Diese Artikel konnten Sie im BAB LokalAnzeiger 52. KW lesen.

 

 

Vielseitige Isabel

 

Isabel Elkner gehört zu den jüngsten Mitgliedern der Abteilung Golf beim KSC Strausberg. Gemeinsam mit ihren Eltern und ihrer Schwester stieg sie im November beim Wintertraining ein.

Am 15.12.2007 war Isabel live im ZDF zu sehen, bei einem gemeinsamen Auftritt mit Sarah Connor mit ihrem Rundfunk-Kinderchor, der am Händel-Gymnasium in Berlin-Friedrichshain (www.haendelgym.de) beheimatet ist.

Isabel geht dort in die 6.Klasse. Diese Schule ist musikalisch ausgerichtet, jeder Schüler ist dort auch Mitglied in einem der vielen unterschiedlichen Chöre oder im Schulorchester. Die Sänger erhalten über den Förderverein des Gymnasiums zusätzliche Gesangsausbildung durch Stimmbildner, der Verein finanziert diese zum großen Teil, die Eltern tragen moderate Finanzanteile.

Die Chöre traten im Dezember mehrmals im Berliner Konzerthaus am Gendarmenmarkt und in der Marienkirche am Alexanderplatz u. a. mit dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach auf.

Die 1. bis 4. Klasse hat Isabel übrigens an der 2. Grundschule in Fredersdorf-Nord absolviert.

 

 

Wohnortnahe Pflege im Alter

 

Die Finanzierung ist für beide Seiten ein Problem, stellten die Teilnehmer der von den örtlichen Liberalen organisierten Informationsveranstaltung zum Thema Pflege am 4.12. in Birkenstein fest. Thomas Korbjuhn, Leiter des neuen Pflegestiftes in Hönow, erläuterte den schwierigen Spagat eines Pflegeheimleiters zwischen bewohnerfreundlichen Angeboten und wirtschaftlichen Überlegungen. Die Zuhörer machten deutlich, dass trotz Zahlungen der Pflegeversicherung der Eigenanteil für ambulante oder stationäre Versorgung mit Pflegeleistungen für die meisten Betroffenen nur schwer aufzubringen ist. Dabei sind die Kosten bei vergleichbarer Pflegeleistung zwischen Ambulantem Pflegedienst und Pflegeheimplatz annähernd gleich, wie Maurice Birnbaum, Versicherungsfachmann und FDP-Ortschef, vorrechnete.

Allerdings müssten Pflegeheime gesetzlich festgelegte Qualitätsvorschriften einhalten, die von unabhängigen Behörden geprüft werden, während es im Bereich der ambulanten Pflege leider große qualitative Unterschiede gäbe, erläuterte Thomas Korbjuhn in seinem Referat „Wohnformen im Alter“. Trotzdem möchten die meisten Pflegebedürftigen so lange wie möglich in ihrem gewohnten Umfeld bleiben, so sei es statistisch belegt. Aus seiner Sicht sei das auch wünschenswert, nur müsste dafür auch vom Gesetzgeber noch einiges für die Rahmenbedingungen getan werden. Er machte deutlich, wo die Unterschiede z.B. beim „betreuten Wohnen“ und „Service Wohnen“ liegen und welche z.B. rechtlichen Schwierigkeiten die zurzeit so beworbene Form der „Senioren-Wohngemeinschaft“ mit sich bringt.

Die geplante Reform der Pflegeversicherung wird leider kaum den Anforderungen der demografischen Entwicklung gerecht. Angesichts der absehbaren Zunahme der Pflegebedürftigen bei gleichzeitigem Rückgang beitragzahlender Arbeitnehmer ist die Zukunft der Pflegeversicherung in ihrer jetzigen Form sehr fragwürdig. Für jüngere Jahrgänge bleibt da nur die private Vorsorge, um im Fall der eigenen Pflegebedürftigkeit die nötigen finanziellen Mittel parat zu haben, betonte Maurice Birnbaum.

Zumindest aber wird die Reform voraussichtlich Verbesserungen für Demenzkranke bringen, so dass Leistungen der Pflegeversicherung auch schon beansprucht werden können, wenn die körperliche Leistungsfähigkeit noch vorhanden ist.

Kritisch beurteilte Herr Korbjuhn die weiter steigende Bürokratisierung der Pflegetätigkeit und den Aufbau von Doppelstrukturen. Aus Sicht der FDP könnte schon die Umstellung der vorgangsorientierten Dokumentationspflicht auf ergebnisorientierte Pflegedokumentation die Pflegekräfte deutlich entlasten und ihnen mehr Zeit für ihre eigentliche Arbeit an den Patienten einräumen, erklärte der stellvertretende Ortsvorsitzende Dr. Guido Beier. Außerdem müssten die Prüfberichte von Qualitätskontrollen in Pflegeheimen veröffentlicht werden, um eine bessere Einschätzung der Pflegequalität zu erreichen und Missstände abzubauen.

In der Gemeinde Hoppegarten ist mit der Eröffnung des Pflegewohnstiftes in Hönow ein erster Schritt zu wohnortnaher Pflege getan, über weitere Angebote für Senioren werde nachgedacht. Ziel sei es, betonte Pflegeheimleiter Thomas Korbjuhn, Pflegebedürftigen zumindest das Verbleiben in ihrer Gemeinde zu ermöglichen, wenn das Wohnen in der vertrauten Wohnung aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr möglich ist.

