Diese Texte konnten Sie in der BAB 45/07 lesen:

 

 

Debatte über Mittelzentrums-Funktion

 

Landrat Schmidt und Bürgermeister Ahrens bei Hoppegartener Mittelständlern

Hoppegarten (eb) Die wirtschaftliche Entwicklung des Landkreises, insbesondere der s5-Region, und das Fördern von Gewerbeansiedlungen vor dem Hintergrund der aktuellen Landesplanung diskutierte die jüngste Mitgliederversammlung der Mittelstandsvereinigung Mitte Oktober. Bürgermeister Klaus Ahrens und Landrat Gernot Schmidt waren dazu die kompetenten, auskunftsfreudigen Gäste. Für den anschließenden Stammtisch des Vereins hatte Hotelchef Sven Hartung ein außergewöhnliches Buffet anrichten lassen.

Das neue Landesentwicklungskonzept bedeute eine der wichtigsten Weichenstellungen, doch gebe es in diesem Verfahren viel zu wenig Diskussion. Zur veränderten Regionalförderung laufe bis 15.Januar 2008 ein Beteiligungsverfahren, dann solle die Landesentwicklungsplanung abgeschlossen werden. Seelow, Bad Freienwalde, Neuenhagen bei Berlin und Strausberg sind als Mittelzentren in MOL anerkannt. Damit kämen sie noch gut weg, meint Landrat Schmidt, im Havelland z.B. gebe es nur zwei – Nauen und Rathenow. Sie dürfen eigene Ansiedlungen planen und entwickeln. Ansonsten darf eine Kommune  zur Bebauung nur 0,5 Hektar je Einwohner ausweisen. Zurzeit gebe es ein Anhörungsverfahren im Kreis und im Dezember sei ein Kreistagsbeschluss zu erwarten, weil sich zur Gemeinde Hoppegarten als ebenfalls ein (dann erheblich gefördertes) Mittelzentrum noch detailliert zu unterhalten sei. Hoppegarten ist mit rund 5000 versicherungspflichtigen Arbeitsplätzen eine der wirtschaftsstärksten Kommunen im Kreis.

Bürgermeister Klaus Ahrens resümierte die rasante Entwicklung seines Ortes von 6000 Einwohnern noch vor ein paar Jahren auf jetzt 16 500 und nach Fertigstellung der Siedlungserweiterung in Hönow 19000 Einwohner. Er berichtete vom Kooperationsvertrag seiner Kommune mit Neuenhagen mit dem Ziel gleicher Einstufung als Mittelzentrum sowie gegenseitiger Förderung. „Schlechte Straßen zum Beispiel hängen auch mit der Landesplanung zusammen“, sagte er. Ahrens lobte die gute Auslastung des Gewerbegebietes und die dafür zuständige AWF-Chefin Dr. Petra Winter brach eine Lanze fürs Bauamt des Landkreises. Es schöpfe alle Möglichkeiten weiterer Ansiedlungsunterstützung aus. Nicht nur der günstige Bodenpreis im Hoppegartener Gewerbegebiet, sondern auch ein pfleglicher, guter Umgang mit den Investoren, die immerhin im internationalen Wettbewerb stehen, sieht sie als Ursache für den Erfolg. 1200 Firmen seien in den letzten zwei Jahren nach Deutschland zurückgekommen. „Offenbar zählt nicht nur die preisgünstige Produktion woanders, sondern auch die Atmosphäre“. Landrat Schmidt sieht für Hoppegarten als Mittelzentrum eine Chance darin, dass die Landesregierung Siedlungsachsen zur Entwicklung vorsieht. „Die Landesregierung in der Sache ist nicht negativ. Man muss sich nur positionieren“, sagte er.

 

 

4. Schlosskonzert zu Gunsten des Dahlwitzer Schlosses 

 

Förderverein Dahlwitzer Herrenhaus lädt erneut zu anspruchsvollem Konzert in die Dahlwitzer Kirche ein / Spenden und Verkauf von „Schlosswein“ dienen weiterer Sanierung des historischen Schlosses

Hoppegarten/OT Dahlwitz-Hoppegarten (eb/km) Auch in diesem Jahr hat sich der Förderverein Dahlwitzer Herrenhaus vorgenommen, der trüben Novemberstimmung Paroli zu bieten und veranstaltet am Sonntag, 18. November, um 17 Uhr in der evangelischen Kirche in Dahlwitz das

4. Schlosskonzert.

Musizieren wird das Chorensemble „Cantilena“, das bereits im Vorjahr, seinerzeit an einem frostigen Wintertag, die Zuschauer- und Zuhörerherzen erwärmt hatte. Im zweiten Teil gibt es eine freche Mischung  bekannter und weniger bekannter Lieder, die die Sängerin Viola Bornmann darbietet. Dominik Mühe begleitet sie am Klavier.

