Diese Texte konnten Sie in der BAB 38/07 lesen:

 

Kulinarisches, sangesfreudiges  Brandenburg

 

Erster Schöneicher Literatur-Brunch / Eine Liebeserklärung an die märkische Küche / 2.Literatur-Brunch

am 18.November erinnert an Ottokar Domma

 

(-ng) „Hunderte Kochbücher kommen jedes Jahr heraus – aber keines, das mit einem Lied beginnt“, freute sich Torsten Kleinschmidt am 9. September zum ersten Schöneicher Literatur-Brunch im Hotel Edelweiß, bei dem es um das im Individuell-Verlag herausgegebene Buch „Kulinarisches Brandenburg“ ging. Der aus Schöneiche Stammende ist Meisterkoch. Das Kochbuch mit dem Liedchen hat er gemeinsam mit Katrin Pieper, einer Schöneicher Schriftstellerin, verfasst.

Auch der Woltersdorfer Liedermacher und Solocellist Hans-Joachim Scheitzbach mit Enkeltochter Konstanze Franz aus Schöneiche war dabei. Er spielte Klavier, sie sang, und schließlich sangen alle rund fünfzig Gäste kräftig mit: ein kleines Küchenliedchen, wie es so oder so ähnlich in alten Zeiten von den dienstbaren Geistern des Hauses oft gesungen wurde.

Katrin Pieper war bei diesem Brunch für die Literatur zuständig. Nicht aber Kochrezepte las sie vor, sondern Gedichte und Verse von Ringelnatz und Heine über das Essen, auch Goethes Klage über den Berliner Kohl wurde vernehmlich. Dazu kam Anekdotisches über die Kartoffel, zum Beispiel, wie sie nach Deutschland kam, über die Entstehung der Bockwurst und der Currywurst, über Kassler und woher die Bezeichnung Holsteiner Schnitzel stammt.

Dass die Rezepte jedoch auch noch eine Rolle spielten, dafür sorgte Torsten Kleinschmidt höchst persönlich. Die Speisekarte hatte er aus seinem Buch abgeschrieben, und so lecker, wie die märkischen Gerichte sich anhören, so lecker waren sie auch von ihm frisch zubereitet: Marinierter Pilzsalat, Gurkensuppe mit Krebsschwänzen, Kaninchen auf Spitzkohl, Kasselerrippenspeer mit Honig glaciert und Gosener Kürbiskartoffeln zum Beispiel. Auch die Getränke hatten etwas für sich: Rosenblüten-Kirschbowle, Obstwein und Schnäpse aus Schwechow, und was nicht aus Brandenburg war, war wenigstens aus dem Osten: Weißwein Müller-Thurgau aus Rossbach vom Saale-Unstrut-Gebiet und Weißburgunder aus Meißen. Da ließ es sich Chef vom Edelweiß und vom Tannenhof, Andreas Röthke, nicht nehmen, selbst als Mundschenk tätig zu werden und auch zu servieren.

Zeitweise gab es fast ein Gedränge in der Küche. Man war eingeladen zum Zuschauen oder gar zum Mitmachen.

Woltersdorf hat einen immer sehr gut besuchten Literatur-Brunch im Hotel „Kranichberg“. Für Schöneiche war er eine hoffnungsvolle Premiere.

 

 

Grund zum Feiern gibt es immer

 

Dieses Jahr: 105 Jahre FF Schöneiche

 

(-ng) Jedes Jahr ein großes Fest – das ist Tradition nicht nur bei den Schöneicher freiwilligen Floriansjüngern. Dieses Jahr zum zweiten Fest im neuen Gerätehaus wurde am 8. September „105 Jahre FF Schöneiche“ gefeiert. Erstmals wurde der Herbst ausprobiert, weil es vor den Ferien schon das Heimatfest und das Singfest gibt. Bis 350 Besucher wurden gezählt. Der stellvertretende Wehrführer Bernd Spieler räumte ein, dass es wohl viele Feuerwehrinteressierte an dem Tag nach Berlin zum großen „Showdown der härtesten Feuerwehrleute der Welt“ gezogen haben mag. Für eine kleine Randberliner Gemeinde hatte das siebenköpfige Vorbereitungsteam mit den Hauptverantwortlichen Bernd Spieler, Jens Schrandt und Andreas Neuert eine Menge anzubieten. Zweimal wurde eine beeindruckende Fettexplosion gezündet, die man nicht in seiner Küche erleben möchte, und eine Vorführung zeigte das Befreien einer in einem Unfallauto eingeklemmten Person. Drei große Löschfahrzeuge, zwei kleine sowie das First-Responder-Auto standen zur Besichtigung bereit. Eines der Löschfahrzeuge, mit denen 15-minütige Rundfahrten stattfanden, hatten die Woltersdorfer mitgebracht, mit denen die Schöneicher eine freundschaftliche Partnerschaft und „Löschhilfe“ pflegen. Für Kinder gab es außerdem Zielspritzen, Glücksrad und Hopsburg. Die Verpflegung lag in Eigenregie der Kameraden und deren Frauen, die für den Kuchen zuständig waren. Am Abend dann wurden die Tore geschlossen, und die Erwachsenen waren unter sich bei Musik, der Vorführung von SenThea und dem Grünheider Männerballett.

