Berufsbekleidung für Tiermedizinische Fachangestellte (TFA)
Tiermedizinische Fachangestellte, kurz TFA, sind in jeder Tierarztpraxis die rechte Hand des Tierarztes: Sie empfangen Patienten und Tierhalter, assistieren bei Untersuchungen und Operationen, arbeiten im Labor und am Röntgengerät und sorgen für Hygiene in allen Praxisräumen. Der Beruf ist seit 2006 staatlich anerkannt, die Ausbildung dauert drei Jahre und läuft dual in Praxis und Berufsschule.
Weil der Arbeitstag von der Rezeption bis zum Operationssaal reicht, stellt die Kleidung besondere Ansprüche. Wir von BAB beliefern seit 1998 Praxen und Einrichtungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz — auch in Übergrößen. In diesem Beitrag zeigen wir, welche Berufsbekleidung im Praxisalltag einer TFA trägt, welche Vorschriften zu beachten sind und was wir konkret empfehlen.
Was macht eine Tiermedizinische Fachangestellte?
TFA arbeiten in Tierarztpraxen, Tierkliniken, tierärztlichen Laboren, Tierheimen und Zoos. Ihre klassischen Arbeitsbereiche sind Rezeption, Behandlungsraum, Operationsraum, Labor und Röntgen. Je nach Praxisgröße übernehmen sie sehr unterschiedliche Aufgaben:
- Assistenz bei Untersuchungen, Behandlungen und chirurgischen Eingriffen
- Betreuung von Patienten vor, während und nach der Behandlung
- Durchführung von Hygienemaßnahmen und Reinigungsarbeiten
- Laborarbeiten wie Blutuntersuchungen, Kotproben und Mikroskopie
- Assistenz bei Röntgenaufnahmen unter Beachtung des Strahlenschutzes
- Beratung und Betreuung der Tierhalter, Verwaltung und Abrechnung
Der Alltag ist körperlich fordernd: langes Stehen, Heben und Tragen von Tieren, Arbeiten auf rutschigen Böden und der ständige Wechsel zwischen Behandlungsraum, Station und Empfang. Gleichzeitig sind Hygiene und ein gepflegtes Auftreten gegenüber den Tierhaltern zentral — beides hängt auch an der richtigen Kleidung.
Welche Anforderungen stellt der Alltag an die Kleidung?
Hygiene und Pflege
In der Tierarztpraxis kommen TFA täglich mit Blut, Urin, Kot, Speichel und Desinfektionsmitteln in Kontakt. Die FECAVA, der europäische Dachverband der Kleintierärzte, empfiehlt in ihren Hygiene-Leitlinien, bei Patientenkontakt kurzärmelige Kittel, Kasacks oder OP-Kleidung zu tragen und die Arbeitskleidung nur am Arbeitsplatz zu benutzen. Arbeitskleidung sollte bei mindestens 60 Grad gewaschen werden, um infektiöse Erreger abzutöten. Kurze Ärmel erleichtern zudem die Hände- und Unterarmdesinfektion.
Praktisch sind daher Modelle, die hohe Waschtemperaturen vertragen und möglichst formstabil bleiben. Viele unserer Kasacks sind aus einem Mischgewebe aus Baumwolle und Polyester gefertigt und je nach Modell bei 60 oder 95 Grad waschbar. Maßgeblich ist immer das Pflegeetikett des einzelnen Kleidungsstücks.
Bewegungsfreiheit und Tragekomfort
Wer Tiere festhält, sich über Behandlungstische beugt und in der Station hockt, braucht Kleidung, die mitmacht. Kasacks mit Seitenschlitzen und großzügigem Schnitt erlauben genau diese Bewegungen, ohne zu verrutschen. Praktische Taschen für Stifte, Schere und Notizblock gehören zur Grundausstattung.
Die richtigen Schuhe
In der Praxis zählt sicheres Stehen. Geeignete Berufsschuhe sind geschlossen, rutschhemmend und leicht zu reinigen — offene Schuhe und hohe Absätze sind ein Sturzrisiko. Berufsschuhe in Clog-Form lassen sich bei vielen Modellen sogar in der Waschmaschine reinigen, was im Praxisalltag ein klarer Vorteil ist.
Welche Vorschriften und Normen gelten?
Für die normale Arbeitskleidung einer TFA gibt es keine gesetzliche Schutzklasse — sie schützt die Privatkleidung vor Verschmutzung und unterscheidet das Team optisch von den Tierhaltern. Anders sieht es bei Schuhen und bei besonderen Tätigkeiten aus.
Bei Operationen tragen TFA sterile Kittel, Mundschutz und Haarnetze, beim Röntgen zusätzlich Dosimeter und Bleischutzschürzen. Diese persönliche Schutzausrüstung stellt der Arbeitgeber — sie gehört nicht zur normalen Berufsbekleidung und wird nicht privat angeschafft.
Was wir für TFA und Tierarztpraxen empfehlen
Kasacks als Basis
Der Kasack ist das Herzstück der Praxisbekleidung. Unsere Modelle von Leiber gibt es mit und ohne Arm, in Weiß und vielen Farben sowie in Normal- und Übergrößen. Wer das Team nach Aufgabenbereichen unterscheiden möchte, findet in der Kollektion Kasacks farbig passende Abstufungen — etwa Grün für den OP-Bereich und Hellblau für die Rezeption.
Laborkittel für Labor und Station
Für Laborarbeiten und die Versorgung stationärer Patienten eignet sich ein Laborkittel über dem Kasack. Er schützt die darunterliegende Kleidung bei Probenarbeiten und lässt sich bei Kontamination schnell wechseln. Dazu passen pflegeleichte Berufshosen mit elastischem Bund und robusten Taschen.
Berufsschuhe mit SRC-Rutschhemmung
Für sicheren Stand auf glatten Böden empfehlen wir Berufsschuhe nach EN ISO 20347 mit SRC-Rutschhemmung. Die waschbaren Clogs von Abeba in Weiß oder Schwarz sind HACCP-gerecht, antistatisch und beständig gegen Öl, Benzin, Säuren und Laugen — ideal für den Praxisalltag.
Team-Look mit Veredelung
Ein einheitliches Erscheinungsbild stärkt das Vertrauen der Tierhalter und den Zusammenhalt im Team. Wir besticken Kasacks und Kittel mit dem Praxislogo oder bedrucken sie mit größeren Motiven — kleine Logos und Namenszüge besticken wir, großflächige Motive drucken wir. So sieht jedes Team nach einer Praxis aus, nicht nach Einzelkäufen.
Für Praxen, die ihre TFA-Ausstattung planen, lohnt der Blick in unsere Kollektion Medizin, Labor & Pflege. Wer mehr über die Kleidung der Tierärzte selbst wissen möchte, liest unseren Beitrag Berufsbekleidung für Tierarzt & Tierärztin; wer im Labor arbeitet, findet in Berufsbekleidung für Labor, MTA und Laboranten weitere Anregungen.
Über 500.000 Kunden bestellen bei BAB — vom Einzelstück bis zur Teamausstattung. Sie können auf Rechnung kaufen und haben 14 Tage Zahlungsziel. Unsere persönliche Beratung erreichen Sie unter 0340 5167343 (Montag bis Freitag, 10 bis 15 Uhr). Wir stellen gerne ein individuelles Angebot für Ihre Praxis zusammen.