Zum offenen Brief der Betreiber des Klub am See Ich habe das Gefühl, das man bei den neuen Besitzern des Klub am See glaubt, das alle Bürger Strausbergs mit dem Klammerbeutel gepudert sind und nicht wissen, was Betriebskosten sind.A.Müller und N.Norden,wollen mir weismachen, das entweder es vorher keine Kosten gab für die Betreibung des Klub am See oder- das diese von heut auf morgen alle exorbitant gestiegen sind. Bei der letzten Stadtverordnetenversammlung, wurde sogar an den Heizkosten gespart. Warum sind die Mietpreise gegenüber vorher gestiegen? Das hat keiner der beiden in dem offenen Brief mitgeteilt. Sollten die Betriebskosten, wider erwarten,doch plötzlich stark gestiegen sein,so ist das nur ein Beweis dafür, das Privatisierung, nicht vieles billiger macht - außer Löhne - sondern vieles teurer. Ich finde es auch sehr gewagt, von den beiden Herren zu behaupten, das die Kritik am Verkauf des Klub am See zu Wahlzwecken missbraucht wird.Es geht hier um öffentliches Vermögen, das der Gesellschaft entzogen,die Gesellschaft enteignet wird.Nichts anderes heißt Privatisierung.Wäre der Klub am See im Besitz der Bürger Strausbergs, dann könnten diese darüber gemeinsam entscheiden, wie der Klub am See für alle am besten genutzt werden kann.Jetzt dürfen die Mieter, die den Klub nutzen möchten, tiefer in die Tasche fassen,ein materieller Nachteil.Bestimmt, wird sich auch einer darüber beschweren, das es teurer geworden ist, der jetzt noch vehement für die Privatisierung ist.Für mich bedeutet das,das hier zum Nachteil der Bürger Strausbergs gehandelt wurde,auch wenn der Kauf des Klub am See,Kosten verursacht hätte,so wird wohl auf lange Sicht,die Privatisierung des Klub am See die Haushaltskasse jedes einzelnen stärker belasten.Die Befürworter der Privatisierung von gesellschaftlichen Eigentum, brauchen sich nicht darüber beschweren, wenn alles teurer wird.Ich kann nur hoffen, das der Bürgermeister einen vernünftigen Mietvertrag zukünftig aushandelt, wenn die Sitzungen der SVV zukünftig mehr kosten, dann ist das auch zum Nachteil der Kasse der Stadt Strausberg. Jetzt den Bürgern Strausbergs vorzuwerfen, das diese, nachdem sie vorher den Klub am See haben wollten,ihn jetzt nicht nutzen wollen,finde ich mehr als befremdlich.Selbst sich auf Kosten berufen, aber das den Mietern nicht dieses Recht einräumen. Die BIMA und die Käufer des Klub am See, hätten sich vorher darüber Gedanken machen können, wie eine Nutzung zum Wohle der Strausberger Bürger erreicht werden kann. Camillo Menzel