Diese
Texte konnten Sie in der BAB 44/07 lesen:
Es geht um Frühgeburten, kranke und verunglückte Kinder sowie deren Familien
Marzahn-Hellersdorf (BAB/eb) Das Nachsorgezentrum Helle – Mitte e.V. nahm seine überregionale Arbeit in Berlin auf. Es ist das erste Nachsorgezentrum in Berlin für viel zu früh geborene, schwer erkrankte, verunglückte oder chronisch kranke Kinder und deren Familien. Das Zentrum beginnt mit seiner Familienhilfe, wenn die Kinder noch in der Klink sind und betreut sie weiter im häuslichen Bereich. Die Familien benötigen mitunter viel Motivation, um nach dem Diagnoseschock ihre Kinder mit wachsender Selbstversorgungskompetenz versorgen und fördern zu können. Das Team besteht aus erfahrenen, langjährig tätigen Kinderärzten, Kinderkrankenschwestern, Psychologen, Sozialpädagogen, Hebammen, Diätassistenten, Medizinpädagogen, Seelsorgern und Case Managern. Es arbeitet individuell, überregional im Großraum Berlin, Potsdam und regional auch in Brandenburg. Sie wollen Familien in allen Stadtteilen rund um die Uhr betreuen.
Die Nachsorge der Mitarbeiter kann teilweise mit den Krankenkassen nach Einzelfallentscheidungen abgerechnet werden. Diese Zuwendungen sind allerdings nicht Kosten deckend, so dass der Verein auf Spenden- und Stiftungsgelder angewiesen ist. Den Familien entstehen keine Kosten. Ein großer Teil der Vereinsarbeit wird ehrenamtlich geleistet.
Nachsorgezentrum Helle-Mitte
e.V., Döbelner Straße 4a, 12627 Berlin
Tel. 030 | 99 28 96-0,
Fax 030 | 99 28 96 96, Karin Graff
Koordinierungsstelle, Großgörschenstraße
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Ines Weber
Kondome und Impfung wichtig/ Auch mit der Polizei im Dialog / Verlust des Führerscheins oft Beginn sozialer Schwierigkeiten
Rüdersdorf (BAB/rr/eb) Der inzwischen sechste Jugend-Gesundheitstag fand am 12. Oktober in der Gemeinde statt. 40 Schüler der Klassenstufen acht der Grund- und Oberschule Rüdersdorf sowie zehn des Heinitz-Gymnasiums kamen dazu ins Kulturhaus. „Die vorbildliche soziale Kompetenz war bei fast allen von ihnen ausschlaggebend für ihre Teilnahme“, sagte Danuta Falkenberg, Schulsozialarbeiterin an der Grund- und Oberschule und eine der Organisatoren. Bürgermeister André Schaller begrüßte alle, dann folgten Vorträge und Gruppenarbeiten. Polizeihauptkommissar Hendrik Goltze vom Schutzbereich Märkisch-Oderland Strausberg informierte zum Thema „Halt! Polizei! – Drogentest positiv – Führerschein weg!?“. Neben Angaben zur Unfallstatistik und Hinweisen zum gesundheitlichen Risiko verwies er auch auf die Bedeutung eines Führerscheins speziell in einem Flächenland wie Brandenburg. Viele soziale Probleme beginnen nach seinem Wissen mit dem Verlust des Führerscheins. Deshalb sollte kein Fahrer ein Risiko eingehen. Aus seiner Sicht ist die vorherige Organisation der Heimfahrt nach einem Discobesuch oder einer Party das A und O. Junge Fahrer von 16 bis 25 Jahren können 50/50-Taxi-Gutscheine bei den AOK-Geschäftsstellen erhalten. Das rege Interesse an diesem Thema setzte sich bis hin zu Pausengesprächen fort.
Dr. Margret Seewald, Ärztin für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie/ Umweltmedizin und Marion Baldy, Hygienefachschwester informierten zu sexuell übertragbaren Krankheiten. Dabei war es ihnen wichtig, keine Angst zu verbreiten, sondern durch Information und Aufklärung besseres Vorbeugen zu erzielen. Jugendliche sollten regelmäßig Kondome benutzen. Speziell an Eltern gerichtet gab es die Anregung, ihren Nachwuchs durch den Kauf von Kondomen zu unterstützen und so auch im fortschreitenden Lebensalter dessen Gesundheit zu sichern. Ein anderer Aspekt ist die relativ neue und kostenlose Impfmöglichkeit für Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren gegen den häufigsten, Gebärmutterhalskrebs verursachenden Virustypen HPV.
