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Die Lilienfelder Cantorei singt in der Fredersdorfer Kirche
(g.s-h,wt) 24. November, 17 Uhr, Kirche Fredersdorf
Laß alles, was du hast. Zeit und Ewigkeit in der Chormusik des 17. bis 20. Jahrhunderts vermittelt die Lilienfelder Cantorei, ein Berliner Kammerchor, der für seinen brillanten Stimmklang bekannt ist. Es ist ein wunderbares besinnliches Angebot für den Samstag vor dem Totensonntag. Anja Hawlitzki, Violine und Mirjam Bonin, Flöte spielen Instrumentalmusik von Henry Purcell. Die Leitung hat Klaus-Martin Bresgott, Berlin. Durch ihn brilliert der Chor auf einem hohen stimmlichen Niveau. Das Konzert bringt eine Stunde Ruhe und Andächtigkeit, die noch lange nachklingen.
Ich beobachtete heimlich eine Dame mit ihrer Enkeltochter beim Einkaufsbummel. Ganz ohne Geschrei, Bettelei und Gezerre: Sie nahmen sich einfach Zeit zum Schauen und Träumen. Ich hörte sie erzählen: Die Stoffpuppe mit den Wollhaaren war das Liebste, was die Dame in ihrer frühen Kindheit besaß, Lilli mit Knopfaugen und aufgemalten Mund. Sie liebte dieses Püppchen; es schlief neben ihr auf dem kleinen Kissen. Gern hätte sie ein eigenes Zimmer gehabt, mit farbigen Wänden und Himmelchen über dem Bett, eben wie eine Traumprinzessin. Da fragte die Kleine: „Warum kann man denn nicht auch als Oma Prinzessin spielen?“ Ich war verblüfft – das ist Kinderlogik. Man kann ja heimlich die Enkel als Vorwand nutzen, um sich ein Stück Kindheit zurückzuholen. Kinderzimmer wirklich zum Kinderzimmer umgestalten, mit Stoffen, entsprechend der Kinderwünsche: klare, kräftige Farben mit fröhlichen Tiermotiven oder zarte Pastelltöne mit kleinen Glitzerpartien – wie im Märchen. Und wenn unten die Familie feiert, fragt sich die fröhliche Runde schon mal: wo ist eigentlich Oma?
Ihre Kathi Suthau
Knapp drei Wochen nach dem Start der bundesweiten Gesundheitsstudie wird erste Bilanz gezogen. „Wir sind stolz, daß sich viele Fitness- & Wellness-Anlagen für die Studie lizenzieren ließen. Sie leisten damit einen großen Beitrag zur Förderung der körperlichen Gesundheit und Vitalität in Deutschland“, so die Initiatoren aus Berlin.
Anmeldung bei Friendly Fitness
Für die Region Strausberg und Umgebung wurde Friendly Fitness offiziell lizenziert. „Besonders beliebt ist das 6-Wochen-Programm bei Personen zwischen 30 und 80 Jahren, die bisher nicht oder nur wenig sportlich aktiv waren“, so der GF Frank Hartenstein. „Die ersten Zwischenergebnisse zeigen, daß bei regelmäßigem Training die körperliche Vitalität und Gesundheit in nur sechs Wochen deutlich gesteigert werden kann – ganz unabhängig vom Alter, so Frank Hartenstein weiter.
Deutschland (noch) unfit!
Daß die deutschen Bundesbürger in der Vergangenheit bei vielen Fitness- und Gesundheits-Studien schlecht abschnitten ist allseits bekannt. Vor allem in Punkto „Übergewicht“ belegen die Deutschen aktuell den unrühmlichen Platz 1 in Europa. Auch die ersten Studien-Ergebnisse bestätigen, dass den Bundesbürgern etwas mehr Bewegung gut tun würde.
Vor allem bei Blutdruck, Körperfett und Body Maß Index (Gradmesser für das Idealgewicht) schneiden die Bundesbürger im Vergleich zu anderen Nationen schlecht ab.
Steigerung der Fitness um 20%
Ziel der Gesundheitsstudie ist es, diesen Negativtrend zu stoppen: Jeder Teilnehmer erhält ein spezielles Programm für sechs Wochen, inklusive Betreuung durch qualifiziertes Fachpersonal. Das Programm wird an modernen Trainingsgeräten und/oder in motivierenden Gymnastikkursen durchgeführt. Durch 14 Gesundheitstests, die in Kooperation mit dem FBB-Lehrzentrum für Prävention und Rehabilitation sowie in Abstimmung mit der Barmer Ersatzkasse ausgewertet wurden, wird der Gesundheits- & Vital-Status vor, während und nach dem Programm ermittelt. Aktuell beträgt die Steigerungsquote durchschnittlich stolze 12%. Die Teilnehmer verbessern sich vor allem im Bereich Ausdauer (Herz-Kreislauf), Rumpfmuskulatur und Koordination. In den meisten Fällen können auch Körperfett und Körpergewicht deutlich reduziert werden.
Krankenkassen befürworten die Gesundheitsstudie
Insbesondere die Barmer Ersatzkasse befürwortet diese Gesundheitsstudie und empfiehlt Ihren Versicherten daran teilzunehmen. Nähere Informationen erhalten Sie direkt bei Friendly Fitness oder bei Ihrer Krankenkasse.
Anmeldungen noch bis zum 30. November 2007 möglich
Wer sich noch für die Gesundheitsstudie anmelden möchte, hat bis zum 30. November 2007 die Chance. Die Teilnahmegebühr beträgt 29,90 Euro inkl. aller Tests und Auswertungen. Informationen und Anmeldung unter Telefon 03341 – 314040.
Taxistand jetzt an der Dorfaue
Taxis stehen an speziell dafür vorgesehenen Halteplätzen bereit, um auf Fahrgäste zu warten. Als Ergänzung bzw. Bestandteil des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) bringen sie mehr Mobilität.
