Diese Texte konnten Sie lesen in der BAB 46/07

 

Planfeststellungsverfahren zum Flugplatzausbau

 

Strausberg (BAB) Die Gemeinsame Obere Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg erörtert in der kommenden Woche die rechtzeitig erhobenen Einwendungen gegen den Plan und zu den Umweltauswirkungen im Planfeststellungsverfahren des Strausberger Flugplatzes. Die Erörterung beginnt am 19. November um 10 Uhr im Strausberger „Klub am See“, Wriezener Straße. Sie wird gegebenenfalls am 20. und 21. November fortgesetzt. Der Einlaß beginnt jeweils um 9 Uhr. Teilnahmeberechtigt sind neben den Vertretern der Anhörungs­behörde Bürgerinnen und Bürger, die rechtzeitig Einwendungen erhoben haben (Einwender), und Betroffene (einschließlich ihrer gesetzlichen Vertreter, Bevoll­mächtigten und Sachbeistände), die Vorhabensträgerin sowie Vertreter der Aufsichtsbehörden.

 

Freundeskreis St. Marien jetzt täglich erreichbar

Strausberg (BAB) Der Freundeskreis St. Marien ist ab sofort über die Telefonnummer 01577 3120628 zu erreichen. Damit ist der Verein jetzt täglich ansprechbar und nicht nur dienstags zu den Sprechstunden von 14 bis 18 Uhr. Ab 19 Uhr bis 9.30 Uhr wird  ein Anrufbeantworter eingeschaltet.

 

Läden können sonntags zum Advent öffnen

Strausberg (BAB) Nach einem Beschluß der Stadtverordneten können bestimmte Geschäfte Strausbergs an allen vier Adventstagen (2.12., 9.12., 16.12., 23.12.) öffnen. Die Regelung gilt für das Handelscentrum, das Kaufland und die Läden in der Altstadt. Am 2. und 9. Dezember besteht die Möglichkeit auch für den OBI-Baumarkt.

 

Vorweihnachtliches Treiben in der Altstadt

(BAB) Zum Nikolaustag am 6. Dezember wird Bürgermeister Hans Peter Thierfeld mit dem traditionellen Anschnitt der Riesenstolle den Weihnachtsmarkt öffnen. Zuvor treten auf der Bühne am Markt Kita-Kinder mit ihren Programmen auf, in der Großen Straße kann man Karussell fahren oder in die Kindereisenbahn einsteigen. Der Weihnachtsmarkt lädt bis zum 9. Dezember ein. Am 8. Dezember erwartet der Nikolausmarkt rund um die Marienkirche von 14 bis 17 Uhr die Besucher. In dieser Zeit kann man auch den Kirchturm besteigen. Alle Musikfreunde sind dann um 17 Uhr zum gemeinsamen Weihnachtssingen in St. Marien eingeladen.

 

Kurzzeitige Sperrung der Umgehungsstraße

Strausberg (BAB) Aus forstbetrieblichen Gründen ist die Umgehungsstraße am Donnerstag, dem 16. November von 10 bis 15 Uhr vom Abzweig Strausberg-Stadt (Elefantenpfuhl) bis zum Kreisel Nordspitze Straussee gesperrt, heißt es in einer Pressemitteilung der Verwaltung. Die Umleitung ist ausgewiesen und erfolgt über das Stadtzentrum.

 

 

Willkommene Polizeiaktion im Handelscentrum

Immer mehr Besitzer lassen ihre Fahrräder codieren

 

Strausberg (ioe) Über 750 Fahrräder codierte die Polizei in diesem Jahr. Diese kostenlose Dienstleistung wird immer häufiger in Anspruch genommen. Zuletzt gingen Udo Roth und Reinhard Scheller von der Abteilung Prävention des Schutzbereiches Märkisch-Oderland mit Unterstützung der Praktikantin Luise Lerch am vergangenen Montag im Handelscentrum ans Werk. Die Kombination von Zahlen und Buchstaben geben in den Rahmen eingraviert eindeutig Auskunft, wem das Fahrrad gehört und wo der Besitzer wohnt. „Erfahrungsgemäß lassen Diebe von codierten Fahrrädern eher die Finger“, erklärt Udo Roth. Sein Kollege Scheller fügt hinzu: „Wenn wir ein herrenloses Fahrrad finden oder bei einer Kontrolle Abweichungen zwischen der Gravierung und den Angaben des Fahrers feststellen, können wir der Sache nachgehen und dem eventuell Geschädigten helfen, sein Eigentum wieder zu bekommen.“

