Diese Texte konnten Sie im BAB LokalAnzeiger 42/07 lesen.

 

Vorstellungsmarathon der Bürgermeisterkandidaten

 

Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Die vom Wahlausschuss der Gemeinde bestätigten acht Bewerber für die Wahl für das Bürgermeisteramt (wir berichteten) absolvieren derzeit einen sehr intensiven Vorstellungsmarathon. Im Vorfeld der Wahl am 11. November ist die große Anzahl der Vereine, Institutionen und der Kirche bemerkenswert, die die Kandidaten zu Aussprachen einladen und aus ihrem Munde das Wahlprogramm hören möchten. Dabei ist festzustellen, dass die einzelnen Programmpunkte der Kandidaten nicht soweit auseinander liegen. Auffällig, trotz oftmals gegenteiliger sehr harscher Kritiken in der Vergangenheit, sind auch die in der Regel positiven Bewertungen der Arbeit des bisherigen Bürgermeisters Wolfgang Thamm. Vielleicht ist das auch ein Grund, dass gleich acht Kandidaten sein Erbe antreten wollen.

 

Zwei Schwestern – zwei Handschriften

 

Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Die inzwischen 23. Vernissage seit Bestehen des Katharinenhofs im Schloßgarten erlebten am Freitag Bewohner und Gäste der Seniorenpflegeanlage. „So unterschiedlich ihr Aussehen, so unterschiedlich ist ihr Herangehen an die Malerei“, so die Aussage von Waltraud Dobczinski, die die Laudatio hielt. Die Rede ist von den Schwestern Gisela Engelmann und Dr. Isolde Brandt, die zurzeit im Katharinenhof im Schloßgarten ausstellen.  Gisela Engelmann hat sich die meisten künstlerischen Techniken, wie die Seidenmalerei, das Filzen, verschiedene Maltechniken und das Arbeiten mit Ton selbst angeeignet. Ihre Schwester Dr. Isolde Brandt malt am liebsten Landschaftsbilder mit Motiven, die sie von Reisen nach Thüringen, Worpswede und Skandinavien mitbringt.

Die ca. 50 Werke der Künstlerinnen können bis zum 11. November täglich von 8 bis 20 Uhr besichtigt werden.

 

 

Servicethema Auto

 

Von Oktober bis Ostern: Sind Winterreifen Pflicht?

Telefon-Ratgeber mit Experten am Mittwoch, 24. Oktober, 10 bis 17 Uhr

Kostenfreie Hotline 0800 – 5 33 22 11

Winterreifen? Brauch’ ich nicht, bei uns schneit’s doch eh’ nicht ... Weit gefehlt! Nicht nur auf Schnee und Eis - bereits bei Temperaturen unter sieben Grad, Nässe oder Raureif sind Winterreifen den Sommerreifen haushoch überlegen. Wer in der kalten Jahreszeit sicher unterwegs sein will, sollte daher sein Auto unbedingt mit Winterreifen ausrüsten. Und seit Mai 2006 schreibt auch die Straßenverkehrsordnung allen Fahrern und Fahrerinnen vor, die Bereifung den Wetterverhältnissen anzupassen.

Damit das Wetter einen nicht kalt erwischt, empfehlen die Experten des Deutschen Verkehrssicherheitsrats e.V. (DVR) im Rahmen ihrer Initiative PRO Winterreifen allen Autofahrern, von Oktober bis Ostern grundsätzlich nur mit Winterreifen auf der Straße unterwegs zu sein. Denn wer mit Sommerreifen unverhofft auf eine glatte Straße gerät und einen Unfall verursacht, muss 40 Euro Bußgeld zahlen und kassiert einen Punkt in Flensburg – ganz zu schweigen von der Gefahr für Leib und Leben.

 

Die Mischung macht’s

Die besondere Mischung und die Oberflächenstruktur verschaffen dem Winterreifen bei Kälte, Schnee und Eis den großen Vorteil. Der Naturkautschukanteil ist bei Winterreifen höher, so bleibt das Gummi auch bei Minustemperaturen geschmeidig und härtet nicht so schnell aus. Im Profil sind bis zu 2000 zusätzliche Lamellen eingearbeitet, die sich mit der Fahrbahn verzahnen und so für eine deutlich höhere Haftung sorgen.

 

Sicherheit im Blick

Achten Sie bei Ihren Winterreifen auf gute Qualität, eine ausreichende Profiltiefe von mindestens vier Millimetern und den richtigen Reifendruck. Wenn Sie jetzt noch Bremsen und Batterie checken und die Frostschutzvorräte auffüllen, steht einem sicheren Start in den Winter nichts mehr im Wege!

 

Expertenrat am Telefon – kompetent und kostenfrei

Sind Ganzjahresreifen genauso gut wie Winterreifen? Wo kann ich mich über die Qualität der verschiedenen Winterreifen informieren? Worauf sollte ich beim Online-Reifenkauf achten? Diese und alle weiteren Fragen zum Thema beantworten Ihnen die Experten unserer Lesertelefonaktion.

Hans-Jürgen Drechsler; Geschäftsführer BRV - Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. (Technik, Einlagerung & Reifenfachhandel)

Werner Sauerhöfer; DVR - Deutscher Verkehrssicherheitsrat e.V.

Sprecher Initiative PRO Winterreifen (Winterausrüstung allgemein)

Peter Boecker; stellv. Abteilungsleiter für Kraftfahrt- und Kaskoschäden DEVK Versicherungen, (Versicherungsfragen)

Thomas Plehn; Marketingmanager Goodyear/Dunlop (Technik Winterreifen)

Torsten Helfen; Prüfingenieur der KÜS - Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger e.V. (technische Fragen Kfz)

Ralf Sanner; Generalsekretär des ACV - Automobil-Club Verkehr Deutschland, (rechtliche Fragen StVO)

Hans-Walter Kaumanns; Technischer Referent beim ZDK - Zentralverband des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes e. V. (Autohaus / Kfz-Werkstätten)

Rufen Sie an: Mittwoch, 24. Oktober, 10 bis 17 Uhr.

Kostenfreie Rufnummer 0800 - 5 33 22 11.

 

 

Massives Haus – in einem Tag aufgebaut

 

Bei herkömmlichen Fertighäusern handelt es sich in der Regel um Holzverbundkonstruktionen. Seit einigen Jahren stehen alternativ dazu auch massive Haussysteme mit vorgefertigten Wandelementen aus Leichtbeton im Angebot. Dass damit aber noch längst nicht das Ende der Entwicklungsmöglichkeiten erreicht worden ist, stellt ein neues Haus der Dennert Massivhaus unter Beweis. Denn bei „Icon“ werden nicht nur ganze Wände auf die Baustelle gebracht, sondern gleich komplette, massiv gefertigte Raum-Module mit Bodenplatte und Decke. Außerdem sind bereits Fenster, Türen, Treppen, Heizung und die gesamte Sanitär- und Elektroinstallation eingebaut. Wählt man die Ausbaustufen „Comfort“ oder „Royal“, enthalten die Module sogar Bad und Küche inklusive Markengeräte.

 

Durch das innovative Konzept gelingt es, die Vorteile der Fertighaus-Bauweise, nämlich Schnelligkeit, hohe Präzision durch werkseitige Produktion, trockener Aufbau auf der Baustelle und Wirtschaftlichkeit mit der besonderen Qualität und Langlebigkeit eines Massivhauses optimal zu verbinden. „Icon“, das mit seiner klassischen, schnörkellosen Fassade und seiner freundlich-hellen Atmosphäre auch hausund wohnästhetisch überzeugt, gibt es zu denkbar günstigen Preisen. Nicht zuletzt ermöglicht die Vorfertigung ganzer Module auch eine sagenhaft schnelle Montage. Nachdem die Fundamente bzw. der Keller erstellt sind, wird das Haus von einem eingespielten Team an einem Tag regendicht montiert; nach fünf Tagen kann es ausbaufertig übergeben werden.