Kürzlich wurde auch in der Dorfaue, gleich am Elektroladen in unmittelbarer Nähe zu den Buslinien 161, 420, 940A und der Straßenbahnlinie 88, ein Taxistand eingerichtet.
Der Betreiber bietet hier
Montag bis Freitag von 7:00 – 09:00 Uhr und Freitag/Sonnabend von
18:00 – 22:00 Uhr seine Leistungen an.
Schöneiche bei Berlin hat nunmehr ein weiteres attraktives Angebot im Dienstleistungssektor.
Damit bald wieder der Kronleuchter in der Kirche erstrahlen kann
Doppeldorf-Heimatverein startet Spendenaktion auf Weihnachtsmarkt, die ein weiteres schönes Detail der Denkmalpflege zum Ziel hat
Petershagen/Eggersdorf (Dr. Hartung/eb) Nachdem die Dorfkirche Petershagen 2003 nach einer aufwändigen Restaurierung wieder im alten Glanz erstrahlte, fehlte der ehemalige Kronleuchter. Er war bei der Sanierung in den 1970er Jahren demontiert worden. Nur der Reifen mit integrierten Rhomben sowie vereinzelte Blätter und Glöckchen tauchten zufällig vor Jahren auf. In die nun beabsichtigte Vollendung der Kirchenbeleuchtung könnte dieser Leuchter wieder einbezogen werden.
Der Verein für Heimatkunde Petershagen/Eggersdorf möchte mit Unterstützung vieler Denkmalfreunde diese Leuchtkrone erbauen lassen. Mit Beginn der Adventszeit wird das dem Original nachgebildete Modell in der Kirche und im Büdnerhaus ausgestellt. Material und Arbeit zur Wiedererstehung kosten etwa 3000 Euro. Die Petershagener Optikermeisterin Kati Frädrich wird zum Adventsmarkt in Petershagen (8./9.12.) Windlichter mit Kronleuchtermotiv zu Gunsten des Projektes gravieren. Am 2. Advent können im historischen Büdnerhaus auch mitgebrachte Gläser z.B. mit Wunschnamenszug versehen werden. Ebenfalls ist eine Versteigerung eines zum Anlass gravierten Pokals am Adventssonntag um 15 Uhr vorgesehen, alles zu Gunsten dieses Projektes!
„Ossi al dente“ - heitere Alltagsgeschichten
zu den „Kulturtagen im Herbst“
Das dritte Mal veranstalteten der Kulturbund und die Gemeinde Petershagen/Eggersdorfer einen gut besuchten Mix anspruchsvoller Veranstaltungen im Doppeldorf
Petershagen/Eggersdorf (eb) Bis auf den letzten der 35 Plätze besetzt war die Galerie am Markt Eggersdorf kürzlich, als die Strausberger Journalistin und Autorin Gabriele Stave innerhalb der 3. „Kulturtage im Herbst“ im Doppeldorf mit Kurzgeschichten aus ihrem und dem Buch ihres verstorbenen Mannes John Stave „Das Chamäleon bin ich“ las. „Ossi al dente“ hieß ihr Programm, man könnte auch sagen: Ossi bissfest oder noch nicht ganz weich gekocht. Da ging es gut pointiert zumeist um privates und berufliches Alltägliche, größtenteils im Hinblick auch auf die politische Klein- und Großwetterlage. Das amüsierte, verstehende, zustimmenden Publikum honorierte das mit fröhlichem Grinsen, Schmunzeln, Lächeln bis zum offenen Gelächter und wiederholtem Beifall.
Gabi Staves Ohne-mich-AG, der Windelbote mit dem Schnupperangebot, wie man das goldene Arbeits-Los zieht, Erinnerungen an den DDR-„Gelben Köstlichen“, die Geschichte vom „Dentaself“-Selbstbausatz aus dem Baumarkt als preiswerte Zahnreparatur-Variante wie auch weitschweifige Erörterungen zum demografischen Wandel mit „Rent a Rentner“ wie auch „Die Rache des kleinen Weihnachtsmannes“ ließen die Zeit schnell vergehen und so manches heiter noch deutlicher als Spiegelbild oftmals krasser, liebloser Werbekampagnen sehen.
Eulenspiegel-Autorin Stave, sie ist ebenso eine der beiden Redakteurinnen des im 3.Jahr erscheinenden Monats-Magazins „Mittendrin - Magazin für die märkische s5-Region“, sparte auch den 50.Jahrestag des nunmehr 16 000fachen unerbittlichen Blitzers nicht aus. Immerhin habe er ungezählte untreue Partnerschaften aufgedeckt und so manchen Ort vor der Pleite bewahrt.
„Hat Spaß gemacht, denn selten liest ein Autor die eigenen Geschichten dann auch so gut und mit schauspielerischem Talent wie sie“, meinte die Eggersdorfer Bibliothekarin Birgid Labsch am Schluss der Lesung, die in bewährter Weise vom Kulturbund und der Gemeinde organisiert worden war.