 

 

Rad fahren im Winter? – Aber sicher!

 

 

Expertentipps für die kalte Jahreszeit

 

Radfahren ist wieder „in“, sogar im Winter, wie die Resonanz auf unsere Lesertelefonaktion zeigte. Der Klimawandel, hohe Benzinpreise und der Wunsch, etwas für die eigene Gesundheit zu tun, machen das Radfahren angesichts milder Wintertemperaturen zur echten Alternative zum Auto. Wie man sich und das Fahrrad „winterfest“ macht und sicher auf zwei Rädern durch die kalte und dunkle Jahreszeit kommt, darüber informierten vier Experten die zahlreichen Anruferinnen und Anrufer.

 

 

Muss ich einen Radweg benutzen, wenn dort Schnee liegt, die Straße aber bereits geräumt ist?

 

Roland Huhn, ADFC-Rechtsreferent: Grundsätzlich muss man mit dem blauen Radwegschild ausgewiesene Radwege benutzen. Das gilt aber nicht, wenn der Radweg wegen Schnee und Eis nicht befahrbar ist. Dann dürfen Radfahrer auf die geräumte Fahrbahn ausweichen, wie der Bundesgerichtshof festgestellt hat.

 

Ich würde mein Rad im Winter gerne öfter fahren, habe aber bei Nässe immer Probleme mit dem Dynamo, der auf dem Reifen durchrutscht.

 

Kurt Gothe, stv. Vorsitzender des VDZ: Kontinuierliche Leistung bei hoher Zuverlässigkeit bietet ein Nabendynamo, bei dem der Stromgenerator geschützt im Nabenkörper liegt. Die Kosten für die Umrüstung betragen je nach Modell ab ca. 80 Euro zuzüglich Montagekosten, da das komplette Vorderrad ersetzt werden muss. Perfekt wird die Lichtanlage durch Frontscheinwerfer und Rücklicht mit Standlichtfunktion. Achten Sie darauf, dass alle Beleuchtungsteile ein Prüfzeichen aufweisen!

 

Ist eine Akkubeleuchtung am Rad überhaupt erlaubt?

 

Roland Huhn, ADFC: Nach dem Gesetz ausschließlich für Rennräder unter 11 Kilogramm Gewicht! Für alle anderen Fahrräder ist eine dynamobetriebene Beleuchtungsanlage Pflicht, die fest am Fahrrad installiert ist. Ergänzend ist ein batterie- oder akkubetriebenes Rücklicht mit Prüfzeichen erlaubt. Das ist sinnvoll, wenn das fest eingebaute Rücklicht keine Standlichtfunktion hat.

 


Als  Autofahrer habe ich besonders im Winter richtiggehend Angst, einen Radfahrer zu übersehen. Ich finde, hier sollte es schärfere Bestimmungen geben, damit Radfahrer besser zu sehen sind.

 

Welf Stankowitz, Deutscher Verkehrssicherheitsrat: Radfahrer, die ihr Fahrrad gemäß StVO ausrüsten und sich an die Verkehrsregeln halten, sind für Autofahrer in der Regel gut zu erkennen. Allerdings sehen wir hier auch den Bedarf stärkerer Kontrollen, da sich nicht alle Radfahrer an die gesetzlichen Vorgaben halten. Für ein Plus an Sicherheit können Radfahrer zusätzlich eine Reihe von Maßnahmen ergreifen, zum Beispiel das Tragen von reflektierender Kleidung und eine angemessene, defensive Fahrweise. Letztere sollte allerdings auch für Autofahrer selbstverständlich sein.

 

Ich lasse das Fahrrad im Winter stehen, weil es bei uns nicht genügend Radwege gibt. An Kreuzungen finde ich es für Radfahrer besonders gefährlich!

 

Welf Stankowitz, DVR: Sie können sich mit diesem Anliegen an Ihre örtliche Straßenverkehrsbehörde oder an den ADFC wenden. Verbesserungen der Verkehrsinfrastruktur gehen häufig auf Einzelinitiativen zurück. Der DVR unterstützt eine fahrradfreundliche Verkehrsplanung durch Sicherheitsaudits, die gemeinsam mit den Städten und Gemeinden durchgeführt werden.

 

Brauchen Radfahrer einen besonderen Versicherungsschutz, wenn sie im Winter unterwegs sind? 

 

Roland Huhn, ADFC: Das wichtigste ist eine Haftpflichtversicherung. Die private Haftpflicht deckt auch das Radfahren zu jeder Jahreszeit ab. Ein besonderer Versicherungsschutz ist nicht notwendig.

 

 

Gibt es spezielle Winterbereifung fürs Fahrrad?

 

Kurt Gothe, VDZ: Tatsächlich gibt es fürs Fahrrad Spikebereifung, die – anders als beim Auto – auch zugelassen ist. Allerdings machen Spikes nur bei fester Schneedecke oder Eis Sinn. Fahren Sie im Winter Reifen mit ausgeprägtem, durchbrochenem Profil in der größten Breite, die für Ihr Rad noch passend ist. Ein Tipp: Der Luftdruck sollte möglichst niedrig sein, aber den angegebenen Minimalwert nicht unterschreiten.

 

Ich fahre meine dreijährige Tochter jeden Tag zum Kindergarten. Mit Kindersitz traue ich mich im Winter aber nicht so recht auf die Straße. Gibt es eine Alternative?