Die Einnahmen aus Spenden und dem Verkauf von „Schlosswein“ wie schon zum sommerlichen Schlossfest dienen der Unterstützung der Brandenburger Schlösser GmbH. Diese ist, wie bereits mehrmals im BABLokalAnzeiger berichtet, beim Instandsetzen und Modernisieren des historischen Gebäudes, das einst Treskowschloss und nach dem Kriege lange Zeit Kindergarten gewesen ist und nicht zuletzt dank der Mühen der (des) bekannten Charlotte von Mahlsdorf (alias Lothar Beerfelde) bekannt ist. Der Förderverein Dahlwitzer Herrenhaus engagiert sich seit längerem für die Herstellung und das Anbringen von historisch verbürgten Konsolen am Dachgesims bei der Sanierung des gegenüber der Kirche befindlichen Herrenhauses.

 

 

Fotokurs in Jugendwerkstatt

 

Die Jugendwerkstatt im Ortsteil Hönow von Hoppegarten produziert seit dem vergangenen Monat bereits das fünfte Mal Schwarz-Weiß-Fotos. Das Thema diesmal: „Demokratie - geht uns alle etwas an.“ Der dazu passende Fotokurs findet donnerstags von 18 bis 19.30 Uhr statt.  Jedermann kann darin Grundkenntnisse der Schwarzweißfotografie und die Arbeit in der Dunkelkammer vermittelt bekommen. Anmeldungen, ob jung oder älter, unter Telefon (03342) 30 24 97 oder per Mail unter info@jugendwerkstatt-hoenow.de

 

 

D 674 zeigte über 200 Tiere

 

Mehr als 200 Kaninchen, Hühner und Tauben präsentierte der Kleintierzüchterverein D 674 Dahlwitz-Hoppegarten/Birkenstein am 27. und 28.Oktober auf dem Gelände der Galopprennbahn. Zur alljährlichen schau gehörten auch eine Tombola, ein Streichelzoo, Ponyreiten und ein eigener Tierverkauf.

 

 

70 Unterschriften für Schulwegsicherheit

 

Wenn bald die neueste Kindereinrichtung in der Gemeinde in Betrieb geht, ängstigen sich Eltern aus der Hönower Siedlungserweiterung  noch mehr um die Sicherheit ihrer Kinder auf dem Weg dorthin oder zur Schule. Die Verkehrsführung in der Bamberger-/Stienitz-  und Brandenburgischen Straße müsse geprüft werden, hieß es in der jüngsten Gemeindevertretersitzung. Eltern bemängeln fehlende Kennzeichnungen als Radwege an Straßenkreuzungen und übergaben eine Liste mit 70 Unterschriften an die Gemeindevertretung. Fachbereichsleiterin Angela Schnabel führte als erfahrungswert an, dass Querungshilfen mehr Sinn machen als Schilder. Der Bürgermeister ergänzte, Kontrollen hätten zuallererst Eltern selbst ergeben, die auf dem Weg mit ihren Kindern in die Kita oder Schule Geschwindigkeitsbegrenzungen überschreiten.

 

 

„Landhaus Remonte“ ist Fünf geworden

 

Sein fünfjähriges Bestehen feierte am letzten November-Wochenende das „Landhaus Remonte“ im Ortsteil Münchehofe von Hoppegarten. Es befindet sich am Eingang der bekannten Reitsportanlage des Ländlichen Reitvereins und bietet die Möglichkeit, ganz entspannt beim Restaurantbesuch auf die Sprung- und Dressurplätze draußen sowie in die Reithalle zu blicken. Der sommerliche Biergarten sowie eine ansprechende Grünfläche mit Naturteich, Goldfischen und Kois sind oft auch das Ziel von Ausflüglern (unser Bild).