 

 

47 Seifenkisten diesmal am Start

 

Neuenhagen (md/eb) 47 Fahrzeuge starteten beim 3.Neuenhagener

Seifenkistenrennen am vergangenen Sonnabend. Ausnahmsweise einmal begehrt

waren diesmal die geblitzten Fotos der Starter, die ihnen die Polizei schenkte.

Diesmal sausten mehr Erwachsene als sonst über die Asphaltstraße. Für die Kinder

gab es außerdem „Polizeifoto“ noch ein weiteres Geschenk.

 

 

Neue Technik im Tagebau Rüdersdorf

 

Größter Hydraulikbagger auf Raupenfahrwerk

 

(BAB/rr/eb) Am kommenden Sonnabend präsentiert die
CEMEX OstZement GmbH in Rüdersdorf ihre neue Abbautechnik im Tagebau. Von 10 bis 17 Uhr haben kann man sich zu Kalksteinabbau und zum neuen Hydraulikbagger informieren. Er ist der größte und schwerste seiner Art in Deutschland und wird  den Kalkstein-Abbau im ortsnahen Bereich des Tagebaus übernehmen. Mit einem speziellen Lärmschutzpaket ausgestattet soll er jährlich bis zu eine Million Tonnen Kalkstein gewinnen –  lärm- und erschütterungsarm. CEMEX hat sich zur Einführung der neuen und zusätzlichen Abbaumethode entschieden, weil der Abbau letztendlich bis auf 60 Meter an die Wohnbebauung herankommt. Gleichzeitig kehrt der Kalkstein-Abbau damit an den Ort seines inzwischen über 750 Jahre zurückliegenden Ursprungs zurück.

Am 22. September kann der neue Hydraulikbagger auf Raupenfahrwerk nun besichtigt und 11.30 Uhr sowie 14.30 Uhr in Aktion erlebt werden. Darüber hinaus sind u. a. geplant:

Vorträge zu den Themen Abbau, Bagger und Umweltschutz

Jeep-Fahrten durch den Tagebau (begrenzte Kapazität)

Quiz zum Thema Kalkstein - Technik - Umweltschutz

Ballon-Weitflug-Wettbewerb

Auftritte der East Star Band (Swing & Dixieland)

Aktionen für Kinder

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.

 

Der Veranstaltungsort Kalkstein-Tagebau ist über die Straße der Jugend/ Redenstraße

(nahe Kalkberger Kirche) zu erreichen.  

Heißer Tipp: ziehen Sie flaches, festes Schuhwerk an.

 

 

Ein Schritt näher zur barrierefreien Gemeinde

 

25 Meter lange Abkürzung kostete 3000 Euro

 

Schöneiche (jh/eb) Seit Tagen ist Schöneiche dem Ziel einer barrierefreien Gemeinde um 25 m näher gekommen. Auf Bürgeranregung und mit Hilfe der seinerzeit tätigen ehrenamtlichen Beauftragten für Menschen mit Behinderungen bracht die Gemeinde ein kleines Projekt auf den Weg.

Viele Ortsbewohner kennen noch den schmalen unbefestigten Pfad, der den Weg von der Parkstraße aus kommend zur Brandenburgischen Straße abkürzte. Diese Abkürzung mit Unebenheiten und ein hoher Bordstein machten die Benutzung zu Fuß, mit dem Kinderwagen oder mit dem Fahrrad beschwerlich, für Rollstuhlfahrer unmöglich.

Unkompliziert und zügig haben Baulastträger, die Mitglieder und sachkundigen Bürger/innen der Ausschüsse für Ortsplanung sowie Umwelt u. Verkehr mit der Gemeindeverwaltung zusammengearbeitet. Eine Aufstellfläche und abgesenkte Borde machen die Querung der Rahnsdorfer Euro  niedriger als zuerst geplant.