Schöneiche Fuenf Jahre Ortsbeirat
Chronik des Ortes und die „Schöneicher Hefte“ gehören zu den Höhepunkten ehrenamtlicher Arbeit im Beirat
Schöneiche (BAB/ jh/eb) Am 6. November 2007 ist es fünf Jahre her, seit die Gemeindevertretung die Mitglieder des Ortschronikfachbeirats berufen hat. Im historischen Ortschronikarchiv, das der Ortschronikfachbeirat betreut, werden Dokumente, Zeitungsausschnitte und Fotos zur Heimatgeschichte, dem gesellschaftlichen Leben im Ort und zur Ortsentwicklung gesammelt. Das geschieht unter einem besonderen Ordnungssystem. Das ist wichtig, da es oft Anfragen an das historische Archiv, z.B. zur Straßenbahn, zur Post oder zu ehemaligen Einwohnern gibt. Der Ortschronikfachbeirat bemüht sich um die Verbreitung der gesammelten Informationen, indem er Material für Ausstellungen des Heimatvereins zur Verfügung stellt und die „Schöneicher Hefte“ herausgegeben werden. In dieser Reihe sind bisher „Gastronomie in Schöneiche seit 1900“, „Gewässer in und um Schöneiche“ sowie ganz aktuell „300 Jahre Schöneicher Schulgeschichte“ erschienen. An weiteren Heften wird gearbeitet. Bereits im Juni 1998 wurde durch die Gemeindevertretung ein Archivbeirat berufen, dessen Mitglieder schon für die Bewahrung und Sammlung der Schöneicher Geschichte tätig waren. Dessen Tätigkeit wurde vor fünf Jahren durch den Beschluss der Gemeindevertretung anerkannt und gewürdigt. Der Ortschronikfachbeirat bedeutete einen neuen Rahmen für die Tätigkeit.
Die Gemeinde gratuliert den Mitgliedern des Ortschronikfachbeirates sehr herzlich zu ihrem Jubiläum. Aber vor allem dankt die Gemeinde den heutigen und auch den früheren Mitgliedern für ihr Engagement, ihren Fleiß und für die vielen Stunden ehrenamtlicher Tätigkeit für den Ort. Derzeit sind Mitglieder: Dr. Klaus Doering, Dr. Klaus Stelter, Prof. Christina Felber, Dr. Wolfgang Cajar, Stephan Rössig, Helge Martini, Regina Flikschuh (Ortschonistin) und Ekkehard Brühn als Vorsitzender.
Als in der Vorbereitung auf die 625-Jahr-Feier im Jahr 2000 die Schöneicher Chronik geschrieben wurde, konnten die Autorinnen auf Material zurückgreifen, das schon seit vielen Jahren in unserem Ort zusammengetragen und von den Mitgliedern des Ortschronikfachbeirates aufbewahrt wurde. Die Herausgabe der Chronik und der Schöneicher Hefte bilden bisherige Höhepunkte in der Arbeit des Ortschronikfachbeirates. Der Fachbeirat hat seine Aufgaben trotz mancher Probleme und teilweise schwieriger Rahmenbedingungen bewältigt, so z.B. die ungenügenden Unterbringungsmöglichkeiten für die historischen Materialien.
Bürgermeister Heinrich Jütnner: „Die Gemeinde verspricht, das mögliche zu tun, damit die gesammelten Dokumente gut aufbewahrt und geschützt werden und sich damit auch die Arbeitsbedingungen für den Ortschronikfachbeirat deutlich verbessern.
Derzeit 12.110 Schöneicher – Zuwachs hält weiterhin an
Seit 2005 ist Schöneiche nach Eisenhüttenstadt und Fürstenwalde die drittgrößte Gemeinde im Landkreis Oder-Spree /Fast zehn Prozent der Dorfbevölkerung sind Kinder bis 12 Jahren / Im Januar 2009 Inbetriebnahme weiterer Kita
Schöneiche (BAB/jh/eb) Die Waldgartengemeinde kann sich über weiteren Zuzug freuen: Am 7.November hatte Schöneiche bei Berlin nach Angaben von Bürgermeister Heinrich Jüttner 12.110 Einwohnerinnen und Einwohner mit Hauptwohnsitz. Das sind 60 Schöneicher mehr als am 31.12.2006. 1990 lebten in der wiederholt ausgezeichneten grünen Gemeinde noch 8.169 Einwohner mit Hauptwohnsitz, im Jahr 1996 wurden dann 10.000 Einwohner und 1999 wurde die Zahl 11.000 erreicht. 12.000 Personen waren es dann im Jahr 2005.
Im Mai 2005 ist Schöneiche bei Berlin mit 11.953 Einwohnern vor Erkner zur drittgrößten Gemeinde im Landkreis Oder-Spree nach Eisenhüttenstadt und Fürstenwalde geworden. Die Zahl der Kinder im Krippenalter beträgt derzeit 171, das sind neun mehr als noch am 30. Juni Die Zahl der Kinder bis sechs Jahren beträgt 584, das sind 13 mehr als noch vor fünf Monaten. Die Zahl der Kinder bis 12 Jahren stieg in fünf Monaten um 14 auf 1.170.
Das sind 9,66 Prozent an der Gesamtbevölkerung.
In der Kommunalpolitik Schöneiches und bei der Gemeindeverwaltung hatten Kindertagesstätten und Schulen seit 1991 oberste Priorität, ohne dass andere Aufgaben unvertretbar vernachlässigt wurden.
Die Waldgartengemeinde hat trotz zahlreicher Probleme seit 1990 behutsam eine nachhaltige Entwicklung unter Beachtung der sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Belange erfolgreich durchgemacht. „Auf diesem Fundament kann die zukünftige Entwicklung aufbauen und auch die schweren Herausforderungen der Zukunft, z.B. durch Klimawandel, können gemeistert werden.“, sagt der Bürgermeister. Die neue Kindertagesstätte mit 75 Plätzen in der Lindenstraße wurde im Januar 2007 in Betrieb genommen. Im Januar 2009 wird der Neubau einer weiteren Kindertagesstätte mit 120 Plätzen im Grätzsteig am Sportplatz fertig werden.
Beethoven in Petershagen und Schöneiche
Begeisterter Applaus am Sonntag in der Giebelseehalle Petershagen / Kommenden Sonntag Auzfführung in Schöneiche
Schöneiche/Petershagen/Eggersdorf (BAB/eb) Mitten in Berlin laufen die Proben zu einer Opernaufführung in Schöneiche: Unter Regie des Schöneicher Hochschul-Lehrers Heinz Reeh von der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ wird Beethovens einzige Oper „Fidelio" einstudiert - und am 24. November in der „Lehrer-Paul-Bester“-Mehrzweckhalle an der Dorfaue aufgeführt. Für Carola Grunwitz vom Schöneicher Stadtmarketing, die die Werbetrommel für die Veranstaltung rührt, ist die Oper nicht nur ein Kunsterlebnis, sondern ein Glanzlicht im Leben der Gemeinde, von dem auch die Wirtschaft profitieren kann - wenn zum Beispiel Besucher nach der Opernaufführung noch ein Restaurant im Ort aufsuchen.
