Diese Texte konnten Sie in der BAB 39/07 lesen:
Im Tagebau Rüdersdorf arbeitet umweltschonend der größte Hydraulikbagger Deutschlands auf Raupenfahrwerk
Rüdersdorf (rr/eb) Am vergangenen Freitag, 21. September, erfolgte im
CEMEX Kalkstein-Tagebau Rüdersdorf im Beisein wirtschaftlicher und lokaler
Prominenz die feierliche Inbetriebnahme des neuen Hydraulikbaggers auf
Raupenfahrwerk. Dr. Wolfgang Krüger, Staatssekretär im Ministerium für
Wirtschaft des Landes Brandenburg, Bernhard Remde, Leiter Umwelt, Klimaschutz,
Nachhaltigkeit im Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und
Verbraucherschutz des Landes Brandenburg und Dr. Klaus Freytag, Präsident des
Landesamtes für Bergbau, Geologie und Rohstoffe Brandenburg, führten dazu
gemeinsam mit Dr. Stephan Brock, Vorstandsvorsitzender der CEMEX Deutschland AG
und Hans-Dieter Grudno, Geschäftsführer der CEMEX OstZement GmbH den
symbolischen „Knopfdruck“ aus. Etwa 100 Gäste aus Politik und Wirtschaft,
darunter der Bürgermeister von Rüdersdorf André Schaller und zahlreiche
Gemeindevertreter, waren dabei, als der größte Bagger dieser Art Deutschlands
anschließend den sprengstofffreien Abbau aufnahm. Rund drei Millionen Euro –
davon 10 Prozent für das spezielle Lärmschutzpaket – investierte das
Unternehmen bisher in die neue und zusätzliche Abbautechnik. Sie soll nun im
ortsnahen Bereich Grüne Kehle und damit der Stätte des Abbauursprungs jährlich
bis zu eine Million Tonnen Kalkstein lärm- und erschütterungsarm gewinnen.
Am Sonnabend informierte
sich die interessierte Öffentlichkeit über Fragen des Abbaus und den neuen
Hydraulikbagger.
6.Oktober: Kreisschützentag in Rüdersdorf
Rüdersdorf (ms/eb) In Rüdersdorf findet am 6.Oktober findet der
diesjährige, nunmehr siebente Kreisschützentag statt – ausgerichtet vom ortsansässigen
Schützenverein.
Auch unser Bürgermeister,
André Schaller, ist begeistert und hat spontan die Schirmherrschaft übernommen.
Das Kreiskönigsschießen
findet ab 9 Uhr auf dem vereinseigenen Schießplatz in der Rüdersdorfer
Heinitzstraße statt. Danach treffen Sich die Delegierten im großen Saal des
Kulturhauses zur Kreisdelegiertenkonferenz um 14 Uhr.
Treffpunkt für den Festumzug
ist um 16:00 Uhr vor dem Kulturhaus. Der Umzug beginnt um 16.15 Uhr mit dem lautstarken
Böllern der 7 (!) „anwesenden“ historischen Kanonen. Die Kanoniere werden ihre
historischen Uniformen tragen. Ebenso nehmen ca. 20 Schützenvereine aus dem
Kreis MOL sowie umliegenden Orten in Ihren Trachten bzw. Vereinskleidung
jeweils mit einer Abordnung sowie Vereinsfahne teil.
Ortsansässige Vereine wie
der Karnevalsverein mit ca. 30 Aktiven, die Kleiderkammer in historischen
Kostüme sowie der Bergbauverein mit seinen traditionellen Uniformen gestalten
den Festumzug mit Beim anschließenden Appell
wird vor dem Kulturhaus Aufstellung genommen. Es folgen Ansprachen des
Vereinsvorsitzenden des Schützenverein Rüdersdorf e.V., Falko Maaß, des
Bürgermeisters Andre Schaller, der Kreisschützenmeisterin Helga Müller sowie
eines Landratsvertreters, es werden Auszeichnungen vorgenommen.
sowie die teilnehmenden
Vereinsfahnen mit Fahnenbändern geehrt.