 

 

Gelb-Rex-Häsin ist die „Miss D 185“

 

Erstmals eine „Miss-Wahl“ zur alljährlichen Schau bei den Kleintierzüchtern für Rassegeflügel und –kaninchen im Doppeldorf

Petershagen/Eggersdorf (eb) Wahlslogans auf Luftballons??? Tatsächlich konnte man so etwas am Wochenende in Petershagen, angebunden an Käfige mit Rassekaninchen, erleben. Es ging nicht um die gegenwärtige Bürgermeisterwahlvorbereitung im Nachbarort Fredersdorf. Es ging auch nicht um schöne Frauenkörper zu dieser Miss-Wahl, wenn auch um Schönheit, nämlich die von kuscheligen Vierbeinern. Besucher sagten ihre Meinung, und am Ende der Strichliste hatte sich mit nur einer Stimme Vorsprung die Gelb-Rex Häsin gegen die Schwarzloh Häsin durchgesetzt. Stolz teilte der Vorsitzende des Vereins D 185 Petershagen, Uwe Hoffmann, der Redaktion das Ergebnis der ersten Miss-Wahl bei der Kleintierschau 2007 mit. Für den Zuchtfreund Uwe Damm war dies sogar die zweite Überraschung auf dieser Ausstellung, als er den Pokal entgegennahm, hatte er doch völlig perplex  am Sonnabend-Abend vernommen, dass die Preisrichter einem seiner Hasen ein „Hervorragend“ als bestes Kaninchen der gesamten Ausstellung gegeben hatten, was den Wanderpreis bedeutete. Bürgermeister Olaf Borchardt nahm am Sonntagnachmittag selbst die Preisverleihung vor und übergab dabei auch die drei von der Gemeinde gestifteten Ehrenpreise.

170 Rassekaninchen, - hühner- und -tauben hoppelten, gackerten, krähten bzw. gurrten zu dieser schau im Vereinsheim in der Florastraße Petershagen. Es war ein Kommen und Gehen der Besucher, die ihre Kinder gern ins „Streichelhaus“ mit dem besonders zahmen weißen Kaninchen setzten. Erstmals wurden an einer Tafel im Eingang die Rassen der Tiere vorgestellt. „Dass wir diesmal weniger Tiere als sonst hier haben, liegt an den Ausfällen, schließlich gleicht kein Zuchtjahr dem anderen“, erklärt Uwe Hoffmann. So aber sei mehr Gestaltungsspielraum gewesen. Er freut sich, dass der Verein keine Nachwuchssorgen hat und bereits ein Generationswechsel vollzogen werden konnte. Die Schau selbst in jedem Herbst ist zugleich der Höhepunkt der Zuchtarbeit auf Vereins-Ebene.

 

 

Alpentragödien in Rüdersdorf-Kalkberge

 

100 Jahre Filmgeschichte in Kalkberge-Rüdersdorf /

Erlebnisse und Erinnerungsstücke für Jubiläum 2008 gesucht / Zwischen 1908 und 1940 50 Filme hier gedreht

Rüdersdorf (rk/eb) Vor 100 Jahren wurden die noch junge Filmindustrie und Berliner Filmemacher auf der Suche nach geeigneten Freilichtfilmateliers in den Rüdersdorfer Kalkbergen fündig. Hier in der Bergmannsgemeinde Kalkberge (heute zur Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin gehörend) fanden sie wunderbare Drehorte mit wilden schroffen Kalksteinfelsen, kühnen Klippen, Felsvorsprüngen und alten Kalksteinbauten. Bestens geeignet für das Sujet der Alpentragödien! Später kam dann der tiefblaue Heinitzsee, ein 1914 bis 1916 gefluteter Kalksteintagebau mit steilen Ufern und Muschelkalkfelsen dazu. Er bot eine malerische Kulissenlandschaft für die Abenteuerfilme des Harri Piel. Jährlich wurden mehrere Stummfilme gedreht. Die Schauspieler logierten nahe am Drehort im Hotel und Restaurant „Zum Bergwerk“ von Franz Hennig und im Hotel „Zur Linde“ von Georg Rademacher (heute Ruine) in der Heinitzstraße.

Die Filmregisseure Walter Schmidthäßler, Harri Piel, Joe May, Georg Jacoby, Ernst Lubitsch und Heinz Steinhoff drehten in den Rüdersdorfer Kalkbergen. Alle bedeutenden Schauspieler der Stummfilmzeit, wie Pola Negri, Henny Porten, Liane Heyd, Maria Carmi, Lil Dagover, Ester Carena, Mia May, Lotte Neumann, Harry Piel, Harry Liedke, Emil Jannings, Joe May, Paul Richter, Hans Mierendorf, Conradt Veidt, Fritz Lang, Michael Bohnen und Ludwig Trautmann standen in zahlreichen Filmen vor der Kamera.

