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LokalAnzeiger 52. KW lesen.
Vielseitige Isabel
Isabel Elkner
gehört zu den jüngsten Mitgliedern der Abteilung Golf beim KSC Strausberg.
Gemeinsam mit ihren Eltern und ihrer Schwester stieg sie im November beim
Wintertraining ein.
Am 15.12.2007
war Isabel live im ZDF zu sehen, bei einem gemeinsamen Auftritt mit Sarah
Connor mit ihrem Rundfunk-Kinderchor, der am Händel-Gymnasium in
Berlin-Friedrichshain (www.haendelgym.de) beheimatet ist.
Isabel geht
dort in die 6.Klasse. Diese Schule ist musikalisch ausgerichtet, jeder Schüler
ist dort auch Mitglied in einem der vielen unterschiedlichen Chöre oder im
Schulorchester. Die Sänger erhalten über den Förderverein des Gymnasiums
zusätzliche Gesangsausbildung durch Stimmbildner, der Verein finanziert diese
zum großen Teil, die Eltern tragen moderate Finanzanteile.
Die Chöre
traten im Dezember mehrmals im Berliner Konzerthaus am Gendarmenmarkt und in
der Marienkirche am Alexanderplatz u. a. mit dem Weihnachtsoratorium von Johann
Sebastian Bach auf.
Die 1. bis 4.
Klasse hat Isabel übrigens an der 2. Grundschule in Fredersdorf-Nord
absolviert.
Wohnortnahe Pflege im Alter
Die Finanzierung ist für beide Seiten ein Problem, stellten die
Teilnehmer der von den örtlichen Liberalen organisierten Informationsveranstaltung
zum Thema Pflege am 4.12. in Birkenstein fest. Thomas Korbjuhn, Leiter des
neuen Pflegestiftes in Hönow, erläuterte den schwierigen Spagat eines
Pflegeheimleiters zwischen bewohnerfreundlichen Angeboten und wirtschaftlichen
Überlegungen. Die Zuhörer machten deutlich, dass trotz Zahlungen der
Pflegeversicherung der Eigenanteil für ambulante oder stationäre Versorgung mit
Pflegeleistungen für die meisten Betroffenen nur schwer aufzubringen ist. Dabei
sind die Kosten bei vergleichbarer Pflegeleistung zwischen Ambulantem
Pflegedienst und Pflegeheimplatz annähernd gleich, wie Maurice Birnbaum, Versicherungsfachmann
und FDP-Ortschef, vorrechnete.
Allerdings müssten Pflegeheime gesetzlich festgelegte
Qualitätsvorschriften einhalten, die von unabhängigen Behörden geprüft werden,
während es im Bereich der ambulanten Pflege leider große qualitative
Unterschiede gäbe, erläuterte Thomas Korbjuhn in seinem Referat „Wohnformen im
Alter“. Trotzdem möchten die meisten Pflegebedürftigen so lange wie möglich in
ihrem gewohnten Umfeld bleiben, so sei es statistisch belegt. Aus seiner Sicht
sei das auch wünschenswert, nur müsste dafür auch vom Gesetzgeber noch einiges
für die Rahmenbedingungen getan werden. Er machte deutlich, wo die Unterschiede
z.B. beim „betreuten Wohnen“ und „Service Wohnen“ liegen und welche z.B.
rechtlichen Schwierigkeiten die zurzeit so beworbene Form der „Senioren-Wohngemeinschaft“
mit sich bringt.
Die geplante Reform der Pflegeversicherung wird leider kaum den
Anforderungen der demografischen Entwicklung gerecht. Angesichts der absehbaren
Zunahme der Pflegebedürftigen bei gleichzeitigem Rückgang beitragzahlender
Arbeitnehmer ist die Zukunft der Pflegeversicherung in ihrer jetzigen Form sehr
fragwürdig. Für jüngere Jahrgänge bleibt da nur die private Vorsorge, um im
Fall der eigenen Pflegebedürftigkeit die nötigen finanziellen Mittel parat zu
haben, betonte Maurice Birnbaum.
Zumindest aber wird die Reform voraussichtlich Verbesserungen für
Demenzkranke bringen, so dass Leistungen der Pflegeversicherung auch schon
beansprucht werden können, wenn die körperliche Leistungsfähigkeit noch
vorhanden ist.
Kritisch beurteilte Herr Korbjuhn die weiter steigende
Bürokratisierung der Pflegetätigkeit und den Aufbau von Doppelstrukturen. Aus
Sicht der FDP könnte schon die Umstellung der vorgangsorientierten
Dokumentationspflicht auf ergebnisorientierte Pflegedokumentation die
Pflegekräfte deutlich entlasten und ihnen mehr Zeit für ihre eigentliche Arbeit
an den Patienten einräumen, erklärte der stellvertretende Ortsvorsitzende Dr.
Guido Beier. Außerdem müssten die Prüfberichte von Qualitätskontrollen in
Pflegeheimen veröffentlicht werden, um eine bessere Einschätzung der Pflegequalität
zu erreichen und Missstände abzubauen.