Zum Abschluss schießt der
Rüdersdorfer Schützenverein Salut schießen. Ab 19 Uhr gibt es einen Kreisschützenball
mit der Königsproklamation, vielen
kulturellen Überraschungen und Buffet. Krönender Abschluss des Abends wird ein
Feuerwerk vom Dach des Kulturhauses sein.
info@schuetzenverein-ruedersdorf.de
0172-6707623 zur Verfügung.
www.schuetzenverein-ruedersdorf.de
Fredersdorf-Vogelsdorf
(wt/rd) Am
17. August wählte der CDU Ortsverband Dirk Juhnke mit Mehrheit zum Kandidaten
der CDU für die Bürgermeisterwahl (wir berichteten).
In
der Nachfolge ging das CDU-Mitglied Bernd Beeking in die Presse und behauptete,
dass der nun gekürte Kandidat – offensichtlich nicht sein Wunschkandidat – in
der nichtöffentlichen Sitzung behauptet haben soll, Handwerksmeister zu sein,
obwohl das nicht der Fall ist und er damit die Mitglieder belogen haben soll.
Gegen
diese Behauptung wehrt sich Dirk Juhnke. Er sieht durch die Behauptung Beekings
sein Ansehen in der Öffentlichkeit beschädigt, was auch in der ersten
öffentlichen Kandidatenvorstellung bei der Ortsgruppe der Volkssolidarität ersichtlich
war.
Nach
erfolglosen Anzeigen bei der Handwerkskammer Frankfurt/Oder und einem Schreiben
an den Kreisverband MOL, welches keine
Konsequenzen auslöste, läutet Bernhard Beeking, nach Aussage von Dirk Juhnke,
gegen ihn „eine auf Unwahrheit fußende Presseschlacht“ ein.
Dirk
Juhnke geht nun seinerseits in die Offensive und stellte am 18. September 2007
Strafanzeige gegen Bernd Beeking. In der Anzeige „In Sachen übler Nachrede und
Verleumdung“ (§§ 188, 186, 187 StGB) heißt es: „Ich habe auch nie wörtlich
behauptet, ich wäre Handwerksmeister oder trage einen Meistertitel“.
Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Der Seniorenbeirat der
Gemeinde wendet sich um Mithilfe an die Mitbürger, Ideen einzubringen, um die
Gemeinde zu einem „seniorengerechten Ort für Menschen mit und ohne Handicaps“
zu gestalten. Der Verein Begegnungsstätte und die Volkssolidarität werden sich
dazu in nächster Zeit mit Fragenbogen an die Einwohner wenden. Unter Leitung
von Bürgermeister Wolfgang Thamm haben sich die Pflegeeinrichtungen und Vereine
der Gemeinde darauf verständigt, als ein wichtiges Ziel in der
Weiterentwicklung der Gemeinde die Seniorenfreundlichkeit auf die Tagesordnung
zu setzen.
Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Der Verein
Begegnungsstätte veranstaltete am Samstag das traditionelle Herbstfest.
Bekanntlich haben unter dem Dach der Begegnungsstätte zahlreiche Vereine ihr zu
Hause, so auch die Ortsgruppe der Volkssolidarität, die mit zahlreichen
Interessengemeinschaften (IG) auch diese Mal zum guten Gelingen beitrug. Bei
herrlichem Wetter und guter Stimmung zeigten die IG Kreatives Gestalten und die
Klöppelgruppe aus Petershagen sowie weitere Vereine Ausschnitte aus ihrem
Schaffen. Natürlich sorgten die agilen Senioren auch für gutes Essen vom Grill
und DJ Albert für den guten Ton.
Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Eltern und Schüler der
Fred-Vogel-Grundschule organisierten am Samstag ihren ersten Trödelmarkt.
Unterstützt von der Schule und der Gemeinde konnte die Turnhalle in der
Tieckstraße die vielen Stände sowie die Schau- und Kauflustigen kaum fassen.
Die Organisatoren gaben sowohl den Klassen, die ihre Klassenkasse auffüllen
wollten, als auch den Eltern die Chance, Sachen aus zweiter Hand an den Mann
und die Frau zu bringen. Und so manche Mutti oder Vati fand für die Sprösslinge
gut erhaltene Sachen zu erschwinglichen Preisen. Schulleiterin Renee Förster
fand lobende Worte zu den Organisatoren und war von der Resonanz begeistert.
Dieser erste Trödelmarkt wird wohl nicht der letzte sein.
Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Der Katharinenhof im
Schloßgarten ist bei den Ausbildungstagen in Strausberg bereits seit Jahren
eine feste Größe. Auch in diesem Jahr warb das Team um Pflegedienstleiterin Cornelia
Otto für das Ausbildungsprofil des Altenpflegers, denn schließlich werden in
der großen Einrichtung zahlreiche Auszubildende und Umschüler betreut. „Für
junge Menschen ist es nicht einfach, sich für einen so schweren und
verantwortungsvollen, aber schönen Beruf zu entscheiden. Wir versuchen ihnen
natürlich in unseren Gesprächen sowohl diese Attribute als auch die soziale
Seite und die Perspektive der Altenpflege näher zu bringen“, sagte Cornelia
Otto auf die Frage wie das Interesse der Jugendlichen an diesem Berufsbild
einzuschätzen sei.
(e.n.) Marzahn-Hellersdorf
Es ist eine schöne Tradition, mitten im September und mitten in der modernen
City von Hellersdorf ein ganz besonderes Erntefest zu feiern. Dieses Fest wird
gleichzeitig mit dem Umweltfest veranstaltet. Das erste Hellersdorfer
Umweltfest wurde am 25. und 26. September 1993 ausgerichtet. Somit erlebte der
jüngste Stadtteil von Berlin auf dem Fritz-Lang-Platz in der Hellen Mitte seine
15. Auflage. Das Motto in diesem Jahr lautete „80 Jahre Berliner
Naturschutzbund“.
Fachlicher Auftakt war im
Rathaus Helle Mitte ein Vortrag zur Wuhlerenaturierung sowie die Vorstellung
eines Buches zum Wuhletal. Dieses Buch wird vom Bezirksamt Hellersdorf
herausgegeben und vom Bezirksstadtrat Norbert Lütdke unterstützt. Entstanden
ist dieses Buch, das in einer der einer der nächsten BAB-Ausgaben ausführlicher
vorgestellt wird, durch den Stadtrat a.D. Dr. Heinrich Niemann, in erster Linie
aber durch die Arbeit von Heino Mosel. Heino Mosel
engagiert sich seit vielen ehrenamtlich für den Naturschutz im Wuhletal. Seine
Arbeit galt der Beschreibung des Wuhletals, die Veränderungen der Gewässer
sowie Tier-und Pflanzenwelt im Verlaufe der Zeit
Das Bühnenprogramm auf dem
Fitz-Lang-Platz brachte eine praktisch im Minutentakt Unterhaltung. Dazu
gehörten Kampfsport-, Tanz- und Musikdarbietungen. Im Mittelpunkt stand aber
die Aufklärung zu ganz aktuellen Umweltthemen.
Es gab weiterhin, neben
zahlreichen Empfehlungen und Aufklärung zum umweltbewussten Verhalten, auch
Tipps die Umgebung einmal selbst zu erkunden. Zum Beispiel mit einer Wanderung.
Das Berliner Landschaftsgebilde hatte sich in der letzten Eiszeit herausgebildet.
Es entstanden Urstromtal sowie die Hochflächen des Barnim. Das damals schmelzende
Eis schuf Rinnen in diese Hochflächen an denen Rändern sich Ablagerungen von
Kiesen und Sänden so genannte Wallrücken bildeten. Auch das Wuhletal, das mit
seinen Nebentälern den Barnim gliedert, ist eigentlich eine solche Schmelzwasserrinne.
Wer die letzten schönen
Spätsommertage eventuell für eine Wanderung nutzen möchte, der hat gleich
mehrere interessante Routen durch das Wuhletal zur Wahl. Zu empfehlen ist beispielsweise
ein Ausflug der vom S-Bahnhof Wuhletal bis zum S-Bahnhof Köpenick führen könnte.
Die Strecke ist etwa 7 Kilometer lang und führt über den Friedhof Biesdorf zum
Dorfkern von Kaulsdorf. Das alte Angerdorf wurde übrigens erstmals im Jahr 1347
unter dem Namen „Causltorp“ erwähnt. Weiter geht die Wanderung zur Biesdorfer
Höhe. Sie ist knapp 82 Meter hoch. Die Schmetterlingswiesen entlang der Wuhle
südlich der Bundesstraße B1/5 und der Wuhlesee sind weitere Stationen. Nach dem
Überqueren der Straße „Am Bahndamm geht der Weg weiter entlang der Wuhle bis
zur Sperrmündung. Der Wanderer kommt an der „Alten Försterei“ vorbei, der
legendären Sportanlage und Heimstätte des Fußball-Traditionsvereins 1. FC
Union. Die Reise endet am S-Bahnhof Köpenick und damit auch ein Stück Erkundung
des alten Berlins. Die genaue Beschreibung der Route wird in einem Flyer des
Bezirksamtes Marzahn-Hellersdorf (Natur-und Umweltamt) herausgegeben und sind
auch im Internet zu finden: http://www.berlin.de/ba-marzahn-hellersdorf/verwaltung/natur/wanderrouten.html.