Die Drehorte lagen hauptsächlich am Ufer des Heinitzsees, an den Kalköfen in der Heinitzstraße, am Seilscheibenpfeiler, der Kreuzbrücke, am Kalksee, im Alvensleben-Bruch und im Tagebau sowie in der Villa des Prof. Fischer im Seebad Rüdersdorf.

1908 bis 1940 wurden in Kalkberge-Rüdersdorf 50 Filme gedreht. An ihnen waren auch zahlreiche Komparsen und Kleindarsteller aus Kalkberge-Rüdersdorf beteiligt. In Kalkberge befand sich ein Einstellungsbüro für Komparsen. Auch viele Schulkinder an den Filmarbeiten teil; sie bekamen nach Absprache zwischen Filmgesellschaft und Schulleitung schulfrei. Kinder ab 10 Jahre erhielten 5 Mark täglich, ab 14 Jahre zehn Mark, was für die damalige Zeit viel Geld war.

Ortschronist Reinhard Kienitz hofft, dass es noch überlieferte Erlebnisse von damals gibt. Kennen Sie Erzählungen ihrer Eltern und Großeltern über die Abläufe der Filmtage am Heinitzsee, Kalksee und im Alvenslebentagebau? Geschichten der Drehtage?. Wer besitzt Erinnerungsstücke wie z. B. Souvenirs, Zeitungen und Filmprogramme bzw. Fotos von den Filmschauspielern?

 Auf Ihren Anruf und Hinweis freut sich Ortschronist Reinhard Kienitz, dienstags zu erreichen  von 9 bis 15 Uhr im Kulturhaus Rüdersdorf, Kalkberger Platz 31,
15562 Rüdersdorf bei Berlin, Telefon 03 36 38/48 99 20

Sie können sich aber auch in der Gemeinde Rüdersdorf bei Berlin, bei Sabrina Pflume, Hans-Striegelski-Str. 5, 15562 Rüdersdorf bei Berlin, Telefon 03 36 38/85-3 22, E-Mail sabrina.pflume@ruedersdorf.de melden.

 

 

Jazz-Frühschoppen mit den Hedgehog Stompers

 

Am 11.11., 11.11 Uhr laden der KATHARINENHOF® am Dorfanger und der KATHARINENHOF® im Schloßgarten Sie und Ihre Freunde zu einem Jazz-Frühschoppen mit den Hedgehog Stompers und einem Überraschungsgast der besonderen Art ein. Die beliebte norddeutsche Jazzband wartet mit fröhlichem Jazz, „frisch von der Leber weg“, mit der Hand gemacht auf. Die Stilrichtung der Band ist der beliebte mitreißende New-Orleans-Stil. Die HEDGEHOG STOMPERS machten sich auf zahlreichen Jazzfestivals, wo sie gemeinsam mit Formationen wie die Chris Barber Jazz and Bluesband oder Mr. Acker Bilk, auftraten, einen Namen. Die Band wurde im Frühjahr 1973 in Buxtehude gegründet. Den ungewöhnlichen Namen „HEDGEHOG" bekam die Band durch den Bezug zum Wahrzeichen der kleinen, idyllischen Stadt Buxtehude, dem Igel.

Selbstverständlich sind auch bei dieser Veranstaltung die Einrichtungsleiter der beiden Häuser, Frau Ponikau und

Herr Bahr, anwesend und stehen gern zu Gesprächen, Fragen und Anregungen zur Verfügung. Die Eintrittskarten zum Preis von 5 Euro, ermäßigt 3 Euro erhalten Sie am Tag der Veranstaltung im KATHARINENHOF® im Schloßgarten. Im Veranstaltungspreis ist eine hausgemachte, deftige Erbsensuppe enthalten. Getränke erhalten Sie gegen ein Entgelt.

 

 

Händler für Weihnachtsmarkt gesucht

 

(BAB) Die Gemeinde Fredersdorf-Vogelsdorf als Veranstalter und der ortsansässige Unternehmerverein als Organisator suchen für den Weihnachtsmarkt am Sonntag, dem 2. Dezember 2007, noch Händler. Dieser Markt findet erstmalig im alten Dorfkern von Fredersdorf (Bereich Kirche - KATHARINENHOF) statt. Die Warenangebote sollten in Art und Präsentation zu einem Weihnachtsmarkt passen. Anmeldungen und weitere Informationen unter 0171/6159416 bei Hans-Joachim Batt.