Die nächsten „öffentlichen“ Codierungen sind erst im Frühjahr 2008 geplant. Wer sein Fahrrad auf diese Weise sicherer machen möchte, hat aber die Möglichkeit, dies nach telefonischer Anmeldung bei der Abteilung Prävention (03341-448420 oder 448424) in der Strausberger Kastanienallee zu erledigen.

       

 

Ostbrandenburg und Kenia kommen sich näher

Ein gemeinnütziger Verein junger Christen fördert das interkulturelle Miteinander

 

Strausberg (ioe) „Dieses Konzert hat die Seele berührt“, sagte Peter Kruger vom Strausberger Lions Club nach dem Auftritt junger Christen des Vereins Kenia Projekt. Eine gute Stunde lang erfreuten sie am vergangenen Samstagabend das Publikum in der Tonhalle der Musikschule Märkisch-Oderland mit Soul, Gospel und modernen Chorarrangements. Mit auf der Bühne waren auch ein Musiker und ein Jugendpastor aus Kenia, die im Rahmen des Austauschprojektes von kenianischen und deutschen Jugendlichen ein Jahr lang in Deutschland leben. „Dieses interkulturelle Miteinander ermöglicht, gegenseitige Lebensverhältnisse sowie Geschichte und Kultur besser kennenzulernen. Als Christen suchen wir Wege, den Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen und die Gesellschaft positiv mitzugestalten“, erklärt die Vorstandsvorsitzende von Kenia Projekt, Sylvia Böhme.

Der gemeinnützige Verein gründete sich 2005 und hat seinen Sitz in Grünheide (Mark). Neben dem musikalischen Austausch bieten die jungen Christen aus Ostbrandenburg auch Themenabende und Projekttage für Schulen, Jugendclubs und Kirchengemeinden an. Außerdem unterstützen sie eine Kirchengemeinde in Kitale (Kenia) beim Bau eines Kindergartens, für den im vergangenen Jahr der Grundstein gelegt wurde. (Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kenia-musikprojekt.de.)

  

           

Strausberg will sich für Landesgartenschau bewerben

Das Büro plancontext stellte den Entwurf eines Konzeptes vor

 

Strausberg (ioe) Soll sich Strausberg im Jahr 2013 für die Ausrichtung einer Landesgartenschau bewerben? Dies müßte nach Prüfung durch den Landrat und einen Beschluß der Stadtverordneten Ende Januar 2008 eingereicht werden. Ein erstes Meinungsbild dazu ergab eine Abstimmung des Ausschusses Bauen und Umwelt. Auf der Sitzung am Dienstagabend stimmten sieben dafür, die einzige Gegenstimme kam von Martin Zobel (AJS/Grüne). Er befürchtet, Strausberg könne die Kosten von rund drei Millionen Euro „nicht stemmen“ und verwies auf die noch ausstehende Entscheidung zur Rückzahlung der Bedarfzuweisung und auf den erheblichen Investitionsstau in der Stadt.

Im Vorfeld hatte das Büro plancontext, das bereits mehrere Kommunen auf dem Weg zur Landesgartenschau begleitete, seine Vorstellung über die möglichen Flächen erörtert. Der eingezäunte Kernbereich soll den Kulturpark und das Areal entlang der Badstraße umfassen. Er könnte durch frei zugängliche Flächen am Straussee (Fähranlegestelle, am Wasserturm, Fichteplatz), den Torfstich, die Altstadt (Stadtmauerpromenade) sowie den S-Bahnhof Strausberg Stadt und das Wohngebiet im Osten der Stadt ergänzt werden. Möglich wäre auch, den Sport- und Erholungspark (SEP), das Annafließ und den Herrensee einzubeziehen.