 

Ulrich Kalle, ADFC: Kinderanhänger bieten im Vergleich zu Kindersitzen einen höheren Schutz für die Kinder: Eine Sturzgefahr gibt es im Prinzip nicht, ein Anhänger ist kaum umzukippen. Zudem verfügt er über einen regelrechten „Schutzkäfig“ und Hosenträgergurte. Auch der Komfort ist weit höher, denn es zieht im Anhänger nicht und Kinder können mit einer warmen Decke zugedeckt werden. Aber Vorsicht beim Kauf! Es gibt viele Billigprodukte und nicht überall eine fachlich qualifizierte Beratung. Wenden Sie sich am Besten an einen Fachhändler, der eine Auswahl an Anhängern anbietet.

 

 

Ich fahre immer mit Helm, aber im Winter wird es damit schnell kalt am Kopf...

 

Kurt Gothe, VDZ: Vor starkem Wärmeverlust über den Kopf schützt eine dünne, so genannte Helmmütze, die unter dem Helm getragen wird. Für warme Ohren sorgen so genannte „Hot Ears“, die an den Helmgurten befestigt werden.  Im Fachhandel gibt es mittlerweile auch spezielle Helme für Ganzjahresradler, bei denen die Belüftungsöffnungen verschlossen werden können und die ebenfalls die Ohren vor Kälte schützen.

 

 

Was hilft am besten gegen kalte Füße?

 

Kurt Gothe, VDZ: Hier hilft das Zwiebelprinzip: Tragen sie ein Paar dünne Socken, z.B. aus Merinowolle und darüber ein zweites Paar Wollsocken. Schuhe sollten Sie etwas größer wählen, damit sich die Füße gut bewegen lassen. Nicht zu eng schnüren! Für extreme Temperaturen empfehlen wir Überschuhe, z.B. aus Neopren, die häufig jedoch nur mit Klickpedalen funktionieren. Ein gut sortierter Fachhändler hat auch spezielle wasserfeste Winterradschuhe mit Fütterung im Sortiment.

 

 

Ist es erlaubt, im Winter eine Warnweste zu tragen?

 

Roland Huhn, ADFC: Die Warnweste ist tatsächlich zulässig und nicht wie allgemein angenommen, nur in Gefahrensituationen erlaubt. Wer es ziviler mag, trägt am besten eine Jacke mit reflektierenden Elementen.

 

Meine Kette quietscht im Winter besonders häufig? Gibt es besondere Schmiermittel für den Winter?

 

Ulrich Kalle, ADFC: Durch Spritzwasser und Streusalz wird im Winter das Schmiermittel schneller ausgewaschen. Abhilfe schafft ein dünnflüssiges synthetisches Kettenöl aus dem Fachhandel. Dickflüssige Öle oder gar Fett als Schmiermittel erhöhen den Verschleiß enorm, weil sie Schmutzpartikel anziehen, die wie Schmirgelpapier wirken.

Nun schon zum fünften Mal feierte der Neuenhagener Naturkindergarten „Apfelbäumchen  ein besinnliches Lüttenweihnachten im Wald. Diesmal hatten sich die engagierten Eltern für die Kinder etwas Besonderes einfallen lassen: mit einer Kutsche fuhren die Kinder in den Wald, wo sie am Vortag schon einen Baum geschmückt hatten – aber statt Weihnachtskugeln und Lametta hatten sie Äpfel, Möhren und Nüsse zwischen die Zweige gehängt. Ganz so, wie Hans Fallada, auch er ja einst Neuenhagener, es in „Lüttenweihnachten“ beschrieben hatte. Ein wärmendes Feuer erwartete die zwanzig Kinder, leckerer Punsch und Plätzchen. Diesmal hatten die Eltern ein Krippenspiel vorbereitet – Pfarrer Leu erzählte die Weihnachtsgeschichte und Hirten, Maria und Josef und ein Engel gaben sich Mühe, dieser Erzählung Leben einzuhauchen. Die Kinder dankten es mit Begeisterung. Ein großes „Hallo“ gab es noch, als Manuela Franke-Schoon selbst getöpferte Geschenke verteilte – für jedes Kind ein Baum-Blatt mit seinem Namen – eine schöne Bescherung und ein sichtbares Zeichen für das tolle Engagement der Eltern.

Der christliche Naturkindergarten „Apfelbäumchen“ orientiert sich am Konzept eines Waldkindergartens. Daher verbringen die Kinder den Vormittag in der freien Natur – im Wald, - oder im etwa 2000 qm großen naturbelassenen Garten. Die Kinder werden so zu Umweltbewusstsein und Naturverständnis erzogen und bekommen auf sehr praktisch erfahrbare Weise Inhalte und Werte des christlichen Glaubens vermittelt.

Nachdem die Dämmerung einsetzte und das Feuer langsam herunterbrannte, konnten die Kinder sich noch Würste am Stock grillen – so wurde aus dem besinnlichen Nachmittag sogar noch ein abenteuerlicher Abend. Am Ende des Tages hatten die Tiere den Wald wieder für sich – nur ein leichter Duft nach gegrillten Würstchen und ein Baum voller Leckereien erinnerte noch an den Trubel des Tages.