 

 

Fredersdorf-Vogelsdorfer Meldungen

 

Haushaltsplan 2008 beschlossen

 

(wt) Die Gemeindevertreter beschlossen auf der Oktobersitzung die Investitions- und Finanzplanung 2007 bis 2011 und die Haushaltssatzung 2008. Der beschlossene Haushaltsplan 2008 ist in den Einnahmen und Ausgaben der Planteile Verwaltungshaushalt und Vermögenshaushalt ausgeglichen. In der Vorlage wird festgestellt, dass das Volumen des Vermögenshaushaltes 2008 im Vergleich zu den Vorjahren auf Grund umfassender Investitionen um ein Vielfaches gestiegen ist. Eine neue Kita, eine neue Turnhalle und ein neues Gerätehaus für die Feuerwehr Vogelsdorf sowie der weitere Ausbau der Infrastruktur sind wichtige Eckpfeiler des Programms.

 

 

Sommerfest ab 2008 im Juli

 

(wt) Die Gemeinde wird ihre Sommerfeste künftig vor den großen Ferien veranstalten. Die Gemeindevertretung legte als Termin das erste Juliwochenende fest.

 

 

Rechnungsprüfungsbericht bestätigt

 

(wt) Die durch das Rechnungsprüfungsamt des Landkreises MOL geprüfte Jahresrechnung 2006 wurde beschlossen und Bürgermeister Wolfgang Thamm für die Haushaltswirtschaft 2006 die Entlastung erteilt.

 

 

Ortschronist berufen

 

(wt) Die Gemeindevertretung berief Prof. Dr. sc. Manfred Kliem zum Ortschronisten und beschloss eine Vereinbarung über seine ehrenamtliche Tätigkeit.

 

 

Alzheimer Symposium in Berlin: Demenz findet im hohen Alter statt

 

Berlin (wt) Das 9. Symposium der Alzheimer Angehörigeninitiative e.V., Berlin, unter der Schirmherrschaft von Katrin Lompscher, Berlins Senatorin für Gesundheit, Umwelt- und Verbraucherschutz, beschäftigte sich am 3. November mit aktuellen Fragen der Versorgung von Demenzkranken sowie dem Krankheitserleben im Frühstadium einer Demenz. In ihrem Grußwort hob Katrin Lompscher die wertvolle Arbeit der Alzheimer Angehörigeninitiative e.V., Berlin hervor. Sie unterstrich die Richtigkeit des eingeschlagenen Weges durch das Ergänzungsgesetz zur Pflege von Dementen, indem die Pflege durch Angehörige, die ambulante Betreuung als auch die Pflege außerhalb von Familien in kleinen überschaubaren Wohngruppen gestärkt werden soll.

In sehr eindrucksvoller Weise, durch eine Vielzahl von Statistiken belegt, untermauerte Dr. med. Johannes Hallauer vom Gesundheitsministerium Mecklenburg-Vorpommern seine Aussage, dass die Demenz im hohen Alter stattfindet. Wenn aktuell 1 bis 2 Prozent der Siebzigjährigen an Demenz erkrankt, dann steigt ihr Anteil bei den über 85 Jährigen auf mehr als 25 Prozent. Die Konsequenz daraus, unter Berücksichtigung der demographischen Entwicklung, ist die Versorgung von Demenzkranken nicht als Stiefkind von Kranken- und Pflegeversicherungsreformen zu betrachten. Bereits heute sind 546 000 Arbeitnehmer in alle Formen der Pflege von Senioren eingebunden, Tendenz: stark steigend.

 

 

Alfred Weihs wurde 60

 

(wt) Alfred Weihs, Firmenchef der Fullservice-Agentur Creativhaus und Bürgermeisterkandidat, beging am 3. November seinen 60. Geburtstag. Neben zahlreichen Weggefährten aus Fredersdorf-Vogelsdorf, von der Wählergruppe W.I.R., vom Unternehmervereins, von der Olympischen Sportgemeinschaft, Freunden und Bekannten fanden sich viele Geschäftsfreunde und Partner zum Gratulieren ein. Selbst Wege aus Österreich und der Schweiz waren ihnen nicht zu weit, um ihrem Jubilar die Hand zu schütteln und ihm Erfolg im geschäftlichen als auch politischen Leben zu wünschen.

