Werter Herr Donath,
seit gut 1 ½ Jahren lebe ich mit meiner Familie in der Neuen Siedlung und ich muss nach dem Lesen Ihres Blattes sowie dem Märkischen Sonntag feststellen, dass wir dort eigentlich als Siedlung mit mehreren tausend Einwohnern und vielen Kindern (drei große Kitas überhaupt nicht als Mitbewohner des Kreises SRB wahrgenommen und in keinerlei Veranstaltungen integriert werden. Wir haben jedenfalls in den eineinhalb Jahren noch nicht einen einzigen Beitrag über das gesellschaftliche Leben im OT Hönow gelesen. Wir gehören einfach nicht dazu. Das einzige was es für uns eventuell gibt, sind die Hönower Siedlertage, liegen aber auch nicht im Wohngebiet. Sie sind das trostloseste Fest was wir je besucht haben. Einfach und geschmacklos und das zweite der Weihnachtsmarkt in Hönow Dorf. Der wird zwar von einer Jugendeinrichtung gut vorbereitet und durchgeführt, aber Hönow Dorf zieht kaum Eltern mit Kindern aus unserer Siedlung an. Nur Märchenstunde ist zu wenig. In unserer Neuen Siedlung gibt es mehrer große freie Flächen. Könnte sich doch der Bürgermeister, den hier kaum einer kennt mal dafür einsetzen, daß wir ins öffentliche Leben einbezogen werden. Für so viele Menschen wäre auch ein gut sortierter Wochenmarkt gut. Hier gibt es zwar einen gut angelegten Park, aber nur zwei Bänke. Also für ältere Bürger kein Grund sich dort länger aufzuhalten, zu mal hier viele alte Menschen wohnen. Kein Ordnungsamt-Mitarbeiter macht mal Kontrollen um die Hundebesitzer auf ihre Pflicht hinzuweisen, die Hinterlassenschaften ihrer Köter wegzuräumen. Im Schnee zurzeit eine besondereklige Angelegenheit. Vielleicht gelingt es der Gemeindeverwaltung uns in nächster Zeit doch einmal ins gesellschaftliche Leben einzubeziehen. Wir können doch nicht ewig wie verbannte Bürger leben. Vielleicht hilft ein kleiner Artikel in Ihrer Zeitung.
Mit freundlichen Grüßen
Sieglinde Weidenmüller
In Rehfelde weiß man, wie viele Jugendliche, Senioren usw. es gibt. Der Bürgermeister mit seinen Rat weiß sicher gar nicht, daß es uns in der Neuen Siedlung gibt. Ein neues, schönes Bürgerhaus für Neuenhagen ist möglich. Für ca. 10 000 Hönower nicht?!? Wo liegen denn hier die Prioritäten? Da gibt es wohl nur einen Schluß, wir sind nicht gewollt!