muss
ich denn, muss ich denn zum Städtele
hinaus“, beschlossen.
Sprechstunde
mit Bürgern
Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Die
Ortsgruppe der Volkssolidarität hatte Dr. Siegfried Völter,
Vorsitzender der Gemeindevertretung und des Wirtschafts- und Finanzausschusses
zu einem kommunalpolitischen Forum eingeladen. Aus seinem Munde erfuhren sie, dass die Gemeinde mit einer Kreditbelastung von zurzeit ca.
750.000 Euro, das entspricht einer Pro-Kopfverschuldung von 500 Euro,
verglichen mit anderen Kommunen, komfortabel dasteht und demzufolge in den
nächsten Jahren kräftig investieren wird. So werden eine neue Kita für 3,7 Millionen Euro, eine neue Sporthalle für 2,7
Millionen Euro und langfristig das alte Schulgebäude zu einem Zentrum für
Vereine, wie den Heimatverein, für 1,8 Millionen Euro umgestaltet. Auch dem
Ausbau der Straßen wird man sich verstärkt widmen.
In der Fragestunde standen
die zum Teil noch schlechten Geh- und Radwege genau so zur Debatte wie Fragen
zur Quad-Bahn, zu geplanten Funkmasten, zur
Lärmbelästigung und zur Spielplatzkonzeption. Dr. Völter
nahm für seine Arbeit mit, die Veröffentlichung aktueller Fahrpläne zu
forcieren und den Gedanken eines Bürgerbüros, um nicht nur den Senioren die
Wege zu verkürzen, noch einmal auf die Tagesordnung zu setzen.
Bild 2, Dr. Thonke: Dr.
Siegfried Völter im Gespräch mit Regina Diener und
Walter Neuber (v. l.)
33 vs 2
Anna-Maria und Walter Neuber
feierten Goldene Hochzeit
Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Am 17.
August feierten Anna-Maria und Walter Neuber das Fest der Goldenen Hochzeit.
Viele Weggefährten und Nachbarn, aber auch die Familie, zu der zwei Kinder und
zwei Enkel zählen, kamen zum Gratulieren, denn das Ehepaar Neuber ist den
Einwohnern sehr gut bekannt durch ihr engagiertes Auftreten in verschiedenen
gesellschaftlichen Funktionen. So sitzt Walter Neuber für die Linken im
Ortsparlament, ist im Seniorenbeirat tätig und ist langjährig mit der
Volkssolidarität verbunden, seit 2000 der Vorsitzende der Ortsgruppe. Zudem
leben der gebürtige Berliner seit 1936 und Anna-Maria seit 1956 in Fredersdorf.
Anna-Maria Neuber (1934)
stammt aus Schlesien und arbeitete in verschiedenen Berufen, so in einer
Handweberei. Walter ist gelernter Dreher, qualifizierte sich zum
Maschinenbau-Ingenieur und versah über viele Jahre seinen Dienst bei der
Volkspolizei. Die beiden agilen Senioren freuten sich über die zahlreichen
Glückwünsche und bedanken sich auf diesem Wege herzlich dafür.
Großes
Sommerfest und Festumzug in Fredersdorf-Vogelsdorf
Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Vom 31.
August bis 2. September findet auf dem Sportplatz Vogelsdorf das große
Sommerfest statt. Die Organisatoren versprechen ein interessantes Programm für
jung und alt. Schausteller und Händler werden die Gäste an den drei Festtagen
begleiten und für die richtige Stimmung und das leibliche Wohl sorgen.
Traditionell ist der
Freitagnachmittag den Senioren mit Kaffeetafel und Tanz vorbehalten, bevor
Bürgermeister Wolfgang Thamm um 18 Uhr den Fassbieranstich
durchführt. Am Abend sorgen die bekannten Country -
Bands "Southern Company" und "The
Country Cousins" für eine ausgelassene Stimmung
im Festzelt. Der Auftritt der Tanzgruppe „Birds Town Riders“ wird die Gäste in die richtige Tanzlaune versetzen.