Infos auch unter
www.schuetzdich.de.
Verkehrssicherheitskontrollen vor den Schulen / Polizeiwache Erkner Partner des Ordnungsamtes
Schöneiche (BAB/jh/eb) Gleich nach den Herbstferien fanden erneut Kontrollen den Schöneicher Ganztag-Grundschulen in der Dorfaue (Storchenschule) und in der Prager Straße (Bürgelschule) statt.
Gemeinsam mit der Polizeiwache Erkner führte das Ordnungsamt am Montag, 22.10., und Mittwoch, 24.10.2007, Kontrollen in der Zeit von 7 bis 8 Uhr durch. Geachtet wurde auf das Verkehrsverhalten der Eltern, aber auch der Kinder. Besonderes Augenmerk galt der Fahrradbeleuchtung, dem richtigen Parkverhalten, der Rücksichtnahme beim Ausparken sowie ordnungsgemäßen Überqueren der Straßen. Besonders in der Kirchstraße hinter der Storchenschule mussten mehrere Eltern auf ihr verkehrswidriges Halten und Parken hingewiesen werden. Aus Bequemlichkeitsgründen wird häufig auf der falschen Straßenseite geparkt, die aussteigenden Kinder werden dem Risiko des An- bzw. Überfahrens ausgesetzt. Auch das Zuparken der Feuerwehr- und der Schulhofzufahrt in der Dorfaue mussten mit den Eltern ausgewertet werden.
Die Mehrheit der Kinder und auch der Eltern verhalten sich jedoch richtig. Polizei und Ordnungsamt werden weiterhin derart kontrollieren.
Rüdersdorf/OT Herzfelde (rr/eb) Rund 20 Interessierte unternahmen am 12.Oktober einen Ortsteilrundgang. Ob Bürgermeister André Schaller, der Ortsbürgermeister von Lichtenow Hans-Herbert Peschke, Gemeindevertreter Andreas Fiegler, Mitglieder des Ortsbeirates oder interessierte Bürger – sie alle folgten der Einladung des Herzfelder Ortsbürgermeisters Peter Fechner. Gemeinsam besichtigten sie schön gewordene Projekte und Ecken von Herzfelde und sahen gleichzeitig weiteren Handlungsbedarf für die nächste Zeit. Von der Tankstelle am Ortsausgang Richtung Lichtenow ging es vorbei an der Kita Zwergenschloss und dem ehemaligen Gesindehaus zur neuen Einfamilienhaus-Siedlung Herzfelde Ost, dem in Eigenregie der Anwohner angelegten gleichnamigen kleinen Platz mit Schutzhütte und Rastmöglichkeit entlang des alten Ziegeleigeländes und in der aktuellen Ortsentwicklungskonzeption als Wohngebiet ausgewiesenen Fläche bis zu Steuers Bruch und dem Lehngutsbruch. Das sind zwei Wasser gefüllte, inzwischen als Bademöglichkeit genutzte ehemalige Tonabbaugruben. Von hier aus führte der Rundgang zur ehemaligen Schule - künftiges Begegnungszentrum der Gemeinde - vorbei an modernisierten und alten Mehrfamilienhäusern zum höchsten Punkt der Gemeinde – der Hohen Halde. Der auch als Rodelberg bekannte Aussichtspunkt erlaubte einen Blick über die angrenzende Kleingartenanlage, den dahinter liegenden Sportplatz, bis hin zur Kirchturmspitze. Ortsbürgermeister Fechner würde gern für das noch höher liegende kleine Plateau Sichtschneisen für einen schönen Rundblick anlegen lassen. Auf dem Rückweg bis zur Kirche konnte man sich über die neueste „Errungenschaft“ der Gemeinde freuen: Der an die Kirche grenzende und gerade erst neu gestaltete Bereich der Lindenstraße war nur wenige Stunden vorher offiziell seiner Bestimmung übergeben worden.
