Diese
Texte konnten Sie im BAB 34/08 lesen:
Lang
ersehnte Sanierung der Schulsporthalle verzögert sich
Die
veranschlagten Gesamtkosten könnten nur zu einem geringen Teil gefördert
werden/ Jetzt sucht die Verwaltung nach Alternativen
Altlandsberg
(ioe) Mit
erheblichem Aufwand hat Altlandsberg das Projekt der Schulsporthallen-Sanierung
paßgerecht auf das Förderprogramm zur energetischen Erneuerung der sozialen
Infrastruktur in den Kommunen, aufgelegt vom Ministerium für Infrastruktur und
Raumordnung (MIR), zugeschnitten. Unter dem Strich stehen Gesamtbaukosten von
rund 864.000 Euro. Ursprünglich hieß es, daß die Kosten der energetischen
Modernisierung, die mindestens auf Neubauniveau erfolgen muß, sowie die
umfassende bauliche Erneuerung zu zwei Dritteln finanziert werden.
Nach
den jüngst veröffentlichten Programmvereinbarungen des MIR schlägt die Stadtverwaltung
jedoch vor, auf einen Fördermittelantrag zu verzichten. Denn beim
Investitionspaket gibt es wesentliche Abstriche. Die Mitfinanzierung der
umfassenden baulichen Erneuerung ist nicht mehr enthalten. Das bedeutet, für
die vorgesehene Sanierung des Sozialtrakts sowie die geplante Änderung des
Sporthalleneingangs gibt es keine Fördermittel. Die Zuwendungen würden sich für
Altlandsberg, berechnet nach der Nettogeschoßfläche des Gebäudes, auf nur 136.678
Euro (Anteil Bund/Land) begrenzen. Zudem muß die Sanierung so erfolgen, daß das
Neubauniveau um 40 Prozent unterschritten wird. „Die bisher konzipierten
Maßnahmen sind dafür nicht ausreichend“, erklärt Regina Köster,
Abteilungsleiterin Bauverwaltung. Wollte man die Bedingung erfüllen, wäre
beispielsweise der erst 1997 erneuerte Hallenboden aufzunehmen, um eine
Dämmschicht einzubauen (Kosten cirka 39.400 Euro). Ebenso wahrscheinlich seien
Eingriffe in die ebenfalls 1997 erneuerten Prallwandverkleidungen.
„Zudem
ist die Beantragung der Fördermittel sehr aufwendig. Es sind zusätzlich ein
Fachplaner für energetische Gebäudesanierung und ein Prüfsachverständiger für
energetische Gebäudeplanung einzubeziehen“, gibt Frau Köster zu bedenken.
Als
Bürgermeister Arno Jaeschke den Hauptausschuß über den Sachstand informierte,
empfahlen die Mitglieder übereinstimmend, keinen Antrag auf Fördermittel beim
MIR zu stellen. Der Bürgermeister erklärte, daß die Verwaltung die vorliegende
Sanierungskonzeption überarbeitet und verschiedene Varianten vorlegen wird.
Stadt
nimmt juristischen Beistand in Anspruch
Altlandsberg
(ioe) „Die
Verursacher des Brands auf der illegalen Reifendeponie in Altlandsberg-West
sind bekannt. Wir werden alle rechtlichen Mittel in Anspruch nehmen, um nicht
auf den Gesamtkosten des Löscheinsatzes sitzen zu bleiben“, erklärte
Bürgermeister Arno Jaeschke. Er bekam in dieser Frage uneingeschränkte
Rückendeckung durch die Mitglieder des Hauptausschusses. Die Behauptung eines
Werneucheners auf einer Internetseite, der dem Bürgermeister und dem
Stadtbrandmeister Sebastian Nestroy „ein kontrolliertes Abbrennen der
ungeliebten Deponie“ unterstellte, bezeichnete Jaeschke „als absurd“. Er sehe jetzt
das Landesumweltamt in der Verantwortung, die nicht verbrannten Reifen zu
entsorgen. Außerdem wolle die Stadt fordern, vor Ort Bodenproben zu nehmen, um
Aufschluß über die Kontamination zu erhalten. Es gebe Hinweise, daß neben
Altreifen dort auch Müll und Bauschutt abgekippt wurden. Nach seinen
Informationen will das Landesumwelt bis Ende August die Zuständigkeiten prüfen
und auch die strittige Frage, wer der Kosten trägt. Auf Anfrage bestätigte der
Bürgermeister, daß das Ordnungsamt verstärkte Kontrollen auf der illegalen
Reifendeponie durchführt.
Dacheindeckung
des Kirchturms rückt näher
Zur
Finanzierung stehen 63.000 Euro Fördermittel bereit/ Beim Eigenanteil fehlen
nur noch 11.000 Euro
Altlandsberg
(ioe) Es
gibt eine gute Botschaft für alle Wesendahler und auswärtigen Freunde der
Feldstein-Kirche, die sich schon seit vier Jahren erfolgreich um den
Wiederaufbau bemühen. Wie Altlandsbergs Bürgermeister Arno Jaeschke jüngst den
Hauptausschuß informierte, stimmte der Leader-Vorstand dafür, entsprechend der
Ministeriums-Richtlinie zur Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung
dem Turm der Wesendahler Kirche wieder ein Dach aufzusetzen.