 

 

Kunden loben das frische Konzept des Handelscentrums

 

Neben dem E-Center gibt es nach Umbau und Erweiterung insgesamt 70 Fachgeschäfte 

Strausberg (ioe) Den ersten vier gut besuchten Tagen werden im E-Center des Strausberger Handelscentrums weitere folgen, ist sich Marktleiter Mathias Pinnow sicher. Denn die Kunden äußerten sich sehr lobend über die große Vielfalt der Artikel, die vom kompletten Discount-Sortiment bis hin zu Markenprodukten reichen. Das würde weitere Wege zu anderen Anbietern ersparen. Vor allem hätten beim Einkaufen das täglich frische Angebot an Obst, Gemüse und Fleischprodukten, die große Käsetheke und die einmalige Fischabteilung im Eingangsbereich überzeugt. Auch in den nächsten drei Wochen finden die Kunden auf der 3.500 m² großen Einkaufsfläche Eröffnungs-Sonderangebote, so der Marktleiter. Das wird sich fortsetzen, denn Edeka feiert in diesem Jahr den 100. Geburtstag.

Die Eröffnung des E-Center ist nicht die einzige Veränderung auf dem Areal des Handelscentrums. Dem Management gelang es, Kundenmagneten wie MediMax, Textil-Filialisten wie Bonita, Chelsea, Moon, Jack & Jones, den Drogerie-Markt „Ihr Platz“, Optiker von Apollo und einen Zoomarkt anzusiedeln. Im März  2008 soll eine Filiale von C&A hinzukommen.

Insgesamt nahm die Fritz Immobilien GbR mbH gemeinsam mit den Mietern und dem Generalbauunternehmen Goldbeck für den Um- und Ausbau mehr als 19 Millionen Euro in die Hand und realisierte damit die derzeit größte private Investition in Märkisch-Oderland. „Wir wollten dem immer größer werdenden Konkurrenzdruck aus Berlin die Stirn bieten und dem möglichen Kundenschwund etwas entgegen setzen“, erklärte Peter Fritz zur Wiedereröffnung des Strausberger Handelscentrums am 1. November. Zum neuen frischen Konzept des Handelscentrums Strausberg gehören auch veränderte Kernöffnungszeiten montags bis samstags von 9.30 bis 20 Uhr. Die Öffnungszeiten für das E-Center: Montag bis Mittwoch 8 bis 20 Uhr und Donnerstag bis Samstag 8 bis 22 Uhr.

Auch der Veranstaltungsreigen wird im Handelscentrum fortgesetzt. Am 9. November gibt der beliebte Teeny-Star Jörn Schlönvoigt  von „Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“ eine Autogrammstunde (17 bis 18 Uhr). Eine Woche später folgt der GZSZ-Darsteller Daniel Fehlow.

 

 

Kindergedenk- und Ruhestätte „Regenbogen“ wird eingeweiht

 

Auf dem evangelischen Friedhof gibt es jetzt eine Grabstelle für fehl-, früh- und totgeborene Kinder

Strausberg (ioe) Einen ganz besonderen Gedenkstein findet man auf dem evangelischen Friedhof in der Berliner Straße etwa 60 Meter nördlich von der Friedhofskappelle. Er kennzeichnet eine Grabstelle für fehl-, früh- und totgeborene Kinder, die in dieser Art auf Friedhöfen in der Region und ganz Deutschland eher selten ist. Eingerichtet wurde diese Grabstelle von der evangelischen Kirchengemeinde im Zusammenwirken mit der Initiative Regenbogen, Glücklose Schwangerschaft e. V. Rheda-Wiedenbrück sowie dem Kontaktkreis für Eltern, die ein Kind durch Fehlgeburt, Frühgeburt, Totgeburt oder kurz nach der Geburt verloren haben. „Uns eint das Bedürfnis, auch diese nicht zum Leben geborenen und nach dem Gesetz nicht bestattungspflichtigen Kinder würdig zu bestatten“, formuliert Pfarrer Ekkehard Kirchner das Anliegen. Die Kirchengemeinde wird hierbei keine Friedhofsgebühren erheben. Kirchners Dank gilt den Strausberger Bestattungsunternehmen Jegust GmbH und Pöschel & Partner sowie dem Gartenpflegebetrieb Knispel, die solche Beisetzungen ohne Kosten vornehmen.

„Wir sind konfessionsfrei und räumen Eltern, egal wo sie wohnen, diese Möglichkeit ein“, erklärt Heidrun Gerhardt, Leiterin der Friedhofsverwaltung. Bislang hätten davon vier betroffene Familien Gebrauch gemacht. Nähere Informationen erhält man bei der Friedhofsverwaltung (Telefon: 03341-22002) oder beim evangelischen Pfarramt (03341-215532).