Märkisch-Oderland (BAB/eb) Der Kreissportbund Märkisch Oderland e.V. organisiert am 10. November 2007 in Groß Neuendorf eine deutsch-polnische Sportkonferenz zum Thema „Stand und Entwicklung von Sportaktivitäten an und auf der Oder“. Sie richtet sich an die Sportvereine und alle, die sich mit dem organisierten Sport auf und entlang der Oder beschäftigen. Während der Veranstaltung sollen sportliche Aktivitäten an/auf und beidseits der Oder gesammelt und erörtert werden. Darüber hinaus möchten sich die Organisatoren und die Referenten mit den Teilnehmern über neue Möglichkeiten für Verbreitung des Sports unterhalten. Es sollen aber auch die Schwachpunkte beim Sportausüben benannt und gemeinsame Verbesserungsvorschläge unterbreitet werden. Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport unterstützt diese Konferenz.
Anmeldung und
Informationen bei der Pro Projekt GmbH Berlin, Dr. Monika Jaschinska, Tel. 030-38397649,
monika.jaschinska@ppj.info
Neuer Gesetzentwurf in der Diskussion / Heinz Lanfermann: „Pflegeversicherung falsch konstruiert“, Thomas Korbjuhn kritisiert ausufernde Bürokratie und plädiert für unangemeldete Heimaufsichtbesuche
Fredersdorf-Vogelsdorf (BAB/hk/eb) „Pflege in der Krise“ - zu diesem Thema veranstaltete der FDP-Kreisverband am 15.Oktober eine Diskussion im Katharinenhof im Schlossgarten in Fredersdorf. Thomas Korbjuhn vom Sozialverband Deutschlands, Leiter des Pflegewohnstiftes der DSG im Ortsteil Hönow von Hoppegarten, und Heinz Lanfermann, Pflegepolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, erörterten die schwierige Lage der Pflegebedürftigen und der Pflegekräfte. Katharinenhof-Geschäftsführer Michael Bahr äußerte seine Sorge, dass der geplante neue Gesetzesentwurf Verschlechterungen mit sich bringe. Heinz Lanfermann plädierte dafür, die falsch konstruierte Pflegeversicherung langfristig auf ein Kapitaldeckungsverfahren umzustellen. Auch Thomas Korbjuhn, kompetent auch als Pflegesachverständiger und Gutachter, hält Änderungen für dringend notwendig. So sollte beispielsweise die Heimaufsicht unangemeldet kontrollieren können. Alle gemeinsam sehen in der immer mehr ausufernden Bürokratie ein großes Problem. „Durch Bürokratie und andere Tätigkeiten wird ein Drittel der Zeit verbraucht, die wir zur Pflege der Menschen brauchen würden", sagte Korbjuhn.
17. November ist Tag der
Regional- und Heimatgeschichte
Marzahn-Hellersdorf (BAB/eb) Der Heimatverein Marzahn-Hellersdorf veranstaltet den diesjährigen Tag der Regional- und Heimatgeschichte am Samstag, 17. November, von 10.00 bis 16.00 Uhr im Kulturforum, Carola - Neher- Str. 1. Leitthema ist „Marzahn-Hellersdorf - ein kulturgeschichtliches Kaleidoskop".Zur Geschichte der Kultur und zu ausgewählten Persönlichkeiten des Stadtbezirkes sind interessante Beiträge vorbereitet. So zum Beispiel „… schließlich wurde das Haus am Hultschiner Damm … mein ersehnter Traum“ über Kunst und Künstler in Marzahn-Hellersdorf (Harald Kintscher), Friedrich von Canitz: Gutsherr - Diplomat – Poet (Dr. Christa Hübner) , Hans Füssel: Bildhauer – Metallgießer – Poet. Ein Berliner Künstler aus Kaulsdorf-Süd (Karin Satke),
„Sie waren keine Kultur-Banausen…“ – Von den Anfängen kulturellen Lebens in den Dörfern von Marzahn-Hellersdorf (Karl-Heinz Gärtner) , Jurek Becker. Erinnerungen an einen Schriftstellerfreund (Maria Moese) , In memoriam Kurt Schwaen
(Jutta Hufenreuter).