Am vergangenen Sonntag wurde besagte Oper in der Giebelseehalle in Petershagen aufgeführt und erhielt starken Applaus. Das Werk, das Studenten und ehemalige Mitstudenten der Musikhochschule gemeinsam mit dem gemischten Chor Strausberg, der Chorgemeinschaft Schöneiche und dem Neuen Sinfonie Orchester Berlin präsentierten, begeisterte die Zuschauer in den gut gefüllten Stuhlreihen.
Schöneiche
Buswartehäuschen fertig
Fördermittel des Landkreises Oder-Spree und Haushaltsmittel der Gemeinde wurden sinnvoll zur Verbesserung der Bedingungen an der Bushaltestelle Miethkestraße eingesetzt.
Ein kleiner Fahrgastunterstand schützt jetzt Besucher und Kunden des Ortszentrums vor Regen und Wind. Eine Sitzmöglichkeit erleichtert das Warten auf den Bus. Kunden des Ortszentrums können ihren Einkauf auf der Bank abstellen. Sitzgelegenheit, Abfallbehälter und ein gesondertes Behältnis für Zigarettenkippen machen die Haltestelle für die Fahrgäste angenehmer
Unkompliziert und ohne Störungen haben die ausführenden Firmen und die Gemeindeverwaltung einen reibungslosen und zügigen Bauablauf gewährleistet.
Tanzen ist in
Erster Sommernachtsball wurde ein großer Erfolg
Neuenhagen (e.n.) „Was für ein schöner Abend“, so und ähnlich gaben die Gäste des 1. Sommernachtsballs der Abteilung Gesellschaftstanz der SG Rot-Weiß Neuenhagen ihre Komplimente ab. Abteilungsleiter ist Dr. Rainer Halmen und der hatte sich für diesen Abend ein attraktives Programm rund um den Gesellschaftstanz einfallen lassen. Der Saal der Gaststätte „Süße Ecke“ erweckte zunächst den Eindruck, als wenn ein Turniertanzabend bevorstehen würde. Doch Halmen sagte noch einmal deutlich: „In unserer Gruppe muß keiner Turniertänze in den Beinen haben. Wir wollen den Spaß am Tanzen haben und mit regelmäßigen Trainingsstunden unsere Qualitäten verbessern.“
Nach den kurzen einführenden Worten, unter anderem auch vom Bürgermeister der Gemeinde Neuenhagen, Jürgen Henze, dem Präsidenten der SG Rot-Weiß, Klaus Richter, sowie dem Geschäftsstellenleiter der SG, Andreas Pauli, gab es ein echtes Feuerwerk von Gesellschaftstänzen und Paaren die Rumba, Samba, Cha Cha oder Jive, aber auch den Ball-Klassiker schlechthin, den Wiener Walzer, bis zur Vollendung vorführten.
„Es ist natürlich auch eine Werbung für unseren noch jungen kleinen Verein, denn wir suchen durchaus noch Paare, die sich gerne dem Tanzen widmen möchten“, sagte Halmen, der gleichzeitig mit seiner Tanzpartnerin Claudia Sawallisch das Training leitet. „Wenn sich Paare bei uns melden, setzen wir zumindest Grundkenntnisse im Tanzen voraus. Blutige Anfänger – dazu sollten dann aber doch die gängigen Tanzschulen besucht werden“
Musikalisch begleitete den Sommernachtsball die Fortuna Live Band. Wir haben die Musiker bewußt gewählt. Sie haben ein besonderes musikalisches Gefühl für den Gesellschaftstanz und beherrschen auch zahlreiche Titel, die von den Paaren bei solchen Gelegenheiten immer wieder gerne gewünscht werden.“
Zurzeit gehören zur Abteilung Gesellschaftstanz sieben Paare. Wer Interesse hat, sich dem Verein anzuschleißen, erreicht Dr. Halmen unter der Telefonnummer 0170/7370100. „Die Interessierten müssen nicht sofort Mitglied werden. Wir bieten durchaus die Möglichkeit an, auch an einem Schnuppertraining teilzunehmen. Dabei gibt es inzwischen mehrere Modelle, unter anderem auch ein Intensivtraining das an einem Wochenende stattfinden kann.“
Andreas Pauli, einer der Ideeengeber und wichtigsten Organisatoren, sagte nach dem Ball: „Es war ein voller Erfolg und eine weitere Auflage wird es ganz sicher geben. “
„Gut Blatt“
Am 28. Dezember wird der Jahressieger ermittelt
Neuenhagen (e.n.) „Nach einem Schlaganfall habe ich mich lange mit meinem behandelnden Arzt unterhalten. Der hat mir empfohlen, aktiv zu sein und vor allem das Gehirn zu trainieren. Schließlich habe ich mich für Skat entschieden, denn daß ist sozusagen das beste Gehirnjogging überhaupt. Der Arzt hat mir übrigens zugestimmt“, erzählt Wolfgang Rönnicke aus Neuenhagen, der bei den Neuenhagener Skatturnieren nicht nur eine „Hausnummer“ ist, sondern auch immer mit zu den Favoriten gehört.