Wie Fachbereichsleiterin Rita Schmidt informierte, unterstützen die Untere Forstbehörde sowie die Untere Naturschutzbehörde das Bewerbungsvorhaben der Stadt, auch der Landrat hätte sich „wohlwollend“ dazu geäußert. Auch bei Ablehnung der Bewerbung wäre das Konzept von plancontext (Kostenpunkt 15.000 Euro) hilfreich, weil dieses in den Grundzügen einem Grünordnungskonzept entspricht und solche Dokumente wie das Insek, den Flächenutzungsplan und die Konzeption eines anerkannten Erholungsortes ergänzt.          

    

 

Die Empfehlung: Linden fällen und neue pflanzen

Der Platz am Markt soll 2008 barrierefrei umgestaltet werden und sich zur Großen Straße öffnen

 

Strausberg (ioe) Wenn im kommenden Jahr der Platz am Markt umgestaltet wird, muß zunächst unterirdisch gebaut werden. Auf dem Plan stehen die Erneuerung der Schmutz- und Trinkwasserleitungen sowie ein beidseitiger Kanal zur Ableitung des Regenwassers, erläuterte Marwin Henkel vom Eggersdorfer Ingenieurbüro für Bauplanung vor dem Bauausschuß. Dabei geht es bis zu drei Meter in die Tiefe. Diese Maßnahmen im Wurzelbereich der Linden würden deren Lebensdauer, die auf 20 Jahre prognostiziert ist, wesentlich beeinträchtigen, erklärte Henkel. Daher empfiehlt das Ingenieurbüro, die betroffenen 12 Linden zu fällen und junge Bäume zu pflanzen, untersetzt von Hecken. Die Eiche vor dem alten Stadthaus bleibt stehen, weitere Grünbereiche ziehen sich entlang der Häuser und zwischen den Ruhezonen. Von der Umgestaltung des Marktes wird auch die Große Straße tangiert sein. Denn hier müssen Rückhaltesysteme mit einem Durchmesser von 1,40 Meter  für das Regenwasser eingebracht werden, das vom Platz abfließt.

Insgesamt orientiert sich die Gestaltung am Siegerentwurf eines Wettbewerbes aus dem Jahr 2000 mit einem repräsentativen Vorplatz für das alte Stadthaus, einer Ruhezone und verschiedenen Aufenthaltsangeboten mit Bänken im unteren Bereich. Auch Wasserspiele sind vorgesehen. Stützmauern und andere Barrieren sollen verschwinden, die Einbahnstraße bleibt. Der Platz erhält ein Kleinpflaster in gehobener Qualität, ähnlich wie in anderen Bereichen der Altstadt.

Die Bedenken von Andreas Fuchs (CDU) teilten auch andere Bauausschußmitglieder. Er sieht bei einer Höhendifferenz von über fünf Meter Probleme für Rollstuhlfahrer, ältere Menschen und Mütter mit Kinderwagen, die den Markt passieren. „Diese Neigung bekommen wir nicht weg“, meinte Henkel.              

 

 

Rokoko-Orgelprospekt von St. Marien wird aufgearbeitet

Bevor die Sanierung des Instruments beginnen kann, kümmert sich die Kirchengemeinde um die kunstvolle äußere Hülle 

 

Strausberg (ioe) Seit längerem wird darüber diskutiert, ob man für die Sanierung der Orgel in der Kirche St. Marien, die 1929 von der Firma Sauer erbaut wurde, 200 000 Euro in die Hand nimmt, oder eher einen Nachbau der ursprünglichen Marx-Orgel nach historischem Vorbild (1773/74) anstrebt. Das Instrument weist laut Gutachten der Orgelwerkstatt Christian Scheffler aus Sieversdorf (bei Frankfurt/Oder) erhebliche Schäden auf. Die Windleitungen sind defekt, der Motor muß erneuert werden, und der Doppelfaltenbalg benötigt eine Reparatur, die allein schätzungsweise 300 Stunden in Anspruch nimmt. Und überall findet man in der Spielanlage Wurmspuren…

Wie der Kirchenälteste Ulrich Schroeter informierte, wurde zu Wochenbeginn ein Brief von der Landeskirche bekannt.

