Diese Texte konnten Sie lesen in der BAB 50/07

 

Weihnachtsfeier und Geschenke für bedürftige Kinder

 

Strausberg (ioe) Wie auch im vergangenen Jahr lud die Verbindungsstelle der International Police Association Mädchen und Jungen aus bedürftigen Familien - die meisten von ihnen sind Kunden der Strausberger Tafel - in der vergangenen Woche zu einer Weihnachtsfeier in die Kantine des Sport- und Erholungsparks ein. Zunächst wurden die Kinder an festlich gedeckten Tischen bewirtet. Dann rückten alle ihre Stühle in die Mitte und verfolgten das Puppenspiel vom Wunschbriefkasten. Nach lautem Rufen erschien nach der Vorstellung der Weihnachtsmann, der angesichts der großen Kinderschar auf das Vortragen von Gedichten und Liedern verzichtete. Die Polizeibeamten, die im Vorfeld erfolgreich nach Sponsoren suchten, hatten die Geschenke je nach Alter der angemeldeten Kinder eingekauft und liebevoll verpackt. Außerdem gab es für alle eine Tüte mit Süßigkeiten. Nach zwei erlebnisreichen Stunden machten sich die Jüngsten in Begleitung ihrer Eltern oder Großeltern glücklich auf den Heimweg.

 

 

Klein aber fein, und urgemütlich

Der Altlandsberger Weihnachtsmarkt lebt auch vom Engagement der einheimischen Vereine

 

Altlandsberg (ioe) Hunderte Gäste stellten sich am zweiten Adventwochenende auf dem Altlandsberger Weihnachtsmarkt ein, der traditionell vom Freundeskreis der Stadtkirche und der evangelischen Kirchengemeinde veranstaltet wurde. Im Gotteshaus gab der Neuenhagener Männerchor ein Ständchen, anschließend erklangen die hellen Gesangsstimmen der Kita-Kinder. An den über 40 Ständen im Freien dominierten Kunstgewerbe, Selbstgestricktes, Weihnachtsschmuck und Töpferwaren. Dem verführerischen Duft von Mandeln, Zuckerwatte, Waffeln, Glühwein und Gegrilltem konnte man nicht widerstehen. Man ließ sich Zeit zum Verweilen, plauderte mit Bekannten und zeigte gerade Erworbenes für den Gabentisch. Die Altlandsberger und Gäste der Stadt mögen ihren Weihnachtsmarkt so wie er ist - klein aber fein, und urgemütlich.

 

 

Vom Werben um einen Bekleidungsriesen

Ausschußmitglieder fordern einen Kompriß, um die Ansiedlung von C&A im Handelscentrum zu ermöglichen

 

Strausberg (ioe) Die gute Nachricht zuerst: Die Mode-Kette C&A will im Strausberger Handelscentrum im Frühjahr 2008 vis-a-vis von MediMax im ehemaligen Reicheltmarkt eine Filiale (1250 m² Verkaufsfläche) eröffnen. Investor Peter Fritz ließ den Ausschuß Bauen und Umwelt wissen, daß er bereits einen unterschriebenen Mietvertrag in der Tasche hat. Auch das geplante Naturkaufhaus mit Bio-Produkten an gleicher Stelle sei auf dem Weg. Nach Auffassung der Verwaltung wird mit diesen neuen Ansiedlungen im Handelscentrum die maximal zulässige Verkaufsfläche für zentrenrelevate Sortimente, festgeschrieben im B-Plan und so von den Stadtverordneten beschlossen, überschritten. Eine weitere Hürde ist die Aussage des Einzelhandelgutachtens der GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) für das geplante Altstadtcenter der Tamax GmbH im Norden der Großen Straße (ausführlicher Bericht in unserer nächsten Ausgabe), das frühestens 2010/2011 eine Chance zur Realisierung hätte. Darin wird ausdrücklich eine Ansiedlung von C&A in der Innenstadt empfohlen, um diese zu beleben.