Seit 1991 gibt es die Neuenhagener Skatturnier nun schon. Siegfried Leske ist der wichtigste Organisator und gleichzeitig Turnierleiter. Von Januar bis Juni sowie September bis Dezember werden die jeweiligen Runden ausgespielt. Dabei gibt es im Monat jeweils das Montag-, Freitag- und Sonntag-Turnier. Die Besten qualifizieren sich dann zu einer Finalrunde, die die Skatfreunde das Champions-League-Turnier nennen. Leske berichtet weiter, daß der Termin für diesen Jahreshöhepunkt schon fest steht. „Es wird der 28. Dezember 2007 sein.“ An diesem Tag treffen sich im Bürgerhaus die Tages-sowie Jahressieger, der Sieger des Traditionsturniers, die Tages- und Gesamtsieger des Sommerturniers sowie die Gesamtsieger des Turniers in Waldesruh, um ihren Meister zu finden. Gespielt wird, wie bei den Turnieren, am 4er Tisch (48 Spiele) oder am 3er Tisch (36 Spiele). Die Altenburger Skatregeln sowie das erweiterte Seegersystem sind Grundlagen für die Turniere.
Die Monats-Turniere finden im „Haus der Senioren“ in der Neuenhagener Hauptstraße statt. Gisela Pahl betreut „ihre Männer“ und sagt: „Es ist hier richtig gemütlich, denn nahezu jeder bringt auch etwas mit. Brötchen, Kartoffelsalat und Würstchen gehören zum Turnier wie reichliche Diskussionen über Re, Kontra, Grand und Bock“
Wer mehr wissen möchte: Siegfried Leske, Telefon: (03342)-7995
Mehr Erste-Hilfe-Kurse und Kommunikationstraining
Stadtschule Altlandsberg bewarb sich erfolgreich für die landesweite „Initiative Oberschule“
Altlandsberg (ioe) Die Altlandsberger Stadtschule war am schnellsten bei der Bewerbung des von der EU geförderten Projekts „Initiative Oberschule“, das im Juli diesen Jahres auf den Weg gebracht wurde. „Am 1. August stand unser Konzept, das wir dann umgehend zur Genehmigung einreichten“, berichtet Rektorin Heidelind Uhlig. Das Konzept basiert auf den langjährigen Erfahrungen mit dem Schulsanitätsdienst, der nicht nur in den Hofpausen für die Erste Hilfe da ist. Die Schülerinnen und Schüler sind auch auf Festen und Sportveranstaltungen in der Region präsent und geben ihre Kenntnisse im Hort oder in Kindertagesstätten weiter. Jetzt kann die Ersthelferausbildung in den Klassenstufen 7 bis 10 auf noch mehr Teilnehmer ausgeweitet werden. Es besteht auch die Möglichkeit, kostenlos den Sanitätsschein A und B abzulegen. Das erhöht die Chancen, in die medizinische Ausbildung einzusteigen und hilft auch Geld zu sparen beim Ablegen des Führerscheins, der in manchen ländlichen Bereichen unverzichtbar ist für die Mobilität.
In der neuen Förderperiode der Europäischen Union von 2007 bis 2013 stehen den rund 200 Oberschulen sowie Gesamtschulen, die in absehbarer Zeit in Oberschulen umgewandelt werden, ca. 20 Millionen Euro für das Programm zur Verfügung. Mit diesen Mitteln sollen die Schulen in Ergänzung zum Unterricht eigene Konzepte entwickeln, um bessere Abschlüsse zu ermöglichen, die Ausbildungsfähigkeit zu verbessern und das Selbstbewußtsein der Schülerinnen und Schüler zu stärken.
Bei der Übergabe des Vertrages und der Fördersumme für das erste Konzept am 15. November in Anwesenheit von Bürgermeister Arno Jaeschke und Schulrat Bernd Emmerling war zu erfahren, daß inzwischen ein weiteres Konzept der Altlandsberger Stadtschule genehmigt wurde. Im Januar 2008 nehmen Neuntklässler an einem Kommunikationstraining in der Werftpfuhler Jugendbildungsstätte „Kurt Löwenstein“ teil. Ein drittes Konzept zum Erstellen von Internetseiten sei in Vorbereitung, informierte die Rektorin. Bürgermeister Arno Jaeschke lobte das Team der Altlandsberger Stadtschule, ihm sei „die Unruhe in den Sommerferien“ nicht entgangen. Er verwies darauf, daß der kommunale Anteil für den Radwegbau von Fredersdorf nach Altlandsberg und die Sanierung der Schulturnhalle die Schwerpunkte des Altlandsberger Haushalts 2008 ausmachen.
Ehemaliges Arbeitsamt soll für Vereine hergerichtet werden
Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben sicherte als Eigentümerin entsprechende Baumaßnahmen zu
Strausberg (ioe) „Wir können uns die hohen monatlichen Betriebskosten von 1.700 Euro, die vor allem dem schlechten baulichen Zustand geschuldet sind, nicht länger leisten“, erklärt der Vereinsvorsitzende des Sozialen Hilfeverbands Strausberg (SHS), Matthias Günsel. Wenn die Baracken in der Garzauer Chaussee 1 in absehbarer Zeit nicht saniert werden, wird der SHS den bisherigen Vereinssitz räumen müssen, war sich der Vorstand auf seiner jüngsten Sitzung einig. Nötig wären eine Dämmung der Gebäude, Reparaturen am Dach, die Erneuerung der maroden E-Anlage und anderes mehr.
Mit zwölf fest angestellten Mitarbeitern, darunter sind Heilerzieher, Sozialarbeiter und Sozialpädagogen, gleicht der gemeinnützige Verein einem mittelständischen Unternehmen, so Günsel. Ohne wirtschaftliche Effizienz könne der SHS nicht überleben. Bei den Aufgaben konzentriert man sich auf Projekte mit festen Einnahmen, erläutert der Vorsitzende. Dazu zählen beispielsweise der Familien entlastende Dienst für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen, der über Pflegekassen finanziert wird. Hinzu kommen Beratungs- und Betreuungsprojekte für Hartz IV-Empfänger unter 25 Jahren, die ohne Schul- und Ausbildungsabschluß dastehen. Diese werden vom Landkreis, dem Jugendamt und dem Jobcenter gefördert. Ein drittes Standbein des SHS sind Kurse mit berufsvorbereitenden Maßnahmen, unterstützt durch Gelder der EU, des Landes und des Kreises.