 

Bei der Produktion der Raum-Module, die analog den Methoden der Automobilindustrie auf voll automatisierten Fertigungsstraßen abläuft, kann Dennert auf einen langjährigen Erfahrungsreichtum in allen Sparten des Bauwesens zurückgreifen. Gleiches gilt für die Hausmontage. Für Dennert stellt das Modul-Konzept die „zeitgemäße Interpretation des modernen, kostengünstigen Einfamilienhaus“ dar. Weitere Informationen gibt es bei Dennert Massivhaus GmbH, Veit-Dennert-Straße 7, 96132 Schlüsselfeld, Tel.: 09552/71-0, Fax: 09552/71-187, e-mail: info@dennert.de oder im Internet unter www.dennert-massivhaus.de. HLC

 

 

 

Schöneiches Jagdgenossenschaft hat über 100 Mitglieder

 

47 Prozent Schöneicher Flächen sind Jagdpachtflächen / Wildschweinsichere Einfriedungen schützen vor Wildschaden / Müll im Wald und  gelbe Säcke vor der Tür locken Wildschweine an

Schöneiche (jue/eb) Schöneiche bei Berlin ist eine ländli­che Gemeinde mit erfreulich viel Natur und Wild­tieren. Wer ist für Wildschweine, Rehe oder Wasch­bären verantwortlich, die durch Wald und Flur durch den Ort streifen und Spu­ren hinter­lassen? Wer darf im Ort jagen? Wer haftet bei Wildschäden? Was ist eine Jagdge­nossenschaft?

Jagdgenossenschaften sind in Deutschland Körperschaften des öffentlichen Rechts. Sie entste­hen kraft Gesetz, ohne dass es eines Beschlusses oder eines anderen Aktes bedarf. Deshalb gibt es seit 1991 die Jagdgenossenschaft Schöneiche bei Berlin mit über 100 Mitgliedern. Sie trifft sich jährlich zur Mitgliederver­sammlung. Eingeladen wird über das Amtsblatt und öffentliche Aushänge, die Be­schlüsse kann man im Amtsblatt nachlesen. Alle zwei Jahre wird ein Vorstand ge­wählt. Diesen bilden zurzeit Bürgermeister Hein­rich Jüttner (Jagd­vorsteher), Manfred Wittstock, Renate Maaß, Ca­rola Schüler und Margot Heck­ford.

Die Jagdgenossen sind die Eigentümer der Flächen einer Gemeinde, die gesetzlich zu einem ge­mein­schaftlichen Jagdbezirk gehören. Am 23. De­zember 2006 entschied das Bundesverfassungsgericht, dass Zwangsmitglied­schaften in Jagdgenossenschaften verfassungsge­mäß sind. Ausgeübt wird die Jagd in Jagdbezirken, auch Reviere genannt. Sie sind entweder Eigenjagdbezirke oder gemeinschaftliche Jagdbe­zirke (§ 4 Bundesjagdgesetz). Zu einem gemeinschaftlichen Jagdbezirk gehören alle bejagbaren Grundflächen einer Gemeinde, die nicht zu einem Eigenjagdbezirk gehören und im Zusammenhang eine bestimmte, vom Landesrecht abhängige, Mindestfläche umfassen. Die Jagd­pacht­fläche in Schöneiche bei Berlin beträgt 800 ha, das sind 47 % der Gemeindefläche. Bejagbare Flächen sind im Jagdkataster verzeichnet, das die Jagdge­nossenschaft führt und ständig aktuali­siert. Nicht zum Jagdbezirk gehören befriedete Grundstücke, d.h. Grundstücke, die im Siedlungs­bereich liegen oder eingefriedet sind.

Die Schöneicher Jagdgenossenschaft verpachtet die Jagd. Derzeit gibt es einen Vertrag mit den Schöneicher Jägern Bernd Hochwald, Alfred Willfarth und Ekkehard Brühn. Der für neun Jahre abgeschlossene Jagdpachtvertrag  endet am 31.März 2010.

Die Jagdgenossenschaft haftet für Wildschäden im Jagdbezirk, nicht im befriedeten

Gemeindebereich. Die Jäger müssen eine Wild­schadenspauschale an die Jagdgenossenschaft ab­führen, aus der  Wildschäden erstattet werden.

Für Schäden durch herrenlose Wildtiere im Siedlungsbe­reich haftet niemand. Alle Grundstückseigentümer müssen durch wild­schweinsichere Einfriedungen selbst dafür sorgen, dass Wildschweine nicht auf das Grund­stück gelan­gen können. Abfälle oder Kompost sollten nicht außerhalb von Grundstücken und nicht im Wald abgelegt werden, da sie Wildschweine anlocken. Auch gelbe Säcke sollten nicht über Nacht vor dem Grundstück liegen.

Der Ertrag aus den jährlichen Pachtzahlungen der Jäger (Pachtgewinn) wird entsprechend der jeweiligen Grundstücksfläche auf die Jagdgenossen umgelegt und jährlich ausgezahlt. Man spricht von einem Auskehranspruch der Jagdgenossen gegen die Jagdgenossenschaft.

Jagd ist seit 1848 nur noch auf eigenem Grund und Boden möglich. Die deutschen Staaten erließen um 1855 Gesetze, die das dem Grundeigentümer zuste­hende Jagd­recht und das Jagdausübungsrecht trennten und das Jagdausübungsrecht entweder den Gemeinden oder der Gemeinschaft der Grundei­gentümer zuer­kannten. Damit war nach kurzer Zeit der durch die Revolution von 1848/1849 geschaf­fene Zustand, dass jeder Eigentümer nach eigenem Belieben auf seinem Grund jagen durfte, wieder beseitigt. Heute gilt das Bundesjagdgesetz vom 1. April 1953, das das Reviersystem bis beibehält.

.Typisch Brandenburgisch sind schöne Wälder. Sie gehören zu einzelnen Jagdbezirken, auch Reviere genannt. In Schöneiche beträgt die Jagdpachtfläche 800 Hektar; das sind 47 Prozent der Gemeindefläche.

.Wie niedlich - Frischlinge auf Waldwegen am hellichten Tag. In Siedlungen können sie jedoch zur Plage werden, wenn sie in Gärten Fressenswertes wie Blumenzwiebeln und Kompost finden

 

 

Nachrichten aus Schöneiche

 

Haushaltsdebatte 2008

Die Gemeindeverwaltung erarbeitet derzeit den Haushaltsplanentwurf 2008. Die Fachausschüsse beraten ihn vom 26. bis 29.November sowie auf einer Sondersitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Finanzen am 1.Dezember. Am 12.Dezember 2007 ist er in der Gemeindevertretung zum Beschluss vorgesehen.

 

Besuch in Polen

Im September besuchte Bürgermeister Heinrich Jüttner die Partnergemeinde Lubniewice und nahm an einem Chorauftritt der Schöneicher Chorgemeinschaft in einer Nachbargemeinde von Lubniewice teil. Die Bürgermeister beider Gemeinden waren intensiv im Gespräch über die Partnerbeziehungen.

 

Kaiserslautern besucht

Mitglieder der örtlichen freiwilligen Feuerwehr und des Hauptamtes besuchten vom 31.08. bis 02.09.2007 die Partnergemeinde Kaiserslautern-Süd zum Köhlerfest.

 

Kinder- und Familienfreundlichkeit getestet

Am 18.09.07 besuchte die Jury zum Wettbewerb „kinder- und familienfreundlich Gemeinde“ des Landes Brandenburg Schöneiche. Das Ergebnis zur Bewertung der 38 teilnehmenden Kommunen soll im November 2007 bekannt gegeben werden.