So war auch dieses 15.
Umweltfest durchaus lohnend, für alle die dabei waren.
5. und 6. Oktober Helle
Mitte
Dass Marzahn-Hellersdorf,
Helle Mitte und der Sauerland Boxstall einmal in einem Atemzug genannt werden,
vor gut zehn Jahren hätte man davon nur träumen können. Gleich fünf Boxer des
Sauerland-Teams werden am Freitag, 5. Oktober ab 20 Uhr in den Ring steigen.
Beim „Helle Mitte Profiboxen“ werden sich in den Vorkämpfen Alexander Abraham,
Martin Kempf, Mathias Kempe und Adam Lautenschläger dem Publikum präsentieren.
Besonders gespannt dürfen die Boxsportfans auf den Berliner Lokalmatadoren und das
Highlight des Abends Frank Shabani sein. Er besiegte bisher alles, was Rang und
Namen hat. Ohne Zweifel, der Hellersdorfer Frank Shabani ist einer der ganz
großen des Boxsports. Kürzlich hat der 25-jährige auch seinen achten Profikampf
gewonnen. Dass es der Halb-Weltergewichtler einmal weit nach oben schaffen
würde, stand zumindest für seine Amateur-Kollegen bei Boxring Eintracht Berlin
außer Frage. Seit 1996 sorgte er dort nämlich für Furore. Jetzt kehrt Frank
Shabani zu seinen Wurzeln zurück und präsentiert sich seinen Fans am Freitag,
5. Oktober beim großen Boxweekend in Helle Mitte. Extra zu diesem Anlass wird
sich ab 20 Uhr die Helle Passage in eine Kampfarena verwandeln. Stargäste wie
Trainerlegenden Ulli Wegener und Manfred Wolke sowie IBF-Weltmeister Arthur
Abraham haben bereits ihr Kommen angekündigt. „Wir sind stolz, Sauerland Event
für dieses herausragende Highlight für den Standort Helle Mitte gewinnen zu
können. Hellersdorf zeigt so in der Öffentlichkeit erstmalig auch als
hochkarätiger Boxstandort Flagge“, freut sich Zentrumsmanager Sören Sydow.
Schon in der Vergangenheit konnte Helle Mitte mit verschiedenen
Amateurboxkämpfen die Besucher begeistern. Vom 5. bis 7. Oktober werden während
des „Boxweekend“ erneut aussichtsreiche Boxsportler gegeneinander antreten. Am
Sonnabend, 6. Oktober, ab 16 Uhr werden beim Mannschaftskampf des Boxring SC
Eintracht Berlin und dem 1. Box-Club Magdeburg Tempo und Schlagkraft gezeigt.
Am (verkaufsoffenen) Sonntag, 7. Oktober stehen ab 14 Uhr beim Schülerwettkampf
die jüngsten Nachwuchskräfte im Ring. Der Eintritt für die Veranstaltung sind
wieder frei!
„Gärten der Welt“ im
Erholungspark Marzahn, der Balinesischer Garten
Erwartet wird ein festlich
geschmückter Balinesischer Garten. Es wird am 10. November SARAWATI, die Göttin
der Kunst, Wissenschaft und Literatur geehrt, gefolgt von dem Fest BANYUH
PINARUH am 11. November. Zum PAGERWESI-Fest am 14. November werden Opfer
dargebracht, um Schutz für sich, die Familie und die ganze Welt zu erbitten.
Während dieser festlichen Woche präsentiert sich der Balinesische Garten im
aufwendigen Festtagsschmuck. Freitag, 9. bis Sonntag, 18. November 2007 in der
Zeit von 9 bis 16 Uhr der Eintrittspreis ist im Parkeintritt enthalten
Schloss Biesdorf
Am 16. November 15 Uhr wird
es eine Festveranstaltung zum 150.Geburtstag des Gartenarchitekten Albert
Brodersen (1857-1925) im Schloss Biesdorf geben. Der Landschaftspark Biesdorf
wurde von ihm gestaltet. Ein Vortrag von Dr. Klaus von Krosigk,
Landesdenkmalamt , eröffnet die Veranstaltung
Von den Anfängen bis 1870.