Am Samstag sind
Veranstaltungen für die Familien geplant, mit Musik, Diskothek, Markttreiben
und Rummel. An allen drei Tagen werden im kleinen Festzelt „Die Urigen“
spielen. Die „BB Radio Sommertour“ ist
mit Musik und Gewinnspielen vor Ort.
Die Vereine, Musik- und
Tanzgruppen aus Fredersdorf-Vogelsdorf präsentieren
sich mit Show und Information. Ganztägig wird das traditionelle Handballturnier
der OSG um den Pokal des Bürgermeisters mit mehr als 60 Mannschaften für Kinder
und Jugendliche ausgetragen. Ein weiterer Höhepunkt wird der Rekordversuch der
Hochrad- bzw. Einradfahrer des Breitensportprojekts Olympia des KSB MOL für die
Aufnahme ins „Guinnessbuch der Rekorde“ sein. Mit Tanz und Musik internationaler Bands geht es
im Festzelt in den Abend. Als Höhepunkt startet 22 Uhr das Feuerwerk.
Der Sonntag beginnt im
großen Festzelt um 10 Uhr mit dem ökumenischen Festgottesdienst. Der Festumzug
startet an der Feuerwehr Fredersdorf Süd, Tieckstraße und wird gegen13:30 Uhr
auf dem Festplatz ankommen. Kaspertheater
für die Kleinen und die Showband „Remmi-Demmi“ für
die Großen versprechen für den Sonntagnachmittag vielseitige Unterhaltung.
Ein neuer Bolzplatz an alter Stelle
und originelle Wegweiser
Die Maßnahmen zur Gestaltung des Altlandsberger
Stadteingangs am Berliner Tor werden zu 80 Prozent gefördert
Altlandsberg (ioe) Für die Verlegung des Altlandsberger
Bolzplatzes am Berliner Torturm auf das Außenareal der Erlengrundhalle fanden
sich keine Mehrheiten. Ursprünglich sollte das Gelände später für rund 30
Parkplätze genutzt werden. Vor allem die Stadtschule wies darauf hin, daß der
Bolzplatz an einem zentralen Platz in Schulnähe liegen müsse. Außerdem monierte
der Ortsentwicklungsausschuß, er sei ungenügend in die Pläne einbezogen worden.
Mit einem Jahr Verspätung
fand am vergangenen Freitag der Spatenstich für die Gestaltung des
Stadteingangs statt. Das Projekt des IBP
(Ingenieurbüro für Bauplanung Eggersdorf) hatte
überzeugt. Der inzwischen unansehnliche Bolzplatz am Berliner Torturm wird ein
Stück nach hinten versetzt und erhält im vorderen Bereich eine neue Grün- und
Ruhezone mit Bänken, vielleicht sogar mit einem Trinkbrunnen. Ein höherer Zaun als
bisher umschließt das Areal, mit dem Ausbau der Straße am Wallgraben entstehen
15 Parkplätze. Bestandteil des Projektes, für dessen Umsetzung die Firma Tharo-Bau aus Bad Freienwalde den Zuschlag erhielt, ist
außerdem eine Bus-Parktasche.
Am gleichen Tag hielten auch
der Alte Fritz und weitere neun Figuren, angelehnt an die Geschichte der Stadt,
Einzug in Altlandsberg. Die originellen Wegweiser, die ebenso wie der Bolzplatz
zu 80 Prozent im Rahmen des Sanierungsprogramms gefördert werden, schuf der Angermünder
Künstler Christian Uhlig.
Fischer, Angler und Verwaltung sind
bereits im Gespräch
Bürgermeister Hans Peter Thierfeld
meint: „Ein entsprechender Beschluß ist entbehrlich“
Strausberg (ioe) Mit einer Korrektur passierte die gemeinsame Vorlage
der Fraktionen Pro Strausberg, Die Linke, CDU/FDP, SPD und AJS/Grüne über den
„Umgang mit den fischereibewirtschafteten Gewässern der Stadt Strausberg“ den
Hauptausschuß. Der Auftrag an den Bürgermeister lautet nicht mehr, mit Pächter einen
Vertrag auf der Grundlage der dazu geltenden Rechtsvorschriften zu vereinbaren,
sondern den bestehenden Vertrag zeitgemäß zu gestalten. Denn an der
Rechtmäßigkeit des Vertrages zwischen der Stadt und dem jetzigen Pächter Martin
Rinast ist nach bisherigem Wissensstand nicht zu
deuteln, räumten einige Hauptausschussmitglieder ein.