Die Weihnachtsfeier war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg – dank der Unterstützung vieler, denen an dieser Stelle herzlich gedankt sei. Alle Eltern, die sich für den Kindergarten „Apfelbäumchen“ interessieren, können sich unter sascha.loeschner@web.de oder unter der Telefonnummer 03342-212088 informieren. Ab Sommer 2008 sind wieder einige Plätze frei – und Anmeldungen werden ab sofort entgegen genommen.

 

 

Richtfest im Park „Gärten der Welt“

 

Marzahn/Hellerdsorf (e.n.) Weit mehr als 650 000 Besucher kamen allein 2007 in die „Gärten der Welt“ im Berliner Stadtbezirk Marzahn/Hellersdorf und so spricht Hendrik Gottfriedsen, Geschäftsführer der Grün-Berlin GmbH, auch von einem äußerst erfolgreichen Jahr. „Und wie könnte man schöner ein erfolgreiches Jahr beenden? Natürlich am besten mit einer Feier und der Eröffnung eines Vorhabens, das das nächste Jahr auch gebührend einleiten wird.“ Mit diesen Worten erhob Gottfriedsen sein Glas und begrüßte die Gäste, die zum Richtfest für das neue Eingangsgebäude „Gärten der Welt“ im Erholungspark Marzahn/Hellersdorf gekommen waren. „Ein Haupteingang an dieser Stelle war auch ursprünglich schon geplant. Doch bisher haben wird das vorhandene Geld in den chinesischen Garten investiert. Der ist nun fertig und wir können neue Projekte angehen“, sagte Gottfriedsen weiter.

Nach alter Handwerkstradition wurde nunmehr das Richtfest gefeiert. Die Bauarbeiten für den bisher vorhandenen Rohbau hatten am 4. Oktober begonnen. Zimmermann Heiko Anton sprach den Richtspruch, diesmal nicht vor einem Richtkranz sondern als Gruß zum Advent vor einem Weihnachtsbaum.

Der Neubau des Empfangsgebäudes wurde inzwischen notwendig, denn die gestiegenen Besucherzahlen verlangen auch nach einem angemessenen Service. Außerdem ist dieses Gebäude, das erste was der Besucher von den „Gärten der Welt“ zukünftig zu sehen bekommt. Der neue Haupteingang an der Eisenacher Straße wird unter einem Dach Kassenanlagen und einen Service- sowie Verkaufsbereich vereinen. Hier können die Besucher dann in Ruhe Postkarten, Publikationen und kleine Souvenirs aussuchen und käuflich erwerben. Der Interessierte kann sich zukünftig gleichzeitig über Veranstaltungen oder Führungen im Park informieren. Des Weiteren wird das Gebäude das neue Tourismusbüro des Bezirks Marzahn/Hellersdorf aufnehmen. Gäste können sich dann über weitere Sehenswürdigkeiten im Bezirk sowie der Hauptstadt und auch des Umlandes informieren.

Zwei Pavillons werden unter einem Dach eingerichtet. Eine moderne WC-Anlage gehört ebenfalls zum neuen Projekt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 590 000 Euro und werden von der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ über die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen gefördert und vom Land Berlin kofinanziert.

 

 

Russische Traditionen mitten in Berlin erleben

Marzahn-Hellersdorf (e.n.) Das Neujahrsfest am 31. Dezember ist in Russland das Hauptfest des Jahres und wird traditionell sehr aufwendig vorbereitet. Weihnachten wird in Russland dagegen erst nach dem Neujahrsfest ebenfalls traditionell am 7. Januar begangen. Großväterchen Frost, der Tannenbaum und Geschenke gehören in Russland dagegen zum Neujahrsfest. Ein  wenig dieser russischen Traditionen soll es am Samstag, 5. Januar in der Hellen Passage in Helle Mitte geben. Hier wird das Jolka Fest gefeiert. Dieses Fest rund um den russischen Tannenbaum, der anders geschmückt wird als in Deutschland, ist vor allem ein Fest für Kinder. Im Mittelpunkt steht Väterchen Frost, der russische Weihnachtsmann und seine Enkelin Snjegurotschka (Schneeflöckchen). Beide sind in der Zeit von 14 bis 19 Uhr mit einem bunten Programm in deutscher und russischer Sprache da. Es gibt eine Menge kleiner Geschenke, russische Lieder, Sprüche, Spiele, Show und Schabernack. Die Kinder basteln Weihnachtsschmuck für den Jolka-Baum und schmücken diesen anschließend. Wenn er fertig ist, wird darum getanzt und gesungen und als Höhepunkt werden Väterchen Frost und Snjegurotschka gerufen, die kleine Geschenke an die Kinder verteilen. Musik und Tanz – sowohl traditionelle Akkordeon- und Balalaika-Musik für Erwachsene als auch Kinder- und Weihnachtslieder zum Mitsingen gehören ebenfalls zum Jolka-Fest. Ein Märchenerzähler bringt den Besuchern mit klassischen Geschichten und Bräuchen den Ursprung des Weihnachtsfestes näher. Auch kulinarisch kann ein Stück russischer Kultur gekostet werden.

Interessierte sind herzlich willkommen – der Eintritt ist wie immer kostenlos!

Die Helle Mitte ist bequem mit der U5 (Station Hellersdorf), Tram und Bus zu erreichen. Für PKWs stehen über 800 Parkplätze zur Verfügung (1 Stunde kostenfrei).