Dritter Baustein zur Dauerausstellung
Öffnungszeiten: Dienstag bis
Donnerstag von 10 bis 17 Uhr; Sonntag von 11 bis 17 Uhr
Die Ausstellung gibt einen Überblick über rund 11 000 Jahre Geschichte. Sie
beginnt mit der Ur- und Frühgeschichte, die den weitaus längsten Zeitraum
umfasst. Den Schwerpunkt bildet die Geschichte der Dörfer Biesdorf,
Hellersdorf, Kaulsdorf, Mahlsdorf und Marzahn von ihrer Gründung im 13. bis
Mitte des 19. Jahrhunderts. Die grundlegenden Strukturen der Dörfer blieben bis
ins 19. Jahrhunderts nahezu unverändert. Nur Hellersdorf wurde bereits um 1400
aufgegeben und erst zwischen 1983 und 1986 teilweise wieder ausgegraben. Tief
griffen Kriege, Missernten und Krankheiten in das Leben der Dörfer ein.
Besonders verheerend wirkte sich der 30-jährige Krieg (1618 bis 1648) aus. Die
preußischen Reformen im 19. Jahrhundert modernisierten die Landwirtschaft und
brachten den Bauern Befreiung von Diensten und Abgaben. Die Ausstellung
präsentiert zahlreiche originale Objekte und mehrere Modelle. Wer möchte, kann
probieren, mit einer Handspindel Garn zu spinnen oder mit einer Handmühle Mehl
zu mahlen.
„Die mittelalterliche
Besiedlung des Barnim“, Vortrag mit Lichtbildern von Dr. Ralf Barthel,
Historiker. Beginn:19 Uhr im Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf, Alt-Marzahn 51
Freizeit Forum Marzahn
Gastspiel der Gruppe MTS mit
ihrem aktuellen Programm
Am 6. Oktober ab 20 Uhr im Freizeit
Forum Marzahn (Studiobühne) Eintrittspreise von 11 bis 13 Euro
Ein unterhaltsames und
turbulentes Ferienprogramm für Kinder ab 4 Jahre. Erzieher haben freien
Eintritt.
Ab 10 Uhr im Freizeit Forum
Marzahn (Studiobühne) 3,50 Uhr
Am 17. Oktober ist Holger Siemann beim „Literarischen
Frühstück“ zu Gast und liest aus seinem ersten Roman „Arbeit und Streben“.
Holger Siemann wurde 1962 in
Leipzig geboren. Er studierte Philosophie. Nach dem Diplom arbeitete er als
Schauspieler, schrieb Hörbücher und Libretti. Für seine Drehbücher und
Hörbücher erhielt er zahlreiche Auszeichnungen.
Bibliothek Mark Twain, Marzahner Promenade 52-54
Galerie M, Marzahner
Promenade 13,
Gezeigt werden Werke der
Malerei und Grafik von der Künstlerin Sabina Marr de Fullana (Mallorca) aus 48
Schaffensjahren. Die Künstlerin stammt ursprünglich aus München, ist seit 1962
mit einem Mallorquiner verheiratet und lebt seitdem überwiegend auf der Insel
Mallorca, die ihre zweite Heimat geworden ist.
Öffnungszeiten: So.-Do. 13
bis 18 Uhr
Im Nordosten Berlins, genau
an der Nahtstelle zwischen Marzahn und Hellersdorf liegt das Theater am Park
mit seinem Sozio-kulturellen Zentrum. Von den S-Bahnstationen „Biesdorf“ und
„Wuhletal“ sowie dem U-Bahnhof „Elsterwerdaer Platz“ ist es zu Fuß zu
erreichen. Die Buslinie 154 hält fast vor der Haustür am Blumberger Damm,
gleich gegenüber dem Schloßpark Biesdorf, dem das Theater am Park seinen Namen
verdankt.