 

137 Trauungen bis Mitte September

Im Schöneicher Standesamt wurden bis 15.9.2007 insgesamt 137 Ehen geschlossen, allein im Juli 35.

 

Sport in der Mehrzweckhalle

Die Mehrzwecksporthalle „Lehrer-Paul-Bester-Halle“ in der Dorfaue nutzen derzeit 9 Vereine mit 600 Mitgliedern.

 

104 Einschulungen

Mit Beginn des neuen Schuljahres besuchen 573 SchülerInnen unsere beiden Grundschulen im Ort, im Juli 2007 waren es noch 540. Es wurden 104 SchülerInnen eingeschult.

 

Regenentwässerung

Im Oktober wird die vorhandene Regenentwässerungsleitung des Bunzelwegs gefräst und gespült. Die Kontrollschächte werden gereinigt. Damit soll die Funktionsfähigkeit der Regenentwässerung wieder hergestellt werden, um Überschwemmungen im Kreuzungsbereich Friedrichshagener Straße/ Bunzelweg zu verhindern. Nach diesen Arbeiten erfolgt eine Kamera-Befahrung, um vorhandene Schadstellen in der Leitung zu lokalisieren. Die dadurch gewonnenen Erkenntnisse bilden dann die Grundlage für eine eventuell notwendige Voll- oder Teilsanierung dieser Regenentwässerung.

 

Unterirdisch statt offen

Die E:ON edis AG will ein neues Mittelspannungskabel von Neuenhagen, Hoppegarten nach Schöneiche verlegen. Die Kabeltrasse verläuft von Münchehofe kommend durch die Kastanienallee und endet an der Reihe. Da es sich bei der Kastanienallee um ein Flächennaturdenkmal handelt, erteilte die Gemeinde keine Zustimmung zu dieser Baumaßnahme. Die Untere Naturschutzbehörde in Beeskow stimmte der Maßnahme mit Auflagen zu. Die Arbeiten werden demzufolge im unterirdischen Vortrieb durchgeführt und nicht wie geplant in offener Bauweise.

 

Baumkontrollen

Bis Mitte September wurden alle Straßenbäume, alle Bäume an Gräben und die Mehrzahl der Parkbäume, die im Baumkataster erfasst sind, auf ihre Verkehrssicherheit kontrolliert (ca. 90% dieser Bäume). Die Baumschau 2007 soll bis Ende Oktober abgeschlossen sein, damit die entsprechenden Maßnahmen noch 2007 ausgeschrieben werden können. Schwerpunkt wird dann die Kontrolle der laufenden Maßnahmen bzw. die Kontrolle der kommunalen Grundstücke sein. Auch konnten zahlreiche Wünsche von Bürgern, vor Ort auf ihrem Grundstück zu Fragen des Baumschutzes beraten zu werden, berücksichtigt werden. Die Baum- u. Heckenpflanzung in der Jägerstr. (Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen) wurde vertraglich gebunden. Die Baumpflege Herbst 2007 wurde öffentlich ausgeschrieben. Die Beschränkte Ausschreibung zur Nachbehandlung von 78 gekappten Linden wurde vergeben.

 

Zwei weitere Stolpersteine gesetzt

Der Künstler Gunter Demnig verlegte kürzlich zwei weitere Stolpersteine in der Gemeinde - in der Goethestraße und Am Erlengrund.

 

 

Storchenschule nun auch anerkannte Ganztagsschule

 

Fördermittel zur Verbesserung der Bedingungen für sportliche Betätigungen / 60 außerunterrichtliche Angebote

Schöneiche (ng) „Zwei Jahre lang haben wir geübt, zweimal ist es abgelehnt worden, aber seit März 2007 liegt die Genehmigung vom Staatlichen Schulamt Frankfurt/Oder vor, zum Schuljahr 2007/2008 als Grundschule mit offenen Ganztagsangeboten arbeiten zu können“, ist Schulleiter Bernd Fritz glücklich. Er hat 325 Schüler in seiner Grundschule 1und konnte mit jeweils 27 Kindern zwei 1. Klassen eröffnen. Allein während der Sommerferien sind 18 neue Schüler für die 2. bis 6. Klassenstufe durch Zuzug hinzugekommen. Dass seine Fördermittel in guten Händen sind, verdeutlichte Bernd Fritz dem Landes-Bildungsminister Holger Rupprecht (SPD), der selbst ab 1990 an verschiedenen Schulen als Schulleiter tätig war, bei der Übergabe der 420.000 Euro am 29. August:. 60 außerunterrichtliche Angebote gibt es, von denen alle Schüler der 5. und 6. Klasse jeweils eines annehmen müssen, während die darunter liegenden Klassenstufen sich sowieso vielfältig über den Hort beteiligen. „Bis 95 Prozent unserer Schüler sind durch die offene Ganztagsbetreuung erfasst, viele davon gehen in bis zu fünf Kurse oder Arbeitsgemeinschaften“, freut sich der Schulleiter. Außerdem sind 150 Schüler in Sportvereinen organisiert. Das Ganztagsprogramm reicht montags bis donnerstags bis 14.45 Uhr, freitags bis 14  Uhr. Von Montag bis Donnerstag steht darüber hinaus den Schülern ein Sozialarbeiter für die Hausaufgaben und anderes zur Verfügung. Zu den Ganztagsangeboten gehören das Erstellen einer Schülerzeitung, Schulgartenarbeit, Theaterspielen, Chorsingen, Vorlesen in der Kita, Schachspielen, die Betätigung als Energiedetektive und die Erkundung der Solarenergie. Diese Vielfalt ist nur möglich durch die Hilfe von Eltern und Vereinen als Kooperationspartner - die Sparkasse ist darunter, das Naturschutzaktiv, der Heimatverein, der Hort, die evangelische Kita „Orgelpfeifen“, EDEKA, die Turn- und Sportgemeinschaft Landbau Schöneiche (TSGL), das Gitarrenstudio Lachmund und die Musikschule Fröhlich. Eine große Rolle spielt auch die seit dem Jahr 2000 bestehende Partnerschaft zu einer polnischen Schule in Szczawnica, in deren Rahmen jedes Jahr Schüleraustausch stattfindet.

Bernd Fritz’ Bericht kam beim Minister an. „Noch nie habe ich einen so umfassend zufriedenen – auch mit mir und meinem Ministerium –  ja geradezu überschäumenden Schulleiter erlebt“, staunte Holger Rupprecht und fand auch gleich den Grund: „Man muss nur genügend Geld dabei haben.“ Das hatte er wahrlich. Davon plus 105.000 Euro Gemeindeanteil wird nun der Sportplatz saniert, das heißt Anlagen für Hoch-, Weitsprung und Speerwerfen gebaut sowie Laufbahn und Rasenplatz erneuert. Außerdem erhält laut Sozialamtsleiter Horst-Rüdiger Milke das Sozialgebäude eine Lüftungsanlage sowie Bodenfließen in den Umkleidekabinen. Flutlichtlampen werden am Platz angebracht, und eine Doppeltribüne, die zur Ausstattung einer Wettkampfstätte einer Oberligamannschaft gehört. Somit profitieren vom Ausbau der Sportanlage auch die ortsansässigen Sportvereine. Die Arbeiten sollen im April 2008 beginnen.

Aber auch für die Schule selbst ist Geld dabei, und zwar für die Einrichtung einer Schülerküche mit täglichen Kochkursen, Kochwettbewerben und die Weihnachtsbäckerei. Der diplomierte Sportlehrer Rupprecht versprach, zur Einweihung des Sportplatzes wiederzukommen.