In der Gemeinde Hoppegarten ist mit der Eröffnung des
Pflegewohnstiftes in Hönow ein erster Schritt zu wohnortnaher Pflege getan,
über weitere Angebote für Senioren werde nachgedacht. Ziel sei es, betonte
Pflegeheimleiter Thomas Korbjuhn, Pflegebedürftigen zumindest das Verbleiben in
ihrer Gemeinde zu ermöglichen, wenn das Wohnen in der vertrauten Wohnung aus
gesundheitlichen Gründen nicht mehr möglich ist.
Rad fahren im Winter?
– Aber sicher!
Expertentipps für die kalte Jahreszeit
Radfahren ist wieder „in“, sogar im Winter, wie die
Resonanz auf unsere Lesertelefonaktion zeigte. Der Klimawandel, hohe
Benzinpreise und der Wunsch, etwas für die eigene Gesundheit zu tun, machen das
Radfahren angesichts milder Wintertemperaturen zur echten Alternative zum Auto.
Wie man sich und das Fahrrad „winterfest“ macht und sicher auf zwei Rädern
durch die kalte und dunkle Jahreszeit kommt, darüber informierten vier Experten
die zahlreichen Anruferinnen und Anrufer.
Muss ich einen Radweg benutzen, wenn dort Schnee liegt, die Straße aber
bereits geräumt ist?
Roland Huhn,
ADFC-Rechtsreferent: Grundsätzlich
muss man mit dem blauen Radwegschild ausgewiesene Radwege benutzen. Das gilt
aber nicht, wenn der Radweg wegen Schnee und Eis nicht befahrbar ist. Dann
dürfen Radfahrer auf die geräumte Fahrbahn ausweichen, wie der
Bundesgerichtshof festgestellt hat.
Ich würde mein Rad im Winter gerne öfter fahren, habe aber bei Nässe
immer Probleme mit dem Dynamo, der auf dem Reifen durchrutscht.
Kurt Gothe, stv.
Vorsitzender des VDZ: Kontinuierliche
Leistung bei hoher Zuverlässigkeit bietet ein Nabendynamo, bei dem der Stromgenerator
geschützt im Nabenkörper liegt. Die Kosten für die Umrüstung betragen je nach
Modell ab ca. 80 Euro zuzüglich Montagekosten, da das komplette Vorderrad
ersetzt werden muss. Perfekt wird die Lichtanlage durch Frontscheinwerfer und
Rücklicht mit Standlichtfunktion. Achten Sie darauf, dass alle
Beleuchtungsteile ein Prüfzeichen aufweisen!
Ist eine Akkubeleuchtung am Rad überhaupt erlaubt?
Roland Huhn,
ADFC: Nach dem Gesetz ausschließlich
für Rennräder unter 11 Kilogramm Gewicht! Für alle anderen Fahrräder ist eine
dynamobetriebene Beleuchtungsanlage Pflicht, die fest am Fahrrad installiert
ist. Ergänzend ist ein batterie- oder akkubetriebenes Rücklicht mit Prüfzeichen
erlaubt. Das ist sinnvoll, wenn das fest eingebaute Rücklicht keine
Standlichtfunktion hat.
Als Autofahrer habe ich besonders
im Winter richtiggehend Angst, einen Radfahrer zu übersehen. Ich finde, hier
sollte es schärfere Bestimmungen geben, damit Radfahrer besser zu sehen sind.
Welf
Stankowitz, Deutscher Verkehrssicherheitsrat: Radfahrer, die ihr Fahrrad gemäß StVO ausrüsten und
sich an die Verkehrsregeln halten, sind für Autofahrer in der Regel gut zu
erkennen. Allerdings sehen wir hier auch den Bedarf stärkerer Kontrollen, da
sich nicht alle Radfahrer an die gesetzlichen Vorgaben halten. Für ein Plus an
Sicherheit können Radfahrer zusätzlich eine Reihe von Maßnahmen ergreifen, zum
Beispiel das Tragen von reflektierender Kleidung und eine angemessene,
defensive Fahrweise. Letztere sollte allerdings auch für Autofahrer
selbstverständlich sein.
Ich lasse das Fahrrad im Winter stehen, weil es bei uns nicht genügend
Radwege gibt. An Kreuzungen finde ich es für Radfahrer besonders gefährlich!
Welf
Stankowitz, DVR: Sie können sich mit
diesem Anliegen an Ihre örtliche Straßenverkehrsbehörde oder an den ADFC
wenden. Verbesserungen der Verkehrsinfrastruktur gehen häufig auf
Einzelinitiativen zurück. Der DVR unterstützt eine fahrradfreundliche
Verkehrsplanung durch Sicherheitsaudits, die gemeinsam mit den Städten und
Gemeinden durchgeführt werden.
Brauchen Radfahrer einen besonderen Versicherungsschutz, wenn sie im
Winter unterwegs sind?
Roland Huhn,
ADFC: Das wichtigste ist eine
Haftpflichtversicherung. Die private Haftpflicht deckt auch das Radfahren zu
jeder Jahreszeit ab. Ein besonderer Versicherungsschutz ist nicht notwendig.
Gibt es spezielle Winterbereifung fürs Fahrrad?
Kurt Gothe,
VDZ: Tatsächlich gibt es fürs
Fahrrad Spikebereifung, die – anders als beim Auto – auch zugelassen ist.