Theater am Park Frankenholzer
Weg 4
Samstag, 6. Oktober, 14.30
Uhr Schuld war nur der Bossa nova, Tanz mit der Little Party Band, Eintritt: 6
Euro
Samstag, 13. Oktober, 14.30
Uhr, Rote Rosen, rote Lippen, roter Wein Tanz mit der Alex-Band Eintritt: 6
Euro
Sonntag, 14. Oktober, 14.30
Uhr Da geh ich zum Maxim Ein bunt gemixter Liedernachmittag
Internationale Melodien aus
Oper und Operette mit dem Tenor Jürgen-Michael Bacher Eintritt: 6 Euro
Sonntag, 21. Oktober, 10.30
Uhr Theaterfrühschoppen Tanz, Stimmung und gute Laune zum Winzerfest mit
Hartmut Haker und Showgast Kammersänger Reiner Süß, Eintritt: 8 Euro,
Samstag, 27. Oktober, 14.30
Uhr Bye, bye my Love Tanz mit Gabis Mini-Band Eintritt: 6 Euro
12. Strausberger Ausbildungstag mit über 60 Ausstellern
Tausende Schüler und Eltern aus Märkisch-Oderland kamen vergangenen Samstag ins Oberstufenzentrum
Strausberg (ioe) Der Strausberger Ausbildungstag, der am vergangenen
Samstag zum 12. Mal stattfand, ist eine angesagte Adresse bei Schülern aus dem
gesamten Landkreis, die größtenteils in Begleitung ihrer Eltern kamen. Tausende
Besucher nutzten die Gelegenheit, sich über Lehrstellen zu informieren, den
eigenen Wissensstand zu testen und an Workshops und Seminaren teilzunehmen. Ein
großes Lob gebührt den Mitarbeitern der Stadtverwaltung und dem
Oberstufenzentrum Märkisch-Oderland (OSZ), die den Ausbildungstag mit über 60
Ausstellern gut vorbereiteten. Ein Programmheft und sachkundige Ansprechpartner
im Organisationsbüro erleichterten die Orientierung, für das leibliche Wohl
sorgten Schüler, Auszubildende und Mitarbeiter des Oberstufenzentrums.
Die Veranstalter räumten
ein, mit der Anzahl von über 60 Ausstellern die räumliche Kapazitätsgrenze
erreicht zu haben. Eine Steigerung sei praktisch nicht mehr möglich, erklärte
der Leiter des Oberstufenzentrums, Reiner Zaspel.
An vielen Ständen in der
Turnhalle hieß es immer wieder: Eine rechtzeitige Bewerbung ist wichtig bei der
Suche nach einer Lehrstelle. „Sollte es nicht gleich klappen, bieten sich
Alternativen an. Beispielsweise bezahlte Praktika, die die Agentur für Arbeit
finanziert, ein ökologisches Jahr oder anderes mehr“, erklärte Berufsberaterin
Rosemarie Bachmann. Bei Fragen zur Berufsausbildung oder Ausbildungsvermittlung
hilft das Service Center der Agentur für Arbeit (Telefon 01801-555111)
weiter.
Altlandsberg (ioe) Die Zahlen sind alarmierend. Allein im September
meldete die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen 4899 neue Fälle von
Blauzungenkrankheit bei Schafen. In Hessen, Thüringen und Niedersachsen starben
über 60.000 Schafe nach der Infektion durch Gnitzenstiche.
Der Verlauf der
Blauzungenkrankheit, deren Namen auf die Verfärbung der Zunge zurückgeht, ist
gnadenlos und qualvoll. „Innerhalb von Tagen verfaulen Schleimhäute und Hufe.
Die Schafe können nicht mehr fressen und laufen. Sie sind zum Tod verurteilt“,
weiß der Altlandsberger Schäfer Knut Kucznik. Wie andere Bauern aus der Region
ist sich Kucznik sicher, daß die Tierbestände in Brandenburg ebenfalls
gefährdet sind: „Das Wetter und der anhaltende Wind aus Südwest begünstigen den
Mückenflug“, so der Altlandsberger.
Er ist enttäuscht, daß die
Politik die Krankheit nur beobachtet und sich mit geeigneten Maßnahmen, um
wenigstens die Existenzangst der Schäfer zu mindern, zurückhält. Man würde sich
hinter Verordnungen verstecken, die bei
Blauzungenkrankheit keine Entschädigung aus der Seuchenkasse vorsehen,
in die jeder Schäfer einen Euro pro Tier einzahlt. Das könnte sich ändern, wenn
Behörden die Tötung von Tieren anordnen. Handelssanktionen, die die EU beim
Auftreten der Blauzungenkrankheit ausspricht, seien ebenso zweifelhaft, weil
diese nicht von Tier zu Tier übertragen wird. „Wir können deutschlandweit nur
50 Prozent des Bedarfs an Lämmern decken und wollen überhaupt nicht
exportieren“, so Kucznik.