Pfarrer Kirchner wird am 23. November um 14 Uhr die Kindergedenk- und Ruhestätte „Regenbogen“ offiziell einweihen und hat dazu auch Gynäkologen, Hebammen, Bestattungsunternehmen der Region, die von Berufs wegen mit Totgeborenen in Berührung kommen, eingeladen. Die Einweihung beginnt mit einer Feierstunde in der Friedhofskapelle, anschließend folgt der Gang zum Grabfeld.

 

 

Hobbymesse zum Schauen, Tauschen, Fachsimpeln und Kaufen

 

Hunderte Besucher folgten am vergangenen Wochenende der Einladung in die Erlengrundhalle

Altlandsberg (ioe) „So sah der Bahnhof mal aus? Das ist ja interessant“, meint Horst Schulz, der mit seiner Familie immer gern nach Altlandsberg kommt. Die Hobbymesse am vergangenen Wochenende hatten sich die Berliner schon lange im Kalender angekreuzt. „Was hier für den Eintritt von nur 1,50 Euro geboten wird, ist riesig. Unsere Tochter war beigeistert beim Basteln dabei, den Sohn interessierten eher die Dampfmaschinen. Und meine Frau hat preiswerte Weihnachtsgeschenke gefunden“, freut sich der Familienvater.

Über 70 Aussteller aus nah und fern präsentierten ihre Hobbys an Ständen in der Erlengrundhalle (Foto…) und beantworteten gern die unzähligen Fragen der Besucher. Stets dicht umringt waren die originalgetreuen und funktionsfähigen Modelle des Vereins Dampffreunde Berlin-Brandenburg. Aber auch Sammler von Puppen, Briefmarken, Medaillen und anderem mehr fanden ihr Publikum ebenso wie handwerkliche Erzeugnisse aus Holz, Papier, Wachs, Wolle und anderen Naturprodukten.

„Vielmehr geht nicht. Sonst wird es einfach zu eng“, erklärt Ernst-Wilhelm Heinicke mit Blick auf die Zahl der Stände. Der Vorsitzende des Vereins für Kultur und Modellbau organisierte den alljährlichen Höhepunkt gemeinsam mit seiner Ehefrau und anderen Vereinsmitgliedern bereits zum 7. Mal. Im Vorfeld werkelten sie eifrig im Keller des Einfamilienhauses der Heinickes, um das Modell des einstigen Bahnhofes nach einem Foto aus dem Jahr 1961 samt fahrender Lok, Personen- und Gepäckwagen fertig zu stellen. Auch ein Teil des Scheunenviertels wurde gezeigt. Demnächst soll die alte Kolbenringfabrik dazukommen. Das ehrgeizige Ziel der Altlandsberger Modellbauer: In geschätzten zehn Jahren soll das gesamte Stadtmodell bis hin nach Seeberg reif für eine Ausstellung sein. „Wir würden uns über weitere interessierte Modellbauer freuen“, lädt der Vereinsvorsitzende zum Mitmachen ein.

 

 

Gemeinsames Karate-Training für Kinder und Erwachsene

 

Interessenten sind immer montags ab 17 Uhr und mittwochs ab 17.30 Uhr in der Schulturnhalle willkommen

Rehfelde (ioe) Die Zahl der Karate-Anhänger, die sich zweimal wöchentlich zum Training in der örtlichen Schulturnhalle einfinden, wächst ständig. Im Mai gründeten sieben Erwachsene den gemeinnützigen Rehfelder Verein „Traditionelles Karate“. Damals hätten gern noch mehr Eltern am Training teilgenommen, was jedoch an fehlenden Betreuungsmöglichkeiten für die Kinder scheiterte. Deshalb kam man überein, daß Kinder und Erwachsene die Sportstätte gemeinsam immer montags ab 17 bis 19 Uhr und mittwochs ab 17.30 bis 19.30 Uhr für Karate nutzen können. So wurde innerhalb kürzester Zeit das Training zu einem Stück familiär gelebter Normalität, ohne daß für die Jüngsten ein Muß dahinter steht. „Ich schätze, wir haben Ende November rund 30 Mitglieder“, meint der Vorsitzende und Assistenztrainer, Jens Reimer. Die Beiträge für die Mitgliedschaft sind ausgesprochen moderat: Erwachsene zahlen 12 Euro, Schüler ab 14 Jahre zehn Euro und Kinder acht Euro.