Darin schreibt Landeskirchenmusikdirektor Dr. Gunter Kennel, „... daß es doch sehr gewichtige denkmalpflegerische Argumente gibt, Ihre jetzige Orgel zu restaurieren.“ Damit ist ein Ersetzen des 80 Jahre alten Orgelwerks durch eine Replik der Marxschen Vorgängerorgel vom Tisch, ist sich Schroeter sicher.

Viele Einheimische und Gäste der Stadt nehmen Anteil am Schicksal der Orgel. Nach Auskunft des Freundeskreises St. Marien kamen bei Benefizkonzerten und Spendensammlungen bislang 20.652 Euro zusammen (Stand 31.Oktober). Die Kirchengemeinde beauftragte jetzt den Berliner Restaurator Dirk Jakob, Teile des einzigartigen Rokoko-Orgelprospekts zu demontieren und zur Winterruhezeit der Kirche in seiner Werkstatt aufzuarbeiten. Denn egal, wann die Sanierung des Instruments beginnen kann, soll der kunstvolle Prospekt so gut es geht erhalten bleiben. Das Geld dafür belastet nicht das Spendenkonto, sondern wird von der Kirchengemeinde aufgebracht. Das nächste Benefizkonzert für die Orgelsanierung, organisiert vom Lions Club Strausberg, findet am 17. November um 19 Uhr statt. Es musiziert das Kammerorchester des Musikkorps der Bundeswehr.     

 

Kommenden Sonnabend RBB gucken!

Ein Jahr nach „zibb 96 Stunden“  auf dem Kinderbauernhof Mümmelmann in Petershagen war der Sender erneut vor Ort / Große Baufortschritte in der Steremat-Einrichtung, die Ende Mai 2008 als internationale Begegnungsstätte eingeweiht werden soll

 

Petershagen/Eggersdorf (eb) Erinnern Sie sich noch? Vor einem Jahr war das Fernsehen, der RBB, mit seiner bekannten und beliebten Sendereihe 96-Stunden-Aktion auf dem Petershagener Kinderbauernhof Mümmelmann zu Gast. Jetzt kam ein Team des Senders erneut, um nachzuschauen, was sich alles in dem einen Jahr hier getan hat. „Nach der Sendung „96 Stunden zipp RBB bekamen wir nach Antragstellung den Zuschlag über    500 000 Euro aus EU Mitteln Interreg. III A, zur Revitalisierung der denkmalgeschützten Hofanlage“, berichtet Brigitte Markstein vom Kinderbauernhof, der in Regie der gemeinnützigen Steremat Beschäftigungs GmbH läuft.

Planmäßig wurde bisher gebaut. Durch Kleinprojekte konnten zusätzlich die Tierställe fertig gestellt werden. Ein großes Tiergehege wurde angelegt und bekam eine wunderschöne Schutzhütte für Ziegen, Schafe und Pferde. Auf dem Spielplatz finden Spielgeräte wie Schaukel, Wippe, Schnecke und Kinderhaus ihren Platz. In Zusammenarbeit mit der Grundschule Petershagen und der Partnergemeinde Bogdaniec wurden auf der Streuobstwiese neue Bäume gepflanzt.

Die Wohngebäude haben neue Dächer bekommen, die Fassade wurde erneuert. Der Trockenausbau ist fertig, Strom, Gas, Wasser liegen an. Das Geld ist durch die Erhöhung der Rohpreise für Holz und Metall sowie Erhöhung der Mehrwertsteuer bald ausgegeben.

 Für die Innenausstattungen und Einrichtungen  hatte Brigitte Markstein bei der ILE einen 100 000 Euro beantragt, der allerdings wegen einer neuen Richtlinie bisher nicht bearbeitet wurde. Deshalb ihr Hilferuf: Der Kinderbauernhof benötigt  Geld bzw. Sachmittel über Sponsoring. Es geht los bei Stühlen, Tischen, Schlafmatratzen, Teeküche, setzt sich fort über Wertschließfächer, Regale, Kühlschränke, Bestecke, Geschirr. All das braucht man zur Ausgestaltung einer Umweltstätte.

