Bezüglich Ihres Artikels "Bürgerangehörige zur Ortsumfahrung Radebrück" in der BAB vom Januar 2010, vermitteln Sie mir den Eindruck, dass Sie sich mit der Problematik überhaupt nicht befasst haben, oder die Probleme nicht verstanden haben. Es soll eine Schnellstraße durch Bruchmühle gebaut werden (4-spurig). Wo ist da eine Ortsumfahrung?

 

Es werden die Probleme von Radebrück nur nach Bruchmühle verlagert und es weiteren mehr Familien betroffen sein, als die in Radebrück ansässigen. Es sollen 200 Unterschriften gegen eine Schnellstraße durch Radebrück zusammen gekommen sein, welche eher als Gerücht im Umlauf sind, als das sie bisher belegt wurden. Es konnten nachweisbar 470 Unterschriften gegen die `Ortsumfahrung` in Bruchmühle gesammelt werden. Die Häuser in Radebrück sind von häufig von  alter Bausubstanz und zum großen Teil nur im Sommer und an den Wochenenden bewohnt. Jene welche in Bruchmühle gebaut wurden, sind erst 14 Jahre alt und stellen die einen dauerhaften Wohnsitz dar. Ist es vertretbar, dass erhöhte Emissionen und erhöhter Lärm in 10 Jahren die Wohnqualität  junger und dauerhaft wohnender Familien stark gemindert werden? Wenn Sie kein Interesse für die Problematik der `Ortsumfahrung` Radebrück haben, dann beschäftigen Sie sich doch bitte nicht mit diesem Thema und veröffentlichen keine  unsachlichen Artikel mehr! Zuletzt möchte ich betonen, dass die Bewohner in Bruchmühle, auch für die Probleme der Bewohner in Radbrück einsetzen, allerdings befürworten wir nicht dass eine Schnellstraße, welche lächerlicherweise als Ortsumfahrung für Radebrück deklariert wurde, mitten durch Bruchmühle verläuft! Die Firma Markonhaus, hatt bereits damit begonnen, Bäume zu fällen. Wir nehmen an, dass diese Aktion, der Beginn des Baus der Schnellstraße ist. Wo bleiben unsere Bürgerrechte?

A.Schmidt

Bürgerin aus Bruchmühle