Allerdings machen Spikes nur bei fester Schneedecke oder Eis Sinn. Fahren Sie
im Winter Reifen mit ausgeprägtem, durchbrochenem Profil in der größten Breite,
die für Ihr Rad noch passend ist. Ein Tipp: Der Luftdruck sollte möglichst
niedrig sein, aber den angegebenen Minimalwert nicht unterschreiten.
Ich fahre meine dreijährige Tochter jeden Tag zum Kindergarten. Mit
Kindersitz traue ich mich im Winter aber nicht so recht auf die Straße. Gibt es
eine Alternative?
Ulrich
Kalle, ADFC: Kinderanhänger bieten
im Vergleich zu Kindersitzen einen höheren Schutz für die Kinder: Eine
Sturzgefahr gibt es im Prinzip nicht, ein Anhänger ist kaum umzukippen. Zudem verfügt
er über einen regelrechten „Schutzkäfig“ und Hosenträgergurte. Auch der Komfort
ist weit höher, denn es zieht im Anhänger nicht und Kinder können mit einer
warmen Decke zugedeckt werden. Aber Vorsicht beim Kauf! Es gibt viele
Billigprodukte und nicht überall eine fachlich qualifizierte Beratung. Wenden
Sie sich am Besten an einen Fachhändler, der eine Auswahl an Anhängern anbietet.
Ich fahre immer mit Helm, aber im Winter wird es damit schnell kalt am
Kopf...
Kurt Gothe,
VDZ: Vor starkem Wärmeverlust über den
Kopf schützt eine dünne, so genannte Helmmütze, die unter dem Helm getragen
wird. Für warme Ohren sorgen so genannte „Hot Ears“, die an den Helmgurten
befestigt werden. Im Fachhandel gibt es
mittlerweile auch spezielle Helme für Ganzjahresradler, bei denen die
Belüftungsöffnungen verschlossen werden können und die ebenfalls die Ohren vor
Kälte schützen.
Was hilft am besten gegen kalte Füße?
Kurt Gothe,
VDZ: Hier hilft das Zwiebelprinzip:
Tragen sie ein Paar dünne Socken, z.B. aus Merinowolle und darüber ein zweites
Paar Wollsocken. Schuhe sollten Sie etwas größer wählen, damit sich die Füße
gut bewegen lassen. Nicht zu eng schnüren! Für extreme Temperaturen empfehlen
wir Überschuhe, z.B. aus Neopren, die häufig jedoch nur mit Klickpedalen
funktionieren. Ein gut sortierter Fachhändler hat auch spezielle wasserfeste
Winterradschuhe mit Fütterung im Sortiment.
Ist es erlaubt, im Winter eine Warnweste zu tragen?
Roland Huhn,
ADFC: Die Warnweste ist tatsächlich
zulässig und nicht wie allgemein angenommen, nur in Gefahrensituationen
erlaubt. Wer es ziviler mag, trägt am besten eine Jacke mit reflektierenden
Elementen.
Meine Kette quietscht im Winter besonders häufig? Gibt es besondere
Schmiermittel für den Winter?
Ulrich
Kalle, ADFC: Durch Spritzwasser und Streusalz wird im Winter das Schmiermittel
schneller ausgewaschen. Abhilfe schafft ein dünnflüssiges synthetisches
Kettenöl aus dem Fachhandel. Dickflüssige Öle oder gar Fett als Schmiermittel
erhöhen den Verschleiß enorm, weil sie Schmutzpartikel anziehen, die wie
Schmirgelpapier wirken.
Nun schon zum fünften Mal
feierte der Neuenhagener Naturkindergarten „
Der christliche
Naturkindergarten „
Nachdem die Dämmerung
einsetzte und das Feuer langsam herunterbrannte, konnten die Kinder sich noch
Würste am Stock grillen – so wurde aus dem besinnlichen Nachmittag sogar noch
ein abenteuerlicher Abend. Am Ende des Tages hatten die Tiere den Wald wieder
für sich – nur ein leichter Duft nach gegrillten Würstchen und ein Baum voller
Leckereien erinnerte noch an den Trubel des Tages.
Die Weihnachtsfeier war auch
in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg – dank der Unterstützung vieler, denen
an dieser Stelle herzlich gedankt sei. Alle Eltern, die sich für den
Kindergarten „
Richtfest im Park
„Gärten der Welt“
Marzahn/Hellerdsorf (e.n.) Weit mehr als 650 000 Besucher kamen allein 2007 in
die „Gärten der Welt“ im Berliner Stadtbezirk Marzahn/Hellersdorf und so
spricht Hendrik Gottfriedsen, Geschäftsführer der Grün-Berlin GmbH, auch von
einem äußerst erfolgreichen Jahr. „Und wie könnte man schöner ein erfolgreiches
Jahr beenden? Natürlich am besten mit einer Feier und der Eröffnung eines
Vorhabens, das das nächste Jahr auch gebührend einleiten wird.“ Mit diesen
Worten erhob Gottfriedsen sein Glas und begrüßte die Gäste, die zum Richtfest
für das neue Eingangsgebäude „Gärten der Welt“ im Erholungspark
Marzahn/Hellersdorf gekommen waren. „Ein Haupteingang an dieser Stelle war auch
ursprünglich schon geplant. Doch bisher haben wird das vorhandene Geld in den
chinesischen Garten investiert. Der ist nun fertig und wir können neue Projekte
angehen“, sagte Gottfriedsen weiter.
