Diese Texte konnten Sie im BAB 35/08
lesen:
„Traum vom
Fliegen“ auf dem Strausberger Flugplatz
Noch bis zum 16. Oktober
ist die gleichnamige Ausstellung der Malerin Gisela Przywecki
im Tower zu sehen
Strausberg (ioe) Es gibt drei gute Gründe, dem
Strausberger Flugplatz im Norden der Stadt demnächst einen Besuch abzustatten.
Noch bis zum 16. Oktober werden im Tower Bilder der Malerin Gisela Przywecki gezeigt, die das Thema „Traum vom Fliegen“ mit
ganz eigener Handschrift in unterschiedlichen Techniken umsetzte. Die
Ausstellung ist Sigmund Jähn gewidmet, der als erster
Deutscher vor 30 Jahren am 26. August zum Flug in den Weltraum startete. Przyweckis Bilder spannen einen Bogen von Wegbereitern der
Fluggeschichte wie Otto Lilienthal über legendenbehaftete Flugzeuge und
weibliche Flugpioniere, für die das Herz der Künstlerin besonders schlägt, bis
hin zum Flug der Sojus 31 mit Sigmund Jähn an Bord. Informationstafeln klären die Besucher der
Exposition über interessante Details auf.
Eine zweite Empfehlung für Einheimische und Touristen ist das neu
gestaltete Flugplatzmuseum direkt gegenüber vom Tower, wo Zeugnisse aus der
Strausberger Luftfahrtgeschichte und der Historie des Flugplatzes zeitgemäß
präsentiert werden. Wer sich nach Kunst und Geschichte rund um die Fliegerei
stärken möchte, kann dies in der Flugplatzgaststätte „Doppeldecker“ tun, die
mit einem neuen Betreiber nach längerer Schließzeit wieder öffnete. Von der
Terrasse aus kann man in der ersten Reihe das Geschehen auf dem Rollfeld und am
Himmel bestens beobachten.
Geschäftsführer Andreas Gagel hat die
Ausstellung „Traum vom Fliegen“ bewußt mit dem 30jährigen Jubiläum des ersten
deutschen Kosmonauten im All verknüpft und konnte Sigmund Jähn
zur Vernissage persönlich begrüßen. Die Ankündigung dieses beliebten
Ehrengastes bescherte dem Tower viele Gäste, darunter waren etliche Piloten von
einst und heute.
Auf Tuchfühlung mit Rekruten, Soldaten und Kommandeuren
Strausberg
(BAB) Das
traditionelle Strausberger Standortbiwak, zu dem alljährlich der Bürgermeister
und der Standortälteste sowie alle Kommandeure und
Dienststellenleiter einladen, findet am 28. August in der Barnim-Kaserne in
Vorstadt statt. Das Programm startet um 14 Uhr im Anschluß an das Gelöbnis der
Rekruten des IV. Bataillons vom Luftwaffenausbildungsregiment, zu dem Gäste
ebenfalls herzlich willkommen sind. Zur Eröffnung des Standortbiwaks spielt das
Luftwaffenmusikkorps. Es folgt eine Modenschau von jungen Rekruten, die mit
Humor und Witz ihre „Dienstkleidung“ präsentieren. Dann geht es non stopp
weiter mit Auftritten der Cherry Dolls, einer
Mädchengruppe aus Fredersdorf mit Gesang und Tanz, und des Strausberger
Fanfarenzugs. Für die jüngsten Besucher werden ein Karussell und eine Hüpfburg
aufgestellt. Abends gehört die Bühne der bekannten Show- und Coverband „Belmondo“. Auch in diesem Jahr gibt es zahlreiche
Informationsstände auf der Festwiese, die Bundeswehr präsentiert Geländewagen,
einen Hubschrauber, Flugabwehrkomponenten und einen Schießsimulator,
Hundestaffeln zeigen ihr Können. Gegen 22 Uhr endet das Standortbiwak.
Einladung zu Sport und Spiel in Strausberg-Ost
Strausberg
(BAB) Zum
Ferienausklang steht am 29. August das 1. Wohngebietsfest als Familien-, Sport-
und Spielfest im Osten Strausbergs an, das gemeinsam von SPD, der Strausberger
Wohnungsbau Gesellschaft und dem SV Mühlenberg vorbereitet wird. Von 15 Uhr bis
19 Uhr wird in der früheren Schulsporthalle und auf dem einstigen Sportplatz buntes
Treiben herrschen. Nach der Eröffnung durch Landrat Gernot Schmidt (SPD) gibt
es Aerobic zur Erwärmung, anschließend folgen ein Fußball- und ein
Volleyballturnier. Die Kinder können sich bei Spaßwettbewerben wie Gummistiefelweitwurf,
Hindernislauf, Kartenhausbauen nach Zeit, Torwandschießen u.a.
vergnügen. Mit der Drehleiter der Feuerwehr geht es hoch hinaus, die Wasserwacht
bringt ein Rettungsboot zum Anfassen mit. Am Stand des JSV werden Drachen gebastelt
und Kinder geschminkt, der KSC wird mit Kampfsportvorführungen dabei sein.
