Lieber Dr. Donath,
Ihre Leitartikel in der BAB
lese ich immer mit großer Erwartung und mit viel Vergnügen. Dort spiegeln sich
auch meine Lebenserfahrung als Ossi und meine Sicht auf die aktuellen
Ereignisse unseres Lebens wider. Das war auch im Leitartikel der Ausgabe der
BAB vom 5./6.11.09 der Fall, den Sie mit "Rettungsgeld auf Abwegen"
überschrieben. Ich möchte anlässlich der aktuellen Feierlichkeiten zum
"Mauerfall" lediglich hinzufügen, dass die gewonnene Freiheit nur dem
Kapital dient uns Ostdeutsche nun auch auszuplündern wie das halt so üblich ist
mit der Treuhand, der Mehrwertsteuer, den ""Gesundheits"-Abgaben
und den Monopolpreisen der Pharmaindustrie, der Energieversorger,
Immobilienbesitzer u.v.a.m. Die Maut für PKW soll ja nun auch bald kommen, für
Autobahnen, die mit unseren KFZ- und Benzinsteuern bezahlt wurden....
Unsere Menschen haben aber
leider auch wieder Jene gewählt, die das verursachen, die den Banken Milliarden
in den Rachen geworfen haben, ohne die zu bestrafen, die den Bankenskandal
verursacht haben (was ja unser Bundespräsident in seiner Weihnachtsansprache
2008 gefordert hat) und ohne ausreichend dafür zu sorgen, dass das Geld die
Wirtschaft ankurbelt, indem die allgemeine Kaufkraft gefördert wird - und nicht
nur die zum Autokauf.
Ja was soll man den da noch
machen? Da kann man nur noch den Autoren des Buches "Generation doof"
beipflichten.
Bleiben Sie weiter so
kritisch-sachlich und decken Sie weiter Hintergründe auf, wie mit der
Schweinegrippe, die es schon früher gab und weniger Todesfälle verursachte als
die übliche saisonale Grippe. Wem nützt der Rummel? Sie schrieben es: Der
Pharmaindustrie!
Es grüßt Sie ganz herzlich -
Emil Ehle aus 15344 Strausberg, Haselnußweg 11