Von
Beginn an hat das ehrgeizige Projekt des Wiederaufbaus viele Unterstützer, wie
den Förderverein Kirche Wesendahl, die Evangelische Kirchengemeinde, die Stadt
Altlandsberg, Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, Unternehmer aus der Region
und andere mehr. Zunächst wurde die Ruine von Schutt und Pflanzenbewuchs
gereinigt, das Turminnere gesichert und der weitere Verfall durch eindringendes
Regenwasser verhindert. Das Mauerwerk des Kirchenschiffes konnte auf der
Oberseite in den ursprünglichen Zustand versetzt werden und erhielt ein neues
Dach einschließlich Regenrinnen und Fallrohren. Sponsoren ermöglichten neue
Fenster. Auch am Kirchturm ist das Mauerwerk inzwischen restauriert.
Insgesamt
sind die Kosten für das neue Turmdach mit rund 100.000 Euro veranschlagt, die
mögliche Fördersumme beträgt 63.000 Euro. Für den Eigenanteil verfügt der
Förderverein über einen Betrag von 11.000 Euro. Darüber hinaus liegen dem
Verein zweckgebundene Zusagen von Sponsoren in Höhe von weiteren 11.000 Euro
vor.
Die
verbleibenden 15.000 Euro müßten aus den Haushaltsmitteln der Stadt Altlandsberg
fließen, erläuterte der Bürgermeister. Der Hauptausschuß sprach sich dafür aus,
so zu verfahren. Das letzte Wort sprechen die Stadtverordneten auf der Sitzung
am 27. August.
Schutzengeln kann man unter die Arme greifen: So wird der Schulweg
Ihres Kindes sicherer!
Wenn Kinder
in die Schule kommen, werden Sie mit jedem Tag selbstständiger und müssen immer
mehr Aufgaben alleine meistern – auch den Schulweg. Daß sie hier besonderen
Gefahren ausgesetzt sind, belegen die Zahlen der Unfallstatistik: Im Jahr 2006
verunglückten 18.670 Kinder auf ihrem Weg zur Grundschule. Nicht nur für die
Kleinsten ist es gefährlich: Im Bereich der weiterführenden und berufsbildenden
Schulen kommen noch mehr Schülerinnen und Schüler zu Schaden – 2006 waren es
rund 95.000. Doch Eltern können viel für mehr Sicherheit auf den Schulwegen
ihrer Kinder tun: durch Verkehrserziehung, eine gute Schulwegplanung und die
Wahl des geeigneten Verkehrsmittels.
Donnerstag, den
21. August, 10 bis 17 Uhr
Früh übt sich…
Dabei sollte
Verkehrserziehung nicht erst mit dem Schuleintritt, sondern mit den ersten
Schritten des Kindes beginnen. So können Kinder von klein auf ein immer größeres
Bewußtsein für das richtige Verhalten im Straßenverkehr entwickeln und Schritt
für Schritt mehr Verantwortung übernehmen. Denn Übung macht den Meister: Kinder,
die überall mit dem Auto hingefahren werden, haben wenig Möglichkeiten, ein
sicheres Verhalten zu erlernen.
Sobald
feststeht, auf welche Schule Ihr Kind gehen wird, können Sie damit beginnen,
den sicheren Schulweg mit Ihrem Kind zu üben. Viele Schulen verteilen Schulwegpläne,
auf denen geeignete Wege und gefährliche Stellen eingezeichnet sind. Fehlt ein
solcher Plan, begeben Sie sich selbst auf die Suche nach dem sichersten Weg.
Sie können über Schulpflegschaften auch die Initiative zur Erstellung eines
Schulwegplans ergreifen. Besonders wichtig ist die Schulwegplanung auch für
Kinder, die auf weiterführende Schulen kommen, denn die Wege werden länger und
damit auch gefährlicher! Wenn Sie unumgängliche Gefahrenstellen bemerken,
fordern Sie bei den entsprechenden Behörden Verbesserungen ein.
Schulweg mit
dem Rad: noch nichts für Grundschüler!
Ist der Weg
klar, muß das richtige Verkehrsmittel gewählt werden. Grundschüler sollten
grundsätzlich nicht mit dem Rad zur Schule fahren, da sie den komplexen
Anforderungen des Straßenverkehrs noch nicht gewachsen sind. Für sie ist der
Schulweg zu Fuß oder mit dem Schulbus die beste Möglichkeit. Frühestens ab der
fünften Klasse und nach bestandener Radfahrausbildung können Kinder ihren
Schulweg auch mit dem Rad zurücklegen. Doch egal ob zu Fuß, mit dem Bus oder
Rad: Üben Sie mit Ihrem Kind die Wege und machen Sie es auf Gefahrenstellen
aufmerksam!
An welche
Behörde muß ich mich wenden, damit ein Schulwegplan erarbeitet wird? Mein Sohn muß
auf seinem Schulweg eine gefährliche Straße überqueren. Wie kann ich erreichen,
daß dort ein sicherer Fußgängerüberweg angelegt wird?
Im Schulbus
meiner Kinder kommt es regelmäßig zu Rangeleien. Ich habe von anderen Eltern
gehört, daß es Busbegleitungen gibt. Wie kann ich so etwas anregen? Diese und
alle weiteren Fragen zum Thema „Schulwegsicherung“ beantworten Ihnen ausgewiesene
Experten am Telefon:
·
Dipl. Ing. Petra Butterwegge, Referentin Verkehrsverhalten/-pädagogik,
Unfallforschung der Versicherer, Berlin
·
Angelika Röhr, Referentin für
Sicherheits- und Gesundheitsförderung,
Unfallkasse Nordrhein-Westfalen, Münster
·
Andreas Bergmeier, Referent Kinder und Jugendliche,
Deutscher Verkehrssicherheitsrat e.V., Bonn
Rufen Sie an!
Am Donnerstag, den 21. August, von 10 bis 17 Uhr.
Gebührenfreie
Hotline: 0800 – 5 33 22 11.