Neben den Festangestellten unterstützen auch ehrenamtliche Helfer das soziale Anliegen des gemeinnützigen Vereins. Im März gründete sich beispielsweise eine Selbsthilfegruppe für Eltern von behinderten Kindern bzw. Jugendlichen und deren pflegende Angehörige. Inzwischen besuchen durchschnittlich 15 Teilnehmer die Gesprächskreise.
Nach einem Vorort-Termin am Dienstag ist Matthias Günsel optimistisch, daß der SHS im kommenden Jahr einige Räume des einstigen Arbeitsamtes in der Wriezener Straße belegen kann. Mit dabei waren Vertreter der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (als Eigentümer) sowie Bereichsleiterin Gudrun Wolf und Birgit Bärmann (Fachbereich Stadtplanung und Bautechnik) von der Stadtverwaltung. Die Bundesanstalt sicherte laut Günsel zu, das Gebäude bis zum 2. Halbjahr 2008 für gemeinnützige Vereine herzurichten. „Wir hätten dort mehr Platz, eine verkehrsgünstige Anbindung und sicher auch geringere Kosten“, meint Günsel zu den Vorteilen des neuen Vereinsdomizils.
Benefiz-Kochen für die Strausberger Tafel
Acht namhafte Prominente und das Team der Gaststätte „Zur Fähre“ bewirteten über 100 Gäste
Strausberg (ioe) „Das war ein ganz besonderer Abend. Ich bin begeistert von der Hilfsbereitschaft aller Beteiligten, die Anteilnahme zeigten für das Schicksal bedürftiger Menschen“, freut sich Antje Knössl vom Arbeitslosenservice unter dem Dach des Arbeitslosenverbands, der auch die Strausberger Tafel managt. Sie hatte die Idee, ein Benefizessen zu veranstalten, sprach Unternehmen, Prominente, Politiker, Lebensmittelhändler und Fischer an und fand ausnahmslos ein positives Echo.
Mit tatkräftiger Unterstützung des Teams der Gaststätte „Zur Fähre“ wurde am Samstag ab 14 Uhr in der Küche geschnippelt, geköchelt und gegart, um dann am Abend die Gäste kulinarisch zu verwöhnen. Als Hobbyköche gingen ans Werk: der Schauspieler Pierre Sanoussi-Bliss (Krimiserie „Der Alte“), die Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Barnim und MOL, Josef Keil und Dietrich Harms, Landrat Gernot Schmidt, Rüdersdorfs Bürgermeister André Schaller, der Regionalleiter und der Filialleiter der Berliner Volksbank, Hans Günter Zeger und Frank Weber, sowie die Geschäftsführerin der Tangoo GmbH, Doreen Dornhauer.
Was letztendlich am kalt-warmen Buffet serviert wurde, stand erst einen Tag vorher fest. „Wir mußten uns nach den gesponserten Produkten richten, die allesamt eine super Qualität hatten“, erklärte Restaurantinhaber Tom Bongert. Und für jeden Geschmack war etwas dabei: Käsecreme- und Kürbissuppe, Maronen und Linsensalat, Karpfen, Schweinenüsschen, Ratatouille, Chili con Carne, internationale Käsehappen, exotisches Obst und anderes mehr. Marina und Michael Kaljushni, Lehrer der Kreismusikschule begleiteten den Gaumenschmaus musikalisch mit E-Piano und Klarinette. Genauso wie Mario Schmidt vom BB Radio, der den Abend moderierte, verzichtete das Ehepaar Kaljushni auf ein Honorar. Das Benefizessen brachte einen Reinerlös von 1036 Euro für die Strausberger Tafel.
Vom Ruf nach einer „vernünftigen Wirtschaftspolitik“
In einem Leserbrief, den wir
aus Platzgründen nur gekürzt wiedergeben können, moniert Jens Reschke aus
Strausberg die durchgehend positive Berichterstattung zum Um- und Ausbau des
Handelscentrums. Seine Kritikpunkte: Die kleinen Läden in der Altstadt haben
dauerhaft keine Chance mehr,
gegen Edeka, Ihr Platz (Drogerie-Markt) etc. zu bestehen, zumal hier verstärkt
Industriewaren angeboten werden, die die Kaufkraft von den anderen Anbietern
abzieht. Eine Belebung der Nordhälfte der Großen Straße rückt damit in noch
weitere Ferne -
im Gegenteil, es droht weitere Verödung. Es wurde nur in das Handelscentrum
selbst, aber nicht in das unmittelbare
Umfeld investiert. Die Goethestraße zum Beispiel ist in einem schlechten
Zustand, der Gehweg, soweit überhaupt vorhanden, total kaputt, die Stadt
genehmigt so ein Vorhaben, ohne selbst die Infrastruktur im Umfeld
weiterzuentwickeln. Es wurden nur wenige Bäume und Sträucher neu gepflanzt. Die
Außenanlagen
bieten nach wie vor kein schönes Bild. Die neue 3.500m² Edeka-Halle wird rund
um die Uhr, also auch nachts,
beliefert. Sehr zur Freude der Anwohner in der Nachbarschaft, deren Protest an
den Grundstückszäunen zu bewundern ist (Anti-Edeka-Plakate).
Lärmschutzmaßnahmen sind nicht vorhanden und offensichtlich auch nicht
geplant. Die Bewohner, deren Grundstücke an die Südseite des Handelscentrums
angrenzen, haben jetzt neben einem riesigen Parkplatz vor der Nase auch das
Problem der Dauerbeschallung bei den stattfindenden "Events".