Gegen 16.30 Uhr tritt der Oderbruchchor Altreetz auf. Mit Fleisch und Wurst vom
Grill, Brötchen und Salaten, Kaffee und Kuchen, Brezeln und Rotwein, Gulasch
und Getränken wird für das leibliche Wohl gesorgt. Um 15.30 Uhr, 17 Uhr und
18.30 Uhr stellt die Landschaftsarchitektin Silke Cinkl
in der Mühlenberghalle das Projekt „Mehrgenerationenpark“ vor. Außerdem werden
dort auch Tischtennis, Basketball und Handball angeboten.
Traditionelles Friedensfest auf dem Alten Gutshof
Strausberg
(BAB) Zum
traditionellen Friedensfest, das vom Fanfarenzug eröffnet wird, lädt die Die
Linke am 30. August von 10 bis 24 Uhr auf dem Alten Gutshof ein. Die
Programmpunkte reichen von Talkrunden, Musik- und Tanzdarbietungen, Lesungen
und Kleinkunst über Streetsoccer-Turnier und
Graffiti-Wettbewerb bis hin zu Bandkonzerten. Gegen 15 Uhr wird sich
Fraktionschef Gregor Gysi unter das Volk mischen.
U.f.W Pro Strausberg im Gespräch mit
Bürgern
Strausberg (BAB) Die Unabhängige und freie Wählergemeinschaft
Pro Strausberg wird ab Ende August auf verschiedenen
Veranstaltungen präsent sein und auch an Ständen im öffentlichen Raum das
Gespräch mit den Bürgern suchen, kündigte der Vorsitzende, Wolfgang Winkelmann,
an. Die U.f.W. Pro Strausberg will verdeutlichen,
wie wichtig das Einmischen der Bürgerschaft in kommunale Belange ist und sie motivieren,
unbedingt vom Wahlrecht Gebrauch zu machen.
Gleichzeitig soll der vorgesehene Bürgerhaushalt erläutert werden.
Es geht bei diesem Thema und anderen mehr darum, möglichst viele Anregungen der
Strausbergerinnen und Strausberger aufzunehmen, so Winkelmann.
Am Naturlehrpfad steht jetzt ein Insektenhotel
Rehfelde
(ioe) Der
Naturlehrpfad in unmittelbarer Nähe der Grundschule und Hortes „Raxli Faxli“ mit einem
Erlebnisplatz nimmt immer mehr Gestalt an. Seit jüngstem hat dort ein
Insektenhotel, das Kinder gemeinsam mit der Naturwacht bauten und aufstellten,
seinen Platz. Am Wegesrand gibt es Informationstafeln, Nistkästen und
Lesesteine. Eine erste Bank lädt auf dem Erlebnisplatz neben dem Gelände des
Wasserverbandes Strausberg-Erkner zum Verweilen ein.
Die Idee für das Projekt kam vom
Vorsitzenden der Interessengemeinschaft Rehfelder Heimatfreunde, Martin Tesky. Der Verein hat auch die Schirmherrschaft übernommen.
„Wir haben noch einiges vor“, sagt Hortleiterin Kristin Scheffler, die neben
den Heimatfreuden, Lehrern, einigen Eltern und Kita-Leiterin
Frau Heissig zu den Protagonisten des Naturlehrpfads
gehört. In den Hexenwald würden beispielsweise Wichtel gut passen, die Kinder
zum Ausdenken von Geschichten animieren. Schön wäre eine zweite Bank. Wer
weitere Ideen hat, Geld spenden möchte oder Materialien übrig hat, kann sich
bei den Heimatfreunden (033435 76607), in der Schule oder in der Kita „Fuchsbau“ melden.
Empfehlungen für die neue Gemeindevertretung
Der
Hauptausschuß einigte sich über eine Prioritätenliste für die weitere
Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft Ostbahn
Rehfelde
(ioe) Bürgermeister
Lutz Schwarz zog ein positives Resümee über die bisherige Zusammenarbeit
zwischen der Gemeinde, dem Amt Märkische Schweiz und der Interessengemeinschaft
Ostbahn (IGOB) bei der Umgestaltung des Bahnhofumfeldes und der Erarbeitung eines
städtebaulichen Rahmenplans für das Ortszentrum Rehfelde. Einen Monat vor den
Wahlen wollte der Hauptausschuß jedoch keinen Beschluß über das weitere
Vorgehen fassen. Man einigte sich auf eine Prioritätenliste für die künftige
Zusammenarbeit mit der IGOB, die sich als Empfehlung für die neue
Gemeindevertretung versteht.