 

 

Führungen in Heimathaus und Schlosskirche

 

Zahlreiche Neubürger nutzten Infomöglichkeiten am Denkmaltag

 

(-ng) Wieder hielten kürzlich zum Tag des offenen Denkmals die  Heimatfreunde zwei ihrer Häuser, das Heimathaus und die Schlosskirche, für Besucher offen. Im Heimathaus konnten sich die zahlreichen  Gäste gezählt, die sich neben Führung und dem Studium der dazu extra eingerichteten kleinen Ausstellung über Felix Havenstein, der eine Zeit lang hier gewohnt hatte, auch mit Kaffee und Kuchen bedienen lassen konnten. In der Schlosskirche machten sich die Besucher anhand von Fotos und kleinen Exponaten eine Vorstellung vom historischen Aussehen der Kirche und des abgerissenen Schlosses.

 

 

Preisnachlaß-Aktion für ältere Fahrzeuge

 

 

Das Strausberger Autohaus Dahlmann macht auf eine neue Aktion aufmerksam. Ab Oktober erhalten Privatkunden von Volkswagen Pkw und Volkswagen Nutzfahrzeugen bei Service-Leistungen einen Preisnachlaß, wenn die Fahrzeuge älter als fünf Jahre sind. Das Prinzip ist ganz einfach: Je älter das Fahrzeug, desto höher ist der Preisnachlaß. Für jedes Jahr werden zwei Prozent gewährt. Wurde das Fahrzeug vor fünf Jahren zugelassen, bekommt der Kunde zehn Prozent Nachlaß. Bei einem neun Jahre alten Fahrzeug sind es 18 Prozent. Fahrzeuge, die 15 Jahre und älter sind, erhalten einen Preisnachlaß von 30 Prozent. Ausgenommen sind Unfallreparaturen, Räder und Reifen sowie Zubehör. Die fachkundigen Mitarbeiter der Original-Vertragswerkstatt informieren Sie gern über weitere Details.

Ab 9. November präsentiert das Autohaus Dahlmann den neuen Tiguan in drei Ausstattungsvarianten. Ganz gleich, für welche Variante man sich entscheidet - schwere Lasten stellen mit der optimalen, manuell schwenkbaren Anhängevorrichtung und einer Zugkraft von bis zu 2,5 Tonnen kein Problem mehr da. Machen Sie sich im Autohaus Dahlmann selbst ein Bild über Design und Power des Neuen von VW.

 

 

Neue Angebote in der Praxis von Martina Starke

 

 

Seit nunmehr vier Jahren gibt es die Praxis für physikalische Therapie und Lymphdrainage von Martina Starke am Otto-Grotewohl-Ring 57. Kontinuierlich nimmt sie an Weiterbildungen teil, um das Spektrum ihrer Behandlungen zu vergrößern. Kürzlich schloß sie erfolgreich eine zweieinhalbjährige Ausbildung als Physiotherapeutin ab und möchte sich auf diesem Weg herzlich für das Interesse und die Glückwünsche ihrer Patienten bedanken.

Das Leistungsangebot von Martina Starke reicht von Massagen, Lymphdrainage und Krankengymnastik bis hin zu Ultraschall, Inhalationen und Elektro- und Wärmetherapie. Hausbesuche sind selbstverständlich, gern kommt die Physiotherapeutin auch in Altersheime.

 

 

Immer mehr Senioren treiben Sport bis ins hohe Alter

 

Der Strausberger Sport und Erholungspark gehörte zum 3. Mal zu den Austragungsorten der Brandenburgischen Seniorensportspiele 

 

Strausberg (ioe) „Wir werden älter, na und?“ war auf den T-Shirts der Hennickendorfer Frauengymnastikgruppe zu lesen, die zur Eröffnung der 6. Brandenburgischen Seniorensportspiele im Strausberger Sport- und Erholungspark auftraten. Landesweit stellten sich am vergangenen Samstag laut Schätzung der Organisatoren knapp 1000 Frauen und Männer ab 40 Jahren bis über 80 zu diesem sportlichen Höhepunkt ein, der aller zwei Jahre ausgetragen wird.

Die Lust, auch in der zweiten Lebenshälfte fit und beweglich zu bleiben, zeigte sich in Strausberg auf vielfältige Weise: bei Aerobic und Gymnastik, beim Steinstoßen, Bankdrücken und Seilspringen, Taiji Tennis oder während des Fußballturniers. Ein Gesundheits-Check, eine Tanz-Trimmmeile und anderes mehr umrahmte die Seniorensportspiele unter der Schirmherrschaft des Landrates Gernot Schmidt.

