Diese Texte konnten Sie lesen in der BAB 36/07

 

 

16. September: Kinderflohmarkt in der „Villa Kunterbunt“

 

Hoppegarten/OT Dahlwitz-Hoppegarten (eb) Am Sonntag, 16.September, findet von 9 bis 13 Uhr wieder ein Baby- und Kleinkinderflohmarkt statt. In der Kita „Villa Kunterbunt“ kann man in schon bewährter Weise alles, was man für Knirpse von 1 bis 6 Jahren so braucht, erwerben und/oder tauschen: Spielsachen, Kleidung, CD, Videos, Musikinstrumente, Schuhe, Bücher usw. usf. Alles zu Flohmarktpreisen! Wie Gaby Rister mitteilt, ist auch wieder für Speisen und Getränke gesorgt, beispielsweise Kuchen oder auch Gegrilltes.

 

 

Rüdersdorf im Zeichen der Gesundheit

 

Aktionsmonat September: 6. Gesundheitstage und Gesundheitskonferenz

Rüdersdorf (rr/eb) Rüdersdorf ist ein interessanter Gesundheitsstandort. Eine Reha-Klinik mit Ausrichtung Innere Medizin, ein Krankenhaus mit im Bau befindlichem Ersatzneubau und einer Poliklinik, zahlreiche Arztpraxen unterschiedlicher Fachrichtungen sowie sonstige medizinische und das Angebot ergänzende Einrichtungen/Unternehmen zeugen davon. Die vom 10. bis 15. September bereits das 6.Mal stattfindenden Rüdersdorfer Gesundheitstage informieren über das Leistungsangebot. Es beteiligen sich rund 20 medizinische Einrichtungen bzw. Unternehmen aus Rüdersdorf bei Berlin daran.

Das vielfältige Programm reicht von beispielsweise kostenlosen Seh- und Hörtests, über Fachvorträge, bis hin zu Besichtigungsmöglichkeiten von Einrichtungen. 

 „Am Donnerstag, 13. September, gibt es die 3. Gesundheitstour vom Ortsteil Herzfelde nach Rüdersdorf“, informiert Sabrina Pflume, Sachbearbeiterin Wirtschaftsförderung der Gemeinde und Cheforganisatorin. Start der traditionellen Radtour mit mehr und neuen Angeboten ist um 9.30 Uhr am Edeka-Markt in Herzfelde. Von hier aus führt die Interessierten das Programm u. a. zum Vortrag der Fortuna - Apotheke ins Begegnungszentrum in die Strausberger Straße, zur Klinik am See nach Rüdersdorf und zum Informationspunkt „Pflegeversicherungsgesetz/ Pflegestufe“ der häuslichen Krankenpflege „medimobil“ in die Marienstraße. Fahrpausen dienen der abwechslungsreichen Information und können gleichzeitig zum Auffrischen eigener Energie mit gesunden Snacks genutzt werden.

Den Abschluss der Gesundheitstage bildet am Sonnabend, den 15. September, von 12 bis 16 Uhr, der Tag der offenen Tür im Evangelisch-Freikirchlichen Krankenhauses Rüdersdorf und in der Poliklinik. Neben Führungen durch den neuen Krankenhausersatzneubau und der Vorstellung medizinischer Fachabteilungen stellen kooperierende Unternehmen ihr Leistungsprofil vor.  So stehen OTS Schadock und die Physiotherapie Bauer sowie  Krankenkassen u. a. an Informationsständen im Garten für Fragen und Auskünfte bereit.

Nur zwei Wochen später, am 29. September 2007, ist Rüdersdorf Veranstaltungsort der ersten Gesundheitskonferenz des „Zukunftsraum Östliches Berliner Umland“. „Sie soll Auftakt und Initialzündung für eine neue Art der Zusammenarbeit in der Region sein“, benennt André Schaller, Bürgermeister der Gemeinde sowie Projektverantwortlicher und Ansprechpartner für das Handlungsfeld Gesundheitswirtschaft, das Veranstaltungsziel.        

www.ruedersdorf.de

 

 

Die MEDIAN Klinik Hoppegarten

 

Seit Eröffnung 1994 wurden schon 46.500 Patienten im Reha-Fachkrankenhaus für Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems betreut

Hoppegarten (eb) Nachdem wir Ihnen am 16.August (BAB 33) auf einer ganzen Seite die Mittelstands-Vereinigung Hoppegarten (MVH) vorgestellt haben, lernen Sie nun alle zwei, drei Wochen eines von deren 30 Mitgliedsunternehmen kennen. Wir beginnen mit der MEDIAN Klinik.

Im März 1994 wurde in der Rennbahnallee 107  die Rehabilitationsfachklinik für Orthopädie, Rheumatologie, Unfallverletzte, verhaltensmedizinische Orthopädie und medizinisch-berufliche Rehabilitation eröffnet. Seither haben hier 46 500 Patienten beste Betreuung vor den Toren Berlins gefunden! Über 100 hoch qualifizierte Ärzte, Pfleger, Diagnostiker, Psychologen, Physiotherapeuten, Mitarbeiter in der medizinischen Badeabteilung,  Ergotherapeuten, Freizeittherapeuten, Sozialdienstler, Mitarbeiter in der Verwaltung, im Wirtschaftsdienst und in der Haustechnik kümmern sich um das Wohl der Patienten. Seit über zehn Jahren bildet die MEDIAN Klinik Hoppegarten auch aus. In den 215 behindertengerechten Einzelzimmern, 12 Doppelzimmern und zwei Appartements, mit einem 32 Grad warmen Ozon-Bewegungsbad, einer Sporthalle, medizinischem Gerätetraining, einer Übungs-/Diätküche, medizinischer Fußpflege, Caféteria, Frisiersalon, Solarium, Bibliothek, Freizeit- und Aufenthaltsräumen wird ihnen ein Maximum an Behandlungs- und Zerstreuungsvarianten mit dem Ziel baldiger Rückkehr zu Beruf und Familie zuteil. An Selbstzahler richten sich spezielle Angebote „von Kopf bis Fuß“.

Die Rehaklinik strahlt auch in die Gemeinde sowie darüber hinaus aus - zur Mitgliederversammlung der Mittelstandsvereinigung mit Fachvortrag und Stammtisch, zu Tagen der offenen Tür wie auch zu Sommerfesten und zahlreichen Kulturangeboten. Kunst in der Rehaklinik  hat viel mit Pferden und der Rennbahn zu tun; auch therapeutisches Reiten gibt es. Im November 2006  strömten mehr als 250 Besucher aus Berlin und Brandenburg zum 6.Brandenburger Osteoporose-Tag , hier veranstaltet vom Landesverband Brandenburg/Berlin für Osteoporose. Zum alljährlichen Martinsfest sind nicht nur die Patienten und Angehörigen ins Foyer zu einer bunten Veranstaltung von und mit dem Ergotherapeutenteam eingeladen, sondern auch zahlreiche Kitagruppen der Gemeinde. Am Lagerfeuer wird dann unter Aufsicht der örtlichen Feuerwehr bei Lampionschein Knüppelkuchen gebacken. Drinnen findet das traditionelle Martinsgansessen statt, längst auch dick im Kalender der Mittelstandsvereinigung angestrichen.

www.median-kliniken.de, 03342 353-0.

 

 

Marzahn-Hellersdorf. Kampf gegen Flatratepartys

 

Marzahn-Hellersdorf kündigt Kontrollen  zu „Flatratepartys“ an

Einsätze von Polizei, Ordnungs- und Jugendamt gemeinsam

Marzahn-Hellersdorf (Bab/eb) Das Ordnungsamt Marzahn- Hellersdorf wendet sich derzeit an alle Gaststätteneinrichtungen im Bezirk und weist die Gastwirte unmissverständlich auf die bisherige Gesetzeslage. Verwiesen wird auch auf den §4 Abs. 1 S.1 Nr. 1 GastG, wonach bei einem „gaststättenrechtlichen Unzuverlässigkeitsgrund“ die Gaststättenerlaubnis bzw. deren Rücknahme oder Widerruf vorgenommen werden kann. Bezirksstadtrat Christian Gräff (CDU)dazu: „Wir schöpfen alle unsere Möglichkeiten aus, um Alkoholmissbrauch zu verhindern. Dazu gab es einen gemeinsamen Einsatz der Polizei, des Ordnungsamtes und des Jugendamtes. Dies werden wir in den nächsten Monaten fortführen. Ich fordere Gastwirte, aber auch Einzelhandelsgeschäfte und Tankstellen auf, das gesellschaftliche Problem ernst zu nehmen und entsprechend zu handeln“.

Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz wurden bei den bisherigen Einsätzen nicht festgestellt.

 

 

Gisela Pankonin aus dem Kiez als 500 000 Besucherin der „Gärten der Welt“ begrüßt

 

Blumen und Jahreskarten als Geschenk /

Marzahn-Hellersdorf (BAB/eb) Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle begrüßte am letzten Augusttag gemeinsam mit dem Prokuristen der Grün Berlin GmbH, Helmut Siering, die 500.000 Besucherin in den „Gärten der Welt“. Die Marzahnerin Gisela Pankonin konnte einen großen Blumenstrauß – aus diesem Anlass ausnahmsweise im Park gepflückt -  und die neue Jahreskarte für 2008 als Überraschungsgeschenk entgegennehmen. Auch ihr Ehemann Heinz und ihre beiden Begleiter erhielten jeweils eine Jahreskarte.

Gisela Pankonin freute sich riesig, ist sie doch gemeinsam mit ihrem Mann seit vielen Jahren eine treue und auch begeisterte Besucherin des Parks. Der erste Gang führt sie oft zum Chinesischen Garten, aber sie ist auch begeistert von den schönen Märchenfiguren und hat vor kurzem eine ganze Fotoserie mit ihnen erstellt. Mit den Verwandten aus Reinickendorf waren die Pankonins diesmal hier; die Jahreskarten wollen die vier  Renterinnen und Rentner reichlich nutzen.

 

 

Kleines Kirchbergfest am 9.September in Müncheberg

 

Historische Stadtführungen, Vortrag über Kirchen im lebuser Land, Darstellendes Spiel und zum Abschluss die Gruppe PIPENTID

Müncheberg (BAB/ip/ eb) Der diesjährige Tag des offenen Denkmals am 9. September wird bundesweit unter dem Thema „Sakralbauten – Orte der Einkehr und des Gebets“ begangen.

Da in diesem Jahr der 10. Jahrestag der Wiedereröffnung der Stadtpfarrkirche St. Marien mit einer Festwoche begangen wurde und außerdem die Stadt viele Veranstaltungen zum Stadtjubiläum veranstaltete, gibt es an diesem Tag nun ein „kleines Kirchbergfest“.

Traditionell ist um 10 Uhr  Gottesdienst. Um 11.15 Uhr lädt Städteführerin Kathrin Koch unter dem Titel „Mit Geistern der Vergangenheit unterwegs in Müncheberg“ Erwachsene und Kinder zu einer historischen Stadtführung ein.

Chronist Klaus Stieger hält um 13Uhr einen Vortrag über „Kirchen im Lebuser Land“. Dazu d erklingt Musik von mechanischen Musikinstrumenten.

Um 14 Uhr spielen Schüler des Kurses Darstellendes Spiel Szenen aus dem Müncheberger Stadtleben unter dem Titel „Zwischen Liebeschaos und Militärleben – Müncheberg um 1850“. Es gibt wie immer Kaffe und Kuchen ab 14.30 Uhr.

Um 16 Uhr  schließt die Gruppe PIPENTID“ aus Eggersdorf mit Musik und Tanz aus Mittelalter und Renaissance den Tag.

Der Eintritt zum Konzert ist frei, um Spenden wird gebeten.

Natürlich kann man an diesem Tag die 156 Stufen des Turmes erklimmen,

 im Kirchenschiff ist die Ausstellung „Kunst aus Partnerstädten“.

 

 

Ab 6.September Kunst aus Partnerstädten

 

Zugleich Eröffnung des Herbstsemester der kleinsten Brandenburger Volkshochschule

Müncheberg (BAB/ip/eb) Das Jahr der Feste zum 775. Gründungstag der Stadt Müncheberg hält einen weiteren Höhepunkt bereit. Am Donnerstag,  6.September 2007, um 19.30 Uhr wird eine Ausstellung in der Stadtpfarrkirche eröffnet, die erstmals Kunst aus der polnischen Partnerstadt Witnica und aus Hohenwestedt sowie des Malkurses der Müncheberger Volkshochschule gemeinsam vorstellt. Diese Auswahl zeigt Arbeiten, die in den letzten Monaten in allen drei Gemeinden entstanden sind. Mehr als 30 Künstler haben ihre Werke für diese Ausstellung bereitgestellt.