HELLE MITTE, Fritz-Lang-Platz, 12627 Berlin

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 10 bis 20 Uhr

 

 

Nächtliche Fußgängerbrückenaktion

 

Neue Überführung am S-Bahnhof Hoppegarten ist montiert / In den nächsten Wochen Bau von Treppen und Fahrstühlen / Voraussichtlich ab Mai steile Treppe zu den Gleisen passé

Hoppegarten (eb) Dahin hat es in den vergangenen Tagen zahlreiche Schaulustige gezogen: als am S-Bahnhof in der Nacht zu Montag und einen Abend später die neue Fußgängerbrücke über die S-Bahngleise eingehängt wurde. Bauleute der Firma Schaffitzel aus Sulzdorf im Kreis Schwäbisch-Hall (Baden-Württemberg) verschraubten den späteren Laufbereich der Bahnhofsnutzer mit den riesigen hölzernen Trägern. Über die Fern- und S-Bahnschienen bzw. ein S-Bahngleis spannen sich nun 28,5 und 13,5 Meter lange, 4,40 Meter breite Teile. Bauarbeiter der Firma Ludwig Freytag (unser Bild am Mischer) hatten am Sonntag den erst kurz zuvor gegossenen mittleren Betonpfeiler auf dem Bahnsteig ausgeschalt.

Das in der Nacht über die beiden Stützen montierte erste Brückenteil wog 63 Tonnen, am Abend darauf folgte das Montieren seines „kleineren Bruders“.

Im Januar/Februar, so verlautete es aus dem Hoppegartener Rathaus, sollen Treppen und Fahrstühle gebaut werden, im März die Vorplätze einschließlich Fahrradabstellanlagen gestaltet werden. Bus und Taxi sollen ab der im Mai 2008 geplanten Eröffnung am alten Kaiserbahnhof (unser Bild zeigt eine Giebelwand)  halten – dann wird der alte steile Zugang zum Bahnhof endlich geschlossen werden. Zum Ende des Jahres 2008 will die S-Bahn voraussichtlich die Widerlager ihrer Brücken erneuern.

 

 

Radweg von Hönow-Dorf nach Altlandsberg ist fertig

 

Hoppegarten/OT Hoenow (eb) Am Donnerstag, 13.12.2007, erfolgte die Freigabe des Bauabschnittes Hönow, Schwarzer Weg / Roter Weg innerhalb des Ausbaus vom Europaradweg R1/ZR1 zwischen Hönow-Dorf und Altlandsberg. Er ist

3.790 Meter lang und zwei Meter breit und verfügt über Poller sowie Schranken als Absperrvorrichtungen für mehrspurigen Fahrzeugverkehr.

Mit dieser rund 380 000 Euro teuren geförderten  Baumaßnahme (die rund 100 000 Euro Eigenmittel der Gemeinde Hoppegarten beschlossen deren Gemeindevertreter drei Wochen vor ihrem Haushaltsvotum für 2007 einmütig!) wurde eine Erhöhung der Verkehrssicherheit und des Freizeitwertes für Radfahrer geschaffen. Bürgermeister Klaus Ahrens aus Hoppegarten und Arno Jaeschke aus Altlandsberg durchschnitten gemeinsam mit dem Bauherren-Vertreter und Kämmerer von MOL Rainer Schinkel sowie VERDIE GmbH Turnow-Bereichsleiter Jens Schuster für die Baubetriebe das symbolische Band zur Radwegfreigabe. Die vom Landkreis in Auftrag gegebene Beschilderung soll im Frühjahr 2008 erfolgen.

 

 

„Gut Blatt“

 

Am 28. Dezember wird der Jahressieger ermittelt

Neuenhagen (e.n.) „Nach einem Schlaganfall habe ich mich lange mit meinem behandelnden Arzt unterhalten. Der hat mir empfohlen, aktiv zu sein und vor allem das Gehirn zu trainieren. Schließlich habe ich mich für Skat entschieden, denn dass ist sozusagen das beste Gehirnjogging überhaupt. Der Arzt hat mir übrigens zugestimmt“, erzählt Wolfgang Rönnicke aus Neuenhagen, der bei den Neuenhagener Skatturnieren nicht nur eine „Hausnummer“ ist, sondern auch immer mit zu den Favoriten gehört.

Seit 1991 gibt es die Neuenhagener Skatturnier nun schon. Siegfried Leske ist der wichtigste Organisator und gleichzeitig Turnierleiter. Von Januar bis Juni sowie September bis Dezember werden die jeweiligen Runden ausgespielt. Dabei gibt es im Monat jeweils das Montag-, Freitag- und Sonntag-Turnier. Die Besten qualifizieren sich dann zu einer Finalrunde, die die Skatfreunde das Champions-League-Turnier nennen. Leske berichtet weiter, dass der Termin für diesen Jahreshöhepunkt schon fest steht. „Es wird der 28. Dezember 2007 sein.“ An diesem Tag treffen sich im Bürgerhaus die Tages-sowie Jahressieger, der Sieger des Traditionsturniers, die Tages-und Gesamtsieger des Sommerturniers sowie die Gesamtsieger des Turniers in Waldesruh, um ihren Meister zu finden. Gespielt wird, wie bei den Turnieren, am 4er Tisch (48 Spiele) oder am 3er Tisch (36 Spiele). Die Altenburger Skatregeln sowie das erweiterte Seegersystem sind Grundlagen für die Turniere.