Nach
alter Handwerkstradition wurde nunmehr das Richtfest gefeiert. Die Bauarbeiten
für den bisher vorhandenen Rohbau hatten am 4. Oktober begonnen. Zimmermann
Heiko Anton sprach den Richtspruch, diesmal nicht vor einem Richtkranz sondern
als Gruß zum Advent vor einem Weihnachtsbaum.
Der
Neubau des Empfangsgebäudes wurde inzwischen notwendig, denn die gestiegenen
Besucherzahlen verlangen auch nach einem angemessenen Service. Außerdem ist
dieses Gebäude, das erste was der Besucher von den „Gärten der Welt“ zukünftig
zu sehen bekommt. Der neue Haupteingang an der Eisenacher Straße wird unter
einem Dach Kassenanlagen und einen Service- sowie Verkaufsbereich vereinen.
Hier können die Besucher dann in Ruhe Postkarten, Publikationen und kleine
Souvenirs aussuchen und käuflich erwerben. Der Interessierte kann sich
zukünftig gleichzeitig über Veranstaltungen oder Führungen im Park informieren.
Des Weiteren wird das Gebäude das neue Tourismusbüro des Bezirks
Marzahn/Hellersdorf aufnehmen. Gäste können sich dann über weitere
Sehenswürdigkeiten im Bezirk sowie der Hauptstadt und auch des Umlandes
informieren.
Zwei
Pavillons werden unter einem Dach eingerichtet. Eine moderne WC-Anlage gehört
ebenfalls zum neuen Projekt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 590 000 Euro
und werden von der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen
Wirtschaftsstruktur“ über die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und
Frauen gefördert und vom Land Berlin kofinanziert.
Russische Traditionen mitten in Berlin erleben
Marzahn-Hellersdorf
(e.n.) Das Neujahrsfest am 31.
Dezember ist in Russland das Hauptfest des Jahres und wird traditionell sehr
aufwendig vorbereitet. Weihnachten wird in Russland dagegen erst nach dem
Neujahrsfest ebenfalls traditionell am 7. Januar begangen. Großväterchen Frost,
der Tannenbaum und Geschenke gehören in Russland dagegen zum Neujahrsfest.
Ein wenig dieser russischen Traditionen
soll es am Samstag, 5. Januar in der Hellen Passage in Helle Mitte geben. Hier
wird das Jolka Fest gefeiert. Dieses Fest rund um den russischen Tannenbaum,
der anders geschmückt wird als in Deutschland, ist vor allem ein Fest für
Kinder. Im Mittelpunkt steht Väterchen Frost, der russische Weihnachtsmann und
seine Enkelin Snjegurotschka (Schneeflöckchen). Beide sind in der Zeit von 14
bis 19 Uhr mit einem bunten Programm in deutscher und russischer Sprache da. Es
gibt eine Menge kleiner Geschenke, russische Lieder, Sprüche, Spiele, Show und
Schabernack. Die Kinder basteln Weihnachtsschmuck für den Jolka-Baum und
schmücken diesen anschließend. Wenn er fertig ist, wird darum getanzt und
gesungen und als Höhepunkt werden Väterchen Frost und Snjegurotschka gerufen,
die kleine Geschenke an die Kinder verteilen. Musik und Tanz – sowohl
traditionelle Akkordeon- und Balalaika-Musik für Erwachsene als auch Kinder-
und Weihnachtslieder zum Mitsingen gehören ebenfalls zum Jolka-Fest. Ein
Märchenerzähler bringt den Besuchern mit klassischen Geschichten und Bräuchen
den Ursprung des Weihnachtsfestes näher. Auch kulinarisch kann ein Stück
russischer Kultur gekostet werden.
Interessierte sind herzlich willkommen – der Eintritt
ist wie immer kostenlos!
Die Helle Mitte ist bequem mit der U5 (Station
Hellersdorf), Tram und Bus zu erreichen. Für PKWs stehen über 800 Parkplätze
zur Verfügung (1 Stunde kostenfrei).
HELLE MITTE, Fritz-Lang-Platz, 12627 Berlin
Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 10 bis 20 Uhr
Nächtliche Fußgängerbrückenaktion
Neue Überführung am S-Bahnhof Hoppegarten ist montiert
/ In den nächsten Wochen Bau von Treppen und Fahrstühlen / Voraussichtlich ab
Mai steile Treppe zu den Gleisen passé
Hoppegarten (eb) Dahin hat es in den vergangenen Tagen zahlreiche Schaulustige gezogen:
als am S-Bahnhof in der Nacht zu Montag und einen Abend später die neue
Fußgängerbrücke über die S-Bahngleise eingehängt wurde. Bauleute der Firma
Schaffitzel aus Sulzdorf im Kreis Schwäbisch-Hall (Baden-Württemberg)
verschraubten den späteren Laufbereich der Bahnhofsnutzer mit den riesigen
hölzernen Trägern. Über die Fern- und S-Bahnschienen bzw. ein S-Bahngleis
spannen sich nun 28,5 und 13,5 Meter lange, 4,40 Meter breite Teile.