„Es gibt einen Aufschrei in Strausberg, wenn C&A nicht kommt“, erklärte die SPD-Fraktionsvorsitzende, Christel Kneppenberg. Sie mahnte an, im Interesse der Bürger „einen vernünftigen Kompromiß zu finden“. Denn die Strausberger hätten schon seit Jahren den Wunsch, vor Ort eine größere Auswahl an modischen Geschäften zu finden. Rudolf Patzer (Die Linke) schlug vor, abweichend vom B-Plan die Ansiedlung von C&A im Handelscentrum zu genehmigen, bis das Altstadtcenter öffnet. Über die Rücknahme der Sortimentsliste im Bebauungsplan des Handelscentrums nachzudenken, wäre für Ralf Overath (Pro Strausberg) ein möglicher Weg. „Den Kunden ist bestimmt egal, ob C&A Mode im Norden der Großen Straße verkauft oder im Handelscentrum. Hauptsache ist, daß es in Strausberg ein solches Angebot gibt“, so Overath. Uwe Kunath (AJS/Grüne) erklärte, das geplante Vorhaben eines Altstadtcenter finde die Unterstützung seiner Fraktion. Allerdings würde man keiner Strategie folgen, die nach dem Motto handelt, „das eine wird ermöglicht, in dem das andere verhindert wird“. Die Fraktion AJS/ Grüne forderte die Stadtverwaltung auf, die erforderlichen Schritte für das gemeindliche Einvernehmen zur Ansiedlung von C&A und dem Naturkaufhaus im Handelscentrum Strausberg zu ermöglichen. Sofern hierfür politische Beschlüsse erforderlich seien, sollten entsprechende Beschlußvorlagen in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht werden.

Zentrumrelevante Sortimente hin oder her - die Verwaltung sieht die Änderung des Bebauungsplans als einzigen Weg für eine Ansiedlung von C&A im Handelscentrum.

 

 

Spenden für Orgelsanierung und Strausberger Tafel

 

(ioe) Dr. Wilhelm Drewes vom Strausberger Lions Club überreichte vor dem Beginn des Weihnachtsoratoriums zwei Spenden. 5000 Euro nahm Pfarrer Ekkehard Kirchner für die Restaurierung der Orgel von St. Marien entgegen. Über 1000 Euro für die Strausberger Tafel freute sich Antje Knössl vom Arbeitslosen-Service.

 

 

Strausberger Haushalt 2008 einstimmig beschlossen

Bei Investitionen hat die Sanierung von Schulen und Kitas Vorrang

 

Strausberg (ioe) Offensichtlich hat die Kämmerin gut gerechnet und die Ausschüsse klärten in ihren Sitzungen im Vorfeld alle offenen Fragen. Einstimmung wurde auf der letzten Stadtverordnetenversammlung dieses Jahres der Haushalt für 2008 beschlossen. Den Einnahmen von 33,8 Millionen Euro stehen Ausgaben von 35,3 Millionen gegenüber. 2007 nahm die Stadt 35,5 Millionen ein und gab 38,6 Millionen aus. Die Jahresrechnung 2006 wies Einnahmen von 35,5 Millionen Euro und Ausgaben von 39,1 Millionen Euro aus.

Im Namen der Fraktion CDU/FDP mahnte Siegfried Müller, den Personalkosten, die stetig steigen würden, mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Strausberg dürfe sich nicht kaputt sparen, erklärte Sibylle Bock (SPD), Vorsitzende des Ausschusses Wirtschaft Finanzen und Wirtschaft. Es wäre töricht, die geplanten Investitionen für Schulen und Kitas in Frage zu stellen. Gleichzeitig warnte sie vor neuen Begehrlichkeiten aufgrund steigender Steuereinnahmen, denn die Konsolidierung des Haushalts müsse weiter vorn getrieben werden. Auf Nachfrage von Dieter Kartmann (Die Linke) bestätigte die Verwaltung, daß die ursprüngliche Summe von 705.000 Euro für die Sanierung der Vorstadt-Grundschule in 2008 um 100.000 Euro gekürzt wurde, um die Planung für die Gestaltung des Bahnhofumfelds Strausberg Stadt finanzieren zu können.

Wie Bürgermeister Hans Peter Thierfeld informierte, wurden von der Bedarfszuweisung des Landes an die Stadt bislang rund 135.000 Euro (Mehreinnahmen aus Grundstücksverkäufen) zurückgezahlt. Für die noch ausstehende Summe von 2,2 Millionen Euro stellte die Stadt einen weiteren Antrag auf Verlängerung des Rückzahlungstermins bis 31. Dezember 2009. Eine Antwort stünde noch aus, so der Bürgermeister.            