Im Klartext: Das "neue" Handelscentrum zieht mehr denn je jede Menge
Individual- und Lieferverkehr mit allen verbundenen Nachteilen auf sich. Wer
bezahlt eigentlich die damit verbundene Entwertung der umliegenden
Privatgrundstücke? Statt noch mehr Discounter anzulocken (wie viel neue
verträgt eine Stadt
mit 26.000 Einwohnern eigentlich überhaupt noch?) sollte die Stadt Strausberg
lieber eine vernünftige Wirtschaftspolitik machen und endlich Gewerbebetriebe
in das nach rund 15 Jahren immer noch nur zu einem Drittel ausgelastete
Gewerbegebiet holen, um damit mehr zukunftsträchtige und
möglichst auch höher qualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen.
In einem Fazit mahnt Herr Reschke eine vernünftige
Wirtschaftspolitik in Strausberg an und kein Einkaufstourismus für kurze Zeit
zu Lasten der Bewohner.
Auf unsere Bitte gab das Management des Handelscentrums eine Stellungnahme ab.
Centermanagement setzt auf Qualität und Branchen-Mix
Über die Nordhälfte der Großen Straße und der dort möglichen Bebauung wird nunmehr 17 Jahre diskutiert, aber der Wunsch bleibt auch oft der Vater des Gedanken. Die moderne Einkaufskultur verlangt von Kunden und Handel heute einfach andere Strukturen, die jedoch in der Großen Straße so nicht gegeben sind. Das Handelscentrum Strausberg gibt es mit über 70 Mietern, darunter auch viele Mittelständler, bereits seit 18 Jahren. Auch diese Existenzen sind erhaltenswürdig, oder?
Ihre Kritik über das Umfeld des Handelscentrums weisen wir zurück mit dem Hinweis, daß allein 370.000 Euro für öffentlichen Straßenbau, Beleuchtungsanlagen und Grünbepflanzung investiert wurden. Eine Nachtbelieferung für die EDEKA-Halle wurde bereits nach dem dritten Tag der Eröffnung eingestellt.
Die im Jahr maximal sechsmal stattfindenden Events an einem Sonntag werden vom Bürger/Kunden außerordentlich wohlwollend angenommen und wir hatten diesbezüglich bislang noch keine Beschwerden der Anwohner. Wir sind völlig Ihrer Meinung, daß statt noch mehr Discounter anzulocken, bessere Qualität von Handelsanbietern in die Stadt Strausberg gehört. Dies könnte durchaus in der Altstadt geschehen.
Wir sind der festen Überzeugung, und dies bestätigen uns auch ausnahmslos alle Kunden, die bislang das „neue Handelscentrum Strausberg“ besucht haben, daß sich unser Center genau in diese Richtung der Qualitätsverbesserung entwickelt hat. Mit unserem Mietermix von Apollo, C&A, EDEKA mit Frischfisch/Frischfleisch usw., über MediMax bis Zoo sind wir konsequent und konzeptionell einen wichtigen Weg gegangen.
Ihr Ruf nach „vernünftiger Wirtschaftspolitik“ ist durchaus berechtigt. Aber es sollte wohl ein Schritt in die richtige Richtung sein, wenn nachweisbar 160 Vollarbeitsplätze und 20 Ausbildungsplätze geschaffen wurden. Hierzu haben wir, aber auch die Wirtschaftspolitik der Stadt, beigetragen.
Grundsätzlich würden wir uns freuen, wenn der von Ihnen kritisierte Einkaufstourismus dauerhaft anhält und zwar in umgekehrter Richtung - aus Teilen Berlins, zumindest im Sommer mit Bummel um den See, durch die Altstadt (bei geöffneten Läden bis 20.00 Uhr) und dem Handelscentrum Strausberg.
Weitere Spenden für die Orgelsanierung
Strausberg (BAB) Das Benefizkonzert des Lions Club Strausberg mit dem Kammerorchester des Musikkorps der Bundeswehr am 17. November in der Marienkirche brachte einen Erlös von 750 Euro ein, informierten die Veranstalter. Insgesamt überreichte der Lions Club dem Freundeskreis St. Marien 5000 Euro, die für die Sanierung der Orgel verwandt werden sollen.
Postfiliale wieder im Handelscentrum
Strausberg (BAB) Nach dem Umbau des Handelscentrums ist dort seit dem 19. November wieder eine Partnerfiliale der Deutschen Post AG ansässig. Das Leistungsangebot umfaßt neben dem Verkauf von Briefmarken, Telefonkarten und Packsets auch den Postbankdienst. Die Postfiliale hat Montag bis Samstag von 9 bis 20 Uhr geöffnet.
Straßensperrungen zum Weihnachtsmarkt
Strausberg (BAB) Zum Weihnachtsmarkt in der Strausberger Altstadt werden im angegebenen Zeitraum folgende Straßen gesperrt: Vom 5. Dezember 6.30 Uhr bis 10.Dezmeber 15 Uhr ist die Große Straße von Ecke Grünstraße bis einschließlich Markt für die Durchfahrt und das Parken gesperrt. Eine Ausfahrt von der Predigerstraße auf die Große Straße ist dann in diesem Zeitraum auch nicht mehr möglich. Wegen des Nikolausmarktes ist die Predigerstraße ab Ecke Georg-Kurtze-Straße am 8. Dezember von 13 bis 19 Uhr ebenfalls von einer Sperrung betroffen. Während des Weihnachtsmarktes können Fahrzeuge auf dem Parkplatz Müncheberger Straße abgestellt werden, verfügbar sind außerdem die Parkflächen am Buchhorst, der Parkplatz am Wriezener Tor, der Parkplatz Fichteplatz, die Parkflächen am S-Bahnhof Strausberg-Stadt, in der Hegermühlenstraße, der August-Bebel-Straße sowie der Karl-Liebknecht-Straße.