 

 

 

Dreitausend-Euro-Spende für Kleinen Lesesaal übergeben

 

Auch andere Sponsoren für Projekt Kleiner Lesesaal / Eröffnung 2008 geplant

Rüdersdorf (BAB/rr/eb) Am 20. September 2007 herrschte in der Friedrich-Wilhelm-von-Reden-Bibliothek im Kulturhaus Rüdersdorf freudige Aufregung. Grund dafür ist die an diesem Tag von der Sparkasse Märkisch-Oderland zur Umsetzung des Projekts „Kleiner Lesesaal“ überreichte Spende in Höhe von 3.000 Euro. Angelika Paczkowski, Überbringerin und Geschäftsstellenleiterin der Rüdersdorfer Sparkassen-Filiale, sagte: „Durch unsere Spende wollen wir diese in der Region anerkannte Bildungs- und Informationsstelle nachhaltig unterstützen. Die Schüler und alle anderen Interessierten der Region sollen ein noch besseres Lern- und Studienangebot direkt vor ihrer Haustür haben.“ 

Mit der Spende der Sparkasse Märkisch-Oderland, einer bereits von der EWE in Höhe von 2.000 Euro zugesagten Spende und 1.500 Euro aus dem Gemeindehaushalt ist das seit längerer Zeit von der Bibliotheks- und Kulturhausleitung sowie dem Ortschronisten geplante Projekt „Kleiner Lesesaal“ finanziell abgesichert. Bibliotheksleiterin Beate Schanklies erleichtert: „Unser gemeinsames Ziel heißt Eröffnung im ersten Quartal 2008. Dann ist unser Dienstleistungsangebot noch umfangreicher. Projekt- und Teamarbeiten können mit dem Präsenz- und Regionalbestand unter Lesesaalbedingungen erfolgen.“ Darüber hinaus soll der Kleine Lesesaal auch für ausgewählte, dem Charakter des Raumes angepasste Veranstaltungen dienen.

Der der Bibliothek gegenüberliegende Raum 206, ehemaliges Auditorium, wird dazu modernisiert und umgebaut.. Die Hälfte des zweigeteilten Raumes soll künftig den Kleinen Lesesaal beherbergen. An acht mit Leseleuchten ausgestatteten Tischen können dann bis zu 16 Nutzer gleichzeitig in Ruhe ihre Studien bzw. Recherchen betreiben. In zwei verschließbaren Vitrinen und einem Aktenschrank ist hier auch direkt der Bestand des Ortschronisten verfügbar. Ein Regal fasst persönlich zusammengestellte Informationsträger. Computerarbeitsplätze sind hier nicht geplant. Nutzer, die bei ihren Arbeiten aber ungern auf ihren Laptop verzichten wollen oder können, können dafür vorbereitete Anschlüsse verwenden. Auch stehen weiterhin in der Bibliothek dafür drei voll ausgestattete Computerarbeitsplätze zur Verfügung.     

 

 

8. Rüdersdorfer Berufsinformationstag in Vorbereitung

 

Rüdersdorf (BAB/rr/eb) Am 26. Januar 2008 findet der 8. Berufsinformationstag der Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin statt. Veranstaltungsort ist wieder die Berufsbildungsstätte der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) im Ortsteil Hennickendorf.

„Auch diesmal wollen wir gemeinsam mit unseren Partnern und Ausstellern alle Schüler der 8. bis 13. Klassen und sonstige Interessierte über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten informieren“, erläutert die federführende Organisatorin Sabrina Pflume, Wirtschaftsförderung der Gemeinde, das Ziel.

An von den Partnern und Ausstellern gestalteten Ständen gibt es vielfältige Informationen und Möglichkeiten für fachkundige Gespräche. Auch Vorträge und Workshops zu den Heraus- und Anforderungen im Bewerbungsalltag sind wegen der positiven Resonanz bei der letzten Veranstaltung Anfang 2007 wieder geplant. Darüber kann man  die Berufsbildungsstätte der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) besichtigen und Fachbereiche wie zum Beispiel Metall, Sanitär/Heizung/Klimatechnik (SHK), KFZ und Kosmetik, kennen lernen. 2007 nutzten 45 Unternehmen und Einrichtungen, wie zum Beispiel die Technische Fachhochschule Wildau, verschiedene Krankenkassen, die Bundespolizei und die Trend GmbH den Rüdersdorfer Berufsinformationstag, um die Wirtschaftskraft der Region vorzustellen und der jungen Generation Potenziale und Chancen für den Einstieg ins Berufsleben im heimatnahen Gebiet aufzuzeigen.    

Wer sich am 8. Rüdersdorfer Berufsinformationstag am 26. Januar 2008 mit einem Ausstellungsstand oder Vortrag bzw. Workshop beteiligen möchten, melden sich bitte bis zum 14. Dezember 2007 an! Unter www.ruedersdorf.de steht dafür ein Formular zur Verfügung. Bei Fragen und Abstimmungsbedarf können sich Interessierte gern an Sabrina Pflume unter Telefon 033638/85-322 oder per E-Mail sabrina.pflume@ruedersdorf.de wenden.

 

 

 

Arbeitslosenverband mit Außenstelle in Rüdersdorf

 

Rüdersdorf (BAB/rr/eb) Seit September hat der Arbeitslosenverband Deutschland, Landesverband Brandenburg e. V., in Rüdersdorf bei Berlin, Kalkberger Platz 32 (im Gebäude der Kleiderkammer) eine Außenstelle. Betreut wird diese vom Arbeitslosen-Service Strausberg und hier federführend von der Rüdersdorferin Andrea Adrian.

Das Angebot umfasst schwerpunktmäßig die Information und Begleitung rund um das Thema Arbeitslosigkeit, wie z. B. Hilfe beim Ausfüllen von Arbeitslosengeld II-Anträgen. Aber auch Unterstützung bei m Beantragen von Kindergeldzuschlägen oder in Ausnahmefällen auch beim Erstellen von Bewerbungsunterlagen wird angeboten. Dem entsprechend richtet sich das Angebot an alle von Arbeitslosigkeit betroffene bzw. bedrohte Personen.

Individuelle Beratungstermine können vorab unter Telefon 03 36 38/89 68 85 abgestimmt werden. Die Leistungen sind kostenfrei.

Die Öffnungszeiten der Rüdersdorfer Außenstelle lauten:

. Mo. - Do.      8.00 - 16.30 Uhr

. Fr.                 8.00 - 13.00 Uhr

www.alv-brandenburg.de

ase-strausberg@alv-brandenburg.de.

       

 

 

Kaninchen, Hühner und Tauben in der Florastraße

 

Petershagener Kleintierzuchtverein lädt für den 3./4.November ein

Petershagen-Eggersdorf (eb) Der Petershagener Kleintierzuchtverein 

 lädt am am Samstag, 3.11.2007, von

9.30 Uhr bis 17.30 Uhr und am

Sonntag, 4.11., von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr zu seiner alljährlichen Kleintierausstellung in die Florastraße ein.

Der Eintritt ist frei. Eine Tombola hält wieder viele interessante

Preise bereit.

Infos auch unter 0172-386 11 47.

 

 

 

Chöre im Stadtbezirk Marzahn-hellersdorf mitgeprägt

 

Mit 98 Jahren starb der Komponist Dr. Kurt Schwaen / Viele Werke szenischer Kindermusik und Musiktheater geschaffen

Berlin-Mahlsdorf (BAB/eb) Dr. hc. Kurt Schwaen ist mit 98 Jahren am 9.Oktober verstorben. Er war für die Kultur im Stadtbezirk stets ein kritischer, ermutigender und fordernder Begleiter und Akteur, heißt es in einer Pressemitteilung. Dr. Schwaen habe anregende Arbeitsbeziehungen zu vielen Einrichtungen, wie zur Musikbibliothek oder zur Musikschule gepflegt, ebenso wie zu anerkannten Künstlerkolleginnen und Kollegen verschiedener Genres. Immer wieder setzte er sich persönlich für ein interessantes, anspruchsvolles Kulturleben vor Ort ein.