 

 

Neue Runde bei der Planung der Marktumgestaltung

Die Ausschüsse sollen erneut zum Baumbestand, der Pflasterung und Regenentwässerung beraten/ Am 15. Januar findet ein Bürgerforum statt

 

Strausberg (ioe) Jürgen Schmitz will wieder in die Geschicke der Stadt eingreifen. „Ich bereite meine Kandidatur als Einzelkandidat für Stadtverordnetenversammlung vor, eventuell auch für den Kreistag“, erklärte der ehemalige Bürgermeister mit Blick auf die Kommunalwahlen 2008 gegenüber dem BAB. Mit seinen Fragen auf der jüngsten Stadtverordnetenversammlung brachte er die Besorgnisse der Strausberger zur Umgestaltung des Marktes auf den Punkt. Er wollte wissen, ob der Baumschutz zur Aufgabenstellung der Planer gehörte, ob die Verwaltung die Auffassung teile, daß die Linden kaum eine Erhaltungschance hätten, ob Fachleute dazu gehört wurden und ob die bereits begonnenen archäologischen Grabungen Bestandteil des Gesamtprojektes seien.

Selbstverständlich sei der Baumschutz Gegenstand des Planungsauftrags gewesen, antwortete Bürgermeister Hans Peter Thierfeld. Sonst hätte es nicht die Aussage gegeben, daß das Wurzelwerk der Linden Schaden nehmen könnte. Fachgruppenleiterin Birgit Bärmann begründete die archäologischen Grabungen im Vorfeld mit der Notwendigkeit, den Umfang der Arbeiten und deren Kosten abschätzen zu können. Sie sicherte eine ausführliche schriftliche Beantwortung der Fragen von Jürgen Schmitz zu und wird diese allen Stadtverordneten zukommen lassen.

Bereits vor der Stadtverordnetenversammlung hatte Thierfeld die Mitglieder darüber informiert, daß die Planungen zur Umgestaltung des Marktes gestoppt und mit der Maßgabe versehen wurden, „die Linden auf dem Markt zu erhalten“. Er sehe daher die gemeinsame Beschlußvorlage der Fraktionen Die Linke, SPD und AJS/Grüne als entbehrlich. Diese Meinung teilte die rot-rote Kooperation nicht, die in der Begründung der Vorlage u.a. formulierte: „Die gegenwärtig wichtigsten Beanstandungen am Projekt sind die vollständige Versiegelung des Markplatzes, die fast vollständige Beseitigung der Grünflächen und das Fällen des Baumbestandes bei geringerer Neubepflanzung. Die Bewältigung der Regenentwässerung wird bezweifelt.“ Die Beschlußvorlage fand mehrheitliche Zustimmung. Lediglich die Mitglieder der CDU/FDP votierten dagegen, weil sie diese - wie auch der Bürgermeister - als entbehrlich hielten.   

               

 

Strausberger Meldungen

 

Klosterstraße wird erst im kommenden Jahr fertig

 

(BAB) Der Endtermin für den Straßenausbau Klosterstraße zum 30. November diesen Jahres ist nicht zu halten, erklärte Bürgermeister Thierfeld. Bei den Erdarbeiten für Gehweg und Parktaschen vor dem ehemaligen Landkreisgebäude wurden diverse Kabel sowie Gasleitungen gefunden, die jetzt aufgrund der neuen Straßenhöhe aufwändig verlegt werden müssen. Bis Weihnachten soll alles daran gesetzt werden, den Kurvenbereich mit beidseitigen Wegen komplett fertig zu stellen. Außerdem wird am Gehweg sowie den Parktaschen auf der dem Amtsgericht gegenüber liegenden Straßenseite bis Einmündung Markt gearbeitet. Der Straßenbereich zwischen Einmündung Markt und Verbinder-Baustelle muß über die Winterpause über eine provisorische Schotterdecke befahren werden.

 

 

Anmeldung der Lernanfänger 2008 in Strausberg

 

(BAB) Für Kinder, die bis zum 30. September 2008 das sechste Lebensjahr vollendet haben, beginnt am 1. August 2008 die Schulpflicht. Sie müssen zum Schulbesuch in einer Grundschule angemeldet werden.