Die Veranstaltung wendet sich besonders an kulturell und geschichtlich interessierte Bürgerinnen und Bürger. Der Besuch der Veranstaltung ist kostenlos. Für einen Imbiss gesorgt. Es besteht auch die Möglichkeit, Publikationen des Heimatvereins zu erwerben.
Infos unter Tel.
44321580.
Nach dem Naschwerk-Beutezug der Kinder an Haustüren wurden 21 geschnitzte Kürbiskreationen prämiiert / 160 Liter Kürbissuppe / 300 Liter Glühwein
Petershagen/Eggersdorf (eb) Wieder war der Markt im Herzen Eggersdorfs nach dem Beutezug der Hortkinder um Naschereien an Haus- und Gartentüren im Dorf brechend voll zur alljährlichen Halloweenparty! Was als Initiative des Hortes der Grundschule vor Jahren begonnen hatte und ein kleines Dorffest sein sollte, mutierte inzwischen zum riesengroßen dieser Art, das immer mehr Besucher aus beiden Gemeindeteilen anzieht. Jedermann amüsiert sich bei diesem Fest, das klein und groß Kurzweil und Freude bringt. So war das auch am vorigen Freitag wieder. Die Kürbiskreationen der Kinder mit ihren Familien, Freunden und Nachbarn waren wie stets ausgefallen und ideenreich, so dass die „Kürbisjury“ im Rathaus manche Plätze mehrfach vergab. Bei Musik, 160 Litern (!) Kürbissuppe mehrerer Geschmacksrichtungen (gekocht am Vorabend von Eltern und Kindern in der Hortküche) und 300 Litern Glühwein, Riesenfreude über die zahlreichen gesponserten Preise für die Mühen der Gestalter von immerhin 21 Kürbissen klang der Freitagabend in Eggersdorf aus.
Gewonnen hat übrigens die Nachbargemeinschaft KLurze Straße/Strandbad Bötzsee, gefolgt von „Fridolin, die Herbstgranate“ von Viwien kreid. Die „Kürbistaler Skihütte“ von Gordon Narmann Saydow errang Platz 5.
Petershagen/Eggersdorf (eb) Zu einem Gala-Konzert mit jungen, hochtalentierten Solisten der russischen Musikstiftung „Neue Namen“ (Nowyje Imena) Moskau lädt die Hugo-Distler-Musikschule in der Eggersdorfer Bahnhofstraße 39 für Sonntag, 4.November, um 16 Uhr in ihren Konzertsaal ein. Das Galakonzert ist inzwischen zu einer schönen Tradition einmal jährlich geworden und kostet keinen Eintritt. Spenden sind gern gesehen.
Die Musikschule wurde 1995 von Christian Braun gegründet; seit 2004 leitet sie sein Sohn, der Cellist Alexander Braun. 800 Schülerinnen und Schüler aus der Region vom Vorschulalter an erhalten in 20 Kommunen an 33 Unterrichtsstätten von 30 Lehrerinnen und Lehrern eine musische Ausbildung. Die Musikanten sind gefragt bei gesellschaftlichen wie auch privaten Anlässen. Wer sich im Internet umschaut, kann sich dort anhand einiger Hörbeispiele selbst einen Überblick von der musikalischen Leistung von Hugo-Distler-Musikschülern verschaffen.
www.musikschule-hugo-distler.de
Strausberg (BAB/eb) Ab kommenden Donnerstag,1. November 2007, bis zum 14.März 2008 verkehrt die Strausseefähre wieder nach dem Winterfahrplan. An den Wochenenden und an Feiertagen steht sie dann wie gewohnt für Fahrten über den Straussee zur Verfügung. Gruppenfahrten sind nach vorheriger Anmeldung auch von Montag bis Freitag möglich.
Informationen im Kundenpavillon der Strausberger Eisenbahn GmbH (Straßenbahn-Endhaltestelle „Lustgarten“) oder telef. unter 03341-22 565. Der Winterfahrplan gilt bis 14. März 2008.