Eine Ausgleichszahlung aus
der Seuchenkasse müsse kurzfristig umgesetzt werden, lautet eine Forderung der
betroffenen Tierhalter aus der Region. Außerdem gehöre endlich ein geeigneter
Impfstoff auf den Markt, um das Problem in den Griff zu bekommen.
Der Altlandsberger würde
sich wünschen, daß mehr Bürger die Politiker fragen, warum die Existenzsorgen
der Schäfer und das qualvolle Hinsiechen der Tiere nicht ernst genommen
werden.
Das Bündnis für und mit Familien zog ein Jahr nach der Gründung eine Zwischenbilanz
Strausberg (ioe) Das Strausberger Bündnis für und mit Familien, das
vor einem Jahr gegründet wurde, hat gegenwärtig 22 Partner und zehn
Arbeitskreise, informierte Ute Wendorff, Leiterin des Kinder-, Jugend- und
Familienbüros am vergangenen Donnerstag auf einer Veranstaltung in der
Anne-Frank-Oberschule. Zu den Mitstreitern gehören Vereine, soziale
Einrichtungen, der Kreissportbund, die evangelische Kirchengemeinde ebenso wie
Stadtverordnete, Eltern und Erzieher.
Um konkrete Informationen
über die Kinderfreundlichkeit der Stadt einzuholen, startete das Bündnis
kürzlich eine Befragung in allen Strausberger Stadtteilen. Insgesamt 4000
Fragebögen wurden verschickt, 514 kamen zurück und wurden von Ines Fadranski
und Juliane Schlutow ausgewertet. 73 Prozent beurteilten die
Kinderfreundlichkeit mit „mittelmäßig“, 12 Prozent mit „gut“ und 13 Prozent mit
„schlecht“. In der Kritik standen mangelnde Freizeitangebote für Jugendliche
und Schulkinder, das Kinoangebot, die punktuelle Sauberkeit von Spielplätzen
sowie die Barrieren, wenn man mit Kinderwagen unterwegs ist. Andererseits gibt
es etliche Angebote, die Eltern überhaupt noch nicht kennen, so der Hinweis der
Erzieherin Ines Fadranski. Jetzt hätte
das Bündnis konkrete Hinweise, was man gemeinsam anpacken sollte.
Der Zustand der über 80 Jahre alten Bäume auf dem Fichteplatz erfordert noch vor Jahreswechsel Maßnahmen
Strausberg (ioe) Zehn von 25 Kastanien auf dem Fichteplatz sind durch
Stammfäule bruchgefährdet. Das ergab eine eingehende Untersuchung mit einem
Schalltomographen. Um die Sicherheit für Spaziergänger und Kinder auf dem
Spielplatz zu garantieren, besteht noch vor Jahresende dringender
Handlungsbedarf, erklärte Birgit Bärmann (Fachbereich Stadtplanung und
Bautechnik) während eines Vororttermins mit dem BAB Lokalanzeiger. Mit dabei
war auch die Landschaftsarchitektin Johanna Wirth, deren Büro die Kontrolle der
Strausberger Stadtbäume auf Verkehrssicherheit obliegt.
„Die Brüchigkeit der
Kastanien auf dem Fichteplatz ist ihrem hohen Alter geschuldet. Sie wurden alle
vor über 80 Jahren gepflanzt. Und genau wie beim Menschen stellen sich
irgendwann Krankheiten ein, die nicht mehr reparabel sind“, erläutert die
Fachfrau, die gemeinsam mit der Stadtverwaltung drei Varianten zur
Wiederherstellung eines verkehrssicheren Zustands auf dem Fichteplatz
erarbeitete. Die kostengünstigste Variante 3 sieht vor, alle 25 Kastanien sowie
die fünf Douglasien zu fällen und das Areal neu zu bepflanzen. Die Douglasien
wären alleine ohne die umgebenden Kastanien als plötzlich freistehende Bäume
windbruchgefährdet.
Bei Variante 2 sollen die
zehn betroffenen Kastanien je nach Fäulnisbefall auf 14,5 bis 18,5 Meter Höhe
eingekürzt werden. Die Douglasien, die man nicht stutzen kann, müßten weichen.
Würde man alle 25 Kastanien einheitlich zurückschneiden, wäre der Bestand für
geschätzte weitere zehn Jahre lebensfähig, zwei mal jährliche Kontrolle und die
Durchführung notwendiger Pflegemaßnahmen vorausgesetzt.
Eine Fällung der betroffenen
zehn Kastanien und das Einkürzen der übrigen 15 Kastanien beinhaltet die
Variante 1. Die freigestellten und damit plötzlich erhöhter Windbelastung ausgesetzten
Douglasien wären auch hier zu fällen. Nachgepflanzte kleine Bäume in den Lücken
würden sich durch den Schattenwurf und das Wurzelwerk der Altbäume nur
unbefriedigend entwickeln. Die lang und dünn aufwachsenden Jungbäume wären bei
einer weiteren Fällung des Altbestands statisch instabil und müssten
gegebenenfalls wieder entfernt werden.
„Wir haben im Haushalt 2007
ausreichend Mittel, um eine der Varianten zu verwirklichen“, unterstreicht
Birgit Bärmann. Der Ausschuß für Bauen und Umwelt wird darüber in der nächsten
Sitzung am 9. Oktober beraten. Dann sollen die genauen Kosten der einzelnen
Varianten auf dem Tisch liegen.
Strausberg (BAB) Für die Auf- und
Abbauarbeiten zum Altstadtfest sind die Große Straße vom Landsberger Tor bis
Ecke Klosterstraße sowie der gesamte Lindenplatz ab 2. Oktober, 18 Uhr, für den
Durchgangsverkehr und das Parken gesperrt. Die Grünstraße und die Müncheberger
Straße von Große Straße bis Buchhorst sind am 3. Oktober ab 6.30 Uhr gesperrt.
Alle
Sperrungen werden am 3. Oktober, 20 Uhr, aufgehoben.
Es
stehen folgende Parkmöglichkeiten zur Verfügung: das Parkhaus in der
Hegermühlenstraße ( von 10 bis 19 Uhr), Parkplatz Müncheberger Straße,
Parkplätze am Buchhorst, Parkplätze am S-Bahnhof Strausberg Stadt, Parkplatz
Wriezener Tor am Kulturpark.
Strausberg
(BAB) Seit
dem 18. September präsentieren sich alle Kindertagesstätten der Stadt im
Internet unter www.kita-strausberg.de.
Neben einem Gesamtüberblick, den Adressen und Links zu Kitas in freier
Trägerschaft und Tagesmüttern erhält man unter den Rubriken Einrichtung, Schwerpunkte,
Höhepunkte, Programm und Kontakt Einblicke in das Leben der jeweiligen
Kindertagesstätte. Aktuelle Angebote, Informationen und Termine sind unter der
Rubrik Aktuell abrufbar. Anmeldeformulare sowie Ansprechpartner sind ebenfalls
vermerkt. Nach wie vor kann man sich auch vor Ort in den Kindertagesstätten
oder in der Stadtverwaltung (Telefon: 03341/ 381212) informieren.
Start für regionales KSC-Sponsoring
Strausberg
(BAB) Das
mittelständische Unternehmen HOBA-Baustoffe setzt während der „Herbstfanfare“
am 3. Oktober um 19.00 Uhr in der
Energiearena Strausberg den offiziellen Startschuss für ein regionales
Sponsoring-Engagement. Die Inhaberin und Geschäftsführerin von HOBA, Petra
Hoyer, übergibt während der Veranstaltung einen symbolischen Scheck in Höhe von
10.000 € an den KSC-Präsidenten Ingolf Ritsch.
(ioe) Über diese Einladung haben sich die
Volleyballspieler aus dem Hort „Strausseestrolche“ besonders gefreut. In der
vergangenen Woche besuchten sie das Autohaus „Langhammer & Lessing“ im
Gewerbegebiet Strausberg Nord. Erwin Langhammer zeigte den Gästen die
Räumlichkeiten und erklärte, welche vielfältigen Aufgaben ein Kfz-Mechaniker
hat. Anschließend überreichte er den jungen Volleyballspielern neue Trikots.
„Ich bin der Bitte des Trainers Ralf Overath um Unterstützung gern gefolgt,
weil Sport für Kinder und Jugendliche eine wichtige und sinnvolle
Freizeitbeschäftigung ist, die zudem positive Charaktereigenschaften fördert“,
meint der Mitinhaber des Autohauses, das seit 1995 in Strausberg ansässig ist.