Die Eltern können eine der Grundschulen in Strausberg wählen. Sollte jedoch die Anzahl der Anmeldungen die Aufnahmekapazität einer Schule übersteigen, richtet sich die Auswahl nach der Nähe der Wohnung zur Schule. Die Anmeldezeiten: 1.Grundschule, Otto-Grotewohl-Ring 69, Tel. 03341-27486, 19. Januar 2008 von 9 bis 12 Uhr;

Grundschule Am Annatal, Tel. 03341-421224, 24./25. Januar 2008 von 8 bis 14 Uhr, 26. Januar von 10. bis 12 Uhr;

Vorstadt-Grundschule, Heinrich-Dorrenbach-Straße 1, Tel. 03341- 422045, 26. Januar 2008 von 9 bis 13 Uhr;

Hegermühlen-Grundschule, Tel. 03341-22965, 28./29.Januar  von 8 bis 16 Uhr.

Eltern werden gebeten, zur Anmeldung ihren Personalausweis und die Geburtsurkunde des Kindes vorzulegen. Wer nicht zu den festgelegten Zeiten kommen kann, sollte telefonisch einen Termin vereinbaren.

 

 

Weihnachtsmarkt in der Altstadt mit vielen Angeboten

 

Strausberg (ioe) Über den diesjährigen Weihnachtsmarkt in der Strausberger Altstadt hörte man von den Gästen die unterschiedlichsten Meinungen. Etliche lobten die geschmückten Buden mit den vielfältigen Waren und das kulinarische Angebot in der Großen Straße (Foto …), wo weder Naschkatzen noch Liebhaber deftiger Speisen etwas vermissten. Mehrere Karussells, Kindereisenbahn und Ponys zum Reiten standen bereit, an Ständen konnten kleine Geschenke gebastelt werden und Janina’s Bauerhof lud zum Anschauen und Anfassen der Tiere ein. Der von der Stadt beauftragten Agentur „Dies und Das“ aus Beeskow gelang es in diesem Jahr, so viele ambulante Händler wie nie zuvor auf den Weihnachtsmarkt zu holen, bestätigte Rosemarie Nitschke, die im Rathaus die organisatorischen Fäden in den Händen hatte.

Andere Besucher wünschten sich mehr Gemütlichkeit und  würden sich den Weihnachtsmarkt konzentriert auf einem Platz besser vorstellen.

Zum Nikolausmarkt, hier ging es mit Kunsthandwerk, Turmbesteigungen und Weihnachtsliedersingen eher beschaulich zu, hatte der Freundeskreis St. Marien am Samstag eingeladen. Einen Tag später blieb zum traditionellen Weihnachtsoratorium um 16 Uhr in der Kirche kaum ein Platz frei.

 

 

Sonnabend/Sonntag Einschwenken der verbindenden Fußgängerbrückenteile

Großteil der 5,5-Millionen-Investition Bahnhofsgestaltung Hoppegarten von Gemeinde und Bahn AG schon geschafft

 

(eb) Hochbetrieb herrscht auf der größten derzeitigen Investitionsbaustelle in Hoppegarten, dem Bahnhof. Zahlreiche Zaungäste beobachten die Arbeiten zur Bahnhofserneuerung. Am 19.November erfolgte durchschnitten Gemeindevertreter Andreas Eißrig und Bürgermeister Klaus Ahrens im Beisein weiterer Gemeindevertreter und Verwaltungsmitarbeiter das symbolische Band zur Freigabe des Parkplatzes auf der Südseite des Bahnhofes mit 145 Parkplätzen. Die Nordseite mit 75 neuen Parkplätzen „funktioniert“ bereits sei dem Sommer. Allein auf dem im November übergebenen Parkplatz wurden 48 Ahornbäume und zwei Eichen neu gepflanzt. Nur zwei der alten Eichen mussten der Buswendeschleife weichen. Deren Planung wurde noch verändert zu Gunsten des Baumerhalts generell. Auf der Nordseite des Bahnhofes wurden 68 neue Bäume gepflanzt.

Nun sollen am kommenden Wochenende, dem16./17.Dezember, die beiden verbindenden Brückenteile für die Fußgängerbrücke eingeschwenkt werden. In dieser Zeit muss der Bahnverkehr unterbrochen werden.