47.500 Besucher zur
Galopprenn-Saison 2007
Dank an Unterstützer-Gemeinden der s5-Region / Noch 2007 Verkauf der Rennbahn erwartet / Für 2008 sind bereits neun Rennen angemeldet
Hoppegarten (eb) Sie ist seit dem Finale am 21. Oktober vorbei, die Saison 2007 auf der Galopprennbahn Hoppegarten. 47.500 Gäste strömten an den sieben Renntagen insgesamt aufs Rennbahnareal. Die Mühen des Rennverein-Geschäftsführers Artur Boehlke, des Vorsitzenden Andreas Neue und der anderen Vereinsmitglieder haben sich gelohnt! Sie danken zuallererst Hoppegarten für deren einstimmiges Gemeindevertreter-Votum und den dann folgenden 150.000 Euro Anschubfinanzierung für den Saisonstart und auch den Gemeinden aus der S5-Region, die mit Geld aus ihren Haushalten Rennen finanzierten. Nicht zu vergessen auch solche treuen Sponsoren wie Rainer Köhler von der Rewe-Markt OHG Hoppegarten, der seit fünf Jahren schon wundervolle Präsentkörbe als Ehrenpreise stiftet und ebenso die siegreichen Pferde bedenkt: Für den erst-, zweit- und drittplazierten Vierbeiner gibt es jeweils einen großen Korb Möhren, mal abgesehen von Äpfeln und Würfelzucker!
Gemessen am Totoumsatz pro Rennen bei den deutschen Rennbahnen kommt Hoppegarten gleich nach Baden-Baden und Hamburg! Mit insgesamt 1.439.000 Rennen Wettumsatz wurden durchschnittlich 24.402 Euro an jedem Renntag erzielt. Zahlreiche Unternehmen zeigten mit Sponsoring ihre Treue zur Rennbahn - sie warben 320.000 Euro für das Ausrichten von Rennen ein. Die Verwalterin/Besitzerin der Rennbahn, die Galopprennbahn Hoppegarten GmbH als Treuhandtochter hat sich seit zwei Jahren noch immer nicht für einen Käufer der ausgeschriebenen Immobilie entscheiden können, doch soll das noch in diesem Jahr erfolgen. Indes hat Artur Boehlke für 2008 bereits neun Renntage in Köln angemeldet und wirbt Sponsoren dafür – das „Feld“ für den neuen Rennbahnbesitzer ist also schon mehr als gut „beackert“.
www.galopprennbahn-hoppegarten.de,
mail@galopprennbahn-hoppegarten.de
Renntermine 2008:
13. und 26. April., 11. Mai Pfingstsonntag, 15. Juni., 16. und 31. August, 13. September, 3. und 19. Oktober 2008.
Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Die Gemeindevertreter schlossen sich am
Donnerstag einem von Annelise Tolsdorf (W.I.R.) vorgetragenen Aufruf an die
Bürger der Gemeinde an, am 11. November von ihrem Wahlrecht, über einen neuen
Bürgermeister abzustimmen, Gebrauch zu machen. In dem Aufruf heißt es: „Bitte
gehen Sie am 11.11. zur Wahl und wählen sie diejenige Kandidatin oder den
Kandidaten, dem Sie am meisten zutrauen, die Entwicklung
Fredersdorfs-Vogelsdorfs weiter voranzubringen“.
Ausdrücklich wird
auch auf die Möglichkeit der Briefwahl hingewiesen. Auch so könne Einfluss auf
die Herausforderungen der nächsten acht Jahre genommen werden. Bürgermeister
Wolfgang Thamm hatte bereits im Ortsblatt Fredersdorf-Vogelsdorf einen
ähnlichen Appell gestartet.
Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Am Donnerstag eröffnete das Hotel Flora mit
einem Märkischen Buffet die diesjährige Buffetsaison. Wie bereits in den
Vorjahren kann man sich immer donnerstags ab 19 Uhr mit erlesenen kalten und
warmen Speisen
verwöhnen lassen. Die gemütliche Atmosphäre eines Buffets bietet sich auch für
Betriebs- Vereins-und Familienfeiern an.
Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Kürzlich hatte der Entertainer und
Bürgermeisterkandidat Alfred Weihs (W.I.R.) Besuch von Kindern aus der
Kindertagesstätte „Zwergenland“. Die Kätzchen- und Pinguingruppe wollten
wissen, was sich hinter den Kulissen des ehemaligen Fredersdorfer Bahnhofs
verbirgt. Und sie staunten nicht schlecht, als ihnen Alfred Weihs die vielen
Lautsprecher, Scheinwerfer und Musikanlagen zeigte, die notwendig sind, um eine
gute Veranstaltung durchführen zu können.