Eine zeitgemäße Gestaltung des Vertrages beinhaltet (laut Vorlage)
beispielsweise, sowohl die Belange des Fischereibetriebes als auch die der
übrigen Gewässernutzer zu berücksichtigen und eindeutig zu benennen.
Volkstümlich ausgedrückt meinte Wolfgang
Winkelmann (Pro Strausberg) mit Blick auf den Vertrag, der einst 1992 zwischen
dem Land und dem Fischer Emil Rinast abgeschlossen
wurde, „was vermurkst wurde, ist zu heilen“.
Noch vor der Abstimmung
appellierte Bürgermeister Hans Peter Thierfeld, auf
den Beschluß zu verzichten. Das wäre auch ein Zeichen für den Fischer. „Wir
sind mit Martin Rinast und den Anglern in dieser
Angelegenheit bereits im Dialog“, erklärte Thierfeld
und verwies auf gemeinsame Gespräche mit der Kämmerin, Mitarbeitern des
Fachbereichs Finanzen und Wirtschaft sowie Stadtverordneten. Udo Lungwitz (CDU) teilte diese Auffassung: „Unternehmer zu
sein, ist heutzutage nicht das Einfachste“, erklärte er und mahnte „sensibles
Vorgehen“ an.
Bürgermeister Thierfeld gegenüber dem BAB: „Die Fischer Emil und Martin Rinast haben mit guter fachlicher Hand mit dafür gesorgt,
daß der Straussee einer der klarsten in Brandenburg ist, ohne Überfütterung und
ähnliche Dinge.“
2008 sollen 630.000 Euro für Kitas fließen
Die Verwaltung und die Stadtverordneten bemühen sich,
den dringenden Sanierungsbedarf abzuarbeiten
Strausberg (ioe) Die angenommene Höhe der Finanzzuweisung (nach § 13
FAG) für das Haushaltsjahr 2008 hat sich bestätigt. Strausberg kann mit einer
Summe von 2,7 Millionen Euro rechnen. Darüber informierte Kämmerin Elke Stadeler die Mitglieder des Hauptausschusses. Damit seien
auch die geplanten Investitionen für die Kindertagesstätten in Höhe von 630.000
Euro sicher. Das gelte jedoch nur für 2008 und nicht für die Folgejahre,
stellte die Kämmerin klar. Zu berücksichtigen sei, „daß das Damoklesschwert der
Rückzahlung von rund zwei Millionen Euro Bedarfszuweisung immer noch über der
Stadt schwebt“. Hinzu kommt u.a. die Summe von
240.000 Euro, die Strausberg laut Eisenbahnkreuzungsgesetz als Baukostenanteil
für den Übergang Wirtschaftsweg aufzubringen hat.
Mit der
Nachtragshaushaltsplanung 2007 wurde das Investitionsprogramm in Bezug auf die
Sanierung der Kindertagesstätten inzwischen korrigiert, bestätigte die
Kämmerin. Die für den Abriß der Schiller-Oberschule vorgesehenen 300.000 Euro
wurden für die Sanierung der Kitas Nord, Juri Gagarin
und Käthe Kollwitz verwendet.
Der Hauptausschuß folgte der
Empfehlung des Ausschusses für Bildung, Jugend, Kultur, Sport und Soziales, die
Planungen für die Baumaßnahmen Hegermühlenstraße, Kleine August-Bebel-Straße
und Friedrich-Ebert-Straße aufzuschieben. Dadurch können einige Investitionen
für Kindertagesstätten früher realisiert werden. Die Planungen für das
Bahnhofsumfeld Strausberg Stadt sollen laut Hauptausschuß hingegen nicht auf Eis
gelegt werden.