Bauarbeiter der Firma Ludwig Freytag (unser Bild am Mischer) hatten am Sonntag
den erst kurz zuvor gegossenen mittleren Betonpfeiler auf dem Bahnsteig ausgeschalt.
Das in der Nacht über die
beiden Stützen montierte erste Brückenteil wog 63 Tonnen, am Abend darauf
folgte das Montieren seines „kleineren Bruders“.
Im Januar/Februar, so
verlautete es aus dem Hoppegartener Rathaus, sollen Treppen und Fahrstühle
gebaut werden, im März die Vorplätze einschließlich Fahrradabstellanlagen
gestaltet werden. Bus und Taxi sollen ab der im Mai 2008 geplanten Eröffnung am
alten Kaiserbahnhof (unser Bild zeigt eine Giebelwand) halten – dann wird der alte steile Zugang zum
Bahnhof endlich geschlossen werden. Zum Ende des Jahres 2008 will die S-Bahn
voraussichtlich die Widerlager ihrer Brücken erneuern.
Radweg von Hönow-Dorf nach
Altlandsberg ist fertig
Hoppegarten/OT Hoenow (eb) Am Donnerstag, 13.12.2007, erfolgte die Freigabe des
Bauabschnittes Hönow, Schwarzer Weg / Roter Weg innerhalb des Ausbaus vom
Europaradweg R1/ZR1 zwischen Hönow-Dorf und Altlandsberg. Er ist
3.790 Meter lang und zwei
Meter breit und verfügt über Poller sowie Schranken als Absperrvorrichtungen für
mehrspurigen Fahrzeugverkehr.
Mit dieser rund 380 000 Euro
teuren geförderten Baumaßnahme (die rund
100 000 Euro Eigenmittel der Gemeinde Hoppegarten beschlossen deren
Gemeindevertreter drei Wochen vor ihrem Haushaltsvotum für 2007 einmütig!)
wurde eine Erhöhung der Verkehrssicherheit und des Freizeitwertes für Radfahrer
geschaffen. Bürgermeister Klaus Ahrens aus Hoppegarten und Arno Jaeschke aus Altlandsberg
durchschnitten gemeinsam mit dem Bauherren-Vertreter und Kämmerer von MOL
Rainer Schinkel sowie VERDIE GmbH Turnow-Bereichsleiter Jens Schuster für die
Baubetriebe das symbolische Band zur Radwegfreigabe. Die vom Landkreis in
Auftrag gegebene Beschilderung soll im Frühjahr 2008 erfolgen.
„Gut Blatt“
Am 28. Dezember wird der Jahressieger
ermittelt
Neuenhagen (e.n.) „Nach einem Schlaganfall habe ich mich lange mit
meinem behandelnden Arzt unterhalten. Der hat mir empfohlen, aktiv zu sein und
vor allem das Gehirn zu trainieren. Schließlich habe ich mich für Skat
entschieden, denn dass ist sozusagen das beste Gehirnjogging überhaupt. Der Arzt
hat mir übrigens zugestimmt“, erzählt Wolfgang Rönnicke aus Neuenhagen, der bei
den Neuenhagener Skatturnieren nicht nur eine „Hausnummer“ ist, sondern auch immer
mit zu den Favoriten gehört.
Seit
1991 gibt es die Neuenhagener Skatturnier nun schon. Siegfried Leske ist der
wichtigste Organisator und gleichzeitig Turnierleiter. Von Januar bis Juni sowie
September bis Dezember werden die jeweiligen Runden ausgespielt. Dabei gibt es
im Monat jeweils das Montag-, Freitag- und Sonntag-Turnier. Die Besten
qualifizieren sich dann zu einer Finalrunde, die die Skatfreunde das
Champions-League-Turnier nennen. Leske berichtet weiter, dass der Termin für
diesen Jahreshöhepunkt schon fest steht. „Es wird der 28. Dezember 2007 sein.“ An
diesem Tag treffen sich im Bürgerhaus die Tages-sowie Jahressieger, der Sieger
des Traditionsturniers, die Tages-und Gesamtsieger des Sommerturniers sowie die
Gesamtsieger des Turniers in Waldesruh, um ihren Meister zu finden. Gespielt
wird, wie bei den Turnieren, am 4er Tisch (48 Spiele) oder am 3er Tisch (36
Spiele). Die Altenburger Skatregeln sowie das erweiterte Seegersystem sind
Grundlagen für die Turniere.