Für die Erwachsenen
sei gesagt, dass sich hinter der Firma Creativhaus im ehemaligen
Bahnhofsgebäude eine Fullservice-Agentur verbirgt. Sie bietet individuelle
Lösungen, plant und organisiert professionell, kompetent und persönlich Events
aller Art. Doch die Kinder interessierten sich vielmehr für die Musik- und
Videoeinspielungen, bei denen sie herzlich lachen konnten und auf diese Weise
einen Mann kennen lernten, der sich zur Wahl als Bürgermeister stellt.
Altlandsberg (ioe) Am vergangenen Freitagvormittag gehörte das Parkett der Erlengrundhalle ganz den Vorschulkindern. 130 Mädchen und Jungen aus Kitas von Altlandsberg, Eggersdorf, Gielsdorf, Wegendorf, Bruchmühle sowie dem Hoppegartener Ortsteil Birkenstein nahmen am 1. Kindertagesstätten-Sportfest teil. Verkleidet als Clown Buntpunkt verstand es die Leiterin der Altlandsberger Kita „Storchennest“, Margit Förster, schon beim Erwärmungsprogramm alle zu begeistern. Anschließend absolvierten die Kinder angefeuert von ihren Erzieherinnen und einigen Eltern Staffeln mit lustigen Namen wie „Obstsalat“, „Hindernislauf mit Flossen“ und „Feuerwehr“.
Die Idee für das Kindertagesstätten-Sportfest kam vom Erzieherstammtisch, der sich regelmäßig trifft, um Erfahrungen auszutauschen und an neuen Ideen zu tüfteln. Der Ortsbeirat Altlandsberg und der Frauenverein stifteten Medaillen, Getränke und einen Wanderpokal. Junge Sanitäter der Altlandsberger Stadtschule und das K&K Team mit Schülerinnen der 10. Klasse halfen bei der Vorbereitung und Absicherung. Auch der städtische Jugend- und Schulsozialarbeiter Stephan Schwolow brachte sich ein. „Ich finde es gut, wenn sich die künftigen ABC-Schützen schon vor der Einschulung kennen lernen. Das kann auch helfen, mögliche Ängste abzubauen“, meinte er am Rand des Sportfestes.
Obwohl die Schmetterlingsgruppe aus dem „Storchennest“ die Wettbewerbe am besten meisterte, und dafür den Wanderpokal erhielt, gab es an diesem sportlichen Vormittag in der Erlengrundhalle keine Verlierer. Alle Teilnehmer wurden zum Abschluß mit einer Medaille belohnt. Der Erzieherstammtisch hat vor, das Kindertagesstätten-Sportfest in der Region zu einer Tradition werden zu lassen, erklärte Margit Förster.
Rehfelde (ioe) Am vergangenen Freitagnachmittag ging es hoch her im Schulgebäude in der Ernst-Thälmann-Straße. Die Erzieherinnen und Eltern hatten für die Mädchen und Jungen des Horts „Raxli-Faxli“ zum fünfjährigen Bestehen eine Geburtstagsparty mit vielen Überraschungen vorbereitet. Gespannt verfolgten die kleinen und großen Gäste anfangs eine digitale Fotoschau mit Höhepunkten der vergangenen fünf Jahre, zusammengestellt von Hortleiterin Kristin Scheffler. Als dann die Leinwand hoch ging, und zwei neue Fahrzeuge zum Spielen auf dem Hof präsentiert wurden, hielt es die Kinder nicht länger in der Aula der Schule. Denn die Angebote waren zu verlockend: Im Schulkaffee gab es selbstgebackenen Kuchen, in den Fluren konnte man an Tischen Masken für Halloween basteln und im Hof lud der Märchenpalast zu Vorstellungen von „Kasper und der Zaubertrunk“ ein.
Zum Gaudi der Hortkinder folgte mit Einbruch der Dämmerung eine Taschenlampentour zum Sportplatz. Dort hatte die Rehfelder Feuerwehr ein Lagerfeuer entfacht und alle ließen sich Soljanka und Wiener Würstchen schmecken.