„Sportprojekte für Senioren erfreuen sich wachsender Beliebtheit“, bestätigte Dieter Schäfer, Vorsitzender des Kreissportbundes Märkisch-Oderland. Von 2002 bis 2007 hätte sich die Zahl der Angebote verdreifacht, im Landkreis treiben gegenwärtig rund 3000 Frauen und Männer, die das 60. Lebensjahr überschritten haben, regelmäßig Sport. In kleineren Ortschaften, die keine Anlagen oder Turnhallen haben, treffen sich die Sportgruppen in den Räumlichkeiten der Feuerwehr, in Seniorentreffs, kirchlichen Heimen und in Pflegeheimen. Gefragt sind auch Fitnessreisen im Herbst zur sportlichen Runderneuerung. „Der Zulauf ist so groß, daß wir Probleme bei der Ausbildung von weiteren Übungsleitern haben“, räumt der KSB-Vorsitzende ein.

Im Frühjahr 2008 will der Kreissportbund ein neues Konzept für den Seniorensport vorlegen, um der demographischen Entwicklung noch besser gerecht zu werden.

 

 

Schlemmer-Richtfest machte Appetit auf mehr

 

Mit dem Umbau und der Erweiterung des Strausberger Handelscentrums siedeln sich neben dem Edeka Lebensmittelmarkt weitere Filialen an 

 

Strausberg (ioe) Mit unterschiedlichen Events schafft es das Management des Strausberger Handelscentrums immer wieder, tausende Besucher anzulocken. So war es auch beim jüngsten Schlemmer-Richtfest für das neue E-Center, das am 1. November öffnen soll. Am vergangenen Freitag konnte man sich auf der Baustelle umsehen. Der Lebensmittelmarkt von Edeka, den es in dieser Dimension nur noch in Bernau gibt, hat eine Verkaufsfläche von 3.500 m², informierte der Bauherr und Investor, Peter Fritz. Nach Beendigung des dritten und letzten Bauabschnitts auf dem Areal an der Herrenseeallee gibt es für die Kunden außer dem E-Center weitere Angebote. Filialen von Medi Max, Apollo Optik, C & A sowie ein Zoofachmarkt werden sich hier ansiedeln. Der umgestaltete Palmengarten präsentiert sich ab November mit einem neuen Betreiber.

Mit der Erweiterung und Umgestaltung des Handelscentrums - die Investitionssumme beläuft sich auf rund 19 Millionen Euro, es werden 130 neue Arbeitsplätze geschaffen - will Peter Fritz den Märkten entlang der B 1 und den Berliner Einkaufstempeln etwas entgegensetzen. „Hier entstehen keine seelenlosen Glaskästen wie das kürzlich eröffnete Alexa am Alexanderplatz. Wir setzen auf Qualität und möchten den Kunden im Strausberger Handelscentrum auch gemütliche Plätze zum Verweilen anbieten“, erklärte der Investor.

Während des Schlemmer-Richtfestes wurden acht Spanferkel und Unmengen von Bratwürsten verdrückt, Obstschalen, belegte Brötchen und Backwerk von Thürmann (Foto …) fanden ebenso reißenden Absatz. Verlangt wurde nur ein symbolischer Preis. Eine Bratwurst gab es beispielsweise für 50 Cent. Wie Centermanagerin Kerstin Behlau informierte, erbrachte das Richtfest einen Erlös von 3000 Euro. Das Geld kommt dem Projekt Kinderträume zugute, das Freizeitangebote für Mädchen und Jungen aus sozial schwach gestellten Familien mitfinanziert. 

 

 

Unternehmerstammtisch will sich mehr einmischen

 

Künftig soll das Internet-Portal www.rehfelde.info besser für die Kommunikation genutzt werden

 

Rehfelde (ioe) Wenn Bürgermeister Lutz Schwarz über den Rehfelder Unternehmerstammtisch spricht, vergleicht er ihn mit einer zarten Pflanze, die man hegen und pflegen muß. „Wir haben längst reife Knospen angesetzt“, meint Karin Wenzel (creARTiv Werbung), die wie ihr Ehemann zum harten Kern von Gewerbetreibenden und Firmeninhabern gehören, die sich jeden zweiten Mittwoch im Monat in der Gaststätte „Zur alten Linde“ einfinden.