So unterschiedlich wie die Handschriften und Techniken sind die Motive der ausgestellten Arbeiten.

Gleichzeitig das Herbstsemester der VHS Müncheberg eröffnet. Die kleinste Volkshochschule des Landes Brandenburg hält wieder ein umfangreiches Angebot an Vorträgen und Veranstaltungen für die Bürger der Stadt und des Umlandes bereit. Das Gesamtprogramm liegt bereits vor.

Der Bürgermeister der Stadt Müncheberg Klaus Zehm eröffnet das Herbstsemester Die musikalische Gestaltung des Abends übernehmen Künstler aus der polnischen Partnergemeinde.

 

 

Glückwünsche an Walter Malink, ein Sparkassen-Urgestein!

 

1800 Euro an Geburtstagsgeld für das Neuenhagener Kinder- und Jugendtanzensemble gespendet

Neuenhagen/Hoppegarten (eb) Große Gratulationscour kürzlich im „Landgasthof zum Mühlenteich“ in Eggersdorf: Walter Malink wurde 80! Wer viel mit Geld zu tun hat, kennt den freundlichen älteren Herrn aus der Sparkasse, gehörte er doch dort, in Strausberg, sozusagen zum Inventar. Tatsächlich prägten 50 Jahre Arbeit bei der Sparkassenorganisation das Leben von Walter Malink, davon 20 Jahre im Vorstand. Bis 1992 noch war er Vorstandsvorsitzender der Sparkasse MOL. Auch nach seinem Eintritt ins Rentenalter vergaß man ihn nie zu wichtigen Anlässen einzuladen, so wie es generell Usus ist bei diesem Geldinstitut, die „Ehemaligen“ nicht zu vergessen. Gute Kontakte pflegt er außerdem zur Partnersparkasse der Sparkasse MOL in Syke, deren Vertreter in den neunziger Jahren nach dem Umbau und der Modernisierung der Strausberger Sparkassengeschäftsstelle mit einem Heißluftballon in Strausberg aufgetaucht waren.

Walter Malinks Berufsleben bei der Bank hatte während des Zweiten Weltkrieges begonnen – im Dezember 1944 hatte er bei der Hauptsparkasse in Lübben ausgelernt, wurde dann zur Wehrmacht eingezogen, bald darauf verwundet und erlebte die amerikanische wie auch russische Gefangenschaft. Walter Malink gestaltete das Sparkassenwesen vor dem 2.Weltkrieg mit, die DDR-Ära wie auch die bundesdeutsche nach der Wiedervereinigung. Er erinnert sich lebhaft an die Währungsreform 1948, den nächsten Geldumtausch 1957, die Einführung der „Westmark“ und bald darauf des Euro. Die einzige Tochter des Ehepaars Malink ist ebenfalls bei der Sparkasse tätig.

Bei Familie Schössow im Landgasthof feierten denn auch mehr als 70 Gäste den Jubilar, der gebeten hatte, ihm statt Blumen Geld zu schenken. Darunter waren Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr Neuenhagen genauso wie der Geschäftsführer des Rennvereins Hoppegarten Artur Boehlke.  Die Summe der Geldgeschenke betrug letztlich  über 1500 Euro die nun dem Neuenhagener Kinder- und Jugendtanztheater unter Leitung von Tanzpädagogin Simone Meuche zugute kommen werden. Das Geld soll für den Umbau der einstigen „Edda-Lichtspiele“ in Neuenhagen zur neuen Trainingsstätte des Vereins eingesetzt werden. Wie Simone Meuche auf Anfrage mitteilte, sei die Umbaugenehmigung bereits eingetroffen und es gehe Anfang September los. Walter Malink ist seit 1958 Neuenhagener und besagtem Verein überaus zugetan. Genauso aber kann man ihn bei den meisten der Galopprennen in Hoppegarten sowohl als Zuschauer als auch beim Wetten finden.

 

 

Deutlich mehr Biwak-Besucher als im vergangenen Jahr

 

Nach dem feierlichen Gelöbnis von 675 Rekruten trafen sich Zivilisten und Soldaten auf der Festwiese

Strausberg (ioe) Die Plakate, Zeitungsmeldungen und Aushänge in Schaukästen verfehlten ihre Wirkung nicht. Zum traditionellen  Biwak der Bundeswehr strömten am vergangenen Donnerstag Tausende aus nah und fern in die Strausberger Barnim-Kaserne. Eingeladen hatten der Bürgermeister der Stadt, der Präsident der Wehrbereichsverwaltung Ost, der Standortälteste der Bundeswehr sowie die Kommandeure und Leiter der in Strausberg stationierten Dienststellen.