Bangen in der Buchholzer Siedlung
hat ein Ende
Rechtzeitig vor dem nächsten Frost soll die
Hochwasserschutzanlage fertig sein
Wegendorf (ioe) Obwohl Fachleute dieses Szenarium nur aller zehn
Jahre befürchten, hieß es im Winter 2003 und 2006 in der Buchholzer Siedlung im
Ortsteil Wegendorf gleich dreimal hintereinander
„Land unter“. Feuerwehr und Technisches Hilfswerk mußten immer wieder anrücken,
um den Bewohnern im Kampf gegen die Flutwellen zu helfen. „Ich hoffe, in Sachen
Hochwasser versammeln wir uns an dieser Stelle zum letzten Mal“, wandte sich
Bürgermeister Manfred Andruleit an die Bewohner der
Siedlung, Vertreter des Wasser- und Bodenverbandes Stöbber-Erpe,
an Planer und Kameraden der Feuerwehr. Sie gaben sich am vergangenen Donnerstag
ein Stelldichein, um den symbolischen Spatenstich des lang ersehnten
Schutzbauwerkes mitzuerleben und zu feiern.
Ehe es dazu kam, waren
mehrere Hürden zu nehmen, mit denen man so nicht gerechnet hatte, räumte der
Bürgermeister ein. Das begann mit der Frage nach den Eigentümern der benötigten
Flächen für den Bau, die sich erst nach einem Gerichtsentscheid lösen ließ.
Hinzu kamen ein kompliziertes Planverfahren sowie die Umstrukturierung in den
bearbeitenden Behörden. Doch die Stadt Altlandsberg und der Wasser- und
Bodenverband Stöbber-Erpe bewiesen langen Atem. „Bei
der Baumaßnahme waren wir rechtlich nicht in der Pflicht, aber moralisch“,
sagte Andruleit. Er bedankte sich bei den
Stadtverordneten für ihre einmütige Zustimmung und lobte ausdrücklich das
Engagement von Abteilungsleiterin Brigitte Kurras.
Was vor Ort geschieht,
erläuterte Thomas Arnold, Projektant beim Wasser- und
Bodenverband, nach dem Spatenstich anhand von Zeichnungen (Foto…). Zum
Aufnehmen des Hochwassers wird ein Wasserfanggraben mit einem vorgelagerten
Teich angelegt. Für die Ableitung in das tiefer gelegene Wederfließ
sorgt eine Rohrleitung (Durchmesser 1,60 Meter), die die Chaussee nach
Altlandsberg unterquert.
Insgesamt sind die Kosten
mit rund 450 000 Euro veranschlagt. 75 Prozent der Summe kommen als
Fördermittel vom Land, die Stadt Altlandsberg beteiligt sich mit 145 000 Euro.
Außerdem gab die Stadt 25 000 Euro für den Grunderwerb und 10 000 Euro für die
Vermessung aus.
Die Baumaßnahme soll
spätestens im November vor Frosteinbruch abgeschlossen werden, informierte der
Verbandsgeschäftsführer Hasso Türke. Er bat in diesem Zusammenhang um
Verständnis für anfallende Samstagsschichten.
Mathis Richter beendet Tätigkeit als
Geschäftsführer
Strausberg (BAB) Auf der jüngsten Vorstandssitzung des Tourismusvereins Märkische
S5-Region wurde im gegenseitigen Einvernehmen beschlossen, daß Mathis Richter
seine Tätigkeit als Geschäftsführer zum 30. September 2007 beendet.
Ausschlaggebend dafür sei der nicht verlängerte Kooperationsvertrag zwischen
dem Tourismusverein und der POT Marketing GmbH, der bislang die Finanzierung
der Stelle des Geschäftsführers regelte, erklärte Strausbergs Bürgermeister Hans
Peter Thierfeld auf Nachfrage des BAB. Thierfeld zeigte sich optimistisch, daß „die erfolgreiche
Reise des Vereins weitergehen wird.“ Der Tourismusverein hätte seit seiner
Gründung einen Mitgliederzuwachs. Auf der jüngsten Vorstandssitzung wurde Frank
Neumann (eventgastronomie) als neues Mitglied
begrüßt.