Die
Monats-Turniere finden im „Haus der Senioren“ in der Neuenhagener Hauptstraße
statt. Gisela Pahl betreut „ihre Männer“ und sagt: „Es ist hier richtig
gemütlich, denn nahezu jeder bringt auch etwas mit. Brötchen, Kartoffelsalat
und Würstchen gehören zum Turnier wie reichliche Diskussionen über Re, Kontra,
Grand und Bock“
Wer
mehr wissen möchte: Siegfried Leske, Telefon: (03342)-7995
Tanzen ist in
Erster Sommernachtsball wurde ein
großer Erfolg
Neuenhagen (e.n.) „Was für ein schöner Abend“, so und ähnlich gaben die
Gäste des 1. Sommernachtsballs der Abteilung Gesellschaftstanz der SG Rot-Weiß
Neuenhagen ihre Komplimente ab. Abteilungsleiter ist Dr. Rainer Halmen und der
hatte sich für diesen Abend ein attraktives Programm rund um den
Gesellschaftstanz einfallen lassen. Der Saal der Gaststätte „Süße Ecke“
erweckte zunächst den Eindruck, als wenn ein Turniertanzabend bevorstehen
würde. Doch Halmen sagte noch einmal deutlich: „In unserer Gruppe muss keiner
Turniertänze in den Beinen haben. Wir wollen den Spaß am Tanzen haben und mit
regelmäßigen Trainingsstunden unsere Qualitäten verbessern.“
Nach
den kurzen einführenden Worten, unter anderem auch vom Bürgermeister der
Gemeinde Neuenhagen, Jürgen Henze, dem Präsidenten der SG Rot-Weiß, Klaus
Richter, sowie dem Geschäftsstellenleiter der SG, Andreas Pauli, gab es ein
echtes Feuerwerk von Gesellschaftstänzen und Paaren die Rumba, Samba, Cha Cha oder
Jive, aber auch den Ball-Klassiker schlechthin, den Wiener Walzer, bis
zur Vollendung vorführten.
„Es
ist natürlich auch eine Werbung für unseren noch jungen kleinen Verein, denn
wir suchen durchaus noch Paare, die sich gerne dem Tanzen widmen möchten“,
sagte Halmen, der gleichzeitig mit seiner Tanzpartnerin Claudia Sawallisch das
Training leitet. „Wenn sich Paare bei uns melden, setzen wir zumindest
Grundkenntnisse im Tanzen voraus. Blutige Anfänger – dazu sollten dann aber
doch die gängigen Tanzschulen besucht werden“
Musikalisch
begleitete den Sommernachtsball die Fortuna Live Band. Wir haben die Musiker
bewusst gewählt. Sie haben ein besonderes musikalisches Gefühl für den
Gesellschaftstanz und beherrschen auch zahlreiche Titel, die von den Paaren bei
solchen Gelegenheiten immer wieder gerne gewünscht werden.“
Zurzeit
gehören zur Abteilung Gesellschaftstanz sieben Paare. Wer Interesse hat, sich
dem Verein anzuschleißen, erreicht Dr. Halmen unter der Telefonnummer
0170/7370100. „Die Interessierten müssen nicht sofort Mitglied werden. Wir
bieten durchaus die Möglichkeit an, auch an einem Schnuppertraining
teilzunehmen. Dabei gibt es inzwischen mehrere Modelle, unter anderem auch ein
Intensivtraining das an einem Wochenende stattfinden kann.“
Andreas
Pauli, einer der Ideeengeber und wichtigsten Organisatoren, sagte nach dem
Ball: „Es war ein voller Erfolg und eine weitere Auflage wird es ganz sicher
geben. “
Elli Gerecke ist vernarrt in Puppen
Zur ihrer einzigartigen Sammlung gehören 120
Exemplare
Bruchmühle (ioe) Puppen lassen nicht nur Kinderherzen höher schlagen. Elli Gerecke aus
Bruchmühle ist ganz vernarrt in diese Schöpfungen und hat 120 Exemplare
zusammengetragen. Vor 25 Jahren begann ihre Leidenschaft für dieses Hobby, das
die heute 66jährige noch immer begeistert.
„Ich kann mich nicht
erinnern, als Kind jemals mit Puppen gespielt zu haben“, erzählt Elli Gerecke,
die in Angermünde als Jüngste von zwei Brüdern und vier Schwestern zur Welt
kam. Als sie acht Jahre war, starb ihr Vater und die Mutter verließ aufgrund
ihrer Krankheit kaum noch das Bett. Da wurden im Haushalt alle Hände gebraucht,
meint sie zurückblickend.
Als die Friseurmeisterin
dann eines Tages im Schaufenster einen
besonders schönen Puppenwagen sah, den ihr Mann für sie kaufte, schaffte sich
Elli Gerecke die erste Puppe an. Nach der Wende reiste sie gern und oft in die
Hochburgen der Puppenproduktion nach Bayern und Österreich, knüpfte Kontakte
mit anderen Sammlern und lernte viel aus Fachbüchern.
Inzwischen gibt es in ihrem
Haus in Bruchmühle ein extra Zimmer für ihre Lieblinge, die die dreifache
Mutter und Großmutter keinesfalls als Kinderersatz betrachtet. „Ich habe
einfach Freude an perfekt modellierten Körpern, die täuschend echt aussehen“,
erklärt die Sammlerin, die nach Kursen bei Künstlern selbst Puppen entwarf und
herstellte. Da sie Geschick hat zum Nähen und Stricken, kleidet Elli Gerecke
ihre Puppenkinder auch selbst ein.
In diesem Jahr gab es
erstmals keine Puppe zum Weihnachtsfest. „Irgendwann muß Schluß sein, denn für
ein weiteres Puppenzimmer ist einfach kein Platz“, meint die Bruchmühlerin mit
einem Seufzer.