 „Der Besuch des RBB am Freitag war wie ein Wink“, freut sich die Leiterin des Kinderbauernhofes. Der Dreh wird am kommenden Sonnabend,  17.November, um 18.30 Uhr im RBB Brandenburg übertragen. Übrigens erhielt die Einrichtung kürzlich von der Sparkassenstiftung Strausberg MOL 1000  Euro zum Erwerb von drei  Sitzgarnituren für das Projekt „Ein Platz an der Sonne“ (siehe Foto). Und trotz  Baumaßnahmen besuchten seit Mai 2006 Hunderte  Kinder und sehr viele Erwachsene, die die RBB-Sendung „96 Stunden“ eine Woche lang im Fernsehen verfolgt hatten, persönlich den Drehort.

Planmäßig soll der internationale Kinderbauernhof mit allen Gebäuden am 30.Mai 2008 eröffnet werden.

 

 

Der ECC kürte seinen dritten Ehrenritter

Rathaussturm um 11.11 Uhr und buntes Programm am Sonntagnachmittag im Herzen Eggersdorfs trotz Schnee und Regen / Die Fredersdorfer Marion und André neues Prinzenpaaar / Im Hotel „Flora“ am Sonnabend Programm zum Saisonauftakt

 

Petershagen/Eggersdorf (eb) Mit Beginn der fünften Jahreszeit sind auch im Doppeldorf wieder die Narren. Jahreszeit hat. Schöne Tradition nun seit drei Jahren ist der Rathaussturm des Eggersdorfer Carneval Club e.V. pünktlich am 11.11. um 11.11 Uhr wie auch am Nachmittag als Leistungsschau des Vereins auf dem Marktplatz auf der Bühne. Es hat sich als Fest für die ganze Familie etabliert. Dem taten der Schnee am Vormittag und der Regen am späten Nachmittag kaum Abbruch.

Neben Bürgermeister Olaf Borchardt alias „Olaf der Zaghafte“, Sportvereins-Chef Burkhard Paulat als „Burkhard der Sportliche“ gibt es seit Sonntag einen dritten Ehrenritter in der Gemeindevertreterversammlung des Doppeldorfes: Heiko Krause (der als einer von achte BewerberInnen fürs Bürgermeisteramt in Fredersdorf-Vogelsdorf am selben Tage letztlich glücklos zur Wahl stand). Ihm zog Funkenmariechen Franziska Bill die Schärpe als Ehrenritter an. Das neue Prinzenpaar Marion I und André II gratulierte herzlich. Der ECC kürt in jeder Session jemanden als Ehrenritter, der sich um den Verein verdient gemacht hat. Melanie und Thomas aus Eggersdorf, die mittlerweile amtlich ein Ehepaar sind,  hatten dem neuen Prinzenpaar Marion (30) und André  (37) Krone und Zepter übergeben. Diese beiden kommen aus Fredersdorf und werden zur Sommersonnenwende 2008 ebenfalls wirklich heiraten. Im beruflichen Leben sind sie Diplom-Betriebswirtin bei einem namhaften Berliner Reiseveranstalter und Betriebsleiter einer Berliner Montagen- und Aluminium-Bau GmbH.

Fast wie zum Halloweenfest und dem traditionellen Mittelaltermarkt füllte sich das Herz von Eggersdorf am Sonntagnachmittag mit kleinen und großen Zuschauern zum Karnevalauftakt, der mit dem Böllern der kleinen Kanone von der Strausberger Schützengilde – sie hatte vor Jahren die Vereinsfahne des ECC geweiht – begann. Es folgten bei Speis’ und Trank ein Feuerwerk an Liedern, schwungvollen Tänzen, der erstmalige Gesangsauftritt vom ECC- „Zicken-Trio“ vom ECC wie auch der der Nachwuchs-Büttenredner-Brüder Norman und Gordon Sydow. Nach Hause gingen die Besucher schließlich mit dem Wissen um weitere fröhliche Narreteien bis zum Aschermittwoch, die als Saisonauftakt am kommenden Sonnabend im Hotel „Flora“ Fredersdorf, weiteren Abend-, Senioren- und anderen Veranstaltungen im Strausberger „Klub am See“ (26.1., 27.1., 31.1., 2.2., 8.2., 9.2.2008) daher kommen.

www.eggersdorf-helau.de, karten@eggersdorf-helau.de

Am 12.Januar finden in der Petershagener Giebelseehalle die 11.Landesmeisterschaften im karnevalistischen Tanzsport statt. Karten dafür gibt es unter 033369/74 91 75 sowie 033439 /80 897.