An erster Stelle rangiert der Aufbau
von Tourismusbüros in Rehfelde sowie in der Partnerstadt Zwierzyn
gefolgt von Nutzungskonzepten für das Bahnhofsgebäude sowie des Güterschuppens
unter Einbeziehung der Eigentümer und der Gemeinde. Hier lautet die
Zielstellung, den umgestalteten Bahnhofsvorplatz und die Gebäude möglichst
zeitgleich zur Nutzung zu übergeben. Außerdem soll für die Immobilie
„Ladestraße“ das Projektmanagement übernommen und ein Investor gesucht werden.
Auf Platz drei steht die Neugestaltung
des Sportplatzumfeldes, auf Platz vier die Gestaltung um Umsetzung eines
Wegeleitsystems an der Ostbahn gefolgt von dem Projekt „Generationswohnen m
Bürgerpark“. Auf Nachfrage erklärte Reiner Donath,
daß sich die Investoren, die vor verschiedenen Gremien schon ihre Pläne
darlegten, sich seit längerer Zeit nicht mehr gemeldet hätten.
Am Ende der Prioritätenliste stehen die
Errichtung und Betreibung einer Markthalle (Mehrzweckhalle) sowie die
„Saunagärten Rehfelde“.
„Keines dieser Projekte muß zwingend
verwirklicht werden. Voraussetzung ist immer eine Einzelentscheidung der
Gemeinde“, so der Hinweis des Bürgermeisters. Die gesonderte Beauftragung auf
der Basis eines Angebotes der IGOB erfolgt durch das Amt Märkische Schweiz. Für
2009 würden die hierfür benötigten Haushaltsmittel voraussichtlich 2.400 Euro
betragen.
Jetzt können die Kinder stolz sein auf ihre Schule
Die
dreijährige grundhafte Sanierung am Haus I geht ihrem
Ende entgegen
Rehfelde
(ioe) Am
Haus I der Rehfelder Schule sind die Verhüllungen an den Fassaden größtenteils
verschwunden. Die jetzt sichtbare Farbkomposition - ausgeführt von der Seelower
Firma „Form & Farbe“ - in warmem Gelb und hellem Ocker paßt gut zu den neuen
roten Dachziegeln. Auch im Inneren geben sich zurzeit die verschiedensten Gewerke
die Klinke in die Hand. Maler, Mauerer, Klempner, Fliesenleger und Elektriker arbeiten
unter Hochruck. Auf ihrem Plan stehen u.a. die Sanierung
von zwei Treppenaufgängen und vier Toiletten sowie der Ausbau der Räume für den
Hort und die Musikschule, die einst als Wohnungen dienten. Während der Sommerferien
zog der Hort wie auch im vergangenen Jahr in das Haus II um.
„Zum Schuljahresbeginn soll der vordere
Teil des Gebäudes mit dem Eingangsbereich fertig sein“, erklärt der Leiter der
Arbeitsgruppe Schulsanierung, Reiner Donath. Einige
Restarbeiten, beispielsweise am Sockel, fallen seiner Einschätzung nach noch
an, wenn der Schulbetrieb wieder läuft.
Mit der Sanierung des Hauses I, die vor
drei Jahren begann und 2008 endet, haben sich nicht nur die Bedingungen für die
Schüler und Lehrer verbessert. Es ist auch ein Stück Standortsicherung für den
Ort Rehfelde. Denn oft spielt bei der Entscheidung der Eltern, wo sie ihr Kind
anmelden, auch der bauliche Zustand und die Ausstattung eine Rolle. Insgesamt
wurden vor Ort 1.150.000 Euro investiert, rund die Hälfte davon waren
Fördermittel.
Zur künftigen Belegung sagt Reiner Donath: „Im Haus I kommen die Musikschule, der Hort und die
1. und 2. Klassen unter. Davon sind drei Flexklassen.
Ohne die Partnerschaft mit dem Hort hätten wir das Konzept einer offenen Ganztagsschule
nicht umsetzen können. Im Haus II lernen Kinder der Klassen 3 bis 6.“
Er hofft, daß die ebenso dringende
Sanierung des Hauses II einschließlich der Gestaltung des Hofes in absehbarer
Zeit in Angriff genommen wird.