Nicht ohne Stolz wies der Bürgermeister darauf hin, daß Strausberg mit 16 Dienststellen und fast 3000 Bundeswehrangehörigen die größte Garnisonsstadt Brandenburgs ist und es eine enge Partnerschaft miteinander gibt. Er bedankte sich ausdrücklich für das Engagement der Wehrbereichsverwaltung Ost bei der Modernisierung der Anlagen im Sport- und Erholungspark.

Das Motto des Tages „Mit der Bundeswehr in Strausberg im Dialog“ erfüllte sich auf vielfältige Weise. Zivilisten, Soldaten und Kommandeure kamen miteinander ins Gespräch, das Bundeswehr Sozialwerk informierte über sein breites Spektrum an Angeboten und junge Leute erfragten Möglichkeiten einer militärischen Laufbahn. Hundestaffeln von Zoll und Feldjägern zeigten ihr Leistungsvermögen beim Aufstöbern von Drogen und illegal geschmuggelten Zigaretten. Musik, eine Modenschau und Tanzdarbietungen gehörten außerdem zum unterhaltsamen Programm. Das Standortbiwak 2007 endete mit einem eindrucksvollen Feuerwerk.

 

 

Stadtumbau im wahrsten Sinn des Wortes

 

In der leer gezogenen Schiller-Realschule baut die SWG Wohnungen für Senioren

Strausberg (ioe) Bauminister Reinhold Dellmann hat seine Teilnahme an einer letzten „Unterrichtsstunde“ der Strausberger Wohnungsbau Gesellschaft am 25. Oktober in der einstigen Schiller-Realschule zugesagt. Ab 19 Uhr gibt es dort in lockerer Runde für alle interessierten Bürger Informationen über den Umbau des DDR-Plattenbaus zu altersgerechten Wohnungen. Erneut stellt sich die städtische Tochter wie schon beim Blau-Weiß-Gebäude, beim Volkshaus, der Seniorenwohnanlage „Gertrud Rossner“ und der Tonhalle in der Hegermühlenstraße der Herausforderung, nicht mehr genutzte Gebäude zu neuem Leben zu erwecken.       

Fördermittel in sechsstelliger Höhe für das Projekt aus dem Programm für Modernisierung und Instandsetzung - konkreter wurde die Summe nicht benannt - hatte der Bauminister bereits beim jüngsten Besuch einer Strausberger Abordnung in Potsdam in Aussicht gestellt. SWG-Geschäftsführer Hartmut Ehrlich, Architekt Hans-Axel Pietsch, Bürgermeister Hans Peter Thierfeld, Stadtplaner Thomas Elsner, Landrat Gernot Schmidt und die SPD-Fraktionsvorsitzende Christel Kneppenberg überzeugten im Dreiklang von städtischer Gesellschaft, Lokalpolitik und Verwaltung, daß der Stadtumbau Ost mehr sein kann als der Abriß leer stehender Gebäude. Christel Kneppenberg sieht den Schulumbau angesichts weiterer drohender Schulschließungen und steigender Nachfrage nach altersgerechtem Wohnraum zudem als mögliches Brandenburger Modellprojekt.

Das Projekt umfaßt 36 bis 39 Wohnungen. Das Haus erhält einen Aufzug, auf jeder Etage gibt es einen Aufenthaltsraum, und der Verbinder im Erdgeschoß könnte als Treffpunkt für die Mieter zum Feiern, Genießen von Kultur, gemeinsamen Fersehabenden und anderem mehr dienen. 500 Euro warm für eine 50 m²-Wohnung, so lautet die Zielstellung der SWG bei den Mieten, erklärte Ehrlich. Er hofft auf baldige Genehmigungen und kurzfristige Abstimmungswege. Das würde in der Regel mehr Effizienz bringen als in Aussicht gestellte Fördermittel. Spätestens am 1. April 2008 will die SWG in der Artur-Becker-Straße loslegen.       