 

 

„Samba-Kids“ beim Herbstfest der „Villa Kunterbunt“

 

Hoppegarten (BAB/eb) Viele bunte selbst gebastelte Laternen leuchteten am 2.November im Wohngebiet an der Kita „Villa Kunterbunt“ in der Oberen Bergstraße. Musikalisch begleitet wurden die kleinen Laternenträger von den „Samba-Kids“, die zum Umzug heiße Rhythmen spielten. Die wohlige Wärme des Lagerfeuers, das die freiwillige Feuerwehr des Ortes gut bewachte, genossen alle. Mancher erzählte lustige Herbstgeschichten bei Würstchen, Schmalzstullen, Glühwein und Tee. Glücklicherweise hatte es gegen 16 Uhr zu regnen aufgehört.

Kontakt Kita: 03342 300787

 

 

2007 kein Weihnachtstransport 

Kinderhilfeverein Petershagen / Eggersdorf e.V. bedauert organisatorische Schwierigkeiten in Weißrussland / Hilfe nötig für Ferienaufenthalt von Tschernobylkindern im Sommer 2008

 

Petershagen/Eggersdorf (eb) Organisatorische Schwierigkeiten im fernen Weißrussland lassen in diesem Jahr den schon traditionellen Hilfstransport aus dem Doppeldorf ausfallen, den immer der Kinderhilfeverein organisiert und der  von großer Hilfs- und Spendenbereitschaft der Doppeldörfler und Menschen aus anliegende Orten kündet.

Die Mitglieder des Kinderhilfevereins werden jedoch wieder auf den hiesigen Weihnachtsmärkten in Eggersdorf und Petershagen mit einem breiten Angebot von Adventsgestecken über Glühwein bis hin zur selbst gemachten Marmelade für den guten Zweck werben und dabei auch bei Fragen Rede und Antwort stehen.

Sie kümmern sich verstärkt um in Not geratene Kinder aus unserer Region.

Für den geplanten dreiwöchigen Erholungsaufenthalt für 20 weißrussische Mädchen und Jungen aus Serebrjanka im Sommer 2008 wird jede Unterstützung benötigt.

Der Verein dankt herzlichst allen Spendern, die seine Arbeit seit Jahren unterstützen.

 

 

FAW-Schule: Erster Weihnachtsmarkt und Tag der offenen Tür

 

Petershagen/Eggersdorf (BAB/eb) Die Private Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe der FAW gGmbH Petershagen/Eggersdorf lädt  sehr herzlich alle interessierten Eltern, Kinder und Verwandte zum ersten Weihnachtsmarkt und Tag der offenen Tür am 1. Dezember 2007  von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr ein. Attraktionen, Sehenswürdigkeiten, Informationen, aber auch Leckerein warten auf die Schaulustigen und Interessierten.

Lassen Sie sich von unserem Weihnachtskonzert und Theaterstücken verzaubern, bummeln Sie über unseren Weihnachtsbasar. Es gibt Gelegenheit, selbst Weihnachtsgeschenke  zu basteln oder zu töpfern. Eine Kunstausstellung unserer siebten Klassen lädt zum Verweilen ein.  Stärken Sie sich mit heißen Getränken, kandierten Früchten, Kuchen oder mit Leckerem vom Grill.

In unseren Informationsveranstaltungen am Rande des Weihnachtsmarkes erfahren Sie mehr über unser Schulprofil.

Weitere Tage der offenen Tür: 26.01.08, 23.02.08 und am 22.03.08 von 10.30 Uhr bis 14.30

Kontakt und Informationen: Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe der FAW gGmbH, Eggersdorfer Straße 91 – 95, 15370 Petershagen, Tel.-Nr. 033439/540029

 

 

Nix anzuziehen in der 5.Jahreszeit?

 

Strausberg (eb) Der Fundus des Mehrgenerationenhauses Strausberg im Wirtschaftsweg 71 (Gelände der Steremat gemeinnützige Beschäftigungsgesellschaft mbH) bietet in der  diesjährigen Faschingsaison, die gerade begonnen hat, die Möglichkeit der Ausleihe preiswerter Kostüme.