Der Erlös der Eintopfmatinee ging dieses Mal an die Strausberger Ortsgruppe der DRK-Wasserwacht
Strausberg (ioe) Bereits zum 14. Mal lud Reiner Schwarze mit freundlicher Unterstützung des Teams der Gaststätte „Zur Fähre“ am vergangenen Sonntag zur traditionellen Eintopfmatinee ein. Die Hobbyköche, die sich für einen guten Zweck an den Herd stellten, folgten seinem Vorschlag, den Erlös von 445 Euro der Strausberger Wasserwacht zu überreichen. „Wer kommt sonst schon auf die Idee, die ehrenamtlichen Helfer auch finanziell zu unterstützen?“, meinte Schwarze und lobte den steten Einsatz der DRK-Truppe für das sichere Baden im Straussee. Auch nach dem Saisonende ruhen sich die Mitglieder der Wasserwacht nicht aus, erklärte der stellvertretende Ortsgruppenleiter, Max Kreuzer. Dann geht es zur Weiterbildung und zum Training in das Strausbad, informierte er die Gäste.
Im gut besuchten Restaurant konnte man sich vier verschiedene Eintöpfe schmecken lassen. Die Bundestagsabgeordnete Dagmar Enkelmann (Die Linke) bereitete als bekennende Vegetarierin eine leckere rot-grüne Paprikasuppe zu, abgerundet mit Frühlingszwiebeln und Liebstöckel. „Ich koche auch zu Hause mit Begeisterung“, gestand der Altlandsberger Ortsbürgermeister und SPD-Landtagsabgeordnete Ravindra Gujjula. Er servierte eine indische Chicken-Curry-Suppe, wunderbar gewürzt und schön cremig. Entsprechend der Jahreszeit entschied sich die Strausbergerin Sabrina Janik (Mitglied der SPD-Ortsgruppe) für einen gut abgeschmeckten Rosenkohleintopf. Der Ortsgruppenvorsitzende der Wasserwacht, Jens Kiesewetter, kochte eine deftige Kartoffelsuppe mit Wiener Würstchen.
Die meisten Gäste probierten alle Suppen und lobten die vier Hobbyköche gleichermaßen. Vom Erlös der Eintopfmatinee wird die Wasserwacht neue Dienstbekleidung kaufen, erklärte Jens Kiesewetter.
Strausberg BAB) In den nächsten Tagen und Wochen werden laut
Verwaltung in Strausberg 452 Bäume gepflanzt. Es handelt sich dabei um
Ausgleich- und Ersatzmaßnahmen für gefällte Straßenbäume.
Die ersten 18 Bäume
(14 Birken und vier Linden) kommen entlang des Garziner Weges (Gladowshöhe) und
der Artur-Becker-Straße in den Boden. Realisiert werden jetzt auch die bereits
im vergangenen Jahr angekündigten Baumpflanzungen in der Waldemarstraße, Am
Flugplatz und in der Paul-Singer-Straße. Lückenbepflanzungen erfolgen in der
Gustav-Kurtze-Promenade (Spitzahorn und Hainbuchen), der August-Bebel-Straße
(Linden) und im Leistikowweg (Rotdorn). Im Bereich der Peter-Göring-Straße
werden als Ausgleich für die bei der Erneuerung der Abwasserleitung gefällten
Pappeln 21 Ulmen gepflanzt. Die derzeit völlig baumlose Krumme Straße erhält 28
Blumeneschen, entlang der neuen Zufahrtsstraße zum Wasserverband „Am
Wasserwerk“ werden 25 Nelkenkirschen gesetzt. Im Bereich des Wildrosenwegs
werden Zierobstgehölze ersetzt, auf der freien Fläche vor der Schule in der
Heinrich-Dorrenbach-Straße sollen künftig 25 Platanen Schatten spenden.
Auch im Ortsteil
Hohenstein werden 10 neue Laubbäume gepflanzt.
Insgesamt werden für
diese Maßnahmen ca. 190.000 € aus der Stadtkasse ausgegeben. Für die Pflege der
Bäume ist bis zu drei Jahre die ausführende Garten- und Landschaftsbaufirma
zuständig.