Die Vision der SPD-Fraktion: Rund um die künftige Seniorenwohnanlage würde sich eine Art Erlebnispark für jung und alt anbieten, mit Spielplatz, Skateranlage, Trimm-dich-Pfad, einer Liegewiese mit Sitzbänken, einem Biotop mit Naturlehrpfad sowie einer Turnhalle für Kids und Senioren. „Deshalb lehnt unsere Fraktion den Abriß der Turnhalle der Schiller-Oberschule kategorisch ab“, so Kneppenberg.

„Die Bausubstanz der zentral gelegenen Schule ist in Ordnung, die Klassenräume bieten einen guten Ausgangspunkt für künftige Wohnungen. Auch die kurzen Wege zur S-Bahn und zum Einkaufen sowie die grüne Lage machen den Standort für Senioren attraktiv“, meint der von der SWG beauftragte  Architekt, Hans-Axel Pietsch. Dazu Hartmut Ehrlich: „Wir haben schon jetzt mehr Interessenten als Wohnungen.“              

 

 

Benefiz-Essen in der Gaststätte „Zur Fähre“

 

Strausberg (BAB) Am 7. September kocht der frühere U-Boot-Koch Markus Demski ab 19 Uhr für einen guten Zweck im Restaurant „Zur Fähre“. Der Reinerlös fließt in das Projekt „Kinderträume“ des Strausberger Bündnisses für und mit Familien. Die Gäste können für 35 Euro ein Drei-Gänge-Menü genießen und an einer Tombola teilnehmen. Musikalisch umrahmt wird der Abend vom Liedermacher Alexander Kutschera aus Petershagen-Eggersdorf und Schülern der Kreismusikschule.    

 

 

Strausberger Jagdpachtvertrag wurde geschlossen   

 

Strausberg (BAB) Der Vorstand der Jagdgenossenschaft Strausberg-Stadt und eine Pächtergemeinschaft, bestehend aus einheimischen Jägern, haben vergangenen Freitag einen Jagdpachtvertrag über den gemeinschaftlichen Jagdbezirk der Jagdgenossenschaft Strausberg-Stadt geschlossen. Die Vertragspartner sind bereit, weitere Mitpächter aufzunehmen.

 

 

KSC möchte Volleyball-Team verstärken

 

Strausberg (BAB) Die Abteilung Volleyball beim KSC Strausberg sucht Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren mit Interesse für Volleyball. Trainiert wird immer montags ab 17.30 Uhr in der Sporthalle der Clara-Zetkin-Schule Strausberg, Am Sportpark 1.

 

 

Viele neue Adressen zum Vogelscheuchenfest

 

Das eigens für diesen Anlaß komponierte Lied gefiel und wird sicher bald in aller Munde sein

Altlandsberg (ioe) Immer wieder schaffen es die Altlandsberger, die Besucher des Vogelscheuchenfestes mit neuen Ideen zu überraschen. Ohne den Flyer mit der Auflistung der zig offenen Höfe, des Non-Stop-Programms auf dem Marktplatz und der Veranstaltungen auf dem Gutshof und rund um die Kirche hätte man am vergangenen Samstag glatt die Übersicht in der autofreien Altstadt verloren.

Neben den bereits bekannten Adressen stellten sich in der Bernauer Straße 5 Bau- und Zimmermannsleute vor, der Ortsteil Wegendorf präsentierte sich in der Berliner Straße/Ecke Poststraße, Gielsdorf und Bruchmühle gestalteten in der Berliner Straße 30 eine gemeinsame Ausstellung. Etliche Hofbesitzer sorgten für Life-Musik und bewirteten die Besucher mit einem Imbiß. In der Strausberger Straße 2 hatten Gäste aus dem polnischen Partnerort Krzeszyce ihre Stände aufgebaut. Sie verkauften bei stimmungsvoller Akkordeonmusik Zwiebelzöpfe, Knoblauch, Blumen, Trockengestecke und Kunsthandwerk, leckere Schmalzstullen und saure Gurken gab es gratis.

Rund um das Gelände „Am Bahnhof 1“ konnte nach Herzenslust getrödelt werden, im Inneren stellten die Galerie Otto Edel und andere Künstler der Region im besonderen Ambiente der einstigen Glasur- und Tonwarenfabrik ihre Werke aus.