Infos und Anmeldung unter 03341 3 59 63 63,

mgh.jafz@sterematbsg.de

 

 

Stichwahl zwischen Klett und Weihs

 

Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Bei der Bürgermeisterwahl in Fredersdorf-Vogelsdorf am 11. November erreichte keiner der acht Kandidaten die erforderliche Mehrheit. Die meisten Stimmen erhielten Dr. Uwe Klett (Die Linke) mit mehr als 26 Prozent und Alfred Weihs (W.I.R.) mit mehr als 20 Prozent der Stimmen. Die Fredersdorf-Vogelsdorfer werden am 2. Dezember noch einmal an die Wahlurne gerufen.

 

Vorläufiges Endergebnis der Bürgermeisterwahl

(mit Briefwahl)

Wahlberechtigte: 10 639

Gültige Stimmen: 4 655

Wahlbeteiligung: 44,18%

 

Regina Boßdorf (SPD) 772 Stimmen, 16,43%

Frank Duwe (Einzelkandidat) 356 Stimmen, 7,57%

Jörg Janecke (Einzelkandidat) 347 Stimmen, 7,38%

Dirk Juhnke (CDU) 505 Stimmen, 10,74%

Dr. Uwe Klett (Die Linke) 1 233 Stimmen, 26,23%

Heiko Krause (FDP) 376 Stimmen, 8,00%

Jörg Passow (Einzelkandidat) 103 Stimmen, 2,19%

Alfred Weihs (W.I.R.) 963 Stimmen, 20,49%

 

Jazz-Frühschoppen mit den Hedgehog Stompers

 

Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Am 11.11., 11.11 Uhr eröffneten Michael Bahr und Michaela Krumrey von den Katharinenhöfen die Faschingszeit und gaben gleichzeitig den Hedgehog Stompers, einer Jazz-Formation aus Buxtehude, das Signal zu einem musikalischen Frühschoppen. Die beliebte norddeutsche Jazzband wartete mit fröhlichem Jazz in der Stilrichtung des mitreißenden New-Orleans-Stils auf, wie ihn zuvor große englische Bands pflegten: Lebendiger alter Jazz, Jazz der schwarzen Musiker aus New Orleans. Wie bereits im Vorjahr waren die Fans begeistert von dem mitreißenden Auftritt.

 

 

Dreiertreffen im englischen Sleaford

 

Fredersdorf-Vogelsdorf (BAB) Das mit Fredersdorf-Vogelsdorf freundschaftlich verbundene Sleaford hatte vom 1. bis 4. November zu einem Dreiertreffen mit Vertretern der französischen Partnergemeinden Marquette-lez-Lille und Fredersdorf-Vogelsdorf eingeladen. Die 18 Vertreter der Partnerschaftsgruppe, unter ihnen Bürgermeister Wolfgang Thamm, wurden überaus herzlich durch die Gastgeber in Mittelengland empfangen. Herzlichkeit und Begeisterung begleiteten die Fredersdorf-Vogelsdorfer während des gesamten Aufenthalts und manchmal auftauchende sprachliche Probleme erschienen bedeutungslos.

Sehr freundschaftlich war natürlich auch die Begegnung mit unseren französischen Freunden, die ein Großteil des vom Sleaforder Partnerschaftskomitee unter der Federführung von Fay Cooper und Sheila Wheeldon hervorragend organisierten Gesprächs- und Besichtigungsprogramms gemeinsam mit uns genossen. Die Fredersdorf-Vogelsdorfer werden sich konkret über die Vereinbarung zum Aufbau von Brieffreundschaften zwischen den Schulen von Fredersdorf und dem Gymnasium von Sleaford, über den Gedankenaustausch zwischen den Lehrerkollegien, über die Erweiterung des Austausches auf kulturellem, sportlichen und eventuell auch ökonomischen Gebiet sowie über wachsende Möglichkeiten der privaten Touristik freuen können. Über die mögliche Beteiligung eines Chores aus Sleaford am Chortreffen in Fredersdorf im März 2008 wird bereits verhandelt.