Polizei bittet um erhöhte Rücksicht
auf Schulanfänger
Märkisch-Oderland (BAB) Am 27. August beginnt im Landkreis das neue
Schuljahr und für cirka 1200 ABC-Schützen. Erfahrungsgemäß sind sie noch
unsicher im Straßenverkehr, leicht abzulenken und schätzen Entfernungen und
Geschwindigkeiten falsch ein, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei.
Daher sollten Kraftfahrer an Grundschulen sehr aufmerksam sein und sich
Fußgängerüberwegen mit mäßiger Geschwindigkeit und jederzeit bremsbereit
nähern. An Bushaltestellen gilt besondere Vorsicht. Ein mit eingeschaltetem
Warnblinklicht haltender Bus darf nicht überholt werden. Steht der Bus mit
eingeschaltetem Warnblinklicht, darf auch im Gegenverkehr nur mit Schrittgeschwindigkeit
und mit besonderer Rücksicht auf ein- und aussteigende Fahrgäste vorbeigefahren
werden.
Spende zur Gestaltung eines
Kreisverkehrs
Strausberg (BAB) In der Stadtverwaltung ging eine erste Spende in Höhe von 400 € für die
Gestaltung der Innenfläche eines Kreisverkehrs ein. Kämmerin Elke Stadeler bedankte sich im Namen von Bürgermeister Hans Peter
Thierfeld bei der Firma TRIGIS Vermessung +
Geoinformatik GmbH Berlin. Niederlassungsleiter Horst Türschmann:
„Wir arbeiten Aufträge für die Stadt ab, deshalb kam uns der Gedanke, uns auch
anderweitig an der Stadtentwicklung zu beteiligen.“
Polizisten und Feuerwehrleute kamen
zum 3. Tauchertreffen
Über 450 Berliner und Brandenburger verbrachten im
Kulturpark einen erlebnisreichen Tag mit Open Air Disco
Strausberg (ioe) „Wir sind zufrieden. Das Wetter spielte mit, das
Interesse der Besucher hat uns gefreut“, erklärte Jürgen Flemming von der
Tauchbasis im Strausberger Kulturpark, die zum
dritten Mal ein Treffen für Berliner und Brandenburger Taucher organisierte.
Über 450 Sportfreunde
folgten am vergangenen Samstag der Einladung und wurden nicht enttäuscht. Man
konnte kostenlos Taucherausrüstungen namhafter Hersteller testen, die
Gesundheit checken lassen und mit anderen fachsimpeln. Die Jüngsten töpferten
und malten begeistert in der Kreativwerkstatt von Andre Trocha.
Stets dicht umringt waren die Berliner Polizeitaucher, die neben dem normalen
Streifendienst unter Wasser Beweismittel und Personen aufspüren, nach
unkonventionellen Spreng- und Brandvorrichtungen suchen oder bei Katastrophen -
zum Beispiel bei Hochwasser - zum Einsatz kommen. „Polizisten können eben mehr
als Strafzettel ausschreiben. Das wollte unsere Truppe vor Ort demonstrieren“,
scherzt der Berliner Polizeitaucher, Andreas Schulz. Ebenfalls zum ersten Mal
mit dabei im Strausberger Kulturpark waren die
Taucher der Freiwilligen Feuerwehr Grünheide. Sie werden gerufen, wenn Boote
kentern, Autos im Wasser landen oder es zu Badeunfällen kommt.
Ab 16 Uhr stieg die Open Air
Disco mit Tombola und anderen Einlagen. Gegen Mitternacht endete das
erlebnisreiche 3. Tauchertreffen mit einem Höhenfeuerwerk. Die Veranstalter
versprachen, im kommenden Jahr erneut Berliner und Brandenburger in den Strausberger Kulturpark einzuladen.