Die Monats-Turniere finden im „Haus der Senioren“ in der Neuenhagener Hauptstraße statt. Gisela Pahl betreut „ihre Männer“ und sagt: „Es ist hier richtig gemütlich, denn nahezu jeder bringt auch etwas mit. Brötchen, Kartoffelsalat und Würstchen gehören zum Turnier wie reichliche Diskussionen über Re, Kontra, Grand und Bock“

Wer mehr wissen möchte: Siegfried Leske, Telefon: (03342)-7995

 

 

Tanzen ist in

 

Erster Sommernachtsball wurde ein großer Erfolg

Neuenhagen (e.n.) „Was für ein schöner Abend“, so und ähnlich gaben die Gäste des 1. Sommernachtsballs der Abteilung Gesellschaftstanz der SG Rot-Weiß Neuenhagen ihre Komplimente ab. Abteilungsleiter ist Dr. Rainer Halmen und der hatte sich für diesen Abend ein attraktives Programm rund um den Gesellschaftstanz einfallen lassen. Der Saal der Gaststätte „Süße Ecke“ erweckte zunächst den Eindruck, als wenn ein Turniertanzabend bevorstehen würde. Doch Halmen sagte noch einmal deutlich: „In unserer Gruppe muss keiner Turniertänze in den Beinen haben. Wir wollen den Spaß am Tanzen haben und mit regelmäßigen Trainingsstunden unsere Qualitäten verbessern.“ 

Nach den kurzen einführenden Worten, unter anderem auch vom Bürgermeister der Gemeinde Neuenhagen, Jürgen Henze, dem Präsidenten der SG Rot-Weiß, Klaus Richter, sowie dem Geschäftsstellenleiter der SG, Andreas Pauli, gab es ein echtes Feuerwerk von Gesellschaftstänzen und Paaren die Rumba, Samba, Cha Cha oder Jive, aber auch den Ball-Klassiker schlechthin, den Wiener Walzer, bis zur Vollendung vorführten.

„Es ist natürlich auch eine Werbung für unseren noch jungen kleinen Verein, denn wir suchen durchaus noch Paare, die sich gerne dem Tanzen widmen möchten“, sagte Halmen, der gleichzeitig mit seiner Tanzpartnerin Claudia Sawallisch das Training leitet. „Wenn sich Paare bei uns melden, setzen wir zumindest Grundkenntnisse im Tanzen voraus. Blutige Anfänger – dazu sollten dann aber doch die gängigen Tanzschulen besucht werden“

Musikalisch begleitete den Sommernachtsball die Fortuna Live Band. Wir haben die Musiker bewusst gewählt. Sie haben ein besonderes musikalisches Gefühl für den Gesellschaftstanz und beherrschen auch zahlreiche Titel, die von den Paaren bei solchen Gelegenheiten immer wieder gerne gewünscht werden.“

Zurzeit gehören zur Abteilung Gesellschaftstanz sieben Paare. Wer Interesse hat, sich dem Verein anzuschleißen, erreicht Dr. Halmen unter der Telefonnummer 0170/7370100. „Die Interessierten müssen nicht sofort Mitglied werden. Wir bieten durchaus die Möglichkeit an, auch an einem Schnuppertraining teilzunehmen. Dabei gibt es inzwischen mehrere Modelle, unter anderem auch ein Intensivtraining das an einem Wochenende stattfinden kann.“

Andreas Pauli, einer der Ideeengeber und wichtigsten Organisatoren, sagte nach dem Ball: „Es war ein voller Erfolg und eine weitere Auflage wird es ganz sicher geben. “ 

 

 

Elli Gerecke ist vernarrt in Puppen

 

Zur ihrer einzigartigen Sammlung gehören 120 Exemplare 

Bruchmühle (ioe) Puppen lassen nicht nur Kinderherzen höher schlagen. Elli Gerecke aus Bruchmühle ist ganz vernarrt in diese Schöpfungen und hat 120 Exemplare zusammengetragen. Vor 25 Jahren begann ihre Leidenschaft für dieses Hobby, das die heute 66jährige noch immer begeistert.

„Ich kann mich nicht erinnern, als Kind jemals mit Puppen gespielt zu haben“, erzählt Elli Gerecke, die in Angermünde als Jüngste von zwei Brüdern und vier Schwestern zur Welt kam. Als sie acht Jahre war, starb ihr Vater und die Mutter verließ aufgrund ihrer Krankheit kaum noch das Bett. Da wurden im Haushalt alle Hände gebraucht, meint sie zurückblickend.

Als die Friseurmeisterin dann eines Tages im Schaufenster  einen besonders schönen Puppenwagen sah, den ihr Mann für sie kaufte, schaffte sich Elli Gerecke die erste Puppe an. Nach der Wende reiste sie gern und oft in die Hochburgen der Puppenproduktion nach Bayern und Österreich, knüpfte Kontakte mit anderen Sammlern und lernte viel aus Fachbüchern.

Inzwischen gibt es in ihrem Haus in Bruchmühle ein extra Zimmer für ihre Lieblinge, die die dreifache Mutter und Großmutter keinesfalls als Kinderersatz betrachtet. „Ich habe einfach Freude an perfekt modellierten Körpern, die täuschend echt aussehen“, erklärt die Sammlerin, die nach Kursen bei Künstlern selbst Puppen entwarf und herstellte. Da sie Geschick hat zum Nähen und Stricken, kleidet Elli Gerecke ihre Puppenkinder auch selbst ein.