Auch das Programm auf der Bühne des Marktplatzes begann mit einer Premiere. Erstmals bot der Sänger und Entertainer Karl- Heinz Wendorff (alias Carl von Breydin) das von ihm getextete und vertonte Vogelscheuchenlied dar, lautstark unterstützt vom Neuenhagener Männerchor „Frohsinn 88“. Daß der Rhythmus auch in die Beine geht, bewiesen die jüngsten United Dancing Angels mit ihrem Auftritt (Foto….).

 

 

Auf geht’s zum traditionellen Strausberger Oktoberfest 

 

Strausberg (ioe) Bereits zum 8. Mal lädt Wies’n-Wirt Günter Wegner mit Unterstützung des hiesigen Fördervereins am 14. und 15. September zum Strausberger Oktoberfest in den Kulturpark am Straussee ein. Freitagabend um 18 Uhr startet am Josef-Zettler-Ring der Umzug durch die Altstadt mit dem Traditionswagen der Berliner Kindl-Brauerei, geschmückten Kutschen und weiteren Gefährten. Allen voran schreitet tonangebend der weltmeisterliche Fanfarenzug des KSC. Wie Günter Wegner schon jetzt verriet, wurde der Chef der Strausberger Stadtwerke für den Faßbieranstich (gegen 19 Uhr) auserkoren, denn „Strausberg hat mehr solch tüchtige Gagel’s nötig“. Ohne ihn würde die Straßenbahn längst nicht mehr fahren und auch andere Dinge wären nicht im Lot, meint der Wies’n Wirt. Das Abendprogramm im Festzelt eröffnet der Berliner Alphornexpreß, Comedian Anjuta Johanson kümmert sich um die Lachmuskeln, anschließend legt DJ-Ötzi-Double auf.

Wie in den Vorjahren ist der Eintritt kostenlos und auch beim Preis für das Maß (fünf Euro) hat sich nichts geändert. Eine Haxe mit Sauerkraut und Brot serviert kostet 7,50 Euro, für ein halbes Hähnchen bezahlt man 4,50 Euro. Für weitere Genüsse vom Grill sorgt der Veranstaltungsservice Schlatter.

Das Programm für Familien mit Hüpfburg, Autoskooter und Schaustellergeschäften beginnt am 15. September um 14 Uhr. Am Samstagabend geht dann im Festzelt das gleiche Programm wie Freitagabend über die Bühne.

 

 

Einladender Pavillon mit Imbiß und Fahrkartenverkauf

 

Die Strausberger Eisenbahn finanzierte den Neubau, Hennig’s Backstube eröffnete hier eine weitere Filiale

Strausberg (ioe) Der schmucke Pavillon am S-Bahnhof Strausberg, der vergangenen Dienstag öffnete, ist das Tüpfelchen auf dem i der Umgestaltung des Vorplatzes. Endlich gibt es hier einen gepflegten Imbiß, der zum Verweilen einlädt. Im Innenbereich stehen drei Tische, an denen man Platz nehmen kann, und zwei weitere Stehtische für eilige Gäste. Auf der überdachten Terrasse finden fünf Außentische Platz.

Zum Angebot gehören bäckertypische Snacks aus der Hennickendorfer Backstube, zum Bespiel belegte Brötchen, Pizzen und zehn verschiedene Kuchensorten. Hinzu kommen Buletten, Bockwurst und andere Fleischwaren aus Luckenwalde. Bereits ab 5 Uhr morgens können Kunden hier Brot, Brötchen und Feinbackwaren kaufen und Hennig’s hausgemachtes Eis schlecken. „Wir testen zunächst eine Öffnungszeit bis 18 Uhr. Bei Bedarf verlängern wir um eine Stunde“, erklärte Backenstuben-Inhaber, Dirk Hennig. 

Da die Stadt aus finanziellen Engpässen den Pavillon mit öffentlicher Toilette nicht bauen konnte, sprang die Strausberger Eisenbahn mit einer Investition von 125.000 Euro in die Bresche. Jetzt können Fahrgäste auch Tickets im Pavillon kaufen und sich über Fahrzeiten und Umsteigemöglichkeiten informieren. „Strausberg braucht Niveau“, meinte Stadtwerke-Geschäftsführer Andreas Gagel zur Eröffnung. Auf Nachfrage nach einem ähnlichen neuen Pavillon für die Endhaltestelle Lustgarten erklärte Gagel mit Blick auf die Finanzierung: „Wir werden das anpacken. Allerdings erst nächstes oder übernächstes Jahr.“

Warum sich der Landesstraßenbaubetrieb so lange Zeit mit der neuen Asphaltdecke für die Bahnhofsstraße läßt, konnte die Stadtverwaltung nicht beantworten. „Wir haben uns erkundigt, wann die Arbeiten beginnen, und hoffen auf kurzfristige Antwort“, erklärte Bürgermeister Hans Peter Thierfeld.