Nachhaltig sind die Impulse des Komponisten Kurt Schwaen für den Bereich der neuen Musik und des Liedschaffens. Dank seiner Ausstrahlung hat sich die neue Musik in Marzahn-Hellersdorf als ein überregional herausragendes Angebot im Rahmen des künstlerischen Schaffens etabliert. So gehören seine Werke zum Repertoire der Chöre, so z.B. des Marzahner Kammerchores oder des Hellersdorfer Kinder- und Jugendchores.

Dr. h.c. Kurt Schwaen , geb. am 21.06.1909 in Katowice, wuchs in einer musikbewegten Landschaft auf, wurde früh an das Klavier- und Orgelspiel wie auch an die Grundlagen des Tonsatzes herangeführt. Er studierte von 1929 bis 1933 an den Universitäten Breslau und Berlin Musikwissenschaft, Germanistik, Kunstgeschichte und Philosophie.

1935 wurde er wegen seines Engagements gegen das NS-Regime - als Mitglied der KPD und Korrepetitor der jüdischen Tänzerin Oda Schottmüller - zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt und anschließend in das Strafbataillon 999 versetzt.  Nach dem Krieg fand er in Berlin vielfältige Aufgaben beim Aufbau von Volksmusikschulen und als Musikreferent der Deutschen Volksbühne. Wertvolle künstlerische Anregungen gaben ihm die Begegnung mit Bertolt Brecht und dessen ästhetische Ansichten über das Theater. Er schuf herausragende Werke der szenischen Kindermusik und des Musiktheaters und fühlte sich in seinem Schaffen insbesondere der jungen Generation verpflichtet.

Kurt Schwaen, der über 60 Jahre in Mahlsdorf lebte, gehörte zu den großen deutschen Komponisten der Gegenwart. Er hinterlässt weit über 600 Werke aller Genres, vom Lied und Song über Chor-, Klavier- und Kammermusik, Orchesterwerke und Oper bis zum Ballett.

Kurt Schwaen wurden zahlreiche Ehrungen und Preise zuteil, darunter in der DDR zweimal der Nationalpreis und der Karl-Marx-Orden; 1999 erhielt er das Bundesverdienstkreuz.

Seit 1980 verwahrt seine Frau verwahrt die Kompositionen, Tagebücher, Tonträger, Schriften und Korrespondenzen, ebenso werkbezogene Plakate und Grafiken im Kurt-Schwaen-Archiv. Es steht in privater Trägerschaft  allen Interessenten im In- und Ausland seit vielen Jahren zur Nutzung offen.

 

 

 

Keine Wissensriesen mit Gemütern von Zwergen

 

Neubau der DOCEMUS PRIVATSCHULEN in Grünheide offiziell eröffnet / Team von 24 Mitarbeitern unterrichtet und betreut 115 Schüler

Grünheide (ng) Fröhlich und locker ging es zu beim Festakt zur offiziellen Eröffnung der docemus Privatschulen Philipp-Melanchthon-Gymnasium und Bettina-von-Arnim-Oberschule am 14. September in Grünheide. Es werde auf alte Werte, traditionelle Bildungsinhalte gezielt, so Geschäftsführer Jens Brügmann in seiner Rede. Es stehe also nicht Wissen im Vordergrund, das sich büffeln lässt, denn „was  hülfen uns denn Wissensriesen, wenn sie die Gemüter von Zwergen hätten?“, zitiert er den einstigen Bundespräsidenten Johannes Rau. Darauf ist das Bildungskonzept abgestimmt mit einer Verknüpfung von Theorie und Praxis sowie von Unterricht und Freizeit mittels Aktivitäten im musischen und sportlichen Bereich sowie in der Natur. Diese ist ja rings um diesen Schulstandort in Fülle vorhanden. Im Mittelpunkt steht die Vorbereitung auf die Aufnahme einer Berufsausbildung.

115 Schüler lernen bereits hier, betreut von 24 Kollegen, angefangen von den Lehrern über die Sekretärin bin zum Kraftfahrer. So frisch sie zusammen sind, so eng sind sie auch schon unter Ute Hahn, der „Seele des Unternehmens“, wie Brügmann seine Assistentin lobt,  zielgerichtet miteinander verbunden. In den Sommerferien haben alle gemeinsam, teilweise zusammen mit ihren Ehepartnern, Möbel und Lehrmaterial geschleppt, selbst Seifenspender in den Toiletten angebracht.

Gedankt wurde besonders der Grünheider Bürgermeisterin Liselotte Fitzke (SPD). Sie boxte den Schulneubau an der Grenze ihrer gesundheitlichen Belastbarkeit trotz persönlicher Anfeindungen und sogar drohender gerichtlicher Prozesse als Gemeindeinvestition durch. Entstanden ist nun mit diesem neuen Gebäude in der 7.500-Einwohner-Gemeinde ein richtiger Campus mit Kindertagesstätte, Grundschule, Hort, Oberschule, Gymnasium, zwei Sporthallen, eine davon eine moderne Mehrzweckhalle, einer Begegnungsstätte und einem Sportplatz, dessen Sanierung in der neuen Saison abgeschlossen sein wird.

 

 

Strausberger Stadtwiki jetzt neu im Internet

 

Der Wirtschaftsbeirat zog gut zwei Jahre nach der Gründung eine positive Bilanz

Strausberg (ioe) Der Wirtschaftsbeirat hat im Internet das neue Informationsportal www.stadtwiki-strausberg.de auf den Weg gebracht. „Wir wollen nicht mit bereits bestehenden Portalen konkurrieren, sondern diese ergänzen. Das Stadtwiki hat keine Redaktion und ist kostenlos nutzbar. Es lebt und wächst ausschließlich durch die Eigeninitiative von Autoren, die ihre Beiträge dort einstellen“, erklärte Hans-Joachim Karl (Computerzentrum Binder & Karl) auf der jüngsten Zusammenkunft des Wirtschaftsbeirates. Neben den Beiratsmitgliedern hatten sich auch Stadtverordnete, interessierte Bürger sowie Vertreter verschiedener Einrichtungen im Oberstufenzentrum (OSZ) eingefunden, das dieses Mal Gastgeber der öffentlichen Veranstaltung war.

Eingangs belegte Schulleiter Reiner Zaspel mit Zahlen wie wichtig es seiner Auffassung nach sei, die Kindertagesstätten und Grundschulen zu reformieren und schon im frühen Alter mehr sinnvolle Betätigung zu organisieren. Denn weiterführende Schulen könnten vorhandene Defizite bei der Vermittlung von Wissen nicht kompensieren. Er kritisierte außerdem die Fremdbestimmtheit der Oberstufenzentren, die keinerlei Einfluß auf eigenes Personal und Mittel hätten.

Kerstin Buchloh, die in der Agentur für Arbeit Frankfurt (Oder) den Bereich Märkisch-Oderland leitet, sieht auf dem Ausbildungsmarkt eine leichte Entspannung. In diesem Jahr konnten bislang 125 Jugendliche nicht vermittelt werden, 2006 waren es 958. Sie räumte jedoch ein, daß es 2007 weniger Schulabgänger gab, als im Jahr zuvor.   