In diesem Jahr gab es erstmals keine Puppe zum Weihnachtsfest. „Irgendwann muß Schluß sein, denn für ein weiteres Puppenzimmer ist einfach kein Platz“, meint die Bruchmühlerin mit einem Seufzer.

 

 

Hallenfußball-Tournier mit acht Mannschaften

 

Petershagen/Eggersdorf (BAB) Die mittlerweile sechste Auflage des beliebten Hallenfußball-Turniers findet am Samstag, dem 5. Januar 2008, in der Giebelseehalle statt. Um den Wanderpokal spielen ab 14 Uhr folgende acht Mannschaften aus Berlin und Brandenburg: SV Germania Schöneiche (Oberliga / Cup-Verteidiger 2007), Eintracht Mahlsdorf (Verbandsliga Berlin), FC Strausberg (Brandenburgliga), FV Erkner (Landesliga Nord), SG Bruchmühle (Landesklasse Ost), SV Gartenstadt (Kreisliga MOL), Rot-Weiß Neuenhagen (Kreisliga MOL) und SV Blau-Weiß Petershagen/Eggersdorf (Landesklasse Ost / Gastgeber).

Neben den spannenden Spielen dürfen sich die Fußball-Fans wieder auf ein tolles CUP-Programm mit Tombola-Preisen und auch einigen Überraschungen freuen. Während des Fußball-CUPS ist traditionell eine vielfältige und zünftige Gastronomie garantiert. Der Eintrittspreis bleibt auch 2008 stabil, die Karte kostet 5 Euro. Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf ab sofort im Schreibeck Sabine Schulz, 15370 Petershagen,

Gravenhainstraße 80 oder an der Tageskasse in der Giebelseehalle am 5. Januar 2008 ab 13 Uhr.

 

 

Grünes Licht für Sanierung der Kita „Zwergenland“

 

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben will in die Liegenschaft rund 500.000 Euro investieren

Strausberg (ioe) Wie auch bei anderen Kindertagesstätten in Strausberg gibt es beim „Zwergenland“ in der Philipp-Müller-Straße einen umfangreichen Modernisierungsbedarf. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, der die Liegenschaft gehört, ermittelte einen Aufwand von rund 500.000 Millionen Euro. Die notwendigen Maßnahmen reichen von der Dachsanierung, Wärmedämmung, Erneuerung der Fenster und Türen, der Heizungsanlage und Elektroinstallation bis hin zur malermäßigen Instandsetzung und neuem Fußbodenbelag. Bislang zahlte die Stadt als Träger der Kita aufgrund der Mängel eine vergleichsweise geringe Miete von 1.253 Euro im Monat. Da sie den immensen Investitionsbedarf nicht leisten kann, fragte sie beim Eigentümer nach, ob dieser Möglichkeiten sieht, den Zustand zu verbessern. Die Antwort fiel positiv aus.

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben erklärte sich bereit, die Kindertagesstätte „Zwergenland“ bedarfsgerecht auf eigene Kosten zu sanieren. Im Gegenzug müßte sich die Stadt zu einer weiteren zehnjährigen Nutzung verpflichten, und nach der Grundinstandsetzung monatlich einen Mietpreis von 4.500 Euro bezahlen.

Die Stadtverordneten begrüßten das Angebot, so daß es jetzt grünes Licht für die Sanierung der Kindertagesstätte „Zwergenland“ gibt. Nach erfolgreichem Bauverlauf können dann ab 2009 cirka 120 Kinder unter weitaus besseren Rahmenbedingungen betreut werden.  

   

 

Strausberger Meldungen

 

Weitere Schritte auf dem Weg zur Marktumgestaltung

(ioe) Zu einem Forum über die Umgestaltung des Marktes lädt die Stadtverwaltung am 15. Januar um 19 Uhr in den Gemeindesaal der evangelischen Kirche (Jungfernstraße) ein. Meinungsäußerungen der Bürger sind ausdrücklich erwünscht. Eine Woche später wird am 22. Januar um 19 Uhr über das Thema im Treffpunkt des Bürgerbunds Nordheim 91 (Philipp-Müller-Straße) diskutiert. Vom 25. Februar bis 31. März liegen dann die Pläne zur Umgestaltung des Marktes im Rathaus aus. Während dieser Zeit können die Bürger ebenfalls ihre Hinweise loswerden. Nach der Abwägung der eingereichten Bedenken und Beschwerden durch den Ausschuß Bauen und Umwelt soll die gestoppte Planung dann wieder aufgenommen werden. Im Mai will die Verwaltung die Baumaßnahmen ausschreiben, um Ende Juli 2008 mit den Arbeiten beginnen zu können.

 

 

Strausberg gründet Eigenbetrieb Stadtforst

 

(ioe) Mit Votum der Stadtverordnetenversammlung gründet Strausberg zum 1. Januar 2008 einen Eigenbetrieb Stadtforst. Zum Werkleiter wurde Förster Heiko Wessendorf bestellt. Neben der forstlichen und jagdlichen Verwaltung des Stadtwaldes kann der Eigenbetrieb der Stadt auch den Betriebszweck fördernde Geschäfte ausführen. Der Hauptausschuß der Stadtverordnetenversammlung übernimmt beim Stadtforst Strausberg die Aufgaben eines Werksausschusses.

