Sehr geehrte Damen und Herren,

 

ich bin über Ihre Berichterstattung bezüglich der Bürgeranhörung zur Ortsumfahrung Radebrück sehr enttäuscht, wie dieses von Frau Esther Drusche (SPD), hervor gehoben wird. Wenn Sie schon Stadtabgeordnete namentlich nennen, dann bitte auch die, die für Demokratie stehen.Es waren andere Stadtabgeordnete die sich dafür eingesetzt haben , dass alle Bürger und Bürgerinnen ihre Meinung am 18.02.2010 kundtun können. Das ist Demokratie. Frau Drusche war dagegen und schlug eine Bürgeranhörung mit ausgewählten Bürgern vor. Sie hat sich schon aus Sicht vieler Bürger und Bürgerinnen am 17.12.2009 nicht von ihrer besten Seite gezeigt. Über Ihrer Äußerung man müsse verhindern, dass "Partikular-Interessen die Oberhand gewinnen",  kann man nur lachen. Es sind spontan fast 500 Unterschriften von ganz normalen mündigen Bürgern gesammelt worden, die gegen diese unsinnige zweite Straße, die wissen was sie unterschrieben haben. Frau Drusche sollte mal in die Geschichte von Bürgerinitiativen schauen, die viel positives der Bevölkerung, der Natur u.s.w gebracht haben. Gründe für das Entstehen von Bürgerinitiativen, sind z.B.Versagen von politischen Planern in Parteien und Verwaltungen. Viele Bürger kritisieren, dass diese Planer sachliche Korrektheit, nicht aber die Bedürfnisse der gesamten Bevölkerung berücksichtigen. Wir haben unsere Unterschriftenliste spontan vorgelegt. Haben Sie schon eine von Radebrück gesehen ? In Ihrer Berichterstattung schreiben Sie von mehr als 200 Unterschriften, die bis heute angeblich gesammelt wurden.

Frank Grunow