Sven Wichmann, Sprecher des Wirtschaftsbeirates, zeigte sich zufrieden über das bisher Erreichte. Dazu gehören unter anderem die Mitarbeit am Integrierten Stadtentwicklungskonzept (INSEK), die Imagekampagne „Strausberg einfach mit S!“, das Engagement für die Ausschilderung der Altstadt sowie neue Parkbänke und Verkaufshütten für den Weihnachtsmarkt.       

Bürgermeister Hans Peter Thierfeld lobte ausdrücklich die Bemühungen des Wirtschaftsbeirates, die Stadt weiter nach vorn zu bringen. Das gemeinsam erarbeitete wirtschaftsorientierte INSEK hätte dazu beigetragen, daß der Zukunftsraum Östliches Berliner Umland und Strausberg landesweit von Politikern diskutiert wird.

 

 

Schonzeit für die Turnhalle der einstigen Schiller-Oberschule?

 

Stadtverordneten plädieren mehrheitlich für eine weitere Nutzung durch Vereine und andere Interessenten 

Strausberg (ioe) Am Meinungsbild zum Abriß der Turnhalle in der Artur-Becker-Straße, die 1981 als Stahlleichtbau-Konstruktion errichtet wurde und inzwischen erhebliche Mängel aufweist, hat sich auch nach einer Besichtigung der Stadtverordneten nichts geändert. Fachbereichsleiterin Gudrun Wolf erklärte eingangs, daß die Verwaltung die Halle für den Vereinssport als entbehrlich hält. In den sechs Schulsporthallen würde die mögliche Nutzungszeit 163 Stunden in der Woche betragen. Von den Vereinen sei ein Bedarf von 125,5 Stunden für die ganzjährliche Nutzung angemeldet und für die Wintermonate von 37,5 Stunden. Ab 1. Januar 2008 müßte die Stadt die Kosten für Strom und Heizung aufbringen, was im vergangenen Schuljahr über 30.000 Euro ausmachte.

Die anwesenden Vertreter der rot-roten Kooperation bezweifelten die Höhe der Kosten und meinten, eine weitere dreijährige Nutzung sei auch mit einem Einsatz von jährlich 17.000 Euro möglich. Dieter Schäfer (Die Linke) verwies auf die geplanten neuen Wohngebiete am Mühlenweg und Mittelfeld sowie auf die SWG-Seniorenwohnanlage Artur-Becker, wo künftige Bewohner sicher auch gern in der Nähe Sport treiben  würden. 

Aus den Reihen der Fraktionen CDU/FDP und Pro Strausberg gibt es angesichts der Kosten und des Zustands der Turnhalle eher Skepsis zu deren Erhalt. Sie erhoffen sich keinen erheblichen Zuzug nach Strausberg und fordern, zunächst die vorhandenen Schulturnhallen in Ordnung zu bringen. Wolfgang Winkelmann (Pro Strausberg) warnte angesichts der Haushaltskonsolidierung davor, sich zum jetzigen Zeitpunkt auf eine dreijährige Nutzung festzulegen. Nach einem Jahr würden die genauen Kosten vorliegen. Erst dann kann man weiter entscheiden.

Auf der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Jugend, Kultur, Bildung, Sport und Soziales sprachen sich die Mitglieder einstimmig für die weitere Nutzung der Halle aus. Eine entsprechende Vorlage soll der Stadtverordnetenversammlung im November vorgelegt werden. 

 

 

Ein besonderer Unterricht ohne stillsitzen und melden

 

Altlandsberg (ioe) Viele nützliche Hinweise zur Gesundheit und Sicherheit erhielten die Schülerinnen und Schüler der Altlandsberger Stadtschule am letzten Tag vor den Herbstferien an über 25 Stationen. Eingeladen waren auch Kita-Kinder aus Petershagen, Gielsdorf, Bruchmühle und Altlandsberg.

„Wenn ihr im Wald unterwegs seid, schützen lange Hosen über Gummistiefeln, eine dichte Jacke und eine Mütze am besten vor Zeckenbissen“, erklärte der Neuenhagener Tierarzt Michael Rosenberg. Er hielt die Mädchen und Jungen an, nach dem Berühren ihrer Haustiere immer die Hände zu waschen und diese mit Hilfe eines Arztes vorbeugend vor Krankheiten zu schützen. Auf einem Parcours der Verkehrswacht konnten die Jüngeren beim Rollerfahren Geschicklichkeit üben und ihr Wissen über Verkehrsschilder festigen. Und sie dürften in Rettungs- und Funkstreifenwagen klettern, und Sanitätern und Polizisten Löcher in den Bauch fragen.

Die Schüler höherer Klassenstufen erfuhren von Suzuki-Händler Peter Raedel alles rund ums Motorradfahren. „Auch wenn ein Helm nach dem Sturz äußerlich unbeschädigt ist, muß dieser ausgetauscht werden. Handschuhe sollten nicht nur bei Kälte getragen werden. Sie schützen bei jeden Wetter vor Abschürfungen, wenn man auf dem Asphalt ins Schlittern kommt“, so der Fachmann.

Im Technikraum und in der Küche ging es am Tag der Gesundheit und Sicherheit um giftige Pflanzen und Pilze, im Musikraum um Suchtprävention. Mit einer Spezialbrille wurde ein Alkoholrausch simuliert und die Jugendlichen staunten nicht schlecht, als sie in diesem Zustand nicht mal mehr einen Ball fangen konnten.

 

 

Eigenbetrieb zur Bewirtschaftung des Stadtwalds

 

Strausberg (ioe) Der Vorschlag der Verwaltung, für die Bewirtschaftung des Stadtwaldes einen eigenständigen Eigenbetrieb zu gründen, fand mehrheitliche Zustimmung der Ausschüsse für Finanzen und Wirtschaft  sowie Bauen und Umwelt. Im Beschlußentwurf für die Stadtverordnetenversammlung heißt es u.a., die forstliche und jagdliche Verwaltung soll nach wirtschaftlichen Grundsätzen unter Berücksichtigung der Kriterien des naturnahen Waldbaus erfolgen. Neben der Verwaltung des Stadtwaldes könne der Eigenbetrieb alle dem Betriebszweck fördernden Geschäfte ausführen.

 

 

 

Kastanien auf dem Fichteplatz sollen gestutzt werden

 

Strausberg (ioe) Von den drei Varianten zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit der Bäume auf dem Fichteplatz (wir berichteten) favorisierte der Ausschuß Bauen und Umwelt Variante 2. Die Gesamtkosten für zehn Jahre belaufen sich auf 38.650 Euro. Zunächst werden die Kronen von 25 betroffenen Kastanien zur Regeneration eingekürzt, was die Fällung von fünf Douglasien nach sich zieht. Diese sind nach Freistellung laut Fachleuten einer Windbruchgefahr ausgesetzt. Jährlich sollen dann zwei bis drei Kastanien gefällt werden, bei denen Pflegemaßnahmen keinen Erfolg versprechen. Parallel dazu werden Neupflanzungen vorgenommen.

 

 

 

Voraussetzungen zum Beantragen von Wohngeld

 

Strausberg (BAB) Grundsätzlich können alle Bürger der Stadt Strausberg mit Einkommen (Arbeitslosengeld I, Arbeitsentgelt, Rente, Krankengeld u ä.) einen Zuschuß zur Deckung ihrer Miete bzw. Belastung bei Eigentumswohnungen oder Eigenheimen beantragen. Voraussetzung ist, daß von keiner anderen Stelle Leistungen dafür gezahlt oder beantragt wurden.

ALG-II-Empfänger, denen bereits Kosten für Unterkunft und Heizung gewährt werden, sind vom Wohngeld ausgeschlossen. Zu beachten ist hier, ob alle Familienmitglieder bei den

Kosten für Unterkunft und Heizung berücksichtigt wurden. Sollten einzelne Familienangehörige nicht anteilig berücksichtigt worden sein, kann hier im Einzelfall ein Wohngeldanspruch geprüft werden. Ebenso dürfen Rentner, die zusätzlich Anspruch auf Grundsicherungsleistungen haben, kein Wohngeld mehr beantragen. Alleinstehende Wehrdienstleistende und Auszubildende/Studenten mit eigenem Haushalt sind generell vom Wohngeld ausgeschlossen. Allerdings gibt es für Auszubildende/Studenten in bestimmten Einzelfällen Ausnahmeregelungen (z.B. Azubis/Studenten mit Kind oder in einigen Fällen mit Ablehnungen von BAföG-Leistungen). Hier muß jeder Fall individuell geprüft werden.

Voraussetzung für die Beantragung von Wohngeld ist, daß das Familieneinkommen entsprechend der im Haushalt lebenden Personen mindestens den sozialhilferechtlichen Regelsatz deckt. Ist dies nicht der Fall, so müssen Leistungen beim JobCenter bzw. Grundsicherungsamt im Landkreis Märkisch-Oderland (für Rentner) beantragt werden. Bei Fragen zum Wohngeld geben die Mitarbeiterinnen der Wohngeldstelle der Stadt Strausberg Frau Amtsbüchler (Tel. 381 228, Zimmer 1.17) oder Frau Greve (Tel. 381 227, Zimmer 1.16) Auskunft.   

        

 

Im kommenden Jahr soll der Marktplatz neu gestaltet werden

 

Strausberg erhält 2008 1,2 Millionen Euro Fördermittel für die Altstadtsanierung

Strausberg (ioe) Auf der jüngsten Sitzung des Ausschusses Bauen und Umwelt legte Uwe Schieferdecker von der Brandenburgischen Stadterneuerungsgesellschaft den Jahresrechenschaftsbericht 2007 der Brandenburgischen Stadterneuerungsgesellschaft dar, die in Strausberg als Sanierungsträger fungiert. Mit Vollendung des zweiten Bauabschnittes der Georg-Kurtze-Straße und der bevorstehenden Fertigstellung der Klosterstraße ist der öffentliche Raum im Westteil der Altstadt mit einer Ausnahme aufgewertet. Parallel dazu erfolgt die Planung für den Marktplatz, so Schieferdecker. Er räumte ein, daß hierbei besondere denkmalpflegerische und archäologische Anforderung bestehen. Auch der Umgang mit den alten Linden würde schwierige Abstimmungen mit dem Naturschutz erfordern. Zum Jahresbeginn 2008 soll der Förderantrag auf Plausibilität geprüft werden und anschließend beim Landesamt für Bauen zur Bewilligung eingereicht werden. Als ein weiteres wichtiges Vorhaben wird im kommenden Jahr am südlichen Eingang zur Altstadt die Modernisierung und Instandsetzung der Georg-Kurtze-Straße 1 einschließlich der Lückenschließung der Nummer 2 begonnen.

Auch an der unbefriedigenden Ecksituation Große Straße 4 und 5/Georg-Kurtze-Straße 50 scheint sich etwas zu bewegen. Hier plant der Grundstückseigentümer laut Schieferdecker eine Sanierung der Gebäudesubstanz und eine gastronomische Nutzung.   

Von 1991 bis 2007 flossen insgesamt 10.118.000 Euro Fördermittel in die Sanierung, erklärte Schieferdecker. Die Summe von 1,2 Millionen Euro Fördermittel für 2008 sei die höchste, die seit 1995 ausgereicht wurde. Dies verdeutlicht, daß das Land der Sanierung der Strausberger Altstadt eine größere Bedeutung zumißt als in der Vergangenheit, so sein Resümee.            

 

 

Schulsportplatz erhält ein Minifußballfeld

 

Rehfelde (BAB) Wie Bürgermeister Lutz Schwarz informierte, gibt es die Zusage des Deutschen Fußballbundes, in Rehfelde ein Minifußballfeld zu sponsern. Schule, Sportgemeinschaft und Gemeinde hatten sich zuvor mit einem gemeinsamen Konzept an der bundesweiten Ausschreibung des DFB für 1000 solcher Bolzplätze beteiligt. Kurzfristig werden das Amt Märkische Schweiz und der DFB auf dem Schulsportplatzgelände die Bauvorbereitungen beginnen. Damit kann die Gemeinde dem von vielen Kindern und Jugendlichen gehegten Wunsch nach einem vereinsunabhängigen Bolzplatz eher nachkommen als geplant, so Schwarz.

 

 

 

SG Grün-Weiß lädt zum Sportlerball ein

 

Rehfelde (BAB) Am 27.Oktober findet in Rehfelde wieder ein Sportlerball statt. Die SG Grün-Weiß lädt alle Sportlerinnen und Sportler dazu herzlich in die Gaststätte „Zur alten Linde“ ein. Der Vorsitzende des Vereins wird den Ball um 19 Uhr eröffnen (Einlaß ab 18 Uhr). Auf dem Programm stehen der Auftritt einer Showtanzgruppe sowie eine humorvolle Modenschau.

Im Verlauf des Abends werden dann zum zweiten Mal die Rehfelder Sportler und Übungsleiter des Jahres geehrt. Auch die Verlosung von Glücksnummern mit vereinstypischen Preisen wird in diesem Jahr wieder vorgenommen. Die kulinarische Versorgung der Gäste erfolgt in bewährter Weise durch das Team der Linde um Thomas Vollrath. Das Buffet ist im Kartenpreis von 15 Euro inbegriffen.

 

 

Neue Quartiere im Osten Strausbergs

 

Zwei Planer stellten vor dem Fachausschuß erste Konzepte vor

Strausberg (ioe) In Strausberg gibt es - zumindest auf dem Papier - Vorhaben für ein neues Wohngebiet am Mühlenweg sowie Pläne zur Erweiterung der Siedlung am Mittelfeld. Die Realisierung wird jedoch dauern, weil zunächst Aufstellungsbeschlüsse und Bebauungspläne erarbeitet und den Stadtverordneten vorgelegt werden müssen.

Zu einen handelt es sich um die einstige Liegenschaft der Bundeswehr am Mühlenweg (Standortverwaltung), für die die Baugrund- und Erschließungsgesellschaft mbH Märkisch-Oderland der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben ein Kaufangebot machte. Auf der jüngsten Sitzung des Ausschusses Bauen und Umwelt informierte der Planer, daß dort in mehreren Bauabschnitten cirka 190 Einfamilienhäuser errichtet werden sollen. Das städtebauliche Konzept „Quartier am Mühlenweg“ beinhaltet auch Kinderspielplätze, jeder erhaltenswerte Baum soll stehen bleiben, versicherte der Planer. Es sei außerdem vorgesehen, ein Anschluß an den Mittelfeldring zu schaffen, um beide Wohngebiete miteinander zu verknüpfen, und das Mittelfeld besser an die Altstadt anzubinden.

Mit weiteren Einfamilienhäusern, Reihen- und Doppelhäusern (cirka 100 Wohneinheiten) soll das Wohngebiet am Mühlenweg angelehnt an die bisherige Bebauung verdichtet werden. An der Straße am Flugplatz wäre ein eingeschränktes Gewerbegebiet möglich. Im Nutzungs- und Erschließungskonzept heißt es, daß die Achte Westend GmbH Grundpfandrechtsgläubigerin des Wohnparks Mittelfeld geworden ist. Sie will bestehende Straßenmängel und ausstehende Restleistungen als Bestandteil der Verkehrserschließung in die Planung integrieren.          

 

 

Schonzeit für die Turnhalle der einstigen Schiller-Oberschule?