Das erste Treffen nach der Sommerpause fand ohne die sonst übliche Tagesordnung statt, sondern diente eher dem Austausch von Neuigkeiten in der Gemeinde. Positiv äußerten sich die Anwesenden über das neue Einkaufszentrum, das an der Ernst-Thälmann-Straße auf der Freifläche neben dem Baumarkt entsteht. Der Bürgermeister sieht dies als wichtigen Schritt zur Entwicklung eines Rehfelder Ortszentrums, hieß es in einer Info-Mail. Die Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses, Karin Jaskolski, konnte zudem berichten, daß ein Investor ebenfalls in Bahnhofsnähe eine Seniorenwohnanlage plant. Er hätte angeboten, sein Projekt auf der Sitzung des Hauptausschusses am 25. September vorzustellen.

„Für Rehfelde sind altersgerechte Wohnungen, die es bislang nicht gibt, sehr wichtig. Es sind schon zu viele Senioren in andere Orte abgewandert“, meint der Sprecher des Unternehmerstammtisches, Peter Kirchner (Geschäftsführer BauService Kirchner GmbH). Ein künftiges Ortszentrum sollte unbedingt auch einen öffentlichen Kinderspielplatz mit Bänken zum Verweilen haben. Auch dieser würde in Rehfelde fehlen, ergänzte Heidrun Mora (Steuerfachwirtin).

Künftig setzt der Unternehmerstammtisch mehr auf Außenwirkung. So soll beispielsweise das Internetportal www.rehfelde.info für die Kommunikation genutzt werden. Ein Wimpel mit dem Logo des Unternehmerstammtisches zeigt jetzt deutlich Flagge.

 

 

Grund zur Freude

 

 

Grund zur Freude gab es am 10. September in der Grundschule Rüdersdorf Tasdorf. Der stellvertretende Bürgermeister und zuständige Fachbereichsleiter Jörg Lehmann übergab an die Schulleiterin Kerstin Schmidt ein Computerkabinett. Damit stehen den 143 Schülerinnen und Schülern in der Rüdersdorfer Willi-Müller-Straße nun erstmals 15 voll ausgestattete Computerarbeitsplätze zur Verfügung. „Als Träger der Schule sind uns gleiche Bildungschancen für alle sehr wichtig. Und Computerkenntnisse gehören heute nun mal zu einer guten Grundbildung dazu“, begründet Jörg Lehmann die realisierte Investition.

Insgesamt rund 25.000 Euro aus dem Gemeindehaushalt sind in den vergangenen drei Monaten in die Herrichtung des Computerkabinetts geflossen. Elektrische Installations- und Malerarbeiten wurden durchgeführt und komplett neues Mobiliar gekauft. Entstanden ist ein heller und freundlich anmutender Fachraum, in dem das Lernen sicher Spaß macht.

„Anfangs werden die Schülerinnen und Schüler unserer 5. und 6. Klasse den Vorteil der Computernutzung kennen lernen. Perspektivisch ist, auch laut neuer Rahmenlehrpläne, die Nutzung der Computer durch alle Klassenstufen geplant“, informiert Kerstin Schmidt über die vorgesehene Verwendung. Auch die jüngst – im Rahmen des neuen Ganztagsangebotes an der Schule – ins Leben gerufene Arbeitsgemeinschaft „Schülerzeitung“ soll vom neuen Computerkabinett profitieren.

 

Weitere, die Attraktivität dieser kommunalen Grundschule erhöhende Maßnahmen wie möglicherweise die Sanierung der Turnhalle werden in den nächsten Wochen besprochen und voraussichtlich noch dieses Jahr auf den Weg gebracht.      

 

 

Gedenkstein zum Eisenbahnunglück vor 100 Jahren eingeweiht

 

 

Am 3. September 2007 wurde am Bahnhaltepunkt Herrensee ein Gedenkstein eingeweiht, neben welchem ein Gleisstück auf einer Holzschwelle aus dem Boden ragt. Der Gedenkstein erinnert an das schwere Eisenbahnunglück, welches sich an dieser Stelle auf den Tag genau vor 100 Jahren um 23.00 Uhr ereignete. Bei dem Unglück des Spätzuges aus dem preußischen Insterburg kam ein Mensch zu Tode und einige Fahrgäste wurden schwer verletzt. Auch ging der Speisewagen in Flammen auf, welche Bürger aus Rehfelde sowie die Feuerwehren aus Lichtenow und Strausberg zu löschen versuchten, was aber bis in die Morgenstunden andauerte. Das Unglück und der Brand waren mit ein Anlaß dafür, auch in Rehfelde eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen.