Diese Auffassung vertrat der Hauptausschuß mehrheitlich nach einer Projektvorstellung für betreutes Wohnen
Rehfelde (ioe) In Rehfelde fehlen bislang Angebote für Senioren, die altersgerechten Wohnraum suchen. Jetzt hat sich ein möglicher privater Investor gefunden. Dessen Architekt Peter Wolf stellte auf der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses das Projekt für betreutes Wohnen in der Ernst-Thälmann-Straße vor. Gleichzeitig lud er Interessenten ein, ähnliche Häuser in Pankow und Mahlow zu besuchen, um sich vor Ort ein Bild über die Funktionalität zu machen.
Das freie Areal in Bahnhofsnähe hinter der Straßenmeisterei würde Platz bieten für vier Baukörper (zweigeschossig) mit Nebenräumen wie Büros, Speisesaal, Aufenthalts- und Behandlungsräume, die über gläserne Gänge zu erreichen sind, erklärte der Architekt. Insgesamt könnten hier 24 Ein- und Zweiraumapartments mit einer Fläche zwischen 30 m² bis 44 m² entstehen. Jedes ist mit einem Balkon bzw. einer Terrasse ausgestattet. Behindertengerechte Bäder sind ebenso selbstverständlich wie ein Aufzug, so daß hier auch Menschen mit Pflegestufe 1 und 2 einziehen können. Ein begrünter Wall soll die Anlage für betreutes Wohnen von der Straßenmeisterei abschirmen.
In den Apartments gibt es Gardinenstangen, Beleuchtung sowie Anschlüsse für eine kleine Küche zur Selbstversorgung. Die künftigen Mieter müßten also nur eigene Möbel mitbringen.
Der Service würde von Wäschewaschen, über Putzen und Botendienste bis hin zu vier Mahlzeiten am Tag reichen.
So weit so gut. Als jedoch die Rede auf die Preise kam, ging ein Raunen durch den Sitzungsraum. Für eine Einraumwohnung wären für Miete, Essen sowie Serviceleistungen cirka 1.100 Euro im Monat zu zahlen. „Bei diesen Kosten würden unsere Senioren die Hände über dem Kopf zusammenschlagen“, meinte Sigrid Friedel. Diese Auffassung teilten auch andere Mitglieder des Hauptausschusses und baten, den Hinweis an den Investor weiterzugeben.
Immer mehr Menschen ohne Wohnung arrangieren sich mit dem Leben in Obdachlosenunterkünften
Strausberg (ioe) Eigentlich sollen die Obdachlosenunterkünfte in Strausberg nur eine vorübergehende Lösung für Betroffene sein, die diese Quartiere dem Leben auf der Straße vorziehen. In den meisten Fällen melden sie sich nach vollzogenen Zwangsräumungen. Doch es fällt immer schwerer, für diese Menschen wieder eine Wohnung zu finden. „Einer Einzelperson stehen Räumlichkeiten zu, die maximal 50 m² groß sind. Die Miete darf nicht mehr als 346 Euro warm kosten. Solche Wohnungen sind äußerst rar“, erklärt Grit Kleemann-Kühn, Sozialarbeiterin der Stadt Strausberg.
Von den derzeit neun Bewohnern sind fünf schon länger als zwölf Monate in den Strausberger Obdachlosenunterkünften. Das Gebäude hat einen getrennten Bereich für Männer und Frauen mit zwei Zimmern, die jeweils mit fünf Betten, fünf Schränken, fünf Stühlen und einem Tisch ausgestattet sind. Es gibt zwei kleine Küchen, im Männerbereich befindet sich ein Aufenthaltsraum. Mit zunehmender Zeit des Verbleibens wachsen die Ängste der Bewohner, „draußen“ nicht mehr zurechtzukommen und dort zu vereinsamen, weiß die Sozialarbeiterin. Sie versucht, für die Obdachlosen Ein-Euro-Jobs zu bekommen, damit der Kontakt zur Außenwelt nicht ganz abreißt, was ein schwieriges Unterfangen ist. Denn oft verstärkt die Obdachlosigkeit den Alkoholmißbrauch. „Diesem Problem stehen wir nahezu machtlos gegenüber. Es gibt keinen Zwang zum Entzug oder für einen Arztbesuch, wenn Anzeichen einer psychischen Erkrankung vorliegen“, erklärt die Sozialarbeiterin. Sie schaut mindestens einmal in der Woche in den Obdachlosenunterkünften nach dem Rechten. Über persönliche Probleme reden die Obdachlosen allerdings lieber im Rathaus unter vier Augen.
Altlandsberg (ioe) Wie Bürgermeister Arno Jaeschke auf der jüngsten Stadtverordnetenversammlung informierte, gibt es beim Bau des Bolzplatzes am Wallgraben geringfügige Behinderungen, weil bei den Arbeiten alte Gräber freigelegt wurden. Das sei nicht ungewöhnlich, erklärte Hartmut Niedrich (Bürgerfraktion). Man wisse seit längerem, daß das Areal vor dem Berliner Tor einst als Friedhof für die Pesttoten diente. Er habe außerdem vom Fund slawischer Tonscherben erfahren, was Rückschlüsse auf eine mögliche Siedlungsstätte zulassen würde. Ob die Behinderungen den Bau des Bolzplatzes verteuern, steht noch nicht fest, so der Bürgermeister.
Altlandsberg (ioe) Umfragen zur Mobilität der Bürger im Umland planen Studenten der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Berliner Humboldt-Universität in Wegendorf und Seeberg-Siedlung. Sie sollen in den ersten beiden Oktoberwochen in den Haushalten durchgeführt werden. Die Teilnahme sei freiwillig, hieß es auf Nachfrage der Stadtverordneten. Diese regten an, daß Altlandsberg bei der Universität Interesse an den Umfrageergebnissen anmeldet, weil diese auch aufschlußreich für die Stadt sein könnten.
Altlandsberg (ioe) Auf die Mitteilung, daß die Prüfung des Anspruchs auf Kita-Plätze und die Bescheide darüber ab Januar 2008 dem Kreis obliegen sollen, reagierten die Stadtverordneten mit Unverständnis. „Wir kennen die Leute, die Kita-Plätze brauchen. Seelow liegt weit weg. Diese Verfahrensweise hat nichts mit Bürgerfreundlichkeit zu tun“, meinte die Gielsdorfer Ortsbürgermeisterin, Ursula Eckert (Bürgerfraktion). Die Verwaltung hat bereits ein Schreiben in diesem Sinn an den Kreis geschickt, hieß es aus der Verwaltung.
Altlandsberg (ioe) Laut Angaben von Bürgermeister Arnold Jaeschke wird der Bau des Radeweges zwischen Trappenfelde und der Krummenseer Chaussee in Altlandsberg als Zubringer für den Fernradweg R1 auf das kommende Jahr verschoben. Die entsprechenden Fördermittel wurden vom Landkreis für 2008 zugesichert, so Jaeschke.
Strausberg (BAB) Auf der
jüngsten Versammlung des Wasserverbands Strausberg-Erkner (WSE) wurde der
Altlandsberger Bürgermeister a.D., Manfred Andruleit, als Vorsitzender der
Verbandsversammlung feierlich verabschiedet.
Die Anwesenden dankten ihm für seine Verdienste an der erfolgreichen
Entwicklung des WSE. Die Nachfolge von Manfred Andruleit tritt der Strausberger
Bürgermeister Hans Peter Tierfeld an, der einstimmig zum Vorsitzenden der
Verbandsversammlung gewählt wurde.
Strausberg (ioe) In diesem Jahr gibt die Stadtverwaltung keine Laubsäcke für Straßenbäume aus. Begründet wird dies mit dem unzureichenden Rücklauf der Säcke, die offensichtlich auch zu anderen Zwecken als zur Laubentsorgung verwandt wurden. Nach wie vor können Strausberger unter Vorlage des Personalausweises das Laub der Straßenbäume in handelsüblichen Säcken zum Sonderpreis von 0,50 Euro zum Kompostplatz der Firma Opitz an der Umgehungsstraße bringen, und dort entsorgen.
Strausberg (ioe) Im Bericht über die Trikot-Spende des Strausberger Autohauses „Langhammer & Lessing“ an Kinder des Hortes „Strausseestrolche“ wurden leider die Sportarten verwechselt. Die Jungen spielen Handball, stellte der Trainer richtig.
Rund 820.000 Euro Fördermittel wurden in den letzten zwölf Jahren für den naturnahen Waldumbau eingesetzt
Altlandsberg (ioe) Die zwölfjährige erfolgreiche Geschichte des Altlandsberger Stadtwaldes mit einer ausgeglichenen Wirtschaftsbilanz wird sich so nicht wiederholen, räumte der Abteilungsleiter der Allgemeinen Verwaltung, Helmuth Nestroy, in seinem Bericht auf der jüngsten Stadtverordnetenversammlung ein. Dank der großzügigen Fördermöglichkeiten durch das Land konnten seit Übernahme des Stadtwaldes von der Treuhandanstalt im Herbst 1995 rund 820.000 Euro für den naturnahen Waldumbau eingesetzt werden. Jetzt seien die Fördermöglichkeiten weitestgehend ausgeschöpft. Die Bestände wurden auf einer Fläche von cirka 449 Hektar mit Laubbäumen durchmischt, was die Vielfalt an Arten vergrößerte. Gegenwärtig gibt es im Altlandsberger Stadtwald einen Laubholzanteil von 48 Prozent, was für ein brandenburgisches Revier als sehr hoch eingeschätzt wird. Dabei hat die Eiche mit 206 Hektar den größten Flächenanteil, in den Bruchwäldern sind die Schwarzerlen auf 99 Hektar und Birken auf 68 Hektar präsent. Zum Effekt sagte Nestroy: „Laubholzunterstände wirken durch ihre Streu bodenverbessernd und dämpfen schädigende Umwelteinflüsse. Außerdem dienen Vor- und Unterbauten der zusätzlichen Holzproduktion.“ In den Jahren 2006 bis Anfang 2007 seien die Holzpreise stark angestiegen, wovon auch Altlandsberg profitierte. Im Stadtwald wuchs jedoch stets mehr Holz nach, als geschlagen wurde, unterstrich der Abteilungsleiter. In diesem und im kommenden Jahr würden die Fachleute in Folge des Sturms Kyrill allerdings geringere Holzpreise erwarten. Bei der Erfolgsgeschichte des Stadtwaldes muß auch erwähnt werden, daß hier das größte Waldmoorgebiet Ostbrandenburgs existiert, wo sich Kraniche, Eisvögel und andere Arten wohlfühlen, ergänzte Naturfreund Helmut Wolff (SPD).
Die Forstreform wird auch Altlandsberg einholen, erklärte Nestroy mit Blick in die Zukunft. Er befürchtet, daß Revierförster künftig zu reinen Administratoren werden und die Identifikation mit dem Wald verloren geht. „Ab Januar 2009 steht Herr Estler nicht mehr für die forsttechnische Betriebsleitung zur Verfügung. Dann muß die Politik entscheiden, wie weiter mit dem Stadtwald verfahren wird.“
Fredersdorf-Vogelsdorf
(wt) Jutta Lieske, Mitglied
des Landtages Brandenburg und Jugendpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion,
übernahm am 27. Oktober die Patenschaft über die Auszubildenden Ellis Langlotz,
Melanie Küter, Stefanie Klingberg, Liza Ottmann und Charlene Jattke. Jutta
Lieske unterstrich die Wichtigkeit des Ausbildungsberufs der Altenpflegerin
auch eingedenk der Tatsache, dass sich die Anzahl der 80 Jährigen bis zum Jahre
2030 mehr als verdoppeln wird.
Sylvia Bohn, stellvertretende
Pflegedienstleiterin, erläuterte den Auszubildenden das Betreuungskonzept des KATHARINENHOF®`s, hob die
hohen Ansprüche an diesen Beruf, aber auch die wichtige soziale Komponente
hervor. Ausgerüstet mit guten Wünschen und einem Startbesteck der
Landtagsabgeordneten, in dem ein Kalender nicht fehlen durfte, gehen die Azubis
in die Ausbildung, die von den Mentorinnen Claudia Pott und Monika Rausch
geleitet, nun der besonderen Obhut durch Jutta Lieske unterliegt.
Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Am 26. September stellte Dr. Uwe Klett (Die
Linke) der Presse sein Programm als Kandidat für die Bürgermeisterwahl im
November vor. Dr. Uwe Klett stand 14 Jahre an der Spitze der Verwaltung eines
Stadtbezirks in Berlin und sieht den Schwerpunkt seiner Arbeit in der
Weiterentwicklung der „Gartenstadt“ Fredersdorf-Vogelsdorf, insbesondere auf
dem Dienstleistungssektor. Ärztliche Versorgung, Entwicklung des bahnhofnahen
Bereichs, bürgerfreundliche Sprechzeiten in den Gemeindeteilen,
Straßenausbauprogramm, Ausschöpfen von Förderprogrammen sowie attraktives
Wohnen für Familien mit Kindern und stilles Wohnen für Senioren sind einige
Punkte aus seinem Wahlprogramm.
Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Der Hort „Vier Jahreszeiten“ und die zweite
Grundschule bereiteten gemeinsam ein Herbstfest vor, in dessen Vorbereitung die
191 Kinder des Horts mit Hilfe der Eltern sehr anspruchs- und phantasievolle
Herbstmotive bastelten. Hortnerinnen und Lehrer staunten nicht schlecht, mit
welcher Hingabe und Freude die Kinder an dieser Ausstellung mitwirkten. Sie
danken allen Eltern für die Unterstützung und nehmen die Anregung zu einer
neuen Ausstellung gern auf.
(e.n.) So langsam sinken die Temperaturen. Aber der Herbst hat auch seine schönen Seiten. All die Farben und ein Hauch Gemütlichkeit, die in die Stuben einzieht, der Herbst hat seinen ganz besonderen Reiz. Wie immer hat der BAB-Lokalanzeiger auch für diese Wochen einen exklusiven Tipp. Im HEP, den Hönower Einkaufspassagen, hat zum Beispiel das Geschäft Wohninspiration von Ursula Hahn genügend Ideen, sich die Tage daheim schön zu machen. Accessoires und besondere Düfte – hier findet man wirklich einiges für die Gemütlichkeit.
Doch im HEP gibt es dieser Tage auch etwas ganz Neues. Mit viel Mut und Elan startet Anja Heizmann in die Selbstständigkeit. Die 26-jährige Mahlsdorferin hat seit dem 1. Oktober ihre Ergotherapiepraxis im 2. Obergeschoss des HEP, Mahlsdorfer Straße 61, eröffnet. Mut, Elan aber auch eine Menge Gefühl für die Gestaltung der Räume und die Liebe zum Detail verbergen sich mit den drei Therapieräumen und dem geschmackvollen Empfangsbereich. Anja Heizmann ist staatlich geprüfte Ergotherapeutin und hat im Bundesland Niedersachsen nach der dreijährigen Ausbildung einige praktische Erfahrungen sammeln können. „Dort gibt es vieler solcher Praxen“, sagt sie und hofft, dass sie schnell mit ihrem Angebot bekannt wird. „Am 20. Oktober wird es einen großen Tag der offenen Tür, gemeinsam mit der Physiotherapie von Claudia Maus geben. In der Zeit von 14 bis 18 Uhr werden dann beide Einrichtungen ihr Gesamtangebot präsentieren und beweisen, dass das HEP sich auch zu einem Gesundheitsstandort entwickeln kann.“ Anja Heinzmann beschreibt dann auch, was sich eigentlich hinter dem Begriff der Ergotherapie versteckt: „Das Wort Ergo in Ergotherapie stammt aus dem Griechischen und ist abgeleitet von „ergon“, mit der Bedeutung von „tätig sein“. Die Ergotherapie ist eine Heilbehandlungsmethode, deren oberstes Zeil es ist, Menschen jeglichen Alters (angefangen vom Kleinkind bis zum älteren Menschen), zu helfen. Helfen heißt dabei, es geht um Menschen deren Handlungsfähigkeit durch eine Krankheit, Verletzung, Behinderung oder Entwicklungsstörung eingeschränkt oder noch nicht vorhanden ist.“ Die junge Frau erklärt, dass auch Menschen mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen viele sonst so selbstverständliche Aktivitäten nicht mehr ausführen oder bewältigen können. „Die Ergotherapie bietet auf der Grundlage einer sorgfältigen ergotherapeutischen Diagnostik umfangreiche Möglichkeiten aktivierender und rehabilitativer Maßnahmen, damit Menschen in ihren persönlichen Alltag so selbstbestimmt und eigenverantwortlich wie möglich leben können.“ Sie sagt weiter, dass Ergotherapeuten in Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten und den zuständigen Krankenkassen „Hilfe zur Selbsthilfe“ bieten.
Beim Rundgang durch die Behandlungsräume gibt Anja Heizmann einen kleinen Überblick über einen Teil der vielen Therapiemöglichkeiten. Sie zeigt dabei ihren Kreativbereich oder den Bereich speziell für die Grob- und Feinmotorik. „Es geht innerhalb der Ergotherapie um das Wiederherstellen der größtmöglichen Selbstständigkeit. Bei Konzentrationsstörungen oder bei Verhaltensstörungen wie Hyperaktivität, Angstzuständen, Aggressivität, Passivität oder erhöhten Abwehrreaktionen gibt es vielfältige Behandlungsmethoden. Wichtig ist, dass allerdings der Hausarzt oder Facharzt eine Behandlung verordnet.“
Öffnungszeiten:
Montag von 9 bis 18 Uhr
Dienstag von 9 bis 13 Uhr
Mittwoch von 13 bis 18 Uhr
Donnerstag von 9 bis 18 Uhr
Freitag von 13 bis 18 Uhr
oder nach Vereinbarung/ alle Kassen und Privat sowie Hausbesuche
Telefon: (030) 99 27 44 33
Etwas Neues hat auch Inge Scheider zu bieten. Sie bietet in ihrem Geschäft zum Beispiel alles rund um den Schuh, also eine qualitativ hochwertige Schuhreparatur. Ganz neu hat sie die so genannte Fotogravur in ihr Angebot mit aufgenommen. Das heißt, sie bietet das ganz besondere Geschenk. Ein Schlüsselanhänger, ein Feuerzeug oder eine Erinnerungsplakette mit dem Bild der Liebsten oder des Liebsten, mit dem Hochzeitsbild oder einem anderen ganz besonderen Moment des Lebens kann sie mittels hochmoderner Lasertechnik verarbeiten. Egal ob das Bild als Foto oder in digitaler Form als Datei vorhanden ist, Inge Schneider kann es bearbeiten und nach knapp einer Woche ist das wertvolle Stück und dazu noch absolute Unikat fertig. Eine tolle Geschenk-Idee denn so langsam nähern wir uns ja auch dem Weihnachtsfest.
Übrigens: Im HEP gilt auch weiterhin, dass ab jeweils Donnerstag von 10.30 Uhr das Parken auf dem Gelände frei ist.
Rüdersdorf (e.n.) Noch in diesem Jahr soll der Rohbau für das vollstationäre Altenwohn-und Pflegeheim in Rüdersdorf fertig werden. Mit drei gemeinsamen Hammerschlägen hatte der Bürgermeister der Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin, André Schaller, der geschäftsführende Direktor der Immanuel Diakonie Group, Elimar Brandt sowie der Aufsichtsratsvorsitzende des Evangelischen Krankenhauses Woltersdorf, Jörg Teuteberg, die guten Wünsche für das Haus bekräftigt. „Als Bürgermeister der Gemeinde Rüdersdorf bin ich stolz, dass Rüdersdorf als Gesundheitsstandort auf diesem Wege Zuwachs erhält und weiter an Attraktivität gewinnt“, sagte Schaller vor den versammelten Gästen.
Das Heim, direkt am Ufer des Kalksees, wird nach seiner Fertigstellung 79 Einzel- sowie 13 Doppelzimmer bieten. Das Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich auf 6,3 Millionen Euro. Das vollstationäre Altenwohn-und Pflegeheim „Am Kalksee“ wird von der Krankenhaus und Poloklinik Rüdersdorf GmbH entwickelt und betrieben. Das Evangelisch-Freikirchliche Krankenhaus Rüdersdorf und die Poliklinik sind Einrichtungen der Immanuel Diakonie Group, die heute an 50 Standorten in Berlin, Brandenburg und Thüringen sowie in der Steiermark (Österreich) tätig ist.
Asiatisches Restaurant „Chau“ in Rüdersdorf feiert ersten Geburtstag
Seit genau einem Jahr zeigt sich das restaurierte Gebäude des asiatischen Restaurants „Chau“ am Busbahnhof in Rüdersdorf als ein wahres Schmuckstück im Ortszentrum. Zunächst öffnete das Restaurant für 40 Personen mit seinem gediegenen Ambiente dann kam im Frühjahr als weitere Verschönerung der lauschige Biergarten hinzu, in dem auch 40 Gäste Platz finden. Auch jetzt noch ist er an warmen Tagen geöffnet, wo dann auch ein wunderbarer Eisbecher köstlich mundet.
Im „Chau“ lässt es sich nicht nur herrlich speisen, wofür ein Koch mit 25 Jahren Erfahrung in der asiatischen Küche sorgt, sondern man kann hier auch feiern und viele Gäste nahmen diese Möglichkeit schon in Anspruch. Die ersten Reservierungen zur Vorweihnachts- und Weihnachtszeit liegen schon vor und Betriebe, Vereine und Familien sollten ihre Platz-Bestellung jetzt schon aufgeben.
Die reichhaltige Speisekarte mit ihren über 100 Gerichten steht nicht nur dem Gast im Restaurant zur Verfügung sondern es werden alle Speisen auch nach Hause geliefert. Für die Feierlichkeit zu Hause kann man auch warme Lieferbuffets im „Chau“ bestellen und seine Gäste mal asiatisch zu verwöhnen, gibt der Feier doch eine besondere Note.
Zum 1.Geburtstag des Restaurants am 7. Oktober haben sich Herr Chau, seine Frau, die Familie und die Mitarbeiter als Dankeschön für die vielen Gäste etwas Besonderes einfallen lassen.
Also kommen Sie vorbei und feiern Sie mit.
Neuenhagen (e.n.) Klar, jeder kennt die Volkssportart Nummer Eins: Fußball. Doch die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken und so richtig Spaß macht es dann im Herbst kaum noch. Auch für die Fans wird es immer ungemütlicher am Rand der Spielfelder. So zieht es die Kicker mehr und mehr in die Halle. Und in der Halle beginnt praktisch erst die Saison einer immer beliebter werdenden Art des bekannten Fußballs. Futsal ist natürlich, wie die Wortkombination schon leicht verrät, durchaus mit dem herkömmlichen Fußball verwandt. Der wichtigste Unterschied ist zunächst der Ball. Er ist größer als der vom Männerhandball aber kleiner als ein Fußball aus dem Jugendbereich. Genau sind es 64 Zentimeter im Umfang. Diese Lederkugel (maximal 440 Gramm) hat eine wesentlich geringere Springfähigkeit. Mit diesem Ball werden vor allem die Ballkünstler, aber auch die, die technisch nicht so bewandert sind, angesprochen. Das Sportgerät lässt sich, zum Beispiel auf dem Hallenboden, leichter kontrollieren und beherrschen. Schließlich ist Futsal durch das überwiegende Kurzpass-Spiel somit auch für die Zuschauer wesentlich attraktiver. Und noch etwas unterscheidet Futsal vom bekannten Fußball: Futsal gehört heute zu den fairsten Sportarten überhaupt, denn im Spiel ist jeder direkte Körperkontakt untersagt.
Das Futsalteam Neuenhagen, immerhin Endrundenteilnehmer bei der Deutschen Meisterschaft der Saison 2006/2007, startet am 28. Oktober zur neuen Saison der Futsal-Brandenburgliga. Spielbeginn in der Gartenstadthalle wird um 14 Uhr sein. Mit dabei sind Mannschaften vom VfB Hoppegarten, den Black Sheep aus Casekow, die Kickers Schwedt 02 sowie von Medizin Eberswalde.
Freitag, 5.
Oktober um 20 Uhr
„Kino unter ’m
Dach“ - Klappe, die Zweite!
Nachdem im
Frühjahr dieses Jahres der Dachsaal aus allen Nähten platzte, gibt es eine
Fortsetzung der neuen Reihe „Kino unter ’m Dach“, die in Zusammenarbeit mit dem
Verein „Vor Ort – Verein für Kunst, Kultur und Kommunikation organisiert und
durchgeführt wird.
„Die Reise des
jungen Che“
Vor 40 Jahren
wurde Ernesto Guevara ermordet.
Der Film von
Walter Sales erzählt von den prägenden sozialen und politischen Erfahrungen des
jungen Che und seines Freundes Alberto Grenado auf ihrer
1952 durch
Lateinamerika.
Musikalische
Begleitung des Abends durch SchülerInnen der Musikschule
TonArt e.V..
Eintritt: 5 Euro
Freitag, 12.
Oktober um 19 Uhr
„Wie is det mit
de Liebe“ – ein kleines Theaterspiel
Das
abwechslungsreiche heiter-ironische Spiel der Darsteller über Höhen und Tiefen
von Liebes- und Lebenspartnern bezieht seine Publikumswirksamkeit zum einen aus
Tucholskys typischem Berliner Humor und zum andern aus dem
Wiedererkennungseffekt bei weiblichen wie männlichen Zuschauern im Hinblick auf
ihre eigenen Erfahrungen „mit der Liebe“.
Es spielen und singen Gabriele Mewe und Hartmut Klucke unter
der Leitung von Jens-Peter Dierichs. Eintritt: 8 Euro
Donnerstag, 25.
Oktober um 18 Uhr
Ausstellungseröffnung
„Profile“
Schülerinnen und
Schüler der „Oberschule mit berufsorientierendem Profil“ stellen ihre Arbeit
vor. Eintritt: frei
Freitag, 26.
Oktober um 18.00 Uhr
Dia-Vortrag
„Ostmalaysia“
Malaysia ist ein
Schmelztiegel verschiedenster Kulturen und bezaubernden Landschaften. Die
Heimat verschiedener Urvölker bietet den Besuchern Regenwälder, Flüsse, Höhlen,
Tierreservate und Gebirge. Die noch teilweise unberührten Sandstrände sind
eines der vielen Höhepunkte die Malaysia zu bieten hat. Entlang der Küste von
Ostmalaysia befinden sich die besten Tauchplätze der Welt, die eine große
Artenvielfalt vorweist.
Eintritt: 5 Euro
Am 6. und 7. Oktober 2007, jeweils von 10 -18
Uhr, findet die VZE - Landesmeisterschaft Berlin / Brandenburg für
standardisierte Vogelarten in Verbindung mit der 6. Großen Vogelschau der
Vogelfreunde Märkisch Oderland statt.
Als Höhepunkt des Züchterjahres werden
erstmals in unserer Region die besten Nachzuchttiere der standardisierten
Vogelarten aus allen Regionen von Berlin / Brandenburg den Zuchtrichtern im
Bürgerhaus von Neuenhagen bei Berlin zur fachlichen Bewertung vorgestellt.
Hier haben auch die vielen Züchter der
Vereinigung für Zucht und Erhaltung einheimischer und fremdländischer Vögel e.
V. (VZE) die Gelegenheit zum Wettbewerb innerhalb der Standardzucht mit ihren
Tieren gegeneinander anzutreten, und ganz nebenbei auch viele Praxis -
Erfahrungen zu sammeln.
Neben der Landesmeisterschaft Berlin /
Brandenburg ist wieder vorgesehen, dass Zucht- und Nachzuchttiere der
Mitglieder unserer Interessengemeinschaft gezeigt werden, eine große Waldvogel
- Voliere und eine ca. 24 m² große
begehbare Voliere aufgebaut wird, um sie
mit zum Teil handzahmen Tieren zu besetzen.
Darüber hinaus werden im Rahmen der
Vogelschau viele interessante Vogelarten unserer Zuchtfreunde vorgestellt, und
somit der breiten Masse unserer Besucher einen nachhaltiger Eindruck
vermittelt.
Hier einige Fotos vom letzten Jahr.(Die Bezeichnungen stimmen leider nicht
mehr) http://www.strausberg-live.de/conten...en_event=12859
Angesichts der Fertigstellung der
Baumaßnahmen am Bahnübergang, und der Möglichkeit der Nutzung des großen
Parkplatzes in der Nähe des Bürgerhauses Neuenhagen, wünschen wir uns natürlich,
dass wir mit unserer Vogelschau viele interessierte Vogelfreunde erreichen, und
hoffen somit auf einen regen Besuch.
Wenn sich Ihrerseits noch Fragen ergeben,
bitte ich um Rückinformation.
Vielen Dank.
(e.n.) Neuenhagen Die Blätter fallen und langsam zeigt sich der Herbst in seinen schönsten Farben. Es ist die Zeit der Ernte und der Erntedankfeste. So auch in Neuenhagen.
Der Kindergarten „Apfelbäumchen“ war unterwegs, um die Natur zu erkunden und Früchte zu ernten. Karl, Tim, Nikolas, Amanda, Katharina, Rosa, Ophelia, Cosima, Luise, Fiona, Yanis, Cecilia, Charlotte, Anna, Fridolin, Collin ernteten schließlich einen Kürbis, der genau 26,6 Kilogramm auf die Waage brachte. „Ist das das ein Riese“, freuten sich die Kinder, die im Garten von Andrea Brackertz eine Entdeckung nach der anderen machten. Verschiedene Beeren, Kartoffeln oder Nüsse gehörten dazu. „Es ist schön, dass die Kinder nicht nur wissen, dass es die Früchte gibt. Sie sollen ruhig sehen, wie sie angebaut werden und wie sie langsam wachsen“, freut sich Andrea Brackertz. Sie muss es wissen, denn als ausgebildete Diätassistentin kennt sie die Bedeutung von Naturprodukten insbesondere wenn es um gesunde Ernährung geht. „Ich arbeite als Köchin für den Kindergarten und greife gern auf Produkte aus dem biologischen Anbau zurück. Das heißt, wenn nicht selber angebaut wurde, kaufen wir auch im Bioladen von Neuenhagen ein.“
Das gehört zum Grundkonzept des Kindergartens mit dem lustigen Namen „Apfelbäumchen“. Der Waldkindergarten, wie er sich auch nennt, feierte unlängst seinen fünften Geburtstag. „Wir haben übrigens selbst einen kleinen Garten im Kindergarten und zum Geburtstag haben wir einen Baum gepflanzt. Nein, nicht einen weiteren Apfelbaum sondern diesmal einen Kirschbaum“, lacht Jakob Held, der als Erzieher nun schon 18 Monate in der Einrichtung tätig ist. Held erklärt den Garten im Kindergarten und berichtet weiter, dass auch ein „Baume des Jahres 2007“ inzwischen angepflanzt wurde. Die Baum des Jahres wurde eine Wald-Kiefer (Pinus sylvestris L.), regional auch als Kienbaum, Föhre oder Forche bekannt.
„Wir orientieren uns am Konzept eines Waldkindergartens. Das heißt, die Kinder sind viel an der frischen Luft. Wir unternehmen Wanderungen und die sind auch so angelegt, dass wir schlechtes Wetter nicht scheuen. Im Gegenteil, bei uns stimmt der Ansatz, es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung.“ Held erzählt, dass mindestens an zwei Tagen in der Woche die Gruppe im Wald unterwegs ist. „So lernen die Kinder die Natur kennen, erfahren mehr über ihre Umwelt und nehmen auch bewusst die Jahreszeiten und die damit verbundenen Veränderungen ind er Natur wahr.“
Der Kindergarten „Apfelbäumchen“ befindet sich als Einziger in Neuenhagen in freier Trägerschaft und trägt offiziell den Namen eines Christlichen Naturkindergartens. „Bei uns gibt es den Morgenkreis, der jeden Tag eröffnet. Es ist aber keinesfalls eine Bedingung, dass Kinder einer bestimmten Konfession angehören müssen. Allerdings ist der christliche Glaube stets gegenwärtig“, erklärt der 26-jährige Jakob Held weiter.
Kinder im Kindergarten Apfelbäumchen werden täglich in der Kernzeit von 9 bis 15 Uhr betreut, wobei die Einrichtung wochentags von 7 bis 17 Uhr geöffnet ist. Der Kindergarten selbst befindet sich in der Neuenhagener Carl-Schmäcke Straße im evangelischen Gemeindehaus. Der Kindergarten hat noch Plätze frei und gerade in dieser Hinsicht spricht Jakob Held auch gerne von seinen Visionen, den Kindergarten generell zu vergrößern. „Irgendwann wollen wir beginnen, die Betreuung weiter auszubauen. Dann sollen Krabbelkindergruppen bis hin zu Vorschulkindern unsern Kindergarten besuchen.“
Strausberg (I. Dittmann (geb. Ermich)) Klassentreffen des Abi-Jahrgangs 67 am Strausberger Gymnasium
Zum ersten Mal nach 40 Jahren traf sich am 22. September der Abitur-Jahrgang 67 der ehemaligen Diesterweg-EOS, dem heutigen Theodor-Fontane-Gymnasium. Rund 40 ehemalige Klassenkameraden der Abi-Klassen 12 a/c (Griechisch, Latein, Russisch, Englisch) und b 1 und b 2 (naturwissenschaftlich orientiert) sowie eine Lehrerin waren nach Strausberg gekommen. Die meisten der heute 59-Jährigen hatten keine langen Anfahrtswege, leben in Berlin und Umgebung, Strausberg, Neuenhagen, Müncheberg oder Eberswalde. Nur wenige blieben nach Studium oder durch Heirat „auswärts“ hängen – etwa in Suhl, Jena, Erfurt oder Dresden.
Das Klassentreffen begann
am Nachmittag mit einer Führung durch die ehemalige Schule, die kaum
wiederzuerkennen war. Fast alle waren nach 40 Jahren zum ersten Mal wieder an
ihrer ehemaligen „Penne“. Von Computern, einer Bibliothek oder technisch auf
dem neusten Stand ausgestatteten Fachkabinetten konnten wir damals nur träumen.
Trotzdem erkannten Einige ihre ehemaligen Klassenzimmer wieder, auch die Räume,
in denen früher das Internat untergebracht war. Wegen der schlechten
Verkehrsanbindungen (schließlich hatte damals keiner von uns Motorrad oder gar
ein Auto) lebten ca. ein Viertel aller Abiturienten im Internat. Schlagartig
war die Erinnerung hellwach. „Wisst ihr noch, wie wir durch dieses Fenster
nachts ausgebüchst sind?“, meinte ein ehemaliger Internatler – und Einige
nickten wissend. Neidvoll schauten wir uns die moderne Turnhalle und den grünen
Pausenhof (sogar mit kleinem Teich) an. Unterm Dachboden wurde es dann
spannend. Ob wir im Schularchiv noch „Spuren“ unseres Abi-Jahrganges finden
würden? Ein Klassenbuch gab es leider nicht mehr, aber die Abi-Zeugnisse waren
noch alle da und besonders die „Kopfnoten“ (Betragen, Ordnung) wurden unter
großem Jubel verlesen.
Beim anschließenden Zusammensein im Gasthaus „Fähre“ vergingen fünf weitere Stunden wie im Fluge. Alte Fotos und Klassenfahrt-Tagebücher wurden rumgereicht. Auch Familienfotos, sind die meisten von uns doch längst stolze Großeltern. Die Antwort auf die häufig gestellte Frage „Was machst du beruflich?“ glich einem Spiegel der (ostdeutschen) Gesellschaft. Nur ca. 20 Prozent arbeiten noch im erlernten Beruf (v.a. Lehrer, Ärzte, Anwälte). Viele wurden, trotz gutem Abi und Hochschulstudium, nach der Wende arbeitslos, umgeschult oder wagten mit über 40 den Sprung in die Selbständigkeit. Dass wegen Arbeitslosigkeit oder geringem Einkommen viele schon mit 60 in Rente gehen (und dafür hohe Abzüge in Kauf nehmen), hätten wir uns wohl als stolze Abiturienten nicht träumen lassen.
Diesmal wollen wir nicht wieder 40 Jahre bis zum nächsten Treffen warten und verabschiedeten uns, nach regem Adressenaustausch, „auf in fünf Jahren“.