Die Umgestaltung des Bahnhofsbereiches kostet rund 5,5 Millionen Euro. 3,4 Millionen davon sind Fördermittel vom Land. Die Gemeinde Hoppegarten zahlt für das Vorhaben 1.3 Millionen Euro, die Bahn 710 000 Euro aus Bundesmitteln. Seit im Jahr 2000 die neuen, behindertengerechten Bahnsteigzugänge im Gespräch sind, mussten unzählige Details geklärt werden und die Bahn AG erweise sich immer wieder als schwieriger Partner, heißt es im Rathaus. Die Bahn wollte beispielsweise nur einen Aufzug an die steile Treppe bauen, bis man sich auf Drucke der Gemeindevertreter darauf verständigte, diesen beschwerlichen, unzeitgemäßen Zugang zu schließen und moderner zu bauen, was natürlich für die Gemeinde wesentlich größere Ausgaben bedeutet. An den Planungsleistungen für die Bahnhofsumfeldgestaltung hat sich kostenmäßig auch die Nachbargemeinde Neuenhagen beteiligt, da ein sehr großer Teil der Bahnhofsnutzer aus Neuenhagen kommt.

 

 

An der B1 entsteht ein großes Chinarestaurant

 

(eb) Sicherlich kennen Sie längst die „Kaiserpagode“ und die „Himmelspagode“, zwei bekannte und beliebte Chinarestaurants ein, zwei Autostunden entfernt im Berliner Rand in Stahnsdorf bzw. Hohen Neuendorf.

Bald brauchen Sie nicht mehr so weit zu fahren, denn in Hoppegarten direkt an der Bundesstraße 1 zwischen der FriedrichshagenerKreuzung und dem bekannten Pflanzenmarkt entsteht derzeit auf einem Grundstück in der Alten Berliner Straße der „Kaiser-Pavillon“ von Haie Zheng aus Zeuthen mit bis zu 200 Plätzen.. Die Mannen der Märkischen Ingenieurbau GmbH (mib) aus Wriezen sind auch am Wochenende auf der Baustelle, damit diese bald fertig gestellt sein kann.

 

 

Weihnachtsmarkt in Hoppegarten

 

(eb) Am kommenden Sonnabend sind Sie, liebe Leserinnen und Leser, herzlich nach Dahlwitz-Hoppegarten in die Lindenallee 16 zum „Haus der Generationen“ eingeladen. Dort findet ein kleiner, feiner Weihnachtsmarkt drinnen und draußen statt, den die Gemeinde und die Hoppegartener Vereine organisieren. Das 3.Mal bereits gibt es dort auch ein Weihnachtsfeuer zwischen den vielen Offerten zum Gucken, Mitmachen und Kaufen.

 

 

Schwedische Trolle auf Berufsschul-Weihnachtsmarkt

 

Hangelsberger Schülerfirmen „netzwerkten“ mit Geschäftspartnern aus 5 europäischen Ländern / Stemme-AG Strausberg unter den Sponsoren / Am Wochenende Weihnachtsmarkt in der FAW-Berufsschule Hangelsberg

Hangelsberg (Berenic Sauer/eb) „Die Zukunft liegt in den Händen junger Unternehmer.“ Das sagte Karsten Dienert, Geschäftsführer der Schülerfirma B2BFS, kürzlich zur Eröffnung eines Treffens von sechs Schülerfirmen aus fünf europäischen Ländern an der Beruflichen Schule der FAW gGmbH in Hangelsberg. Mehr als 50 Jugendliche waren zusammengekommen, um zu „netzwerken“. Sie lernten sich gegenseitig kennen, erkundeten aber auch die Besonderheiten des Import/Export-Marktes in ihren Partnerländern. Matilda (18) aus Schweden war mit drei Mitarbeitern ihrer Schülerfirma angereist und hatte schwedische Trolle im Gepäck: „Die Trollidee ist entstanden, weil die Lehrerin unserer Hangelsberger Partner einen Troll als Dekoration zu einer Messe mitgenommen hat. Viele Leute haben die Mitarbeiter der B2BFS nach dem Troll gefragt. Deswegen nehmen die Hangelsberger jetzt Trolle ins Sortiment aufnehmen.“

Am 15 und 16. November nahmen die Schülerfirmen B2BFS, B2BSH und „BSH-Journal“ mit ihren Partnern an der 3. Internationalen Schülerfirmenmesse im FEZ Berlin teil. Diese Leistungsschau für Jungunternehmer beeindruckte, weil sie eine Vergleichsmöglichkeit war, neue Kontakte und Anregungen brachte. Gleichzeitig nutzten alle Partnerfirmen die Gelegenheit, landestypische Produkte auszutauschen, die die Hangelsberger Schülerfirmen auf dem Weihnachtsmarkt der Beruflichen Schule am 15. Dezember 2007 von 14 – 18 Uhr zum Verkauf anbieten. Erhältlich sind unter anderem kleine schwedische Trolle, ein neues Sortiment keltischen Schmucks und Süßigkeiten von den britischen Inseln.

