Sicherheitssandalen – Sicherheitsschuhe im Sommer
Was sind Sicherheitssandalen?
Eine Sicherheitssandale ist ein offener Sicherheitsschuh: Die Zehen schützt eine Kappe nach EN ISO 20345, der Rest des Fußes bleibt frei. Das macht sie zur ersten Wahl für warme Arbeitsplätze in trockener Umgebung – etwa Lagerhallen, Montagebetriebe und Werkstätten.
Wir von BAB empfehlen Sicherheitssandalen für heiße Sommertage, an denen geschlossene Schuhe zu warm werden. Für nasse Arbeitsplätze oder Arbeiten mit Spritzern sind sie nicht geeignet – dort greifen Sie besser zu einem geschlossenen Modell der Klassen S2 oder S3.
Sandale oder geschlossener Schuh?
Die offene Bauweise hat zwei Seiten: Sie kühlt den Fuß, lässt aber auch Schmutz, Spritzer und kleine Teile an den Fuß. Deshalb gilt: Sicherheitssandalen passen zu trockenen, sauberen Arbeitsplätzen im Innenbereich.
- Sandale mit Zehenschutz: trockene Lagerhalle, Montage, Werkstatt, Kommissionierung.
- Geschlossener Schuh (S2/S3): Baustelle, Außenbereich, Nässe, Chemikalien, Spritzer.
- Durchtrittschutz (S1P): überall dort, wo scharfe Teile oder Nägel am Boden liegen.
Vorteile von Sicherheitssandalen
- Belüftung: Die offene Bauweise lässt Luft an den Fuß und beugt Schweißfüßen an heißen Tagen vor.
- Zehenschutz: Die Schutzkappe nimmt Stöße bis 200 Joule auf, der Fuß bleibt beweglich.
- Geringes Gewicht: Offene Modelle sind meist leichter als geschlossene und entlasten bei langen Schichten.
- Rutschhemmung: Viele Modelle haben eine SRC-Sohle, die auf Keramik und Stahl rutschhemmend wirkt.
Für wen sind Sicherheitssandalen geeignet?
- Montagearbeiter, die Beweglichkeit und Komfort brauchen.
- Lagerarbeiter in trockenen Hallen, die die Füße kühl halten wollen.
- Mitarbeiter im Garten- und Landschaftsbau an warmen Tagen.
- Handwerker in Werkstätten mit Herabfall- und Stoßgefahr.
Sind Sie unsicher, ob ein offener Schuh an Ihrem Arbeitsplatz erlaubt ist, klärt das die Gefährdungsbeurteilung. Sie entscheidet, welcher Schutz Pflicht ist – nicht die Außentemperatur.
Worauf beim Kauf achten?
- Schutzklasse: S1 reicht oft im Innenbereich, S1P schützt zusätzlich vor Durchstichen.
- Sohle: SRC steht für rutschhemmend auf Keramik und Stahl – wichtig auf glatten Böden.
- ESD: In Elektronik und Labor muss der Schuh statische Aufladung ableiten (EN 61340-5-1).
- Verschluss: Klettriegel lassen sich schnell öffnen und sitzen auch mit dickeren Socken.
- Passform: Probieren Sie die Sandale mit der Socke an, die Sie auch bei der Arbeit tragen.
Welche Sicherheitssandalen führt BAB?
Unser Sortiment an Sicherheitssandalen umfasst Modelle in S1 und S1P, teils mit ESD-Ausstattung. Beispiele: UP-BC30331 Fairy (S1), UP-BC30335 Magic (S1P), UP-RL30316 Cody aus Leder (S1P, ESD) sowie AR-G3170 GEARSAN mit Stahlkappe (S1).
Weitere Auswahl finden Sie in den Kollektionen Sicherheitsschuhe S1 und Sicherheitsschuhe S1P. Wer ESD-Schutz am Arbeitsplatz braucht, wird bei den ESD-Schuhen fündig.
Material und Pflege
Das Obermaterial ist je nach Modell Leder, Veloursleder oder Mesh. Wie Sie Ihre Sandale reinigen, steht auf dem Pflegeetikett – nicht jedes Modell ist waschbar. Leder reinigen Sie mit einem feuchten Tuch und Lederpflege, Mesh mit klarem Wasser. Die Symbole auf dem Etikett erklärt unser Beitrag zu den Waschsymbolen.
Größen und Bestellung
Schuhe in großen Größen finden Sie in der Kollektion Schuhe in Übergröße. Passt Ihre Größe nicht ins Raster, fragen Sie gern nach – wir beraten persönlich unter 0340 5167343.
Bestellen Sie bequem auf Rechnung mit 14 Tagen Zahlungsziel. Wir liefern nach Deutschland, Österreich und die Schweiz in 3 bis 5 Werktagen. Für Ihr Team erstellen wir gern ein individuelles Angebot – wir sind seit 1998 für über 500.000 Kunden im Bereich Berufsbekleidung tätig. Einen Überblick über die Schutzklassen gibt der Beitrag Sicherheitsschuhe nach Sicherheitsklassen.