Etliche Mitglieder, insbesondere Frauen und Mädchen, würden Karate aus Gründen der Selbstverteidigung beginnen, weiß Reimer. Sein Hinweis: Obwohl manchmal selbstsicheres Auftreten die Wahrscheinlichkeit eines Angriffes verringern kann, darf man nie der Illusion verfallen, daß einem durch das Karatetraining nun nichts mehr passieren kann. Wichtiger sei, daß Karate neben der körperlichen Fitneß soziale Kompetenzen wie Disziplin, Durchhaltevermögen, Selbstbewusstsein und Teamgeist schult. Im kommenden Schuljahr plant der Verein, Karatestunden auch einmal wöchentlich für Hortkinder anzubieten.

(Weitere Infos findet man im Internet unter www.tk-rehfelde.de.)   

 

 

Einladung zur jährlichen Gedenkveranstaltung

 

Strausberg (BAB) Aus Anlaß des Jahrestages der Nazi-Pogrome gegen Juden in Deutschland findet am 9. November um 15.30 Uhr am jüdischen Friedhof Strausberg eine Gedenkveranstaltung statt. Bürgermeister Hans Peter Thierfeld und Vertreter der Stadtverordnetenversammlung werden in stillem Gedenken die Opfer der Rassenideologie des Nationalsozialismus ehren. Die Bürger Strausbergs sind eingeladen, an dieser Gedenkveranstaltung teilzunehmen.

 

SV Mühlenberg will Turnhallenparkett sanieren

 

Strausberg (BAB) Der Sportförderverein begrüßt den mehrheitlichen Beschluß der Stadtverordneten zum Weiterbetrieb der Turnhalle der ehemaligen Schiller-Oberschule. Sie sei für den Vereins- und Freizeitsport in Strausberg unerlässlich. Eine ersatzlose Schließung wäre nicht nur für den Vereinssport, sondern auch für das soziale Umfeld des Wohngebietes Strausberg-Ost ein herber Rückschlag, heißt es in einer Presseerklärung des Sportfördervereins. Als Hauptnutzer hätte sich der SV Mühlenberg mit ersten Erfolgen mit der Senkung der Betriebskosten beschäftigt. Demnächst wollen die Freizeitsportler das Parkett sanieren, ohne daß dabei der Stadt Kosten entstehen. 

 

 

Neue Parzellen für Einfamilienhäuser

 

Strausberg (BB) Angrenzend an das bestehende Wohngebiet im Mittelfeld sollen cirka 95 Parzellen für Einfamilienhäuser erschlossen werden. Zudem soll entlang der Straße „Am Flugplatz“ eine gewerbliche Baufläche planungsrechtlich gesichert werden (wir berichteten). Daher ist die Aufstellung eines Bebauungsplans erforderlich. Im Rahmen der frühzeitigen Bürgerbeteiligung wird die Planung allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern am 21. November um 18.30 Uhr im Verwaltungsgebäude Hegermühlenstraße (3. Etage) vorgestellt. Zusätzlich liegen die Unterlagen vom 19. bis 23. November zu den öffentlichen Sprechzeiten bei der Stadtplanung (Zimmer 3.02) zur Einsicht bereit. 

 

 

Bockbierkönig oder Bockbierkönigin?

 

Wesendahl (BAB) Im Saal der BB Obst GmbH wird am 10. November ein Bockbierfest gefeiert, das der Kultur-GUT- und Sportverein organisiert. Für den musikalischen Rahmen sorgen DJ Klaus Bongert und Double Ötzi. Zu fortgeschrittener Stunde wird es dann spannend. Die Frage ist, ob eine Dame Bockbierkönigin wird, oder ein Herr zu majestätischen Würden gelangt. 

 

 

Herbstliches Konzert in der Erlengrundhalle

 

Altlandsberg (BAB) Zum Herbstkonzert Capella Amadeus mit dem Chor der Johanneskirche Schlachtensee und Stücken von Georg Philipp Telemann, Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Pachelbel, Eberhard Büchner, Georg Friedrich Händel wird am 18. November um 18 Uhr in die Altlandsberger Erlengrundhalle eingeladen. Erwachsene zahlen 15 Euro für die Karten, unter 14 Jahren kostet der Eintritt sieben Euro, 13 Euro kosten die Tribünenplätze, für Gruppen ab zehn Personen gibt es 10 Prozent Rabatt. Der Kartenvorverkauf erfolgt in den bekannten Vorverkaufstellen, u. a. auch in dem Büro für Stadtinformation Altlandsberg, Tel: 033438-64572.