Sehr geehrte Frau Dickhoff,
Ende März haben Sie im BABLokalAnzeiger schreiben
lassen, dass Sie Fahrräder für das Asylbewerheim in
Garzau sammeln.
Ich habe ein Fahrrad im Keller stehen. Es ist gut erhalten und
funktionstüchtig, also fahrbereit.
Weil ich den Asylbewerbern helfen wollte, rief ich bei
Netzwerk
für Toleranz und Integration in Märkisch-Oderland
c/o Kreis-Kinder-und Jugendring Märkisch-Oderland
e.V.
Feldstr. 3
15306 Seelow
Telefon: 03346/80609 an.
Ein Mitarbeiter sagte mir, dass er
sich über mein Angebot freue und er meine Telefonnummer an das Asylbewerberheim
geben werde. Die Mitarbeiter werden sich dann mit mir in Verbindung setzen.
Das tat eine Mitarbeiterin des Asylbewerberheimes dann auch nach einigen
Wochen. Sie teilte mir mit, dass am nächsten Tag (ein Donnerstag) jemand
zwischen 16.00 und 17.00 Uhr kommt, um das Fahrrad abzuholen.
Am nächsten Tag beendete ich meine Arbeit extra früher, um um
16:00 Uhr zu Hause zu sein. Ich war also da und wartete. Nur wer nicht kam,
waren die Mitarbeiter des Asylbewerberheimes.
Okay, es kann ja was dazwischen gekommen sein. Nur dann rufe ich an und finde
einen neuen Termin, zumal meine Telefonnummer ja vorlag.
Nichts geschah.
Können Sie sich vorstellen, dass ich sauer war und immer noch bin?
Ich möchte die Asylbewerber unterstützen und will ihnen mein Fahrrad schenken.
Dieses scheitert jedoch an den Mitarbeitern des Heimes. Die Mitarbeiter, die
mich versetzen und sich nicht mal dafür entschuldigen.
Ich bin durch mit diesem Thema.
Von mir bekommt auf diese Weise niemand mehr etwas. Ich wollte helfen und wurde
versetzt.
Ich werde mein Fahrrad jetzt verkaufen und mir mit dem Geld, das ich dafür
bekomme, einen schönen Tag machen.
Hoffentlich wurden andere hilfsbereite Menschen nicht auch versetzt.
Sie sollten die Art und Weise der Arbeit der Mitarbeiter des Asylbewerberheimes
mal überprüfen.
Mir kommt da so ein Gedanke an die Treberhilfe Berlin.
Mit freundlichen Grüßen
Berthold Löckelt
P.S. Ich werde eine Kopie dieser E-Mail an den BABLokalAnzeiger
schicken.