Strausberg (BAB) Das nun schon traditionelle Adventfest der Strausseestrolche findet am Sonnabend, dem 1. Dezember von 14 bis 16.30 Uhr in der Hegermühlengrundschule statt. Die Erzieherinnen und ihre vielen Helfer freuen sich nicht nur über die Hortkinder, sondern auch über andere Besucher. Gegen ein kleines Entgelt können Adventgestecke gebastelt, Waffeln und Kuchen genascht werden. Außerdem wird ein Trödelstand aufgebaut und kleine Künstler umrahmen das Adventfest kulturell. Die Begleitung der Kinder durch einen Erwachsenen ist erwünscht.
Bürgermeister zu Brennpunkten der Stadtentwicklung
Nordheimbund diskutierte über Klub am See, Marktplatzumgestaltung, mehr Grün für Strausberg
Strausberg (ioe) „Auf ein Wort, Herr Bürgermeister“, hieß es am Dienstagabend beim Nordheimbund. Mehr als zwei Stunden nahm sich Hans Peter Thierfeld Zeit, um über wichtige Vorhaben der Stadt zu informieren und Fragen zu beantworten.
Eine Sorge, die den Bürgerbund Nordheim `91 schon seit längerem beschäftigt, ist der Erhalt des Klubs am See. Die Unterschriftensammlung der Nordheimer hat der Bürgermeister bereits dem Eigentümer, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, überreicht mit dem Hinweis, „es könnten noch weitere Tausend hinzukommen“. Thierfeld berichtete über das Vorhaben der Behörde, eine Machbarkeitsstudie zur Perspektive der Immobilie in Auftrag zu geben. Er versicherte, dabei die Interessen der Stadt zu vertreten, denn der große Saal sei unverzichtbar als öffentliche Tagungsstätte. „Eigentum verpflichtet auch“, meinte Steffen Schuster, Vorstandsmitglied des Bürgerbunds, als es um das ungepflegte Umfeld ging mit Straßenschotter an der Bushaltestelle und anderem mehr. Er schlug vor, die Beseitigung zu beauftragen und der Behörde in Rechnung zu stellen. Der Bürgermeister plädierte eher für ein „moderates Vorgehen“ und verwies auf das Entgegenkommen der BIMA bei der Entwicklung des Wohngebietes am Mühlenweg, der Sanierung der Kita „Zwergenland“ und das Bemühen um die Struceberch-Kaserne.
Bei der Umgestaltung des Markts an der Großen Straße müßten Grünflächen unbedingt berücksichtigt werden, war sich die Runde einig. Zur vorgeschlagenen Fällung und Neupflanzung der Linden im Zug der Bauarbeiten gab es Einwände. Statt alle Bäume auf einmal zu fällen, sollten diese je nach Lebensdauer nach und nach ersetzt werden, meinte Helga Zinke aus der Peter-Göring-Straße. Der Bürgermeister versprach, daß Fachbereichsleiterin Rita Schmidt den Nordheimbund demnächst ausführlich über die Umgestaltung des Markts informiert. Außerdem sei am 15. Januar ein öffentliches Forum zur Altstadt geplant, wo auch die Marktumgestaltung erörtert wird.
Einhellige Zustimmung erhielt der Plan der Verwaltung, sich für die Ausrichtung der Landesgartenschau 2013 zu bewerben. Der Bürgerbund sicherte zu, dieses Vorhaben nach Kräften zu unterstützen.
Weitere Hinweise, denen der Bürgermeister nachgehen will, betrafen mehr Grün am Bahnhof Vorstadt und in der Klosterstraße, die eigenwillige Parkregelung der TGL in der Peter-Göring-Straße, die desolaten Bänke im Nordbereich der Großen Straße und Hinweistafeln in der Altstadt, wo einst welche historischen Gebäude standen. Thierfeld nahm auch die Anregung des Akanthus-Vorsitzenden Rolf Apel ernst, sich rechtzeitig auf den 60.Jahrestag der Pogromnacht im kommenden Jahr vorzubereiten.
Erstmals Konferenz zum grenzüberschreitenden Tourismus
Rehfelde (BAB) Eine internationale Konferenz zum grenzüberschreitenden Tourismus findet am 24. November in der Schulaula statt. Über 60 Teilnehmer aus Rehfelde und der Partnergemeinde Zwierzyn beraten mit kompetenten Vertretern aus Politik und der Tourismusbranche die weitere Zusammenarbeit auf diesem zukunftsträchtigen Wirtschaftssektor. Es ist die erste Konferenz dieser Art in Rehfelde. Damit unterstützt die Gemeinde aktiv den europäischen Einigungsprozeß und legt gleichzeitig die Grundlage für weitere gemeinsame Projekte, so Bürgermeister Lutz Schwarz.
Plätzchen backen in der Rehfelder Schulküche
Rehfelde (BAB) Der SPD-Ortsverein wird am 23. November gemeinsam mit Schülerinnen und Schüler in der Lehrküche der Oberschule Rehfelde am Nachmittag Plätzchen backen. Treffpunkt ist um 17 Uhr. Auch für den eigenen Weihnachtssteller wird geknetet, geformt, dekoriert und gebacken. Das Gebäck soll dem Rehfelder Weihnachtsmarkt am 1. Advent verkauft werden. Der Erlös kommt in den Sammeltopf für die Gestaltung des Schulhofes.
Basteltag mit Essen aus der Gulaschkanone
Altlandsberg (BAB) Zu einem Kreativ- und Basteltag lädt die Jugendrotkreuzgruppe am 24. November von 10 bis 15 Uhr in die Altlandsberger Stadtschule ein. 18 verschiedene Advents- und Weihnachtspräsente können gefertigt werden. Der Unkostenbeitrag inklusive Mittagessen aus der Gulaschkanone beträgt für Mitglieder fünf Euro, sonst sieben Euro.