Am vergangen Samstag erfolgte die Auszeichnung auf dem Naturpark-Apfelfest
Pritzhagen (ioe) Schon Fontane schwärmte in seinen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ von der Schönheit der Landschaft und machte damit die Märkische Schweiz bekannt. Jetzt kann der kleine Oberbarnimer Ortsteil Pritzhagen, wo 108 Einwohner leben, mit einem weiteren Attribut um Touristen werben. Er erhielt auf dem Naturpark-Apfelfest am vergangenen Samstag die Auszeichnung als Naturpark-Gemeinde 2007, besiegelt mit einer Urkunde und einem Keramikschild zum Vorzeigen. Zusätzlich gab es noch 500 Euro von der Sparkasse Märkisch-Oderland, die Volker Schulz in Anerkennung der vielen Aktivitäten überreichte. „Vielleicht verwenden wir das Geld für neue Pflanzungen. Darüber werden wir uns noch unterhalten“, sagte der Bollersdorfer Ortsbürgermeister, Herbert Malzahn.
Warum Pritzhagen die Auszeichnung als Naturpark-Gemeinde 2007erhielt, erläuterte der Vorsitzende des Naturpark-Kuratoriums und Amtsdirektor Rolf-Dietrich Dammann. Er lobte die gelungene Umgestaltung des Dorfangers ebenso wie das Bemühen, die Feldsteinarchitektur zu bewahren. Außerdem würde sich Pritzhagen seit jeher zum Naturpark bekennen. „Hier gibt es ein gutes Miteinander von Forst, Jagd und den Interessen von Reitern. So harmonisch geht es nicht überall zu“, ergänzte Naturparkleiter Meinhard Ott.
Bekannt gemacht wurde die Auszeichnung auf dem Gelände des Gestüts Senftleben, das in diesem Jahr als Gastgeber für das Fest fungierte. Die Besucher freuten sich über die vielen Angebote. Man konnte beim Filzen zusehen und handgemachte Produkte kaufen, Töpfern, Kerzen wickeln oder sich über das Besucherzentrum für Natur- und Umwelterziehung „Drei Eichen“ informieren. Die Jüngsten lauschten im Tipi Geschichtenerzählern und hatten Spaß beim Mosten am Stand der AG Junge Naturschutzhelfer (Foto ….). Gefragt bei den Erwachsenen waren Tips zur Pflege von Obstbäumen und zur Gartengestaltung.
Naturparkleiter Ott bedankte sich bei der Familie Senftleben, die ihr Gelände für das diesjährige Naturpark-Apfelfest zur Verfügung stellten. Denn der sonst übliche Veranstaltungsort „Schweizer Haus“ in Buckow ist nach wie vor wegen Sanierungsarbeiten geschlossen.
Müncheberg (BAB) Vom 2. bis 4. November veranstaltet der Züchterverein D 782 Müncheberg seine diesjährige Vereinsschau für Rassegeflügel und Rassekaninchen. Auf dem Gelände der Firma GEKO (Marienfeld 1 c) werden rund 600 Tiere präsentiert, informierte der Vereinsvorsitzende Erwin Walde. Die Öffnungszeiten: Freitag (2.11.) 15 bis 18 Uhr, Sonnabend 9 bis 18 Uhr, Sonntag 9 bis 15 Uhr.
Waldsieversdorf (BAB) Dem Fotowettbewerb 2007 des Naturparks unter dem Thema „Steine“ folgt jetzt ein neuer zum Thema „Stall- und Weidetiere“. Wer sich beteiligen möchte, kann maximal drei Aufnahmen in den Formaten 13x18, 20x30 bzw. 30x40 Zentimeter an die Adresse Naturparkverwaltung Märkische Schweiz, Kennwort Fotowettbewerb, Eberswalder Straße 3, 153777 Waldsieversdorf schicken. Einsendeschluß ist der 30. August 2008.
Das Altlandsberger Gutshaus
lädt am 10. November um 19.30 Uhr zu einer Veranstaltung mit Gabriele Stave und
Ernst Röhl ein. Sie plaudern in gemütlicher Runde über das Thema „ Einigkeit
und Recht und Freizeit“.
Am 18. November ab
16 Uhr ist Harald Wollenhaupt mit Songs der 60er und 70er Jahre zu Gast.