Hallenfußball-Tournier mit acht
Mannschaften
Petershagen/Eggersdorf (BAB) Die mittlerweile sechste Auflage des beliebten
Hallenfußball-Turniers findet am Samstag, dem 5. Januar 2008, in der Giebelseehalle
statt. Um den Wanderpokal spielen ab 14 Uhr folgende acht Mannschaften aus
Berlin und Brandenburg: SV Germania Schöneiche (Oberliga / Cup-Verteidiger
2007), Eintracht Mahlsdorf (Verbandsliga Berlin), FC Strausberg
(Brandenburgliga), FV Erkner (Landesliga Nord), SG Bruchmühle (Landesklasse
Ost), SV Gartenstadt (Kreisliga MOL), Rot-Weiß Neuenhagen (Kreisliga MOL) und SV
Blau-Weiß Petershagen/Eggersdorf (Landesklasse Ost / Gastgeber).
Neben den spannenden Spielen
dürfen sich die Fußball-Fans wieder auf ein tolles CUP-Programm mit
Tombola-Preisen und auch einigen Überraschungen freuen. Während des
Fußball-CUPS ist traditionell eine vielfältige und zünftige Gastronomie
garantiert. Der Eintrittspreis bleibt auch 2008 stabil, die Karte kostet 5
Euro. Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf ab sofort im Schreibeck Sabine
Schulz, 15370 Petershagen,
Gravenhainstraße 80 oder an
der Tageskasse in der Giebelseehalle am 5. Januar 2008 ab 13 Uhr.
Grünes Licht für Sanierung der Kita
„Zwergenland“
Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben will in die
Liegenschaft rund 500.000 Euro investieren
Strausberg (ioe) Wie auch bei anderen Kindertagesstätten in Strausberg gibt es beim
„Zwergenland“ in der Philipp-Müller-Straße einen umfangreichen
Modernisierungsbedarf. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, der die
Liegenschaft gehört, ermittelte einen Aufwand von rund 500.000 Millionen Euro.
Die notwendigen Maßnahmen reichen von der Dachsanierung, Wärmedämmung,
Erneuerung der Fenster und Türen, der Heizungsanlage und Elektroinstallation
bis hin zur malermäßigen Instandsetzung und neuem Fußbodenbelag. Bislang zahlte
die Stadt als Träger der Kita aufgrund der Mängel eine vergleichsweise geringe
Miete von 1.253 Euro im Monat. Da sie den immensen Investitionsbedarf nicht
leisten kann, fragte sie beim Eigentümer nach, ob dieser Möglichkeiten sieht,
den Zustand zu verbessern. Die Antwort fiel positiv aus.
Die Bundesanstalt für
Immobilienaufgaben erklärte sich bereit, die Kindertagesstätte „Zwergenland“
bedarfsgerecht auf eigene Kosten zu sanieren. Im Gegenzug müßte sich die Stadt
zu einer weiteren zehnjährigen Nutzung verpflichten, und nach der
Grundinstandsetzung monatlich einen Mietpreis von 4.500 Euro bezahlen.
Die Stadtverordneten
begrüßten das Angebot, so daß es jetzt grünes Licht für die Sanierung der
Kindertagesstätte „Zwergenland“ gibt. Nach erfolgreichem Bauverlauf können dann
ab 2009 cirka 120 Kinder unter weitaus besseren Rahmenbedingungen betreut werden.
Strausberger Meldungen
Weitere Schritte auf dem Weg zur Marktumgestaltung
(ioe) Zu
einem Forum über die Umgestaltung des Marktes lädt die Stadtverwaltung am 15.
Januar um 19 Uhr in den Gemeindesaal der evangelischen Kirche (Jungfernstraße)
ein. Meinungsäußerungen der Bürger sind ausdrücklich erwünscht. Eine Woche
später wird am 22. Januar um 19 Uhr über das Thema im Treffpunkt des
Bürgerbunds Nordheim 91 (Philipp-Müller-Straße) diskutiert. Vom 25. Februar bis
31. März liegen dann die Pläne zur Umgestaltung des Marktes im Rathaus aus.
Während dieser Zeit können die Bürger ebenfalls ihre Hinweise loswerden. Nach
der Abwägung der eingereichten Bedenken und Beschwerden durch den Ausschuß
Bauen und Umwelt soll die gestoppte Planung dann wieder aufgenommen werden. Im
Mai will die Verwaltung die Baumaßnahmen ausschreiben, um Ende Juli 2008 mit
den Arbeiten beginnen zu können.
Strausberg gründet Eigenbetrieb
Stadtforst
(ioe) Mit Votum der
Stadtverordnetenversammlung gründet Strausberg zum 1. Januar 2008 einen
Eigenbetrieb Stadtforst. Zum Werkleiter wurde Förster Heiko Wessendorf
bestellt. Neben der forstlichen und jagdlichen Verwaltung des Stadtwaldes kann
der Eigenbetrieb der Stadt auch den Betriebszweck fördernde Geschäfte
ausführen. Der Hauptausschuß der Stadtverordnetenversammlung übernimmt beim Stadtforst
Strausberg die Aufgaben eines Werksausschusses.