 

Stadtverordneten plädieren mehrheitlich für eine weitere Nutzung durch Vereine und andere Interessenten 

Strausberg (ioe) Am Meinungsbild zum Abriß der Turnhalle in der Artur-Becker-Straße, die 1981 als Stahlleichtbau-Konstruktion errichtet wurde und inzwischen erhebliche Mängel aufweist, hat sich auch nach einer Besichtigung der Stadtverordneten nichts geändert. Fachbereichsleiterin Gudrun Wolf erklärte eingangs, daß die Verwaltung die Halle für den Vereinssport als entbehrlich hält. In den sechs Schulsporthallen würde die mögliche Nutzungszeit 163 Stunden in der Woche betragen. Von den Vereinen sei ein Bedarf von 125,5 Stunden für die ganzjährliche Nutzung angemeldet und für die Wintermonate von 37,5 Stunden. Ab 1. Januar 2008 müßte die Stadt die Kosten für Strom und Heizung aufbringen, was im vergangenen Schuljahr über 30.000 Euro ausmachte.

Die anwesenden Vertreter der rot-roten Kooperation bezweifelten die Höhe der Kosten und meinten, eine weitere dreijährige Nutzung sei auch mit einem Einsatz von jährlich 17.000 Euro möglich. Dieter Schäfer (Die Linke) verwies auf die geplanten neuen Wohngebiete am Mühlenweg und Mittelfeld sowie auf die SWG-Seniorenwohnanlage Artur-Becker, wo künftige Bewohner sicher auch gern in der Nähe Sport treiben  würden. 

Aus den Reihen der Fraktionen CDU/FDP und Pro Strausberg gibt es angesichts der Kosten und des Zustands der Turnhalle eher Skepsis zu deren Erhalt. Sie erhoffen sich keinen erheblichen Zuzug nach Strausberg und fordern, zunächst die vorhandenen Schulturnhallen in Ordnung zu bringen. Wolfgang Winkelmann (Pro Strausberg) warnte angesichts der Haushaltskonsolidierung davor, sich zum jetzigen Zeitpunkt auf eine dreijährige Nutzung festzulegen. Nach einem Jahr würden die genauen Kosten vorliegen. Erst dann kann man weiter entscheiden.

Auf der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Jugend, Kultur, Bildung, Sport und Soziales sprachen sich die Mitglieder einstimmig für den Erhalt der Halle aus. Eine entsprechende Vorlage soll der Stadtverordnetenversammlung im November vorgelegt werden. 

 

 

„Gut Blatt“ – Am 28. Dezember wird der Jahressieger ermittelt

 

Neuenhagen (e.n.) „Nach einem Schlaganfall habe ich mich lange mit meinem behandelnden Arzt unterhalten. Der hat mir empfohlen, aktiv zu sein und vor allem das Gehirn zu trainieren. Schließlich habe ich mich für Skat entschieden, denn dass ist sozusagen das beste Gehirnjogging überhaupt. Der Arzt hat mir übrigens zugestimmt“, erzählt Wolfgang Rönnicke aus Neuenhagen, der bei den Neuenhagener Skatturnieren nicht nur eine „Hausnummer“ ist, sondern auch immer mit zu den Favoriten gehört.

Seit 1991 gibt es die Neuenhagener Skatturnier nun schon. Siegfried Leske ist der wichtigste Organisator und gleichzeitig Turnierleiter. Von Januar bis Juni sowie September bis Dezember werden die jeweiligen Runden ausgespielt. Dabei gibt es im Monat jeweils das Montag-, Freitag- und Sonntag-Turnier. Die Besten qualifizieren sich dann zu einer Finalrunde, die die Skatfreunde das Champions-League-Turnier nennen. Leske berichtet weiter, dass der Termin für diesen Jahreshöhepunkt schon fest steht. „Es wird der 28. Dezember 2007 sein.“ An diesem Tag treffen sich im Bürgerhaus die Tages-sowie Jahressieger, der Sieger des Traditionsturniers, die Tages-und Gesamtsieger des Sommerturniers sowie die Gesamtsieger des Turniers in Waldesruh, um ihren Meister zu finden. Gespielt wird, wie bei den Turnieren, am 4er Tisch (48 Spiele) oder am 3er Tisch (36 Spiele). Die Altenburger Skatregeln sowie das erweiterte Seegersystem sind Grundlagen für die Turniere.

Die Monats-Turniere finden im „Haus der Senioren“ in der Neuenhagener Hauptstraße statt. Gisela Pahl betreut „ihre Männer“ und sagt: „Es ist hier richtig gemütlich, denn nahezu jeder bringt auch etwas mit. Brötchen, Kartoffelsalat und Würstchen gehören zum Turnier wie reichliche Diskussionen über Re, Kontra, Grand und Bock“

Wer mehr wissen möchte: Siegfried Leske, Telefon: (03342)-7995

 

 

Tanzen ist in – Erster Sommernachtsball wurde ein großer Erfolg

 

Neuenhagen (e.n.) „Was für ein schöner Abend“, so und ähnlich gaben die Gäste des 1. Sommernachtsballs der Abteilung Gesellschaftstanz der SG Rot-Weiß Neuenhagen ihre Komplimente ab. Abteilungsleiter ist Dr. Rainer Halmen und der hatte sich für diesen Abend ein attraktives Programm rund um den Gesellschaftstanz einfallen lassen. Der Saal der Gaststätte „Süße Ecke“ erweckte zunächst den Eindruck, als wenn ein Turniertanzabend bevorstehen würde. Doch Halmen sagte noch einmal deutlich: „In unserer Gruppe muss keiner Turniertänze in den Beinen haben. Wir wollen den Spaß am Tanzen haben und mit regelmäßigen Trainingsstunden unsere Qualitäten verbessern.“  

Nach den kurzen einführenden Worten, unter anderem auch vom Bürgermeister der Gemeinde Neuenhagen, Jürgen Henze, dem Präsidenten der SG Rot-Weiß, Klaus Richter, sowie dem Geschäftsstellenleiter der SG, Andreas Pauli, gab es ein echtes Feuerwerk von Gesellschaftstänzen und Paaren die Rumba, Samba, Cha Cha oder Jive, aber auch den Ball-Klassiker schlechthin, den Wiener Walzer, bis zur Vollendung vorführten.

„Es ist natürlich auch eine Werbung für unseren noch jungen kleinen Verein, denn wir suchen durchaus noch Paare, die sich gerne dem Tanzen widmen möchten“, sagte Halmen, der gleichzeitig mit seiner Tanzpartnerin Claudia Sawallisch das Training leitet. „Wenn sich Paare bei uns melden, setzen wir zumindest Grundkenntnisse im Tanzen voraus. Blutige Anfänger – dazu sollten dann aber doch die gängigen Tanzschulen besucht werden“

Musikalisch begleitete den Sommernachtsball die Fortuna Live Band. Wir haben die Musiker bewusst gewählt. Sie haben ein besonderes musikalisches Gefühl für den Gesellschaftstanz und beherrschen auch zahlreiche Titel, die von den Paaren bei solchen Gelegenheiten immer wieder gerne gewünscht werden.“

Zurzeit gehören zur Abteilung Gesellschaftstanz sieben Paare. Wer Interesse hat, sich dem Verein anzuschleißen, erreicht Dr. Halmen unter der Telefonnummer 0170/7370100. „Die Interessierten müssen nicht sofort Mitglied werden. Wir bieten durchaus die Möglichkeit an, auch an einem Schnuppertraining teilzunehmen. Dabei gibt es inzwischen mehrere Modelle, unter anderem auch ein Intensivtraining das an einem Wochenende stattfinden kann.“

Andreas Pauli, einer der Ideeengeber und wichtigsten Organisatoren, sagte nach dem Ball: „Es war ein voller Erfolg und eine weitere Auflage wird es ganz sicher geben. “