ESD-Schuhe – antistatische Arbeitsschuhe
Arbeiten mit empfindlichen Mikrochips oder in explosionsgeschützten Zonen? Dann sind ESD-Schuhe die passende Wahl: Sie leiten elektrostatische Ladung kontrolliert über die Sohle in den Boden ab. So schützen Sie Bauteile vor Schäden und vermeiden Funken, die in explosionsgefährdeten Bereichen gefährlich werden können.
Was bedeutet ESD?
ESD steht für Electrostatic Discharge, also elektrostatische Entladung. Schon kleine Bewegungen laden den Körper statisch auf – etwa beim Gehen über Kunststoffboden oder beim Ausziehen einer Jacke. In der Elektronikfertigung reicht eine Entladung von wenigen Volt, um empfindliche Bauteile unbrauchbar zu machen. ESD-Schuhe leiten die Ladung kontrolliert ab und verhindern, dass sie sich am Körper aufbaut.
Wie erkenne ich ESD-Schuhe?
ESD-Schuhe haben eine Ableitausstattung in der Sohle und sind nach EN 61340-5-1 geprüft. Der elektrische Widerstand ist so ausgelegt, dass Ladung sicher abfließt, aber keine gefährlichen Ströme fließen können. Im Sortiment finden Sie ESD-Schuhe als Sicherheitsschuhe mit Zehenschutz nach EN ISO 20345 (Klasse S1, S1P, S2 oder S3) und als Berufsschuhe ohne Schutzkappe nach EN ISO 20347.
Welche ESD-Schuhe führt BAB?
Wir führen ESD-Schuhe in mehreren Varianten: leichte Sicherheitsschuhe nach EN ISO 20345 in Klasse S1 und S1P, dazu Modelle mit wasserabweisendem Obermaterial (S2) und Profilsohle für den Außenbereich (S3). Für Labor, Montage und Reinraum gibt es ESD-Clogs, auch in Weiß – sie lassen sich leicht reinigen und sind für Hygienebereiche geeignet. Ergänzend finden Sie ESD-Berufsschuhe ohne Schutzkappe für den Innenbereich.
Vorteile von ESD-Schuhen
- Statikschutz: ESD-Schuhe verhindern Entladungen, die empfindliche elektronische Bauteile beschädigen können.
- Erhöhte Sicherheit: In explosionsgefährdeten Bereichen minimieren sie das Risiko von Funkenbildung.
- Komfort: Die Modelle sind auf lange Steh- und Gehzeiten ausgelegt, mit rutschhemmenden Sohlen für sicheren Stand.
Viele ESD-Schuhe kombinieren die Ableitfunktion mit weiteren Schutzmerkmalen, etwa Durchtrittschutz oder Zehenschutzkappe. Damit ersetzen sie keinen Sicherheitsschuh S1P oder S3, sondern ergänzen das Schutzkonzept am Arbeitsplatz. Welche Klasse für welchen Einsatz passt, hängt von der Gefährdungsbeurteilung ab.
Für wen sind ESD-Schuhe geeignet?
- Elektronikindustrie: Produktion und Montage sensibler Bauteile.
- Labor und Pharmazie: Vermeidung von Kontamination durch statische Aufladung.
- Chemische Industrie: Schutz in explosionsgefährdeten Zonen.
- IT und Technik: Arbeiten an Servern und empfindlicher Hardware.
ESD-Schuhe mit oder ohne Schutzkappe?
Ohne Schutzkappe nach EN ISO 20347 reichen für Montage, Labor und Service – sie schützen vor elektrostatischer Aufladung, aber nicht vor Stoßbelastung. Sobald mechanische Gefahren dazukommen, brauchen Sie einen Sicherheitsschuh nach EN ISO 20345: S1 für Innenbereiche, S1P mit Durchtrittschutz, S2 mit wasserabweisendem Obermaterial und S3 für Baustellen. Eine Übersicht liefert unser Beitrag Sicherheitsschuhe – Arbeitsschuhe nach Sicherheitsklassen.
Material und Pflege
Nicht alle ESD-Schuhe sind maschinenwaschbar – die Pauschalaussage „waschbar" wäre falsch. Prüfen Sie das Pflegeetikett des Herstellers. Viele ESD-Clogs lassen sich mit einem feuchten Tuch abwischen, was in Hygienebereichen praktisch ist. Hinweise zu den Symbolen finden Sie in unserem Beitrag Waschsymbole & Pflegesymbole.
Größen und Übergrößen
Wir führen ESD-Schuhe auch in Übergrößen bis 52, darunter weiße ESD-Clogs für Medizin und Labor. Die passende Größe ermitteln Sie mit unserer Größentabelle oder dem Beitrag Größen bestimmen.
Für Ihr Team bestellen
Wir liefern nach Deutschland, Österreich und die Schweiz, in der Regel innerhalb von 3–5 Werktagen. Sie kaufen auf Rechnung mit 14 Tagen Zahlungsziel. Für größere Teams erstellen wir gern ein individuelles Angebot – persönliche Beratung erhalten Sie unter 0340 5167343 (Mo–Fr, 10–15 Uhr). Mehr zu Schutzkonzepten steht in unserem Beitrag Arbeitsschutz & PSA.