Sehr geehrter
Herr Donath,
zweifach möchte
ich Sie beglückwünschen:
einerseits für
ihren Artikel "Wie man Diesteln bekämpft",
andererseits für
diese vortreffliche Zeitung.
Die Zeitung aber
habe ich zufällig entdeckt, Samstag im Theater in Strausberg.
Meine Frau und
ich wohnen in Krummensee, dem Ortsteil von Werneuchen im anderen Landkreis.
Da haben wir die selbe Telefonvorwahl und lesen, bzw. Sie schreiben die
andere Regionalzeitung.
Diese regionalen
Grenzen haben mich schon immer gestört:
Altlandsberg,
Hönow, Neuenhagen oder Hoppegarten sind uns näher als Bernau.
Weswegen diese
kleine Halbinsel des Landkreises Barnim eingerichtet wurde, ist uns ebenso
unlogisch wie die damit verbundenen infrastrukturellen Hemmnisse.
Verwaltungsangelegenheiten in Eberswalde zu regeln ist ein logistischer Gewaltakt.
Vor allem
Senioren können zwar mit dem Schulbus nach Werneuchen und von dort weiter nach
Bernau, dann nach Eberswalde oder Berlin.
Direkte viel
kürzere Verbindungen nach Altlandsberg oder Hönow und von dort nach Berlin
existieren bestenfalls via Privatinitiative.
Wir möchten
diesen Unsinn entgegen wirken, beginnend damit, dass wir Ihre Zeitung
abbonieren wollen.
Wenn das durch
Kurier zu umständlich werden sollte, dann gerne wie früher über den Postweg.
Die Zeitung ist
gut und für uns inhaltlich besser als der hier erhältliche Märkische Sonntag.
Zu Ihrem
Leitartikel braucht es nur der Bemerkung, dass wir voll und ganz auf einer
"Wellenlänge" liegen.
[…]
Für Ihre Arbeit
wünschen wir Ihnen viel Erfolg,
wovon wir
hoffentlich zukünftig lesen können.
Wir grüßen
freundlich!
Dr. Sven-Holger Döpel