 

 

Beantragung von Kita-Plätzen jetzt in Seelow

 

(ioe) Wie die Stadtverwaltung Strausberg mitteilt, wird mit Beginn des neuen Jahres der Rechtsanspruch auf einen Kindertagesstättenplatz im Jugendamt des Landkreises Märkisch-Oderland, Puschkinplatz 12, in 15306 Seelow geprüft und beschieden. Daher werden künftig alle Eltern gebeten, Kita-Plätze in Seelow zu beantragen. Die Antragstellung kann über den Postweg erfolgen. Die Sprechzeiten des Jugendamtes: Dienstag von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr, Freitag von 9 bis 12 Uhr.

 

 

Elterntreff der Kita Spatzennest lädt ein

 

(ioe) Unter dem Motto „Komm wir machen was zusammen“ gibt es immer donnerstags in der Zeit von 14.30 bis 17.30 Uhr im Elterntreff der Kita Spatzennest Am Marienberg 63 ein unterhaltsames Programm. Am 3.  Januar 2008 wird zu Gesellschaftsspielen eingeladen, eine Woche später (10.1.) geht es auf eine gemeinsamen Winterspaziergang. Musikinstrumente werden am 17. Januar gebastelt, am 24. Januar Gipsmasken. Der Monat klingt am 31. Januar mit Sportspielen aus. Alle Kinder und auch Eltern sind zum Mitmachen herzlich willkommen (weitere Infos bei Silke Stehler, Tel. 0173/4945816).

 

Landrat befürwortet Ansiedlung von C&A im Handelscentrum

 

Strausberg (BAB) In Kausalität mit dem geplanten Altstadtcenter sprach sich der Hauptausschuß mehrheitlich dafür aus, die Voraussetzungen für die Ansiedlung der Bekleidungskette C&A im Handelscentrum zu schaffen. Die dazu notwendige Aktualisierung des B-Plans soll jetzt erfolgen. Bei einem anschließenden Gespräch des Bürgermeisters Hans Peter Thierfeld mit Landrat Gernot Schmidt, an dem auch Steffen Schuster (Pro Strausberg) und Christel Kneppenberg (SDP) als Befürworter der Erweiterung von textilen Angeboten in Strausberg teilnahmen, erklärte auch der Landrat sein Einverständnis, so zu verfahren.

 

 

Ausbau der Wriezener Straße ist in Sicht

 

Neue Geh- und Radwege, neue Fahrbahn, Querungshilfen und Parkplätze erfordern Investitionen von rund 1,5 Millionen Euro

Strausberg (ioe) Der schlechte Zustand der Wriezener Straße ist schon lange ein Ärgernis. Vor allem Radfahrer, die in Richtung Strausberg Nord unterwegs sind, beklagen das kreuzgefährliche desolate Pflaster. Die Bundeswehr erklärte sich bereit, neue Geh- und Radwege zwischen dem Wohnheim Wriezener Straße und der Bundesliegenschaft Strausberg Nord zu finanzieren (voraussichtliche Kosten 451.000 Euro). Für den Straßenbau einschließlich Parkflächen ist die Stadt verantwortlich. Da es sich um eine beitragsfähige Baumaßnahme handelt, müssen die Anlieger bei den Kosten beteiligt werden. Insgesamt wird der  Investitionsbedarf - ohne den Anteil, der vom Bund getragen wird - auf rund eine Million Euro geschätzt. Nach Abschluß der Planung, mit der das Strausberger Ingenieurbüro Arkus beauftragte wurde, soll der Ausbau 2009 beginnen.

Die Entwürfe des Ingenieurbüros sehen einen Ausbau der Wriezener Straße hinter dem Knotenpunkt Große Straße/An der Stadtmauer bis an den Kreisverkehr (Knotenpunkt mit der L 33/L 34) auf einer Gesamtlänge von 969 Meter vor. Ab der Fritz-Reuter-Straße entsteht auf der östlichen Fahrbahnseite (Oberstufenzentrum) ein 900 Meter langer gemeinsamer Geh- und Radweg. Der gemeinsame Rad- und Gehweg mißt auf der westlichen Seite (Polizei) 635 Meter, auf 280 Meter gibt es eine getrennte Führung von Rad- und Gehweg, 105 Meter sind ausschließlich Fußgängern vorbehalten. Vorhandene  Straßenanbindungen in der Wriezener Straße (Badstraße, Ringstraße, Nordstraße) sowie die Zufahrt zum Wohnheim erhalten eine Asphaltbefestigung, eingefaßt mit Borden. 

Querungshilfen in Form von Inseln sollen im Bereich des Parkplatzes Wriezener Tor und an der Schwimmhalle in der Fahrbahn angeordnet werden. Am Rügendamm gibt es eine weitere Querungsmöglichkeit, allerdings ohne Fahrbahn-Insel.

Die Hinweise aus dem Bauausschuß: Bushaltestellen direkt neben den Querungsinseln anzuordnen, ist abenteuerlich wegen möglicher Überholversuche der Autofahrer, meint der Ausschußvorsitzende, Detlef Grabert (FDP). Ralf Overath (Fraktion Pro Strausberg) bat darum, die Bordsteine im Querungsbereich der Straße abzusenken, um Rollstuhlfahrern ein barrierefreies Passieren zu ermöglichen. Christel Kneppenberg (Vorsitzende der SPD-Fraktion) regte an, auch Am Rügendamm eine Fahrbahn-Insel einzuplanen.