Beantragung von Kita-Plätzen jetzt
in Seelow
(ioe) Wie
die Stadtverwaltung Strausberg mitteilt, wird mit Beginn des neuen Jahres der Rechtsanspruch
auf einen Kindertagesstättenplatz im Jugendamt des Landkreises Märkisch-Oderland,
Puschkinplatz 12, in 15306 Seelow geprüft und beschieden. Daher werden künftig
alle Eltern gebeten, Kita-Plätze in Seelow zu beantragen. Die Antragstellung
kann über den Postweg erfolgen. Die Sprechzeiten des Jugendamtes: Dienstag von
9 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr, Freitag von 9 bis 12 Uhr.
Elterntreff der Kita Spatzennest
lädt ein
(ioe) Unter
dem Motto „Komm wir machen was zusammen“ gibt es immer donnerstags in der Zeit
von 14.30 bis 17.30 Uhr im Elterntreff der Kita Spatzennest Am Marienberg 63
ein unterhaltsames Programm. Am 3.
Januar 2008 wird zu Gesellschaftsspielen eingeladen, eine Woche später
(10.1.) geht es auf eine gemeinsamen Winterspaziergang. Musikinstrumente werden
am 17. Januar gebastelt, am 24. Januar Gipsmasken. Der Monat klingt am 31.
Januar mit Sportspielen aus. Alle Kinder und auch Eltern sind zum Mitmachen
herzlich willkommen (weitere Infos bei Silke Stehler, Tel. 0173/4945816).
Landrat befürwortet Ansiedlung von
C&A im Handelscentrum
Strausberg (BAB) In Kausalität mit dem geplanten Altstadtcenter sprach sich der
Hauptausschuß mehrheitlich dafür aus, die Voraussetzungen für die Ansiedlung
der Bekleidungskette C&A im Handelscentrum zu schaffen. Die dazu notwendige
Aktualisierung des B-Plans soll jetzt erfolgen. Bei einem anschließenden Gespräch
des Bürgermeisters Hans Peter Thierfeld mit Landrat Gernot Schmidt, an dem auch
Steffen Schuster (Pro Strausberg) und Christel Kneppenberg (SDP) als
Befürworter der Erweiterung von textilen Angeboten in Strausberg teilnahmen,
erklärte auch der Landrat sein Einverständnis, so zu verfahren.
Ausbau der Wriezener Straße ist in
Sicht
Neue Geh- und Radwege, neue Fahrbahn, Querungshilfen
und Parkplätze erfordern Investitionen von rund 1,5 Millionen Euro
Strausberg (ioe) Der schlechte Zustand der Wriezener Straße ist schon lange ein Ärgernis.
Vor allem Radfahrer, die in Richtung Strausberg Nord unterwegs sind, beklagen
das kreuzgefährliche desolate Pflaster. Die Bundeswehr erklärte sich bereit,
neue Geh- und Radwege zwischen dem Wohnheim Wriezener Straße und der
Bundesliegenschaft Strausberg Nord zu finanzieren (voraussichtliche Kosten
451.000 Euro). Für den Straßenbau einschließlich Parkflächen ist die Stadt
verantwortlich. Da es sich um eine beitragsfähige Baumaßnahme handelt, müssen
die Anlieger bei den Kosten beteiligt werden. Insgesamt wird der Investitionsbedarf - ohne den Anteil, der vom
Bund getragen wird - auf rund eine Million Euro geschätzt. Nach Abschluß der
Planung, mit der das Strausberger Ingenieurbüro Arkus beauftragte wurde, soll
der Ausbau 2009 beginnen.
Die Entwürfe des Ingenieurbüros
sehen einen Ausbau der Wriezener Straße hinter dem Knotenpunkt Große Straße/An
der Stadtmauer bis an den Kreisverkehr (Knotenpunkt mit der L 33/L 34) auf
einer Gesamtlänge von 969 Meter vor. Ab der Fritz-Reuter-Straße entsteht auf
der östlichen Fahrbahnseite (Oberstufenzentrum) ein 900 Meter langer
gemeinsamer Geh- und Radweg. Der gemeinsame Rad- und Gehweg mißt auf der
westlichen Seite (Polizei) 635 Meter, auf 280 Meter gibt es eine getrennte
Führung von Rad- und Gehweg, 105 Meter sind ausschließlich Fußgängern
vorbehalten. Vorhandene
Straßenanbindungen in der Wriezener Straße (Badstraße, Ringstraße,
Nordstraße) sowie die Zufahrt zum Wohnheim erhalten eine Asphaltbefestigung,
eingefaßt mit Borden.
Querungshilfen in Form von
Inseln sollen im Bereich des Parkplatzes Wriezener Tor und an der Schwimmhalle
in der Fahrbahn angeordnet werden. Am Rügendamm gibt es eine weitere
Querungsmöglichkeit, allerdings ohne Fahrbahn-Insel.
Die Hinweise aus dem
Bauausschuß: Bushaltestellen direkt neben den Querungsinseln anzuordnen, ist
abenteuerlich wegen möglicher Überholversuche der Autofahrer, meint der Ausschußvorsitzende,
Detlef Grabert (FDP). Ralf Overath (Fraktion Pro Strausberg) bat darum, die
Bordsteine im Querungsbereich der Straße abzusenken, um Rollstuhlfahrern ein
barrierefreies Passieren zu ermöglichen. Christel Kneppenberg (Vorsitzende der
SPD-Fraktion) regte an, auch Am Rügendamm eine Fahrbahn-Insel einzuplanen.