Auf die Frage, was den internationalen Gästen während ihres Aufenthalts in Deutschland am besten gefallen habe, antwortete Daniela (18) aus Kroatien: „Dieses Treffen war unglaublich gut organisiert. Unsere deutschen Gastgeber wussten immer, was sie wann zu tun hatten. Das hätte ich bei so vielen Teilnehmern nicht für möglich gehalten.“

Lokale Unternehmen ermöglichten dieses Treffen von FAW-Schülerfirmen überhaupt erst. Ein herzlicher Dank geht an Greenway Systems Franfurt (Oder), die Stemme AG Strausberg, die Deutsche Bank, das Auto-Center Günter Müllrose, den p.r.e.m.i.u.m. Sprachendienst Doreén Ritter und die Hangelsberger Lehrer.

 

 

Sportlergala

 

Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Mit den Worten „Frisch, fromm, fröhlich, frei“ leitete Bürgermeister Wolfgang Thamm die erste Sportlerehrung der Gemeinde ein. Dieser Leitspruch, verewigt auf der Originalfahne des MTV Vogelsdorf 1896 (nach ihrer Restauration in der Heimatstube zu sehen), regte Thamm zu der Fragestellung an, ob er in Zeiten des Dopings und sportlichen Betrugs noch aktuell sei. Seine Antwort fiel eindeutig aus: „Ja, es gibt viele Menschen in der Gemeinde, die täglich dieses Motto zu neuem Leben erwecken. Sportler, Übungsleiter, Trainer, Betreuer und Eltern setzen alles daran, dass die Punkte und Medaillen sauber erreicht werden. Wir sind stolz auf unsere Sportler“.

Aus dem Kreis der vorgeschlagenen 50 Bewerber kamen schließlich über 30 aktive Sportler, Trainer und Betreuer zu Ehren. Zu den Ausgezeichneten gehören unter anderem Susanne Lokmani und Bastian Menzel von der Radsportgemeinschaft „Sprinter“, dem erfolgreichsten Sportverein, Livia Kraft und Franziska Dreger deutsche Mannschaftsmeisterinnen 2006 von der Deutschen Talenteförderung, Heiderose Harder und Petra Henning (Gymnastik), Martin Sebastian (Schach), Winfried Blech (Fußballnachwuchs) und Rüdiger Klaus (Geschäftsführer) von der TSG „Rot-Weiß“, die Handballer der E-Jugend (Landesbeste) und Andreas Witschetzky von der Olympischen Sportgemeinschaft, Karin Zeckser (Vereinsvorsitzende) von „Rot-Weiß“ Vogelsdorf, Norbert Waschke, Sportlehrer an der Fred-Vogel-Grundschule und Familie Bleske vom Kunstradteam des Kreissportbundes.

In der Vergangenheit wurden einzelne Sportler gemeinsam mit Bürgern im Ehrenamt zum Neujahrsempfang gewürdigt. Die Gemeindevertretung beschloß auf Initiative einer Vorbereitungsgruppe, geleitet von Gemeindevertreterin Kathrin Werner, eine eigenständige würdevolle Feier, die dem Anliegen der Sportvereine besser gerecht wird. Die Feier im Hotel Flora, musikalisch umrahmt von der Gruppe Vorort mit den Gitarristen und Sängern Phillip Köhler und Che David Erzahk aus Altlandsberg, gestaltete sich zu einem echten Höhepunkt und könnte der Auftakt einer guten Tradition sein.

 

 

Weihnachtsfeiern für Senioren

 

Fredersdorf-Vogelsdorf (wt) Die Gemeinde hatte wie in den Jahren zuvor die Senioren zu einer Weihnachtsfeier eingeladen. Ausgerichtet durch den Seniorenbeirat der Gemeinde und den Verein Begegnungsstätte verbrachten die Senioren zwei besinnliche Nachmittage mit sehenswerten kulturellen Einlagen. So sangen, rezitierten und tanzten Kinder der Schulen und Schüler der Oberschule Fredersdorf-Vogelsdorf und Musikschüler boten ein vorweihnachtliches Programm bei Kaffee und Kuchen.