 

 

17. Oktoberfest vom 7. bis 9. September in der Gemeinde Neuenhagen bei Berlin

 

Neuenhagen (e.n.) Wenn am Sonnabend Neuenhagens Bürgermeister Jürgen Henze mit dem traditionellen Anstich des Oktoberfestbieres das Volksfest um punkt 12 Uhr eröffnet, wird es inzwischen schon die 17. Auflage sein. Und zum 17. Mal wird es ein buntes Programm geben, das vom Oktoberfestkomitee um Stefanie Schulz und Festwirt Franz Plank vorbereitet wurde. Zu großen Teilen werden auch auf dem Fest sich die Vereine und Gewerbetreibende der Gemeinde präsentieren auf dem

Eigentlicher Auftakt für die drei tollen Tage ist aber schon am Freitag wenn um 19 Uhr der Rasselumzug mit Clown Dudellumpi und der Feuerwehr an der Spitze von der Goetheschule zur Bischofsheimer Straße ziehen wird. Höhepunkt wird dann ein Riesenfeuer sein. Ab 21 Uhr heizt Remmi Demmi im Festzelt richtig ein.

Auf drei Bühnen – im Festzelt, auf der Freilichtbühne und der des Neuenhagener Karnevalclubs 1963 – werden Musik, Tanz und Unterhaltung für Jung und Alt geboten. Die Blaskapelle aus Grünwald ist in diesem Jahr mit einem besonders großen Ensemble vertreten und sorgt für die passende musikalische Umrahmung.

Am Sonnabend präsentieren sich ab 12 Uhr beim großen Markttreiben Vereine, Händler und Gewerbetreibende auf dem Festplatz einem breiten Publikum. Verschiedene Darbietungen auf der Freilichtbühne zeigen nicht nur das Können des Neuenhagener Karnevalsvereins. Abends rockt die Band „Ed Stone“. Die Band sagt von sich selbst: „ … wir sind die „wirklichen“ Rolling Stones. Ed STONE steht für rauhe, inspirierte und energetische Rockmusik, ganz im Sinne der Erfinder! Gegen 23.45 wird ein Höhenfeuerwerk die Besucher in die Nacht begleiten.

Am Sonntag ab 10 Uhr gibt es was für die Liebhaber schöner, alter und gepflegter Fahrzeuge. Auch das ist Tradition in Neuenhagen: die  Oldtimer-Parade

Ab 11 Uhr veranstalten die Grünwalder ihr Frühkonzert gemeinsam mit dem Neuenhagener Männerchor und weiteren Chören. Am Nachmittag erklingt stimmungsvolle bayrische Musik. Der 777. Besucher kann zum 777. Jahr der Gemeinde eine Saisonkarte für das Freibad 2008 gewinnen.

Das 0,3 Liter Bier kostet zwei Euro. Erstmalig wird Eintritt verlangt, und zwar pro Person am Freitag und am Sonnabend ein Euro, der für mehr Ordnung und Sicherheit eingesetzt werden soll.

 

 

Musikschulen öffnen Kirchen

 

Benefizkonzert der Kreismusikschule MOL für die Erhaltung der Orgel der Marienkirche in Strausberg

Am Sonntag, den 9. September, 15 Uhr, veranstaltet die Kreismusikschule Märkisch-Oderland zur Erhaltung der Orgel in der Marienkirche Strausberg ein Benefizkonzert mit Chören, Orchester und Preisträgern von „Jugend musiziert“. Zu hören sind Werke von Bach, Händel, Vivaldi, Buxtehude und Mozart. Musizierende sind u. a. die 1. Preisträger des Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“ Christoph Grabert, Matthias Köser, Finn und Borge Grunicke, Annika Benke (3. Preisträgerin im Bundeswettbewerb) sowie die Gesangssolistinnen Christiane Thietz und Antje Müller. Weiterhin wirken mit das Kammerorchester Strausberg und der Konzertchor Strausberg sowie die Chorgemeinschaft Neuhardenberg.